Spätestens seit der Ausstrahlung des finalen Trailers von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ist das heißerwartete Sequel zu Breath of the Wild wieder in aller Munde. Die Kommentarsektion unterhalb der dazugehörigen News wurde mit den verschiedensten Eindrücken unserer Leser geteilt und auch unsere Redaktion hat sich am gestrigen Nachmittag den Trailer in Ruhe angeschaut und im Anschluss fleißig über das gezeigte Bildmaterial ausgetauscht. Stimmen unsere Redakteure, Lektoren und Moderatoren dem allgemeinen positiven Tenor zu – oder sind wir völlig anderer Meinung?
Bevor wir nun zu den Eindrücken zum finalen Trailer von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom von unserer ntower-Redaktion kommen, folgt noch eine ausdrückliche Spoiler-Warnung. Solltet ihr den letzten Trailer noch nicht gesehen haben und euch vor dem Launch nichts mehr vorwegnehmen lassen wollen, so macht möglichst einen großen Bogen um die folgenden Zeilen.
Unsere Eindrücke zum Trailer von Zelda: Tears of the Kingdom
Dies war ein bombastischer Trailer, der wohl auch die größten Kritiker überzeugen dürfte, dass es sich bei Tears of the Kingdom nicht nur um einen glorifizierten DLC handelt. Besonders schön finde ich die epische Musikuntermalung, in welche unter anderem auch Melodien aus dem ersten The Legend of Zelda, A Link to the Past, Twilight Princess und Breath of the Wild eingebaut wurden, was für Gänsehaut bei mir gesorgt hat. Auch die gezeigten Szenen können absolut begeistern und es wurde derart viel Inhalt gezeigt, dass ich hoffentlich bis zum Release wieder vieles vergessen werde. Ich kann es kaum erwarten, den Nachfolger zu meinem Lieblingsspiel in nur einem Monat bereits in Händen halten zu können!
Um die Vorfreude auf den neuen Trailer zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom etwas anzukurbeln, hatte ich mir vor dem Release des neuen Trailers noch mal den epischen Story-Trailer zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild angeschaut und mir wurde ganz warm ums Herz. So viel Nostalgie, so viele tolle Spielstunden, so viele wundervolle Abenteuer. Wie soll man das noch toppen können?
Als ich dann heute den finalen Trailer zum Sequel sah, war ich zunächst überrascht, dass er ähnlich ruhig begann wie der alte. Dann ging es aber auch schon los mit den Neuerungen, die in Form von frischen Charakteren, spannenden Orten und jeder Menge düsterer Sequenzen zum Vorschein kamen und man kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Für mich ist es nach wie vor grandios, dass man eine doch sehr vertraute und bekannte Welt, die wir durch BotW in und auswendig kennen, mit so vielen neuen Ideen versehen kann, sodass es sich nach einem komplett anderen Ort anfühlt. Dadurch wirkt Hyrule keineswegs wie eine komplett neue Welt, allerdings verbergen sich hinter den bekannten Hügeln und Feldern so viele neue Sachen, die es zu entdecken gilt.
Für mich war der Kauf des Sequels seit der Ankündigung klar und ich hätte auch keinen weiteren Trailer gebraucht, um genau zu wissen, dass Tears of the Kingdom mich voll und ganz abholen wird. Dennoch ist es schön zu sehen, dass weitaus mehr in dem neuen Zelda-Titel steckt, als wir bisher vermutet haben und ich kann nur eines sagen: Ich habe jetzt schon gehörig Angst vor dem Blutmond und seinen Schergen. Dass es in dem kommenden Teil weitaus düsterer zugeht begrüße ich sehr und ich bin weiterhin sehr gespannt, wo die Reise mit Link dieses Mal hingeht. Jetzt muss nur noch der Urlaubsantrag auf der Arbeit eingereicht werden und dann kann es schon bald losgehen!
Nintendo macht es dieses mal wirklich spannend. Nachdem die Himmelswelt schon 2021 als große Neuerung des Breath of the Wild-Nachfolgers angekündigt wurde, gab es in den vergangenen Wochen mit dem Gameplay-Showcase eine erste Präsentation des Konzepts. Doch erst der gestrige Trailer hat das echte Potential der neuen Spielwelt gezeigt. Die Verbindung von Story, Gameplay und Spielwelt ist im gezeigten Material extrem beeindruckend.
Eine Schwäche von Breath of the Wild war für mich persönlich immer, dass die eigentliche Handlung – mit dem verlorenen Kampf gegen die Verheerung Ganon – in der Vergangenheit liegt und wir eine Welt erkunden, die von diesem Ereignis geprägt ist. Dieses mal sind wir mittendrin im Kampf um das Schicksal Hyrules. Dadurch entfaltet sich eine ganz neue Dramaturgie, die einen stärkeren Fokus auf die Story verspricht. Wenn sich jetzt noch meine Vermutung bestätigt, dass wir im Trailer auch einen ersten Blick auf echte Dungeons werfen konnten, kann der 12. Mai gar nicht schnell genug kommen.

Hält Zelda in dieser Szene die Träne des Königreichs in ihren Händen?
© Nintendo
Warum nicht gleich so, Nintendo? Ich habe mich zwar schon vorher auf The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom gefreut, konnte jedoch auch nachvollziehen, dass viele Fans von dessen bisheriger Präsentation unterwältigt waren. Die vorherigen Videos zeigten einfach zu wenig Neues und es fehlte ihnen schlicht an Spannung. All das liefert der finale Trailer nach – und packt noch eine gehörige Portion Pathos obendrauf. Ich hoffe, damit lassen sich die Unkenrufe, es handle sich hierbei nur um einen DLC zum Vollpreis, größtenteils besänftigen. Klar, der Titel bleibt weiterhin ein Sequel und bedient sich reichlich am Vorgänger, doch so funktionieren direkte Nachfolger nun mal in der Regel. The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom wird die Leistung der Nintendo Switch vollständig ausschöpfen – da bin ich mir sicher – und ich freue mich bereits wahnsinnig auf das Endresultat.
Nach der Präsentation im März war ich skeptisch, ob The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom in die gigantischen Fußstampfen von Breath of the Wild treten kann oder ob das Sequel am Ende doch an den ziemlich hohen Erwartungen zerbrechen wird. Dementsprechend bin ich zunächst mit einer gewissen Portion Vorsicht an den finalen Trailer gegangen, wurde von dem dort gezeigten Material aber völlig aus den Socken gehauen. Endlich entfaltet Nintendo das ganze schlummernde Potenzial, rührt die Werbetrommel und schmettert uns gleich einen visuell und auditiv ansprechenden Trailer auf die Augen und Ohren.
In dem dreiminütigen Trailer wurden uns zahlreiche neue und alte Charaktere, bildgewaltige Schauplätze und weitere Teile der Geschichte vorgestellt – und ich habe jede Sekunde davon mit Hochgenuss aufgesaugt. Obwohl ich weiterhin die Marketing-Entscheidungen von Nintendo hinterfrage und mich wundere, warum bisher eher tief gestapelt wurde, bin ich umso glücklicher, dass Tears of the Kingdom auf der Zielgeraden der Veröffentlichung meine bisherigen Eindrücke noch einmal komplett umkrempeln und meine Vorfreude in die Höhe schießen lassen konnte. Sollte nun nicht sämtliches Pulver im Trailer verschossen worden sein, und davon gehe ich gutgläubig nicht aus, bin ich mir ziemlich sicher, dass The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom in diesem Jahr ein großer Anwärter auf zahlreiche Game of the Year-Awards sein und problemlos in die Fußstampfen von Breath of the Wild treten wird.
Nach so vielen bizarren, fragwürdigen Entscheidungen in der Kommunikation zum Marketing von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom hat uns Nintendo endlich gegeben, worauf wir so lange gewartet haben. Ein actionreiches Video bis zum Rand gefüllt mit Neuerungen, das es verdient hat, Trailer genannt zu werden. Und es hat noch einmal umso klarer gemacht, dass alles, was wir zuvor gesehen haben, nur an der Oberfläche davon gekratzt hat, was dieser kolossale Titel wirklich zu bieten hat.
Als ich den Trailer live mitgeschaut habe, kam ich aus dem Staunen kaum raus. So viele neue Orte, Charaktere, Mechaniken und Möglichkeiten – und alles so wunderbar harmonisch in die Welt integriert. Mittlerweile habe ich das Material schon mehr als ein Dutzend Mal angesehen, aber die Gänsehaut vom ersten Mal bleibt weiterhin die Gleiche. Das Gewicht der gewählten Szenen zusammen mit der phänomenalen Musik, das ist etwas, das sehr nah an den Nintendo Switch-Präsentations-Trailer von Breath of the Wild rankommt.
Unverständlich bleibt, wieso Nintendo so lange damit gewartet hat, uns ein klares Bild von Tears of the Kingdom zu geben. Dieser Trailer ist, was viele Fans gebraucht haben, um sich richtig freuen zu können. Vage Hinweise und kryptische Szenen sind nicht gerade effektiv darin, großen Hype zu generieren – und vermitteln nicht gerade eine selbstsichere Haltung des dahinterstehenden Unternehmens. Damit ist nun zum Glück Schluss und wir können uns alle auf den 12. Mai freuen. Meine Vorfreude war nie größer!

Link muss sich erneut zahlreichen mächtigen Kreaturen entgegenstellen.
© Nintendo
Das Januar-Video zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist in meinen Augen der beste Spieletrailer, der je veröffentlicht wurde. Große Fußabdrücke, die The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom zu füllen hatte. Der Hype ums Spiel war nach dem 10-Minuten-Gameplay-Video ja sowieso schon eher gering für Zelda-Verhältnisse. Sogar von einem 70 Euro-DLC wurde gesprochen. Doch der nun veröffentlichte Trailer ist all das, was Fans seit der ersten Ankündigung des Spiels sehen wollten. Epochale Musik gemischt mit spannenden Storysequenzen, die aber nicht zu viel verraten, die Vorstellung der gelungenen deutschen Sprachausgabe und natürlich auch das faszinierende Gameplay mit seinen vielen neuen Mechaniken. Zwar nutzt TotK auch weiterhin als Basis die Spielwelt von BotW, doch das Video zeigte so viel Neues, dass wohl nun die meisten es als vollwertiges neues Spiel ansehen. Und nicht nur das: Ohne es bereits ausprobiert zu haben, bin ich mir sehr sicher, dass The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom die Chance hat, wieder einmal plattformübergreifend das Spiel des Jahres zu werden. Wie schnell sich die Wahrnehmung auf ein Thema nach drei Minuten Videomaterial ändern kann.
Das war wohl für mich der beste Trailer, den ich seit langem gesehen habe. Auch meine Vorfreude war nach der Gameplay-Präsentation eher gedrückt, da mir ein Zelebrieren des Spiels seitens Nintendo vollkommen gefehlt hat. Dies wurde gestern definitiv wett gemacht. Von der Musik bis hin zur gesamten Inszenierung war das ein Feuerwerk an tollen Sequenzen und diese erinnerten mich gleich an mehrere tolle Szenen aus der The Legend of Zelda-Reihe zurück.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist die Lebendigkeit der gezeigten Szenen. Sei es Links Besuch in Hateno wo bereits einige Bewohner seine Ankunft erwarten oder vor allem der Kampf Seite an Seite mit den Bewohnern Hyrules. Das alles verspricht so unendlich viel Spielspaß und abwechslungsreiche Abenteuer, dass ich es kaum erwarten kann, in diese Spielwelt einzutauchen. Am Ende bleibt für mich aber weiterhin die Frage offen, was es mit den so sehr geliebten Dungeons auf sich hat, immerhin sahen einige Sequenzen stark nach großen Erkundungen aus und ich hoffe, Link bekommt neben seinen Fähigkeiten noch das ein oder andere Gadget spendiert, um seine Fertigkeiten zu erweitern. Man darf gespannt sein auf das Kommende, ich bin es allemal.
Als ob es der Plan war, diesen Trailer erst nach dem spaltenden Gameplay-Video zu veröffentlichen. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass der Titel viele spannende Entdeckungen zeigen wird, auch wenn dies weniger die frei erkundbare Oberwelt betrifft. Aber zumindest wurden die gespaltenen Fronten nun etwas beruhigt.
Meine Vorfreude hat sich durch den Trailer auf jeden Fall von einem mäßigen Niveau auf ein ganz anderes Level gesteigert. Ich kann es nun kaum erwarten, die Überraschungen zu erkunden, die Hyrule uns offenbaren wird. Es wird ein würdiger Nachfolger und ein toller Abschlusstitel für die Konsole werden, die mit Breath of the Wild startete und mit Tears of the Kingdom sicherlich langsam zum Ende kommen wird.

Ganondorf entfesselt seine Kraft und stürzt Hyrule möglicherweise erneut ins völlige Chaos.
© Nintendo
Als 2019 ein Nachfolger zu Breath of the Wild angekündigt wurde, der in derselben Welt spielen würde, war ich äußerst gespannt, welche Richtung ein solcher Nachfolger einschlagen würde. Damals bin ich davon ausgegangen, dass ein solcher Nachfolger, der sich derselben Welt bedient, vermutlich nicht allzu lange für die Entwicklung benötigen würde und vielleicht auch von einem kleineren Team als eine Art „Lückenfüller“, während hinter den Kulissen an einer brandneuen The Legend of Zelda-Erfahrung gearbeitet wird, dient. Dieselbe Annahme hatten bestimmt auch so einige andere und waren dann ähnlich enttäuscht wie ich, dass es plötzlich ganz schön still um den Nachfolger wurde.
Ab 2021 wurde dann so langsam der Mantel des Schweigens gelüftet und Nintendo zeigte neues Gameplay-Material und irgendwie fand ich es überhaupt nicht berauschend. Nicht umsonst gibt es noch immer böse Zungen, die behaupten, Tears of the Kingdom wäre nicht mehr als ein überteuerter DLC. Und nachdem Nintendos Marketing-Strategie, die ich bis heute noch nicht wirklich durchschaut habe, offenbar vorsieht, die Kunden möglichst lange im Unklaren darüber zu lassen, was das Spiel überhaupt zu bieten hat, kann ich das durchaus nachempfinden. Als jedoch vor kurzem ein Gameplay-Showcase angekündigt wurde, hatte ich darauf gehofft, dass nun endlich zu sehen ist, was uns in dem Spiel erwartet. Und ja, gameplaytechnisch wurden tatsächlich spannende Neuerungen gezeigt, deren vollständiges Potenzial uns vermutlich erst nach Erscheinen des Spiels klar werden wird. Aber wirklich gehyped auf Tears of the Kingdom war ich noch immer nicht. Ich war am überlegen, ob ich vielleicht bis zum Release noch einmal Breath of the Wild für einen vierten Spieldurchlauf anschmeißen sollte, um meine Vorfreude zu steigern, oder ob ich dann Hyrule-übersättigt vielleicht erst recht keine Lust mehr auf den Nachfolger haben würde. Es fehlte einfach ein Trailer wie der zu Breath of the Wild von der damaligen Nintendo Switch-Präsentation, der alle Zweifel beseitigt und wahre Vorfreude aufkommen lässt.
Gestern war es dann endlich soweit. Schon die ersten Sekunden des Trailers machten deutlich, dass uns etwas Großartiges erwartet. Zwar hat der Trailer nun einige Fragen beantwortet (sogar welche, die ich mir gar nicht gestellt hatte), gleichzeitig aber auch so viele neue aufgeworfen, sodass ich es kaum mehr erwarten kann, allen Dingen auf den Grund gehen zu können. Nicht nur wurden diverse neue Charaktere gezeigt, sondern auch alte Bekannte werden im Sequel wieder mitmischen und dabei an Links Seite stehen. Bereits mit Breath of the Wild hat Nintendo erstaunlich tolle Figuren geschaffen, die mir und vielen anderen wahnsinnig ans Herz gewachsen sind, obwohl sie teilweise nur in kurzen Erinnerungssequenzen zu sehen waren. Wie schön, dass Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung deren Geschichte dann im vollen Umfang erzählen konnte. Und ich bin mir sicher, dass auch das veränderte Hyrule wieder nur so vor spannenden Orten, die es zu entdecken gilt, kniffligen Herausforderungen, dies es zu meistern gilt, und liebenswerten Figuren, über die wir alle mehr erfahren wollen, strotzt. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der die Zeit bis zum 12. Mai vordrehen kann ...
Wie ist eure Meinung zum finalen Trailer von Zelda: Tears of the Kingdom?