Angepinnt Durchgezockt! (Spoilergefahr)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lego City Undercover (Switch)



      Habe die letzten Wochen intensiv LCU gezockt und heute endlich die 100% erreicht.

      Insgesamt ein gutes Spiel. Der Humor ist echt super und es macht schon
      Spaß, durch die riesige Welt zu laufen und alle Collectibles zu sammeln.
      Die Story ist nichts bahnbrechendes aber leitet durchaus gut durch das
      Spiel und die Welt.
      Leider ist es technisch nicht der sauberste Port. Viele kleinere
      Ruckler, teils recht ungenaue Steurung und komische Kameraperspektiven
      nerven immer wieder.
      Die Nintendo Anspielungen sind aber ein weiterer Pluspunkt.

      Nach 110h Spielzeit kann ich nun aber endlich ein Haken hinter dieses
      Spiel setzten. Insgesamt würde ich dem Spiel eine 7/10 geben.
      Mein Switch-Freundescode: SW-6029-9421-6421
      Lost in Translation

    • Minecraft Story Mode - The Complete Adventure (Switch)

      Neben LCU habe ich auch Minecraft Story Mode durchgezockt. Also alle 8 Episoden.
      Insgesamt ein typisches Telltale Game. Eine tolle Geschichte, die sich durch (fast) alle Kapitel zieht und die üblichen Quciktime Events und Point-and-Click Elemente sind auch gut eingebunden. Der Humor ist auch klasse.

      Die einzelnen Episoden haben mir fast alle gut gefallen. Mal gab es mehr Action, dann mehr Mystery oder etwas mehr Charakterentwicklung. Nur Kapitel 7 fand ich sowohl vom Sound (anstrengend, der verzerrten Computerstimme auf Englisch zuzuhören) als auch von der Story (zu viel Technik für MInecraft) schwach.

      Richtig super gefallen hat mir der Soundtrack. Super entspannend, wenn man einfach nur erkundet hat und wenn es mal spannender wurde, wurde das auch mit enprechender Musik untermalt.
      Bei einigen Toden ist es leider extrem ätzend, dass man ziemlich viel wiederholen muss. Das waren stellenweise 20 Minuten erneutes Spielen, ohne dass man irgendwas überspringen kann. Da hätten zusätzliche Wiedereinstiegspunkte geholfen.
      Ansonsten wurde das allgemeine Minecraft-Setting sehr gut eingefangen und um einige notwenige, aber passende Dinge erweitert.

      Insgesamt habe ich ca. 25h gespielt und gebe dem Spiel eine 7,5/10. :)
      Mein Switch-Freundescode: SW-6029-9421-6421
      Lost in Translation

    • Jotun (PC)
      Mein 50. Abspann dieses Jahr. Notiz an mich selber: Nächstes Jahr ein epischeres Spiel für solche Meilensteine nehmen.
      Das Spiel ist nicht direkt schlecht, wirkt aber irgendwie altbacken. Das Gameplay spielt sich nicht so richtig flüssig, die Orientierung in den Leveln lässt phasenweise zu wünschen übrig, die Spezialfähigkeiten sind zwar gut balanciert, aber auch und gerade deshalb nicht so, dass man sich darauf freutm sie wieder nutzen zu können, und überhaupt ist da wenig, was einen packt...
      ... bis auf die Bossgegner, die als Silberstreif am Horizont den Rest vom Spiel hochziehen.

      The Turing Test (PC)
      Interessantes Puzzlespiel. Die (optionale) Story ist zwar eher seicht, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Die Schwierigkeit der Rätsel ist leider etwas niedrig angesetzt, wird aber nicht durch "hässliche" Mechaniken verzerrt. Mit 7-8 Stunden ist der Umfang noch "ok".

      DmC: Devil May Cry (PC)
      Durch die lange Playstationexklusivität habe ich bisher keinen Teil der Serie gespielt und kannte nur den Anime. Ich hatte so am Rande mitbekommen, dass mit dem Reboot der "coole" Dante, den ich auch aus dem Anime kannte, gegen einen... anderen... getauscht wurde. Das hat mich aber wenig gestört, da ich noch keine große Beziehung zum alten hatte.
      Das Gameplay ist direkt und durchweg actiongeladen, die Choreographie der Angriffe ist top und insgesamt wirkt das Spiel sehr poliert. Ob ich zu alten Teilen nochmal zurückkehre bezweifle ich, einem Nachfolger würde ich aber eine Chance geben.

      Starcraft Remastered (PC)
      Starcraft: Broodwar Remastered (PC)
      Ich habe damals kein Starcraft gespielt, als es neu war, habe aber neben dem typischen "Koreaner sind Götter in Starcraft und spielen es 24 Stunden am Tag" auch mitbekommen, dass das Spiel v.a. von der extrem guten Balancer dreier extrem unterschiedlicher Fraktionen lebt.
      Dies kann ich nach den beiden Singleplayerkampagnen (eigentlich sogar drei pro Spiel, in Summe sechs) nur bestätigen. Man merkt den Spielen ein wenig ihr Alter an, da die Remasteredversion viele Dinge im Urzustand lässt und das Missionsdesign es erlaubt, mit recht wenigen Standardtaktiken durchzukommen.
      Die Story spannt einen interessanten Bogen über die sechs Einzelkampagnen und ist zwar kein Meisterwerk, aber auch nicht lästig. Ebenso weißt der - nicht einstellbare - Schwierigkeitsgrad zu gefallen, der in einer angenehmen Kurve ansteigt und an einigen Stellen knackige aber nicht unfaire Missionen bedeutet.

      Mario + Rabbids Kingdom Battle (Switch)
      Krasses Spiel - obwohl ich vor Release, nach den ersten Ankündigungen, nicht geunkt habe, war ich trotzdem noch überrascht. Das Spiel greift im Grunde viele klassiche Elemente aus XCOM auf, verlagert den Fokus von Deckungen auf Bewegungen und fügt die Möglichkeit von regelrechten Kombos ein (Laufen - Sliden - Sliden - Teamsprung - Spezialfähigkeit - Angreifen - Auslösen von Spezialfähigkeiten anderer Charaktere) ein.
      Die Rabbids sind sicherlich etwas abgedreht, verlieren dabei aber nie ihren Charme und fügen sich "harmonisch" (zumindest ein wenig!) in die Mariocharaktere ein. Die Charaktere entsprechen dabei XCOM-Standardklassen, trotz aller Versuche, nicht ständig Mario - Luigi - Rabbidluigi zu nutzen, bin ich aber doch zu 80% mit meiner Standardkombination durchgekommen.
      Die einzelnen Kämpfe haben keine Möglichkeit, zwischendrin zu speichern, sind aber von der Länge her auch eher Häppchen, weshalb das zu verschmerzen ist.
      Wie schon gesagt: Sehr positive Überraschung, auch wenn man schon kein schlechtes Spiel erwartet hat

      Starcraft II: Wings of Liberty (PC)
      Starcraft II: Heart of the Swarm (PC)
      Durchaus faszinierend, wie man ein über zehn Jahre altes Gameplay nahezu unangetastet lassen kann, eine zeitgemäße und gute Präsentation draufpackt und mit wenigen Annehmlichkeiten zusätzlich wieder ein richtig gutes Spiel hat.
      Das Missionsdesign ist deutlich abwechlungsreicher, aber im Herzen sind es immer noch die alten Qualitäten, die das Spiel ausmachen. Ich glaube nicht, dass ich noch zum großen RTS-Fan werde, aber nach Super Mario Odyssey werde ich Legacy of the Void als Abschluss definitiv noch spielen.
    • NieR: Automata (PS4)

      Typisches Platinum Games - Game. Rasantes, spaßiges und nie unfaires Gameplay, actionreich ohne Ende, mit tollen kleineren verrückten Ideen und fantastischen Bosskämpfen. Auch die Landschaft und Umgebungen sind dieses Mal sehr schön gestaltet worden. Nachdem ich bisher nur Weg A beendet habe, kann ich quasi noch kein endgültiges Story Fazit ziehen, aber was mich beim ersten Durchspielen störte waren die wenigen Charaktere, die viel Potenzial hatten aber kaum Tiefe. Außerdem gab es zu wenige Gegnertypen und die Story hätte deutlich mehr Potenzial gehabt, auch was den philosophischen Aspekt angeht, in dessen Kerbe das Spiel doch eigentlich schlägt. Von daher war ich überrascht, dass es jetzt schon vorbei ist, werde mir aber künftig die anderen Storylines anschauen und inwieweit dort weiter auf Setting und Charaktere eingegangen wird. 9/10

      Smooth Seas don't make good sailors.
    • Ich habe auch schon wieder gesammelt. Bei Testversionen für ntower verlinke ich nur auf den jeweiligen Spieletest. Auch hier wieder: Ich versteife mich nicht mehr auf 100% im Spiel, teilweise reicht mir auch die Endsequenz, damit ich es hier aufführe. Danach kann ich es aber durchaus noch weiterspielen. So geschehen mit Dear Esther, zu dem ich tatsächlich noch alle Trophäen geholt habe. Die Regie-Kommentare waren sogar sehr interessant, vor allem, weil die Macher des Spiels viel mehr darin sehen als ich. Nachvollziehen kann ich vieles davon nicht, aber spannend war es schon, sich das anzuhören. Auch zu Lifeless Planet habe ich im Nachhinein alle Trophäen geholt. Dazu musste man es in einer bestimmten Zeitspanne und vor allem ohne Bildschirmtod durchspielen. Das war eine andere Herangehensweise, die ich ansonsten nicht versucht hätte. Hier ist also auch nochmal Spielzeit hängengeblieben ^^

      Tower of Babel (Switch):
      Hier geht es zum Test

      Zusatz: Komplett durchgespielt.
      3/10


      Picross S (Switch):
      Ein Picross-Spiel, da kann ich einfach nicht Nein sagen. Wer auf diese Rätsel steht, ist hier richtig. Allerdings finde ich es sehr schade, dass die Micross fehlen. So wurde doch etwas an Umfang gespart. Ich warte nun auf den zweiten Switch-Teil, in dem diese hoffentlich wieder enthalten sind. Ich habe alle Rätsel ohne Hilfe gelöst, was bei manchen schon sehr nervenaufreibend war, gerade bei den Mega Picross. Ich mag es einfach nicht, wenn man gefühlt nur mit Raten weiterkommt. Von diesen Rätseln gab es mir leider ein wenig zu viele.

      Den Zwei-Spieler-Modus hätte ich übrigens nicht gebraucht. Er wirkt aufgesetzt und man sollte zumindest zusehen, dass man einen Mitspieler findet, der wenigstens ungefähr auf demselben Picross-Level steht wie man selbst. Sonst löst man nämlich quasi alles allein und der andere sitzt nur daneben und rafft nichts...
      7/10


      Yono and the Celestial Elephants (Switch):
      Hier geht es zum Text

      Zusatz: Komplett durchgespielt, also alles gesammelt.
      7/10


      Quest of Dungeons (Switch):
      Hier geht es zum Test

      Zusatz: Die drei Dungeons sind geschafft, aber mir fehlen noch Herausforderungen, beispielsweise das Sammeln von 500.000 Gold. Das dürfte aber nochmal mindestens 40 Stunden dauern, also mal schauen, ob ich das wirklich angehe...
      6/10


      Super Mario Odyssey (Switch):
      Vorweg: Nein, ich habe noch nicht alles gesammelt. Aber das sehe ich auch nur noch als Zusatz, den ich zwar definitiv noch eine Weile angehen werde, aber ob ich am Ende wirklich die 100% hole? Das wird sich erst noch zeigen müssen. Ein wenig ermüdend ist es ja schon, immer wieder durch denselben Level zu rennen und dieselben Ecken zehnmal zu untersuchen, weil man ja vielleicht doch etwas übersehen haben könnte. Und der Toad hilft auch nicht immer perfekt weiter. Das ist für mich auch der größte Kritikpunkt am Spiel: Das ewige Sammeln von Monden und Münzen, die man ja irgendwie doch nicht mehr braucht.

      Aber bis dahin habe ich Super Mario Odyssey genossen und regelrecht verschlungen. So intensiv gespielt habe ich zuletzt Breath of the Wild. Nintendo hat es einfach drauf, wenn es ums Designen von Welten geht, sei es nun ein riesiges Hyrule oder die vielen kleineren Level in SMO. Nur dass ein spezielles Level so klein geblieben ist (das mit der anderen Echse, no Spoiler), fand ich dann sehr schade. Dass es mal größere und mal kleinere Welten gab, fand ich auch gelungen. Es muss nicht immer so ausufernd sein.

      Das Spiel steckt voll mit Überraschungen und kreativen Einfällen, die ich gerade deshalb so genießen konnte, weil ich mir bis auf den ersten Trailer und die Ankündigung, was man Marios Mütze anstellen kann, nichts mehr dazu angeschaut hatte. Ich kannte also all die weiteren Welten und Kostüme gar nicht. Das habe ich diesmal so gemacht, weil ich damals zu Super Mario 3D World nahezu alles geguckt hatte und dementsprechend so gut wie alles über das Spiel wusste, bevor ich es überhaupt selbst gespielt habe. Auch schon bei Zelda zog ich das durch, dass ich mir nur die grundlegendsten ersten Infos holte und dann nichts mehr. Mache ich jetzt auch mit Star Wars Episode VIII. Es ist hart, aber machbar.

      Ich ziehe meinen Hut vor Nintendo (haha), weil sie wieder einmal ein verdammt geiles Spiel geschaffen haben und auch zeigen, was grafisch aus der Switch herauszuholen ist. Fast perfekte Steuerung (das andauernde an der Kante festhalten, wenn man eigentlich nach unten will, und das plötzliche Invertieren der Kugel-Willi-Steuerung nerven allerdings), fantastisches Leveldesign, ein furioses Finale, ein konsequent durchgezogenes Capern-Feature und einfach nur purer Fun beim Zocken haben mich ans Spiel gefesselt. Doch wie schon oben geschrieben, zieht sich das Post-Game für mich dann leider doch zu sehr und an gewissen Stellen wäre mehr drin gewesen. Manche Monde liegen einfach nur herum und hier wäre auch mal weniger mehr gewesen.
      9/10


      Moon Hunters (Switch):
      Der Link zum Spieletest sowie die Wertung folgen, sobald sie veröffentlicht wurden.
      Ich wollte es aber schon mal mit aufnehmen.


      Alone with You (PS4):
      Als Astronaut auf einem fremden Planeten seid ihr der einzige Überlebende einer Kolonie, die aufgrund einer Naturkatastrophe zerstört wurde. Euch zur Seite steht die KI, die euch dabei helfen will, lebendig zu entkommen. Dazu begebt ihr euch in die verschiedenen Stationen wie das Biodom oder den Radio-Turm, um dort nach Hinweisen zu suchen und Gegenstände einzusammeln.

      Im Prinzip macht man hier nichts anderes als herumzulaufen, Gegenstände zu scannen und ein paar Rätsel zu lösen. Der Hauptakteur des Spiels ist eindeutig die Geschichte bzw. sind die Geschichten. Ihr trefft euch nämlich mit den Erinnerungen verstorbener Personen der Kolonie in einer Art Virtuellen Realität, um euch mit ihnen zu unterhalten. In den verschiedenen Levels sucht ihr dann wiederum nach Hinweisen danach, wie sie ums Leben gekommen sind. Auf diese Weise lernt ihr die euch helfenden Leute immer näher kennen und müsst euch am Ende entscheiden: Bleibt ihr vielleicht doch, weil euch die Erinnerungen, die realen Personen so nahe kommen, sowie die sich um euch sorgende KI ans Herz gewachsen sind?

      Ja, vom Gameplay her ist es fast schon ein weiterer Lauf-Simulator. Aber Alone with You streut eben auch ein paar Rätsel mit ein und vor einem saß ich sogar ziemlich lange. Das Spiel schafft es, mit seiner Optik eine tolle Atmosphäre zu erzeugen. Man muss sich aber eben bewusst sein, dass man über einige Spielstunden hinweg nur Zeug scannt und viele, viele Texte liest. Wer jedoch Bock auf eine gute Geschichte hat und etwas mit dem Setting anfangen kann, darf gerne zugreifen.
      8/10


      Jazzpunk (PS4):
      Hmmm, Jazzpunk ist ein schwieriger Fall. Zum einen ist es teilweise schon unfassbar lustig, zum anderen kann man sich aufgrund der vielen Witze, Anspielungen und kuriosen Einfälle aber auch schon erschlagen fühlen. Im Prinzip geht es darum, dass ihr einen Auftrag pro Level habt, der an sich schnell erfüllt wäre. Doch das Spiel will stattdessen von euch, dass ihr alles erkundet und euch überall umseht, um auch ja keinen Gag zu verpassen.

      Und mit diesem Mindset solltet ihr auch an Jazzpunk herangehen: Erwartet keine Spielspaßgranate, sondern eine Aneinanderreihung von Witzen, Kalauern und allem, was irgendwie lustig sein könnte. Dann kann man durchaus gut unterhalten werden, ich hätte mir hinter der witzigen Fassade dann aber doch gerne mehr Spiel gewünscht.
      5/10


      Inside (PS4):
      Vom dem Studio, das auch Limbo gemacht hat. Und das merkt man dem Spiel an allen Ecken und Kanten an. Man könnte fast schon sagen, es ist ein weiteres Limbo, nur in einer anderen Welt und mit einer anderen Geschichte/Message. Diesmal wurden die Geschicklichkeitsabschnitte jedoch ein wenig reduziert.

      Ihr seid ein Junge, der auf der Flucht vor bösen Männern ist. Wo er rauskommt, was er dort erlebt und vor allem die letzten Abschnitte müsst ihr selbst erleben. Gerade das Ende, wenn man quasi seinem Schicksal erlegen ist, fand ich schon sehr genial. Ich möchte aber nichts spoilern, da Inside ja auch noch für die Switch kommt und der eine oder andere das sicherlich spielen möchte/wird.

      Und ich kann es euch nur empfehlen, euch Inside zu geben. Ein besonderes Spiel mit guten Rätseln und Konzepten, einem wie gesagt genialen Ende und einer Stimmung, wie man sie selten in einem Videospiel bekommt. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann die manchmal etwas störrische Steuerung und die doch ein wenig zu kurze Spielzeit. Aber trotzdem:
      10/10


      Among the Sleep (PS4):
      Auch Among the Sleep soll ja auf der Switch erscheinen. Darin spielt ihr ein Kleinkind und krabbelt bzw. lauft durch verschiedene Level, immer auf der Hut vor dem Monster. Die Perspektive ist außergewöhnlich und es war immer wieder faszinierend, die Dinge von so weit unten zu betrachten. Plötzlich sind Tische unendlich groß, ein Spielplatz in der Nacht ist noch gruseliger und um an höhere Orte zu kommen, muss man schon mal über Schubladen klettern.

      Die Level sind gut umgesetzt. Wie es sich gehört, habe ich Among the Sleep im Dunkeln gespielt, sodass ich mich schon teilweise gut gegruselt habe. Wenn dann noch das Monster auftauchte, hatte ich schon Schiss. Beim ersten Aufeinandertreffen dürfte mir wohl auch ein kleiner Schrei über die Lippen gekommen sein. Da krabbele ich sorglos durch einen Wald, finde eine Tür mit Schloss und denke mir: "Okay, da muss ich wohl den Schlüssel finden", drehe mich um und plötzlich greift das Vieh nach mir. Da hatte es sich angeschlichen! Oder ich war einfach zu fasziniert vom Schloss...

      Wirklich faszinierend fand ich dann aber das letzte Level und wie dieses im Zusammenhang mit der wahren Gestalt des Monsters steht. Ich werde natürlich nichts verraten, aber die Wahrheit kann schon wehtun! Allein das erhöht die Punktzahl in dieser meiner völlig subjektiven Wertung. Auch hier einer der wenigen Kritikpunkte: die zu kurze Spielzeit.
      8/10


      Abzû (PS4):
      Von den Machern von Journey. Und da ich Journey als eines der besten Spielerlebnisse betrachte, die ich bisher mitgemacht habe, wollte ich Abzû nicht einfach nur runterspielen. Darum ließ ich mir auch lange Zeit damit, es zu starten, bis es dann an einem Sonntag doch so weit war und ich mich bereit fühlte, ich einfach in der richtigen Stimmung für das Spiel war.

      An Journey kommt Abzû dann aber leider nicht heran. Das liegt allein schon daran, dass man hier wirklich nur allein unterwegs ist und es keine Online-Multiplayer-Komponente gibt. Dafür kann man sich aber so richtig in die Unterwasserwelt fallen lassen. Und die ist wirklich atemberaubend schön. Abzû ist bunt, Abzû steckt voller Leben und schafft es, die präsentierte Welt real und lebendig wirken zu lassen.

      Dass es spielerisch auf Sparflamme kocht und man im Grunde nichts anderes macht, als die Umgebung zu erkunden und Sammelgegenstände zu finden bzw. auch mal Tore öffnen muss, indem man den Öffnungsmechanismus findet und aktiviert, kann ich da vollkommen verschmerzen. Journey war ja auch rein spielerisch auch keine Offenbarung, es kommt aufs Gesamtwerk an. Und das passt hier einfach. Herumschwimmen und Fische beobachten? Kaum zu glauben, aber es reicht und funktioniert.

      Abzû hat immer wieder Momente, die mich staunen ließen. So schwimmt man plötzlich neben einer Wal-Schule entlang und die Wale ahmen die Rollen des Tauchers nach. Dann gelangt ihr in einen Strom und schießt diesen entlang, während sich hinter euch ein immer größerer Fischschwarm bildet und euch folgt. Wenn ihr auf einer Statue meditiert, könnt ihr Fische direkt beobachten und beispielsweise bei der Jagd der Karnivoren zuschauen. Sehr faszinierend. Oder ihr klemmt euch an die Flosse eines Wals und springt mit ihm gemeinsam aus dem Wasser. Überaus majestätisch und atemberaubend.

      Was es allerdings nicht gebraucht hätte, sind die Abschnitte, in denen man zu Fuß unterwegs ist. Diese steuern sich furchtbar, sind aber glücklicherweise rar gesät. Dafür gelingt das Schwimmen bzw. Tauchen grandios und es dürfte wohl die beste Steuerung unter Wasser sein, die ich bisher erlebt habe. Meistens sind Spiele ja gerade in diesen Abschnitten eher nervig und es gibt wohl nur wenige, die gerne in Spielen tauchen gehen. In Abzû habe ich daran aber nichts auszusetzen. Es wäre auch schlimm gewesen, hätte genau das nicht funktioniert. Doch leider wieder: Auch Abzû ist zu kurz und damit viel zu schnell vorbei. Insgesamt gefällt mir Journey auch besser.

      Aber: Wenn ihr etwas ruhiges, fast schon meditatives spielen möchtet, seid ihr bei Abzû genau richtig.
      10/10


      Hue (PS4):
      War Teil der kostenlosen PS Plus-Spiele und es sah ganz nett aus. Hue ist ein Rätsel-Plattformer, in dem ihr über ein Farbenrad Farben erscheinen bzw. verschwinden lasst. Habt ihr also beispielsweise Blau ausgewählt, verschwinden alle blauen Objekte. Dies nutzt ihr dann unter anderem dafür, einfach an solchen Hindernissen vorbeizulaufen. Steht euch also ein blauer Block im Weg? Wählt Blau aus und er ist quasi weg, sodass ihr durchkommt.

      Dieses Prinzip wird natürlich erweitert und später müsst ihr andauernd zwischen den Farben wechseln, um Kisten richtig zu positionieren und die Rätsel zu lösen. Diese sind teilweise sehr pfiffig und benötigen einen klaren Kopf. In manchen Geschicklichkeitsabschnitten müsst ihr dann auch mitten im Sprung die Farbe wechseln. Da die Zeit deutlich verlangsamt wird, wenn ihr das Farbenrad aufruft, ist das auch sehr gut machbar.

      Über die Briefe, welche die Story erzählen, kommt auch etwas Philosophie ins Spiel. Es geht nämlich darum, inwieweit Farben wichtig sind und man ohne nicht mehr leben kann, wenn man sie einmal wahrgenommen hat. Doch das hält sich dann doch schon eher am Rand. Etwas nervig ist, dass die Brief-Abschnitte im Grunde nur lange Korridore sind, in denen nichts passiert und die ihr einfach nur entlanglauft. Die Entwickler wollten wohl nicht, dass der Spieler von der Erzählung (mit toller Sprachausgabe) abgelenkt wird. Das geht auch erstmal in Ordnung, doch wenn man später in Gebiete zurückkehrt, weil man noch nicht gefundene Kolben einsammeln will (der Sammelgegenstand dieses Spiels), muss man eben auch erneut durch dieses Korridore. Ohne Erzählung.

      Insgesamt war ich positiv überrascht.
      8/10


      Der obligatorische Link zur ntower Game Challenge 2017

      PS: Ich habe damit 26 Spiele in diesem Jahr durchgespielt :thumbup:

      Mit Dank an Terror-Pinguin!
    • Call of Duty WWII (Xbox)

      Zwar bin ich seit einigen Jahren schon nicht mehr aktiv dabei, wenns um CoD geht, auslassen kann ich dann aber doch keinen Teil. Die Rückkehr zum zweiten Weltkrieg ödete mich im Vorfeld ziemlich an, im fertigen Spiel hat sich das nicht geändert – anstatt wenigstens zu versuchen, die Kampagne zu frischen und bisher nicht so oft behandelten Kriegsschauplätzen zu verfrachten, bekommen wir den üblichen Feldzug der Amerikaner zu spielen – dabei bedient man sich fröhlich an Werken wie Soldat James Ryan, wie schon die ersten Trailer zum Spiel vermuten ließen, ohne auch nur ansatzweise an dessen Ernsthaftigkeit heranzukommen. Das wäre auch kein Problem, erwartet man schließlich sowieso nicht von einem “Hurra! Krieg!“-Shooter, problematisch ist aber, dass man stellenweise versucht, Anti-Kriegs-Stimmung aufzubauen – diese Momente wechseln sich nur leider mit den “Hurra! Krieg!“-Sektionen ab, weshalb das ganze umso alberner wird.

      In der Kampagne versucht man krampfhaft eine eigene Geschichte miteinzubinden, versagt dabei aber zu großen Teilen. Abgesehen davon gehört die Kampagne für mich spielerisch zu den besseren CoD-Kampagnen, was allerdings nicht so viel heißt – die Stealth-Missionen, die einem teilweise sogar echte Entscheidungsfreiheit in seiner Vorgehensweise überlassen, gefielen mir aber ziemlich gut. Die Inszenierung ist wie immer ziemlich grandios, zwei absurde over-the-top-Momente (Kirchenturm, Zug) hätte man aber etwas weniger albern gestalten können. Das beißt sich einfach ebenfalls mit dem Versuch, teilweise ernst sein zu wollen.

      Kampagne: 4/10

      Der Multiplayer gefällt mir bislang ganz gut. Mit integrierten Lootboxen, hinter denen sich unter anderem Waffen zu verbergen scheinen, so genau hab ich das noch nicht herausgefunden, scheinen die Balance des Spiels wieder bestens von innen heraus zu zerstören, wie man das seit Advanced Warfare gewohnt ist. Das neue Klassensystem finde ich allerdings spannend – es bieten sich weit weniger Kombinationsmöglichkeiten aus verschiedenen Perks, die in dieser Form nicht mehr existieren, als zuvor, was dem ganzen aber unglaublich zugutekommt. Der neue Krieg-Modus macht weit mehr Spaß, als ich dachte, ist aber im Prinzip nichts Weltbewegendes oder nichts, was andere Militärshooter nicht schon besser gemacht hätten...... *hust*Battlefield*hust*.

      Multiplayer (frühe Meinung): 7/10

      Der Zombie-Modus, der vor allem in Treyarch-Call of Dutys eigentlich immer ein absoluter Geheimtipp ist, der den Preis des Spiels selbststehend rechtfertigen könnte, ist unter Sledgehammer Games leider ein kompletter Reinfall. Aus diversen Gründen ist der Modus viel zu einfach geraten, sodass ich und meine Leute in meiner bisher einzigen Runde nach knapp 2 Stunden freiwillig gestorben sind, damit es endlich aufhört – wir kamen zu keinem Zeitpunkt in die Bredouille, wie es eigentlich nach spätestens einer halben Stunde üblich sein sollte, vor allem beim ersten Anlauf. Der typische Humor des Zombie-Modus, wie man ihn von Treyarch kennt, findet hier keine Anwendung – ob man es glaubt oder nicht, geschichtlich will sich dieser Modus tatsächlich ernst nehmen.

      Zombies: 2/10

      Da der Multiplayer wie immer der Kern des Ganzen ist, würde ich dem Spiel subjektiv wohl aktuell eine 6-7 geben. Ich hoffe, dass das nur ein kurzer Abstecher in den zweiten Weltkrieg war. (Call of Duty WWII... Was für ein unglaublich geistreicher Name... Dagegen ist “Battlefield 1“ wirklich Zucker...)

      Achja: Das Spiel hat einen absolut grandiosen Soundtrack, wie eigentlich jedes Jahr. Kleines Beispiel:

    • Super Mario Odyssey (Switch)

      Gott, was habe ich mich auf dieses Spiel gefreut seit den Ankündigungen und habe dann in den Monaten vor dem Release jedes Video und jeden Artikel vermieden, um ein frisches Spielerlebnis zu haben. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich damals bei Super Mario 64 dieses frische Erlebnis hatte und so geflasht von allem möglichem war.
      Passenderweise ist Odyssey an vielen Stellen sehr ähnlich wie Super Mario 64 mit den Leveln, deren Design für alle Monde identisch ist - nur dass man jetzt nicht schon beim Betreten sich für einen Mond als Ziel entscheiden muss. Ein bisschen war es wie bei BotW, wenn ich mich hab hin- und hertreiben lassen, weil es überall so viel zu entdecken gab. Ebendieses Entdecken ist der große Spaß im Spiel, da die Level einfach fantastisch designed sind und die Steuerung so fehlerfrei ist, dass man so erforschen kann, wie man möchte.
      Analog zu den Leveln sind auch der Soundtrack und die Kostüme durchgängig stimmig mit sehr wohldosierten Stilbrüchen, die das Spiel immer wieder frisch wirken lassen, auch wenn man jederzeit genau das bekommt, was man erwartet, wenn man ein 3D Mario Jump'n'Run spielt.
      Mit 598 Monden fehlt mir noch ein gutes Stück, aber da ich kein zwanghafter Completionist bin, guck ich mir die irgendwann nochmal an, aber nicht mehr jetzt.

      An anderer Stelle wurde die GOTY-Frage bereits gestellt und für mich ist SMO das einzige Spiel, welches Zelda dort Konkurrenz machen kann.

      Uncharted 4: A Thief's End (PS4)
      Für mich war Uncharted ja bis Anfang des Jahres Neuland und ich habe die Serie erst durch die PS4-Remaster kennengelernt. Vielleicht liegt es geringen zeitlichen Abstand, aber ich fand es sehr auffällig, wie sich die Präsentation von den ersten drei Teilen zum vierten nochmal verbessert hat. Mit einer gewissen Prise Fanservice verfeinert hat Naughty Dog mal wieder gezeigt, was sie in dem Bereich können.
      Das "Spiel" selber stand dabei wieder etwas im Hintergrund, da man gefühlt die Hälfte der Zeit gar nichts selber macht, wusste aber durchgängig zu überzeugen. Ich fand Außenlevel in früheren Teilen schon besser als Innenlevel und hatte darum viel Spaß beim Erkunden. Die Story ist zwar nicht so der Bringer und die neuen Charaktere kommen an die alten drei auch nicht ran, aber das tut dem Spiel keinen Abbruch.

      Starcraft II: Legacy of the Void (PC)
      Gegenüber den anderen Episoden von SC II hat hier vor allem das Missionsdesign gewonnen, welches, stellenweise ein wenig krampfhaft, vom "Walz die gegnerische Basis platt" wegkommt. Die Story ist typisch Protoss und greift viele lose Enden aus vorherigen Kampagnen auf. Mit dem Ausbau der Speer des Adun und den wählbaren Einheiten pro Kategorie hat man eine ganz eigene Art, während der Kampagne stärker zu werden.
      Dadurch, dass Wings of Liberty jetzt F2P ist, hat jeder die Möglichkeit, einmal reinzuschnuppern. Die weiteren Kampagnen sind auch nicht so teuer und sind definitiv spielenswert, selbst wenn man nur Singleplayer spielen und den Multiplayer ignorieren will.


      Wolfenstein The New Order (PC)
      Nach Doom im Februar ist Wolfenstein nun mein zweiter Reboot einer klassischen Shooterserie dieses Jahr. Auch MachineGames ist es gelungen, den Charme der Serie zu erhalten und gleichzeitig einen zeitgemäßen FPS abzuliefern. Die Story ist vorhanden, durch die vielen optionalen Notizen und Briefe aber bis auf wenige kurze Cutscenes nicht aufdringlich - eben so, wie man einen klassischen Shooter mag :ugly:
      Die Level sind grundsätzlich abwechlungsreich, wenn auch mit starkem Fokus auf Innenlevel mit leichtem Labyrinthcharakter und regelmäßigen Nazihorden, die durch die schiere Zahl die Tatsache ausgleichen, dass der einzelne Nazi nur Kanonenfutter ist und das Prinzip von Deckung nur rudimentär verstanden hat.
      Mein Spielvergnügen wurde leider durch Soundprobleme getrübt - Dialoge außerhalb der Cutscenes waren entweder viel zu leise oder verzerrt oder anderweitig unverständlich, weshalb mir nur die Untertitel blieben. Schade, dass dieses Problem auch nach drei Jahren nicht gelöst ist, denn lt. den Steamforen war das schon zum Release ein häufiger Fehler.

      Wolfenstein The Old Blood (PC)
      Ein Kurzer Happen für zwischendurch, der bis auf die Länge The New Order in nichts nachsteht. Trotz scheinbar gleicher Engine etc. hatte ich hier keine Soundprobleme und konnte mich an den auch in der englischen Version deutschen Dialogen erfreuen, insbesondere an Rudi Jägers Lamento über seine Greta.


      Da die nTower Game Challenge 2017 in den letzten Tagen einige neue Posts bekommen hat, möchte ich nochmal darauf verweisen - 62 Abspänne habe ich dieses Jahr gesehen :D
    • Ich habe die Story von Super Mario Odyssey bin auch endlich durch. Ich musste mich noch nie durch ein Mario so quälen wie durch dieses hier.
      Die Level waren teilweise super langweilig und schlecht gemacht, die Bosskämpfe eine Frechheit, knifflige Jump n Run Passagen nicht mal mehr vorhanden und das Monde sammeln ist komplett demotivierend.
      Ich hoffe und bete inständig darum dass es noch ein gutes und vor allem richtige 3D Mario Jump n Run auf der Switch geben wird. Dann kann ich Odyssey schnell vergessen und drüber hinwegsehen was Nintendo da gemacht hat.

      Nintendo Switch-FC: SW-7225-2063-9820

      Neue NN-ID: RhesusNegatiiv

      3DS-FC: 1822-3320-2930
      undefined
    • Super Mario Odyssey (Switch)

      Endlich ist es soweit . Ich habe die 100% in Mario Odyssey erreicht! Also alle 999 Monde, alle Caperungen, alle Musikstücke, alle Kostüme, einfach alles. Und es hat unglaublich viel Spaß gemacht!
      Die Story an sich sich ist nichts Neues oder Bahnbrechendes, aber sie leitet einen geschickt in die verschiedenen Welten. Und die sind (fast alle) wunderschön. Was mich schon zur Optik bringt. Das Spiel sieht einfach wunderschön aus. So eine Optik ist, für mich, für ein Mario Spiel etwas ganz Neues und in dem Maße unerwartet. Untermalt von der der wirklich grandiosen Musik war es wunderbar, all die verschiedenen Welten zu bereisen.

      Nun zum Hauptpunkt des Spiels, dem Kapern und dem Sammeln von Monden: Das Kapern ist ein tolle Idee und es gab ja nun wirklich viele verschiedene Objekte, die gekapert werden konnten. Ich weiß noch, wie ich bei dem T-Rex gestaunt habe! Allerdings waren die Gegner dann doch ewtas zu zentriert in ihrer jeweiligen Welt. Manchmal wäre es schön gewesen, für einen Mond mehrere verschiedene Gegner benutzen zu müssen. Das Sammlen der Monde hat mir sehr gefallen. Es gab zwar sehr viele Monde, aber wenn man die Welten ausgiebig erkundet hat, dann konnten auch viele Monde gefunden werden und es fühlte sich nicht so gezwungen an, schon wieder in der Umgebung nach einem Mond zu suchen. Dennoch hätten einige Monde durchaus anspruchsvoller versteckt werden können, als sie durch eine simple Stampfattacke ans Tageslicht zu befördern. Dennoch habe ich ich über jeden der regulären 880 Monde gefreut und gerne zugesehen, wie er der Odyssey zu Gute kommt.

      Ein dicker Pluspunkt waren definitiv die vielen Anspielungen an ältere Teile. Da wären z.B. allgemein die 2D-Level, das Mario 64 Outfit, Donkey Kong, das gesamte Pilz-Königreich mit den Sternen oder Level 1 aus Super Mario Bros. (NES). Auch die Inszenierung des Endkampfes war für ein Mario sehr gut! Sehr Schmunzeln musste ich auch bei der Cutscene am Ende, als Mario Bowsers Rücken tätschelt. Auch die verschiedensten Kostüme sind gut, habe immer wieder ein anderes getragen.
      Sehr störend waren zum Ende hin leider ein paar Level auf der finsteren Seite des Mondes. Ja, das Spiel ist allgemein recht leicht gehalten, zum Ende hin kommen aber schon ein paar knackige Herausforderungen dazu. Ein paar davon fand ich aber echt übertrieben. Bei einer Sprungpassage (Mond 4 auf der finsteren Seite) habe ich mehr als 100 Tode hinnehmen müssen

      Alles in allem ist es aber eins der besten der Spiele, die ich gespielt habe. Ebenfalls ist es erst das zweite Mario, das mich motivieren konnte, die 100% zu erreichen. Und dennoch reicht es nicht für die vollen 10 Punkte, da es dann doch ein paar störende Kleinigkeiten und repetetive Aufgaben gab. Und das, obwohl das Spiel so gesehen mit neuen Ideen, Innovationen und Spielwitz vollgepackt ist.

      Insgesamt habe ich ca. 87h gespielt und gebe dem Spiel 9/10 Punkten
      Mein Switch-Freundescode: SW-6029-9421-6421
      Lost in Translation

    • Nach 920 verschiedenen Leuten , die ich via Streetpass begegnet habe und insgesamt fast 6 Millionen Schritten (für welche ich Münzen bekam, die ich wiederum hauptsächlich für Puzzletausch und Rette die Krone ausgegeben habe) ist es endlich so weit: Ich habe Puzzle-Tausch durchgezockt, alle 1712 Puzzleteile sind gefunden, alle 56 Puzzles vervollständigt. Hab dafür sogar eine Siegesbrosche bekommen, jetzt kann ich glücklich sterben :ugly:

      SSB #hypebrigade
    • 1. Terranigma für den SNES (Grafik ist top)
      Das Kampfsystem ist leider kompletter Müll. Die Story hat einige sehr tolle emotionale Momente aber ab Kapitel 3 merkt man doch dem Spiel an, dass es zu viel wollte. Die Städte sind toll, die Storys der Städte auch. Am Ende einige Logik - und Übersetzungsfehler. Früher war Terranigma alles für mich aber nach mittlerweile 25 Jahren ist es einfach nur noch ein Witz. Unterdurchschnittlich bis durchschnittlich gutes Game und das sag ich als größter Terranigma Fan überhaupt.

      2. Final Fantasy 2 für GBA
      Meilenweit besser als Final Fantasy 1!! Es gibt endlich eine Story(auch wenn FF1 eine kaum vorhandene hatte *hust hust*) Kampfsystem macht das Game jedoch trotzdem viel zu einfach und Zauber sind viel zu schwach. Heiler ist aber Pflicht. Bonus Content ist eine totale Katastrophe und ein Grindfest(4 Leute müssen in 1/10 Game so stark werden wie 4 davor in 9/10) Letzter Dungeon ist spiegelverkehrt und wiederholt sich. Alles in allem aber meilenweit besser als der Bonus Content von FF1. Wären so manche unfaire Gegner nicht, die stark geleecht hätten, dann wäre das Game eein Witz und viel zu einfach.

      Als nächstes ist Sword of Mana(Seiken Densetsu 1) für GBA dran aber wird wohl auch nich so pralle.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VfD2017 ()

    • Gravity Rush 2

      Von den diesjährigen Releases hab ich mir nur Ultrasonne, Nier Automata und eben GR2 geholt und ich muss sagen, damit bin ich schon zufrieden. Wie auch schon Nier ist GR2 eine wundervolle Erzählung in einer hübsch animierten Welt. Viele Problemstellen des ersten Teils wurden ausgemerzt, gerade die Missionen wurden abwechslungsreicher und die Steuerung ist mit dem DS4 deutlich besser. Kamera struggles gibts natürlich noch, sei den Entwicklern bei dieser Art von Spiel aber verziehen. Die schöne und vor allem große Welt (Hekseville + neue Stadt) und die interessanten Hauptcharaktere haben mich sogar dazu motiviert, alle Sidequests zu machen, was untypisch für mich ist. Aber die Variation der Missionen und der Charme der Welt und Charaktere motivieren ungemein. Die Story ist wiedermal teils kryptisch, aber sehr interessant und viele offene Fragen ausm ersten Teil werden beantwortet. Und natürlich gibts noch die wtf-Welten, wo Kat und Raven wieder am Trippen sind. Absolute mega Empfehlung, mit Nier Automata das beste, was ich auf der PS4 spielen durfte. 9.5/10

      Smooth Seas don't make good sailors.
    • Seiken Densetsu 1(Sword of Mana)
      schönes Remake vom ersten Game mit einer guten Geschichte. Fand die Geschichte sogar besser als Seiken Densetsu 3(Secret of Mana 2). Was den Spielspaß etwas trübt sind die sinnlosen Nebengeschichten, wo man extrem grinden muss bis man grün ist und der sinnlose Sammelwahn einiger Statuen, Münzen, Gllitzerrüstung etc. Das Spiel ist eine Mischung aus Seiken Densetsu 2 und 3. Minimale Änderungen bei beiden Pfaden aber nicht genug um ein zweites Mal zu spielen. In 15h ungefähr locker durchgespielt.

      Seiken Densetsu 3(Secret of Mana 2)
      Grafik top, Kampfsystem bestes von allen Mana Games, Upgradesystem, viele Dörfer, tolle Musik, tolle Bossfights. Geschichte besteht aus 6 Charakteren deren 3 , die man auswählt abgesehen vom Anfang und Ende nur minimale Änderungen hat. Geschichte ist auch so rar das man eigentlich das ganze Spiel über nur grindet oder kämpft. Ganz anders als Seiken Densetsu 1(Sword of Mana). Es ist vergleichbar mit Xenoblade Chronicles X zu Xenoblade Chronicles nur das XCX viel mehr Story hat. Im ersten Anlauf hab ich ca. 30h gebraucht.
    • Nier (PS3)

      kurzer hinweis vorab: es folgen jetzt viele spoiler..die eine oder andere situation möchte ich nicht umschreiben, sondern direkt sagen wie sie sind..anders macht es in meinen augen keinen sind, auch der würdigung wegen..
      da ich zusammenhängende (mehr oder weniger) games immer chronologisch spiele, hatte ich Nier genommen, um danach Nier Automata (PS4) besser verstehen zu können und das macht hier durchaus sinn..
      nier bietet viel stoff, sowohl positiven als auch negativen, wobei das letztgenannte zu vernachlässigen ist - angefangen bei der grafik..sie ist nicht sonderlich hübsch, man denkt häufig, dass es ein ps2 game sein könnte..mich hat es nicht sonderlich gestört (keine grafikhure), auch wenn der gedanke schon desöfteren kam..egal, denn das spiel verweist jenen gedanken immer mehr in seine schranken..

      es hat viele macken..designtechnisch..manche dungeons müssen in einem durchlauf zwei-,dreimal besucht werden..möchte man noch nebenmissionen abschließen, sogar noch mehr..in einem gibt's blöcke, die man verschieben muss..im grunde ohne sinn..und das in mehreren räumen..wirklich nervig..da wird die perspektive häufig auf die vogelperspektive geswitcht, zelda 1- like ..apropos perspektiven..es gibt hier weitere..wie in einem jump 'n run hüpft man von links nach rechts, von unten nach oben in 2,5D-Ansicht..
      oder eine villa in schwarz-weiß mit festen kamerastandpunkten (resident evil hust..)
      abwechslung wird geboten, auch wenn man sich das eine oder andere hätte sparen können..so wie mit dem angeln z.b. ..storyrelevant bedarf es einen einzigen fisch zu fangen..man kann zwar seine skills etappenweise verbessern, sollte man eine nebenmission komplett abschließen, so richtig einen nutzen hat es aber nicht, außer, dass stärkere meerestiere dann fangbar werden und man so die fischliste erweitert bzw. komplettiert..
      als landwirt kann man sich auch probieren oder besser lieber nicht..denn, sinnlos..zum einen lassen sich 98% der sachen käuflich erwerben, zum anderen ist es wirtschaftlich kaum lohnenswert..da verklopp ich lieber paar roboter, verkaufe ihre hinterlassenschaften und habe mehr davon..

      stichwort nebenmissionen..es gibt sehr viele von ihnen..die meisten ala: hol das, liefere jenes von punkt a nach b, frag nach wo meine lieferung abgeblieben ist etc. ..letzteres ist ein witz, da sich die personen im selben ort aufhalten und gefühlte zwei sekunden laufzeit voneinander entfernt sind - kurze anmerkung, der held ist ziemlich zügig auf den beinen..
      gibt natürlich auch 'sinnvollere'..wo man ein monster erledigen muss, der ständig postboten frisst und somit die briefzustellung unterbrochen ist..in diesem zusammenhang gibt es da eine alte lady, die ziemlich griesgrämig drauf zu sein scheint..da sich erstens kein postbote zu ihr traut (lebt in einen leuchtturm) und zweitens eh noch kaum welche gibt (grund kennen wir), spielen wir eben den zulieferer und erfahren mehr und mehr das warum, weshalb, wieso und, dass sie eben doch nicht so eine 'hexe' ist..

      vieles ergibt in diesem game keinen sinn..auch die tatsache, dass unser held gefühlt alles machen kann, nur nicht schwimmen..man würde aus der stratosphäre runterspringen und würde sich nicht mal den kleinen zehen brechen, aber schwimmen? keine chance..wenn man aus versehen in einen bach, fluss oder whatever reinplumst, findet man sich einfach an einem nahegelegenen ufer wieder..

      die welt ist nicht groß..alles ist sehr schnell zu erreichen..auch weil man auf der oberwelt einen eber reiten kann, nachdem man ihn erledigt hat (respekt und so)..
      hört sich alles/vieles negativ oder bizarr (eine der hauptcharas ist leichtbekleidet, und gut bestückt - die pantys wird man oft genug zu sehen bekommen - auch in nahaufnahmen) an? korrekt..und trotzdem habe ich das game gestern viermal durchgespielt und somit alle vier enden gesehen..richtigerweise keine komplette viermal..da man ab dem zweiten und weiteren durchgang jeweils ab der hälfte des spiels anfängt..warum? also warum gab ich es mir noch weitere dreimal? ganz einfach..im zweiten spielverlauf bekommt man, abgesehen von einem veränderten ende, weitere dialoge und sequenzen serviert..zudem zeigt das spiel gewisse storyplots aus einem anderem winkel, was so manch eine eigene entscheidung hinterfragen lässt.. was im ersten durchgang noch so selbstverständlich war ('natürlich kill ich dich, du bastard'), wird nach und nach das eigene handeln immer fragwürdiger..das eigene gewissen konfrontiert einen und man fühlt sich zunehmends schlechter bei dem was man macht und was man zuvor gemacht hat (shadow of colossus lässt grüßen)..
      die enden bauen aufeinander auf..je nach gewählter entscheidung im finale, kann man so also ein weiteres ende sehen oder das spiel ist zu ende, nachdem man das ende D gesehen hatte..im wahrsten sinne des wortes zu ende..es fragt (vier-,fünfmal) einen, ob man das gewählte möchte, da sonst alle spielstände und alles erspielte gelöscht werden!! (ich rate euch davor die saves auf usb zu kopieren) welch eine kuriosität.. symbolhaft eben, dass nach dem letzten ende (D) alles vorbei und 'abgeschlossen' ist..

      story ist komplex und bizarr..das drumherum eher zweitrangig..es geht um trauer, tod und verlust.. (und das ist noch ein kleiner teil..) kein happy end..niemals.. ein aufopfernder vater, der seine tochter, die von der runenpest befallen ist, befreien möchte..und er tut wirklich alles dafür, ist sich für nichts zu schade..was sich dann in den kommentaren von seinem kämpfenden begleiter in form eines buches (!!) widerspiegelt..das buch kommentiert im grunde jede tat, sei es sinnlos (in seinen und unserer aller augen) oder nicht..er ist eloquent, humorvoll, vulgär, sarkastisch, zynisch, arrogant, frech und doch irgendwie liebenswert.. was der sich an wortgefechten mit der anderen mitreisenden (gut gebauten panty-lady) liefert, ist herrlich grandios und trägt enorm zu der atmosphäre von nier bei..die jeweiligen sprecher sind absolut top gewählt und machen ihren job exzellent!

      ich liebe diese art von spiel..nier ist für mich ein nischen action-rpg..es ist klein, atmosphärisch, ehrlich..wertvoll..bleibt im gedächtnis..weiß nicht, ob es anders funktioniert hätte, würde es die zutaten eines final fantasys bekommen..
      es gibt so viel zu erzählen..was dieses spiel für mich noch so ausmacht..irgendwo muss aber ein ende gesetzt werden..es ist trotz vieler macken, die, wie erwähnt, sehr schnell in den hintergrund geschoben werden, ein prägendes stück software.. da(zu) fällt mir 'Deadly Premonition' ein..

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rpg master ()

    • The Elder Scrolls V: Skyrim

      Habe es jetzt auf der Switch durch aber damit ist es noch lange nicht vorbei. Bin nur froh die HQ beendet zu haben um mich dann entspannt allem anderen zu widmen. Von allen RPGS ist es für mich einfach eins der Besten. Es spielt sich einmalig, immer anders und hat eine perfekte Open World die so stimmig aussieht das es auch nach 6 Jahren noch spannend ist.

      RiME

      Rime ist wie Journey, Flow oder Flower ein absolut geniales Erlebnis. Von Anfang an zieht es dich in seinen Bann. Ohne Kämpfe oder HUD und sonstige unnötige Dinge weiss das Spiel zu begeistern. Die Story ist zudem tiefgründiger als gerne behauptet wird und als man im ersten Moment denkt. Man muss sich ganz drauf einlassen. Für mich ein Meisterwerk das man am Besten in einem Rutsch durchspielen sollte um es voll zu genießen. Dauert etwa 8 Stunden wenn ihr alles sammelt und erkundet. Was ich nur empfehlen kann.

      Hammerwatch

      Ein kurzweiliges Spiel das viel Bock macht. Story hat es keine. Ihr wählt aus 7 Klassen eine aus und schnetzelt oder schiesst euch durch 4 Akte mit jeweils einem Boss am Ende. Ich hatte es auf Normal in 7 Stunden durchgespielt. Danach folgt noch der Temple of the Sun DLC. Für Fans von Dungeon Crawlern ein Muss. Pixel Optik mit vielen Gegnern, aufleveln des Charakters und teilweise knackigem Schwierigkeitsgrad.

      Super Mario Odyssey

      Die Rückkehr. Nach Mario 64 und Sunshine war es für mich endlich wieder ein tolles Mario Erlebnis. Bin sprachlos und sage jeder muss es spielen. Ironischerweise habe ich nun wieder Bock auf ein 2D Abenteuer
    • Dragon Quest VIII (3DS)
      Es ist einfach/endlich mal wieder Dragon Quest. Vom Intro an ist man direkt wieder drin, die Charaktere, auch wenn diesmal zwei nicht-spielbare Charaktere ebenfalls wichtig sind, sind direkt sympathisch und man wird zu keiner Zeit enttäuscht. Im Vergleich zu älteren DQ-Spielen gibt es einige kleinere Verbesserungen, zum Beispiel landen erbeutete Sachen direkt im Beutel. Die Story ist weniger episodisch als in früheren Teilen, weicht aber ansonsten nicht vom etablierten Pfad ab.

      Super Paper Mario (Wii)
      Irgendwie hab ich nie ein Paper Mario Spiel gespielt und darum ist es auch eher komisch, gerade mit dem untypischsten Vertreter der Reihe anzufangen. Das Spiel habe ich ziemlich zeitnah nach dem Release mal "im Vorbeigehen" gekauft, musste es aber scheinbar gut zehn Jahre reifen lassen. Die Pixel mit ihren Fähigkeiten fühlen sich ein wenig "kirbymäßig" an und die 2D/3D-Wechselspielchen sind etwas, was auch in einem "normalen" 2D-Mario hätte vorkommen können als frisches neues Element.

      Bayonetta (WiiU)
      Die Präsentation ist toll (wenn auch übersexualisiert) und das Gameplay actionreich und schnell - leider ist das Spiel in beiden Belangen aber schwächer als DmC, welches ich dieses Jahr ebenfalls spielen konnte. Was mich jedoch wirklich gestört hat, war die Unstetigkeit der Schwierigkeitsgrade. "Normal" war sehr ungleichmäßig und hat nur selten ein passendes Niveau gehabt (ich spiele immer mittlere Schwierigkeitsgrade), während "Leicht" schon nur noch albernes Hampeln war. Ich habe ab etwa der Hälfte von "Normal" auf "Leicht" gewechselt, habe aber auf beiden Stufen das Spiel nur eingeschränkt genießen können.

      Super Mario World (WiiU)
      Ich habe SMW schon oft durchgespielt, mit allen Levels oder nur mit Minimum (ab Donut Plains direkt abbiegen und Endstation Bowser) und diesmal bin ich einfach durchgelaufen, hab alle normalen Welten gemacht und ein paar optionale Level auf dem Weg mit. Das Spiel ist, ohne SMB 1 als das erste und SMB 3 als das große NES-Spiel herabzuwürdigen, so etwas wie die Mutter aller 2D Mario Jump'n'Runs mit sovielen Mechaniken, die dort eingeführt wurden und bis heute Standard sind.

      Donkey Kong Country (WiiU)
      Donkey Kong Country 2 (WiiU)
      Donkey Kong Country (WiiU)
      Warum hat man 2D Jump'n'Runs mit DK eigentlich so lange nicht weiterverfolgt? Wii und Wii U hatten ja dann endlich wieder Ableger (die ich auch richtig gut fand) und ich hoffe, dass die Switch auch einen Teil bekommt. Die Serie hat soviele tolle Mechaniken, dass man auch ohne große Neuerungen ein gutes Spiel daraus designen kann. Bei den Oberwelten hat man damals noch langsam gelernt, aber spätestens mit DKCR war auch das stimmig. Auch wenn die einzelnen Charaktere der Spiele sich unterschiedlich spielen, wirkt es doch immer wie aus einem Guss.

      Damit endet mein Spielejahr 2017 und auch die nTower Game Challenge 2017 - 2018, ich komme :D
    • Es ist vollbracht.


      Xenoblade Chronicles 2

      Oh man, was war das für ein Koloss von einem Spiel, von dem ich streng genommen noch lange nicht alles gesehen habe. Nach ca. 113 Stunden ist die Hauptquest nun allerdings beendet – und vorerst brauche ich wohl auch eine Pause.

      Wenn ich meine Zelda-Liebe einmal ausblende, dann würde ich wohl sagen, dass Xenoblade Chronicles 2 das bisher beste Nintendo Switch-Spiel ist – was allerdings nicht heißt, dass es keine Macken hätte. Zu den größten Stärken des Spiels zählen die sympathischen und erinnerungswürdigen Charaktere, das absolut grandiose Kampfsystem, der famose Soundtrack und natürlich die teils spektakulären Szenerien, durch die man schreitet. Einige Macken stellen wiederum teils sehr lieblos integrierte Spielelemente, sehr inkonsistente Komponenten innerhalb der Optik des Spiels, der sehr zähe Einstieg und noch etliche weitere Kleinigkeiten dar, die viele Dinge des Spiels komplizierter gestalten, als sie eigentlich sein müssten (Stichwort: Spezialfähigkeiten).

      Das Ding ist allerdings, dass viele der Problemchen, unter denen Xenoblade Chronicles 2 leidet, auch für ziemlich alle anderen JRPGs gelten. Im Gegenzug macht das Spiel allerdings etliche Dinge teils viel besser als eben die meisten anderen JRPGs – und gerade beispielsweise das Kampfsystem konnte mich bis zum Ende hin bei Laune halten – und ich habe schon einige JRPGs abgebrochen, weil mir die Kämpfe auf Dauer zu eintönig waren.

      Somit gilt Xenoblade Chronicles 2 unterm Strich von jetzt an als mein liebstes JRPG überhaupt und bekommt auf meiner subjektiven Skala die Höchstwertung. Ich kann es kaum erwarten, was Monolith als nächstes aus dem Hut zaubert!

      10/10
    • The Legend of Heroes: Sen no Kiseki (Trails of Cold Steel) III (PS4-JP)

      Nach etwas mehr als 123 Stunden habe ich heute den Abspann gesehen und muss sagen dass es eine sehr lange und emotionale Reise war.

      Ein wirklich tolles Spiel, welches leider das selbe Kernproblem wie seine beiden Vorgänger hat. Nämlich das die Gegner schlecht ausbalanciert sind, so das man (wieder mal) gezwungen wird die Spielmechaniken ausnutzen, wenn man (auf den höheren Schwierigkeitsgraden) eine Chance gegen sie haben will. Fans der Reihe wissen was ich damit meine.

      Ich würde an dieser Stelle liebend gerne etwas zur Story erzählen, da es aber noch einige Zeit dauert bis das Spiel auch hierzulande erscheint, sowie vieles was ich sagen möchte Spoiler enthält, verzichte ich darauf. Die Story ist nämlich mit Abstand das beste am Spiel und sollte jeder selbst erleben.

      Auf technischer Seite habe ich leider zwei Dinge zu bemängeln. Zum einen geht die Framerate in einigen Arealen ziemlich in die Knie, selbst auf einer PS4 Pro. Es sind aber nur 4-6 Bereiche im Spiel wo das geschieht. Zum Anderen gibt es selbst mit der letzten Version des Spiels (Ver. 1.06 zu diesem Zeitpunkt) immer noch Bugs im Spiel die es zum Absturz zwingen. Auch hier gibt es nur wenige Stellen wo dies passieren kann, meistens jedoch gegen Ende des Spiels wenn man sich in Dungeons an Orbal-Stationen heilen will.

      Ich werde mir nun ein paar Tage Pause vom Spiel gönnen, bevor ich mich an einem NG+ Nightmare run versuchen werde. Ich muss erst mal das Ende verdauen.

      Schlussendlich gebe ich dem Spiel 84%.

      Freut auch schon mal auf diesen Teil wenn er hierzulande erscheint, ich warte indessen auf den vierten und letzten Teil der Reihe, welcher Ende diesen Jahres in Japan erscheint.
      Now Playing:
      Wagamama High Spec (PC), Sorcery Jokers (PC),
      Fureraba ~Friend To Lover~ (PC), Harvest Moon 3D: A New Beginning (3DS),
      The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV ~The End of Saga~ (PS4)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shikan Raider ()