Durchgezockt! (Spoilergefahr)

  • @Shadowsoul980 Ich fande Shadow of the Colossus auch Mega, dass Game ist einfach mit keinem anderen zu Vergleichen und somit einzigartig, ich habe mir die Ps4 wegen Shadow of the Colossus und Nier Automata gekauft. War auch das erste Ps4 Spiel das ich jemals abgeschlossen habe :)

  • Until Dawn
    am Freitag mit nem Kumpel durchgezockt, zum Ende hin hatte ich doch noch eine gute Unterhaltung im Gesamten.


    2 hatten geschafft zu überleben, am Anfang einfach nicht besonders gut reingekommen :) PS Controller und schnell den richtigen Knopf drücken.


    Bittet sich an mehrfach gespielt zu werden, besonders Actionreich ist das Spiel halt nicht.


    Gebe eine


    74/100

  • Crash Bandicoot 3 Remastered (PC)
    Jau, kann man mal so wegdaddeln... tut nicht weh, man fühlt sich danach aber vielleicht etwas schmutzig (schon mal ne ganze Tafel Schokolade auf eins weggemampft?).
    Ich streite ja nicht ab, dass das Spiel gute Ansätze hat, aber zu einem "solide" kann ich mich nicht durchringen. Die Steuerung ist oft genug (nicht ständig, aber eben doch oft genug) der Grund, warum man eine Stelle mehrfach machen muss und die vielen guten Ideen, die die Level abwechslungsreich machen, hätte man auch noch etwas mehr ausarbeiten können.
    Auch nach allen drei Teilen der Remastered Collection verstehe ich nicht, wie diese Serie so lang überlebt hat.


    Massive Chalice (PC)
    Abgedrehtes Spiel... bisschen X-Com, bisschen Comedy, bisschen "Dating Sim" :ugly:
    Man verteidigt über einen festgelegten Zeitraum ein Königreich gegen eine dunkle Bedrohung, was dadurch gewürzt wird, dass der Zeitraum deutlich länger als ein Heldenleben ist und diese darum altern und sterben, aber auch heiraten und Kinder kriegen und und und... die Helden bleiben dabei etwas gesichtslos, aber so wie man zu seinem generischen John Doe in X-Com über die Zeit ein Verhältnis aufbaut, klappt das auch hier teilweise.
    Das Balancing der Gegnereinheiten schwächelt etwas und trotz unterschiedlicher Stärken der eigenen Helden (bzw. Heldenfamilien - "Klassen" werden vererbt) ist man auch mit einseitigen Teams gut unterwegs. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch und einen dicken Klops von Gegner mit einem kritischen Treffer aus den Latschen hauen, obwohl man schon befürchtet hat, richtig auf die Fresse zu kriegen, ist genau wie bei X-Com ein Moment großer persönlicher Freude.


    Klonoa (Wii)
    Kennt ihr das, wenn ihr ein Spiel spielt, nix von der Story mitbekommt und am Ende denkt, "Äh, was?". So war Klonoa. Und ich hab zwischendrin nicht mal was verpasst und war durchaus aufmerksam, aber am Ende kommt, ganz spoilerfrei erzählt, echt eine Wendung im Abspann, die irgendwie aufgesetzt wird.
    Spielerisch weiß das Spiel durchaus an einigen Stellen zu punkten (Chapeau für eine innovative Doppelsprungmechanik), leidet aber ein wenig an seiner hakeligen Steuerung zusammen mit dem Gefühl, Schmierseife an den Sohlen zu haben. Wär halt so wild, wenn gegen Ende nicht Sprungpassagen mit winzigen Plattformen vorkämen...


    The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (3DS)
    MM ist ein wenig der kleine Bruder von OoT, wenn es um "meine" Zeldageschichte geht. Als es rauskam, hab ich 3D Zeldas abgelehnt und hab MM darum genau wie OoT erst sehr viel später auf dem 3DS gespielt. Während ich über OoT nicht so viel wusste, war MM jedoch anders, weil meine Frau es schon gespielt hat und ich darum ein wenig wusste. Die Dreitagesperioden haben mich dabei jedoch lang genug abgeschreckt, weil tüfteln und probieren und forschen als mein Zeldadungeonnaturell doch einer begrenzten Zeit eher gegenübersteht.
    Das Spiel selber ist sauber gemacht wie so ziemlich jedes große Nintendospiel und hat mir großen Spaß gemacht. Hätte ich mehr Spaß haben können? Ja. Hat mich etwas gestört? Nein. Ich habe schlicht den Open World Charakter des Spiels recht gekonnt ignoriert und viele optionale Inhalte sind, ohne dass ich sie ignoriert habe, schlicht an mir vorbeigezogen. Mit einer ständigen Deadline vor Augen schiebt man Sachen eben doch eher nach hinten, als sich die Zeit dafür zu nehmen.



    ntower Game Challenge: 29/50 kurz nach der Halbzeit. Bin gefühlt gut dabei - dank Corona megaentspannt, der Sommer ist auch noch eher mild, in den Urlaub fahren muss ich auch nicht.

  • Momodora: Reverie under the Moonlight (Switch)


    War auf der Suche nach einem kurzen Metroidvania mit coolen Bossfights, das man mal ebend schnell durchspielen kann. Durch ein Youtube Video "Best of Metroidvania" bin ich auf dieses Game gestoßen.

    Tolle Musik, sehr guter Schwierigkeitsgrad aber nicht zu übertrieben (habe auf normal gespielt, manche Bosse musste man 2-3 mal lernen). Habe 5 Stunden gebraucht und kann es jedem empfehlen, der mal Bock auf ein kürzeres Metroidvania hat.


    83/100




    Gato Roboto (Switch)


    Auch auf dieses Game bin ich durch ein YT Video gestoßen. Ebenfalls kurzes und spaßiges Metroidvania, schöne Bossfights & klassisches Gameplay. Sound finde ich teilweise etwas nervig. Ist eher ein leichteres Game, der ein oder andere Bossfight ist aber schon fordernd, die Level ansich sind aber ziemlich einfach.


    77/100

  • Zusammenfassung meiner bereits durchgespielten Spiele. Achtung es wird Spoiler geben.


    Bloodborne und Dark Souls

    Für mich stehen Dark Souls und Bloodborne beinahe auf der selben Stufe, würde aber aufgrund des Settings Bloodborne den Vorzug geben, da es mich an ein viktorianisches London erinnert und London meine Lieblings-Stadt ist. Bloodborne verfügt im Gegensatz zu Dark Souls eine deutsche Sprachausgabe, weil es exklusiv ist und Sony zusätzlich Geld in die Hand genommen hat. Ich kannte diese Spiele vorher nicht, dafür aber deren Ruf und habe einfach mal angefangen mit Bloodborne, weil ich wissen wollte, was die Faszination dahinter ist. Man wird scheitern und zwar sehr oft, man wird wieder aufstehen und weiter machen. Ich habe nie damit gerechnet auch nur eines dieser Spiele durchzuspielen, aber ich bin ehrlich, dass ich Bloodborne zwar herausfordernd fand aber nie unfair oder zu schwierig. Wirklich schwere Spiele sehe ich in Mega Man oder die alten Castlevania-Spiele. Bloodborne und Dark Souls müssen so sein, jeder Spieler, der das spielt sollte wissen worauf er sich einlässt, einen Easy Modus würde diese beiden Spiele meiner Meinung nach total verfälschen. Man kann es sich nämlich selbst schwerer oder leichter machen, das ist das besondere an diese Art von Spielen. Wer es gerne deutlich schwerer haben möchte, der levelt einfach seine Figur nicht und schafft sich seine Herausforderung selbst. Bloodborne erhielt noch einen DLC mit Namen "The Old Hunter". Da wurde nochmal eine ordentliche Schippe drauf gelegt, auch bei den neuen Bossen. Mich hat das Setting sehr angesprochen. Wer das Spiel bereits durch hat und eine zusätzliche Herausforderung such, dem empfehle ich dir die Kelch-Dungeons der Tiefe 5, da dürfte man ordentlich gefordert werden, denn man wird auf sehr verwinkelte Areale treffen und Bosskämpfe sehen, die man im Hauptspiel nicht zu Gesicht bekommen würde. Für die Platin-Trophäe sind diese Kelchdungeons sogar Pflicht.

    Bloodborne bekommt von mir 10/10 und Dark Souls 9/10, es lohnt sich beide Spiele einmal kennengelernt zu haben.


    Luigis Mansion 2 - Dark Moon

    Endlich habe ich es geschafft und das zum Teil sehr schwere Luigi's Mansion 2 durchgespielt. Die Grafik hat mir wirklich sehr gut gefallen, die Steuerung war im Vergleich zum Vorgänger etwas umständlicher da die Triggertaste fehlt und der zweite Stick nicht unterstützt wird. Daher dauerte es eine Weile mit der Steuerung zurechtzukommen. Manche der 32 Boo Hoos waren echt sehr gut versteckt. Die ersten 3 Level gingen eigentlich ganz gut von der Hand, aber ab Level 4 dem "Eisbergwerk" zieht der Schwierigkeitsgrad sehr stark an, da die Geister deutlich mehr Lebensenergie haben um dem entgegenzuwirken kann man seine Ausrüstung für das gefundene Geld aufrüsten, somit wird es wieder einfacher die stärkeren Geister zu fangen. Das "Eisbergwerk" gehört optisch zu den imposantesten Leveln wegen der Schneedarstellung, das ist optisch sehr schön anzusehen. Was mir eher missfällt ist, dass es überhaupt gar keine Checkpoints gibt und man nach einem Scheitern wirklich alles erneut machen muss. Der einzige Trost ist, dass man in jedem Kapitel einen goldenen Hundeknochen finden kann, somit erhält man ein weiteres Leben, falls einem die Energie ausgehen sollte. Gespeichert wird leider nur nach Abschluss einer Mission und die Toadeskorten waren zum Teil echt sehr nervig. In Level 5 dem "Trugschloss" wird es dann noch einmal sehr herausfordernd, vorallem im Kapitel "Luigi gegen Alle", da stört eine fehlende Zwischenspeichermöglichkeit am meisten, zumal es hier auch noch ein Zeitlimit gibt. Am besten gefallen hat mir aufgrund des Settings die "Villa" also Level 1, weil man es am ehesten mit einem klassischen Mansion verbindet. Das Spiel finde ich nicht schlecht und macht durchaus auch Spaß, dennoch wird das erste Luigi's Mansion für mich aber immer mein persönlicher Favorit bleiben, weil ich die zusammenhängende Villa als Setting am passendsten finde und man jederzeit abspeichern kann, wenn man einen Toad aufsucht. Scheitert man, dann fängt man vom letzten Speicherpunkt wieder an, dadurch spielt sich das ganze sehr viel entspannter. Mir persönlich missfällt nämlich das Missionssystem des zweiten Teils, das nimmt sehr viel Spannung raus, weil man jedesmal aus dem Geschehen gerissen wird. Von mir bekommt Luigi's Mansion 2 - Dark Moon 7/10 Punkte aufgrund der Mängel, sonst wäre eine höhere Wertung drin gewesen.


    Assassin's Creed Revelations Brotherhood und Revelations

    Nach sehr langer Zeit habe ich AC Revelations wieder gespielt, ein sehr solides Spiel, vorallem die Stadt Konstantinopel wirkt sehr lebendig. Brotherhood hat mir aber noch besser gefallen. In Revelations gibt es ein paar Dinge, die mich etwas stören. Die Gesichter von Ezio und Desmond sehen total fremd aus. Klar jeder wird älter, aber Ezio und Desmond sehen aus wie komplett andere Charaktere und haben kaum noch Ähnlichkeiten zu den Charakteren aus Brotherhood oder AC2. Das nächste was mich persönlich stört ist ein Minispiel namens "Tower-Defence". Von solchen Minispielen war ich noch nie ein Freund. Vorallem weil es sehr schnell nervig werden kann. Man muss ständig darauf achten, dass die Fahndungsstufe nicht komplett gefüllt ist indem man immer wieder Herolde besticht, weil man bei einer komplett gefüllten Leiste eventuell bei einen der Türme angegriffen wird, sofern man schon ein paar Türme befreit hat. Reagiert man nicht darauf, dann fällt der Turm wieder in die Hände der Templer und wenn man darauf eingeht, dann muss man das Tower-Defence Minispiel gewinnen um den Turm erfolgreich zu verteidigen. Später ist es aber möglich Meisterassassinen in den Türmen abzustellen, dadurch werden die Türme dauerhaft vor Angriffen der Templer geschützt. Das was mich ebenfalls nervte waren die Missionen namens "Desmonds-Reise". Abseits davon gab es eine sehr interessante Gegenwartsgeschichte, lediglich Desmonds Reise war absolut furchtbar und hatte mit Assassin's Creed rein gar nichts zu tun. Man muss ständig Blöcke platzieren und durch einen Hindernisparcour hindurch und das über 5 eigene Desmond-Kapitel. Wäre es nur einziges Kapitel dann hätte ich das nicht als so nervig empfunden. Vorallem wenn man zuvor Brotherhood gespielt hat und das sogar gerne gemacht hat, der wird von diesen Passagen sehr enttäuscht sein. Bis auf diese drei Dinge ist Revelations eigentlich ein sehr solides Spiel und die normale Hauptstory mit Ezio (und einem Wiedersehen mit Altair) hat mir wirklich hervorragend gefallen und es war ein würdiges Finale der Ezio-Trilogie. Es hätte für mich sogar auf Augenhöhe mit Brotherhood sein können, denn ansonsten blieb das Gameplay weitestgehend unangetastet und es gab auch einige coole Momente und zwar die Ausbildung der Assassinen zu Meisterassassinen. Das war sehr motivierend und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Von mir bekommt AC Revelations 7/10 und AC Brotherhood 9/10.


    Assassin's Creed Syndicate

    Ich habe endlich alle Hauptmissionen in AC Syndicate auf 100% gebracht. Meiner Meinung nach ein sehr starkes Assassin's Creed. Es vereint die Stärken der alten Teile und bietet offensiven Kampf, aber auch Stealth-Möglichkeiten. Anders als in AC Unity wurde ich durchgehend gut unterhalten. Es fühlt sich einfach sehr viel flüssiger an und macht mir sehr viel mehr Spaß. In den einzelnen Attentatsmissionen hat man die Möglichkeit sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden, es gibt meistens alternative Wege ein Haupt-Ziel zu erledigen. AC Unity ist kein schlechtes Spiel, aber im direkten Vergleich zieht es einfach den kürzeren, denn AC Syndicate macht in meinen Augen fast alles besser. Das einzige was etwas fehlt sind die begehbaren Gebäude, dafür hat man wieder die Möglichkeit zu Pfeifen um Gegner anzulocken und auch die Möglichkeit Gegner aufzuheben und zu verstecken. Was ich ganz cool finde ist die Möglichkeit Gegner gefangen zu nehmen und in eine Kutsche zu zerren oder mit denen leise an andere Wachen vorbeizuschleichen für Informationen. Ganz stark umgesetzt. Die mobile Basis in Form des Zuges fand ich schon damals ganz toll und hoffe, dass man diesen wieder in Watch Dogs Legion bekommt. Schön wäre es auch, wenn man den Zug selber fahren könnte. Einziger Kritikpunkt ist Jacob, denn Evie muss ständig seine Fehler ausbügeln. Auch der DLC mit "Jack The Ripper" hat mir sehr gut gefallen, das war der erste AC-DLC, den ich wirklich toll fand. Von mir bekommt AC Syndicate eine Punktzahl von 9/10.


    Assassin's Creed Origins und Odyssey

    Die beiden aktuellen Spiele der AC-Reihe bieten eine wunderschöne Spielwelt und auch wenn sich manche Aufgabenstellungen wiederholen macht es einen großen Spaß die Welten zu erkunden. In AC Origins kann man sogar in die Pyramiden reingehen und in AC Odyssey hat man Schiffskämpfe wie in Black Flag. Die DLCs bieten noch mehr schöne Welten wie Atlantis, die man erkunden kann. Optisch sind beide Spiele auf einem ähnlich hohen Level und man fühlt sich sehr viel freier als in den früheren Teilen der Reihe. Die Neuausrichtung war meiner Meinung nach notwendig, damit diese Spielereihe interessant bleibt. Die alten ACs boten zwar stets ein neues Setting, aber alles andere blieb immer gleich und das wird dann irgendwann eintönig. Die Neuausrichtung war ein sehr mutiger Schritt, der auch hätte schiefgehen können. Man bemerkt sofort, dass sich Assassin's Creed Odyssey sehr an dem Genreprimus Witcher 3 bedient und das ist auch gut so, denn dadurch fühlt sich AC so frisch an wie noch nie. AC Origins ist für mich persönlich das bessere Spiel der beiden, weil die Spielwelt noch nicht so groß war und die Missionen sich besonders anfühlten. Es gibt Kleinigkeiten in AC Origins, die leider in AC Odyssey fehlen. Zum einen fehlen die Pferderennen und man kann keine Katzen mehr streicheln, diese waren in Ägypten sehr wichtig und wurden als heilige Tiere angesehene. In beiden Spielen kann man schwimmen und tauchen und die Optik unter Wasser ist sehr schön anzusehen, beide Spiele haben ein hohes Qualitätslevel, ich würde AC Origins aber 9/10 Punkte geben und AC Odyssey 8/10 Punkte.


    Witcher 3

    Witcher 3 hat zwar bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat, sieht aber auch heute noch wunderschön aus. Es macht großen Spaß durch die Spielwelt zu laufen. Früher habe ich viel Fable gespielt und Witcher 3 ist das Spiel, was für mich am nächsten da ran kommt. Es kommt eine sehr gute Stimmung und Atmosphäre rüber, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Nachts sind die Städte und Dörfer sogar durch Fackeln beleuchtet und die Lichtstimmung ist einfach großartig. Was das Kampfsystem anbelangt benötigt man etwas Übung, aber man findet sich sehr schnell rein. Die eigenen Taten haben zum Teil große Auswirkungen auf den weiteren Verlauf und das Ende der Geschichte. Manches davon beeinflusst sogar das Ende in "Blood & Wine" dem zweiten DLC. Die DLCs wurden sehr vorbildlich ins Spiel eingebunden und auch preislich waren diese sehr günstig zu haben, auch gab es einige kostenlose DLCs.

    Witcher 3 bekommt von mir 10/10 Punkte.


    Horizon Zero Dawn

    Horizon Zero Dawn spielte ich inklusive DLC "Frozen Wilds" komplett durch und ich war sofort begeistert. Da bemerkte ich auch erst, was Ubisoft in ihren neuen AC-Spielen alles richtig macht um Spieler bei Laune zu halten. Bei Horizon konnte ich den Controller kaum aus der Hand legen. NPCs reagieren auf natürliche Reaktionen und jeder NPC spricht auch die deutsche Sprache. Die Gebietsübergänge wirken sehr realistisch. In einem Gebiet liegt weniger Schnee und dann sieht man wie der Schnee immer dichter wird. Cool ist, dass man manche Maschinen sogar als Reittiere verwenden kann. Auch die Spielwelt ist wunderschön gestaltet und das Erkunden macht hier sehr viel Spaß. Auch gibt es hier nicht so viele öde Sammelaufgaben. Die Spielwelt wirkt wie aus einem Guss und sieht nicht so gleichförmig aus wie in manchen früheren Assassin's Creed Spielen. Das einzige was ich kritisieren würde wäre, dass man nicht tauchen kann und es etwas zu viel Beute gibt, ansonsten ein richtig starkes Spiel.

    Horizon Zero Dawn bekommt 10/10 Punkte.


    Batman - Arkham Knight

    Noch nie war ich so froh eine Story durchgespielt zu haben wie hier bei Batman. Eigentlich fand ich das Spiel sehr schön gestaltet. Es gab interessante Charaktere und auch die Story war sehr interessant, leider kam dann das Batmobil zum Einsatz und ich fand einige Missionen damit derart nervig, dass ich das Spiel komplett abbrechen wollte. Ich habe das Spiel dann auch wirklich mehrere Monate nicht wieder angefasst. Es gab da eine Mission mit einem sogenannten Cloudburst-Panzer, der musste man mehrmals hintereinander treffen und nach jedem Treffer schnell verschwinden, denn man selbst hielt nur sehr wenig Beschuss aus. Irgendwann war es dann soweit und ich habe das dann endlich geschafft. Ich war noch nie so froh eine lästige Mission hinter mir zu haben wie hier, wer findet, dass Dark Souls schwer ist, der sollte mal dieses Spiel spielen. Abseits des Batmobils hat mir das Spiel sehr gut gefallen, leider war das Batmobil nicht optional sondern muss ständig gerufen werden. Ohne die Passagen mit dem Batmobil hätte ich das Spiel deutlich besser bewertet das Spiel sehr viel besser gefallen, daher vergebe ich für Batman - Arkham Knight 6/10, weil das Batmobil das Spiel ziemlich runterzieht und wegen dem damit verbundenen Frust. Sehr gut gefallen hat mir aber das frei begehbare Polizeirevier. Ohne das Batmobil wäre es auf Augenhöhe mit Spider-Man.


    Spider-Man

    Ganz anders als in Batman fand ich fast die gesamte Story durchgehend spannend. Hier und da muss man zwar auch etwas sammeln und es gibt Türme, aber es ist alles stimmig und durch das schnelle Schwingen benötigt man so gut wie nie die Schnellreise, weil mir das Schwingen so sehr gefallen hat wurde es mir auch nie langweilig. Die meisten der Passagen mit Miles und Mary-Jane haben mir sehr gut gefallen, lediglich manche Stealth-Abschnitte sowie die Screwball-Herausforderungen fand ich sehr nervig. Diese musste man ganz anders spielen und man durfte nicht gesehen werden, es war aber auf eine eher witzige Weise umgesetzt, weil man Gegner ablenken konnte oder von hinten ausschalten. Daher war es eher halb so wild diese Passagen zu meistern und es gab immer faire Rücksetzpunkte, falls man doch mal gesehen wurde. Das belebte New York hat mir sehr gut gefallen und man konnte sogar mit manchen NPCs interagieren (High Five und ähnliches). Mit zunehmenden Fertigkeiten werden die erst sehr fordernden Kämpfe immer einfacher, weil die Möglichkeiten diese zu bestehen mit jeder weiteren Fähigkeit steigen. Dies war neben Detroit Become Human. Mein persönliches Spiel des Jahres 2019. Es gab sehr interessante Charaktere und auch die Story war sehr interessant präsentiert. Leider kann man nicht auf Wunsch zu Peter Parker werden, sondern nur wenn es einem die Story vorgibt, auch kann man die Gebäude nur in Storymissionen betreten, ansonsten ist man immer draußen. Auch fehlt ein richtiger Tag- Nachtwechsel und Fahrzeuge darf man leider auch keine fahren, wäre sicher witzig gewesen als Peter Parker Auto oder Moped zu fahren und dann sich schnell umzuziehen, weil ein Verbrechen in der Nähe gemeldet wurde. Dieses Element hätte es für mich noch einmal deutlich aufgewertet, dennoch sein sehr solides rundes Spiel auf Augenhöhe mit dem Spider-Man 2 welches ich noch vom Gamecube her kenne. Einiges ist etwas anders als in den Filmen und Comics, weil hier keine Origin-Story erzählt wird aber man wird einige Bösewichte aus den Filmen oder den Comics wiedererkennen, Doc Ock darf einfach nicht fehlen, er gehört fest dazu. Am Ende gibt es einen möglichen Ausblick auf ein Spider-Man 2, denn alles deutet auf den grünen Gnom hin. Ich gebe diesem Spiel 8 von 10 Punkte.


    Uncharted 1-3

    Die Uncharted Reihe erfreute sich größter Beliebtheit, mein persönlicher Favorit ist Uncharted 2, weil ich den Abschnitt mit dem fahrenden Zug sehr mag und die Settings hier am besten finde und vorallem die Wintergebiete finde ich atemberaubend. Hier lässt die Engine ihre Muskeln spielen. Leider gab es in den Teilen 1 und 3 zu viel der Shooter-Abschnitte, es fühlte sich oft wie eine Schießbude an und es war oft sehr schnell sehr nervig. Das stimmigste Abenteuer war für mich definitiv Uncharted 2, da hat für mich alles gepasst. Tolle Story, tolle Charaktere, tolle Inszenierungen und abwechslungsreiche Passagen. Uncharted 1 bekommt 7/10 Punkte, Uncharted 2 bekommt 9/10 Punkte und Uncharted 3 bekommt 8/10 Punkte.


    Uncharted 4

    Über Uncharted muss man eigentlich nicht viel sagen. Schatzjäger Nathan Drake ist sichtlich in die Jahre gekommen und wollte es noch einmal wissen. Optisch ist Uncharted 4 echt ein Leckerbissen und die Settings sind durchgehend Top. Die ersten zwei Drittel hat mich das Spiel sehr gut unterhalten, leider wird aber das Kletterseil zu häufig eingesetzt. Die Jeeppassagen machen anfangs schon Spaß, wurden mir dann aber irgendwann lästig ich freute mich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Alles ist sehr gut durchchoreographiert, aber einen wirklichen Wiederspielwert gibt es leider nicht. Nach dem Ende der Handlung ist das Spiel zu Ende. Dann kann man nur noch einzelne Kapitel erneut spielen, leider wurden die Bonusvideos der Vorgänger gestrichen, stattdessen gibt es Konzeptzeichnungen zum freischalten und einige Cheats, die einem den zweiten Durchlauf erleichtern sowie einige Graphikfilter. Es gibt in den Kapiteln fast immer nur einen richtigen Weg. Die Areale sind zwar offener gestaltet als in den Vorgängern, dennoch folgt man nachwievor einem Levelschlauch, nur fällt das jetzt nicht mehr so stark auf. Im letzten Drittel wird das Spiel etwas unfair und fällt komplett in die alten Uncharted-Muster zurück, ab da machte es mir auch nicht mehr so viel Spaß. Was die Charaktere anbelangt sind die cool wie eh und je, aber da es inzwischen Spiele gibt, die mir aufgrund des Freiheitsgefühls besser gefallen vergebe ich 8/10 Punkte.


    The Last Of Us

    Es hat wirklich sehr lange gedauert bis ich einen Zugang zu diesem Spiel fand. Das Gameplay fand ich nichtmal so interessant bis auf die Stealth-Abschnitte, das besondere für mich dar die Charakterbindung also die Beziehung zu den Charakteren zueinander und die Geschichte die diese Charaktere miteinander verbindet. Vorallem das Gespann bestehend aus Joel und Ellie waren es, die mich das Spiel haben durchspielen lassen, denn oft gab es Passagen, da brauchte ich erstmal eine Pause. Der beginn mit Joels Tochter Sarah war so krass und hart für mich, dass ich mich erstmal sammeln musste. Solche Abschnitte gab es öfters. Dieses Spiel hat mich sehr berührt und nach dem Ende war ich etwas durcheinander, war aber irgendwie froh, dass Joel und Ellie noch zusammen waren, denn wegen den beiden habe ich das Spiel zu Ende gespielt. Vermutlich ist das auch der Grund weshalb ich mich mit dem zweiten Teil so schwer tue. Ich kann es einfach nicht akzeptieren, dass Joel nicht mehr da ist und Ellies Motive nun durch Rache geprägt wurden. Das hätte Joel glaube ich nicht gewollt. Ich weiß, dass Joel auch kein Heiliger war und vielleicht hat er es sogar verdient, dennoch war er Ellies treuer Begleiter, sogar fast schon wie ein Vater für sie umso trauriger und auch wütender wurde ich als er dann sterben musste.


    Resident Evil VII

    Als ich dieses Spiel damals zum ersten mal spielen wollte als es erschien war ich sehr gefrustet, weil es nach jedem Versuch es zu starten mit einem Fehlercode endete. Inzwischen klappt das aber problemlos, möglichweise gab es ein Problem mit den DLCs und der Basisversion des Spiels. Was soll ich sagen? Der Horror vergangener Tage ist zurück, nur in modern. Wer damals das erste Resident Evil gespielt hat wird sich möglichwerseise daran erinnern. Man befand sich ebenfalls in einem Haus und wusste nicht welches Grauen möglicherweise hinter einer Tür lauert. Aufgrund der neuen Egoperspektive fühlt man sich nun mittendrin statt nur dabei und die Bakerfamilie gibt einem ständig das Gefühl, dass man verfolgt wird und somit nie alleine im Haus ist. Ich habe wirklich geglaubt, dass Capcom nie mehr die Kurve bekommen würde nach den eher Action orientierten Vorgängern 4-6. Schon Resident Evil 3 ging in eine Richtung, die mir überhaupt nicht mehr gefiel. Code Veronica hingegen hat mich damals sehr begeistert- Es sollte viele Jahre dauern, bis ich diese Begeisterung erneut entdecken konnte. Dann kam Konami mit der Wiederbelebung von Silent Hill in Form eines Playable Teasers kurz P.T. Ich konnte es zwar nicht selber spielen, war aber von der Idee total begeistert. Leider wurde Hideo Kojima unschön entlassen und es kam nicht mehr zu diesem Spiel, das wäre vermutlich das einzige Kojima-Spiel, das mir wirklich etwas bedeutet hätte. Dann kam aber Capcom zurück, mit einer neuen Demo. Es gab in der Vergangenheit bereits eine Kostprobe des Könnens von Capcom in den Revelations-Teilen, da blickte das alte Konzept noch einmal durch. War aber noch nicht komplett wieder da, aber der Anfang war gemacht. Als dann die Demo Beginning Hour zu Resident Evil VII erschien war ich sofort begeistert. Ich musste das Spiel unbedingt haben, leider kamen dann die oben genannten Probleme, die mir einen Strich durch die Rechnung machten. Inzwischen konnte ich das Spiel aber komplett spielen und bin begeistert. Die Atmosphäre ist großartig und ich fühlte mich bei Resident Evil direkt wieder heimisch, denn genau so stelle ich mir Resident Evil vor. Die DLCs sind zwar meistens sehr kurz, aber einige davon haben mir sehr gut gefallen. Am besten fand ich die DLCs: End Of Zoe, Not A Hero, Töchter und Schlafzimmer. Die Areale welche man in der Demo hat kommen komplett anders arrangiert auch in der Vollversion vor. Ich vergebe diesem Spiel 8/10 Punkte.


    Fahrenheit

    Dieses Spiel stellt für mich das schwarze Schaf von Quantic Dream dar. Anfangs hat mir die Story sehr gefallen, aber später wird es sehr absurd und manche Kapitel spielen sich derart fummelig, dass ich echt froh war als der Abspann über den Bildschirm lief. In diesem Spiel wurde das Konzept mehrerer Charaktere eingeführt, aber wenn einer das zeitliche segnete hieß es sofort "Und so endete meine Geschichte, ich werde nie erfahren...", dann musste man die Sequenz wiederholen, ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit hieß sofort Game Over. Dieses Spiel bekommt von mir 5/10 Punkte, weil es sich einfach nicht mehr gut spielt.


    Heavy Rain

    Die Technik und Grafik sind in Heavy Rain zwar durchwachsen, aber deutlich besser als in Fahrenheit, denn diesmal hat mir das Spiel gut gefallen. Manchmal gab es Probleme mit der eher nervigen Bewegungssteuerung und dem Laufen, ansonsten gab es nichts zu beanstanden. Das Konzept der mehreren Charaktere finde ich super und ich habe direkt mal mehrere Enden ausprobiert. Auch dass man verschiedene Entscheidungen treffen kann hat mir gut gefallen, man kann zwar nicht in jedem Kapitel frei entscheiden, da das meiste sowieso gleich verläuft, aber es gibt ein paar Kapitel, da haben die Entscheidungen einen direkten Einfluss auf weitere Kapitel und auch das Ende des Spiels. In manchen Kapiteln ist es möglich zu sterben, das Spiel geht dann nahtlos mit dem nächsten Charakter weiter. Es gibt aber ein Spiel, welches das gesamte Konzept noch sehr viel besser umgesetzt hat, aber dazu gleich mehr. Heavy Rain bekommt von mir 8/10 Punkte.


    Beyond Two Souls

    Direkt nach Heavy Rain habe ich dann noch einmal Beyond Two Souls gespielt. Als ich das Spiel damals zum ersten mal auf der PS3 spielte habe ich das Spiel nicht verstanden, alle Kapitel waren wild durcheinander. Erst auf der PS4 kam dann ein Patch, der es ermöglichte in chronologischer Reihenfolge zu spielen. Die Technik und auch die Grafik haben mir sogar noch besser gefallen als noch in Heavy Rain, dabei war das noch auf der selben Konsole. Was das Gameplay mit Jodie anbelangt war die Steuerung sehr viel direkter, lediglich mit Aiden gab es manchmal ein paar Wegfindungs-Probleme. Auch die Inszenierung fand ich sehr viel besser. Ich fand die Kombination der von Aiden und Jodie sehr interessant und das Konzept der anderen Charaktere hätte hier nicht mehr gepasst, daher finde ich das mit Jodie und Aiden vollkommen in Ordnung, da Aiden ja eigentlich ein zweiter Charakter ist. Leider haben die Entscheidungen kaum sichtbare Auswirkungen auf folgende Kapitel. Erst ganz zum Schluss kann man sich für eines der zahlreichen Enden entscheiden und dann ist es wichtig, wie man sich vorher in den Kapiteln entschieden hat, denn es kommt am Ende darauf an, wer noch lebt und wer im Laufe der Handlung leider verstorben ist, denn manche kann man in der Tat retten. Leider gab es ein paar Kapitel, die mir etwas frustrierend waren und nicht so viel Spaß gemacht haben wie der Rest des Spiels. Zum Beispiel das Militärlager oder die Unterwasser-Fahrt mit dem U-Boot. Beyond Two Souls bekommt von mir die gleiche Wertung wie Heavy Rain, weil es zwar im Bezug auf Technik und Grafik einen Sprung nach vorne gibt, aber bei den Entscheidungen einen Rückschritt, dennoch ist es genau wie Heavy Rain ein sehr gutes solides Spiel also 8/10 Punkte.


    Detroit Become Human

    Dies ist zum Beispiel so ein Spiel mit mehr Freiheiten. Mit diesem Spiel hat Quantic Dream meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Es stellt für mich ein Best Of der vorherigen Quantic-Dream Spiele dar. Es gibt Kapitel, die erinnern an Fahrenheit, manche an Heavy Rain und andere erinnern an Beyond Two Souls. Man spielt abwechselnd 3 völlig unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Motiven. Es ist sogar möglich, dass diese das zeitliche segnen, das Spiel ist aber so strukturiert, dass man das Spiel auch problemlos weiterspielen kann, wenn ein Charakter ausgefallen ist. Ein Game Over wie in Fahrenheit gibt es nicht mehr. Es orientiert sich vorallem an Heavy Rain, nur mit dem Unterschied, dass viele Entscheidungen auch größere Auswirkungen auf die weiteren Kapitel haben. Auch lässt sich das Spiel hervorragend zu dritt spielen, weil man bei jedem Charakterwechsel den Controller weiterreichen kann. Da jeder das Spiel auf eine andere Art und Weise spielt ergeben sich dadurch sehr interessante Kapitel und andere Lösungswege. Diesmal hat man in fast allen Kapiteln umfassende Entscheidungsmöglichkeiten, die das gesamte Spiel über einen Einfluss ausüben. Auch gibt es jetzt eine öffentliche Meinung, die wiederum Auswirkungen auf das Ende haben werden. Nach jedem Kapitel gibt es ein Ablaufdiagram mit den möglichen Verzweigungen, es lohnt sich auch die anderen Wege auszuprobieren, denn man hat jetzt sogar die Möglichkeit in wichtige Punkte erneut reinzuspringen um somit die komplette weitere Handlung zu verändern. Als besonderes Schmankerl gibt es zahlreiche Bonusvideos zur Entstehung des Spiels sowie zahlreiche Charakterbiografien. Die Steuerung wurde nochmals überarbeitet und man verzichtete diesmal komplett auf die zum Teil etwas fummelige Bewegungssteuerung. (Diese ist jetzt optional anwählbar). Auch diesmal können die Charaktere sterben und dadurch, dass man Androiden mit menschlichen Wesenszügen spielt gibt es viele interessante Interaktionsmöglichkeiten, die als normaler Mensch niemals möglich gewesen wären. Diesmal gibt es auch keine nervigen Passagen oder welche, die sich in die Länge ziehen, das wirkt alles wie aus einem Guss. Technisch gibt es nichts zu beanstanden, es wurde sogar noch eine Schippe draufgelegt. Es ist meiner Meinung nach auch das beste Werk von Duantic Dream. Auch optisch kann es locker mit aktuellen Werken von Naughty Dog mithalten. In diesem Spiel gibt es viele Kapitel, die man beeinflussen kann.Detroit Become Human bekommt von mir 10/10 Punkte.

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher
    Mensch zu sein, sondern ein wertvoller
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  • Koral (Switch)
    Man spielt eine Strömung, die sich von links nach rechts durch diverse Abschnitte bewegt, wozu ihr kleinere Rätsel lösen müsst. Dabei interagiert ihr mit diversen Korallen mit verschiedenen Fähigkeiten. Zum Beispiel machen sie euch schneller, statten euch mit einem Licht zum Entfernen von Barrieren aus etc. Nichts hier ist wirklich herausragend, aber die verschiedenen Umgebungen sind sehr schön und vor allem bunt umgesetzt. Viele verschiedene Fische und andere Meeresbewohner kreuzen euren Weg und gerade das Betreten einer neuen Gegend war immer spannend. Koral ist nicht sehr lang, aber wer auf entspannte und schöne Spiele steht, die sich vom Mainstream abheben, wird hier fündig.


    Space Pioneer (Switch)

    Eines der zur Weihnachtszeit gratis herausgegebenen Spiele von QubicGames. An sich ist das Gameplay schon sehr repetitiv. Es geht auf diverse Planeten und dort werden in zahlreichen Missionen und in kleinen Karten die immer gleichen Aufgaben abgehakt (starke Monster besiegen, etwas einnehmen oder beschützen etc.). Als Twin-Stick-Shooter ist das Spiel kompetent, aber nichts Weltbewegendes. Spaß hats trotzdem gemacht, denn die Missionen waren schön kurz, teilweise gerade mal eine halbe Minute lang, sodass sie sich perfekt für Zwischendurch eignen. Und wenn man doch längere Zeit am Stück spielt, bleibt die Motivation doch irgendwie oben.


    Nervig kann allerdings die Upgrade-Mechanik sein. Die verschiedenen Waffen und Fähigkeiten verbessert ihr nämlich mit Ingame-Geld, aber nur dann, wenn ihr aus den Lootboxen, die ihr bspw. für das Erfüllen von Achievements bekommt, die passenden Karten zieht. Dazu kommen die Zusatzaufgaben, die zB von euch wollen, dass ihr die Laserknarre auf Level 3 mit auf den Planeten nehmt. Nun ist sie aber nur auf Level 2, sodass Geld und Waffenkarten gefarmt werden müssen. Das schnelle und unkomplizierte Gameplay steht dem zwar nicht im Weg, aber es hätte ruhig etwas weniger Gegrinde sein können.


    Besonders ärgerlich, dass in allen meinen Spielstunden keine einzige Karte für eine bestimmte Waffe kam, die ich damit nicht upgraden konnte. Diesen Bug haben online auch schon andere bemängelt, behoben wurde er bisher nicht. Wer alle Achievements holen will, braucht sie aber... Naja, ich habe den Oberboss plattgemacht und dann aufgehört. Für die Zeit, die ich gespielt hatte, war es schon okay.


    Ni No Kuni (Switch)

    Ich habe es tatsächlich geschafft und eines der mir vorgenommenen RPGs durchgespielt! Ja, da darf ruhig geklatscht werden. Es ist sogar eine noch größere Leistung, denn streckenweise und öfter als ich zugeben würde habe ich das Spiel regelrecht gehasst. Doch fangen wir beim Positiven an: alles, was zum World-Building dazugehört, also Welt, Städte, Dungeons, Figuren, Hintergrundgeschichte, Musik, Sprachausgabe und alles drumherum, war wirklich großartig. Ich freute mich immer riesig, wenn es hieß, dass es jetzt in neue Bereiche der Weltkarte geht. Was gibt es jetzt wohl zu sehen?!? Ni No Kuni strotzt nur so vor Kreativität und sieht dabei noch richtig toll aus. Gleich die dicke Vegetation im ersten Wald-Dungeon konnte mich begeistern, die tolle Architektur der ersten Stadt und dann ging es immer so weiter. Hier muss ich wirklich die Mario-Kappe vor den Designern ziehen. Auch die Feinde sind richtig schön kreativ.


    Die Geschichte ist auch gelungen. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Es geht ja darum, dass der Junge Oliver in die Fabelwelt von Ni No Kuni reist, um seine verstorbene Mutter wiederzuholen. Dazu muss er den bösen Shadar besiegen, findet auf seinem Weg Gefährten und hilft vielen Leuten. Es ist sicherlich kein Spoiler, wenn ich schreibe, dass ihr siegreich gegen Shadar sein werdet. Bis hierhin ist alles gut und wurde mit schöner Ruhe erzählt. Doch plötzlich zieht das Spiel an und peitscht euch von Ereignis zu Ereignis und ich fühlte mich, als würde ich einen schnell entwickelten und hinterhergeschobenen DLC spielen. Aufgrund von Nebenfiguren war klar, dass noch mehr kommen muss, aber es geht auf einmal so rasant voran, dass das letzte Fünftel oder so gar nicht zum Rest davor passen will. Sehr schade.


    Trotzdem: ich bin versunken in die Welt von Ni No Kuni. Und wurde jedesmal wieder herausgerissen, sobald ich kämpfen musste. Mir hat das Kampfsystem Null Spaß gemacht. Was mich gestört hat (unter anderem): andauernde plötzliche Schwierigkeitssteigerungen gerade bei Endgegnern, die irrwitzigen Magiepunkte-Anforderungen vieler Zauber und Fähigkeiten, die ständigen AoE-Angriffe der Gegner, die das Kampfgeschehen anhalten (besonders nervig bei manchen Bossen, die Angriffe und Zauber, die alle treffen, regelrecht spammen), die absolut unterirdische KI der eigenen Mitstreiter (die mich nicht nur einmal dazu gebracht haben, wütend den Fernseher anzuschreien), feindliche AoE-Attacken canceln eure eigenen Zauber, das Befehle-Rad. An sich war mir das Kampfsystem mit seinen vielen zu beachtenden Punkten (Gegenschläge, im richtigen Moment Verteidigen bzw. Ausweichen, Kugeln einsammeln, in Echtzeit durch die Befehle scrollen, die Gegner nie aus dem Blick verlieren, Elemente (Feuer, Wasser etc.), "Waffenviereck" (Planet, Sonne, Stern, Mond), drei Charaktere mit Zaubern und Fähigkeiten und dazu noch neun Monster mit eigenen Spezialangriffen) einfach, naja, zu viel.


    Auf einen Punkt möchte ich genauer eingehen, weil er mir am meisten graue Haare verursacht hat: die KI. Die kann überhaupt nichts. Sobald man Mitstreitern eine andere Taktik gibt als "Keine Tricks benutzen", schmelzen die MP nur so dahin. Gerade der dritte Charakter hat so wenig MP, dass er im ersten beliebigen Kampf gegen Standard-Gegner völlig grund- und nutzlos zwei Spezialattacken ausführt und dann keine Magiepunkte mehr hat. Das Mädel haut bei der Taktik "Heilen" schon bei 20 verlorenen HP die Heilungszauber raus oder rennt auch gerne mit ihrer Harfe, die 1 HP Schaden austeilt, mitten rein in die Feinde. Dann gibt es wiederum Bosskämpfe, bei denen ich mich wundere, warum die so lange dauern, bis ich feststelle, dass die trotz der richtigen Taktik keine Spezialfähigkeiten einsetzen. Es ist völlig willkürlich, was die wann machen. Besonders schlimm ist, dass die keinen Überlebenswillen haben. Die verteidigen nur, wenn ihr es ihnen befehlt. Und diesen Befehl schaltet ihr erst nach zwei nervenaufreibenden Bossen mitten in der Geschichte frei. Das Überleben ist eh so eine Sache: Es kann teilweise nicht einmal 5 Sekunden dauern, da sind schon 2 oder sogar alle Charaktere hinüber. Ich weiß gar nicht, wie oft es mir passiert ist, dass ich durch dieses blöde Befehle-Rad schalte, um den Verteidigen-Befehl zu finden, und den Blick damit mal für 1 Sekunde von der Lebensanzeige meiner Kameraden abgewendet habe, dann schaue ich wieder drauf, und einer ist tot. Ich könnte mich jetzt noch seitenweise über das Kampfsystem und vor allem die KI aufregen :rolleyes:


    Und trotzdem habe ich am Ende noch zahlreiche Bonusbosse gelegt, weil ich eine bestimmte Postgame-Quest beenden wollte. Die Belohnung dafür war allerdings lächerlich und ich habe mich geärgert, dass ich mich dafür durch die vielen Extrakämpfe gequält habe. Übrigens begann ich auf dem normalen Schwierigkeitsgrad und habe jedesmal vor den Schwierigkeits-Spikes gegrindet. Doch irgendwann war mir das zu blöd und ich schaltete auf Leicht runter. So musste ich wenigstens nicht mehr gezielt leveln, genervt haben mich die Kämpfe trotzdem.


    Die Alchemie und damit das Herstellen der Gegenstände habe ich nicht angefasst. Noch mehr kämpfen, um die benötigten Zutaten zu bekommen? Ohne mich. Ein bisschen muss ich allerdings auch meine Meinung von oben, dass das World-Building ingesamt großartig ist, revidieren. Es ist so, dass Oliver von Menschen, die von einer "Emotion" wie Mut, Zurückhaltung und anderen zu viel haben, dieses Übermäßige abschöpfen kann, um es Figuren zu geben, die zu wenig davon besitzen. Viele Nebenaufgaben laufen so ab. Allerdings funktioniert das halt wirklich nur mit den vorbestimmten Personen und man kann nicht einfach so irgendjemandem etwas wegnehmen oder einem anderen mehr geben, als er benötigt. So hätte man mehr Interaktivität in die Welt bringen können. Das kann ich aber immerhin noch nachvollziehen, denn Oliver mit seinem reinen Herzen würde solche Dinge halt auch nicht tun und mit den Gefühlen der Menschen herumspielen.


    Bei den Zaubern wurde jedoch so viel Potenzial liegengelassen. So können in der Theorie alle Zaubersprüche jederzeit angewendet werden. So hilft der Feuerball dabei, Fackeln zu entzünden. Eine Lichtkugel erleuchtet die Dunkelheit. Mit dem "Brücke"-Spruch erschafft ihr Brücken über Abgründe. Doch fast allen Zaubern ist gemein, dass sie nur an den vorgesehenen Punkten eingesetzt werden können. Manche Sprüche werden nur einmal oder sogar gar nicht verwendet. Ich fand mich relativ schnell damit ab, doch gab es immer wieder Momente, bei denen ich davon gestört war. Nur ein kleines Beispiel: Mithilfe eines Zaubers kann Oliver mit Tieren sprechen. In einer Stadt gibt es einen Hund, bei dem man den Zauber aber nicht anwenden kann. Das funktioniert erst dann, wenn man die entsprechende Nebenquest aktiviert hat. Solche Momente gibt es leider öfter bzw. Momente, bei denen ein entsprechender Spruch so unfassbar hilfreich wäre. Ich darf aber nicht.


    Am Ende bin ich also zwiegespalten, doch lasse ich mir die tollen Erfahrungen in der Welt von Ni No Kuni nicht durch das Kampf- und das halbgare Zaubersystem kaputtmachen. Allerdings werde ich es auch niemals wieder spielen.

  • Star Wars Episode 1 Racer


    Es hat mir auf jeden fall Spaß gemacht, aber es war mir dann doch viel zu einfach und zu kurz.


    Würde das spiel in einem Sale auf jeden fall empfehlen oder wenn man es viel Lokal mit jemand spielt, ansonsten eher ein Sale spiel.

    Friends are just enemies who don't have enough guts to kill you.

  • passend dazu das ich morgen wohl den Origami König herausfordern werde, hab ich Paper Mario nach Jahren mal wieder und endlich mal Paper Mario: Color Splash, nachdem ich damals irgendwann keinen bock mehr hatte, nun durchgespielt...also den ersten als auch den bis dato aktuellsten Teil...soviel dazu...im Detail:


    Paper Mario (N64/ WiiU Virtual Console)


    war sehr schön nach Jahren mal wieder durchzuspielen, auch wenn ich Teil 2 den ich jedes Jahr 1x durchspiele noch immer besser finde...Teil 1 ist besser als in meiner Erinnerung, maximal das Blütenfelder Kapitel ist so lala, die Parts mit Peach nerven schnell und Bowsers fliegende Festung ist ein viel zu langer Dungeon...ansonsten muss ich wirklich alles loben was mir vorgesetzt wurde, ein sympatisches Team, toller OST, fordernde Kämpfe und viel Anpassungsmöglichkeiten des eigenen Kampfstils durch Orden...Ich und 2 Freunde hatten unseren Spaß, wir spielten die Kapitel immer abwechselnd, was auch mal was anderes war, selbst gespielt hab ich den Prolog, das Buu Huu Kapitel, LavaLava Island und zum Teil das Finale Kapitel, dort starb ich jedoch einmal wodurch laut unserer Regeln der Controller weitergereicht wurde:/

    Wir waren jedenfalls gut unterhalten, immernoch ein Top Titel, das WiiU Gamepad lässt einen allerdings gern mal Kampfkombos verkacken...ist auf N64 etwas besser an den Controller angepasst logischerweise...


    8/10


    Paper Mario Color Splash (WiiU)


    Hier konnte ich leider niemanden verpflichten mich mit durchzuziehen, außer eine Komplettlösung. Das oft genannte Problem seh ich garnichtmal so eng, überall Toads, nur Toads, ja ok aber durch das wirklich gute writing fällt das im Spielfluss kaum noch auf...ja ok die Retter Toads nerven, aber an sich wars erträglich...die Kämpfe sind allerdings müll, jeder ist eine Qual, besonders wenn man für einen Gumba 5 eingaben am Gamepadmachen darf bevor man angreift..da stöhnt man bei jedem aus versehen ausgelösten Kampf und geht so gut wie jedem Gegner aus dem weg..oder flüchtet sofort im Kampf, was ich wohl in noch keinem Spiel sooft getan hab wie hier.

    aber so blöd das auch ist, nix schlägt die viel zu häufigen unfairen Tode und game overs durch irgendwelche dummen Action Sequenzen die man garantiert beim ersten mal verkackt weil sie gern mal unerwartet auftreten und nur schaffbar sind wenn man sekundengenau reagiert, zb. Larrys Zugklau oder Ketterinchens Amoklauf bei der Fossilienausgrabungsstelle...Verkackt? tja von einem auf den anderen Moment gehts ins Hauptmenü und es fühlt sich super unfair an...am besten noch nach einer längeren Cutszene oder wenn die letzte Speicherung etwas her ist...geiles Spiel...nicht

    Naja und allgemein rennt man viel ziellos umher, vor allem in der ersten Hälfte des Spiels...dann die tollen Bosskämpfe gegen die Koopalinge die ohne bestimmte Dings-Karten, die man oft nicht hat nicht gewinnen kann...da half mir durchweg eine Lösung sonst wärs wie damals ein Trial & Error Fest gewesen...ach es gibt soviel Punkte die mir in Erinnerung rufen warum ich den Kram damals zur Seite gelegt und nie wieder anfassen wollte...nun hab ich mich aber durchgeboxt und hey ein paar spaßige Parts gabs dann doch...nur eben im kontrast sehr viel weniger als er hätten sein können...grade das Finale fand ich sehr gelungen, ebenso wie der Fliederpark mit Mutant-Tearanha und das Zirkus Lapislazuli Kapitel mit Lemmy...aber gut das sind 12% dieses Machwerks...Danke brauch ich nicht nochmal


    3/10


    So, nach diesem Abend mit Color Splash bin ich in der richtigen Stimmung Origami King morgen zu hassen...perfekt:facepalm:

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  • Donkey Kong Country (Switch - SNES Emulator)


    Nach all den Jahren immernoch Top Spiel, hätte nicht erwartet, dass es noch soviel Spaß macht. Teilweise sind die Hitboxen ziemlich schlecht und Donkey Kong ist unter anderem dadurch sehr viel schlechter als Diddy. Das Spiel sieht im Handheld gut aus, am Fernseher hab ich es nicht getestet. Inputlag ist viel besser als is es von anderen Switch SNES Emulator Games in Erinnerung habe. Allgemein ist es ein großartiges Game und die Musik ist wie bei allen Dkc einfach Hammer. Die Bossfights sind allerdings, mit Ausnahme von King K.Rool, in diesem Teil extrem einfach und unkreativ, aber das macht nichts, denn dafür gibt es ja die beiden noch viel großartigen Nachfolger. Eine Wertung kann ich da nicht geben, da es für mich zwar Kindheit pur und ein super gutes Game ist, aber der technische Aspekt es heutzutage natürlich sehr abschwächt.

  • Deadly premonition 2


    So,bin durch,das war einen krasse und wichtige Woche für mich,voll von inhaltlichen Höhepunkten und technischen Tiefschlägen.


    Auch die Fortsetzung eines meiner absoluten Lieblingsspiele hat mir wirklich gut gefallen,nicht ganz so krass wie der erste Teil aber ein Erlebnis das mich wieder viel zum lachen gebracht hat und auch emotional hat es mich berührt.


    Die technische Seite ist wirklich grauenhaft,das muss man zugeben, weswegen ein Durchgang in new game+ diesmal warten muss,vor einem Patch werde ich es vorraussichtlich nicht mehr spielen.


    Die Stelle (deadnaming eines transgenders) ,die viel Unmut bei betroffenen Personen ausgelöst hat,sollte wirklich geändert werden,ich vermute aber,das Swery sie nicht beabsichtigt so geschrieben hat,das sie jemanden verletzen soll.



    Ich gebe (sehr subjektive) 8/10

  • The Last of Us Part ll (Ps4 Pro)


    So habs nun auch durch. Der Thread weißt zwar auf Spoiler hin, aber da bei dem Game viele Leute sehr energisch reagieren, pack ich es nochmal in den Spoilerkasten.


  • Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy


    Nach knapp einem halben Jahr und einer Spielzeit von über 85 Stunden habe ich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Ace Attorney-Trilogie abschließen können.


    Während ich den ersten & zweiten Teil bereits im Jahr 2007 auf dem DS gespielt habe, war der dritte Teil eine Premiere für mich. Ich war jedoch erstaunt, wie wenig Inhalt ich von den Fällen der ersten beiden Ableger noch im Kopf hatte. Häufig war mir selbst der eigentliche Täter nicht mehr bewusst, wodurch das Durchspielen erneut wieder sehr spannend gewesen ist.


    Insgesamt kann ich für mich festhalten, dass ich ein großer Fan der Reihe bin und die Geschichten wunderbar fesselnd finde sowie die Charaktere liebgewonnen habe. Miles Edgeworth ist wie bereits 2007 mein Favorit.


    Der lange Zeitraum des Durchspielens von einem halben Jahr kommt dadurch zustande, dass ich das Spiel fast ausschließlich vor dem Schlafen im Bett gespielt habe. Quasi als Ersatz für den Gute-Nacht-Krimi. Häufig war die Spielzeit wegen zufallender Augen verhältnismäßig kurz.


    Zu bemängeln habe ich an den Ablegern verdammt wenig. Die ein oder andere fehlende Logik in der Handlung ist zwar zum Teil nervig gewesen, allerdings befinden wir uns ja auch immer noch bei einem Videospiel, welches vom Gameplay her beschränkt ist. Der Teil mit der größten Tiefe ist sicherlich auch der dritte Ableger. Ich fand es schön zu sehen, wie viele Stricke zwischen den Charakteren am Ende zusammengeführt wurden, auch wenn mir der Fey-Klan rund um die Kurainer Beschwörungstechnik zum Ende doch zu viel Platz einnahm und die oben beschriebene natürliche Logik gelitten hatte.


    Dennoch haben die Plot Twists mit dafür gesorgt, dass der Ausgang eines Falles selten in der Form hervorzusehen war, was für mich den Reiz der Serie ausmacht.


    Nachdem ich erst einmal froh bin, mich nun wieder einem etwas aktiverem Gameplay zu widmen, würde es mich jedoch unfassbar freuen, wenn die zweite Trilogy in absehbarer Zeit lokalisiert den Weg zu uns findet.

  • Paper Mario: The Origami King (Switch)


    Zeit für harte Worte? über ein weiteres Paper Mario das nicht Äonentor 2 ist und deswegen schlecht? Mitnichten! Ich finde viel eher die Formel des Wandels vom RPG zum Rätsel-Abenteuer ist nun endlich ausgereift, nach einem Experiment mit Super Paper Mario und den 2 Rohrkrepierern Color Splash und vor allem Sticker Star.

    Ja Origami King ist ein gutes Spiel,das kann ich mit voller Überzeugung behaupten. Die Dialoge sind von Qualität und mit mehr Witz denje, die Welt ist intressant und es macht Laune zu erkunden, Löcher zu flicken, Schatz-Minis zu suchen, Minispiele zu zocken, Toads in den seltsamsten Lagen zu retten.

    Das Kampfsystem ist das beste seit Teil 2, es hat mir superviel Spaß gemacht die Ringrätsel durchzuknobeln, grade bei den Bossen wo immer eine neue Taktik an der Tagesordnung war fand ich blühte das System richtig auf. Münzen gibt man auch genug aus was die immensen Einnahmen durch die Kämpfe gut ausbalanciert. Mehr gibts eigentlich kaum zu sagen, außer das ich mich nun freuen noch den Rest Toads & Schatz Minis zu suchen und nun wieder ein Paper Mario bekommen hab das meine Rangliste durcheinanderwirft, denn Gameplaymäßig hab ich hier deutlich mehr gesehen als bei Super Paper Mario etwa, was aber natürlich storymäßig weiterhin die Nase vorn hat...


    9/10


    ...gibts für Paper Mario:The Origami King von mir, ansonsten sieht meine Liste nun wie folgt aus:


    1.Paper Mario: Die Legende vom Äonentor 10/10

    2. Paper Mario: The Origami King 9/10

    3. Paper Mario 8/10

    3. Super Paper Mario 8/10

    4. Paper Mario: Color Splash 2/10

    5. Paper Mario: Sticker Star 1/10

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  • Hab soeben CrossCode beendet... Und es hat mich komplett umgehauen. So sehr, dass ich wahrscheinlich einen User-Test zum Spiel schreiben werde. Dieses Spiel bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit. Und noch dazu kommt es aus Deutschland, was mir zu Spielbeginn gar nicht bewusst war. Ein unglaublich gutes Spiel...


    Und es sei übrigens erwähnt, dass es eine Demo zu CrossCode gibt, die einen den Prolog spielen lässt... Und das tolle ist, dass diese Demo einfach im Browser gespielt werden kann. Würde jedem ans Herz legen, zumindest mal reinzuschauen, wenn es schon derart zugänglich ist:


    http://www.cross-code.com/en/start

  • The Order 1886 (PS4)


    Definitiv eines der unbefriedigende Endings...was war das denn?
    Ich mag das Spiel wirklich, das ganze worldbuilding, das Gameplay, die Charaktere alles super intressant....und dann feuert sich das Spiel so ins Aus mit einem Ende was viel zu früh eintritt, total abrupt ist und einen mit vielzuvielen Fragen zurücklässt...na schönen Dank auch...


    6/10 aufgrund des abrupten Endes, hätte das Spiel die Story richtig beendet in na sagen wir mal 3 bis 5 Kapiteln hätte das ein 8 bis 9er Titel werden können, echt schade das hier so Potenzial verschenkt wurde...dennoch ein recht intressanter Titel dessen ich froh bin nun mal angegangen zu sein.

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  • Hmm schonwieder ich, nagut...


    Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout (PS4)


    Okay zugegebenermaßen hat mich das heutige Update dazu motiviert es wieder einzulegen. Welches einen super easy Mode hinzugefügt hat, welchen ich zum hochtrainieren der Charaktere genutzt habe, danach wieder auf normal gestellt wie ich es vorher hatte und den Final Boss geklatscht, was dennoch auf Lv. 55 eine Herausforderung war. Ich kann nur sagen wie froh ich bin, dem Franchise nochmal ne Chance gegeben zu haben, da sich das Franchise so krass verbessert hat in punkto einsteigerfreundlichkeit durch den wegfall von Zeitdruck und dem zugänglicheren Alchemiesystem...endlich kann man rumprobieren wie man lustig ist, wie es sich imo gehört, Danke Gust! Nachdem ich damals Atelier Rorona schnell aufgrund dieser Punkte liegen gelassen hatte bin ich nun zurück und warte gespannt auf das jüngst angekündigte Atelier Ryza 2:* dessen Ankündigung übrigens auch das Ende des ersten Teils etwas in besseres Licht rückt denn ohne die Gewissheit das es weitergeht ist das Ende doch schon eher traurig, gleichwohl die Welt gerettet ist usw. gibts sonst was negatives? eventuell etwas wenige Gegnermodelle, viele recolors, aber gut, das ist wieder so ein "Ich" ding was doch (leider) der Regel entspricht bei den JRPGs der kleineren Studios...


    8/10 Tolles Spiel!


    und hier noch das Ending Theme welches ich richtig mochte und eine Erwähnung verdient hat:

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  • Catherine: Full Body (Switch)


    Catherine: Full Body bietet solides Puzzlegameplay gepaart mit Animecutscenes. Bin kein sehr großer Puzzlefan und ich bin auf das Spiel eher durch ATLUS, die mMn extrem gute Charakter und Geschichten schreiben aufmerksam geworden.


    Die Story ist ansich nicht so besonderes, ist aber trotzdem sehr gut und spannend geschrieben, sehr unterhaltsam und auch witzig, außerdem finde ich die Story Aufklärung gegen Ende sehr gelungen, gibt desweiteren mehrere Endings die alle verschieden und sehenswert sind.

    Das Puzzle Gameplay fand ich sogar recht solide, teilweise hatte ich aber auch sehr viel Spaß, gerade wenn man erstmal paar Puzzle Techniken verinnerlicht hat, manchmal hat es aber genervt weil ich absolut zu blöd für manche Abschnitte war.

    Die Charakter sind sehr gut geschrieben und auch unterhaltsam und das Spiel ist auch hier wieder sehr stimmig in sich, das ist einfach die Stärke des Entwicklers. Ich mag außerdem die Musik und schon Anfangs die Introsequenz war super. Auch finde ich es gut, dass in der Bar sogar einige Persona tracks laufen, da fühlt man sich doch direkt wohl.


    Das Spiel ist etwas schwierig zu bewerten, weil es zu 75% aus Cutscenes und Gesprächen besteht, welche wiederum sehr sehr gut sind, das Gameplay hingegen aber nicht zu 100% mein Fall ist, ich aber schon Spaß hatte.

    Habe mich letztendlich für eine 84/100 entschieden.

  • Valfaris (Switch)


    Hoher Schwierigkeitsgrad, aber nicht zu unfair, dank zahlreicher Checkpoints. Es Bockt einfach. Vorallem zu empfehlen für Leute, die auf Contra oder klassische NES/SNES Sidescroller stehen. Ich erwähne mal nicht, wielange ich für den Endboss gebraucht habe ;). Gesamtspielzeit ca. 8 Stunden.


    85/100

  • Zarathustra Ich spiele ja gerne schwere Spiele, aber nach dem Endboss hatte ich echt keine Lust mehr mir Full Metal anzuschauen, hab ihn btw. am Stück gemacht, war aber schon krass, wie ich die ersten beiden Phasen zum Ende hin im Schlaf konnte :D

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