Ende einer Ära: SEGA tritt nach über 50 Jahren seine letzten Arcade-Hallen in Japan ab

  • SEGA gehört seit seiner Gründung zu den prägenden Firmen der Videospielgeschichte. Während das Unternehmen heutzutage primär als Third-Party-Entwickler und -Publisher aktiv ist, war die Marke vor allem auf dem japanischen Markt lange mit der Arcade-Kultur verknüpft. Noch immer gibt es viele Arcade-Hallen in Japan, die von SEGA betrieben werden.


    Die 50-jährige Geschichte der SEGA-Arcade-Hallen kommt jetzt zu einem Ende. Bereits 2020 trat SEGA einen Großteil seiner Anteile an Arcade-Hallen an die Firma Genda Inc. ab. Die Firma hielt bereits 85,1 Prozent an SEGA Entertainment. Jetzt wurde bekannt gegeben, dass auch die verbliebenen 14,9 Prozent an Genda veräußert werden sollen. Die SEGA-Spielhallen sollen unter dem Namen GiGO weiter betrieben werden.


    Aktuell ist noch unklar, ob SEGA perspektivisch auch die Herstellung von Arcade-Automaten einstellen wird. Die dazugehörige Firmensparte bleibt weiterhin im Besitz des Unternehmens und wird vorerst weiter arbeiten.


    Wie bewertet ihr diesen Schritt? Denkt ihr, dass Arcade-Hallen noch eine Zukunft haben?

    Quellenangabe: VGC
  • oje das ist traurig ;(

    Ich mein ok die Spielhallen die sie hatten scheinen ja weiter bestehen zu bleiben und evtl bauen sie ja auch weiter welche... aber trotzdem schade ||

    Als es hier noch welche gab war ich gerne in Arcade Hallen und im Italien Urlaub hab ich besonders viel da gespielt weil die extrem günstig waren :D

    Ssssssswitch

  • Wowan14

    Der Reiz lag an der Kurzweiligkeit der Spiele und das Arcades damals technisch weitaus fortgeschrittener waren als Konsolen- und PC-Spiele, was für visuell ansprechendere Spiele gesorgt hat. Ansonsten sind Genres wie 1 on 1 Fighter in den Arcades berühmt geworden (siehe Street Fighter).

  • Ein Reiz war damals -gemeinsam- zu spielen. Bzw. sich gegenseitig zuzuschauen und sich anzufeuern usw.


    Heute haben wir das Online-Gaming, youtube und twitch.


    Nach meiner Meinung, lag es nicht an der fortgeschrittenen Technik gegenüber dem was Zuhause vorhanden war. Weil, entweder war nichts Zuhause vorhanden oder man durfte keine 10 Freunde mitnehmen. Plus, dass man in Spielhallen/ -Ecken soziale Kontakte knüpfen konnte. Auch das wäre Zuhause schwierig geworden, mit fremden Menschen.

  • Mit SEGA ist es wie mit Rare: Die Blütezeit dieser Firmen war in den 90ern und frühen 2000 er Jahren! Das SEGA von heute ist nur noch ein Schatten seiner selbst! Wer SEGA zu Mega Drive und Dreamcast Zeiten erlebt hat, weiß was ich meine. Diese Firma war damals so kreativ und seiner Zeit voraus...

    Alles Roger!

  • Die Arcade-Hallen liefern aber auch nicht mehr die Heimumsetzungen, wie es auf dem Saturn und der Dreamcast war. (Und auch danach kamen noch einige vor allem Sportspiele aus den Arcade-Hallen auf Gamecube, XBOX und Co.).


    Ich denke, dass ist einfach zu unrentabel geworden, ich wundere mich nur, dass es erst jetzt passiert, nachdem mit Sammy der Arcade-Partner schlechthin ja schon 2019 oder 2020 ausgestiegen war. Dann bekommen wir aber doch die ehemaligen Arcade-Perlen jetzt sofort auf die Konsolen, ja? Sega Rally, Virtua Fighter, House of the Dead... da hätte ich mal wieder Bock drauf.

    Life is a Game.
    To be this good takes AGES.

  • Die Arcade-Hallen liefern aber auch nicht mehr die Heimumsetzungen, wie es auf dem Saturn und der Dreamcast war. (Und auch danach kamen noch einige vor allem Sportspiele aus den Arcade-Hallen auf Gamecube, XBOX und Co.).

    Arcade-Hardware ist heute nichts weiteres als PCs. Die Zeit, als noch eigene Boards erstellt wurden ist schon länger vorbei.

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