Nintendo Switch: Wie nachhaltig ist das Spielen auf der Konsole?

  • Ihr schreibt die Hüllen sind klein, ich war geschockt als ich zum ersten Mal eine Switch Hülle in der Hand hatte und gesehen habe wie unnötig groß die eigentlich ist :D


    Ob Digital oder Retail, mag beides aber Retail mehr.

    Man wird definitiv faul wenn man die Cartridge nicht wechseln muss.


    Die Digitale Version fühlt sich dadurch für mich kompletter an, weil man nur noch den Knopf drücken muss zum Starten.


    Auch ist mir schon aufgefallen, dass ich schon öfters dann lieber ein digitales Spiel als nächstes auswähle um nicht aufstehen zu müssen.


    Neuer Trend der sich dadurch bei mir eingeschlichen hat ist das ich teilweise beides kaufe nur um das komplette "Paket" zu bekommen.

    Lasse die Retail dann zu.

    Nur wirklich logisch bzw lange Zeit oder bei vielen Spielen sollte man das nicht tun.


    Ich wäre froh wenn endlich alles wieder retail erscheinen würde oder halt gar nix mehr, dieses 50 - 50 ist auf Dauer teuer und solange beides verfügbar ist ist die Entscheidung teilweise schwer.


    Vorallem halt wenn man teuer aus Asien die Retail bestellt und dann sieht es ist digital 50-80% reduziert.


    In solchen Fällen bin ich dann froh die Retail nicht geöffnet zu haben und kaufe das dann auch digital im Sale.


    Was dadurch passiert ist, sobald ich das bei einem Spiel zb Jp Import so habe, neige ich dazu das dann bei allen Jp Versionen zu tun weil ich alle Jp spiele als eine Einheit betrachte.


    Ist einfach irgendwie meine eigene Art von Perfektion und ich bin Tod unglücklich wenn da irgendwas nicht so möglich ist wie ich das möchte bzw ich dann etwas übersehe.


    Gute indies zb hab ich auch alle doppelt, damit hat das doppelt kaufen begonnen


    Zum Thema Umwelt, würde weder Hüllen wegwerfen noch einen Download mehrmals machen, ich speichere alle Spiele immer sofort für die Ewigkeit, deswegen fühle ich mich da "sauber"


    Stromverbrauch ist mir völlig egal, mehr Leistung = mehr Strom =logische Konsequenz da bewegt sich mMn alle Konsolen im Rahmen

  • Das die Switch sparsamer im Verbrauch von Strom ist,ist doch schon gut.

    Eine Ps5 oder Series X verbrauchen da schon viel mehr,da muss man sich aber auch nicht wundern,mit dem was da eingebaut ist.


    Bin und bleibe solange Retail Käufer <3Möchte bei einem Spiel das ich kaufe,einfach eine schöne Hülle haben.

    Aber,ich schmeiß doch die Hüllen nicht weg =O,nach jeder Konsolen Generation oder wen ich meine Konsole nicht mehr benutze,Packe ich alles schön sauber wieder ein.

    (Konsole+Spiele)

    Nichts aber rein gar nichts fliegt bei mir in den Müll.

    Selbst wen es kaputt ist.

    Das war dann doch einfach zu teuer um es in den Müll zu werfen.

  • Ich finde auch die Verpackung der Switchspiele unnötig groß.

    Das muss echt nicht sein.


    Ich kaufe ausschließlich Digital.

    Das hat für mich nur Vorteile.

    Ich kann die Spiele sogar auf Entfernung wunderbar teilen.

    So hat man auch noch Geld gespart.

    Zusätzlich spielt man so auch noch Spiele die man so st niemals gespielt hätte und es macht vlt sogar Spaß.

    Oder man kann es ausgiebiger testen als bei einer Demo.

    Und bei den allermeisten gibt es ja nicht einmal eine Demo.

    Ich muss keine Disc wechseln und habe auch noch etwas für die Umwelt getan.

    Wobei man hier sagen muss, dass die Menschheit wie sie heute existiert sowieso nur ein Schneeballsystem ist und früher oder später in sich zusammenkrachen wird.

  • Ein guter Artikel zum Nachdenken.

    Ich glaube aber ihr habt einen Tippfehler. Die Switch verbraucht wohl eher 11 Watt als 11 Kilowatt. Das wäre sonst mehr als alle anderen Geräte im Haushalt zusammen.

    Ich finde Plastikverpackungen bei der Switch nicht ganz so schlimm, da man sie ja normalerweise länger behält. Plastik ist ja gerade dazu da sehr lange haltbar zu sein. Schlecht sind die ganzen Einmalverpackungen, die man sofort wegwirft.

    Interessant wäre es auch zu überlegen, wie nachhaltig digital ist. Die Server benötigen ja auch Ressourcen und Energie. Je mehr Leute digital einkaufen, desto mehr Kapazitäten werden benötigt. Ist aber vermutlich sehr schwierig, da konkrete Zahlen zu bekommen.

  • Ein richtig guter Artikel!


    Bei den Download Codes in Verpackungen im Handel habe ich auch nur die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. 🙄


    Ich persönlich kaufe fast ausschließlich Retail. Wenn mir ein Spiel nicht gefällt möchte ich es wieder verkaufen können und nicht auf dem Kaufpreis von 30-60€ sitzen bleiben.


    Physische Spiele kann man auch gut ausleihen, das ist noch ein kleiner Pluspunkt.

    Und auch digitale Spiele benötigen Speicherplatz; an Ressourcen braucht man da dann Festplatten bzw. SD Cards. Müsste man mal schauen, was am nachhaltigsten und besten für alle ist. Aber von so einer Handlungslogik sind wir leider noch weit entfernt...

  • Das der Verpackungsmüll nicht unbedingt Nachhaltig ist ist schon klar

    Aber mir wären jetzt einige Zahlen lieb gewesen.

    Auch im Hinblick auf die Konkurrenz.

    Die Switch hat Stromtechnisch nur einen geringen Verbrauch, dafür ist die Konsole auch mehr Handheld als TV fähig.


    PS5/PS5 und Xbox One/Series One verbrauchen da definitiv mehr. Sind dafür auch rein TV gebunden.

  • Ich habe vor 2 Jahren meine Wii- und 3DS-Hüllen weggeworfen und wollte wissen, wo müssen die jetzt rein.

    In den gelben Sack oder Restmüll.


    Ich fand verschiedene Antworten im Internet.

    Bei Wiispielen gab es außerdem auf dem Inlay einen grünen Punkt.

    Also packte ich alles in den gelben Sack.

    Ich fuhr mit den Säcken zu einer Abgabestelle und erklärte einem Mitarbeiter, was ich dabei habe.

    Er sagte mir, das gehört alles in den Restmüll.

    Im Nachhinein fand ich raus warum der grüne Punkt auf dem Inlay war.

    Dieser bezieht sich nur auf die äußere Folie, die das Inlay festhält.

    Wenn man also die Mülltrennung genau nimmt müsste man bei jeder Hülle die Folie abschneiden und diese dann in den gelben Sack werfen, während die Hülle selbst im Restmüll landet.

    Und beim Restmüll wird nichts recycelt, dass wird alles verbrannt.

  • Jetzt ist die Klimadebatte also schon da angekommen ,ich sehe so eine Plastikhülle von einem Spiel jetzt nicht als Klimaproblem ,denn diese wird oft Jahrelang genutzt ,bevor man sich darüber gedanken macht sollte man sich erstmal über Plastikverpackungen von Produkten gedanken machen die man nach dem Kauf aufreißt und danach weg wirft .


    Ich liebe Spiele Verpackungen ,auch die Einleger ,man kann es in die Hand nehmen und sich anschauen ,ich finde es sogar schade das man die Bookletts gestrichen hat ,gerne hätte ich zu jedem Spiel noch ein kleines Büchlein mit Zeichnungen usw. beiliegen.

  • Bis auf meinen Gewinnspiel Gewinn "Wer weiß denn sowas Vol. 2", Ring Fit Adventure sowie Xenoblade Chronicles Definitive Edition und Xenoblade Chronicles 2, bin ich rein Digital auf der Switch unterwegs. Meine 512GB microSDXC ist bis zum Anschlag voll und ich muss demnächst auf 1TB aufrüsten.


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass man in Geschäften Installationsterminals bereitstellen könnte. Diese Terminals würden den Kauf technisch über den eShop abwickeln, eine Provision an den Handel auszahlen, aber das Spiel ist bereits lokal in dem Terminal vorhanden und wird nur auf die Switch kopiert.

    Aktuelles Switch-Spiel: Super Smash Bros. Ultimate, 7 Billion Humans


    Aktuelles WiiU-Spiel: Tokyo Mirage Session #FE, Metroid Prime Trilogy


    Aktuelles 3DS-Spiel: Yokai Watch


    Aktuelles Wii-Spiel: The Last Story


    Aktuelles N64-Spiel: Banjo-Tooie


    Aktuelles Smartphone-Spiel: Pokémon Go!

  • Ein grundsätzlich richtig guter Artikel, auch mal aus dieser Sicht Digital und Einzelhandel gegenüber zu stellen. Natürlich haben auch wir viel Plastik im Haus, Hüllen, Spielzeug, 3Fach verpackte Corona Tests. Mit Sicherheit kann vieles eingespart werden, wird aber nur durch Zwang erreicht (so wie beim Gendern, ist zwar kein Zwang, aber es wird einen in den Medien ja aufgedrückt).

    Spielehüllen, DVD Hüllen usw. könnten kleiner werden. Oder erinnert sich noch jemand an manche DVD und 3DS Hüllen? Die waren mit Löchern ausgestattet, um Plastik einzusparen. Denkt heute niemand mehr drüber nach. Auch zurück zur Pappverpackung wäre aus recyceltem Papier doch denkbar. Aber wohl auch nicht mehr zeitgemäß.

    Ein Einschnitt habe ich trotzdem vor, denn wenn es keine Spiele mehr im Einzelhandel gibt, kaufe ich keine Konsole mehr. Ergo erzeuge ich auch keinen Dreck bei digitalen Downloads. Problem, zumindest von meiner Seite, wenn meine Kinder sich für Konsolen und Videospiele interessieren, erzeugen die den Dreck. Aber vielleicht wird es irgendwann auch hier Möglichkeiten geben, das zu verringern.

  • Gaming verbraucht nur aus Spaß Ressourcen,es werden umweltschädliche Stoffe benötigt um die Konsolen,Chips und Verpackungen herzustellen,und es wird Strom unnötig in warme Abluft umgewandelt.

    Nachhaltig ist garnichts daran daran ändert auch kein sammeln was drann.

    Macht aber trostdem Spaß, und ich habe trostdem kein schlechtes Gewissen deswegen 🤣🤣💥💣

  • Ein sehr spannendes Thema und besonders die Vergleiche der einzelnen Konsolen mit Autofahrten finde ich interessant – jedoch sollte man nicht in "Game-Shaming" verfallen, nur weil jemand Spiele gerne in physischer Form kauft. Konkrete Zahlen, was die Unterschiede zwischen Retail und Download anbelangt, fehlen mir aber (sofern es diese überhaupt gibt bzw. überhaupt objektiv messbar sind).


    Ich habe mich gestern noch mit einem Kumpel darüber unterhalten, wie viel Speicherplatz aktuelle Konsolenspiele einnehmen – erschreckend mussten wir feststellen, dass Call of Duty: Cold War inzwischen bei über 200 GB angelangt ist – besonders nachhaltig ist das jedenfalls auch nicht, vor allem, da die Konsolen nicht unendlich viel Speicherplatz bieten und man Dinge von der Festplatte löschen und eventuell irgendwann nochmal neu installieren muss.


    Wie bei allen Dingen gilt auch hier: Man kann nicht jeden Kampf kämpfen und gewinnen. Man kann sehr viel zocken und dafür bei anderen Themen sparsamer leben. Die Mischung macht das Gift.


    Mamagotchi Solche "Installationsterminals" gab es in der Vergangenheit bereits in Japan für ältere Nintendo-Konsolen. Kann dir nur leider gerade keine Quelle dazu liefern, weil ich nicht den genauen Begriff kenne… :D

    #PhysicalOnly

  • Mir gefällt es nicht wie jedes kleinste Thema auf Nachhaltigkeit geprüft wird. Gaming ist nicht Medizin oder (Wirtschaft) Produktion. Man soll Spaß daran haben und sich nicht schlecht fühlen, weil man eine Plastik-Hülle kauft in der eine kleine Plastik-Cartridge steckt. Zumal dieses Plastik nur selten irgendwo landet, wo es nicht landen soll (z.B. im Meer). Stromsparend schont vor allem den Geldbeutel in Deutschland, ansonsten hat es insgesamt ja so gut wie keine Auswirkungen auf Nachhaltigkeit.

    Ich mag da eine isolierte Meinung haben, aber habt Spaß am Spielen und denkt nicht mit schlechtem Gewissen dabei an die Umwelt, die lässt sich anders deutlich besser schützen.

  • Ich persönlich kaufe so gut wie immer Retail und werfe ein Spiel, so schlecht es auch sein mag nicht weg. Höchstens würde ich es weiterverkaufen oder weiterverschenken. Daher dass andere für ihren Arbeitsweg jeden Tag 100KM mit dem Auto fahren und ich zu Fuß gehen kann, werde ich es mir auch weiterhin erlauben physische Spiele zu kaufen die ich nicht wegwerfe ;D

  • Ich finde es in Ordnung, dass man sich über das Thema Gedanken macht, aber werde jetzt auch kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ich meine Spiele physisch kaufe.

    Ich bin bei Spielen hybrid unterwegs - meine Series S ist rein digital, da stellt sich die Frage nicht, aber für Nintendo schlägt das Fanherz, da möchte ich die meisten Spiele im Regal stehen haben und mich freuen, genauso wie bei manchen Buchreihen. Das ist ein emotionaler Wert, der da mit reinspielt.


    Ich hätte allerdings nichts dagegen, wenn Nintendo wieder auf Pappverpackungen umsteigt, wie damals beim GameBoy, SNES, N64.

  • Sehr nachhaltig.


    Zur verkorksten Konkurrenz braucht man gar nicht schauen.


    Konsolen am Stromnetz ? Warum ?


    TheJoker

    Dahinter stecken wirtschaftliche Gedanken.

    Mit dem Konsumergewissen spielen sozusagen.


    Letztendlich juckt es 89,97% der Endverbraucher eh nicht.


    Und der Rest gilt als "Spinner" oder " Querulant"


    Dazu nur das:

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