Nintendo Switch hat sich bislang 111 Millionen Mal verkauft

  • Soeben wurden die aktualisierten Verkaufszahlen des vergangenen Quartals veröffentlicht, welches von 1. April bis 30. Juni 2022 dauerte und durch die Nintendo-Spiele Nintendo Switch Sports und Mario Strikers: Battle League Football geprägt war. In diesem Frühlingsquartal konnte sich die Nintendo Switch innerhalb von 3 Monaten 3,43 Millionen Mal verkaufen. Im Vorjahr ist die Nintendo Switch im selben Vergleichszeitraum (1. April bis 30. Juni 2021) 4,45 Millionen Mal über die Ladentheke gewandert, vor zwei Jahren (1. April bis 30. Juni 2020) waren es auch dank Animal Crossing rekordverdächtige 5,68 Millionen verkaufte Einheiten und vor drei Jahren (1. April bis 30. Juni 2019) wiederum lediglich 2,13 Millionen.


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    Wie schon im letzten Quartal des vorherigen Fiskaljahres wurde auch in diesem ersten Quartal des Fiskaljahres 2023 die neue Nintendo Switch (OLED-Modell) am häufigsten gekauft und sie konnte mit 1,52 Millionen verkauften Einheiten die Nintendo Switch (1,32 Millionen) und die Nintendo Switch Lite (0,59 Millionen) in die Schranken weisen.


    Die Gesamtverkaufszahlen der Nintendo Switch belaufen sich nun auf 111,08 Millionen Einheiten. Bis März 2023 strebt Nintendo an, weitere 21 Millionen Konsolen an den Mann und an die Frau zu bringen. Es ist zu erwarten, dass die Nintendo Switch noch in diesem Jahr die PlayStation 4 (mehr als 117 Millionen verkaufte Einheiten) einholen wird.


    Weltweit sind die Nintendo Switch-Verkäufe in diesem Quartal im Vergleich mit demselben Zeitraum im vorherigen Jahr rückläufig. Eine Ausnahme bildet jedoch Europa – auf unserem Kontinent konnte sich die Nintendo Switch-Familie in diesem Frühjahrsquartal öfter verkaufen als im selben Quartal des letzten Jahres:


    Nintendo Switch-Familie (April 2022 bis Juni 2022)

    • Japan: 0,72 Millionen Einheiten (Vergleich April 2021 – Juni 2021: 1,16 Millionen)
    • Amerika: 1,27 Millionen Einheiten (Vorjahr: 1,59 Millionen)
    • Europa: 1,11 Millionen Einheiten (Vorjahr: 1,08 Millionen)
    • Rest der Welt: 0,33 Millionen Einheiten (Vorjahr: 0,62 Millionen)
    • Gesamt: 3,43 Millionen Einheiten (Vorjahr: 4,45 Millionen)


    Nintendo Switch (April 2022 bis Juni 2022)

    • Japan: 0,22 Millionen Einheiten (Gesamt seit März 2017: 19,01 Mio.)
    • Amerika: 0,49 Millionen Einheiten (Gesamt: 32,57 Mio.)
    • Europa: 0,53 Millionen Einheiten (Gesamt: 22,68 Mio.)
    • Rest der Welt: 0,08 Millionen Einheiten (Gesamt: 10,52 Mio.)
    • Gesamt: 1,32 Millionen Einheiten (Gesamt: 84,77 Mio.)


    Nintendo Switch Lite (April 2022 bis Juni 2022)

    • Japan: 0,10 Millionen Einheiten (Gesamt seit September 2019: 4,94 Mio.)
    • Amerika: 0,33 Millionen Einheiten (Gesamt: 8,34 Mio.)
    • Europa: 0,12 Millionen Einheiten (Gesamt: 4,45 Mio.)
    • Rest der Welt: 0,04 Millionen Einheiten (Gesamt: 1,27 Mio.)
    • Gesamt: 0,59 Millionen Einheiten (Gesamt: 18,99 Mio.)


    Nintendo Switch (OLED-Modell) (April 2022 bis Juni 2022)

    • Japan: 0,39 Millionen Einheiten (Gesamt seit Oktober 2021: 2,00 Mio.)
    • Amerika: 0,46 Millionen Einheiten (Gesamt: 2,40 Mio.)
    • Europa: 0,45 Millionen Einheiten (Gesamt: 1,58 Mio.)
    • Rest der Welt: 0,21 Millionen Einheiten (Gesamt: 1,34 Mio.)
    • Gesamt: 1,52 Millionen Einheiten (Gesamt: 7,32 Mio.)


    Gesamtverkaufszahlen der Nintendo Switch-Familie seit der Veröffentlichung (März 2017 bis Juni 2022):

    • Japan: 25,95 Millionen Einheiten
    • Amerika: 43,30 Millionen Einheiten
    • Europa: 28,70 Millionen Einheiten
    • Rest der Welt: 13,13 Millionen Einheiten
    • Gesamt: 111,08 Millionen Einheiten


    Klickt hier, um euch den Bericht der aktuellen Software-Verkaufszahlen sowie Nintendos Finanzbericht und Prognosen für die nahe Zukunft anzusehen.


    Wie beurteilt ihr die aktualisierten Nintendo Switch-Verkaufzahlen? Wir freuen uns auf spannende Diskussionen in den Kommentaren!

    Quellenangabe: Nintendo
  • Frage mich gerade wo jetzt die Kommentare von damals sind, dass die Switch viel zu teuer ist ;) ^^ :D


    Software sells hardware. Nachdem Nintendo nicht mehr für zwei Plattformen entwickeln muss sondern sich auf eine konzentrieren kann, finde ich schon dass man dort liefert.


    Der 3rd Party Support könnte besser sein, aber auch schlechter -> Siehe WiiU ;)

    Frank Drebin, Spezialeinheit.
    Spezielle Spezialeinheit der Spezialpolizei!

  • Also erstmal Glückwunsch an Nintendo.


    Es gibt deutliche Kritikpunkte an der Switch (Hardwareleistung, NSO, Spielepreise, Joycon, spiegelndes Display), aber heute werde ich die Nachricht zum Anlass nehmen, hervorzuheben, dass die Switch eine deutlich bessere und durchdachtere Konsole als die Wii und die WiiU ist und Nintendo hier große Schritte in die richtige Richtung getan hat. Auch ist die Spielebibliothek insgesamt wirklich sehr ordentlich und deutlich besser als auf den letzten beiden Konsolen. Dass man nun nur noch ein Gerät braucht und dafür Konsole und Handheld bekommt, ist ebenfalls super. Gerade, weil ich die Grafik auf Nintendi Handhelds ab dem DS überhaupt nicht mochte.


    Es trauen sich auch immer mehr Entwickler heraus und versorgen die Switch anständig.


    Mir fehlen mutigere Projekte, wie Eternal Darkness, F-Zero, Starfox und Co. (wie es der GameCube getan hat), aber dafür gibt es nun Spiele von Marken, die ich in der alten Form nicht gespielt hätte (Kirby und das vergessene Land, Poke'mon Legenden: Arceus, die Warriors-Titel) und mit Deadly Premonition 2, Shin Megami Tensei V, Astral Chain, den kommenden Ports von Persona 3-5, Live a Live, Xenoblade Chronicles 3, Bayonetta 3 und Co. holt man auch mich als "Core-Gamer" sehr gut ab.


    Auch, wenn überteuert, empfand ich die WiiU Ports sehr wichtig. Obwohl ich eine WiiU hatte, habe ich sehr ungerne darauf gespielt und die die Spiele nicht beendet, was ich nun auf der Switch getan habe, was sehr gemütlich auf der Lite war.


    Third Party Ports von älteren Spielen wie Witcher, Skyrim, L.A. Noire, RE, Final Fantasy, Dragon Quest, Outer Worlds, Borderlands, Life is Strange, Doom, Wolfenstein, Hellblade und Co. finde ich auch sehr wichtig.


    Ich habe auf meiner Switch über 150 Spiele, wovon die Hälfte Spieleperlen sind. Ich habe meine Switch tatsächlich mehrmals (3 Mal) verkauft und wieder neu gekauft, weil mich Nintendo oft wirklich stark verärgert hat mit ihrer Rückgabepolitik bei gekauften digitalen Spielen, NSO, Spielepreise für WiiU Ports, die Kommunikation mit den Kunden, Zubehörpreise, Verhalten gegenüber Fans und Content-Creatern und die E3 2018 sowie die Mario 3D Collection nicht zu vergessen.


    Ich würde mich freuen, wenn Nintendo an seinem Image bei Core-Gamern verbessert und auch fairer zu den Leuten ist, die zwar bereit sind, 20€ für NSO oder 60€ für ein altes, nahezu unverändertes Donkey Kong zu bezahlen, aber mehr für ihr Geld verdient haben.


    Also Danke an Nintendo. Bitte mehr von den guten Sachen und weniger von den schlechten.

  • @York Morgan Nintendo ist nun Mal leider auch nur ein Unternehmen, dass wie jedes andere möglichst viel Gewinn abwerfen muss. Möchte man das ändern muss man eher generell den ganzen Kapitalismus umbauen.


    Wo kaufst du z.b. deine Kleidung? Das ist alles Kinderarbeit.


    Ich persönlich finde, dass Nintendo da einen recht guten Zwischenweg geht. Fast jeder andere große Spielehersteller ist da deutlich unsympatischer (EA, Blizzard, Ubisoft, ...), finde ich.

  • SeeYou Kinderarbeit ist jetzt aber ein ganz anderes (enorm komplexes) Thema, das in dem Kontext meiner Meinung nach nicht so gut passt.


    Meta Platforms hat Milliarden für die Entwicklung für das Metaverse verpulvert.


    Nintendo würde es finanziell sicherlich kaum beeinträchtigen, die Nachteile auszubessern.


    Ich gehe davon aus, dass der Jahresüberschuss identisch ausfällt, selbst, wenn Nintendo ordentliche Server für NSO bereit stellt, DKC und Co. für 29,99-39,99€ anbietet, ein Starfox, F-Zero, Eternal Darkness, Donkey Kong 3D und Co. entwickeln lässt, die Mario 3D Collection entweder für 39,99€ angeboten bzw. die Spiele für 59,99€ als remake veröffentlicht hätte usw.


    Das sind alles keine finanziellen Beinbrüche. Und Content Creator und Kunden respektvoll zu behandeln, kostet sogar nichts.


    Von mir aus soll Nintendo jeden Preis verlangen, aber dann muss man auch entsprechend liefern.


    Auch Nintendo lebt wie jeder Hersteller von Waren von der Ausbeutung von Menschen. Und indirekt sind auch immer Kinder betroffen, weil die Eltern körperlich ausgebeutet werden, kaum Geld nach Hause bringen, nie Urlaub haben und 12 Stunden oder mehr pro Tag arbeiten.


    Die Kindheit ist für die Kinder mit und ohne Arbeit nicht gut. Ohne die Arbeit würde es den Kindern und den Familien aber noch viel schlechter gehen oder ein Überleben wäre gar nicht möglich.

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