Durchgezockt! (Spoilergefahr)

  • Afterimage


    Puh was für ein Brett. Ich habe echt viel weniger erwartet als ich bekommen habe.

    Rein vom Gameplay ein wirklich solider Metroidvania mit einem Rekordcontent, zumindest von den Metroidvanias die ich bisher gespielt habe. Das Erkunden macht sehr viel Spaß, da man nie wirklich das Gefühl bekommt einem roten Faden zu folgen sondern sich schnell in viele unterschiedliche Gebiete verliert und nicht wirklich weiß wohin man wirklich soll. Die Kämpfe hauen auch gut rein (habe auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad gespielt), Bosse gibt es einige die sich stehts unterscheiden (bis auf paar recycelte Bosse, weil man auf diese mehrfach trifft und sie nach und nach mehr können) und treten einem öfters mal in den Hintern, bis man deren Bewegungsmuster gut eingeprägt hat. Die 6 verschiedenen Waffenarten bieten zudem gut Abwechslung, die auch manchmal eigene sonderbare Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Zauberbücher/Stäbe gibt es ebenfalls. Allerdings war es mir ein Rätsel, wieso man sie nur stehend nutzen konnte aber nicht in der Luft. Auch hier ist das Spiel recht kryptisch, indem es nicht die Fähigkeiten der Magie erklärt, die glaube ich bis heute von den Fans noch nicht komplett entschlüsselt worden sind.


    Die große Freiheit ist aber auch die größte Schwäche des Spiels. Es wird einem fast garnichts erklärt, der Questlog ist ziemlich unbrauchbar, auf der Karte werden keinerlei Sammelgegenstände, Teleporter oder sonst was außer NPCs und Speicherorte angezeigt, sodass man gezwungen ist markierungen auf der Karte selbst zu hinterlassen, sei es für Objekte die man nicht erreichen kann oder Stellen wo man bestimmte Fähigkeiten später braucht. Blöderweise gibts auch einige versteckte Bereiche, die nicht auf der Karte verzeichnet werden oder noch schlimmer, die nicht einmal eine Karte besitzen. Da was zu markieren ist also nicht wirklich möglich. Jedes Gebiet ist sehr groß und als einzigen Indikator hat man später die %-Zahl der Erkundung und wieviele Objekte man hat von den maximalen dort. Somit muss man das ganze Gebiet abrennen und hoffen, dass der Item-Deketor (später erhältlich) anspringt. Immerhin ist die Reichweite nicht schlecht. Schnellreise ist miserabel. Man kann sich nur zwischen den großen Speicherstellen teleportieren, die meist zentral in einem Gebiet liegen. Danach heißt es wieder sehr viel rennen. Man kann zwar Objekte nutzen um auch sich zu den kleineren zu teleportieren, aber diese sind nicht gerade günstig, was ich sinnfrei finde.

    Auch der Verwendungszweck diverser Schlüsselobjekte (unter anderem auch Schlüssel) ist nicht immer von der Beschreibung ersichtlich oder für welche Türen sie gedacht sind. Die vielen Enden sind ebenfalls sehr kryptisch und mir ein Rätsel, wie man auf manche selbst kommen sollte, die oft an sehr viele sonderbare Bedingungen oder Items geknüpft sind. Manchmal frage ich mich ob die Entwickler überhaupt mal auf die Konkurrenz geschaut haben, denn solche Mängel gehören sich eigentlich schon seit Jahrzehnten verbannt. Und wenn man bedenkt, dass es Easter Eggs zu diversen Metroidvanias gab, müsste man doch eigentlich annehmen können, dass sie durchaus wissen, welche Elemente gut sind und welche nicht.


    Story und Nebenquests fand ich leider recht uninteressant, sodass ich irgendwann die Dialoge sofort weggedrückt habe. An den Sprites hat man auch sehr gespart. Jeder NPC und Charakter allgemein hat nur eins. Immer das gleiche starre Bild. Immerhin ist aber das Spiel gut lokalisiert worden.


    Das Gameplay hat somit das ganze Spiel getragen, auch die Gebiete und Musik waren ganz gut gestaltet.

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  • Mario + Rabbids Kingdom Battle


    Gebraucht habe ich hierfür 55-60 Stunden. Mal wieder sehr lang, typisch für mich.

    Den Endbosskampf gegen Megadrachen-Bowser habe ich mit Hängen und Würgen geschafft. Und mein absoluter Held ist Rabbid-Luigi. In die Schlacht ging ich zusätzlich mit Yoshi, aber bereits ab der zweiten Bossphase musste Rabbid-Luigi komplett alleine kämpfen, da die beiden anderen das Zeitliche gesegnet hatten. Daher musste ich ab da auch sehr vorsichtig und defensiv vorgehen und habe den Kampf erst mit 22 Zügen statt der vorgegeben 7 geschafft. Um mich zu heilen, musste ich mit der Vampirraserei die Lakaien befallen und dabei drauf achten, nicht zu viele gleichzeitig oder zu schnell zu erledigen, da sie meine einzige Quelle für Heilung waren. Anders als bei anderen Bosskämpfen war ich also auf Helfer des Bosses angewiesen und habe mir sie sogar herbeigewünscht. So habe ich also sehr vorsichtig manche infiziert und dann attackiert, um mich zu heilen und dann Bowser ein bisschen Schaden zugefügt und musste mich gleichzeitig immer wieder in Deckung begeben und den Angriffen ausweichen und bei neuen Bossphasen die Überraschungen und neuen Attackenmuster überstehen. Bei der letzten Phase hat es auch ein paar Züge gedauert, bis ich verstanden habe, wie das Muster ist und wie ich nun Schaden zufügen kann. War aber ein geiler Kampf und ich hätte nicht gedacht, dass ich es noch schaffe. Rabbid-Luigi ist einfach der beste Charakter im Spiel.


    Es ist auf jeden Fall eines meiner liebsten Switchspiele. Viele Sachen waren toll, allen voran das Taktikgameplay, der Humor, die Rabbids, die Grafik. Die Story war natürlich erwartbar und für das Genre vollkommen okay, die Prämisse fand ich aber lustig. Den Schwierigkeitsgrad find ich genau richtig, anspruchsvoll, aber nicht zu frustrierend. Die künstliche Intelligenz des Gegners fand ich dabei sehr überzeugend und ziemlich gut. Er hat fast nie dumme Sachen gemacht und oft hat er mich sogar in arge Bedrängnis mit Zügen, die ich nicht erwartet habe, gebracht.


    Ein paar Sachen haben mich aber gestört, weshalb das Spiel für mich nicht perfekt ist. Der wichtigste Punkt: Mario muss immer im Team sein. Ich kann es ja verstehen, da Mario das Maskottchen ist und für die Story er immer dabei sein soll. Aber gerade im hinteren Teil des Spiels hat es mich immer mehr gestört. Und zwar vorrangig aus taktischen und Gameplaygründen. Erstens ähneln sich viele Kämpfe, wenn ich immer mind. zu 1/3 die gleiche Truppe aufbiete. Vor allem aber hat es mir die taktische Freiheit genommen. Wie oft hätte ich gerne einen anderen Plan ins Auge gefasst, wofür ich aber einen dritten Charakter gebraucht hätte, welchen Platz aber Mario besetzt hat. Dass man immer mind. einen Rabbid im Team brauchte, fand ich dabei weniger schlimm, weil es genug Rabbids gibt, die klasse sind und ich meist sogar die Rabbid-Variante besser als die normale Variante finde. Aber auch hier kam es ab und an vor, dass ich gerne drei "menschliche" Spieler genommen hätte für gewisse Missionen. Aber sei es drum. Ich kann vielleicht sogar verstehen, dass es zu hoher Programmieraufwand wäre bzw. die Level so designed waren, dass immer Mario dabei war und mit anderen Kollegen es evtl. die Balance gestört hätte, mich hat es dennoch gestört. In so einem Taktikgameplay möchte ich gerne die volle taktische Freiheit haben. Besonders hinten heraus, als immer mehr Alternativen verfügbar waren und die Kämpfe immer anspruchsvoller wurden, hätte ich gerne mal meine Ideen umgesetzt und andere Dinge ausprobiert und auch mal gerne andere Kombinationen von Waffen und Fähigkeiten durch ein anderes Setup erlebt.


    Ein weiterer Kritikpunkt, der teilweise ein wenig damit zusammenhängt ist die Waffenauswahl. Vielleicht klingt es paradox, aber es waren mir zu viele Waffen. Zu viele Waffen, die in zu schnellem Tempo reinkamen. Das Problem ist: Es gibt zu wenig Geld für zu viele Waffen für immer mehr Charaktere, und das zwei Mal, nämlich für die Haupt- und Sekundärwaffen. Also musste ich mich bei jedem Einkauf beschränken. Außerdem kam bei mir das ständige Gefühl auf, nicht richtig ausgerüstet zu sein oder immer mit veralteten Waffen rumzurennen, weil ich nicht genug Geld hatte. Denn sobald ich eine Waffe für einen Spieler gekauft habe und dafür sparen musste, bin ich evtl. fünf Minuten und eine Waffenkiste später schon wieder auf ein viel mächtigeres Modell gestoßen. Und das hat sich unbefriedigend angefühlt. Gestresst war ich auch, weil ich nicht für alle die besten oder nicht mal die zweit- oder drittbesten Waffen holen konnte, sondern mich immer beschränken musste. Und nun verbinden sich beide Kritikpunkte: Da Geld eh meist knapp war und ich nur für wenige Charaktere das aktuell beste Modell holen konnte, was sich ohnehin einen Kampf später wieder als veraltet herausstellen konnte + die Tatsache, dass Mario eh immer mitkämpfen muss, stellte sich bei mir die implizite Notwendigkeit oder Drang ein, immer als erstes bei Mario zu investieren. Denn dort wäre es die klügste Investition, denn Mario MUSS den nächsten Kampf und alle weiteren ohnehin bestreiten. Bei den anderen konnte es vorkommen, dass ich eine neue Waffe kaufte, sie in nur einem oder sogar gar keinem Kampf einsetzte und dann eine gewisse Zeit verging und bis dahin neue Waffen für ihn/sie verfügbar waren. Logisch also, dass man dazu verleitet wird, erst Mario auszurüsten und die anderen etwas zu vernachlässigen. Noch ein Punkt also, der mir die Freiheit etwas beschränkt hat.


    Gestört hat mich häufig auch die Kamera in den Kämpfen, die nämlich nicht frei, sondern nur vier Blickwinkel hat und teilweise es nicht möglich war einen bestimmten Aspekt am Bildschirmrand zu sehen. Manche Probleme hatte ich auch mit der Taktikkamera (die eigentlich eine tolle Sache ist) und mit dem UI oder bestimmten fehlenden Features oder Werten und Angaben in den Kämpfen. Zwar kann man in der Taktikkamera bspw. die Reichweite der Waffe sperren, um hinauszuzommen und zu gucken, ob das reicht. Allerdings geht das nicht, wenn man die Bewegung vorausplant und von dieser fiktiven, zukünftigen Position aus sehen möchte, ob der Gegner erreichbar sein wird. Es geht also immer nur von der aktuellen Position aus. In der Praxis wird man sich aber eher bewegen und dann von dort aus schießen wollen. Außerdem wird zwar angezeigt, ob ein Gegner erreichbar ist (100% oder 50%) oder nicht erreichbar ist. Bei Spielern mit besonderen Fernwaffen jedoch ist nicht klar, auf welche Waffe sich das bezieht. Dabei kann es essentiell sein, dass ich unbedingt und ausschließlich die Hauptwaffe nutzen will: etwa, weil sie mehr Schaden macht als die Nebenwaffe und ich darauf angewiesen bin, dass der Gegner mit diesem Schuss fallen muss; ich die Sekundärwaffe für einen späteren Zug aufheben möchte; oder ich die Sekundärwaffe nicht einsetzen kann, weil sie Flächenschaden verursacht und ein Teamkollege in der Nähe steht und Schaden davontragen würde.


    Außerdem wäre ein Planungmodus ganz gut, wo ich Züge planen und die Aktionen der vers. Charaktere aufeinander abstimmen könnte, und dann mit einem Klick abspielen würde. Denn oft ist es so, dass die Bewegungsreichsweite aufeinander abgestimmt werden musste, dass ich also mit Person A nur bis zum Feld X und nicht weiter laufen durfte, obwohl er könnte, damit Person B von dort abspringen kann, weil Person B nicht weiter als zu Feld X laufen kann. In der Praxis musste ich dann zwischen den beiden Charakteren hin und herwechseln, mir markante Punkte merken und Felder zählen ("3 nach links und 2 nach oben von diesem bestimmten Block, weiter darf Mario nicht laufen, weil Peach sonst nicht zu ihm kommt"), damit mein Plan nämlich nicht schiefgeht.


    Außerdem hat eine Spielerübersicht gefehlt. Man kann zwar in der Taktikkamera Werte ansehen. Aber da fehlt zum Beispiel die Info, wie lange die Abkühlzeit für eine Fähigkeit (noch) dauert. Oder wenn ich schon mit einem Charakter für diesen Zug alle Aktionen gemacht habe, kann ich ihn nicht mehr anwählen und kann damit auch nicht mehr sehen, ob eine bestimmte Fähigkeit schon verfügbar ist. Und anders als bei RPGs fehlt die Information, wie hoch Buffs ausfallen oder die Schwächungen bei Gegner oder bei mir selbst sich genau auswirken. Das alles hat mir schon ein wenig missfallen, sodass die Kämpfe unnötig kompliziert wurden und auch länger gedauert haben, weil ich viele Aktionen vorsichtiger abwägen musste.


    Noch ein Punkt, der zwar durchaus als mein eigener Fehler betrachtet werden könnte und darauf zurückzuführen ist, dass ich zu hektisch oder ungeduldig bin: aber oft habe ich mich verklickt, wenn ich etwa mit dem Cursor über einen Gegner fahren wollte und dann in ihn rasen wollte und von da an weiter. Stattdessen habe ich ein Feld neben ihn geklickt. Anstatt in ihn zu dashen ist also sogar meine ganze Bewegung in dem Zug daneben gegangen und außerdem fehlte der Schaden der Raserei. Das konnte in engen Kämpfen schon manchmal den Ausschlag zu meinen Ungunsten geben. Es wäre also schön gewesen, wenn man vielleicht sowas noch hätte abbrechen können. Von mir aus nur für zwei Sekunden oder so oder höchstens bis zu dem Zeitpunkt, bis ich den Zielort erreichen würde. Denn immer fiel mir mein Fehler sofort in dem Moment des Klicks auf, als es aber schon zu spät war. Manche fehlerhafte Klicks waren auch der Tatsache des Kamerawinkels geschuldet, wenn das Zielfeld verdeckt war, das kann ich dem Spiel aber nicht wirklich anlasten, da ich vorher zur Überprüfung doch noch die Kamera hätte wenden können.


    Nichtsdestotrotz haben mir die Erkundungs- und Sammeltätigkeiten zwischen den Leveln sehr gut gefallen. Die Rätsel empfand ich als schöne Auflockerung. Sie haben das Gameplay der Kämpfe abgerundet, ohne unnötig den Spielfluss zu behindern oder davon abzulenken, da man etwa an einer Passage nicht weiterkäme. Stellen, an denen man möglicherweise nicht auf Anhieb weiterwusste oder komplizierte Rätsel bezogen sich nur auf geheime Bereiche mit Truhen, nicht aber den Fortschritt der Story zum nächsten Kampf. Das Backtracking finde ich akzeptabel. Also das erneute Durchlaufen der Level, um die Truhen und geheimen Bereiche zu finden. Durch Freischalten der Fähigkeiten von Beep-O hat man ja neue Bereiche zugänglich gemacht, wodurch man sogar mehr als zweimal durch die Welt laufen könnte. Dies liegt vor allem daran, dass da keine nervigen Zufallskämpfe wie in einem RPG stören würden. Außerdem könnte man sich auch direkt zu bestimmten Bereichen der Karte katapultieren lassen und auch direkt in den Leveln gibt es Abkürzungen durch die Rabbidkanonen.


    Die Prüfungen empfinde ich bisher auch als Bereicherung, wo man sein taktisches Können in speziellen Szenarien verfeinern und demonstrieren kann. Insgesamt finde ich die Zusatzinhalte (Prüfungen, Levelerkundung und Auffinden von geheimen Bereichen und Truhen nach dem ersten Durchlauf einer Welt, Perfektionierung der Kapitel) als nicht zu repetitiv, vor allem, weil die verschiedenen Welten so hübsch und einzigartig sind und es mir Spaß macht, da nochmal durchzulaufen. Dazu tragen natürlich auch die witzigen Szenen mit den Rabbids und die cleveren und lustigen Bemerkungen seitens Beep-Os dazu bei, die man am Wegesrand aufschnappen kann.

    Alles in allem also ein absolutes Highlight für mich auf der Switch und sicher eines der besten Spiele. Und der Donkey Kong-DLC ist ja auch noch da!


    Was ich jetzt noch machen muss: Mein Spiel sagt, ich habe die Story zu 97% beendet (der Rest ist wohl das Geheimkapitel der vierten Welt), Kisten zu 86%, Prüfungen zu 54% beendet.

    - Welt 4 das erste Mal nach Storyabschluss erneut durchschreiten, mit neuer Fähigkeit alle restlichen und bisher unzugänglichen Gebieten finden und alle Sammelkisten aufstöbern sowie das Geheimlevel finden.

    - Die letzten Sammelkisten auch in den vorherigen Welten finden. Alle Waffenkisten habe ich schon beim ersten Wiederholungsdurchlauf jeweils gefunden

    - Die Ultimative Prüfung von jeder Welt schaffen

    - Im Hub am Pilzpalast habe ich natürlich am Anfang des Spiels schon alles geholt bzw. danach, sofern Fähigkeiten gefehlt haben, denke ich.

    Ich werde mich erstmal auf Sammelkisten und Prüfungen konzentrieren. Also alle Dinge, die ich noch nicht gesehen habe. Prüfungen auch deshalb, weil sie die Power-Kugeln ergeben und ich gerne alle Fähigkeiten so weit es geht perfektionieren würde, auch, um den Rest dann danach leichter zu machen. Das Perfektionieren der einzelnen Kapitel und Kämpfe bringt ja nur mehr Geld, und davon kann man nur Waffen kaufen, wovon ich jetzt die besten oder zumindest sehr gute schon bei allen Charakteren habe.

  • Rotbart93 falls es mal spielen solltest, vergiss nicht von Anbeginn an diese Marker auf der Karte zu platzieren, für unerreichbare Objekte oder Stellen wo man bestimmte spätere Fähigkeiten braucht bzw. eine klassische Souls Like Absperrung haben die von der anderen Seite geöffnet werden kann (man hat verschiedene Symbole zur Verfügung, da tätest du gut dabei dir selbst für jedes Symbol eine Bedeutung zu definieren, wobei eine Truhe oder Beutel immerhin klar sind, bei den Fähigkeiten wird es schwieriger die zu differenzieren). Verpassbar ist zum Glück nichts.

    Verkaufen sollte man nur die Gegenstände, die auch in der Beschreibung klar sagen, dass sie bei Händlern beliebt sind, aber dafür gibts eine eigene Kategorie im Inventar, sodass man gleich die ganze Seite bedenkenlos verkaufen kann. Genauso auch doppelte Waffen und Ausrüstung allgemein (das Spiel lässt aber einen auch nicht das letzte Exemplar verkaufen).


    Ich würde empfehlen es frei Schnauze zu spielen bis man ins Endgame kommt und dann erst nach den Guides für alle Enden, Nebenquests usw. schauen. Es gibt dazu einen ganz guten Guide + einer sehr detaillierten Karte (das Spiel ist gigantisch, so auch die Bilddatei davon xD). Manche Dinge wird du aber erst tun/erreichen können nach dem NG+. Wobei das NG+ in diesem Spiel nicht einfach ein weiterer Duchgang ist sondern eine Art Geschichte aus 10 Kapiteln aus der Perspektive eines anderen Charakters dem man immer wieder mal begegnet ist um paar Lücken in der Story zu füllen. Geht auch ganz flott weil es meist nur ein von A nach B gehen ist mit oder ohne einem Boss am Ende des Kapitels. Ist auch ein eigener Spielstand, sodass man zwischen dem Hauptspiel und NG+ Story wechseln kann. aber wie gesagt der Hauptspielstand profitiert von jedem Erfolg, sowohl von NG+ als auch von den Enden die man erreicht die man ebenfalls so oft man will wiederholen kann.


    Ich habe gute 50h gebraucht für 100%

  • Wowan14 Ich habe es sogar schon Retail für Ps5 bestellt, weiß nicht ob ichs direkt spielen werde. Danke jedenfalls schonmal für die Tipps. Vor dem Ende gucken was man verpasst hat ist eigentlich meine typische Vorgehensweise bei Metroidvania. Nochmal eine Frage wegen der Schwierigkeit, kann ich jederzeit umstellen von schwierig auf normal? Oder muss ich mich am Anfang festlegen? Wie schwierig ist es denn auf schwer, möchte jetz nicht bei jedem Boss schon im early Game 1-2 Stunden sitzen, aber wenn ich auf normal spiele und alles im ersten/zweiten Versuch klappt bin ich auch immer enttäuscht, kannst du dazu was sagen?

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  • Das Schwarze Auge: Santinavs Ketten (Switch):


    Das ging wieder recht schnell, und konnte sich noch in die Game Challenge 2023 hereinschmuggeln.


    Ist ein klassisches Daedalic Point & Click-Game.

    Man merkt, dass alle deren Games quasi das gleiche Gerüst haben, aber dennoch verschiedene Szenarien und Styles haben können.


    Hier gab es eine tolle gezeichnete detaillierte Optik, wie aus einem Bilderbuch.

    Das Game ist deutlich ernster als Edna oder Deponia, beinhaltet hier und da aber dennoch genug passenden Humor.

    Die Story ist wieder gelungen, und meine Befürchtung, dass man irgendwelches Hintergrundwissen von DSA benötigt, hat sich nicht bestätigt. Die Story funktioniert komplett für sich. Natürlich kann es sein, dass es paar Anspielungen für Fans des Universums gab, welche ich natürlich nicht bemerkt habe.


    Tatsächlich habe ich mich bei diesem Game wieder etwas schwerer mit den Rätseln getan. Grade in der Feenwelt kam ich oft nicht weiter, sodass ich des Öfteren mal in 'nem Guide nachschlagen musste.


    Es gibt zu diesem Game noch eine Fortsetzung, Memoria, welche auf meiner Switch ebenfalls drauf wartet gezockt zu werden, womit ich aber paar Wochen warten werde... will da noch paar Games zwischen haben.

    Hmmmm.... lecker... Pizza!!!!

  • Metzler oh, das klingt ja eigentlich ganz gut, aber tatsächlich habe ich, was ich bisher vom Nachfolger gesehen habe, auch schon länger so ein wenig das Gefühl, dass es mir nicht so gut gefallen wird wie der erste. Und du bist auch nicht der einzige, der das sagt, das hör ich häufiger. Ich werde es aber so oder so spielen, der Preis ist ja schon langsam da, wie beim Erstling, als ich gekauft habe, nämlich bei 30€. Ich lass mich überraschen.

  • Celeste ist einfach ein fabelhafter 2D Plattformer. Teilweise bockschwer, vorallem aber in den Zusatzlevel nach dem Abspann. Trotz unzähliger Tode im Spiel war es steht's montivierend und das Gameplay so Butterweich und gut, das einem nach jedem Tod bewusst war, dass es das eigene Versagen war. Dies liegt an der punktgenauen und präzisen Steuerung. Auch wenn einen das Spiel hier nichts schenkt ist es immer fair. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Spiel nicht nur der Schwierigkeitshalber so schwer ist sondern um die Story zu unterstreichen. Die Story welche einen sehr gut durch das Spiel führt und es trägt, da es eben nicht nur um das retten einer Prinzessin 8o oder das besteigen des Berges geht. Auch die Charaktere habe ich aufgrund der sehr gut geschriebenen Dialoge schnell ins Herz geschlossen. Besonders viel spaß hatte ich nach Abschluss beim nochmaligen spielen der ersten Level auf der Suche nach Sammelitems, da man durch die dann verinnerlichte Steuerung und dessen präzision in einen herrlichen Flow durch die Level gedüsst ist.

    Die Retro- Musik unterstreicht den Pixelstyle sehr gut, geht ins Ohr und passt sehr schön zu den jeweiligen Bereichen. Ich hasse den Wind (der aber eigentlich nicht schlecht ist, mich nur einfach zu oft umgebracht hat. -> Ich weiß aufgrund eigenen Versagens. Trotzdem hasse ich ihn <-) und liebe ansonsten fast alles an diesem Spiel.

    Einziger weiterer Kritikpunkt ist, dass das Spiel einen vor dem Zusatzlevel ohne Erklärung stehen lässt und sich das Freischalten wirklich nirgends erschließt oder erwähnt wird und hier das Internet helfen muss. Aber ansonsten bleibt es eines der besten Jump'n'runs die ich gespielt habe.


    Von mir gibt eine sehr, sehr gute 9/10.

  • Star Wars Jedi Survivor


    Gutes Star Wars Spiel. Im Vergleich zum Vorgänger auch einiges verbessert, meiner Meinung nach. Man fängt mal nicht von 0 an sondern baut auf dem auf, was man im Vorgänger gelernt hat. Das Sammeln, Erkunden und Kämpfen hat viel Spaß gemacht. Die Karte ist zwar manchmal immer noch unhandlich, aber ich habe alle Wege Mithilfe der Karte gefunden. Die Story ist ganz gut. Cool fand ich, dass man am Ende der Kopfgeldjäger Geschichte noch auf Boba Fett getroffen ist. Darth Vader darf natürlich auch nicht fehlen. Der Kampf an sich war auch recht anspruchsvoll. Generell waren viele Kämpfe auf Jedi Meister (2. Höchste Schwierigkeit) anspruchsvoll.


    Freue mich auf einen Nachfolger, falls einer kommt :)

    Einmal editiert, zuletzt von Metzler ()

  • Metzler Ich finde aber in sachen Story war Teil 1 teilweise in der Hinsicht stärker, weil die Bedrohung sich wie eine auch angefühlt hat besonders mit den Schwestern. In Jedi Survivor hingegen hatte ich nie wirklich dieses Gefühl gehabt. Auch war die Fauna oft härter zu bekämpfen als die menschlichen gegner. Leicht war es trotzdem nicht das stimmt.

    Lächerlich finde ich, dass man als Jedi die wahrscheinlich typischste Grundlage erst am Ende lernt, nämlich etwas zu heben oder runterzuschleudern.... Sowas sollte man eigentlich als ausgebildeter Jedi von Anbeginn können. Immerhin ist es nichts anderes wie etwas wegzustoßen oder zu sich hinzuziehen nur halt vertikal statt horizontal.

  • Wowan14

    Kann dir nur zustimmen. Was man vielleicht noch erklären oder schön reden kann beim Thema Sachen heben und schmettern:

    Er hat ja letztlich keine klassische Ausbildung mehr bekommen und wächst mit der Herausforderung sozusagen.

    Viele Tiere waren echt harte Brocken, bis man geübt war. Aber die Standard Menschen Gegner natürlich easy. Irgendwo ist man halt auch übermächtig. Spätere menschliche Gegner waren trotzdem nicht so einfach. Wenn man gegen 2 wachen kämpft, die mit den 2 Waffen in je einer Hand oder sowas. Meist kam es eher auf die Anzahl der Gegner als die Gegner an sich an.

  • Normalerweise sammle ich ja immer, aber da es zwischen meinem letzten Post und dem Jahresabschluss nichts weiteres mehr wird, gibts heute nur einen Titel:

    Phoenix Wright: Ace Attorney (XSX)

    Vielleicht liegt es daran, dass ich erst spät, Ende 2010, einen DS gekauft habe, und daher der Backlog an DS-Spielen sehr groß war, aber die Phoenix Wright Spiele sind echt an mir vorbeigegangen, was ich dieses Jahr, oder eher diese Woche, aber zu ändern begonnen habe.

    So richtig gewusst, was mich erwartet, habe ich nicht, aber oft ist das ja auch was Gutes. Trotzdem war ich wenig überrascht, da das Spiel von Anfang an in die Richtung geht, die man auch mit minimalem Vorwissen erwartet. Die Aufmachung ist dabei sehr am Original gehalten und man merkt, dass man hier ein Spiel der DS-Ära vor sich hat, auch wenn Visual Novels plattformunabhängig diese Art der Aufmachung immer gerne mögen.

    Mit dem ersten kleinen Fall arbeitet man sich dann in die Abläuft ein und zunehmend werden Handlung und Argumentationen komplexer. Im letzten Fall, der nach einem vorgezogenen Abspann kam, hat mich das dann aber doch.... etwas vor den Kopf gestoßen. Teilweise hatte ich in meinen Augen sehr eindeutige Argumente, wurde aber im Gericht doch abgestraft bzw. in den Ermittlungen auf die lange Reise der "dazu sag ich nix" Dialoge geschickt. Hier hat das Spiel dann doch sehr genaue Vorstellungen, was es sehen will, selbst wenn rein von der Vernunft her auch andere Herangehensweisen möglich wären.


    Da die Trilogie seit September im Game Pass ist, werde ich aber noch etwas weiter spielen und mal schauen, wie weit ich komme in der Serie.


    Edit: Tatsächlich hab ich ein Spiel unterschlagen! :o


    Thirsty Suitors (XSX)

    Ich wähle mal frei die Worte von Geoffrey Bunting: Wenn ich einen Euro hätte für jedes Spiel, in dem ich in 2023 südasiatisch gekocht habe, hätte ich zwei Euro. Nachdem Venba im Sommer das erste Spiel war, ist Thirsty Suitors nun das zweite Spiel mit diesem Inhalt, aber was ist es überhaupt für ein Spiel?

    Thirsty Suitors

    • vermischt Kochsimulation ( :objection: oder sollte man Arcade sagen, um es von echten Simulationen wie Cooking Mama abzugrenzen?),
    • Skateboarding (Tony Hawk hält das nicht für realistisch)
    • und rundenbasiertes RPG (mit starkem Focus auf Timing/QTEs wie Super Mario RPG),
    • stellt eine junge Frau und ihre Rückkehr in die Kleinstadt ihrer Geburt in den Mittelpunkt (fühlt sich an wie Life is Strange, obwohl es dort nie genau so war)

    und erzählt eine Geschichte über Tradition, die Vermischung von Kulturen und einen Mehrgenerationenkonflikt. Das Ergebnis ist eine wirklich gute Mischung, da die einzelnen Aspekte von Anfang an gut ineinandergreifen und man hier nicht nur eine Aneinanderreihung von unpassenden Elementen hat. Ob einem das Spiel gefällt, ist sicher im Vorfeld schwer zu sagen, aber abgesehen von Leuten, die eine Konsole nur für FIFA oder CoD kaufen, kann vermutlich jeder irgendwo etwas damit anfangen.

    Dabei sei nicht verhehlt, dass der Fokus schon auf der Story liegt und das Gameplay nie wirklich fordernd ist, zudem hat man bei den Zutaten etwas fest auf die Diversitytube gedrückt (eine Kleinstadt im mittleren Westen ohne heterosexuelle weiße CIS-Personen?), aber wenn man damit leben kann, dann bleibt meine Aussage bestehen und Thirsty Suitors ist ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch.

  • Ich habe vor ein, zwei Wochen mal wieder Hades auf der Switch gestartet, nachdem ich es Anfang des Jahres bisher nur für ein ein paar Stunden gespielt hatte. Aus irgendeinem Grund hatte mich das Spiel vorher nicht so ganz überzeugt, aber in den letzten Tagen habe ich fast nichts anderes mehr gespielt. Der fesselnde Gameplay-Loop hat mich komplett abgeholt, ganz im Sinne von "Eine Runde geht noch!". Gestern liefen die Credits, jetzt heißt es erstmal nach und nach das Heat-Level steigern. Gibt auf jeden Fall noch einiges zu tun - auch wenn ich es jetzt voraussichtlich nicht mehr so intensiv spielen werden. Aber hier und da mal ein, zwei Runs zu starten passt ja super zum Spiel und vor allem zur Switch. Für mich eine 9/10.


    Habe dadurch auch wieder sehr viel Lust auf Binding of Isaac bekommen, ggf. schlage ich demnächst mal bei Repentance zu.

  • Lies of P (XSX)

    Hab’s heute nach 27 Stunden beendet und fand es grandios. Es gab ein zwei Dinge die mir nicht so gefallen haben, aber insgesamt das beste nicht-Souls Soulslike :ugly:


    Freue mich auf Teil 2.

  • So, das erste Game 2024 wurde am 1.1. zu Ende gespielt.

    Auf der Weihnachtsreise ist mir irgendwann der Akku leer gegangen und ich dachte das Netzteil alleine reicht nicht zum Laden. Was es wohl doch tut, keine Ahnung. Sonst wäre das Spiel noch in die 2023er Liste gekommen.


    Signalis


    Die Zeit zwischen den Jahren hat richtig gut gepasst um sich mit diesem Spiel einzumuckeln. Richtig schön gechillte Mittagspausen gehabt.


    Es handelt sich um ein Survival Horror Spiel mit 90ger Jahre Gameplay und PS One Graphik.


    Dabei habe ich das Setting, ein Raumschiffwrack auf einem Unbekanntem Planeten und ein Anime Ähnliches Charakterdesign für meinen Spielstil und im Survival Horror Bereich als unverbraucht empfunden.


    Insbesondere den Playstation 1 Graphikstil finde ich im Indibereich erfrischend.


    Das Gameplay bot gewollt die klassischen Handycaps der 90ger Spiele. Träge Steuerung, wenig Platz im Inventar etc.


    Mit letzterem haben Sie es etwas übertrieben. Mit Spielbeginn hadert man mit den ständig vollen 6 Inventarplätzen. Erweiterungen gibts nicht zu finden.

    Das Zielen beim ballern ist auch nicht sonderlich verlässlich.


    Die Rätsel sind sehr im Oldschooligen Resident Evil Style gehalten. Emblem hier, Tarotkarte da.

    Die Gegner erinnern eher an Silent Hill.


    Die Spiellänge liegt zwischen 8-18 Stunden. Nach den ersten Credits sollte man unbedingt weiterspielen. Fand ich etwas unnötig hier zu suggerieren dass das Spiel schon vorbei wäre. Machen ja mehrere Spiele. Finde ich nicht kreativ.


    Insgesamt ein stimmiges Spielerlebnis von einem interessanten deutschen Studio.


    7/10


    Persönliches Highlight: Der PSX Graphikstil und das konsequente 90ger Konzept.



    Und jetzt noch ein paar kurze Worte zu kleineren Spielen aus 2023:


    Astro‘s Playroom


    Tolles, umfangreiches Demospiel mit viel Gefühl und Nostalgie. Hat mich mehr gehooked als der neue Ratchet ind Clank Teil. Reizt die Controllereffelte voll aus. Well Done! Würde gerne mal den VR Teil spielen.


    8/10



    Castlevania


    Der Klassiker des NES. Geiler Soundtrack. Tolle Graphik und spaßiges Gameplay. Aber weiterführend so unfair.

    Ein Blick in die Vergangenheit: Gemeinsames Castlevania zocken als Kid unter Freunden. Einer spielt die anderen schauen zu. Freude, Begeisterung, gefürchtete Wutanfälle, Zittern vor der schwierigen Stelle, frenetischer Jubel als sie geschafft ist, nur um 5 Meter weiter an der nächsten Stelle draufzugehen. Game Over. Trotzdem nie getauscht oder verliehen.


    Ich nehme mein früheres Ich und seine Freunde in den Arm und sage: Es lag nicht an euch.


    Damals 9/10, heute 6/10. Mit Speicherfunktion easy.



    Cotton Reboot


    Was für ein ödes Spiel für meine Nummer 60. Naja, Shmup im cuten Anime-Hexensetting. Ganz gute Graphik, Gameplay ok. Nervige Storysequenzen. Brauch ich nicht mehr von. Der Fantasy Teil soll besser sein.


    4/10



    Warriors of Fate


    Ein Bier und Brezel Beat em Up der Capcom Collection im historischen Japan Setting. Macht Bock im Onlinekoop.


    6/10



    Sol Cresta


    Shmup in dem man 3 Raumschiffe übereinander als eines steuert. Der Clou ist das man als Specialmove diese in unterschiedliche Formationen bewegen kann um verschiedene, besonders starke Schusssalven loszulassen.

    Was aber unintuitiv präzise auszuführen ist.


    5/10



    And Last but not Least, der Abschluss meiner 64 Spiele umfassenden durchgezockt Liste:


    To the Moon


    Emotionales Knobeladventure im 16 Bit BigHead Style.

    Hier habe ich aufgrund der Lobeshymnen mehr erwartet. Ich habe den Eindruck das sich zu viele Entwickler als edgy empfinden wenn sie niedlichen Look mit zynischem Humor koppeln, finde ich pubertär und unkreativ.

    Die Story hat mich auch keineswegs gefesselt, noch habe ich sie als bedeutend originell empfunden.


    Der Soundtrack ist allerdings wirklich schön und ich zolle dem Respekt wenn Entwickler sich an ein solches Projekt herantrauen.

    Weitere Teile des Studios reizen mich aber nicht.


    6/10

  • Ghostwire Tokyo (PS5):


    So, durch.

    Habe grade zu Anfang so Einiges an Nebenkram mitgemacht, mich aber im späteren Verlauf immer mehr auf die Story fokussiert.

    Brachte echt Bock. Das Setting mit einem gespentischen Tokyo passt sehr gut.

    Soweit ich das beurteilen kann, ist die Stadt super eingefangen wurde und gab mir gewisse Yakuza/Like a Dragon-Vibes.


    Das Erkunden der Welt brachte dementsprechend Bock, dazu findet man an jeder Ecke eine Kleinigkeit. Seien es Heilitems, Munition, bzw. mehr Platz dafür, Seelen für Level-Ups, Nebenquests...

    Viel von dem Nebenkram ist schnell nebenbei auf dem Weg erledigt, was ich deshalb recht motivierend fand.

    Tatsächlich war die Storyquest recht kurz, was ich aber voll okay fand. Schließlich gibt es genug Sammel- und Nebenkrams. Diejenigen, die viel Spielzeit aus einem Game rausholen möchten, sollten damit auch zufriedengestellt werden können.

    Hmmmm.... lecker... Pizza!!!!

  • Red Dead Redemption (PS5)


    Mein 7. Durchlauf. Ein weiteres Mal 100% geschafft. Ziel ist aber die Platin.

    Das Ende hat mir auch beim 7. Mal erneut eine Gänsehaut und schnellen Puls beschert. Bis heute eins der besten Enden in einem Videospiel.

    Das Gameplay ist nicht so gut gealtert und ziemlich monoton. Aber es macht Spaß. Die Welt ist großartig und die Grafik nach 13 Jahren immer noch schön.

    Für mich kann das Spiel nur eine 10/10 sein. Ich liebe es einfach, genauso wie den Nachfolger. Als Nächstes wird Undead Nightmare gespielt. Das habe ich leider nicht mehr so gut in Erinnerung.

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