Durchgezockt! (Spoilergefahr)

  • Super Mario Galaxy 2 (Wii)


    Weil Nintendo ja Galaxy 2 nicht in der All-Stars Collection hinzugefügt hat, hab ich es nach langer Zeit auf der Wii U dank Abwärtskompatibilität gespielt :D Und es ist einfach immer noch ein wunderbares Spiel! Göttlicher Soundtrack, immer noch tolle Grafik (besonders wegen dem Artstyle) und ein zeitloses Leveldesign! Allerdings ist mir wieder aufgefallen, dass ich Galaxy 1 doch noch etwas besser finde. Die Atmosphäre, die "Story" (natürlich nichts Bahnbrechendes aber die Cutscenes waren der Hammer und abseits davon ist Rosalinas Geschichte einfach nur herzreiierisch ;_;) und auch das Leveldesign fand ich im ersten Teil nochmal etwas besser. Vor allem weil mir die Galaxien dort etwas "größer" vorkamen. Das Leveldesign von Galaxy 2 geht für mich schon eher in die Richtung von 3D Land oder eher 3D World, wo es mehrere kleine Platforming Challenges gibt. Ein Rückschritt sind für mich auch die Bowser-Bosse, vor allem der Final Boss ist sehr enttäuschend. Da war Galaxy 1 noch deutlich epischer! Trotzdem sind beide Teile für mich 10/10 Meisterwerke und ich würde mich sehr über ein Galaxy 3 freuen! <3

    El Psy Kongroo!

  • Sackboy A Big Adventure


    Nett. Ein besseres Wort gibt es für das Spiel nicht. Alles ist nett bis maximal durchschnittlich. Mehr nicht. Große Levelanzahl, viel unnützen Sammelkram, nervige teilweise nicht funktionierende Steuerung, einige Trial & Error Passagen und häufig Momente bei denen man sich fragt, ob die Entwickler das Spiel je selbst gespielt haben. Schwer ist nicht gleich unfair. Das müssen die Entwickler lernen. Dann kann es meinetwegen einen 2. Teil geben. Ansonsten braucht es den wirklich nicht. Sehr schade, hatte mir einiges vom Spiel erhofft. Der Trailer war echt cool.

    Am Ende ne 6/10. Auf der PlayStation gibt es ja sonst keine Alternativen. Wer ne Switch hat, kann da nen Bogen drum machen. Gibt deutlich spaßigere Spiele.

  • RhesusNegativ

    Am Anfang fand ich Sackboy super, so die ersten 2-3 Welten aber danach fand ich das nur noch anstrengend und nervig und fand es dann auch nicht mehr so toll. Vorallem dieser Sammelkram hatte irgendwie Ubisoft-Niveau. Sehr empfehlen kann ich auch wenn es deutlich älter ist Rayman Legends, da stimmt die Qualität durchgehend.

    Stelle dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen,
    aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist.

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    ntower-game Challenge

  • Yokus Island Express:


    Habe es zufällig mit paar anderen Games für 'nen 5er auf dem Grabbeltisch bei Saturn entdeckt, und einfach mal spontan paar Games mitgenommen.

    Ich hab vorher mal von dem Game gehört gehabt, und wusste, dass dies keine absolute Gurke sein würde. Zwar war ich von der Mischung aus Pinball & Metroidvania sehr skeptisch, denn ich mag Pinball nicht so wirklich. Eine kleine Runde flippern ist mal ganz spaßig, aber ein ganzes Game? ...meh!

    Aber egal, das Drumherum sah doch sehr nett aus und wäre es ein Fehlkauf gewesen, hätte ich mich bei dem Preis nicht großartig ärgern müssen.


    Schnell war ich überrascht, wie viel Spaß mir das Zocken doch bereitet hat. Die Steuerung, auch beim Flippern, funktioniert sehr gut und flutscht. Das Einzige, womit ich nicht so gut klarkam, war dieses PowerUp, mit dem man Blüten umkreisen kann um sich wegschleudern zu können...dort kam ich mit dem Timing nicht so ganz zurecht, was mich an einer Stelle, an der man mehrere von denen nacheinander nutzen muss, um eine Ranke hochzuklettern, echt genervt hat.


    Ansonsten hatte ich aber viel Spaß mit diesem Game.

    Ein sehr gut investierter Fünfer und falls mal ein Nachfolger erscheinen sollte, warte ich bestimmt nicht, bis zur Grabbelkiste. ;-)

    2 Mal editiert, zuletzt von Psychael ()

  • Gestern habe ich Rise Of Tomb Raider durchgespielt und fühlte mich phantastisch unterhalten. Derzeit spiele ich Shadow also den Nachfolger aber das Spiel fühlte sich im Vergleich zu beiden Vorgängern am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig an, aber als dann endlich das erste Basis-Lager kam fühlte es sich wieder sehr vertraut an trotz neuem Dschungel-Setting. Optisch sieht das aktuelle Lara Spiel echt super aus. Ich bin aber noch recht am Anfang und habe noch nicht alles vom Spiel gesehen. Manche meinen ja es soll noch ein vierter Teil kommen, aber ich glaube eher das Shadow der Abschluss der Rebooot-Trilogie ist.

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    ntower-game Challenge

    Einmal editiert, zuletzt von Matchet1984 ()

  • XCOM: Enemy Within (PC)

    Nach Gears Tactics hatte ich immer noch Lust auf das Spielprinzip, darum gabs einen Ausflug zurück zum Urvater des Genres. Nachdem ich XCOM 2 mit und ohne AddOn gespielt habe, habe ich nun auch Enemy Within gespielt. Das Spiel wirkte mit dem AddOn ein wenig überladen und richtig organisch kamen die Ergänzungen auch nicht rüber, aber am Grundprinzip wird eh nicht groß gerüttelt und so hatte ich mal wieder viel Spaß :)


    Gravity Rush (Vita)

    Man liest ja, nicht ständig, denn immerhin reden wir von der wenig beachteten Vita, aber doch immer wieder, dass Gravity Rush eines der besten Vita Spiele sei. Ich muss sagen: Nein, so würde ich es nicht sagen, aber unter den spielbaren Tech Demos, die alle Funktionen des Handhels nutzen, ist es definitiv vorne mit dabei. Solange man die Welt erkundet, ist es gleich auf mit Tearaway, leidet dann aber am flachen und hakeligen Kampfsystem.

    Nimmt man das Spiel für sich, hat man eine tolle Welt mit einer annehmbaren Story und einer guten Mischung aus kleinen Herausforderungen - optional, mit guter Belohnungskurve, aber ohne jemals notwendig zu sein - und storyrelevanten größeren Kämpfen.


    Luminous Arc 2 (DS)

    Nach dem Vorgänger und dem spirituellen Nachfolger Stella Glow hat mich hier eigentlich nicht viel überrascht, aber mit dem Ansinnen bin ich auch gar nicht losgelaufen. Das Kampfsystem ist bekannt, die Charaktere folgen etablierten (:ugly-classic:) Stereotypen und das Missionsdesign ist abwechslungsreich im bekannten Spektrum. Im Grunde ist es also wie ein Besuch in einem Restaurant, in dem man immer wieder gerne vorbeischaut.

    Der einzige negative Aspekt war für mich die Zahl der spielbaren Charaktere: Einerseits waren es schlicht zu viele, als dass man sie hätte gleichmäßig leveln können, andererseits benötigt der allerletzte Kampf auf einmal ein sehr spezifisches Setup, während man vorher noch mit allem Möglichen durchkam und weniger das Setup als viel mehr die Taktik entscheidend war.


    Ein Blick auf die ntower Game Challenge zeigt: 14 Spiele durchgespielt dieses Jahr - auf sieben verschiedenen Plattformen. Trotz Fokus auf die Series X seit deren Launch, erhalten doch nahezu alle Konsolen und Handhels Aufmerksamkeit <3

  • Dirt 5 (platiniert)


    So, die 10.000 Meilen für die Platin-Trophäe haben reichlich Zeit gebraucht, aber ich bin drangeblieben um meine allererste Platin zu kriegen. Ja, ich hab bisher noch nie viel wert gelegt aufs Komplettieren. Nur nahm ich mir fest vor für die Next-Gen einmal eine zu bekommen. Nun, da ist sie.


    Code Vein


    Nach 66h habe ich den Endboss bezwungen und war erleichtert und sogleich voller Energie, dass ich mein ersten Souls-Titel beendet habe. Dark Souls und Co. waren mir immer zu kryptisch und Nioh gibt es leider nicht für die Xbox. Obwohl ich ziemlich scharf auf die beiden Titel wäre. Sekiro ist allerdings noch im Rennen, was ich mal angefangen hatte. Doch erstmal brauche ich eine Weile was Entspannteres.


    Wolfenstein 2: The New Colossus


    War wieder cool inszeniert, aber insgesamt fand ich den Erstling besser. Immerhin ist es nun von meiner Pile, worauf es ewig lag.

  • Zwei Spiele von Dontnod


    Twin Mirror


    Was auf jeden Dontnod kann sind amerikanische Kleinstädte. Die Schauplätze waren wieder mal super. Wie eigentlich in jedem Dontnod Spiel. Der Rest war leider nur solala. Von der Story her hätte ich mir auf jeden Fall mehr erwartet. Leider irgendwie vorhersehbar.


    Tell Me Why


    Dieses Spiel hat mir auf jeden Fall schon besser gefallen, als Twin Mirror. Auch die Story war geheimnisvoller und mythischer, als bei Twin Mirror. Spielt diesmal in Alaska. Auch in diesem Spiel haben mir wieder alle Schauplätze gefallen. Egal ob im Laden, diversen Häusern, etc.. Alles mit Liebe und Detail gestaltet. Auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Umso mehr freue mich jetzt auf das neue Life is Strange. :)

  • The Medium (XSX)

    Das Spiel war mir ein wenig zu wenig "Spiel", aber dafür war das Setting in Osteuropa zumindest für mich noch unverbraucht. Zwischendurch bin ich ein wenig ausgestiegen, als die Story bzw. viel mehr die Erzählung eine etwas wirre und surreale Wendung genommen hat, aber auch davor war die Story schon gar nicht so sehr das Highlight, sondern die Schauplätze.


    Control (XSX)

    Obwohl mit Remedy ein Studio mit durchaus bekannter Vergangenheit hinter dem Spiel steckt, hat es mich doch viel mehr an ein Spiel eines anderen Studios denken lassen: Prey. Die Parallelen sind sicherlich etwas abstrakter, aber vom Gefühl her waren die beiden Spiele sehr ähnlich - mit dem Unterschied, dass Prey nach hinten heraus schwächer wurde und Control nach einem etwas holprigen Start seine Stärken vor Allem gegen Ende ausspielt.

    Control bietet dabei, ähnlich wie Prey, eine breite Palette an konventionellen Waffen und übersinnlichen Fähigkeiten, die zwar nicht alle gleich stark sind, aber dennoch mehrere Möglichkeiten bieten, wie man sich der Gegner erwehren will. Die Gegner sind dabei zwar durchaus repetitiv, aber die Zahl der verschiedenen Gegner ist immer noch ok.

    Getrübt wurde das Spiel für mich durch Bugs bei der Synchronisation. Entweder war sie nicht lippensynchron (mit mehreren Sekunden Versatz) oder der Dialog blieb stumm - zwei oder drei mal hatte ich weder Ton noch Untertitel.


    Maquette (PS5)

    Die Story ist nett und unaufgeregt erzählt und nimmt nicht den Bogen, den man erwartet, während sie wohldosiert beim Spielen erzählt wird. Mit dem Spiel selbst hat sie dabei eher wenig zu tun, eigentlich sogar gar nichts, aber dennoch wirkt es "passend", wenn die Storyfetzen genau zwischen den Rätseln auftauchen.

    Die Rätsel selber folgen einem recht einfachen Prinzip und variieren dieses Prinzip später nur minimal (aus Spoilergründen sollte sich jeder diesen Aha-Effekt selber gönnen). Ab und an muss man dafür ein wenig zu kreativ denken, was meinem logisch deduktiven Ansatz doch stark zuwider läuft.


    Trine (PC)

    Trine 2: Complete Story (PC)

    Die Spiele sind richtig gut gealtert und erinnern optisch an Ori, auch wenn sie natürlich einige Stufen darunter liegen. Spielerisch haben die Spiele eine gute Balance zwischen "nutze die passende Fähigkeit" und "sei kreativ mit dem, was du hast" - ja, kreative Lösungen bei Maquette fand ich doof, aber Trine räumt dieser Kreativität weniger Platz ein.

    Im direkten Vergleich fällt es mir schwer, einen der beiden Teile zu bevorzugen, aber während ich beim Erstling die Skills besser fand, trumpft der zweite mit mehr Vielfalt in den Leveln auf.


    Donut County (XSX)

    Ein mürrischer Waschbär, der mit seinem Egoismus kokettiert, sowie weitere Charaktere, die teils abstrus oder stereotyp überzeichnet daherkommen - klingt wie Guardians of the Galaxy, ist aber Donut County. Das Spiel lebt von seinem Humor und der Mechanik des allverschlingenden Lochs, schwächelt aber bei den zu seltenen Rätseln und der eher geringen Schwierigkeit ebendieser.

  • Horizon Zero Dawn (Neues Spiel + und Platin Trophäe)


    Ist kein Geheimnis, dass ich nicht der größte Fan von dem Spiel bin. Warum hab ich’s dann 2x durchgespielt und dann sogar die Platin geholt? Keine Ahnung. Weiß ich selbst nicht. Irgendwo muss ich also doch Spaß gehabt haben.

    Aber die ganzen Fehler, die das Spiel hat, sind auch beim zweiten Durchgang aufgefallen.

    Die Charaktere sind alle sehr blass und langweilig geschrieben (außer vielleicht Sylens), Mimik und Gestik existieren in dem Spiel nicht und die Animationen sind furchtbar hölzern und unrealistisch.

    Die Spielwelt bietet nichts außer sinnlosen Sammelkram, der nichts zum Spiel beiträgt. Ja postapokalyptische Welt und so, ist mir schon klar, trotzdem kann man dann eine Spielwelt interessant gestalten (siehe Fallout, Days Gone, etc.).

    Die Handlung hat ihre Momente, und natürlich interessiert es mich wieso die Welt so ist wie sie ist. Dass die wichtigsten Punkte der Handlung nur über Hologramme und massig optionale Textdokumente erzählt wird, ist mir ein Dorn im Auge.

    Das Kampfsystem ist innovativ und durchaus spaßig, wirkt aber oft unausgereift. Keine Ahnung wie oft ich von Gegnern hin und her geschossen wurde ohne die Möglichkeit zu bekommen zu fliehen, auszuweichen, mich zu wehren oder sonst irgendwas.

    Das Reiten ist ne Qual weil die Steuerung ganz ganz schlimm ist auf einer Maschine. Da ist die Schnellreise wirklich ein Segen. In keinem Spiel habe ich so oft die Schnellreise genutzt wie hier. Einfach um der lahmen Welt und dem ätzenden Reiten zu entkommen.


    Der zweite Teil hat unglaublich viel Potential das zu werden, was der erste Teil sein wollte. Ich hoffe die Entwickler nutzen das Potential und machen ein gutes, wenn nicht sogar ein sehr gutes Spiel daraus. Wenn man sich die Geschichte von Guerilla Games aber mal anschaut, glaube ich fast nicht daran... die Niederländer haben in der Vergangenheit einfach nicht sonderlich Herausragendes geschaffen.


    Nichtsdestotrotz habe ich Horizon wie erwähnt 2x durchgespielt und die Platin gesammelt, also kann das Spiel nicht so schlecht gewesen sein.

    Von mir gibt es eine 7/10. Alles andere ist für mich unrealistisch. Dafür gibt es zu viel zu bemängeln an dem Spiel.

  • Assassin's Creed Origins

    Kürzlich spielte ich das Spiel im New Game Plus erneut und es begeistert mich noch immer. Ich mag die Spielwelt da diese zwar groß aber nicht zu groß ist und ich mag die meisten Missionen. Oft muss man einen Ort untersuchen und Hinweise finden, das erinnert mich sogar ein wenig an Witcher 3 mit den Hexersinnen. Die Story fand ich sehr gut geschrieben und manchmal war diese wirklich sehr traurig. Negativ blieben mir nur manche NPCs in Erinnerung. Das Spiel ist zwar sehr lebendig aber das die meisten NPCs unverständlich irgendwas reden was sich anhört wie "High Decision Gerät" nervt ein wenig. Optisch habe ich allerdings gar nichts zu bemängeln und das dynamische Kampfsystem halte ich für eine sehr gute Änderung im Vergleich zu den früheren Spielen, denn da war es oft Glücksache ob man aus einem Kampf entkam oder nicht (AC Unity). Neu ist jetzt auch das man jederzeit tauchen kann und nicht nur schwimmen. In AC Origins ist es möglich den Angriffen ähnlich wie in Dark Souls auszuweichen oder auch mit dem Schild zu blocken. AC Origins bekommt von mir 8 von 10 Punkte.


    Witcher 3

    Dieses Spiel ist für mich ein Meisterwerk auch nach 5 Jahren noch. Es gibt für mich einfach kein Rollenspiel das Witcher 3 toppen konnte. Die Spielwelt ist sehr lebendig und die Open World wurde in Gebiete eingeteilt, das halte ich für eine wunderbare Idee, denn so ist die Spielwelt nicht zu groß aber groß genug um genug Erkundungsmöglichkeiten zu bieten. Fast jedes Gebäude ist begehbar und jeder NPC spricht deutsch und die meisten Missionen sind sehr interessant geschrieben. Vorallem die Questreihe um den blutigen Baron oder die Vampirgeschichte im DLC "Blood & Wine". Das Kampfsystem ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber auch sehr direkt und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kam ich sehr gut damit zurecht. Die Schnellreise funktioniert in diesem Spiel über Wegweiser. Man läuft zu einem Wegweiser hin und kann so zu jedem bereits entdeckten Wegweiser hinreisen. Nutzt man allerdings nicht immer die Schnellreise sondern macht sich zu Fuß oder Pferd auf dem Weg, so kann man sogar zufällige Begegnungen im Spiel haben und manches mündet dann in eine neue Quest oder sogar Questreihe. Es gibt Orte die wurden von bösen Kreaturen oder Monstern eingenommen und wenn man diese besiegt dann kehren sogar die ursprünglichen Bewohner wie Bauern, Händler und andere NPCs zurück und bedanken sich dann beim Hexer. Im DLC "Blood & Wine" bekommt Geralt sogar ein eigenes Weingut das er dann immer weiter verbessern und ausbauen kann und es kommen manchmal sogar Besucher die dann dort leben. Je nachdem wie man sich im Hauptspiel entschieden hat kann entweder Cirilla, Yennefer oder Triss vorbeikommen und sogar eine Köchin, wenn man die Questreihe mit dem Monster und dem Löffel zu einem guten Ende gebracht und den Fluch gebrochen hat. Für mich wird es so schnell kein besseres Rollenspiel als Witcher 3 geben außer vielleicht Horizon Zero Dawn daher bekommt es von mir volle 10 von 10 Punkte.


    Horizon Zero Dawn

    Dieses Spiel finde ich optisch absolut grandios und die Spielwelt ist sehr gut belebt und ist bevölkert mit roboter ähnlichen Tierwesen. Ursprünglich waren es mal normale Häuser aber die Natur hat sich das dann alles irgendwann zurückgeholt und man fühlt sich im Spiel in die Vergangenheit zurück versetzt. Mal ähneln diese Wesen Dinosaurier und mal Raubtiere wie Leoparden, Bären und ähnliches. Alle paar Meter gibt es ein Lagerfeuer das man anzünden kann, das ist auch sehr wichtig weil an den Lagerfeuern gespeichert werden kann. Später ist es sogar möglich über die Lagerfeuer schnell zu reisen. Die Spielwelt ist nicht zu groß und genau richtig und gut gefüllt. Manchmal muss man etwas einsammeln aber es ist nicht so übertrieben in vielen der alten Assassin's Creed Spielen. Im späteren Verlauf kann man die roboterähnlichen Wesen auch überbrücken und als Reittier verwenden dazu muss man allerdings erst eine ganz bestimmte Brutstätte erkunden und sich somit diese Fähigkeit verdienen. Wer das allerdings nicht möchte der hat ja noch die Schnellreise zur Verfügung oder läuft manuell von Ort zu Ort, denn oft entdeckt man auf dem Weg auch neue Missionen die man mit einer Schnellreise komplett verpasst hätte. Später hat man dann auch die Möglichkeit sich ein Reittier zu rufen und kann es ohne lange Wartezeit sofort benutzen und das klappt auch wirklich sehr gut und unterscheidet sich kaum von einem echten Pferd. Man kann den zahlreichen Wesen im Spiel fallen stellen und sie somit für mehrere Sekunden betäuben oder man greift diese direkt an. Man hat die Möglichkeit auszuweichen, mit Pfeil und Bogen Schaden anzurichten und einzelne Komponenten abzuschießen. Ein Nahkampf ist zwar auch möglich aber selten empfehlenswert und wenn ein Kampf zu schwer ist dann gibt es ja immer noch die Möglichkeit zu fliehen oder sich zu verstecken, wichtig ist nur das man aus dem Sichtfelt der Wesen verschwindet um nicht entdeckt zu werden. Im hohen Gras ist man dann erstmal sicher und kann sich auch anpirschen. Manche der kleineren Wesen lassen sich auch via stealth ausschalten und man bekommt für jede Aktion Erfahrungspunkte und verbessert somit seine Aloy. Ich habe auch nur wenig negatives zu berichten, die Mimiken finde ich zwar sehr schön und erinnern auch stellenweise an Witcher 3 dennoch ist es oft nicht lippensynchron und das finde ich sehr schade, aber die Entwickler von Guerilla Games entwickeln eigentlich ganz andere Spiele wie Killzone und da ist es sehr beachtlich was sie geschafft haben. Für das Dialogsystem bekamen sie etwas Unterstützung von CD Projekt Red und das sieht man auch. Die wahre Herkunft von Aloy ist ein Mysterium und die Geschichte blieb bis zum Ende hin sehr spannend und packend und man erfährt auch sehr viel über die Notizen und Hologramme die man auf dem Weg findet. Was ich große Klasse finde ist das Wettersystem, denn es gibt sogenannte Biome und je nördlicher man sich befindet umso kälter wird es und es fängt sogar richtig an zu schneien. Richtig kalt wird es dann im DLC "Frozen Wild".

    Ich hoffe der zweite Teil knüpft nahtlos an dieses Spiel an und wird auch auf der PS4 ein tolles Spiel, denn manchmal ist ein Generationenwechsel auch kein Segen wie man kürzlich an Cyberpunk 2077 erkennen konnte. Auf der PS4 und Xbox One ist das Spiel ein Armutszeugnis und nur auf der neuen Generation PS5 und Xbox Series X oder einem potenten PC wirklich genießbar. Weil es in meinen Augen nur wenig Mängel gibt wie die Lippensynchronität, die man leider oft sehr deutlich sieht habe ich ansonsten nichts am Spiel auszusetzen und es bekommt von mir eine 9 von 10.

    Stelle dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen,
    aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist.

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    ntower-game Challenge

  • Tales of Vesperia (PS4) :


    Nach ner Exzessiven Daddel Session hab ich nu die Story durch. Es war mein erstes Tales.

    Meine Erwartungen waren nicht soooo hoch, aber hätte es mir nicht gefallen, wäre es nicht so schlimm, da ich ein Tales-Dreierpack für nen lächerlichen 10er bekommen habe...


    ich war durchaus zufrieden. Story, Welt, Charaktere, Atmosphäre stimmt alles. :thumbup: Zu Anfang wirkte das alles noch ein wenig zu Klischeehaft, aber nach und nach entwickelte sich alles in eine gute Richtung und wurde dann immer besser und besser.


    Gameplay war ganz nett. Das viele Kämpfen hat mich jetzt nicht aus den Socken gehauen, aber war trotzdem schön ganz spaßig. Nach Beenden der Story hab ich aber auch erstmal genug davon.


    Zestiria und Berseria, die auch beim Pack mit bei waren, werden auf jeden Fall auch noch gezockt. Allerdings erst später.

    Ich glaub, ich lass jetzt erstmal die Hände paar Tage vom Controller und schau dann, was ich als nächstes zocke.

  • Crysis Remastered (XSX)


    Spiel hat ja zuletzt einen großen Patch bekommen und läuft jetz auch in 60fps 4k. Die KI ist in dem Spiel etwas dämlich und auch die Hitboxen sind manchmal komisch. Spaß hat mir das Spiel trotzdem noch gemacht, sogar mehr als ich dachte, war ziemlich cool. Aber ich muss leider sagen, im letzten Drittel mit den Aliens haben sie das Spiel vom Gameplay einfach total versaut. Es macht einfach keinen Spaß mehr und ist total langweilig, dazu kommt noch eine extrem schlecht programmierte Mission mit eine Flugtransporter und ein Areal im Berg bei dem ich irgendwie nie wusste was ich gerade machen soll und alles total verwirrend war. Endbossfight außerdem total überladen und auch irgendwie nervig, außerdem hasse ich es wie die Pest wenn in Bossfights Checkpoints sind und hier waren es gleich 4 oder 5. Wieso nicht einfach den Boss so gestalten, dass er einen nicht ständig unfair killt und die Checkpoints weglassen? Aber ok, ist ein altes Game, wobei ich die Kritikpunkte schon in 2007 hatte.

    Für die ersten 2/3 gibt's von mir 8/10, alles danach bekommt von mir maximal ne 6/10.

    Einmal editiert, zuletzt von Rotbart93 ()

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