Durchgezockt! (Spoilergefahr)

  • Kann man mal machen, muss man aber nicht :D

    Ich zitiere mal aus einem Zitat, weil's auf meine Erfahrung von gestern ziemlich genauso zutrifft. Habe spontan für 2,49 Geld auf der Xbox Panzer Dragoon: Remake erstanden und gleich durchgespielt. Dauert ähnlich lang wie Toree 3D (das ich vor einer Weile übrigens ebenfalls gespielt hab). Steuerung nicht zeitgemäß, Optik ebenfalls nicht. Es hätte auch ein besseres Remaster sein können. Für das, was es ist, war es okay. Ein kurzes Vergnügen. Ich war unterhalten, muss aber sagen, dass ich vermutlich leicht angesäuert gewesen wäre, wenn ich den vollen Preis gezahlt hätte. Das wäre nämlich das Zehnfache gewesen und mir persönlich die Geschichte nicht wert. Dieser Tage erwarte ich von einem ordentlichen Remake dann doch etwas mehr. Die Tage wurde hier im Forum noch ein, zwei mal drüber geschrieben, wie lieblos die Remakes zu Pokémon Diamant und Perl im letzten November geraten sind. Musste gestern etwas drüber schmunzeln, als ich den Drachen durch sieben (eher sechseinhalb) Level geflogen bin.

  • Xenoblade Chronicles 3 (Switch)


    Bin jetz durch. Könnte echt viel schreiben, aber ich versuche es mal zu reduzieren und eher mit anderen XC Spielen zu vergleichen.


    Story

    Die Story hat mir sehr gut gefallen, kommt aber nicht an Xeno 2 ran, die Story hat aber dafür hier im Gegensatz zu Xeno 1 & 2 für mich keine großen Fragen offen gelassen.


    Charaktere

    Die Charaktere waren eigentlich alle sympathisch und vorallem Noah & Mio haben sich zu meinen liebsten Charakteren der Reihe entwickelt. Insgesamt muss ich aber hier auch wieder sagen, die Beziehung zwischen Rex & Pyra hat mich einfach mehr abgeholt, als hier.


    Kampf

    Kampfsytem fande ich erst extrem überladen und nervig, hab mich dran gewöhnt und nach ca. 20-30 Stunden in Game, bin ich dann zu dem Entschluss gekommen, dass es das Beste von den vier Xeno-spielen ist, spielt sich natürlich wieder viel von selbst, aber finde es cool. Am meisten Spaß macht es halt einfach die passende Ausrüstung und Juwelen zu equippen und auszuprobieren und das Team aufeinander abzustimmen. Das Prinzip der Angriffskette finde ich auch gelungen, hat irgendwie bisschen was vom Juwelenschmieden aus Xeno 1.


    Welt und Erkundung

    Die Welt sieht natürlich wieder fantastisch aus und ist ähnlich gut wie die aus Xeno 1 & 2, kommt aber nicht an die von X ran. Erkundung hat mir hier mehr Bock als in den anderen beiden Hauptspielen gemacht, lag vielleicht daran, dass es etwas linearer ist. Dadurch das die Nebenquests nicht so extrem schlecht wie in Xeno 1 waren, hatte ich auch gleich mehr Lust welche zu machen und bin so automatisch durch die Welt geführt worden. Starke Nebenquests waren aber insgesamt nie die Stärke von Xeno, hier hat man sich aber definitiv die meiste Mühe gegeben und auch die Anzahl stark reduziert.


    Ende

    Da es bei den Xeno-Spielen am Ende immer nochmal richtig zur Sache geht, hab ich mir das für einen extra Punkt aufgehoben. Leider konnte mich das Ende hier nicht so überzeugen, es gab keine großartigen Offenbarungen mehr, der größte Teil der Story war bis dahin klar. Außerdem war es bei weitem nicht so emotional wie Xeno 2. Der Endbossfight war der schlechteste der gesamten Reihe, einfach nur langatmig und erforderte auch keine wirkliche Taktik, total schlecht irgendwie.


    Mein Fazit

    Insgesamt hat das Spiel sehr viele Höhen und Tiefen und letztlich ragt es hauptsächlich durch die Story raus.

    Würde sagen: Besser wie Xeno 1, definitiv schlechter als Xeno 2. Xeno X kann man nicht vergleichen mMn.


    86/100

  • Ich hab auch jetzt XC3 durch und mir hat er am besten gefallen von der Story her


    Der Teil hat auch sehr viele Kleinigkeiten verbessert gegenüber Teil 2


    Ich bin bereit für den DLC und einen Teil 4 vlt ja dann wieder mit Mio und Noah

  • Fuma Hätte echt Bock, dass sie Noah & Mio wieder als Hauptcharakter bringen. Am besten wäre es aber natürlich wenn es in Xeno 4 dann alle bisherigen Protagonisten gibt. Nia hat ja schon sowas angedeutet

    Ohne zu viel zu spoilern fand ich schon das es mit den figuren weiter gehen wird


    Mal schauen ob vlt im Dlc oder ein XC3-2

  • Super Mario 3D World (NSW)

    Die 2,5D-Spiele aus der Mario Serie sind schon ein komisches Ding. Sie schaffen es, sich eindeutig sowohl von den "echten" 3D Titeln wie auch den 2D Titeln abzugrenzen, was eigentlich bemerkenswert ist, allerdings schaffen sie da dadurch, dass ihnen eigentlich in beide Richtungen etwas fehlt. Das Leveldesign hat nicht die Offenheit und Genialität von Odyssey oder Galaxy, aber gleichzeitig haben die Level dennoch zu viel Freiheit für den den stringenten Fluß der New Super Mario Bros Spiele.

    Paradoxerweise kann ich diese Schwächen vollkommen anerkennen, und hatte dennoch nach der WiiU-Version vor einigen Jahren auch mit der Switch-Version wieder richtig viel Spaß. Ich kann dabei nichtmal sagen, was mich so richtig unterhalten hat, da ich weder von einzelnen Aspekten begeistert war, noch durch Kreativität überrascht wurde. Vermutlich ist es einfach die hohe handwerkliche Güte, die einen dieses Spiel erst wertschätzen lässt, wenn man es auch spielt.


    Bowser's Fury (NSW)

    Nach dem Wavelengths DLC für Life is Strange: True Colors letztes Jahr bin ich nun das zweite Mal in der Situation, einen DLC(?) als eigenes Spiel betrachten zu wollen.

    Bowser's Fury ist ein eher minimalistisches 3D Jump'n'Run, welches zwar spielerisch nicht den Olymp von Odyssey und Galaxy erreicht, durch die offene Welt, in der alle Aufgaben verfügbar sind, aber definitiv ein Alleinstellungsmerkmal hat. Die einzelnen Aufgaben sind dabei eher leicht und auch von geringem Umfang, was aber durch den Erkundungscharakter der offenen Welt teilweise kompensiert wird.

    Der Umfang ist dann auch die erste Stelle, an der man den DLC-artigen Charakter bemerkt, was dem Spiel aber eigentlich auch gut tut, da das Prinzip der offenen Welt mit Miniaufgaben in meinen Augen gar nicht auf die Größe eines eigenständigen Spiels skaliert werden könnte.


    Trek to Yomi (XSX)

    Man nehme eine Hingabe an einen Samurai Film in schwarz weiß und ein Kampsystem, welches die Spielbarkeit nicht der Effekthascherei unterordnet, und man erhält Trek to Yomi.

    Das Spiel ist die Geschichte eines jungen Samurai, der munter durch die Lande der Lebenden und Toten zieht und sich dabei fortwährend fragt, ob er eigentlich aus Liebe oder aus Rache handelt, während er mit einem stetig wachsenden Repertoire an Fähigkeiten sein Schwert auf immer wieder neue Art in fremdem Fleisch versenkt. Dabei wird in 2D gekämpft und teilweise in 3D erkundet, wobei auch die 3D Passagen stark linearen Charakter haben und bis auf das gelegentliche Auskundschaften von versteckten Ecken wenig überraschendes passiert.

    Die Kämpfe sind zwar nicht unbedingt super abwechslungsreich, dafür sind sie aber wohldosiert und das Verhältnis von Kampf zu Erkundung und Story wirkt durchgehend stimmig. Dies führt dazu, dass ähnlich wie bei Bowser's Fury, das Ende zwar früh aber nicht zu schnell kommt, da auch Trek to Yomi erkennt, wann das Pulver verschossen ist.


    Hyperdimension Neptunia Re;Birth 2 Sister's Generation (Vita)

    Für ein JRPG ist mir das Kampfsystem hier ja eigentlich zu langweilig und das Dungeon Design zu seicht, aber zwei Aspekte haben mich, ähnlich wie bei Teil 1, voll bei der Stange gehalten:

    • Trotz fehlender Komplexität hat das Kampfsystem einen sehr angenehmen Fluß und die Kämpfe fühlen sich fast schon organisch an.
    • Die Charaktere sind zwar zahlentechnisch hoffnungslos zu viele, dafür ist aber der "Kern" des Teams auf sehr unterhaltsame Weise arrangiert und wird durch Überspitzungen immer wieder unterhaltsam ins Licht gerückt.

    Neben den o.g. gibt es weitere Schwächen und zahlentechnisch überwiegen diese deutlich, aber wenn man - so wie man es sowieso immer tun sollte - Hyperdimension Neptunia nur als das bewertet, was es sein will, und nicht als das, was man erwartet, dann fallen die Stärken tatsächlich deutlich mehr ins Gewicht als die Schwächen.


    Coffee Talk (XSX)

    Zugegebenermaßen hatte ich eher etwas wie das von mir hoch gelobte Unpacking erwartet (ohne sagen zu können, warum ich das geglaubt habe...), aber Coffee Talk ist eine astreine Visual Novel, die mehrere kleinere Handlungsstränge mit den Mitteln der klassischen Tragödie erzählt. Diese Stränge hängen nur sehr bedingt zusammen, wobei dieser Zusammenhang sich auch erst nach dem Abspann erkennen lässt, und sind auch weder innovativ noch tiefgründig, werden aber auf eine derart unaufgeregte Weise erzählt, dass man das Spiel am Ende schlicht als entspannte und gelassene Geschichte bezeichnen kann.

  • Xenoblade chronicles 3

    Habe jetzt die Story durch, werde aber noch weiter Nebenquests machen-man will ja alle Helden haben...


    Ich finde es den schwächsten Teil der Serie. Ja, es ist schön anzusehen, der Umfang ist gigantisch und auch ein sehr gutes Spiel, aber es kommt für mich nicht an die Vorgänger ran:


    Musik: XC hat immer einen überragenden Soundtrack, die Flötenmelodie nervte mich nur, noch schlimmer war die Musik, die startete wenn man das Menü aufruft. Im letzten Gebiet gefiel mir die Kampfmusik ganz gut. Im Abspann lief Musik aus Teil2, das sagt schon alles.


    Grafik: Alles schön, aber die glattgebügelten Gesichter der Protagonisten spiegeln für mich keine Emotionen wieder, in den Cutscenes wird geschrien, geheult, gelacht und doch sieht die Mimik immer glattgebügelt aus.


    Kampfsystem:

    Wer die Vorgänger kennt, kommt hier klar, aber ich finde die Ouroborous zu overpowered.


    Protoganisten: Jetzt mache ich mich richtig beliebt, aber ich fand die ganze Truppe schlecht ausgearbeitet und belanglos. Ja, ich habe die Nebenhandlungen der Chars gespielt, aber letztendlich haut alles immer in dieselbe Kerbe. Die Helden sind viel komplexer und spannender.


    Story: Ich werde hier keinen Spoiler setzen, also vllt nicht weiterlesen...


    Auch hier gab es für mich keine großen Überraschungen, es geht um die beiden Welten aus XC1 und XC2, mehrere Jahrhunderte nach den Ereignissen. Da bin ich bei dem Punkt, den ich auch schon bei Protagonisten angeführt habe, es haut immer alles in dieselbe Kerbe, Selbstzweifel, Neid, Verlust und der Konfrontation mit dem Verlust und dem Streben nach Freiheit.

  • Conker: Live & Reloaded (Xbox)


    Das Spiel habe ich mir extra für meinen Urlaub aufgehoben. Dann zusammen mit meinem Cousin an drei Abenden durchgespielt.

    Vorweg gesagt, ich kenne das Original auf dem N64 und auch die Xbox Version hab ich damals schon durchgespielt.

    Aber ich hatte total vergessen, wie unfair das Spiel stellenweise ist. An gewissen Stellen wurde es sogar richtig frustig. Das lag zum Teil oft an der Steuerung oder auch am Gamedesign.

    ABER wir hatten die ganze Zeit ein dickes Grinsen im Gesicht. Der Humor in diesem Spiel ist so derbe und genial. Auch die Charaktere sind so dermaßen schräg, dass wir nicht selten einen Lachflash bekommen haben.

    Die Missionen und Kapitel sind abwechslungsreich, einige sind sogar an Filmklassiker wie Terminator oder Van Helsing angelehnt, was uns ebenfalls richtig gut gefallen hat.

    Unterm Strich: Wir hatten trotz der Macken eine Menge Spaß mit Conker :D :thumbup:

  • Xenoblade Chronicles 2:


    Puh, endlich geschafft. Wer den Allgemeiner "Was habe ich heute gezockt"-Thread verfolgt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich rechtzeitig zum Release des 3. Teils den 2. (und auch Torna) erstmal nachholen muss. :D


    Gegen Ende verlor ich, wie fast immer bei so langen RPGs, ein wenig die Lust am Game.

    Meist ist es so, dass das Gameplay, besonders die Kämpfe, mich dann nur noch nerven, und i.d.R. nur noch die Story & der Wunsch, das Game beenden zu können, mich bei der Stange halten.


    Hier kam dieser Moment relativ spät. das ist doch ziemlich erstaunlich, bei so einem langen Game.

    Der Moment kam erst irgendwann in den letzten 3 Kapitel, was aber vermutlich auch an den linearen, und immergleichen, eher öde gestalteten Abschnitten lag.


    Der final Boss ging mir mit seinen zugerufenen Robotern, und seiner Attacke, die das Team einfach mal sofort killt, wenn nicht genug KP vorhanden sind, ziemlich auf den Sack...ich habe viele Anläufe gebraucht und musste dann noch etwas länger Leveln. Das demotiviert mich immer ein wenig, wenn ich kurz vor'm Ende die spannende Story unterbrechen muss, um Nebenkrams zu erledigen oder gar zu grinden. Ich finde, das "durchbricht" oft auch einfach ein wenig die Story und zerstört für mich dahingehend das Pacing.

    Aber gut, das ist bei viele JRPG so.


    Die Story und die Charaktere fand ich durchgehend spannend - konnte mich schon zu Beginn sehr schnell einfangen und bis zum Ende hin packen.


    Extrem gelungen finde ich auch die Welt... Giganten, die durch ein Wolkenmeer marschieren, und dabei wie im Sonnensystem den Baum umrunden? Ziemlich verrückt.

    Dazu sind die meisten Welten extrem genial gestaltet, und die Gegenden sehen von jedem Winkel aus immer sehr gut aus. Ich finde, das ist tatsächlich eine hohe Kunst und es bringt so einfach Spaß, die Welten zu erkunden.


    Das Kampfsystem finde ich tatsächlich nur solala.

    Es ist in der Basis sehr einfach, aber bietet doch erstaunlich viele komplexe Möglichkeiten.

    Grade in Situationen, in denen man durch Welt läuft, funktioniert es super, da man mit dem "halbautomatischen System" viele Gegner nebenher wegkloppen kann. Bisschen nervig fand ich hier jedoch, dass es immer mal wieder Situationen kommt, in denen dann doch noch ein Monster mit viel zu hohem hinzukam, und mich instant gekillt hat... passierte leider öfter. Wenn man in eine falsche Gegend geht, finde ich das noch okay, quasi als eine Art "Levelgrenze". Aber hier in diesem Game waren die Viecher mir oft einfach im Weg...

    Und klar ist es dann um so befriedigender, 50 Stunden später das Vieh zu verkloppen, ändert aber nichts daran, dass ich anfangs öfter aus dem nichts Game Over ging, was mich sehr nervte.

    Grade aber bei den Bossfights fand ich das System nicht so toll. Grade wenn es darum geht, die Truppe mal schnell heilen zu müssen, hätte ich mir da irgendwie mehr Kontrolle über die weiteren Teammitglieder gewünscht - auch wenn deren KI eigentlich durchaus kompetent ist.


    Alles in allem ist Xenoblade Chronicles 2 ein sehr tolles Game.

    Mal gespannt, wie lange es dauert, bis ich 3 zocke - zumal sich Torna da ja auch noch zwischendrängt.


    Aber: erstmal habe ich von dem Spielprinzip genug und zocke als nächstes nun erstmal ein bis zwei Nicht-RPG's...

  • Thymesia (Ps5)


    Thymesia ist ein kleines Indie-Soulslike. Ich habe nichts erwartet und echt ein richtig spaßiges Game bekommen, war für 23€ im Angebot die Woche. Man sollte das Spiel nicht mit dem Meister Fromsoft vergleichen, wobei das es in einigen Punkten auch wirklich glänzen kann. Zunächst einmal was mir nicht so gefallen hat:


    negativ

    -keine wirkliche Gegnervariation und viele erfodern das selbe Prinzip

    -Es ist gibt nur drei kleine Gebiete und diese gibt es in je 3 Variationen, was dann im Prinzip die ganze Welt ausmacht, man merkt also das die Gebiete eher mittel zu Zweck sind und als Wege zu den Bossen dienen

    -die Welt hängt nicht zusammen sondern ist einfach per Menü anwählbar wie in Demons Souls

    -unsichtbare Wände als Level Begrenzung, es fehlt allgemein an Feinschliff und man merkt das geringe Budget sehr

    -Textur-Pop-Ins



    mittelmäßig

    -Hitboxen sind in Ordnung kommen aber nicht an Soulsgames ran

    -das Spiel ist sehr linear, es gibt zwar immer mal Sachen abseits des Weges, aber es hält sich in Grenzen, da ich im Grunde lineare Spiele sehr mag, hab ich es mal unter mittelmäßig gepackt, könnte vielleicht aber etwas mehr zu entdecken geben

    -die Gegner in den Leveln sind bis auf ein paar Elitegegner nur Kanonenfutter und warten darauf umgeklatscht zu werden, es macht jedoch schon echt Spaß, kennt man ja aus Devil May Cry z.B.



    Nun die positiven Aspekte des Spiels:

    -super Skilltree der sehr viele nützliche und wichtige Sachen beinhaltet, man kann sich quasi entscheiden ob man eher Dark Souls, Bloodborne oder Sekiro spielen möchte, finde ich mega geil und das beste ist man kann jederzeit alles zurücksetzen. Gegen Ende hin lief es bei mir dann auf einen Art Bloodborne/Sekiro Mischung raus, bei der ich sehr aggressiv und auch parrier-/konterfokussiert gespielt habe, das hat mega Spaß gemacht

    -fordernde Bosskämpfe, die von einem verlangen seinen Charakter zu beherrschen, habe keinen Boss unter 5 Versuchen geschafft

    -Abwechslungsreiche Bosse! Zumindest die ersten Bosse, waren allesamt unterschiedlich und erforderten unterschiedliche Taktiken, hier kommt einem auch die Möglichkeit permanent umzuskillen sehr zugute

    -das Spiel bietet im Bezug auf das Soulsgenre ein paar echt coole Eingenheiten wie z.B. der Waffenklau, Techniken von Gegnern lernen oder dem Wundenschaden (mit normalen Schlägen fügt man dem Gegner Wunden zu, welche man dann mit harten Schlägen aufreißt, was letztlich erforderlich ist um Gegner zu bezwingen, dieses System finde ich sehr cool, da sich so eine angenehmes Mischungsverhältnis auch normalen und harten Schlägen ergibt)

    - 60 Fps



    Wer über die negativen Aspekte hinwegsehen kann und nicht die Qualität eines Fromsoftwarespiels erwartet, der bekommt hier ein wirklichs gutes knackiges Soulslike mit Fokus auf den Bosskämpfen und ein paar echt guten Eigenheiten, ich fands trotz seinen Mängeln überraschend gut


    84/100

  • Metroid Dread


    Nachdem mein Cousin und ich Conker auf der Xbox durchgespielt hatten, wollten wir unbedingt das nächste Spiel in Angriff nehmen.

    Die Wahl fiel dann auf Metroid Dread. Für mich ist es das erste Metroid überhaupt, mein Cousin hat immerhin Metroid Fusion gespielt.

    Mein Gedanke war auch, dass mir der Einstieg ins Metroid Universum leichter fallen würde, wenn wir uns zu zweit ins Abenteuer stürzen und was soll ich sagen, es hat uns eiskalt erwischt :love:

    Ich hätte nicht gedacht, dass es uns so in den Bann zieht. Die Atmosphäre in dem Spiel war einfach mega und dieses Gefühl, wenn wir neue Items und Upgrades gefunden haben war unbeschreiblich. Dadurch waren wir immer motiviert weiter zu spielen.

    Das einzige, was mich stellenweise überfordert hatte, war die Steuerung. Die empfand ich dann doch minimal überladen. Aber das wäre jetzt meckern auf ganz hohem Niveau.

    Ich bin einfach froh, dass wir endlich den Zugang zu Metroid gefunden haben <3

  • Metal Gear Rising: Revengeance (XSX)


    Endlich habe ich das Spiel mal nachgeholt, wollte es damals schon auf der Ps3 spielen und irgendwie immer rausgeschoben.

    Die Musik ist cool, die Story simpel gehalten gleichzeitig irgendwie total verwirrend und Lückenhaft. Man merkt einfach total das Kojima und Platinumgames dahinter stecken. Zuerst fand ich das Spiel ziemlich merkwürdig und wurde garnicht damit warm, erst nachdem ich irgendwann alles verstanden hatte, hatte ich meinen Spaß damit und dann fühlte es sich im Grunde wie jedes Platinumgame an. Was ich aber hier ziemlich gut finde sind die Bossfights, während man bei den kleinen Gegnern versucht diese möglichst stylisch auseinander zu nehmen, so wird in den Bossfights immer irgendein Kniff und das Blocken benötigt um ihn zu schaffen, für ein 2013 Spiel sind das mMn ziemlich gute Kämpfe!


    Das Spiel hat desweiteren leider einige Probleme:

    -wilde Kamerafahrten an einigen Stellen, dadurch kein Überblick im Kampf und falsche Commands

    -es wird alles nur sehr schwammig erklärt, z.B. wie funktioniert die Spezialanzeige oder wie man parriert und ausweicht ist auch echt ne Herausforderung bis man das raus hat

    -man kann sich das Spiel ziemlich easy verbauen (denn Heilung kann nur gefunden werden) , wenn man z.B. ohne Heilung auf nen Boss trifft, bekommt man man als Noob richtig hart aufs Maul


    Insgesamt war es auf jeden Fall gut und ich werde es nochmal auf schwer spielen, gehe davon aus, dass es im zweiten Durchgang nochmal mehr Spaß macht, wie es eigentlich bei allen Genrevertretern ist.


    78/100

  • Cursed to Golf


    Gestern Abend hab ich es angefangen und kam schon kaum von los. Das ist schonmal ein gutes Zeichen :)

    Und dann habe ich es heute den ganzen Tag immer wieder mal gezockt. Ich hatte das gleiche Gefühl wie bei Returnal...."Ach, ein Run geht noch" ^^ Und Ratz-Fatz sind wieder zwei, drei Stunden rum :whistling:


    Der zweite Boss hatte mir etwas Probleme gemacht. Lag aber wohl daran das ich mit den Karten noch nicht so vertraut war. Als ich die dann öfter eingesetzt und ausprobiert habe hat es dann gut geklappt und ich habe in dem Run, nachdem ich den zweiten Boss geschafft hatte, alle 18 Löcher inkl. dem dritten und vierten Boss geschafft. Aber mit dem letzten Ball und fast alle (wichtigen) Karten aufgebraucht 8o Mein Puls war auf jeden Fall auf 180 im Finale :D


    Hammer Spiel, welches ich auch nicht das letzte Mal gespielt habe. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.

    Würde dem Spiel eine 8,9/10 geben. Evtl. eine glatte 9 wenn die Bugs gefixt werden die ich hatte. Musste zweimal das Spiel neustarten, da der Ball fest hing und man nichts mehr machen konnte. Zum Glück beide Male eher am Anfang.

  • Nach Xenoblade Chronicles 2 brauchte ich was Kleineres:


    Cham the Cat Adventure (Switch):

    Habe ich mir nach dem Eintrag von Nischenliebhaber angeschaut. Ein spaßiger, fast schon dreister, Super Mario Land Klon.

    Das Original vom Gameboy hat bei mir einen besonderen Platz. Klar, es ist wohl eines der schlechtesten Marios, hat aber ganz klar seinen eigenen Charme, welchen ich sehr mag.


    Dieser Klon hier, spielt sich, bis auf paar Details, eigentlich genau so. Und ist auch dementsprechend schnell durchgezockt.

    Hat schon Laune gemacht!


    Panzer Dragoon (Switch):

    Die Introsequenz trifft voll meinen Nerv... alleine schon der Soundtrack. :D

    Gameplaymäßig ist es solala. Spielt sich wie ein schlechteres Star Fox.

    Hier hätte man beim Remaster die Chance nutzen können, um die Steuerung ein wenig zu verbessern (oder wurde dies gemacht? Kenne das Original nicht).


    Das Game ist dazu ziemlich kurz, was ich aber gar nicht so schlimm fand.

    Aber gut, meinen Spaß hatte ich trotzdem.


    Für 2,49 € im Sale sicher kein schlechter Deal (alleine schon wegen der Intro-Sequenz) , hätte ich aber mehr bezahlt, hätte ich mich vermutlich geärgert.

  • Odallus: The Dark Call


    Motiviert durch die Ankündigung und Vorfreude auf Moonrider, das neueste Werk der Blazing Chrome Macher, wollte ich gerne einen Retrotitel spielen.

    Da zu diesem Zeitpunkt beide Vorgänger des Studios Joy Masher (ebenfalls Blazing Chrome) für günstige 1,49 bzw 1,79 im Angebot waren, hat das genau gepasst.


    Ich entschied mich für Odallus, da es etwas leichter als Oniken sein soll.

    Blazing Chrome habe ich mehrere Male, auch auf normal, ohne Lösungen und Videos durchgespielt. Aber der erste Durchgang hat gedauert.


    Nun also Odallus. Ein Metroidvania wie es klassischer nicht sein könnte. Im Barbaren vs Dämonen Setting im 8 Bit Stil ist die Hommage an Castlevania die offensichtlichste.

    Mit Schwert anstatt Peitsche, ähnlicher Jump and Run Steuerung und Spezialwaffen kämpft und hüpft man sich durch die Level.


    Schön zu sehen wie angenehm anspruchsvoll 8 Bit Kämpfe mit einer 2 Attacken Movepalette sein können.

    Stets gilt es das Kampfschema des Gegners zu ermitteln und eine Taktik dagegen auszuspielen.

    Das gilt vom ersten Goon bis zum letzten Endgegner.

    Von letzteren hat mich so mancher viele Leben gekostet bis ich ihn hatte.


    Denn wie bei einem Darksouls gehört nach jedem Scheitern ein gewisses Backtracking dazu, auch wenn hier erspielte Abkürzungen helfen.


    Die Musik und Optik passen total gut. Und man fühlt sich zu einem AAA Titel der 8 Bit Ära geführt.


    Ich mag diese neuen Retrospiele ja da sie im Gamedesign oftmals ohne Nostalgiebrille viel besser als ihre einstigen Vorgänger sind und von deren Erfahrungen profitieren und das beste vereinen.


    So gibt es hier auch eine ordentliche Portion Metroid indem man Fertigleiten erwirbt um an anderen Stellen und bereits absolvierten Leveln weiterzukommen.


    In Hälfte Eins des Spiels bleibt man relativ basic und wird dann in der zweiten Reich an Bewegungsmöglichkeiten.


    Zum Ende des Spiels gab es hier und da kleinere Glitches, Bugs oder Rechtschreibfehler. Keine Gamebraker.


    Auch storytechnisch hätte es nach dem Intro noch mehr sein dürfen.


    Blazing Chrome ist aber nochmal ein höheres Level bezüglich der Entwicklungsreife. Vom Umfang her bietet Odallus allerdings mehr Level (9).


    Im Vorfeld hatte ich in Tests gelesen dass das Spiel leicht sein soll und manch einer es im ersten Run in 2,5 Stunden gespielt hat. Das kann ich kaum glauben auch wenn ein zweiter Durchgang durchaus so schnell sein könnte.


    Ich fand es an manchen Stellen schwer, seien es Zementsacksprungpassagen oder diverse Endgegner. Wenn man es dann raus hat geht es aber flott.


    Dennoch war ich etwas schockiert als am Ende 54 Stunden auf der Ihr standen. Kann ich ehrlich gesagt nicht glauben.


    Für mich war es genau die Retrospielerfahrung die ich gesucht habe. Und das obwohl ich Metroidvanias aufgrund des Backtrackings eher meide.


    8/10


    Persönliches Highlight: Der klassische Charme, die gute Erreichbarkeit der vielen Verstecke und das durchdachte Kampfdesign.

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