Zelda: Tears of the Kingdom: Patch 1.2.0 veröffentlicht – Diese Änderungen bringt er mit sich

  • botw wird nicht geliebt weil es ein gutes zelda ist (denn mit dem zelda wie es mal war hat es relativ wenig zu tun) sondern weil es ein gutes open world spiel ist. klar die zelda IP hat da schon geholfen, aber es wäre auch ohne zelda IP erfolgreicher gewesen als die zelda vorgänger.

    Nö ich liebe BotW und TotK gerade weil sie Zeldas sind, aber schön, dass die "Experten" wieder, wie schon bei BotW denken für alle zu sprechen :S

    Kindra

    Ja gut fairer Punkt hätte ich machen sollen ^^

    Damit meine ich jetzt auch nicht Leute für die das Spiel einfach nur nicht so gut ist wie für mich und viele andere sondern eher sowas, wie die Leute die in seit Jahren in jeder BotW/TotK News meinen wie falsch doch alle Fans der Spiele liegen und sie doch total überbewertet sind , irgendwelche albernen Fallout 76 Vergleiche machen und was weiß ich :saint:

    Aber wie gesagt wenn man die Spiel einfach nicht so dolle findet ist das voll ok, haben ja auch einige im TotK Thread zum Ausdruck gebracht und (bis auf den einen WAHREN GAMER im Thread :ugly-classic:) auch alle mit nachvollziehbaren Punkten :)

    Einmal editiert, zuletzt von SpaceFox (5. Juli 2023 um 23:39)

  • Also ich fand Breath of the Wild sehr schön. Einzig die zerstörbaren Waffen und die simplifizierten "Dungeons" fand ich weniger gute Ansätze im Vergleich zu den Vorgängern.

    Doch nach über 30 Stunden TotK muss ich feststellen, dass sich bei mir nach anfänglicher Euphorie große Ernüchterung breitmacht. Die beworbenen Dungeons kommen kaum über das Niveau des Vorgängers und die zerstörbaren Waffen sind immer noch enthalten (wenn zum Glück auch deutlich abgemildert dank der Transformation). Doch was mich wirklich stört ist das Questdesign. Diese sind überwiegend stupide und repetitiv nach der gleichen Formel designt: Besuche für eine Quest dutzende verschiedene Orte an denen du (innerhalb der Questreihe) nahezu immer das gleiche tust. Und das betrifft leider nicht nur die Nebenbeschäftigungen wie Brunnen, Krogs, Schilder, Ställe, Türme, Schlachten sondern auch Teile der Hauptquest wie z.B die Glyphen. Ich habe jetzt keine Vielfalt und ausgefeilte Quests wie in Skyrim oder The Witcher 3 erwartet, aber man hätte hier ruhig etwas mehr kreative Ideen ausarbeiten können.

    Und so habe ich den Eindruck gewonnen, dass Nintendo einen zwingen will, auf diese Weise jeden Winkel der Welt anzuschauen. Was die im Grunde wie schon im Vorgänger wunderbar gestaltete Spielwelt gar nicht nötig hätte, da man von selber ständig irgendwo einen Abstecher macht, weil man aus der Ferne etwas sieht, dass die Neugierde weckt. Dazu kommt auch diese enorme Freiheit, die das Spiel durch sein vielfältiges Gameplay und die in TotK hinzugekommene vertikale Ausgestaltung erhält - nur um dann nahezu immer das gleiche zu machen.

    Jedenfalls habe ich das Spiel seit 3 Wochen nicht mehr angerührt, nachdem ich bei einem Streifzug vom Feuertempel nach Ranelle bereits auf die 7. oder 8. Quest dieser Form gestolpert bin und somit nun einfach jedwede Lust verloren habe für eine Quest stundenlang mich quer über die Welt zu teleportieren nur um vor verschiedenen Kulissen, ständig das gleiche zu tun. Dafür ist mir meine Zeit einfach zu wertvoll. Wenn ich ständig das gleiche tun will, spiele ich Minecraft oder Diablo - wobei ein Hack & Slay wie Diablo 4 innerhalb seiner Gameplay-Möglichkeiten mehr Questvariationen bietet und diese auch besser präsentiert werden :S

  • Und das betrifft leider nicht nur die Nebenbeschäftigungen wie Brunnen, Krogs, Schilder, Ställe, Türme, Schlachten sondern auch Teile der Hauptquest wie z.B die Glyphen.

    Schilder sind egal. Da gibts ein paar Rubine und was zu futtern. Da sind scheinbar viele unfähig es einfach sein zu lassen und beschweren sich lieber. Krogs sind nicht darauf ausgelegt alle zu finden. Wenn es sich ergibt nimmt man sie halt mit. Habe nach über 110 Stunden grade mal 140 oder so.

    Was meinst du mit den Ställen? Die Quests dort, insbesondere die für den Kurier sind doch immer unterschiedlich.

    Bei Brunnen und Höhlen weiß man doch eigentlich nie was einen erwartet. Mini-Bosse, Nebenquests, Rüstungen, Geheimgänge, Schreine...

    Dasselbe gilt auch für die Abgründe.

    Die Dungeons wurden nie beworben. Es wurde nur gesagt dass sie sich mehr den klassischen annähern. Und das tun sie. Die Bosse sind viel einprägsamer, das Design ist unterschiedlich, die erforderliche Fähigkeit bekommt man hier halt vorher (samt Miniboss). Sie sind kleiner, ja, aber dafür ist der Weg dorthin schon eine eigene Odysee.

    Das einzige was ich ihnen vorwerfen kann ist die immer selbe Aufgabenstellung.

    Witcher 3 ist im übrigen, wie jedes Open World dass einem die Karte mit Symbolen vollkleistert, abarbeiten vom feinsten.

    Wie viele 'Schmugglerverstecke' gibt's in Skellige? 40 oder so? Alle gleich und alle auf einem Haufen.

    Aber sich über Krogs beschweren...

    Finde Frieden. Finde Zufriedenheit. Sei, wer du sein möchtest. Lebt wohl, Kameraden. Lebt wohl, Sterne. Ich werde es nicht vergessen - No Man's Sky

    3 Mal editiert, zuletzt von Fang (6. Juli 2023 um 00:27)

  • NikonFX

    Bin ganz deiner Meinung.

    Das neue Zelda wirkt meiner Meinung nach überladen, vor allen Dingen mit den ganzen Bauelementen.

    Nach dem Motto "wir spendieren euch eine neue große Himmelswelt und Unterwelt. Um voran zu kommen einfach mal unser Baukasten auskundschaften..."

  • joa, warum nicht noch ne Runde "ist Zelda seit BotW noch Zelda?". :D

    Also mit BotW war ich total zufrieden und ich spiele es immer noch hin und wieder. TotK ist Nintendos gelungener Versuch, den Spielern von allem mehr zu geben und zwar seeehr viel mehr. Das Tolle ist, dass man ja nicht alles machen muss.

    Ein wenig geht dann aber doch die Kompaktheit verloren. Nicht alles ist wichtig und leider findet man das auch nicht immer sofort heraus. Die Tempel sind gelungen, aber ich hätte nichts gegen verzweigtere und größere, so wie früher.

    Man kann aber nicht sagen, dass das typische Zelda-Feeling früherer Zeiten nicht in die modernen Zeldas rübergebracht worden ist. 3D und Open World täuschen da oft darüber hinweg, dass die Essenz der Reihe eben doch erhalten geblieben ist.

    Trotzdem: ich habe neulich auf meiner Wii U mal spaßeshalber Twilight Princess angeschmissen und war da beim letzten Tempel (keine Ahnung, warum ich da nie weitergespielt habe). Und das war schon auch geil. Man war immer vor knackigen Rätseln und meistens hat man sie auch nach einer Weile geknackt. Diese Art von Linearität darf gerne bleiben, denn Nintendo hatte es meisterhaft verstanden, den Spieler für die Entmündigung der Linearität mit konzeptioneller Perfektion zu entshädigen. Ich kann mich nicht an ein einziges Mal erinnern, wo ich bei alten Zeldas das Gefühl gehabt habe, dass man geschlampert hätte oder so. Ja, es gab mal (für mich) zu starke Endbosse, aber was das Design der Schlösser und Tempel angeht, war Nintendo einfach Top. Sowohl die Titanen in BotW als auch die Tempel in TotK fand ich zwar super, aber leider zu kurz. Ein Dungeon früher, das war eine Aufgabe für mehrere Abende. Die Tempel in TotK habe ich alle (jeweils) in einem Zug durchgespielt. Da hätte ich gerne auf 50% des Untergrunds verzichtet, wenn die Entwicklungsressourcen dafür in ausladendere Tempel geflossen wären.

    Aber das ist letztlich Jammern auf hohem Niveau. TotK ist ein würdiger Nachfolger zu BotW und es ist das Spiel, mit dem ich in den letzten paar Jahren am meisten Zeit verbracht habe (ca. 300 h).

  • qinn Der Untergrund ist leer, hässlich, sinnlos und langweilig. Dass man ständig mit Leuchsame um sich werfen/schießen muss, macht den Untergrund zu einem der schlechtesten Level, die ich je in einem AAA-Spiel gespielt habe.

    Die Himmelswelt ist leer und langweilig.

    Beides bläht die ohnehin schon ziemlich leere Spielewelt unnötig auf.

    Sowas hätte ich früher von Nintendo nie erwartet und der Aufschrei wäre damals groß gewesen, wäre sowas in z.B. Twilight Princess gewesen. Schon das Segeln bei The Wind Waker stieß damals auf heftige Kritik, aber das ist gar nichts verglichen mit der Untergrund- oder Himmelswelt.

  • ich finde auch, dass sie den Fehler machen (und den Fehler darüber hinaus nicht einsehen), dass sie eine große Welt mit belanglosen Sachen füllen, wie viele hier schreiben, nur um die große Welt überhaupt zu rechtfertigen. Also beides rechtfertigt sich gegenseitig, man könnte aber ebenso beides Weglassen. Nämlich kleinere Welt und weniger belanglose und sich nach Arbeit anfühlende Aufgaben. Wer hat denn Lust zum 20 mal dem Schilaufstelltypen zu helfen oder zum 30 mal 2 Krogs zusammen zu bringen? Alles fühlt sich nach Wiederholungen an und macht spätestens nach dem 3 mal auch keinen Spaß mehr. Weniger ist wirklich oft mehr. Hoffe sie sehen es ein. Aber da totk genau wie botw in dieser Hinsicht ist, haben sie offensichtlich 6 Jahre lang eben nicht eingesehen, dass das nicht so toll ist. Leider bekommen sie durch die guten Verkaufszahlen falsche Signale

    Wenn Nintendo einen Fehler machen würde, würde sich das Spiel nicht wie warme Semmeln verkaufen. Alle die BotW geliebt haben, lieben auch TotK bzw. sogar noch mehr. Zu schreiben sie hätten etwas falsch gemacht kannst du zwar finden, aber die Mehrheit widerspricht deiner Empfindung. Für dich geht das halt nicht auf, aber dann ist definitiv der Fehler bei dir, dass du es dennoch nach dem BotW gekauft hast. 99,9% der Reviews sagen es ist ein besseres BotW und entsprechend hättest du wissen können, dass es nichts für dich ist. Selbst als Fan rechtfertigt es dann nicht, es zum Vollpreis zu kaufen und zu meckern. Es ist nicht umsonst Kandidat für das Spiel des Jahres.

    Man muss ja nicht mit dem Spielkonzept zufrieden sein, aber es darstellen als Nintendo es falsch machen würde ist auch nicht richtig.

    Deine Aussage bringt es auf den PUNKT.

    Aber einen langjährigen Fan lässt es nun einmal nicht Locker , wenn er/sie sich bewusst ist , dass sein/ihr Franchise was Sie Jahrelang begleitet hat,plötzlich eine andere Richtung einschlägt die ihm/ihr nicht (mehr) gefällt

    Ich bin auch langjähriger Fan, aber wenn mein Franchise plötzlich neuen Wind bekommt bzw. mal was anderes versucht, dann empfinde ich das dennoch als angenehm und bei Pokemon Arceus Legends hat man ja gesehen, dass neue Wege einschlagen funktioniert. Am Ende hatten wir sogar zwei Spiele. Eines im alten Stil (Karmesin Purpur) und das neue. Die technischen Mängel etc. mal außen vor. Am besten wäre es halt, wenn Nintendo zweigleisig fährt im neuen und alten Stil. Dann müsste man auch nicht 4 Jahre auf ein neues Zelda warten sondern könnte das im 2 Jahres Rythmus wechseln.

  • Alle die BotW geliebt haben, lieben auch TotK bzw. sogar noch mehr.

    Wer ist "alle"? Ich habe BotW geliebt, aber bei TotK war schnell die Luft raus und es wird auch keinen 2. Run geben, sollte ich es irgendwann mal beenden.

    Zu schreiben sie hätten etwas falsch gemacht kannst du zwar finden, aber die Mehrheit widerspricht deiner Empfindung.

    Gut, ob richtig oder falsch, sei mal dahin gestellt. Ist ja wirklich immer im Auge des Betrachters. Ob die Mehrheit TotK besser findet als BotW kann man pauschal auch nicht sagen. Hypetrain war riesig, aber ob es jetzt von allen noch so gefeiert wird, sieht man ja auch aktuell hier im Board.

    Egal, an anderer Stelle hatte ich es schon einmal gesagt: Es ist ein tolles Spiel, mit dem man lange Spaß haben kann, aber es fühlt sich einfach nicht mehr so toll und neu wie BotW an, da zu viel recycelt wurde. Ist zumindest meine Meinung.

    Die Gleichen Diskussion werden wir Ende des Jahres wieder mit Super Mario Bros. Wonder haben, wetten?

  • 4C8en

    Am Anfang war es wie bei BotW, dass die irgendwann wieder kamen, aber dann halt gar nicht mehr.

    Also ich hab gestern mal wieder alle Orte abgeklappert und ENDLICH mal wieder welche gefunden :mldance:

    Das Update funktioniert also.

    Trotzdem sind die noch echt selten find ich.

    On my business card, i am a corporative president. In my mind, i am a game developer. But in my heart, i am a gamer.
    - Satoru Iwata :iwata:

  • @AndreasJapan

    So können Meinungen auseianndergehen. Für mich persönlich hat der Untergrund das Spiel gerettet. Hab' relativ wenig Motivation, Hyrule NOCH MAL zu erkunden, nachdem ich in BotW dort schon jeden Stock und Stein umgedreht habe.

    Der Untergrund ist da mMn eine frische Abwechslung und hat in mir den Erkundungsdrang, der mir bei der Oberwelt fehlt, wieder geweckt. Deine Kritikpunkte kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen, finde die andersartige Flora im Untergrund optisch sehr ansprechend und als willkommene Abwechslung von der Oberwelt. Gefühlt alle 50 m steht eine Lichtwurzel herum, eben im Untergrund immer dort, wo in der Oberwelt ein Schrein steht, insofern ist das mit den Leuchtsamen werfen eigentlich gar kein Problem, wie ich finde -man braucht vllt drei bis vier Samen, dann ist man oft schon an der nächsten Wurzel. Oder man baut sich ein Fahrzeug und schmeißt darauf einen Samen, dann brauchste bloß den einen und leuchtest deinen Weg aus und ansonsten gibt es auch noch leuchtende Rüstungen und Waffen...

    Im Untergrund lohnt es sich im Gegensatz zur Oberwelt auch, Monstercamps auseinanderzunehmen, weil es hier das meiste Sonanium gibt. Insofern kann ich den Punkt "der Untergrund ist leer" auch nicht so ganz verstehen. Mir macht es hier jedenfalls fast immer mehr Spaß als in der Oberwelt.

    Die Himmelsinseln mag ich allerdings auch nicht so sehr, mehr größere, zusammenhängende Gebiete wie das Tutorialgebiet hätten mir wesentlich besser gefallen, als die hunderten einzelnen Inseln, die überall verstreut sind.

    Einmal editiert, zuletzt von qinn (8. Juli 2023 um 01:18)

  • Wenn Nintendo einen Fehler machen würde, würde sich das Spiel nicht wie warme Semmeln verkaufen. Alle die BotW geliebt haben, lieben auch TotK bzw. sogar noch mehr. Zu schreiben sie hätten etwas falsch gemacht kannst du zwar finden, aber die Mehrheit widerspricht deiner Empfindung. Für dich geht das halt nicht auf, aber dann ist definitiv der Fehler bei dir, dass du es dennoch nach dem BotW gekauft hast. 99,9% der Reviews sagen es ist ein besseres BotW und entsprechend hättest du wissen können, dass es nichts für dich ist. Selbst als Fan rechtfertigt es dann nicht, es zum Vollpreis zu kaufen und zu meckern. Es ist nicht umsonst Kandidat für das Spiel des Jahres.

    da ich ja schon geschrieben habe, was mir nicht gefällt und ich mich nicht wiederholen möchte, hier meine Antwort, die meine Sichtweise vllt verdeutlicht (aber natürlich absichtlich übertrieben fürs Verständlänis der Problematik):

    Wenn die ein Action Adventure Spiel mit Minecraft ersetzen und weiterhin den Namen der Action Adventure Reihe nutzen, mag sich das neue Spiel zwar gut verkaufen und trotzdem würde man einen Fehler in Bezug auf die gesamte Spielereihe begehen. Auch wenn nicht monetär zu spüren in dem Moment

  • qinn Ich respektiere vollkommen, dass du mit dem Untergrund viel Spaß hattest und freue mich auch darüber.

    Als ich das erste Mal gesehen habe, dass man in ein Loch springen kann und es dort eine Welt gibt, war ich auch begeistert. Die Begeisterung wich jedoch nach und nach.

    Die riesen Leuchtsamen, die man finden kann und die Teilgebiete aufdecken, sind schon deutlich voneinander entfernt. Bis man diese erreicht, braucht man definitiv viele Leuchtsamen um diese Punkte zu erreichen.

    Der Untergrund ist für mich die Definition von Grinden. Überall liegen Seelen und man sammeln nur Sonanium. Ab und zu findet man eine Truhe mit einer belanglosen Waffe, die man mit einem Gegenstand fusioniert.

    Eine Story hat der Untergrund nicht. Auch keinen interessanten Soundtrack. Die Gegner sind die gleichen wie auf der Oberwelt. Die Gegner(camps) sind nur mehr von Selben. Die Kämpfe halte ich für öde, sie sind meiner Meinung mach definitiv nicht die Stärke des Spiels, besonders durch sie ständigen sofortigen Tode durch einen oder zwei Treffer.

    Am besten kann ich das für mich aber messen, wenn ich vergleiche, wie viel Spielspaß ich stattdessen mit anderen Spielen hatte. Selbst mit Fallout 76 hatte ich zum Beispiel mehr Spaß. Selbst mit dem Bee Simulator habe ich gerade mehr Spaß. Auch mit Poke'mon Karmesin. Ich sehe es so, dass ich in der Zeit, die ich das Untergrund-Level gespielt habe, mit sehr vielen Spielen deutlich mehr Spaß gehabt hätte.

    Ich kann verstehen, dass man mit der Untergrundwelt trotzdem Spaß haben kann, doch objektiv ist sie auf einem sehr niedrigen Niveau. Denn mit Fallout 76 und Co. kann man auch Spaß haben, diese Spiele sind aber zurecht wertungstechnisch Rohrkrepierer. Und ich denke, wenn man die Untergrundwelt als Einzelnes bewerten würde, lägen wir bei Wertungen weit unter 60%.

  • Eine Story hat der Untergrund nicht. Auch keinen interessanten Soundtrack.

    Ähm ok da muss ich rein grätschen. Eine oder mehrere Storys hat der Untergrund. :D

    Und nicht nur Nebenmissionen sondern auch Episodenmissionen. :)

    Dann denk ich hast es wohl übersprungen. Aber letzten Endes ist es ja ok wenn du es nicht magst. Gibts genug Games zu zocken. Wäre ja was wenn man alles mögen müsste. :D

    Nintendoliebling

  • Darkseico Also ich habe den gesamten Untergrund gespielt und ich frage mich gerade, was ich verpasst habe. Bis auf einen Gegner, für den man quer durchs leere Undergrund-Level muss, ist mir nichts nennenswertes aufgefallen.

    Der Level wirkt auf mich mit Alibi-Aufgaben gefüllt. Aus dem Endgegner hätte man einen Bossfight mit mehreren Phasen machen können, den gesamten Untergrund hätte man auf 1/4 bis 1/5 der Gesamtgröße schrumpfen können und die sammelbaren Seelen streichen. Die Gegnercamps fand ich langweilig und sie gaben dem Spiel nichts neues. Sämtliche Gegner und deren Verhalten wurden aus der Spielewelt recycelt.

    Unter'm Strich sammelt man nur Ressourcen, Seele und besiegt Gegner, die man alle schon kennt, um weitere Ressourcen zu sammeln.

    Mir fällt in Bezug auf den Untergrund nicht eine einzige positive Sache ein. Verglichen mit Leveln aus Twilight Princess, wo Grafik, Design, Soundtrack, das Pacing und die Gegner gestimmt haben, hat der Untergrund in TotK nichts zu bieten.

    Ich lasse jedem seine Meinung und will niemanden bekehren, aber ich für mich persönlich finde es schade, wie niedrig Ansprüche teilweise sind. Sowas wie der Untergrund wäre damals zerrissen worden.

  • @AndreasJapan

    Schätze mal, das ist wohl der Preis fürs Open World-Design, möglicherweise sagt dir dieses im Zelda-Gewand einfach nicht so zu wie klassische, linearere Zelda-Teile.

    Karmesin habe ich mal angespielt und fand' es sehr schade, wie unglaublich viel Potential da verspielt wurde. Spaß hatte ich keinen, hier ist die Welt definitiv leerer als der Untergrund in TotK und man merkt an zu vielen Stellen, dass das Qualitätsmanagement sehr schlecht war (Menüboxen vor schwarzem Hintergrund statt Innenräume von Shops und Gebäuden).

    Das schöne am Untergrund ist ja, dass er fast komplett optional ist. Wer ihn erkunden möchte, kann das tun und findet bisschen Loot dafür und wer ihn wie du nicht mag, kann ihn im Grunde ohne Probleme links liegen lassen.

    Ich bin bisher nie ohne Leuchtsamen gewesen, es wachsen in den Höhlen der Oberwelt und selbst im Untergrund so dermaßen viele, dass ich mehr bekomme als ich im Untergrund verbrauchen könnte. Aktuell habe ich um die 800-900 kleine und ~130 große Leuchtsamen, ohne dass ich sie spezifisch hätte farmen müssen (und natürlich auch ohne Duplikations-Glitches), kann daher den Punkt nicht nachvollziehen, aber ist sicherlich stark von der persönlichen Spielweise abhängig -ich sammle spielunabhängig grundsätzlich alles auf, was so herumliegt, daher musste ich auch die Seelen nicht extra farmen und komme trotzdem auf über 2000 aktuell.

    Einmal editiert, zuletzt von qinn (8. Juli 2023 um 18:55)

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