Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa im Interview über seine Vorgänger Satoru Iwata und Hiroshi Yamauchi

  • Als gegenwärtiger Präsident von Nintendo führt Shuntaro Furukawa das japanische Videospielunternehmen durch die Ära der Nintendo Switch, nachdem er das Amt 2018 von Tatsumi Kimishima übernahm, der nach dem Tod Iwatas 2015 eingesetzt wurde. In einem Interview mit Nikkei spricht der amtierende Präsident unter anderem über den Einfluss Satoru Iwatas und dessen Vorgängers Hiroshi Yamauchi sowie die Firmenphilosophie der ehemaligen Geschäftsführer. Den Interview-Ausschnitt haben wir für euch übersetzt. Das gesamte Interview findet ihr hier und hier.


    Was sagt ihr zu Furukawas Herangehensweise und welche Unterschiede fallen euch im Vergleich zu Iwatas Ära auf?

    Quellenangabe: Nintendo Everything 1 , 2 , 3
  • jeder Präsident hatte bisher seine Stärken und Schwächen.


    Yamauchi hat das Snes und N64 hervorgebracht & Nintendo zu dem Giganten der 90er gemacht.

    Aber sein verhalten Square & Sony gegenüber hat viel Schaden angerichtet.


    Iwata hat tolle Innovationen auf seinem Konto stehen & einen freundlichen, fan-nahen Führungsstil gebracht.

    Aber die Wii-U sowie das ableben der Wii waren weniger toll.

    (DANKE für die tolle Zeit Iwata! Und natürlich die Switch!)

  • Interessant wie er darauf antgewortet hatte. Tatsächlich hat jeder President eines Unternehmens seine Stärken. Nur leider sehe ich bei dem jetzigen eine falsche Richtung einschlagen. Wo Iwata damals versucht hatte das Image von Nintendo zu verbessern um das alte vergessen zu lassen, macht Herr Furukawa da wo Nintendo in den 90er waren. Und das merkt man extrem dem Unternehmen seitdem er dort regiert an. :/

  • Viele werden wohl für immer Nintendo mit Satoru Iwata verbinden, was die Rolle des Präsidenten des Unternehmens betrifft. Ich musste tatsächlich nach dem Namen "Kimishima" schauen, weil der mir absolut nichts gesagt hat und mir völlig entgangen ist, dass jener Herr die Rolle ausgefüllt hat, nachdem Iwata von uns gegangen ist.


    Generell bringe ich dem Unternehmen aber so viel Vertrauen entgegen, das viele Schlüsselrollen entsprechend besetzt werden, um den Geist von Iwata, Miyamoto und Co fortgetragen wird in die Zukunft, welche aber auch mit neuen Aspekten versehen wird, um Nintendos Eigenschaften weiterhin bestehen können.

    :?:   :mario:   :luigi:   :kirby:   :triforce:   :pikachu:   :coin:   :mushroom:   :block:   :mldance:

  • Darkseico Iwata hat das Image nur bedingt verbessert. Nintendo wurde zwar durch ihn kundennaher, aber Nintendos Image war das einer Kinder-Firma, was auch in der kundennahen Art von Iwata und den familienfreundlichen Innovationen lag. Irrelevant im Vergleich zu den anderen Konsolenherstellern. Bei Wii und DS hat das Nintendo zu neuen Höhen verholfen, aber vor allem die Wii U hat dadurch wirklich verloren. Erst mit der Switch kam Nintendo unter Kimishima und Furukawa wieder in den Massen an. Ein bisschen professionelle Distanz zu den Fans wirkt zwar arrogant, tut aber der Marktstellung sehr gut. Und eine Seele hat sich die Firma trotzdem beibehalten - das kann man auch in diesem Interview erkennen.

  • Recke Revali

    Zum Teil muss ich dir recht geben. Ist echt schön geschrieben. Jedoch muss ich dazu trotzdem erwähnen das Iwata das Konzept mit den Directs und Co für viel Sympathie gesorgt hat. Man sieht es alleine das Sony und Microsoft selber dann diesen Weg gegangen sind. ;)

    Und ja jeder fällt mal. Gerade vor und während der Wiiu Zeit ging es Herr Iwata nicht mehr so gut und Menschen machen nun mal Fehler. Man kann halt schlecht in die Zukunft schauen aber tatsächlich ist die Switch das letzte Vermächtnis Iwatas. Herr Furukawa und Co haben es nur fortgesetzt. :)

  • Recke Revali

    Die Wii/DS-Zeit war die erfolgreichste in Nintendos Geschichte. Von 270 Mio verkauften Geräten kann man selbst mit der Switch nur träumen:dk:

    On my business card, i am a corporative president. In my mind, i am a game developer. But in my heart, i am a gamer.
    - Satoru Iwata :iwata:

  • Ich frage mich wirklich wie es zu dem ganzen Unmut gegen Furukawa gekommen ist und ob das alles so gerechtfertigt ist. Liegt es an 2020 und der Sache mit Mario? Oder finden es Fans komisch, dass er sich noch nicht so wirklich in der Öffentlichkeit gezeigt hat? Hab damit kein Problem. Wenn er, wie er selbst sagt, nicht viel mit der Spieleentwicklung zu tun hat finde ich die Präsentationen von Koizumi oder Takahashi auch besser.


    Ich frage mich auch, ob dieser Unmut noch lange bestehen bleibt. Na ja die nächsten Monate werden es zeigen.

  • Triaura

    Das er sich nicht zeigt, liegt nicht daran. Vielmehr die Richtung die er beschreitet mit seiner Firma. Also die neue Ausrichtung allgemein. Auf Youtube gibt es den Gutelaunetyp. Er ist ein richtig krasser Nintendo Fan. Denke dieses Video beantwortet es so gut es geht woher es kommt.:S

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