Nintendo präsentiert starken Abschluss des vergangenen Fiskaljahres

  • Nintendo hat ihre aktuellen Finanzzahlen veröffentlicht. Demnach konnte man die Prognosen aus den im letzten Februar dieses Jahres veröffentlichten Papieren für das vergangene Fiskaljahr (wir berichteten) wieder ein wenig übertreffen. Das Geschäft läuft trotz der Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen, die sich auch im allgemeinen Hardware-Bereich niederschlagen, erstaunlich gut. Die nachfolgenden Zahlen markieren den Zeitraum von Anfang April 2020 bis Ende März 2021.


    Nettoumsatz

    • 1,76 Billion Yen
    • 13,39 Milliarden Euro
    • gegenüber dem Vorjahr: + 34,4 %
    • Prognose Fiskaljahr 2021/2022: 1,6 Billionen Yen (+ 9,0 %)

    Operatives Ergebnis

    • 640,63 Milliarden Yen
    • 4,87 Milliarden Euro
    • gegenüber dem Vorjahr: + 81,8 %
    • Prognose Fiskaljahr 2021/2022: 500 Milliarden Yen (+ 22,0 %)

    Gewinn vor Steuern

    • 679,00 Milliarden Yen
    • 5,17 Milliarden Euro
    • gegenüber dem Vorjahr: + 88,4 %
    • Prognose Fiskaljahr 2021/2022: 480 Milliarden Yen (+ 29,3 %)

    Nettogewinn

    • 480,38 Milliarden Yen
    • 3,66 Milliarden Euro
    • gegenüber dem Vorjahr: + 85,7 %
    • Prognose Fiskaljahr 2021/2022: 340 Milliarden Yen (+ 29,2 %)


    Die Hardware-Verkäufe konnte man im vergangenen Fiskaljahr noch einmal um mehr als ein Drittel im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr steigern. Dies gilt sowohl für die Urversion der Nintendo Switch als auch für deren rein mobile Revision Nintendo Switch Lite. Dasselbe lässt sich auch bei den Software-Verkäufen beobachten. Dort blickt man ebenfalls auf einen Anstieg um gut dreißig Prozent gegenüber des Vorjahres. Auch haben sich im vergangenen Geschäftsjahr 36 Titel über eine Million Mal verkauft – davon 22 hauseigene Titel, darunter Super Mario 3D World + Bowser's Fury, und 14 Titel von Drittanbietern, darunter Monster Hunter Rise. Es ist davon auszugehen, dass sich unter den First-Party-Titeln auch Spiele aus dem vorherigen Geschäftsjahren befinden.


    Der findige Branchenkenner Daniel Ahmad hat via Twitter einige Grafiken geteilt, von denen ihr zwei nachfolgend findet, die aufzeigen, wie sich die Einnahmen des japanischen Unternehmens auf die unterschiedlichen Teilbereiche aufteilt. Darauf ist zu erkennen, dass sich die Hälfe des Gewinns aus Hardware-Verkäufen ergibt. Ein Viertel fällt auf Handelsversionen unterschiedlicher Spiele ab. Das zweite Diagramm zeigt die geographische Verteilung der Einnahmen. Über vierzig Prozent generieren die Amerikaner, ein Viertel wir Europäer und ein Drittel ergibt sich aus den Einnahmen durch die Japaner und den Rest. In einer weiteren Grafik stellt sich sogar heraus, dass Nintendo schon bald die starken Nettoumsätze der Wii-Ära einholen könnte und mit dem vergangenen Geschäftsjahr sogar das größte Betriebsergebnis seit 2008/2009 eingefahren hat.




    Was sagt ihr zu den Zahlen? Kann Nintendo das Momentum auch für deren kommendes Fiskaljahr halten?

    Quellenangabe: Nintendo (1), (2)
  • Freut mich zu lesen.

    Hoffe, dass die Finanzspritze nicht grösstenteils in Parks und Filmindustrie investiert wird.

    Der Hauptfokus soll weiterhin auf Videospieleproduktion gesetzt werden.

    Davon sollen wir Gamer auch etwas merken. :)

  • Hätte nie in Leben gedacht, dass die Konsolen Verkäufe so viel vom Umsatz ausmachen. Und es zeigt noch mal, das uns physische Spiele wohl bei Nintendo noch länger begleiten werden als bei Sony und Microsoft.

  • Jetzt das Geld in digitale Infrastrukturen stecken, wieder mehr First-Party Games rausbringen (keine Ports!) und wir wären alle super zufrieden <3 Man könnte natürlich noch mehr Umsatz mit dem Ausbau gutlaufender Produkte machen z.B. DLCs für Mario Kart oder Mario Party aber Nintendo bewegt sich ja leider immer erst, wenn es rückläufig wird =/

  • lunatic1988


    Ja, DLC's wären da echt schlau, sofern es gute DLC sind.

    Bei so vielen verkauften Games ist das Verkaufspotential sehr hoch.


    Hätte viele Vorteile:

    Diejenigen die mehr Inhalte wollen, bekommen mehr Inhalte.

    Und Nintendo kann neue Inhalte verkaufen, ohne die Verkäufe der Games zu gefährden.

  • Schön zu lesen, dass Nintendo weiterhin mehr als die Hälfte nur mit Konsolen einnimmt und nur 3% mit Mobile:mariov:


    Auch Retail noch mehr als doppelt so viel wie digitale Spiele:ddd:

    On my business card, i am a corporative president. In my mind, i am a game developer. But in my heart, i am a gamer.
    - Satoru Iwata :iwata:

  • Sie könnten auch mit dem erwirtschafteten Geld ein analoges Nintendo Brettspiel namens Nintendopoly rausbringen. Mit einem grinsendem Furukawa mit Goldzahn und mit einem Büschel Yen Scheinen in der Hand auf dem Cover.

    Und im Spiel dann Studios statt Straßen kaufen. Und anstatt ins Gefängnis zu gehen, wird man mit schlechten VKZ und mit WiiU Anleihen bestraft. :ugly-classic:

  • lunatic1988


    Bin ich auch für.Paar neue Strecken für Mario Kart und Bretter für Mario Party.Und wen es nur aus den Voegänger wären.

    Ich würde ja ein Nintendo Pinball begrüßen wo man einzelne Tische kaufen kann wie Zelda ,Metroid,Mario Kart,Yoshi,F-Zero,Splatoon Tische usw.....Gebe es soviel Möglichkeiten

  • @Vigy-luigi091016 Ich würde vor Allem ein Mario Kart 9 als "Nintendo Kart" oder sowas begrüßen. Am Beispiel Smash Bros. sieht man ja, dass Fighters Pässe gut ankommen und ein MK würde sich richtig anbieten: Strecken und Fahrer aus Ori, Crash, Sonic, Zelda (ist ja bereits drin) etc. Man könnte es quasi endlos erweitern und somit auch langlebig dran verdienen und den Fans was bieten ;)

  • lunatic1988


    Du sprichst mir aus der Seele.Seit dem dlc auf der Wiiu mit Strecken und Fahrern aus dem animal Crossing,F-Zero oder Zelda Universum, hab ich den selben Gedanken wie du.Ein Nintendo Kart würde ich auch enorm begrüßen und man könnte einige Marken noch mehr damit puschen bei den Verkaufszahlen was Mario kart hat.Samus mit passender Metroid Strecke,Kirby mit passender Strecke usw.

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