Angepinnt Durchgezockt! (Spoilergefahr)

    • Soul Blazer


      Endlich habe ich mich nach Jahren mal rangewagt, auch wenn ich schon wusste, dass mich hier kein zweites Terranigma erwartet, was zweifellos das beste Videospiel aller Zeiten ist.

      Trotzdem muss ich sagen, auch wenn nur Ansätze da waren, hat mich das Spiel vollkommen überzeugt. Es hat ein recht simples aber spaßiges System. Man kämpft in der Draufsicht gegen diverse Gegner, die aus Portalen kommen, hat man genügend Gegner besiegt, kann man das Portal betreten, und dieses schaltet dann entweder neue Wege frei oder aber baut ein Teil des Landes wieder auf, indem man sich befindet.

      Die Quintet Spiele der SNES Ära haben den starken Fokus auf den Aufbau einer zerstörten Welt, auch hier puzzelt man nach und nach die einzelnen Gebiete wieder zusammen. Kommt man zurück in die "Hub-Welt" findet man dort häufig NPCs zum Reden, die einem Hintergründe verraten oder Belohnungen geben, so wird man Stück für Stück besser durch neue Ausrüstung und stetiges Leveln.

      Hat man den Boss eines Gebietes gelegt, kann man in das nächste Gebiet reisen.

      Die Figur, die man spielt, ist quasi von oben gesandt, um das Chaos auf der Welt zu bereinigen, da eine Macht wieder erweckt werden soll. Auf der Suche ist man nach Dr. Leo, ein Wissenschaftler, der genau eben dies auch zu verhindern versucht.

      Ohne zuviel zu spoilern. Das Spiel hat einige böse Stellen und ist an vielen Stellen bittersweet. Gerade wenn es auf das FInale zugeht, gibt es da ein paar heftige Momente und Plottwists und das Ende hat mich schon etwas fertig gemacht.

      Für die damalige Zeit und als Wegbereiter für Terranigma war das Spiel wahrscheinlich sehr gut. Aus heutiger SIcht muss man hier und da schon einige Punkte abziehen, da es doch teilweise sehr träge, eindimensional ist und auch mal Längen hat. Wer auf Action-Rollenspiele aus der SNES-Zeit steht, sollte einen Blick auf jeden Fall riskieren.

      Die Quintet-Spiele haben damals einfach etwas gemacht, was Videospiele sich noch nicht so oft getraut haben damals. Sie haben erwachsene Themen angesprochen. Es ging auch immer um Tod, viel natürlich auch im religiösen Kontext, aber auch um Umweltproblematik, Politik, Krieg, Leid uvm.

      Mit einer reinen Punktwertung tue ich mich schwer, deswegen lasse ich diese weg. Klare Spielempfehlung an SNES-Fans, insbesondere die, die die RPGs mochten.
      Hübsches Grünzeug!

      tl;dr <3
    • @rpg master
      Absolut. Soul Blazer könnte als Urvater eingehen, auf dem dann die Nachfolger aufbauten, quasi als erste Schritte im Action RPG Genre bei Quintet. Zuvor haben sie zwar schon ActRaiser gemacht, aber auch wenn das eine ähnliche Thematik hatte, spielte es sich doch anders. Für Erstlingswerke sind das erstaunlich gute Spiele gewesen.

      Wenn ich gerade nix Aktuelles zum Zocken habe, wird halt auch alter Kram hervorgeholt. Gerade die SNES-Ära finde ich einfach super und ich habe da noch einige Lücken von nischigen Spielen. Die hier erschienen RPGs habe ich natürlich alle gespielt, auch die Games von Nintendo zum größten Teil.
      Hübsches Grünzeug!

      tl;dr <3
    • Rime (PS4)

      hab das eig. zweimal beendet.. nach dem ersten durchlauf hatte ich längst nicht alle sammelbaren dinge.. heißt nicht, dass ich generell alles in nem game komplettiere..dieses spiel bot sich mir jedoch aus mehreren gründen an es nicht gleich beiseite zu legen..
      zum einen: es ist nicht sonderlich lang.. doch irgendwie habe ich verhältnismäßig viele stunden damit verbracht, verglichen mit dem was ich dann von mehreren quellen bzgl. der spielzeit las, die man da so grob für's durchspielen bräuchte..
      zum anderen: die atmosphäre, die zum erkunden einlädt..auch wollte ich erfahren, ob sich was ändert, sollte ich alles einsammeln..vieles stand auch in zusammenhang mit den trophäen..so schaute ich mir an, was denn alles vonnöten wäre, ob alles schnell und unkompliziert machbar ist - das war es - und so machte ich mich auf, alles zu sammeln und die platin zu bekommen..
      nach dem durchspielen gibt's eine levelauswahl, auch eine übersicht wo noch was zu holen wäre..
      da überall alles noch unvollständig war, habe ich gleich im ersten level angefangen und bin so bis zum schluss also nochmals alles durchgegangen, bis ich dann die platin hatte (meine zweite erst überhaupt, nach bloodborne)..

      zum spiel selbst: wie erwähnt ist die atmosphäre hier hervorzuheben..die wird einerseits von dem artstyle (cell shading - ähnlich dem in wind waker), andererseits von der akustik hervorgebracht..die welt in Rime ist sehr lebendig..vögel, schweinchen, eidechsen, fische, krabben, quallen etc. ..man ist zwar allein, aber irgendwie dann doch nicht..
      es gibt auch einige rätsel, wie könnte es auch anders sein in so einem spiel..die sind jedoch nicht allzu anspruchsvoll, kann man also relativ locker alles lösen..
      das ganze spiel hat mich immer wieder an ICO erinnert, nur dass man hier u.a. nicht kämpfen kann, was für mich auch völlig ok war..

      zur story wäre wohl jedes geschriebene wort ein spoiler..
      Spoiler anzeigen
      das ganze ist sehr sehr traurig und hat alles andere als ein happy end..intensiv..und bleibt im gedächtnis
      auf jeden fall wird am ende vieles aufgeklärt..

      mir hat das spiel größtenteils gefallen...nur sollte man es ohne hektik spielen und versuchen sich auf die umgebungen einzulassen und genießen..es wird sich entfalten..
    • Tokyo Xanadu eX+ (PS4)


      Also eines muss man Falcom ja lassen, sie wissen es eine interessante Story zu erzählen, auch wenn sie hier stellenweise ein bisschen, ich sag mal "over the top" gehen. Ich meine, man verwandelt einen Teil seiner Seele in eine Waffe um Wesen zu bekämpfen, die nur ein Bruchteil der Menschheit überhaupt sehen kann? Mehr werde ich aber nicht zur Story sagen da dies Falcom-üblich die größte Stärke des Spiels ist, neben den Interessanten Charakteren.

      Die Musik ist durchweg stimmig und passt zum gesehen, einige der Boss-Tracks gefielen mir zudem sehr gut. Und diesmal können wir auch der originalen japanischen Sprachausgabe lauschen. Eine englische Sprachausgabe gibt es diesmal nicht, die Texte sind aber in Englisch.

      Das Kampfsystem ist sehr Komplex, geht aber nach einer längeren Eingewöhnungsphase gut von der Hand. Ich könnte mich hier daran versuchen es zu erklären, ich rate aber eher dazu es selber auszuprobieren, oder sich Gameplay-Videos anzusehen. Man lernt fast durch das gesamte spiel durch neue Aktionen die einem helfen.

      Vom Umfang her hab ich auch nichts zu meckern, ich brauchte knapp 80 Stunden bis ich den Abspann sah, wobei ich es auch langsam angehen ließ. Wenn man schneller ist kann man das durchaus in 50-60 Std. schaffen.

      Kommen wir nun zum negativen, kein Spiel ist bekanntlich Perfekt auch dieses nicht.

      - Die Framerate bricht selbst auf einer PS4 Pro stellenweise etwas ein, obwohl das Spiel nur ein verbesserter Port der Vita Version ist und grafisch bestenfalls durchschnittliches PS3 Niveau erreicht.

      - Wie bei Falcom Spielen üblich ist es nahezu unmöglich alles im Spiel zu erreichen/sehen ohne das man einen Guide benutzt.

      - Einige Charaktere treten deinem Team viel zu spät bei.

      - Viele der Bosse sind selbst auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad übertrieben Stark und brauchen einen nur "anpusten" und man fällt schon halbtot um, vom Schaden den man nimmt. (Ich selbst spielte auf "Normal" gibt aber noch Vier Schwierigkeitsstufen darüber).

      Als Fazit bleibt mir nur sagen dass das Spiel durchaus empfehlenswert ist, (allein schon wegen der Story) und wer auf der PS4 ein RPG sucht sollte dem spiel eine Chance geben.

      Auch wenn ich mir gewünscht hätte das es einfacher gewesen wäre an eine physische Kopie des Spiels zu kommen. Ich musste die mir extra aus GB zukommen lassen, was aber immer noch günstiger war wie sie im deutschen PSN Store digital zu kaufen.

      Fehlt nur noch meine Wertung, ich gebe dem Spiel 82%.
      Now Playing:
      Princess Evangile W Happiness (PC), Wagamama High Spec (PC),
      Sorcery Jokers (PC), Fureraba ~Friend To Lover~ (PC) Tokyo Xanadu eX+ (PS4)

    • Dual Orb 2 (SNES) - RPG (1994)

      mal wieder ein snes rpg durchgezockt.. das spiel erschien nie außerhalb japans, wurde jedoch von fans in's englische übersetzt, welches ich dann auch letztlich nahm..ich kann bis auf ein, zwei wörter kein japanisch :D , mitunter ein grund mehr nicht mit dem ersten teil angefangen zu haben..
      das spiel hatte ich vor jahren schon auf dem schirm..hatte das ein oder andere bildchen gesehen und wollte es spielen (so ist das in der regel bei mir)..nun, dieser tage ward es um's spiel geschehen..mich reizen einfach diese 16bit-games, bin damit auch aufgewachsen..und die snes-zeiten waren für rollenspiele und action-rpg's eh ein paradies..

      möchte eig. nicht zu viel schreiben, denn so gut ist das spiel nun doch nicht..
      habt ihr breath of fire 2 mal gezockt? dann wisst ihr, dass ihr kaum ein schritt machen konntet ohne erneut in den nächsten kampf verwickelt zu werden ..hier ist es noch extremer..ja, bei den früheren spielen dieser art war das irgendwie mode - ich erinnere mich auch an 7th Saga z.b. (auch ganz schlimm) wo es ähnlich war..
      ich weiß nicht, ob ich es je beendet hätte, würde der emulator nicht diese sinnvolle vorspul-option haben, wo man das geschehen um das zigfache beschleunigen kann..denn es sind verflucht viele kämpfe..

      story an sich ist für nen rollenspiel recht kurz aber in relation gesetzt ganz ok..die unmenschlich viele kämpfe ziehen das aber unnötig in die länge..etwaige nebenmissionen oder secrets hab ich keine feststellen können..
      grafik ist eig. eher mau..der soundtrack dagegen schon sehr viel besser..

      zusammengefasst kann ich sagen, dass es relativ solide ist..nicht mehr und nicht weniger..

      persönlich bin ich auf eine sache ganz besonders stolz..da gab es ein schieberätsel (sonst nichts vergleichbares), wo man fässer in entsprechende markierungen durch das rollen positionieren muss - sechs an der zahl..das war wirklich eine harte nuss (respekt an die entwickler für solche denkaufgaben im allgemeinen), bin lange dran gesessen..gedanken, mal in ner komplettlösung nachzuschauen, gab es..da ich aber step by step merkte, dass meine ansätze doch forschritt zeigen, auch dank der fehlversuche, knobelte ich mich letzten endes dann doch durch 8)
    • The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (3DS)
      OoT und mich verbindet eine lange Geschichte, die erstaunlich kurz zu erzählen ist. Als Riesenfan von ALttP habe ich auf dem N64 nie etwas mit OoT anfangen können. Obwohl ich bei Super Mario 64 keinerlei Probleme mit dem Sprung in die dritte Dimension hatte und das Spiel zum Launch gefeiert habe ohne Ende, war OoT mir irgendwie fremd. In der Folge hat es fast 15 Jahre gedauert, bis ich ein 3D Zelda habe richtig spielen können. Rückblickend kann ich nicht mal mehr sagen, warum mich OoT so "verschreckt" hat.
      OoT selber ist, besonders in der Retrospektive, sicherlich an vielen Stellen wegweisend für spätere Teile gewesen und bis auf BotW wäre vermutlich kein Zeldaspiel so, wie es eben ist, wenn OoT nicht gewesen wäre. Trotz allem ist OoT für mich nicht "das beste Zelda aller Zeiten", aber definitiv eine Erfahrung die endlich gemacht zu haben ich froh bin.

      Steamworld Dig (3DS)
      Manchmal kommen einem komische Ideen... "Ich hätte jetzt voll Bock auf ein Buddelspiel!". Hmm ja, da fallen mir jetzt Klassiker ein wie Boulder Dash und Dig Dug oder Sandboxspiele wie Minecraft und dessen Derivate. Aber, und das ist gut so, denn sonst hätte es kein Buddelspiel für mich gegeben, auch Steamworld Dig.
      Das Spiel hat eine stimmige Atmosphäre und das Spielgefühl ist richtig schön flüssig, da sowohl die Bewegungsmöglichkeiten über die in typischen Buddelspielen hinausgehen (multiple Wandsprünge!), als auch die Steuerung flüssig und knackig auf den Punkt die Nutzung dieser Möglichkeiten erlaubt. Der Fortschritt durch bessere Items ist total sinnvoll und man ist zu keiner Zeit zu gut oder zu schlecht ausgestattet (anders als bei Wonderboy: The Dragon's Trap).

      Abzû (PC)
      Eine Mischung aus Flower und Journey, nur eben im Wasser. Die wortlos erzählte Story profitiert von der Bildgewalt der Schauplätze und dem bombastischen orchestralen Soundtrack und nach gut zwei Stunden hat man eigentlich kein Spiel gespielt, sondern es viel mehr erlebt.

      Far Cry 4 (PC)
      Die Far Cry Reihe ist bislang spurlos an mir vorbeigegangen, außer den Covern der Spiele (man liest ja Spielekauf.de, vormals Konsolenschnäppchen) wusste ich gar nichts darüber. Da aber hier im Forum die Vorfreude auf FC5 durchaus ausgelebt wurde und ich mal wieder Lust auf einen Shooter hatte, habe ich mich einfach mal rangewagt.
      Viel über das Spiel zu sagen lohnt vermutlich nicht, da die meisten die Serie eh kennen. Für mich ist es eine grundsolide Shootermechanik ohne Schnörkel in einer stimmigen Welt mit total lustigen Charakteren. Ein Hoch auf Ubisoft für die Synchronisation - ein mit Waffen handelnder Priester mit der Stimme von Mr. Eko aus Lost, chapeau!
      Negativ aufgefallen sind mir nur ein paar kleine Dinge: Die Angriffe der Wildtiere hätten ruhig seltener sein können und waren weder herausfordernd noch unterhaltsam, sondern nur lästig. Ebenso habe ich mich oft darüber geärgert, dass Waffen von Gegnern mit derselben Taste geplündert werden wie andere Sachen - steh mal mitten in einem feindlichen Außenposten und stell fest, dass du statt deinem liebgewonnen Sturmgewehr jetzt irgendeine andere Wumme in der Hand hältst und dein eigenes Gewehr irgendwo in einem Berg von Leichen liegt.

      Spy Chameleon (PS4)
      Gab es irgendwann mal bei Playstation Plus, fand ich auf Screenshots aber doof. Dass es nicht im Stapel ungespielter (und ungewollter ;) ) PS+-Spiele verrottet, verdankt es dem Test der Switchversion von @Marco Kropp. Die Mechaniken sind einfach und intuitiv und die Rätsel damit durchaus durchdacht. Die zwei bis drei Stunden, die man mit dem Spiel verbringt, wird man auf jeden Fall gut unterhalten.


      Lumo (PS4)
      Tolle Optik (sobald man das verstörende Intro im Grafikstil von Die Sims hinter sich hat) und viele coole Rätsel mit interessanten Mechaniken... aber eine Kamera, die die Geschicklichkeitspassagen für mich oft unnötig in die quälende Länge gezogen hat. Warum kann die Kamera nicht vernünftig drehbar sein? An einer Stelle hatte ich (reproduzierbar, aber nicht spielverhindernd) mehrere Abstürze, die den Eindruck noch weiter trüben.
      Insgesamt ein Spiel, welches ich mir nicht kaufen würde, welches man aber mal spielen kann.

      De Blob (Wii)
      Ein herrlich buntes und lustiges Spiel, das auf der Wii ein wenig an der Steuerung krankt und bei manchen Missionstypen doch ein wenig nervig sein kann, insgesamt aber grundsolide Plattformerkost bietet. In meinen Augen gut gealtert und für Freunde von 3D Plattformern definitiv eine Empfehlung.

      nTower Game Challenge 2018: 19/50.
    • Mein letzter Post ist ja schon wieder eine Weile her.

      Noch 2017 durchgespielt:
      Cartoon Network: Battle Crashers (Switch)

      Dazu muss und möchte ich nicht mehr sagen, als dass ich mich durchquälen musste. Es ist ein Test für ntower entstanden, den ihr euch hier durchlesen dürft, wenn ihr das denn wollt ;)

      Wertung: 4/10

      Shinobi Refle: Senran Kagura (Switch)

      Das Durchspielen dieses Spiels war nun wirklich keine Herausforderung. Ich spielte für den großen Weihnachtstest (hier gucken), bis ich das Schlussbild komplett hatte. Vor kurzem habe ich dann sogar noch alle Minispiele in allen Farben absolviert, um die Accessoires zu vervollständigen. Warum? Keine Ahnung :ugly:


      Wertung: 5/10


      Nine Parchments (Switch)

      Auch dies wurde wieder aufgrund eines Tests gespielt. Immerhin war es bedeutend besser als die ersten beiden Titel dieses Beitrags. Für mehr Infos hier der Test. Zur Info: Ich habe tatsächlich nur die Story einmal durchgespielt und noch ein wenig so gezockt. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ich nochmal zurückkehre, um alle Charaktere freizuspielen.

      Wertung: 8/10


      Bound (PS4)
      Bound bekam ich durch das PS Plus-Abo. Angezogen von der Optik spielte ich dann ein durchaus interessantes Spiel. Die Hauptfigur bewegt sich nicht einfach nur durch die Level, sondern tänzelt durch sie hindurch. Ihre Bewegungen erinnern an Ballett. Das Spiel an sich ist simpel, denn man versucht in komplexer werdenden Levels den Ausgang zu finden, vorbei an wenigen Gefahren und deutlich mehr Abgründen. Die Level-Architektur ist schon ziemlich cool und sehr künstlerisch und wer darauf steht, kann Bound durchaus eine Chance geben.

      Der größte Reiz liegt für mich daher eindeutig in der optischen Darstellung. Spielerisch liegt der Hauptaspekt jedoch in der Geschwindigkeit, was man an den Trophäen erkennt. Von diesen gibt es nämlich viele, die auf möglichst schnelle Zeiten setzen. Wer also alles aus Bound herausholen möchte (also auch noch länger als bis zum Ende spielen möchte), sollte ein Faible für Speedruns haben. Aber wie gesagt, auch fürs einmalige Durchzocken kann man es sich aufgrund der optischen Darstellung auf jeden Fall geben.

      Wertung: 6/10


      Amnesia: The Dark Descent + DLC (PS4)
      Auch die Amnesia Collection gab es über PS Plus. Da ich mittlerweile durchaus ein Fan von sogenannten Walking Simulators bin und auch Horror-Spielen/-Filmen gegenüber alles andere als abgeneigt bin, musste ich das erste Amnesia einfach spielen, vor allem, da "kostenlos". Ich hatte ja schon viel Lob gehört. Die Atmo ist auch tatsächlich sehr gut gelungen. Alles ist verfallen und dunkel und ich bin gerne durch das Schloss gewandert.

      Doch leider gibt es auch Feinde. "Leider", weil die mich einfach nur nervten. Man kann sich nicht wehren und muss sich daher verstecken, was ich sowieso schon nicht mag in Spielen. Aber dann bemerken die einen teilweise, ohne dass man in deren Sicht- bzw. Hörbereich sein sollte. Dann hören sie manchmal schon nach zwei Biegungen auf, euch zu verfolgen, andere Male musste ich einen absichtlichen Tod durch sie in Kauf nehmen, weil sie sich nicht mehr vom Fleck bewegten oder unablässig auf der Suche nach mir waren, ohne dass ich eine Chance hatte, an ihnen vorbei zu kommen. Aber das Spiel wusste wohl, dass es da Probleme gibt, denn bei einem Neuladen war es fast immer so, dass die Viecher verschwunden waren und ich in Ruhe die Gegend erkunden konnte. Bug oder Feature?

      Die Geschichte fand ich sogar ganz interessant, die Rätsel waren bis auf ein, zwei Ausnahmen - wenn ich daran zurückdenke - nicht der Rede wert. In der Collection ist auch ein DLC enthalten, der zwar nur recht kurz, aber dafür fast schon interessanter als das Hauptspiel ist. Ihr seid nämlich in einer Zelle eingesperrt und als ihr entkommt, werdet ihr auf eurer Flucht drei weiteren gefangenen Personen mehr oder weniger begegnen. Die Rätsel sind schon komplexer bzw. muss man mehr um die Ecke denken. Den ersten Gefangenen kann man beispielsweise töten, um die rettende Leiter herabfallen zu lassen. Oder ihr sucht euch einen anderen Weg und lasst den armen Kerl leben.

      Ich machte mich übrigens auch an Amnesia: A Machine for Pigs. In diesem Spiel bin ich bis zum Endgegner (zumindest denke ich, dass er das ist) gekommen, doch dieser regte mich so auf, dass ich nach etlichen Versuchen aufgab. Ich möchte es aber dieses Jahr noch angehen...

      Also: Das erste Amnesia kann ich empfehlen, wenn ihr auf dunkle Grusel-Atmo steht und kein Problem mit Flucht vor Monstern habt, anstatt euch wehren zu können. Habt ihr aber wie ich keinen wirklichen Spaß daran, könnt ihr es trotzdem spielen, da die Feinde nach einem Neuladen gerne mal verschwunden sind.

      Wertung: 7/10

      PS: Damit hat sich meine Durchgespielt-Liste auf 31 Spiele im Jahr 2017 erhöht. Finde ich voll okay :thumbup:
      Und natürlich habe ich meinen Beitrag in der Game-Challenge 2017 komplettiert.

      Mit Dank an Terror-Pinguin!
    • Für die 2018er Games kommt ein eigenständiger Beitrag. Dann kann ich diesen auch in der Game Challenge 2018 verlinken (hier mein Beitrag).

      Firewatch (PS4)
      Ein tolles Spiel, das vor allem von den verbalen Interaktionen zwischen dem Protagonisten, also der Spielfigur, und seiner Chefin lebt. Ihr seid ein Waldhüter und steuert ihn durch seinen Waldabschnitt, in dem er vor allem darauf achten muss, dass es nicht zu Bränden kommt. Eure Ziele bekommt ihr durchgesagt, sodass ihr immer wisst, wo ihr hin müsst. Den Weg müsst ihr schon selber finden, auch wenn das nicht schwer ist und es schon schlauchig wird. So richtig Open World ist Firewatch nicht, aber es gibt trotzdem genug zu sehen, da ihr an den meisten Stellen automatisch im Laufe der Story vorbeikommt.

      Doch wie gesagt, am wichtigsten sind eigentlich die Gespräche. Eure Chefin funkt euch ständig an, ihr teilt ihr alle möglichen Beobachtungen und Funde mit. Im Laufe des Spiels lernt ihr so nicht nur euren eigenen Charakter, sondern auch die Dame am anderen Ende der Leitung kennen. Außerdem scheint jemand (oder etwas?) etwas dagegen zu haben, dass ihr dort unterwegs seid. Was hat eure Chefin damit zu tun?

      Ich blieb sowohl ob der Gespräche als auch der Geschehnisse bis zum Ende am Ball. Die Auflösung fand ich zuerst nicht sehr zufriedenstellend, aber je mehr ich darüber nachdachte, desto besser gefiel es mir tatsächlich. Es muss ja nicht immer der große Twist oder das große Unbekannte sein, ohne jetzt zuviel spoilern zu wollen. Der Wald an sich war sehr cool, abwechslungsreich und vor allem wunderschön anzuschauen und ich bin gerne darin herumgewandert, auch wenn man zum größten Teil auf festen Wegen bleiben musste. Hier hätte ich mir dann doch das eine ums andere Mal mehr Freiheiten gewünscht.

      Insgesamt aber eine lockere 8/10


      What remains of Edith Finch (PS4)
      Wow, das Spiel erhielt ja eine Menge Lob und etliche Auszeichnungen. Dadurch bin ich natürlich mit hohen Ansprüchen ans Spiel gegangen, die tatsächlich sogar noch übertroffen wurden.

      Ihr kehrt als letzter Überlebender einer Familie zum Familienhaus/-grundstück zurück und wollt mehr über eure Abstammung und den angeblichen Familienfluch herausfinden. Als typischer Walking Simulator lauft ihr nun durch das Spiel, ohne auf Rätsel oder Gegner zu stoßen (hier und da mal einen Schalter zu drücken, ist in meinen Augen kein Rätsel). In den einzelnen Räumen der teils vor langer Zeit verstorbenen Vorfahren erfahrt ihr mehr, indem ihr Tagebücher lest oder mit anderen wichtigen Dingen interagiert. Meistens geht es um den Sterbegrund derer. Außerdem erfahrt ihr auch über die Sprecherin regelmäßig neue Infos und Anekdoten.

      Die Geschichten der Familienmitglieder erlebt ihr anhand von "Minispielen" bzw. Extra-Levels. Sehr cool ist gleich die erste Geschichte, in der es um ein hungriges Mädchen geht, das in seiner Fantasie zur Katze, zum Hai, zur Eule und schlussendlich zu einem Monster wird, immer auf der Jagd nach etwas zum Futtern. Woran einer der beiden Zwillinge gestorben ist, erspielt ihr selbst. Das ist kurz, aber sehr intensiv, gerade deshalb, weil währenddessen der überlebende Zwilling von seinem toten Bruder berichtet und ihn Schuldgefühle wegen dessen Tod plagen.

      Spielerisch am beeindrucksten umgesetzt fand ich aber den Comic. Ihr bekommt die Geschichte vorgelesen mithilfe von interaktiven Panels, sodass ihr halt auch selbst eingreift. Ich war wirklich begeistert von dieser Idee und ihrer Umsetzung. Am tiefsten getroffen hat mich jedoch die Sequenz in der Badewanne. Das war schon hart.

      Wenn ihr etwas Besonderes spielen wollt, spielt What remains of Edith Finch!
      Wertung: 10/10

      Pic-a-Pix Deluxe (Switch)
      Das Picross-Spiel hatte ich mir für meinen Japan-Urlaub geholt. Innerhalb eines knappen Monats schaffte ich es aber nicht, alle Rätsel zu spielen, sodass ich es dann später zuhause fertig spielte. Dazu kamen noch ein paar der Download-Pakete, weil ich einfach mehr Picross wollte. Ich werde vermutlich auch das ganze Jahr hindurch immer mal wieder zu einem der DLCs greifen und weiter puzzlen.

      Das Besondere an Pic-a-Pix Deluxe im Gegensatz zu den "normalen" Picross-Spielen auf 3DS und Switch (mit Picross S) ist, dass es auch bunte Picross gibt. Die Regeln unterscheiden sich leicht und daher gefiel es mir, dass ich immer zwischen den schwarz-weißen und den bunten hin und her wechseln konnte. Im Vergleich zu den anderen Nintendo-Picross-Spielen gab es auch gefühlt weniger der "Trial & Error"-Rätsel, was ich natürlich begrüße.

      Die maximale Größe der Picross ist auch deutlich ausufernder, nämlich 35 x 25 Felder. Das ist schon cool auf der einen Seite, weil man dann länger dran sitzt und die teilweise auch herausfordernd waren, allerdings leidet die Übersicht schon ein bisschen auf dem Bildschirm der Switch. Weniger ist vielleicht doch manchmal mehr.

      Wertung: 9/10

      Human Fall Flat (Switch)
      Das habe ich zusammen mit Dennis gespielt. Er war zu Besuch und da lohnt sich so ein Koop-Spiel natürlich. Gerade zu Beginn hatten wir gerade an den Bewegungen der Figuren, dem Hinfallen per Knopfdruck und dem Packen des jeweils anderen, um ihn herumzuziehen und irgendwo hinunter zu werfen, viel Spaß. Aber dieser sank natürlich irgendwann, auch wenn man gerade mit dem Hinfallen ein paar lustige Situationen starten konnte (beispielsweise sich von der Kohle in einem Level "erschlagen" lassen).

      Einige der Rätsel waren wirklich knifflig, aber insgesamt sind wir doch sehr gut durchgekommen. Vor allem gegen Ende haben wir dann teilweise ganze Level-Abschnitte und Rätsel übersprungen, weil wir beispielsweise Bretter dazu genutzt haben, um einen von uns über einen eigentlich zu breiten Abgrund zu bringen. Der andere konnte dann "sterben" und tauchte dadurch beim ersten wieder auf. Im Nachhinein betrachtet war das gar nicht so schlecht, da die Motivation schon anfing nachzulassen. Solche Phyikrätsel sind ja tatsächlich spannend, aber irgendwie zog sich Human Fall Flat mit der Spielzeit immer weiter. Auch hier wäre weniger mehr gewesen, glaube ich.

      Insgesamt überwog aber der Spielspaß, alleine hätte ich es aber sehr wahrscheinlich nicht durchgezogen. Wenn ihr also Human Fall Flat spielen wollt, tut das am besten zu zweit!
      6/10

      RiME (PS4)
      War Teil von PS Plus, sodass ich es mir nicht zweimal sagen lassen musste, es durchzuspielen. Weil es ja auch immer um den technischen Aspekt ging: Auch auf der PS4 läuft es nicht immer ruckelfrei, gestört hat es mich aber nur selten.

      Im Grunde ist RiME mehr Entdeckungstour denn Rätsel-Spiel. Zwar gibt es immer mal wieder Puzzles, aber diese sind nun wirklich nicht schwer oder kompliziert, sind aber meistens doch ganz gut eingebunden. Doch viel wichtiger ist es eben, die Level zu erkunden und alles in sich aufzusaugen. Die Atmo ist schon sehr geil und optisch gefiel mir der Cel-Shading-Look schon sehr gut. Es gibt etwas offenere Abschnitte, aber auch Tempel und so, die dann deutlich linearer sind. Es hielt sich gut die Balance in meinen Augen.

      Was die Story angeht, möchte ich hier nichts spoilern, aber am Ende gab es schon den Aha!-Moment von mir. Und auch ein kleines Tränchen, denn es wird schon sehr emotional zum Schluss. Wegen der Geschichte, wie alles zusammenhängt etc. kann man sich RiME definitiv geben. Rein spielerisch ist es dann aber eben doch eher bodenständig, doch solange man das weiß, ist es ja auch gar nicht schlimm.

      Ich habe dann übrigens noch alle Sammelgegenstände (und Trophäen) geholt, wobei ich dann doch irgendwann einem Internet-Walkthrough gefolgt bin. Eines der Verstecke hatte ich selbst mit genauer Beschreibung erst nach etlichen Minuten gefunden. Wer hier alles von selbst entdeckt, Respekt!

      7/10


      Die folgenden Spiele hatte ich bereits durchgespielt, aber für meinen inneren Frieden musste ich sie einfach auf 100% bringen ( :ugly: ), was tatsächlich noch viele Stunden Spielzeit beanspruchte. Darum möchte ich sie gerne noch erwähnen.

      Quest of Dungeons (Switch):

      Ich habe tatsächlich den Erfolg für 500.000 gesammeltes Gold geholt. Das war einfach nur ein Grind, aber da ich nach Japan eine Menge auf YouTube nachzuholen hatte, spielte ich einfach nebenher. Ich muss über zusätzliche 30 Stunden daran gesessen haben, das Gold zusammenzubekommen. Hat es was gebracht und war es das wert? Nein und :dk:

      Super Mario Odyssey (Switch):
      Immerhin hatte das Sammeln aller Monde in Odyssey mehr Spaß gemacht als die Goldsuche in Quest of Dungeons. Ich war schon ein bisschen stolz auf mich, als ich das letzte Level schlussendlich besiegen konnte (jaja, Jump'n'Runs sind nicht so meine Stärke...). Ich bin sogar auf 999 Monde hoch, auch wenn das bedeutete, dass ich dutzende Male dasselbe Level gespielt habe (das mit der Pflanze in den Wolken im Bowser-Schloss). Da man da ja nichts anderes machen musste als vorwärts zu drücken, hörte ich nebenher ein Hörbuch. So war die Zeit nicht vollkommen vertan :sweat:

      Alles, was jetzt nachträglich mit Updates und so dazu kam, habe ich bisher nicht angerührt. Werde ich im Laufe des Jahres aber wohl auch mal angehen...

      Mit Dank an Terror-Pinguin!
    • Rime

      Im Gegensatz zu den Vorpostern habe ich das Spiel auf der Switch gespielt. Trotz eines recht großen Downloads nach Einlegen der Cartridge war das Spiel streckenweise echt überfordert. Es kam ständig zu Rucklern an den merkwürdigsten Stellen. Hoch anzurechnen ist aber, dass das Spiel nicht abgestürzt ist, was ich mit anderen Spielen (hustlegoworldshust) schon anders erlebt habe.

      Rätsel sind wirklich erstaunlich wenige da. Man läuft auch einfach mal viel rum, klettert hier ein bisschen, sucht sich seinen Weg. Das ist schon mehr eine Reise, die mal entspannt und schön, mal ein bisschen stressiger ist. Das Ende tröstet darüber hinweg, dass das Spiel relativ kurz ist und das Spielerlebnis doch kleiner ausgefallen ist, als gedacht.

      Ich würde so eine Art von Spiel aber nicht regelmäßig spielen wollen, dafür ist für mich auch viel zu wenig Spiel vorhanden.

      5/10

      Devious Dungeon

      Das ist wieder ein Game, das kriegt mich sofort. Gegner in einem zufallsgenerierten Dungeon im Sidescroller besiegen, Geld und Erfahrung sammeln, besser werden und im Dungeon immer weiter vorankommen. Das ist ein Game für zwischendurch, nichts besonders komplexes, einfach nur Spaß.

      Mit sowas kann man mir immer eine Freude machen. Fands cool, dass im eShop entdeckt zu haben, da ich davor und auch danach noch viel Binding of Isaac gespielt habe. Man ist aber relativ schnell durch, außer man will alle Trophäen haben, das ist aber echt krass. Man soll 1000 Mal sterben und 5000 Räume schaffen. :ugly:

      Und darum mag ich keine Trophäen. Zwei Punkte Abzug dafür.

      7/10
      Hübsches Grünzeug!

      tl;dr <3
    • Wonderful 101 (WiiU)
      Falls die Entwickler das Ziel hatten, Pikmin und Bayonetta zusammenzubringen, dann haben sie es geschafft. Nachdem Bayonetta bei mir noch eine relativ junge Erinnerung ist, wäre ich ziemlich schnell drin gewesen... wenn das Spiel nicht an ähnlichen Schwächen wie der erste Bayonettateil kranken würde. Der Schwierigkeitsgrad schwankt relativ stark, teilweise ist der Gegner die Kamera, weil Ziele entweder verdeckt werden oder ganz am Rand sind und nur halb im Bild sind oder oder oder. Seinen Charme hat das Spiel für mich ausgespielt, als die "Haupthelden" (theoretisch gesehen haben ja alle Mitglieder des Teams einen Namen und sind spielbar) vollständig verfügbar waren und die größeren Gegner auch wirklich mit einer Vielzahl an Taktiken machbar waren. Somit wirkte das Spiel bis zum Ende frisch, weil man nicht stumpf ein Schema auf alle Gegner anwenden musste/konnte.

      Eine positive Übereinstimmung mit Bayonetta ist auf jeden Fall die Präsentation und die Endgegner der Missionen, die allesamt cineastisch sehr stark waren ohne das Gameplay zu opfern.

      Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia (3DS)
      Ein wenig paradox ist es ja schon, wie dieses Spiel gleichzeitig Fire Emblem ist und dann doch wieder nicht. In den Symptomen ist es ein wenig wie mit schweren Unfällen, bei denen man nicht hingucken kann, es aber doch muss, denn Shadows of Valentia ist auch da ein FE, wo es gar keins ist. Die Dungeonelemente sind bis auf den letzten Dungeon (der aber auch nur einfach zu lang ist...) wirklich spaßig und auch die Dörfer waren einerseits fremd aber andererseits doch passend.
      Die Story war mal wieder etwas dünn, für das Spiel aber vollkommen ok, hat aber einen Vorteil gegenüber anderen FE-Teilen mit sich gebracht: Bis
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      kurz vor Ende :troll:
      muss man sich nicht einmal entscheiden, wen man mitnimmt. So konnte ich ohne Reue alle Charaktere mitnehmen und fand auch, bis auf zwei Ausnahmen, die erst recht spät dazukommen, alle Charaktere auf ihre Art sympathisch.

      Pokémon Mond (3DS)
      Pokémon eben. Der Wegfall der VMs macht das Spiel wirklich angenehmer ohne den eigentlichen Kern anzugreifen. Könnte ich mir eine Änderung wünschen, dann hätte es wieder einen Rivalen gegeben statt dem dauergrinsenden Freund.

      XCOM 2: War of the Chosen (PC)
      Das AddOn bietet biele coole neue Ideen, die den im Vergleich zu dem, was üblicherweise als DLC angeboten wird, hohen Preis rechtfertigen. Die Story ist nahezu identisch zum Grundspiel, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut, da das Spiel von seinen Einsätzen lebt.
      Die neuen Klassen sind etwas schlecht balanciert - anders kann ich mir nicht erklären, dass ein Scharfschützenfreund wie ich die Schnitter leider durchgehend zu Hause lassen musste. Ebenso leidet das Balancing, wenn das Spiel zu lang dauert, weil
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      die Charakterverbesserungen durch die verdeckten Einsätze zu stark sind
      .
      Mutige Empfehlung: Wer Fire Emblem mag, sollte auch diesem Spiel eine Chance geben.

      Dragon Quest Heroes (PS4)
      Nach Hyrule Warriors und Fire Emblem Warriors war DQH mein drittes Muso-Spiel in recht kurzer Zeit. Fanservice und Präsentation waren wieder einmal toll mit einer interessanten Auswahl an Charakteren aus verschiedenen DQ-Spielen. Die Charaktere waren großteils so, wie sie in den entsprechenden Spielen der Hauptserie auch waren und damit durchgehend sympathisch, aber spielerisch leider wenig ausbalanciert, so dass ich gegen Ende nicht mehr durchrotiert habe und bei einer festen Gruppe geblieben bin. Dieses Manko wird noch ein wenig verstärkt, wenn man FE Warriors kennt und darum umso mehr die Möglichkeit vermisst, den anderen Charakteren Aufträge/strategische Anweisungen zu geben. Ebenfalls nicht ganz überzeugt hat mich die Synchronisation. Da ich in der Schlacht ungern Texte lese, habe ich mich gegen japanisch und für englisch entschieden. Die Charaktere haben entweder einen harten Tommieeinschlag oder sprechen - egal ob passend
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      (Alena, Kyrill)
      oder nicht (Dorik, Eila) - mit starkem russischen Akzent.
      Trotz allen Macken, die vermutlich weit weniger schwerwiegend sind, als ich sie dargestellt habe, hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht. Als positivien Nebenaspekt muss ich erwähnen, dass auch gerenderte Charaktere den traditionellen DQ-Charme haben können und ich darum zwar noch nicht über die Absage der 3DS-Version von DQ XI im Westen hinweg bin, diese aber jetzt halbwegs verkraften kann und mich auf die anderen Versionen freue.

      nTower Game Challenge 2018: 24 Titel.
    • Suicide Guy

      Sehr lustiges Spiel über einen Typen, der vor seinem Fernseher einpennt und dessen Bier droht aus der Hand zu fallen. Letztendlich hüpft und rätselt man durch diverse Träume, die oft angelehnt sind an popkulturelle Themen wie Games/Filme und versucht dabei einen Weg zu finden, sich selbst zu killen.

      Wer die Level schnell durchschaut, hat das Game relativ schnell durch. Ein solides, spaßiges Spiel für zwischendurch. Beide Daumen hoch dafür.
      Hübsches Grünzeug!

      tl;dr <3
    • Hab jetzt das 13x Fallout 4 dieses Jahr durchgezockt.

      Ich liebe es! In meinen Augen ist es das beste Spiel aller Zeiten.

      Jetzt fange wieder an die Pokemon Spiele durchzuspielen.

      Pokemon Grün
      Rot Blau Gelb usw. bis zur Gen 7

      Mittendrin werde ich die Spin-Offs - also Mystery Dungeon etc. durchspielen.

      Hab ja jetzt auch 6 Wochen Urlaub.

      "Man kann nichts gewinnen, wenn man nicht auch bereit ist Opfer zu bringen. Wenn man etwas Neues erhalten will, dann muss man etwas von gleichem Wert hergeben. So lautet das alchemistische Prinzip des äquivalenten Tausches".