Aonuma: Die Breath of the Wild-Formel ist die Zukunft der Zelda-Reihe

  • Das gleiche könnte man dann auch über pokemon kar/pur sagen

    trotz den technischen und inhaltlichen Schwächen

    hat sich das Spiel super verkauft

    Die Verkaufszahlen beweisen doch nur

    das der Mainstream was mit botw und totk anfangen kann

    Für ein Qualitätssiegel sind vkz aber ungeeignet

    Siehe cod, Fifa, etc.

  • Ich kann dieses Argument nicht mehr hören.

    Wenn Verkaufszahlen alles sind, dann gute Nacht.

    Sind es ja nicht. Auch die Reviews sind hervorragend. Wenn man beides ignoriert, sollte man sich schon eingestehen dass man mit der eigenen Meinung recht allein dasteht anstatt dermaßen verbissen gegen zu argumentieren.


    Muss ich auch. Verstehe auch nicht warum Elden Ring bzw. die ganze Dark Souls Reihe so dermaßen beliebt ist.


    Und danach hat man die gesamte Reihe den Fischen zum Fraß vorgeworfen und ein 0815 Open-World Spiel daraus gemacht. Herzlichen Glückwunsch, das ist Designtechnisch eine 0/10.

    Das ist lächerlich.

    "Angesichts der strukturellen Krise des postmodernen Milieus sieht sich mein Qi kathartisch eliminiert." - Animal Crossing

  • Muss ich auch. Verstehe auch nicht warum Elden Ring bzw. die ganze Dark Souls Reihe so dermaßen beliebt ist.

    Weil Dark Souls den Markt für schwere Videospiele wiederbelebt hat. Wenn irgendein Spiel einer Reihe schwer ist, wird es als "das Dark Souls von x" bezeichnet.

    Sind es ja nicht. Auch die Reviews sind hervorragend.

    Zum einen glaube ich nicht daran, dass Reviews objektiv sind. Da wird viel hinter verschlossenen Türen gemauchelt. Wer keine guten Bewertungen vergibt, wird halt nicht mehr zum nächsten Pressetermin eingeladen o.Ä.

    Aber selbst wenn Reviews ein Siegel für Qualität wären, sieht man ja was negativ kritische Stimmen für ein Echo erhalten (4Players mit 85% oder dieses andere Magazin mit 6/10). Wer hat da schon bock drauf?

    Zelda kann man einfach nicht mit Pokémon vergleichen

    Klar kann man das. Beide Spiele werden jetzt auf Open-World getrimmt um Mainstream-tauglich zu sein und beide Spiele haben, trotz technischer und inhaltlicher Schwächen, gute Verkaufszahlen.

    Der einzige Unterschied ist der, dass bei Pokèmon Kritik erwünscht ist, ja sogar gerne gesehen, während bei Zelda jeder noch so große Fehler von Hardcore-Fans verteidigt wird.

  • Zum einen glaube ich nicht daran, dass Reviews objektiv sind. Da wird viel hinter verschlossenen Türen gemauchelt. Wer keine guten Bewertungen vergibt, wird halt nicht mehr zum nächsten Pressetermin eingeladen

    Auch irgendein Beleg für die Aussage?

    War aber abzusehen. Kritiker werden bearbeiten/sind bestochen und die verblendeten Fans kaufen sowieso alles.


    Übliche "Argumentation" wenn man nicht mehr weiter weiß.

    "Angesichts der strukturellen Krise des postmodernen Milieus sieht sich mein Qi kathartisch eliminiert." - Animal Crossing

  • Aonuma hat mit BotW und TotK gezeigt, dass er einfach kein guter Spieleentwickler ist. Und vermutlich auch noch nie war. Denn die Perlen der Reihe (ALttP, OoT) wurden entweder unter Miyamoto gemacht oder extern (Capcom mit Oracle of Seasons/Ages, Minish Cap). Alles was Aonuma gemacht hat war ein open world Zelda game mit schlechten dungeons, ein OoT-Klon und das Disaster namens Skyward Sword. Und danach hat man die gesamte Reihe den Fischen zum Fraß vorgeworfen und ein 0815 Open-World Spiel daraus gemacht. Herzlichen Glückwunsch, das ist Designtechnisch eine 0/10.

    Bitte was? Im Gegenteil, er hat gezeigt, dass Gameplay an erster Stelle steht und (zusammen mit seinem Team, dass sollte nie vergessen werden, die Qualität eines Spiels hängt i.d.R. selten an einer einzigen Person, vor allem heutzutage nicht) zwei Open-World-Games erschaffen, die in Punkto Freiheit, Tiefgang und Finesse ihres gleichen suchen. Das einzige Open-World-Game, dass da mMn mithalten kann, ist Elden Ring. Das sind Spiele, welche das Element der Open-World weiterdenken, als es üblicherweise der Fall ist.

    Klar kann man das. Beide Spiele werden jetzt auf Open-World getrimmt um Mainstream-tauglich zu sein und beide Spiele haben, trotz technischer und inhaltlicher Schwächen, gute Verkaufszahlen.

    Dann vergleich die offenen Welten beider Spiele mal. Pokemon kann nicht einmal mit diversen PS2-Titeln mithalten und ist technisch massiv unter BotW und TofK. Das ist wie Tag und Nacht. Zelda macht da einfach viel mehr, sowohl visuell, als auch technisch gesehen. Die verschiedenen Systeme, die unter Zelda laufen, lassen Pokemon aussehen wie ein Relikt.

  • KowelenzMarcusOh, kann gern noch mehr sagen. Der Vergleich zwischen Pokemon und Zelda kann nur jemand treffen der nicht beide Spiele gespielt hat. Zelda mag kleine technische Schwächen haben, bei Pokemon ist das eine völlige Untertreibung.

    "Angesichts der strukturellen Krise des postmodernen Milieus sieht sich mein Qi kathartisch eliminiert." - Animal Crossing

  • Auch irgendein Beleg für die Aussage?

    War aber abzusehen. Kritiker werden bearbeiten/sind bestochen

    Ich glaube niemand denkt, dass Kritiker einen Geldkoffer für gute Wertungen bekommen.

    Was man aber durchaus sagen kann, dass ein gewisser Einfluss eine Rolle spielt. Kritiker haben häufig Verträge mit besagten Unternehmen, werden zu Galas eingeladen, bekommen Merch, sind Teil des Medienzyklus und für Unternehmen ist das im Endeffekt Promo. Das führt dann leider auch dazu, dass vieles nicht so harsch bewertet wird, wie es eigentlich sollte. Ich finde zwar nicht, dass Zelda ein gutes Beispiel ist weil das sind stets sehr hochwertige produzierte Spiele. Bei Pokemon hingegen... Karmesin/Purpur kam immer noch ziemlich gut weg, obwohl es technisch ein Fiasko ist.

    Das heißt wohlgemerkt nicht, dass Kritiker gute Wertungen geben, weil sie bezahlt wurden, sondern einfach, dass verschiedene Faktoren die Wertung beeinflussen können, abseits vom Spiel an sich.

    Ich denke aber auch, dass viele Kritiker Angst vor einer negativen Review haben, wegen der heftigen negativen Resonanz die häufig folgt. Dafür braucht man sich nur mal die Kommentarsektion unter IGN-Reviews anzusehen, wenn sie doch mal einem Spiel eine eher durchwachsene oder gar negative Kritik geben. Die Leute rasten förmlich aus, wenn Spiel XYZ z.B. eine 6/10 bekommt, obwohl dass nicht einmal eine schlechte Wertung ist.

  • Karmesin/Purpur kam immer noch ziemlich gut weg, obwohl es technisch ein Fiasko ist.

    Finds lustig, das hier gesagt wird, Pokemon K/P kommt zu gut weg von der Wertung her, was Technik angeht, aber gleichzeitig bei Zelda die Technik null Einfluss in den allermeisten Tests hat. :ugly:

    Klar ist es bei Pokemon viel schlimmer, trotzdem macht das die FPS Drops & co. in Zelda nicht besser.

  • Immer wieder lustig. Kaum trifft etwas nicht den eigenen Geschmack ist es schlecht.

    Dann auch dem Spieldesigner jegliche Kompetenz abzusprechen für zwei sowohl in den Kritiken als auch in den Verkaufszahlen der erfolgreichsten Spiele ist schon wirklich befremdlich.

    Kann man nicht mal sachlich bleiben? Manche Argumentationen hier sind wirklich wild.

  • Ich vermisse die klassischen Zeldas zwar nicht, hielte aber eine Rückkehr dazu für einen Rückschritt. Aber es ist ja sowieso völlig unwahrscheinlich, dass Nintendo von diesem erfolgreichen Weg abrückt. Als Zusatz fände ich es aber schön. A Link between Worlds erschien ja gut 15 Jahre nach dem ersten 3D-Zelda und ich fand es einfach nur super.

    Wie auch immer, der einzige Wermutstropfen an TotK ist, dass es wohl wieder einige Jahre dauern wird, bis ein neuer Teil herauskommt. Aber deswegen sind BotW und TotK ja auch so gut geworden. Gut Ding will Weile haben.

  • also, Twilight Princess fand ich bisher das herausragendste Zelda. Das war am stimmungsvolles und hatte auch so etwas wie eine Story. D.h. nicht, dass sie noch mal so ein Spiel entwickeln müssen. Allerdings ist mir TOTK doch zu sehr Minecraft und zu wenig Action Rollenspiel. Daher hätte ich mich gefreut, vielleicht einmal ein Zelda mit mehreren Helden quasi einer Heldengruppe zu spielen. Und dabei auch einiges an story zu haben. Wie schön wäre es, die Welt von Hyrule mal in einer Art Lore wie bei Westeros zu erleben. Mit Intrigen, verschiedenen Wendungen und so weiter. Während mir Breath of the wild, außerordentlich gut gefallen hat und ich auch deren Handlung gar nicht so schlecht fand, weil man ja immer an der Seite eines Recken unterwegs war, um wieder eine neue Gegend zu erkunden, fängt Totk relativ schnell an zu langweilen beziehungsweise einfach zu nerven, weil der Spiel Fortschritt viel zu langsam von statten geht.

  • Cordovan Karolus In ToTK haben wir doch mehr als reichlich Story und Lore. Wir werden bloß nicht ständig mit der Nase drauf gestoßen oder bekommen an jeder Ecke Cutscenes, sondern finden sie in Sidequests, Wegweisern, NPCs usw. nach und nach geliefert. Insgesamt erscheint mir die Spielwelt deutlich dichter, als in BotW, muss dir aber auch recht geben, dass man vor allem zu Beginn schon arg viel mit Bergsteigen und Hindernisse umgehen beschäftigt ist, was das Pacing stört.

    Hab mir angewöhnt, das als Entspannung zu sehen, bei der ich immer mal wieder anhalte und die Gegend nach neuen Schreinen und Landmarks absuche und markiere. Auch bin ich permanent pleite, was ich als anstrengend empfinde.


    Perfekt gibts nicht, vor allem nicht, wenn die Spielwelt frei erkundbar ist.

  • Ich fände mehr Abwechslung gut. Ob ich noch einen dritten Teil im gleichen Stil haben wollen würde, bezweifle ich irgendwie. Aber vielleicht schafft Nintendo dann genug Innovation, um es trotzdem interessant zu gestalten.


    Ich würde trotzdem liebend gern weitere 2D Zelda Titel bekommen. Gerne auch als Remakes im Stil von Link's Awakening.

    "Ich werde sterben, umgeben von den Oberidioten der Galaxie!" - Guardians of the Galaxy

    ~

    Blog | Webdesign

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