Ubisoft sagt ebenfalls die Teilnahme an der diesjährigen E3 ab – Eigene Präsentation am 12. Juni

  • Die diesjährige Electronic Entertainment Expo muss im Juni auf einen weiteren großen Stammteilnehmer verzichten. Nach den offiziellen Absagen von Nintendo und Microsoft verzichtet nun auch Ubisoft auf eine Teilnahme an der namhaften Videospielmesse in Los Angeles – dies bestätigte das französische Unternehmen in den gestrigen Abendstunden gegenüber unseren Kollegen von VGC.


    Ubisoft bestätigt eine eigene Präsentation für Juni


    Dabei gingen die ursprünglichen Pläne von Ubisoft im vergangenen Februar noch in eine gänzlich andere Richtung: So plante Ubisoft durchaus eine Teilnahme an der E3 2023 – inklusive Angebot zahlreicher Spiele aus dem eigenen Repertoire. Stattdessen wird es am 12.06.2023 eine brandneue Ausgabe von Ubisoft Forward geben, der eigenen Präsentations-Reihe von Ubisoft. Diesbezüglich sollen in Kürze weitere Informationen mit der Videospielwelt geteilt werden – wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.


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    Mittlerweile bleiben zahlreiche Entwickler und Publisher der ursprünglich beliebten und namhaften Videospielmesse fern – glaubt ihr, dass die E3 noch eine Zukunft hat?

    Quellenangabe: VGC, Twitter (VGC_News)
  • Zwar schade für die e3

    Aber über ubisoft kann man nur noch lachen :D

    Wer sagt zu einer großen Veranstaltung zu nur um kurz darauf wieder abzusagen

    Die Leute bei ubisoft sollten mal lernen mit einander zu kommunizieren


    Bleibt nur noch die Frage wer überhaupt noch zu der e3 kommt

  • Ich denke langfristig werden einige dieser Messen neue Wege finden und sich z.B. mit anderen Cons verbinden oder um entsprechende Inhalte erweitern müssen um noch zu funktionieren. Bei der Gamescom geht es ja z.B. schon jetzt sehr stark auch um Cosplay und den Verkauf von Merchandising. Daher funktioniert die im Zweifel selbst dann wenn die großen Anbieter da keine riesen Stände aufbauen. Das kann man im Zweifel noch etwas ausbauen und erweitern, oder noch die Themen Anime/Manga in 1-2 Hallen mit rein bringen wenn irgendwann die Ausstellerzahl nachlassen sollte.

  • Schade, dass die E3 scheinbar so an Bedeutung verloren hat. War damals echt immer ein Highlight, das gerne verfolgt wurde und ein paar echt tolle Momente hatte.

    Legendär ist der 2005er Auftritt von Miyamoto bei der Präsentation von Twilight Princess.

    Aber es wurde mit diesen gekauften Dauerklarschern die letzten Jahre auch von Einigen auf die Spitze getrieben, so dass man mehr peinlich berührt war, als dass da Stimmung aufkam.

  • Zeiten ändern sich.

    Früher (also die PräInternet Zeit) hatte man sich allein schon über Artikel in Printmedien gefreut und jedes neue Bilder regelrecht analysiert, wie wohl das Game in bewegten Bildern aussieht. Dann als später die CD-ROMs und die DVDs dazu kamen und man endlich auch mal Messeaufnahmen und/oder Trailer und Gameplay Material zu Gesicht bekam, da ist man regelrecht ausgeflippt.

    Ich erinnere mich da noch sehr gut an die 2000er Zeit als man erstmals bewegtes Bildmaterial von Metal Gear Solid 2 bekam. Das war sowas von Hammer ^^.

    So genug Nostalgie, heute sind die sog. "Cons" wirklich nur noch interessant für Cosplay und Merch, was aber eben in der Japan-Anime-Manga Ecke am besten funktioniert.

    Schauen ma mal ob Ubisoft doch mal wieder was präsentiert, was auch "toll" ist. Beyond Good and Evil 2 wird es wohl nicht werden :troll:

  • Danke an alle "Insider", Gerüchtestreuer, Clickbaiter oder sonstiger Abschaum auf den sozialen Medien. Dank euch ist die E3 gestorben und ihr sorgt auch dafür, dass ihr mit eurer Verhaltensweise auch noch die ganze Industrie auf dem Gewissen habt. Oder kennt ihr jemand , der sich einen Film ansieht, wenn der Trottel neben dir vorher das Ende verrät

  • Ich mag Ubisoft, aber dass man im Zeitraum und am Ort der E3 ein eigenes Event machen möchte, klingt für mich absolut daneben. Man schwimmt im Fahrwasser der E3, trägt aber nichts dazu bei.


    Schade, mit solchen Aktionen besiegelt man das Ende der traditionellen Messe.

  • @Xeno52

    Also James Cameron‘s Titanic hat es nicht geschadet das jeder das Ende kannte (Spoiler: die Titanic sinkt).


    Aber mal ernsthaft: es geht ums Geld. Messen bzw. Messeauftritte kosten richtig viel Geld, Aufwand und Zeit. Eine eigene Web-Präsentation kostet erheblich weniger und man ist dazu in einem stärker kontrollierten Rahmen. Der Vorteil (die Werbung) ist bei beiden aber gleich groß (berichtet wird darüber sowieso).

    Das ist der Hauptgrund warum immer weniger große nicht auf Messen erscheinen. Für kleine und/oder unbekannte Publisher/Devs kann eine Messe aber weiterhin reizvoll sein, da diese von der größeren Reichweite bzw. die Allgemeine Berichterstattung profitieren (das braucht aber eben ein MS, Ubisoft oder Sony nicht, die kennt auch jeder so).

  • Waldwatz Nummer 1 .. das Ende der Titanic kennt jeder seit 1912. Nummer 2 ... das Internet gibt's bald 30 Jahre, das ist nicht wirklich ein Grund.

  • Nummer 2 ... das Internet gibt's bald 30 Jahre, das ist nicht wirklich ein Grund.

    Aber garantiert nicht schon immer in der Qualität wie heute und auch garantiert nicht so verbreitet und bezahlbar für die Masse wie heute.

    Hi, ich bin Joey und ich habe Crash Bandicoot 4 auf 106 % gespielt. :link_woot:

  • @Xeno52

    Doch das ist der Grund. Eine eigene Show kostet nur einen Bruchteil vom dem was du für die Messe (mit allem Drum und Dran) aufwenden müsstest.

    Und da ist noch nicht mal der Zeitliche Aufwand mit berücksichtigt. Wenn man das tut wird noch viel klarer warum sich die großen das nicht mehr antun wollen.

    Es gab Zeiten da stand die gesamte Produktion einen Spieles mehrere Wochen still, weil es unbedingt eine Demo zur Messe benötigte….sowas wäre heute nicht mehr bezahlbar.

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