Microsoft und Activision Blizzard verlängern Übernahmevertrag bis zum Oktober

  • In die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch den Xbox-Mutterkonzern Microsoft ist in den letzten Wochen ordentlich Bewegung gekommen. Nachdem es der US-Aufsichtsbehörde FTC vor einem Gericht nicht gelungen ist, mit einer einstweiligen Verfügung die Übernahme vor Ablauf der ursprünglichen Übernahmefrist zu verhindern, stehen die Zeichen auf Abschluss. Dennoch gibt es weiterhin eine Verzögerung: Microsoft hat erneut Verhandlungen mit der britischen Aufsichtsbehörde CMA aufgenommen, die den Zusammenschluss im April untersagt hatte. Nach dem US-Urteil zeigten sich aber sowohl Microsoft als auch die CMA kompromissbereit, was gemeinhin als Zeichen dafür gedeutet wird, dass die Parteien zu einer Übereinkunft kommen werden.


    Das Nein der CMA hat allerdings Auswirkungen auf die Übernahmevereinbarung zwischen Microsoft und Activision Blizzard, die ursprünglich bis zum 18. Juli 2023 abgeschlossen sein musste. Microsoft und Activision haben diese Vereinbarung jetzt um einige Monate verlängert. Nach neuem Vertragsstand muss der Aufkauf des Publishers bis zum 18. Oktober 2023 abgeschlossen sein. Beide Parteien hoffen, bis dahin eine Einigung mit der CMA finden zu können. Wie diese Einigung aussehen wird, ist aktuell noch unklar. Möglich wäre, dass Zugeständnisse über die Verfügbarkeit von Activision Blizzard-Titeln über den Streamingdienst Xbox Cloud Gaming gemacht werden müssen. Die CMA hatte Bedenken insbesondere bezüglich der Auswirkungen auf den noch recht jungen Markt für Cloud-Gaming geäußert.


    Rechnet ihr mit einem Abschluss des Deals in den kommenden Monaten?

    Quellenangabe: VGC
  • Dann bin ich mal gespannt, ob bis dahin alles geklärt sein wird. Sieht aber ja danach aus und das fände ich gut.

    Du drohst mir mit einer Pistole? :facepalm: Tja, ich hab eine Büroklammer! 8)

    *** A. MacGyver, Special Agent der Phoenix Foundation ***

  • Marty92 Ich mag Microsoft nicht. Der Microsoft-Online-Service auf der Switch ist der schlimmste aller Dienste-Anbieter. Das Betriebssystem von Microsoft und die Software sind zudem sehr benutzerunfreundlich und lahm.


    Weiß derzeit also nicht, was ich von der Übernahme halten soll...

  • Microsoft-Online-Service auf der Switch ist der schlimmste aller Dienste-Anbieter. Das Betriebssystem von Microsoft und die Software sind zudem sehr benutzerunfreundlich und lahm.

    Hä? Welcher Microsoft-Online-Service auf der Switch?

    Und inwiefern ist Windows lahm? Klar, gegen Unix basierte Systeme kann es nicht mithalten aber MacOS ist auf vergleichbarer Hardware etwa genau so schnell/lahm. Und nenn mir ein Betriebssystem das _wirklich_ nutzerfreundlicher ist. Da schenkt sich leider bei allen Anbietern nicht viel.

  • Hä? Welcher Microsoft-Online-Service auf der Switch?

    Und inwiefern ist Windows lahm? Klar, gegen Unix basierte Systeme kann es nicht mithalten aber MacOS ist auf vergleichbarer Hardware etwa genau so schnell/lahm. Und nenn mir ein Betriebssystem das _wirklich_ nutzerfreundlicher ist. Da schenkt sich leider bei allen Anbietern nicht viel.

    Ich finde ChromeOS sehr benutzerfreundlich. Leider ist es für viele Belange (z.B. auch für Games) sehr eingeschränkt nutzbar. Privat nutze ich daher diverse Linux-Distributionen, die ich benutzerfreundlicher und schneller finde. Damit meine ich nicht die Performance von Spielen sondern das System an sich. Wie schnell es startet, wie schnell Updates installiert werden, wie lange es dauert, bis das System auf eine Aktion reagiert.


    Benutzerfreundlicher finde ich z.B. das alle Systemeinstellungen übersichtlich unter Gnome zusammengezogen wurden, die Touchscreen-Gesten, besseres Mauszeiger-Verhalten bei nicht aktiven Fenstern, eine zentrale Software-Verwaltung, mitgelieferte Treiber, Konfigurierbarkeit ...


    Auf der Switch gibt es inzwischen einige Minecraft-Spiele, die für bestimmte Funktionen ein Microsoft-Konto voraussetzen. Leider gibt es damit immer wieder Probleme. Die Anmeldeprozedur dauert teilweise ewig, Anmelden klappt nicht immer, Geräte müssen oft erneut auf einer Microsoft-Seite verifiziert werden. Und wenn man angemeldet ist, heißt das noch nicht das ein Zusammenspielen mit Freunden möglich ist.

  • sardello

    Ich kann die Probleme mit meinem PC nicht nachvollziehen. Win11 läuft sehr schnell, innerhalb 5 Sekunden startbereit, und Updates brauchen ebenfalls nicht lange.


    Minecraft auf Switch kann ich nicht beurteilen. Das Problem beim Anmelden muss aber nicht zwangsweise an Microsoft liegen. Auf Xbox funktioniert das problemlos.

  • sardello

    Ich kann die Probleme mit meinem PC nicht nachvollziehen. Win11 läuft sehr schnell, innerhalb 5 Sekunden startbereit, und Updates brauchen ebenfalls nicht lange.


    Minecraft auf Switch kann ich nicht beurteilen. Das Problem beim Anmelden muss aber nicht zwangsweise an Microsoft liegen. Auf Xbox funktioniert das problemlos.

    Es sind oft die kleinen Dinge, z.B. wenn man Dateien kopieren will und extrem lange eine Berechnung der Dauer startet, statt mit dem Kopieren anzufangen oder ewig versucht wird ein nicht vorhandenes Netzlaufwerk zu suchen. Dann noch viele kleine Aktionen innerhalb der GUI, die bei bei Gnome einfach 1-2 Klicks weniger benötigen.


    Und Updates, die einen Neustart erfordern und nach dem Neustart mir ewig "Updates werden abgeschlossen" anzeigen, statt mich wieder arbeiten zu lassen, sind nicht schnell. Hinzu kommt, dass Software, die nicht über den Microsoft Store verwaltet wird, nicht aktualisiert wird. Wenn man Glück hat, haben die evtl. einen eigenen Update-Dienst.


    Was Minecraft angeht, könnte sein, dass der Dienst auf der Switch schlecht implementiert wurde, vielleicht ist die Switch auch zu langsam, damit die Anmeldung rund läuft. Andere Dienste (Nintendo Online, Ubisoft Connect, Epic) laufen trotzdem wesentlich runder.

  • Minecraft auf Switch kann ich nicht beurteilen.

    Seitdem Microsoft die Marke gekauft hat, geht es bergab damit. Dinge, die früher kostenlos waren, weil sie von passionierten Hobbyentwicklern gemacht wurden, kosten jetzt Geld. Die Bedrock-Version ist ein schlechter Scherz verglichen mit der Java-Version und an die Qualität von früheren Updates kommt Mojang auch nicht mehr ran. Schade eigentlich.

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