Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung – Entwickler erklären die Entstehung des Erweiterungspasses

  • Videospiele nach ihrer Veröffentlichung um zusätzliche Inhalte zu erweitern, ist heutzutage gang und gäbe. Auch Nintendo setzt immer öfter auf DLCs, sogar auf ganze Erweiterungspässe. Ein solcher Fall aus dem letzten Jahr war der Titel Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung, welcher mit seiner eigenen zweiteiligen Erweiterung ordentlich an Umfang zugelegt hat.


    In einem kürzlich übersetzten Interview aus dem japanischen Nintendo Dream-Magazin erklären Verantwortliche von Koei Tecmo wie es dazu gekommen ist. Am Gespräch beteiligt waren Ryouta Matsushita (Director), Yosuke Hayashi (Producer), Masaki Furusawa (Producer) und Yu Oboshi (Artist). Wir haben den entsprechenden Part ins Deutsche übersetzt.



    Wie ist eure Einschätzung vom Erweiterungspass zu Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung? Hättet ihr auch ohne leben können oder macht es das Spiel für euch zu einer runden Sache?

    Quellenangabe: Nintendo Everything
  • Zitat

    Breath of the Wild erhielt ebenso seinen eigenen Erweiterungspass und war ein Spiel, welches für lange Zeit gespielt werden sollten.

    Ich würde es noch häufiger anrühren wenn es einen zweiten normalen Speichersplatz gäbe (@Aonuma!!), aber ich will halt meine ganzen erspielten und freigeschalteten Sachen nicht verlieren, und der Heldenmodus ist mir zu schwer 8X

  • Im nachhinein betrachtet hätte ich keinen DLC für Zeit der Verheerung gebraucht. Ich hatte zwar meinen Spass und es war schön nochmal ins Spiel reinzusehen, aber mehr als ein netter Zeitvertreib war es für mich nicht, da das Game im Vergleich zum ersten Hyrule Warriors eh grösseren Fokus auf die Story legte und sich rund genug angefühlt hat.


    Insgesamt gesehen hat mich der erste Teil auch mehr motiviert mit den ganzen Adventure-Maps und da haben DLC-Erweiterungen auch mehr Sinn ergeben. Mögen tue ich aber beide Spiele für das was sie sind.

  • Breath of the Wild hat Spaß gemacht. Das Erkunden der ersten eigenen Open World von Nintendo war schon spaßig, aber es gibt von meiner Seiter Kritikpunkte und dies wären meine persönlichen Wünsche, was vielleicht angepasst werden sollte:

    Gebt Link endlich mal eine richtige Stimme! Das er ständig stumm daneben steht oder die so tun, als ob er was gesagt hat ist dämlich und hilft mir persönlich überhaupt nicht, mich besser zu "identifizieren".

    Eine komplexere Story, die etwas aufregender erzählt wird, wäre auch toll. Story richtig erleben oder aus irgendwelchen kryptischen Hinweisen sich selbst ausmalen, was passiert ist, ist nicht das selbe, aber schließt sich auch nicht aus. Immerhin wurden endlich vertonte Zwischensequenzen geboten, die auch ganz gut waren. Mehr davon! Hyrule Warriors hat interessanterweise viel mehr gehabt und dadurch auch mehr Story geboten.

    Richtige Dungeons! Die Schreine waren kein vollwertiger Ersatz für Dungeons, da sie zwar teilweise knackig waren, aber immer kurz und man nur in den Titanen die vier Bosse hatte. Da dürfens mehr sein, sind meist auch ein Highlight gewesen, aber für die Zeldaformel bräuchte man dann auch wieder spezielle Gegenstände, die man in den Dungeons findet, um die Bosse zu besiegen.

    Die Open World darf noch etwas lebendiger werden. Die Stimmung war zwar immer schön, aber manche Bereiche wirkten etwas leer meiner Meinung nach.

    Auch wenn's kein Rollenspiel ist, gab's ja schon immer Nebenquests, aber beschränkten sich oft auf einfache Sammelaufgaben, um Belohnungen zu erhalten. Dürften also auch gern komplexer werden, auch wenn ich keine Nebenquests ala Witcher erwarte.

    Die Haltbarkeit der Waffen sollte entweder erhöht werden oder gar nicht kaputt gehen.... das Stöcker und rostige Schwerter kaputt gehen können, verstehe ich. Aber neue Waffen gehen nicht einfach durch Nutzung kaputt. Das ist aber ein Problem von vielen Open World Spielen, damit man entweder sammeln gehen muss oder eben craftet.


    Ich weiß, Nintendo wird wahrscheinlich nicht viel ändern im zweiten Teil von Breath of the Wild, da es so erfolgreich war. Und der Schritt eine Open World zu machen, war schon sehr innovativ für Nintendo. Der nächste Teil wird bestimmt auch Spaß machen, aber manchmal wäre es schön, wenn Nintendo doch etwas mehr auf die Community eingehen würde, nicht unbedingt nur auf Zelda bezogen, aber so lang sie erfolgreich sind, ändern die leider kaum was.

  • nec3008Wenn du eine komplexe Story und Nebenquests ala The Witcher in Zelda suchst....dann bist du echt fehl am Platze.

    Wenn dir die Welt leer vorkam, dann hast du selbst diese simple Story nicht verstanden. Warum dann eine "komplexere" fordern?

    Das Waffen kaputt gehen ist integraler Teil des Spiels und soll zum Erkunden animieren und stellt das Belohnungsprinzip für selbiges dar.

  • nec3008

    Sehe ich genauso, zwar spielt es in einer apokalyptischen Welt, aber das muss sich ja nicht im öden Gameplay widerspiegeln, wenn es sich nicht wirklich lohnt die Umgebung zu erkunden und die Welt keinen Anreiz dazu bietet. Zwar hatte das Spiel schon mehr Story, kann aber ruhig noch mehr werden. Und das mit den Waffen haben andere Spiele wie The Witcher oder Dark Soul’s besser gelöst, da sie zwar auch kaputt gehen, aber auch wieder repariert werden können. Und ja Tempel mit Items Dark fehlen ganz klar und abwechselnde Bossgegner und nicht nur Varianten davon.

  • Tomberry

    Soweit ich weiß gibt es alternativ die Möglichkeit einfach ein weiteres Benutzerkonto auf der Switch anzulegen und mit diesen das Spiel zu starten. Ein Bekannter macht das bei Pokemon z.B. immer. Bei Zelda sollte das daher auch funktionieren eigentlich.

    Also falls dir der Trick weiterhelfen sollte^^

  • Weird hatte schon mal gehört dass das eventuell so geht, aber ich hab echt null Lust jedesmal ein neues Benutzerkonto anzulegen wenn ich ein Spiel neu starten will, weil die Entwickler aus irgendeinem mir nicht verständlichen Grund nur einen einzigen Speicherslot einprogrammiert haben..

    Trotzdem danke an dich natürlich!

  • Ich liebe ja das Spiel und mag die Entwickler wirklich sehr,

    aber nachdem wir in jedem "Nintendo Warriors" ein DLC und zusätzlich auch nen Erweiterungspass gekriegt haben und Robelo, Purah und Supah schon fertig mit Moveset programmiert im Spiel drin waren, kann mir keiner erzählen, dass das nicht schon im Voraus geplant war ;)

  • Diese News-Story hat mich eigentlich sehr gewundert... So etwas wie ein Hyrule Warriors ist doch quasi prädestiniert für DLC und hat eigentlich immer noch irgendwelche Lücken zu bieten, die gestopft werden wollen, aber da kam es ihnen erst nach Fan-Wünschen in den Sinn, welchen zu machen?


    Ich meine, es ist natürlich sehr löblich, dass sie hier entsprechend auf die Fans reagiert haben. Und mit dem DLC haben sie auch die wichtigsten Charaktere abgedeckt, die ich noch spielbar haben wollte. Aber dass sie bei so einem erfolgreichen Titel da nicht direkt selber drauf gekommen sind, wundert mich dann doch.


    Anyway, ich mag das Spiel und hätte sogar gerne noch mehr DLC (spielbarer Astor, vielleicht Kashiwa, mehr Kostüme...), aber da wird unter den scheinbar verhaltenen Umständen wohl nichts mehr daraus.

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