Nintendo gewinnt Gerichtsprozess gegen Raubkopien-Anbieter

  • Dann sollte man ein Spiel aber auch mal nicht spielen können. Woher kommt dieses Denken alles zu jeder Zeit nutzen zu dürfen auf welcher Plattform auch immer? Röhrenfernseher gibt's gegen Abholung geschenkt (teils in richtig gutem Zustand) und irgendwie findet sich immer n Plätzchen für den Fernseher. Würde ich eine Portierung beispielsweise eines Paper Mario begrüßen? Klar keine Frage, es geht halt aktuell nicht.

    Es gibt halt ein Recht auf Teilhabe an Kultur, Kunst und Bildung. Deswegen gibt es ja Verjährungsfristen, nach welchen Werke ja gemeinfrei sind und von jedermann frei konsumiert und kopiert werden können.


    Aus dem gleichen Grund gibt es Bibliotheken und Archive. Das ermöglicht jedermann den theoretischen Zugang zu allen Werken. Das heißt einerseits, dass der Menschheit als Ganzes dieses Kulturgut nicht verloren geht, weil alles zwangsweise dort archiviert wird und erhalten bleibt.

    Andererseits bedeutet es, dass man auf so gut wie jede Print-Publikation zumindest in einer Kopie für relativ schmales Geld Zugriff hat, in den man es bei häufig vorhandenen Dingen einfach aus der lokalen Bibliothek ausleiht und bei richtig seltenen Dingen eben über die Fernleihe bei Bibliotheken und Archiven bestellt. Niemand muss hunderte oder tausende Euros zahlen, um irgendeine Print-Publikation zu lesen. Ob es sich hierbei um Goethe oder das lustige Taschenbuch handelt, ist vollkommen egal. Das zählt für alles.


    Bei Film hat die Menschheit schon den Fehler gemacht, diese als Kulturgut im Gegensatz zu Print nicht aufzunehmen. Das ist darin resultiert, dass ein Großteil aller Stumm-Filme für immer verloren ist. Auch so gibt es immer wieder Dinge, die für immer weg sind (alte Doctor Who-Folgen z. B.). Weil man es beim Film verschlafen hat.


    Bei Videospielen machen wir den Fehler wieder. Es wird wieder nicht zentral archiviert. Das heißt, man degradiert Videospiele, in dem man sie nicht als wichtiges Kulturgut erachtet, bei dem der Zugang über Bibliotheken und Archive für jedermann irgendwie gewährleistet sein muss. Gleichzeitig sorgt man aufgrund der nicht vorhandenen zentralen gesetzlich, für die Entwickler und Publisher vorgeschriebenen (gibt es bei Print auch) Archivierungspflicht, dass Spiele für immer verloren gehen werden.


    Egal ob Print, Musik, Film oder Videospiele. Wenn man die Erhaltung und den kulturellen Zugang nur den Firmen in die Hand legt, dann wird es dafür sorgen, dass alles was nicht ökonomisch verwertbar ist, verloren geht und dass man den Zugang zu den erhaltenen Dingen nur nach ökonomischen Gesichtspunkten organisiert. Kulturelle Teilhabe da wird drauf geschisssen.


    Und bei Print hat man gesehen, dass das okay ist, wenn Firmen so handeln. Deswegen hat man die Gesetze, Archive, Bibliotheken etc. eingeführt, um gesellschaftliche Interessen ebenfalls wirken zu lassen. Bei Spielen achtet da keiner drauf.


    Und deswegen gilt: Der Großteil der Raubkopier-Szene ist da, weil Leute keinen Bock haben für was zu zahlen ,was sie auch so für einen vernünftigen Betrag bekommen könnten. Dennoch würde ohne die vieles für immer verloren gehen und auch würde man vieles niemals mehr nutzen können, obwohl die Firmen es noch haben.

  • dr.retro

    Es betrifft vA die aktuellen Spiele bei denen Nintendo als Plattformbetreiber ja mitverdient.

    Terranigma&co kann man auf den alten Plattformen noch spielen, aber SE ist nach wie vor Markeninhaber wird sich auch hier die Möglichkeit offenhalten, die Marke wiederzuverwenden, weshalb das Cracken und Schwarzkopien in jedem Fall illegal sind.


    @topic

    Ich würde ja dessen Finanzen ganz genau im Auge behalten.

  • Dozor


    Naja, Fakt ist, und das lese ich hier regelmäßig, sind viele von Digital-Only überzeugt, weil sie dann alle Spiele da haben und keine Card oder Bluray wechseln möchten bzw. dann nicht mehr müssen. Man ist bequem. Und bequem ist für mich nichts anderes als faul. Langsam, träge usw.

    Nirgends habe ich geschrieben, dass das rechtfertigt, sich illegale Roms zu holen. Lege mir keine Worte in den Mund. Ich habe geschrieben "ich kann verstehen, wenn das jemand macht." Gerade die YouTuber, sog. Influenzer machen das ja vor mit Hacks usw.. hatte ich ja geschrieben, als ich auf RBTV hinwies. Auch habe ich geschrieben, dass das ganze eher nicht legal ist. Weder heiße ich es gut, noch verurteile ich das.



    HeBe


    Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ist es legal eine Rom zu laden, wenn ich das Original Spiel zu Hause habe? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Sogar von seriösen Seiten, die uns über Jahrzehnte mit Infos zu Videospielen versorgen, gibt es unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen ja, die anderen Nein. Ich persönlich tendiere auch zu Nein. Aber weil darüber ständig und gegensätzlich berichtet wird, bin ich da auch nicht sicher.


    Cr1t1c4l H1T5


    Du sagst es ja selbst, wenn man ein Spiel "mal" nicht spielt. Das ist auch völlig in Ordnung. Nur man liest es ja immer wieder, auch hier, das viele Perlen von früher gar nicht mehr kommen. Natürlich begrüße ich es, wenn ich Mario 1 oder Zelda 1 so gut wie auf beinahe jeder Konsole spielen kann. Muss ich das? Nein. Aber es stört mich massiv, das ich Nintendo eigene Retro Titel immer wieder neu kaufen muss, auf potenter Hardware, aber eben andere Titel auf der Strecke bleiben. Chrono Trigger, Terranigma, diverse Disney Titel. Klar, Rechte spielen eine Rolle und die 3rd Party möchte ihre Spiele nicht auf jeder Plattform anbieten. Aber deswegen kann ich es mir doch trotzdem wünschen? Wer will mir das verbieten? Du? Ich denke nicht. Und bei den Retro Titeln die aktuell erscheinen, bin ich mehr als ausgelastet, aber es wird immer diesen einen Titel geben, der einem fehlt.

  • Einerseits gehört das Urheberrecht grundlegend reformiert. Andererseits ist es aktuell so, wie es ist. Also ist das schon okay so. Dank Wii-Shop-Kanal habe ich alles, was ich mir an Retro-Kram jemals wünschen könnte, parat und bin bis nach mein Lebensende bedient. Und heutzutage wird eh alles mögliche schon nach kürzester Zeit portiert/remastert/remaked etc. Für mich also alles cool.

  • Ich finde die ROM-Seiten insbesondere in Bezug auf Nintendo immens wichtig, da Nintendo seine alten Spiele nicht bzw. kaum verfügbar macht oder viel zu viel Geld dafür verlangt, mittlerweile sogar fortlaufend mit Abo.


    Gerade Fire Emblem, Advance Wars und die alten Poke'mon-Editionen möchte ich spielen können, ohne dafür ein unbequemes Uralt-Gerät und teure Spielmodule kaufen zu müssen. Das ist alles viel zu teuer, viel zu unkomfortabel und zu aufwändig. Inklusive Risiko, dass etwas defekt ist.


    Apple hat damals bewiesen, dass die Leute willens sind, Medien (digital) zu kaufen, sofern es die Kaufkraft zulässt. Solche Seiten leben davon, dass die Spiele nicht woanders digital verfügbar sind.


    Und solange man sich nicht die Festplatte damit vollschmeißt, sondern sich nur ein paar Spiele zum Zocken downloadet, sehe ich hier kein Problem. Man stelle sich nur vor, jemand müsste ca. 300€ bezahlen für Spiel und Konsole um Paper Mario auf dem GameCube zu spielen, völlig utopisch.


    Entsprechend wird Nintendo diese ROM-Seiten so lange nicht los, wie sie die Spiele nicht selbst (zu einem vernünftigen Preis bzw. mit einem vernünftigen Geschäftsmodell) anbieten.

  • Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ist es legal eine Rom zu laden, wenn ich das Original Spiel zu Hause habe? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Sogar von seriösen Seiten, die uns über Jahrzehnte mit Infos zu Videospielen versorgen, gibt es unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen ja, die anderen Nein. Ich persönlich tendiere auch zu Nein. Aber weil darüber ständig und gegensätzlich berichtet wird, bin ich da auch nicht sicher.

    Also in Deutschland ist das definitiv zu 100% illegal. Nach US-Recht scheint das legal zu sein. Viele der Seiten beziehen sich auf US-Recht und auch deutsche Seiten kopieren dann die Texte ohne zu bedenken, dass hier ne andere legale Situation greift. So oder so ist dieser Download von Roms illegal.


    Es gibt aber die Möglichkeit ja aus seinen eigenen Modulen und CDs ROMs und ISOs herzustellen. Da gibt es heutzutage SEHR viele Möglichkeiten, oft auch mehrere und alle gängigen Geräte sind meist sogar mehrmals abgedeckt. Und da stellt sich die Frage, ob es legal ist eine Rom aus seinem eigenen Spiel zu machen. Und das ist aus zwei Gründen nicht geklärt:


    Die Frage Medium oder Software - Es ist nicht 100% geklärt, ob auf Videospiele jetzt die Rechtsprechung von Medien wie Filmen und Musik oder die von Software also von Computer-Programmen angewendet wird. Bei modernen Spielen geht es eher in Richtung Software, wobei es da bei Online, mit Patches, Abos nochmal komplizierter wird. Bei Retro-Spielen ist es nicht geklärt.


    Rechtslage bei Software: Bei Software gibt es das Recht der Sicherheitskopie. Hier darf ich ne Kopie anlegen. Aber nur zur Aufbewahrung. Das heiß ich dürfte ne Rom aus meinem Spiel erstellen. Aber ne Sicherheitskopie, darf ich nur zur sachgemäßen Nutzung verwenden. Das heißt ich sichere ein Programm, um das gleiche Programm nochmal verwenden zu können, wenn die CD kaputt ist. Und das nur, wenn die kaputt ist. Ich darf aber nicht das gleiche Programm mehrmals kopieren und statt der CD nutzen. Wenn das auf Videospiele zutrifft, dürfte ich die ROM dann nur nutzen, wenn das originale Modul nicht mehr geht. Und dann ist es ja nur so, dass die Sicherheitskopie ja nur zur gedachten Benutzung verwendet werden kann. Und ob die Verwendung der NES-Rom auf einem PC darunter fällt, ist juristisch nicht geklärt. Bei Sicherheitskopien kann ich den Kopierschutz umgehen.


    Rechtlage bei Medien: Hier gibt es die Privatkopie. Da darf ich mehrere für die private Nutzung anwenden. Die darf ich frei nutzen und sogar mit Beschränkungen weitergeben (z. B. Verwandte oder enge Freunde). Nutzen kann ich die wie ich will. Jedoch ist es bei Privatkopien illegal den Kopierschutz zu umgehen. Alte Retro-Spiele haben keinen Kopierschutz.

    Jedoch gibt es ein Urteil bezüglich Flashkarten für den Nintendo DS, wo der Handel mit diesen verboten wurde. Da wurde gesagt, dass die Form des proprietären Moduls eine Art physischer Kopierschutz ist, weil Modul und Handheld ja nur zusammen passen und nicht offen sind. Daraus könnte man ableiten, dass alle Retro-Module somit auch dem technischen Kopierschutz unterfallen und dann würde ich Kopierschutz umgehen müssen, um meine alten Module zu dumpen. Ob das umgekehrt auch greift und man juritisch gesehen einen Kopierschutz umgehen würde, ist juristisch nicht geklärt, weil da niemand geklagt hat.


    Wer seine eigenen Module für den Eigenbedarf sichert, der wird ja niemals belangt werden. Deswegen wird darüber niemals geklagt werden und deswegen wird das nie gerichtlich endgültig entschieden werden. Fakt ist, dass wir aber nicht wissen, ob es in der Theorie legal ist oder nicht. Wenn Software, dann darf ich kopieren wie ich will, die ROM aber nicht nutzen. Wenn Medium, dann darf ich nur kopieren, wenn ich keinen Kopierschutz umgehe. Aber es ist halt nicht klar, ob Module als Kopierschutz gelten.

  • Ich liebe solche Threads. Alles voller Doppelmoral =)


    Würde ich nun hergehen und mir nen Auto klauen - weil ich einfach kein Geld für habe würden mich alle verurteilen.
    Aber ne ROM Illegal zu besorgen und zu verwenden weil mir die Retro Perle samt Konsole und Passenden TV Adapter keine 600€ Wert ist - ist scheinbar ok. Ausreden gibt es ja wie Sand am Meer wie man hier sieht.


    Oh nein eine Firmer entscheidet selbst wie lange ein Produkt von ihnen nutzbar und erhältlich ist :( Wie schlimm das ich da nicht mitreden darf :( Ich werde ja quasi zu Illegalität gezwungen - Impulskontrolle ist sowas von gestern: Ich muss spielen und dann sagen wie scheiße es ist :(

  • Ich persönlich nutze keine ROMs oder Emulatoren. Wenn’s ein Spiel nicht für die Geräte gibt, die ich zu Hause hab, kaufe ich entweder das Gerät und Spiel oder ich lasse es bleiben.


    Verstehe aber auch die Argumente, wenn jemand ein Spiel wirklich spielen will und sich die Hardware dazu nicht kaufen kann/mag. Ist halt irgendwie ein zweischneidiges Schwert 🧐

  • dr.retro

    Es betrifft vA die aktuellen Spiele bei denen Nintendo als Plattformbetreiber ja mitverdient.

    Terranigma&co kann man auf den alten Plattformen noch spielen, aber SE ist nach wie vor Markeninhaber wird sich auch hier die Möglichkeit offenhalten, die Marke wiederzuverwenden, weshalb das Cracken und Schwarzkopien in jedem Fall illegal sind.

    sicher, dass die rechte an terranigma bei SE liegen? enix hat das nur publiziert, entwickelt hat es quintet, die es heute nicht mehr gibt.


    mein letzter stand ist, dass niemand weiss, wer die rechte inne hat.

  • @Karistor


    Ich will hier nichts rechtfertigen, aber der Vergleich hinkt.


    Ein gestohlenes Auto ist für den Original-Eigentümer weg. Bei einem digitalen Spiel handelt es sich aber um eine Kopie. Das heißt, wenn jemand dein Auto 1:1 kopiert, hast du davon keinen Schaden.


    Ein digitales Spiel ist meinem Verständnis nach eher mit einem Patent vergleichbar.


    Ich würde es, wie HeBe, auch gut finden, wenn alte Spiele legal nutzbar wären wie das bei dem Printmedien der Fall ist.

  • Ich fand Virtual Console immer eine gute Möglichkeit, um legal an ältere Spiele zu kommen.
    Aber wenn ich sehe, dass einige Titel (Paper Mario 2, Fire Embeln PoR z.B.) bei 200-300€ stehen und das nur für ein Spiel...das ist schon krass. Und diese Spiele haben trotz ihrer offensichtlichen Popularität niemals eine Portierung bekommen.

    Oder um es mal mit den Worten von unserem Erlöser GabeN zu sagen: Piraterie ist immer ein Service-Problem.

  • Da so viele das Nutzen von ROMs bei Retrogames ohne modernen Zugriff so hart verurteilen: wo ist der Schaden für den Eigentümer?

    Selbst wenn ich mir jetzt eine Konsole und Spiel für Hunderte Euro hole, hat Nintendo da nichts von? Das ist der Zweitmarkt, da bekommen Privatpersonen für gewöhnlich das Geld. Also jetzt mal fern vom Argument "ist illegal".

    Dass man sich moderne Spiele nicht raubkopieren sollte, geschenkt. Da kann ein wirtschaftlicher Schaden entstehen (auch wenn da Studien mal sogar das Gegenteil behauptet haben) und man muss sich auch mal in Verzicht üben können.

    Aber man soll sich ernsthaft einen Röhrenfernseher besorgen, ne alte Konsole, Kabel und Spiele. Hunderte Euro Eigeninvestition, nur weil die Lizenzinhaber eigentlich diejenigen sind, die offenbar kein Geld wollen? Die können das Spiel auch einfach für einen schmalen Taler vertreiben und fast alle wären glücklich.

  • HeBe

    Wundervoll geschrieben, genauso hab ich es in meinem Kopf gehabt , nur nicht die Worte gefunden.


    Ich hab z. B. gerade wieder gemerkt (da vergessen), dass BATTLEBORN was wirklich Spaß gemacht hat und gut war für immer verloren ist, da die Server abgeschaltet wurden und wegen dem Onlinezwang (auch Lokal) nichts mehr geht. Private-Server würden die Leute gern aufstellen, aber es fehlen die nötigen Sourcen.


    Da lobe ich mir die ROM Politik bei Nintendo seit jeher, denn alle Spiele sind dank "Piratrie" für immer gesichert.


    Was ich richtig super finde, dass Embracer ein physisches Archiv für Videospiele aufbaut:
    https://www.eurogamer.de/embra…e-spielkultur-zu-erhalten

  • Ch3ck3rM0n


    Das mit der Embracer-Group und deren Archiv wusste ich nicht. Ist aber sehr lobenswert.


    Und auch dem Rest kann ich nur zustimmen. Auch wenn, die meisten die Raubkopien nur nutzen, um Raubkopien zu spielen, ist sie es, die Videospiele bewahrt. Sehen auch Leute aus der Industrie so. Wie beispielsweise Frank Cifaldi, der selbst sehr lange Raubkopierer war, jetzt selbst Retro-Spiele neu kommerziell auflegt (war beispielsweise bei der Mega Man Legacy Collection beteiligt) und nun Vorsitzender der Video Game History Foundation ist. Dazu gibt es auch einen sehr guten Talk von ihm:


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  • Vielleicht sollte Nintendo auch mal anfangen mehr an der Ursache zu arbeiten und nicht die Symptome zu behandeln. Playstation und X-Box sind schon deutlich schwerer zu hacken und bieten auch mitunter aufgrund der Preispolitik der Spiele (schnellerer Preisverfall der Spiele) weniger Anreiz auf Raubkopien.

  • Maestro4

    Tatsächlich ist aber auf Grund der Aktualität der Playstation/X-Boxen es momentan durchaus noch machbar alte Spiele zu erwerben und nutzen. Selbst wenn die Konsolen hackbar wären, wäre es für die meisten Leute einfacher 30€ für ein älteres Spiel zu zahlen als die Konsole zu hacken. Im schlimmsten Fall zahlt man den UVP für ein Gebrauchtspiel. Aber generell ist es deutlich machbarer, während bei Spielen des NES etc. es schon schwer wird, vor allem wenn die Spiele nie in Deutschland erschienen (z. B. Secret of Mana 3).


    Und davon abgesehen hat Nintendo schon an der Ursache gearbeitet und seit der 2019er Revision bzw. Oled-Switch ist diese nur noch extrem mühe- und risikovoll mit Modchips zu knacken. Also würde ich nicht Nintendo den Peter zuschieben ;)

  • Naja... Das es überhaupt einen so schwachen und leicht anfälligen Chip gab, ist schon deutlich genug, wie Nintendo in diesem Thema vorgeht, aber Nintendo ging ja in vielen Dingen schon seltsame Wege. Einiges zum Vorteil für sie selbst und die Spielerschaft, aber wenn ich an manche andere Dinge denke wie z.B. die Chatfunktion über Handy statt Headset, um nur mal einen Schwachsinn zu benennen, stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Und so sollte Nintendo mal mehr Energie zum Beginn einer neuen Generation aufwenden, als hinterher mit der Brechstange loszulaufen. Jede Konsole Nintendos im digitalen Zeitalter ist ohne Probleme hackbar. DS, 3DS, Wii, WiiU, Switch waren scheinbar ohne große Mühe für die Profis recht schnell hackbar und für die Nutzer am Schluss auch leicht umzusetzen.

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