Shin Megami Tensei III Nocturne HD Remaster im Test – Da hilft auch keine Anti-Aging-Creme

  • Habe mir überlegt es als Einstieg vor Teil 5 zu holen aber schon die ersten Screenshots sahen nicht ganz so gut aus. Auch spielerisch ist es demnach nicht wirklich gut gealtert also werde ich wohl passen oder vielleicht zuschlagen, wenn es mal für einen 20er oder so verramscht wird...

  • Das ist ein wenig enttäuschend,aber egal,das Spiel ist schon vorbestellt bzw. runtergeladen und ich werde als Fan der Serie bestimmt trotzdem meinen Spaß haben,hätte aber gehofft,das es doch mit mehr Aufwand restauriert wurde. Naja,wird passen,allein das Design der Dämonen wird mich schon wieder bei der Stange halten.danke für den Test.

  • Yeah! Das man den Schwierigkeitsgrad während des Spiels wechseln kann ist der größte Pluspunkt für mich, da ich schon die ganze Zeit gegrübelt hatte, welchen ich ansonsten wählen sollte. 👍

    Freue mich schon riesig auf das Game. 🙂

  • Ich liebe diesen Teil. Der ist so schön schwer und düster. Für Neulinge würde ich das echt nicht empfehlen aber für all die jenigen die schon die alte Version damals gezockt haben und geliebt haben werden sich freuen. Freue mich auf meine Retailversion. :D:thumbup:

  • Aufgrund des Gnädig Modus bin ich ja doch nun wieder interessierter am Spiel. Wusste gar nicht, dass es normal so knüppelhart gewesen ist aber kenne mich mit der Reihe auch nicht aus.. Der blecherne Sound ist schade aber wäre für mich verschmerzbar. Das Visuelle ist mir wumpe.

    Wenn ich aber "Zufallsbegegnungen im großen Stil" lese, die auch noch mit ner früheren furchtbaren Höhlen aus Pokemon verglichen werden, was die schlimmsten Stelle der Spiele stets waren.... zweifel ich doch wieder^^

    Sind die Chancen für Zufallskämpfe extrem hoch? Da fällt mir nämlich direkt mein Tales of Phantasia Trauma ein, wo dann alle 2-3 Schritte so ne verfluchte Zufallsbegegnung kam, während man ein Rätsel lösen sollte, wo man ständig hin und her rennen musste.... Das war Horror... xD

    Im gnädig Modus scheinen die Kämpfe ja recht fix vom Tisch zu sein... nur wenn die alle sagen wir mal ca. 5-10 Schritte auftauchen, wie ne Hühle aus früheren Pokemon Ablegern zerrt das dennoch ziemlich an den Nerven und ruiniert den Spielspaß enorm, gerade wenn dann ständig der Bildschirm in den Kampfmodus wechselt und wieder zurück...


    Würde mich daher nochmal genauer interessieren, wie hoch die Chance auf eine Zufallsbegegnung hier nun genau ausfällt?

  • Ich bin jetzt einfach mal so mutig und veresuche es als Neueinsteiger. Bislang kenne ich nur die Persona Reihe ( 4 und 5), habe deshalb die Befürchtung, dass mir das Spiel eventuell zu monoton sein wird. Dungeons machen mir zwar prinzipiell schon Spaß, fand jedoch bereits die TV-World in Persona 4 Golden relativ eintönig. Generell bin ich kein Fan davon, wenn immer alles nach dem gleichen Muster abläuft.

    Einmal editiert, zuletzt von Snoooper ()

  • naja, der Kritik kann ich nicht zustimmen und finde sie inhaltlich zu blass.


    Für den hohen Schwierigkeitsgrad (finde es persönlich gut machbar) gibt es den Gnädig Modus.


    Hohe Anzahl an random encounters ist finde ich relativ. Sollte eigentlich nicht allzu störend sein, vor allem im Vergleich zu anderen Genrevertretern. Gibt Spiele mit viel mehr random encounters.


    Die Optik ist natürlich etwas in die Jahre gekommen, aber sie ist auch stilisiert und sieht dementsprechend weitestgehend solide aus, bis auf vereinzelte Momente. Karg zu sein ist ja fast schon Intention!? Ist ja immerhin ein post apokalyptisches Setting.


    Zwischensequenzen in 4:3 und mäßige Audioqualität sind faire Punkte, der Rest... eher weniger. Hätte mir gerade bei einem Spiel wie Shin Megami Tensei mehr inhaltliches gewünscht. Muss natürlich nichts gespoilert werden, aber das ist mir dann doch etwas zu oberflächlich und formelhaft runtergerasselt

  • Ich fand das Original einfach nur zäh und anstrengend, und damit meine ich nicht nur den Schwierigkeitsgrad. Bis auf das stylische Design der Protagonisten konnte ich nicht wirklich viel positives vom Spiel mitnehmen.

  • blubbafassel

    Deine Punkte sind aber auch relativ blass:

    Der Gnädig Modus zeigt nur eines: Wirkliche Neulinge das Spiel schmackhaft zu machen. Und jeder andere kriegt direkt was schwereres hinterher geworden, sodass es vom Verhältnis keinen guten Kontrast gibt. Entweder Spaziergang oder Hölle auf Erden, ein Mittelding fehlt da. Also ist dieser Punkt berechtigt.


    Und die Anzahl der Encounter an anderen Spielen fest zu machen, um dann zu sagen relativ, ist auch falsch. Wenn dieses Spiel mir alle 5 Sekunden einen Gegner serviert, ist es zuviel, egal wieviele andere Spiele haben.


    Das gleiche eben für die Optik: Postapokalyptisch ist kein Argument, dass es karg aussehen muss. Breath of the wild oder sich die Darksiders Reihe zeigen da sehr gut, dass trotz Weltuntergang zumindest etwas Leben vorhanden ist.


    Rein vom technischen Stand her gibt der Test genau das her, was es ist: ein Remaster, dass mehr hätte bieten können für so eine Ankündigung. Da haben andere Remaster schon mehr und besser geliefert.

  • Sib

    Dieser Kritikpunkt war allerdings nicht so weit ausgearbeitet. Hölle auf Erden ist zudem echt übertrieben. Der Schwierigkeitsgrad ist absolut im Rahmen, nur die Endgegner sind wirklich schwer. Sicherlich ist der Anspruch höher als bei einem Paper Mario, aber auch nicht auf einem Level das unfair ist. Dementsprechend sehe ich das nicht als gerechtfertigt an.


    Warum ist das falsch auf die encounter einzugehen? Die Anzahl ist keineswegs übertrieben hoch, sondern erneut absolut im Rahmen für das Genre. Verglichen mit Skies of Arcadia, wo man wirklich keine 5 Meter gehen kann..

    Bei SMT 3 ist das allerdings anders. Zudem gibt es Items die genau das eindämmen (ähnlich wie der Schutz bei Pokemon)


    Breath of the Wild sieht auch karg bzw. leer aus außerhalb der Städte. Absolut! Es ist Teil des Settings und des Stils.

    Die Optik von SMT 3 ist sicherlich in die Jahre gekommen, aber aufgrund der stilisierten Optik gleicht sich das wieder etwas aus. Es ist auf keinen Fall hässlich.


    Zitat

    Rein vom technischen Stand her gibt der Test genau das her, was es ist: ein Remaster, dass mehr hätte bieten können für so eine Ankündigung. Da haben andere Remastwr schon mehr geliefert.


    Das sind halt größtenteils Informationen, die ich mir aus jedem x-beliebigen Gameplay-Video (und Pressemitteilungen) entnehmen kann.


    Ein weiterer Punkt wäre die besagte Blässe:

    Zitat

    Mein persönliches Highlight: Die düstere, unheimliche Atmosphäre, die durch Spielwelt und behandelte Thematiken erzeugt wird.

    z.B. redet der Redakteur über seine Highlights. Nirgendwo im Text wird darauf genauer eingegangen. Es kommt einfach zu oberflächlich und formelhaft rüber, gerade für ein Spiel das durch seine Story, Atmosphäre und Charaktere usw. trumpft.



  • Ich muss mich hier auch blubbafassel anschließen. Der Test wirkt auf mich viel zu oberflächlich, da wird groß davon geredet das Spiel sei schlecht gealtert, aber abseits von veralteter Präsentation, wird nicht genau genug erläutert warum dem so sein soll. Auch wird viel zu wenig auf die einzelnen Aspekte des Spiels eingegangen. Wie findet der Tester die Story, das Dungeon Design, das Balancing, das Ressourcen-Management und und und. Vieles wird hier halt entweder nur kurz angeschnitten, aber ohne große Erläuterung, (zum Beispiel sagt der Tester ihm gefällt die Atmosphäre, erläutert dies aber nicht weiter), oder gleich gar nicht erwähnt (gerade beim Dungeon Design wäre es ein Muss gewesen darüber zu reden, immerhin ist das einer der zentralen Aspekte eines Dungeoncrawlers). Tut mir leid das ich das sagen muss, aber das ist einfach kein gut geschriebener Test.



    Zitat

    Diese Leere ist nicht nur irritierend, sondern auch ein echter Immersions-Killer und schadet der Glaubwürdigkeit der eigentlich recht faszinierenden Spielwelt.

    Das ist eine Aussage der ich nicht zustimmen kann. Für mich erhöht die Leere der Spielwelt nur die Immersion. Bei SMT 3 haben wir es ja schließlich nicht mit einem klassischen post-apokalyptischen Setting zu tun. Bei den meisten solcher Settings ist die Welt zwar zerstört aber eben immer noch vorhanden, bei SMT 3 wiederum existiert nach der Apokalypse die Welt als solche gar nicht mehr und das Setting des Spiels ist demnach nichts weiter als eine karge Einöde, welche die Seele einer toten Welt repräsentiert, die auf ihre Wiedergeburt wartet.


    Ich kann die Kommentare über den hohen Schwierigkeitsgrad auch nicht wirklich nachvollziehen. SMT 3 ist auf normal doch keinesfalls brutal schwer. Das Spiel erwartet von einem natürlich das man auch alle Optionen nutzt, die es einem bietet, aber solange man dies tut und nicht versucht es wie ein Final Fantasy zu spielen (also tatsächlich auch Buffs/Debuffs und Statusveränderungen benutzt, die sind nämlich alles sehr nützlich in SMT 3), dann kann man auch gut durchs Spiel kommen. Der Ruf von SMT also brutal schwere Hardcore Reihe hat sich mir sowieso noch nie ganz entschlossen, ich empfinde die Reihe eher als eine der einfacheren Dungeoncrawler-Reihen.

    Týr er einhendr áss
    ok ulfs leifar
    ok hofa hilmir

  • Daniel Kania ich denke der Hintergedanke ist wieder der, dass man alles auf der Cartridge haben will auch ohne Updates, damit man es immer parrat hat, selbst wenn die Server irgendwann dicht machen. Das es für Retail Nutzer genauso zugänglich ist, HOFFE ich mal sollte jedem klar sein.

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