Durchgezockt! (Spoilergefahr)

  • Redbeard993 falls es mal spielen solltest, vergiss nicht von Anbeginn an diese Marker auf der Karte zu platzieren, für unerreichbare Objekte oder Stellen wo man bestimmte spätere Fähigkeiten braucht bzw. eine klassische Souls Like Absperrung haben die von der anderen Seite geöffnet werden kann (man hat verschiedene Symbole zur Verfügung, da tätest du gut dabei dir selbst für jedes Symbol eine Bedeutung zu definieren, wobei eine Truhe oder Beutel immerhin klar sind, bei den Fähigkeiten wird es schwieriger die zu differenzieren). Verpassbar ist zum Glück nichts.

    Verkaufen sollte man nur die Gegenstände, die auch in der Beschreibung klar sagen, dass sie bei Händlern beliebt sind, aber dafür gibts eine eigene Kategorie im Inventar, sodass man gleich die ganze Seite bedenkenlos verkaufen kann. Genauso auch doppelte Waffen und Ausrüstung allgemein (das Spiel lässt aber einen auch nicht das letzte Exemplar verkaufen).

    Ich würde empfehlen es frei Schnauze zu spielen bis man ins Endgame kommt und dann erst nach den Guides für alle Enden, Nebenquests usw. schauen. Es gibt dazu einen ganz guten Guide + einer sehr detaillierten Karte (das Spiel ist gigantisch, so auch die Bilddatei davon xD). Manche Dinge wird du aber erst tun/erreichen können nach dem NG+. Wobei das NG+ in diesem Spiel nicht einfach ein weiterer Duchgang ist sondern eine Art Geschichte aus 10 Kapiteln aus der Perspektive eines anderen Charakters dem man immer wieder mal begegnet ist um paar Lücken in der Story zu füllen. Geht auch ganz flott weil es meist nur ein von A nach B gehen ist mit oder ohne einem Boss am Ende des Kapitels. Ist auch ein eigener Spielstand, sodass man zwischen dem Hauptspiel und NG+ Story wechseln kann. aber wie gesagt der Hauptspielstand profitiert von jedem Erfolg, sowohl von NG+ als auch von den Enden die man erreicht die man ebenfalls so oft man will wiederholen kann.

    Ich habe gute 50h gebraucht für 100%

  • @Wowan14 Ich habe es sogar schon Retail für Ps5 bestellt, weiß nicht ob ichs direkt spielen werde. Danke jedenfalls schonmal für die Tipps. Vor dem Ende gucken was man verpasst hat ist eigentlich meine typische Vorgehensweise bei Metroidvania. Nochmal eine Frage wegen der Schwierigkeit, kann ich jederzeit umstellen von schwierig auf normal? Oder muss ich mich am Anfang festlegen? Wie schwierig ist es denn auf schwer, möchte jetz nicht bei jedem Boss schon im early Game 1-2 Stunden sitzen, aber wenn ich auf normal spiele und alles im ersten/zweiten Versuch klappt bin ich auch immer enttäuscht, kannst du dazu was sagen?

    Einmal editiert, zuletzt von Redbeard993 (30. Dezember 2023 um 18:42)

  • Das Schwarze Auge: Santinavs Ketten (Switch):

    Das ging wieder recht schnell, und konnte sich noch in die Game Challenge 2023 hereinschmuggeln.

    Ist ein klassisches Daedalic Point & Click-Game.

    Man merkt, dass alle deren Games quasi das gleiche Gerüst haben, aber dennoch verschiedene Szenarien und Styles haben können.

    Hier gab es eine tolle gezeichnete detaillierte Optik, wie aus einem Bilderbuch.

    Das Game ist deutlich ernster als Edna oder Deponia, beinhaltet hier und da aber dennoch genug passenden Humor.

    Die Story ist wieder gelungen, und meine Befürchtung, dass man irgendwelches Hintergrundwissen von DSA benötigt, hat sich nicht bestätigt. Die Story funktioniert komplett für sich. Natürlich kann es sein, dass es paar Anspielungen für Fans des Universums gab, welche ich natürlich nicht bemerkt habe.

    Tatsächlich habe ich mich bei diesem Game wieder etwas schwerer mit den Rätseln getan. Grade in der Feenwelt kam ich oft nicht weiter, sodass ich des Öfteren mal in 'nem Guide nachschlagen musste.

    Es gibt zu diesem Game noch eine Fortsetzung, Memoria, welche auf meiner Switch ebenfalls drauf wartet gezockt zu werden, womit ich aber paar Wochen warten werde... will da noch paar Games zwischen haben.

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  • Metzler oh, das klingt ja eigentlich ganz gut, aber tatsächlich habe ich, was ich bisher vom Nachfolger gesehen habe, auch schon länger so ein wenig das Gefühl, dass es mir nicht so gut gefallen wird wie der erste. Und du bist auch nicht der einzige, der das sagt, das hör ich häufiger. Ich werde es aber so oder so spielen, der Preis ist ja schon langsam da, wie beim Erstling, als ich gekauft habe, nämlich bei 30€. Ich lass mich überraschen.

  • Celeste ist einfach ein fabelhafter 2D Plattformer. Teilweise bockschwer, vorallem aber in den Zusatzlevel nach dem Abspann. Trotz unzähliger Tode im Spiel war es steht's montivierend und das Gameplay so Butterweich und gut, das einem nach jedem Tod bewusst war, dass es das eigene Versagen war. Dies liegt an der punktgenauen und präzisen Steuerung. Auch wenn einen das Spiel hier nichts schenkt ist es immer fair. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Spiel nicht nur der Schwierigkeitshalber so schwer ist sondern um die Story zu unterstreichen. Die Story welche einen sehr gut durch das Spiel führt und es trägt, da es eben nicht nur um das retten einer Prinzessin 8o oder das besteigen des Berges geht. Auch die Charaktere habe ich aufgrund der sehr gut geschriebenen Dialoge schnell ins Herz geschlossen. Besonders viel spaß hatte ich nach Abschluss beim nochmaligen spielen der ersten Level auf der Suche nach Sammelitems, da man durch die dann verinnerlichte Steuerung und dessen präzision in einen herrlichen Flow durch die Level gedüsst ist.

    Die Retro- Musik unterstreicht den Pixelstyle sehr gut, geht ins Ohr und passt sehr schön zu den jeweiligen Bereichen. Ich hasse den Wind (der aber eigentlich nicht schlecht ist, mich nur einfach zu oft umgebracht hat. -> Ich weiß aufgrund eigenen Versagens. Trotzdem hasse ich ihn <-) und liebe ansonsten fast alles an diesem Spiel.

    Einziger weiterer Kritikpunkt ist, dass das Spiel einen vor dem Zusatzlevel ohne Erklärung stehen lässt und sich das Freischalten wirklich nirgends erschließt oder erwähnt wird und hier das Internet helfen muss. Aber ansonsten bleibt es eines der besten Jump'n'runs die ich gespielt habe.

    Von mir gibt eine sehr, sehr gute 9/10.

  • Star Wars Jedi Survivor

    Gutes Star Wars Spiel. Im Vergleich zum Vorgänger auch einiges verbessert, meiner Meinung nach. Man fängt mal nicht von 0 an sondern baut auf dem auf, was man im Vorgänger gelernt hat. Das Sammeln, Erkunden und Kämpfen hat viel Spaß gemacht. Die Karte ist zwar manchmal immer noch unhandlich, aber ich habe alle Wege Mithilfe der Karte gefunden. Die Story ist ganz gut. Cool fand ich, dass man am Ende der Kopfgeldjäger Geschichte noch auf Boba Fett getroffen ist. Darth Vader darf natürlich auch nicht fehlen. Der Kampf an sich war auch recht anspruchsvoll. Generell waren viele Kämpfe auf Jedi Meister (2. Höchste Schwierigkeit) anspruchsvoll.

    Freue mich auf einen Nachfolger, falls einer kommt :)

    Einmal editiert, zuletzt von Metzler (31. Dezember 2023 um 15:24)

  • Metzler Ich finde aber in sachen Story war Teil 1 teilweise in der Hinsicht stärker, weil die Bedrohung sich wie eine auch angefühlt hat besonders mit den Schwestern. In Jedi Survivor hingegen hatte ich nie wirklich dieses Gefühl gehabt. Auch war die Fauna oft härter zu bekämpfen als die menschlichen gegner. Leicht war es trotzdem nicht das stimmt.

    Lächerlich finde ich, dass man als Jedi die wahrscheinlich typischste Grundlage erst am Ende lernt, nämlich etwas zu heben oder runterzuschleudern.... Sowas sollte man eigentlich als ausgebildeter Jedi von Anbeginn können. Immerhin ist es nichts anderes wie etwas wegzustoßen oder zu sich hinzuziehen nur halt vertikal statt horizontal.

  • @Wowan14

    Kann dir nur zustimmen. Was man vielleicht noch erklären oder schön reden kann beim Thema Sachen heben und schmettern:

    Er hat ja letztlich keine klassische Ausbildung mehr bekommen und wächst mit der Herausforderung sozusagen.

    Viele Tiere waren echt harte Brocken, bis man geübt war. Aber die Standard Menschen Gegner natürlich easy. Irgendwo ist man halt auch übermächtig. Spätere menschliche Gegner waren trotzdem nicht so einfach. Wenn man gegen 2 wachen kämpft, die mit den 2 Waffen in je einer Hand oder sowas. Meist kam es eher auf die Anzahl der Gegner als die Gegner an sich an.

  • Normalerweise sammle ich ja immer, aber da es zwischen meinem letzten Post und dem Jahresabschluss nichts weiteres mehr wird, gibts heute nur einen Titel:

    Phoenix Wright: Ace Attorney (XSX)

    Vielleicht liegt es daran, dass ich erst spät, Ende 2010, einen DS gekauft habe, und daher der Backlog an DS-Spielen sehr groß war, aber die Phoenix Wright Spiele sind echt an mir vorbeigegangen, was ich dieses Jahr, oder eher diese Woche, aber zu ändern begonnen habe.

    So richtig gewusst, was mich erwartet, habe ich nicht, aber oft ist das ja auch was Gutes. Trotzdem war ich wenig überrascht, da das Spiel von Anfang an in die Richtung geht, die man auch mit minimalem Vorwissen erwartet. Die Aufmachung ist dabei sehr am Original gehalten und man merkt, dass man hier ein Spiel der DS-Ära vor sich hat, auch wenn Visual Novels plattformunabhängig diese Art der Aufmachung immer gerne mögen.

    Mit dem ersten kleinen Fall arbeitet man sich dann in die Abläuft ein und zunehmend werden Handlung und Argumentationen komplexer. Im letzten Fall, der nach einem vorgezogenen Abspann kam, hat mich das dann aber doch.... etwas vor den Kopf gestoßen. Teilweise hatte ich in meinen Augen sehr eindeutige Argumente, wurde aber im Gericht doch abgestraft bzw. in den Ermittlungen auf die lange Reise der "dazu sag ich nix" Dialoge geschickt. Hier hat das Spiel dann doch sehr genaue Vorstellungen, was es sehen will, selbst wenn rein von der Vernunft her auch andere Herangehensweisen möglich wären.

    Da die Trilogie seit September im Game Pass ist, werde ich aber noch etwas weiter spielen und mal schauen, wie weit ich komme in der Serie.

    Edit: Tatsächlich hab ich ein Spiel unterschlagen! :o

    Thirsty Suitors (XSX)

    Ich wähle mal frei die Worte von Geoffrey Bunting: Wenn ich einen Euro hätte für jedes Spiel, in dem ich in 2023 südasiatisch gekocht habe, hätte ich zwei Euro. Nachdem Venba im Sommer das erste Spiel war, ist Thirsty Suitors nun das zweite Spiel mit diesem Inhalt, aber was ist es überhaupt für ein Spiel?

    Thirsty Suitors

    • vermischt Kochsimulation ( :objection: oder sollte man Arcade sagen, um es von echten Simulationen wie Cooking Mama abzugrenzen?),
    • Skateboarding (Tony Hawk hält das nicht für realistisch)
    • und rundenbasiertes RPG (mit starkem Focus auf Timing/QTEs wie Super Mario RPG),
    • stellt eine junge Frau und ihre Rückkehr in die Kleinstadt ihrer Geburt in den Mittelpunkt (fühlt sich an wie Life is Strange, obwohl es dort nie genau so war)

    und erzählt eine Geschichte über Tradition, die Vermischung von Kulturen und einen Mehrgenerationenkonflikt. Das Ergebnis ist eine wirklich gute Mischung, da die einzelnen Aspekte von Anfang an gut ineinandergreifen und man hier nicht nur eine Aneinanderreihung von unpassenden Elementen hat. Ob einem das Spiel gefällt, ist sicher im Vorfeld schwer zu sagen, aber abgesehen von Leuten, die eine Konsole nur für FIFA oder CoD kaufen, kann vermutlich jeder irgendwo etwas damit anfangen.

    Dabei sei nicht verhehlt, dass der Fokus schon auf der Story liegt und das Gameplay nie wirklich fordernd ist, zudem hat man bei den Zutaten etwas fest auf die Diversitytube gedrückt (eine Kleinstadt im mittleren Westen ohne heterosexuelle weiße CIS-Personen?), aber wenn man damit leben kann, dann bleibt meine Aussage bestehen und Thirsty Suitors ist ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch.

    2 Mal editiert, zuletzt von simply mod (31. Dezember 2023 um 18:41)

  • Ich habe vor ein, zwei Wochen mal wieder Hades auf der Switch gestartet, nachdem ich es Anfang des Jahres bisher nur für ein ein paar Stunden gespielt hatte. Aus irgendeinem Grund hatte mich das Spiel vorher nicht so ganz überzeugt, aber in den letzten Tagen habe ich fast nichts anderes mehr gespielt. Der fesselnde Gameplay-Loop hat mich komplett abgeholt, ganz im Sinne von "Eine Runde geht noch!". Gestern liefen die Credits, jetzt heißt es erstmal nach und nach das Heat-Level steigern. Gibt auf jeden Fall noch einiges zu tun - auch wenn ich es jetzt voraussichtlich nicht mehr so intensiv spielen werden. Aber hier und da mal ein, zwei Runs zu starten passt ja super zum Spiel und vor allem zur Switch. Für mich eine 9/10.

    Habe dadurch auch wieder sehr viel Lust auf Binding of Isaac bekommen, ggf. schlage ich demnächst mal bei Repentance zu.

  • So, das erste Game 2024 wurde am 1.1. zu Ende gespielt.

    Auf der Weihnachtsreise ist mir irgendwann der Akku leer gegangen und ich dachte das Netzteil alleine reicht nicht zum Laden. Was es wohl doch tut, keine Ahnung. Sonst wäre das Spiel noch in die 2023er Liste gekommen.

    Signalis

    Die Zeit zwischen den Jahren hat richtig gut gepasst um sich mit diesem Spiel einzumuckeln. Richtig schön gechillte Mittagspausen gehabt.

    Es handelt sich um ein Survival Horror Spiel mit 90ger Jahre Gameplay und PS One Graphik.

    Dabei habe ich das Setting, ein Raumschiffwrack auf einem Unbekanntem Planeten und ein Anime Ähnliches Charakterdesign für meinen Spielstil und im Survival Horror Bereich als unverbraucht empfunden.

    Insbesondere den Playstation 1 Graphikstil finde ich im Indibereich erfrischend.

    Das Gameplay bot gewollt die klassischen Handycaps der 90ger Spiele. Träge Steuerung, wenig Platz im Inventar etc.

    Mit letzterem haben Sie es etwas übertrieben. Mit Spielbeginn hadert man mit den ständig vollen 6 Inventarplätzen. Erweiterungen gibts nicht zu finden.

    Das Zielen beim ballern ist auch nicht sonderlich verlässlich.

    Die Rätsel sind sehr im Oldschooligen Resident Evil Style gehalten. Emblem hier, Tarotkarte da.

    Die Gegner erinnern eher an Silent Hill.

    Die Spiellänge liegt zwischen 8-18 Stunden. Nach den ersten Credits sollte man unbedingt weiterspielen. Fand ich etwas unnötig hier zu suggerieren dass das Spiel schon vorbei wäre. Machen ja mehrere Spiele. Finde ich nicht kreativ.

    Insgesamt ein stimmiges Spielerlebnis von einem interessanten deutschen Studio.

    7/10

    Persönliches Highlight: Der PSX Graphikstil und das konsequente 90ger Konzept.


    Und jetzt noch ein paar kurze Worte zu kleineren Spielen aus 2023:

    Astro‘s Playroom

    Tolles, umfangreiches Demospiel mit viel Gefühl und Nostalgie. Hat mich mehr gehooked als der neue Ratchet ind Clank Teil. Reizt die Controllereffelte voll aus. Well Done! Würde gerne mal den VR Teil spielen.

    8/10


    Castlevania

    Der Klassiker des NES. Geiler Soundtrack. Tolle Graphik und spaßiges Gameplay. Aber weiterführend so unfair.

    Ein Blick in die Vergangenheit: Gemeinsames Castlevania zocken als Kid unter Freunden. Einer spielt die anderen schauen zu. Freude, Begeisterung, gefürchtete Wutanfälle, Zittern vor der schwierigen Stelle, frenetischer Jubel als sie geschafft ist, nur um 5 Meter weiter an der nächsten Stelle draufzugehen. Game Over. Trotzdem nie getauscht oder verliehen.

    Ich nehme mein früheres Ich und seine Freunde in den Arm und sage: Es lag nicht an euch.

    Damals 9/10, heute 6/10. Mit Speicherfunktion easy.


    Cotton Reboot

    Was für ein ödes Spiel für meine Nummer 60. Naja, Shmup im cuten Anime-Hexensetting. Ganz gute Graphik, Gameplay ok. Nervige Storysequenzen. Brauch ich nicht mehr von. Der Fantasy Teil soll besser sein.

    4/10


    Warriors of Fate

    Ein Bier und Brezel Beat em Up der Capcom Collection im historischen Japan Setting. Macht Bock im Onlinekoop.

    6/10


    Sol Cresta

    Shmup in dem man 3 Raumschiffe übereinander als eines steuert. Der Clou ist das man als Specialmove diese in unterschiedliche Formationen bewegen kann um verschiedene, besonders starke Schusssalven loszulassen.

    Was aber unintuitiv präzise auszuführen ist.

    5/10


    And Last but not Least, der Abschluss meiner 64 Spiele umfassenden durchgezockt Liste:

    To the Moon

    Emotionales Knobeladventure im 16 Bit BigHead Style.

    Hier habe ich aufgrund der Lobeshymnen mehr erwartet. Ich habe den Eindruck das sich zu viele Entwickler als edgy empfinden wenn sie niedlichen Look mit zynischem Humor koppeln, finde ich pubertär und unkreativ.

    Die Story hat mich auch keineswegs gefesselt, noch habe ich sie als bedeutend originell empfunden.

    Der Soundtrack ist allerdings wirklich schön und ich zolle dem Respekt wenn Entwickler sich an ein solches Projekt herantrauen.

    Weitere Teile des Studios reizen mich aber nicht.

    6/10

  • Ghostwire Tokyo (PS5):

    So, durch.

    Habe grade zu Anfang so Einiges an Nebenkram mitgemacht, mich aber im späteren Verlauf immer mehr auf die Story fokussiert.

    Brachte echt Bock. Das Setting mit einem gespentischen Tokyo passt sehr gut.

    Soweit ich das beurteilen kann, ist die Stadt super eingefangen wurde und gab mir gewisse Yakuza/Like a Dragon-Vibes.

    Das Erkunden der Welt brachte dementsprechend Bock, dazu findet man an jeder Ecke eine Kleinigkeit. Seien es Heilitems, Munition, bzw. mehr Platz dafür, Seelen für Level-Ups, Nebenquests...

    Viel von dem Nebenkram ist schnell nebenbei auf dem Weg erledigt, was ich deshalb recht motivierend fand.

    Tatsächlich war die Storyquest recht kurz, was ich aber voll okay fand. Schließlich gibt es genug Sammel- und Nebenkrams. Diejenigen, die viel Spielzeit aus einem Game rausholen möchten, sollten damit auch zufriedengestellt werden können.

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  • Red Dead Redemption (PS5)

    Mein 7. Durchlauf. Ein weiteres Mal 100% geschafft. Ziel ist aber die Platin.

    Das Ende hat mir auch beim 7. Mal erneut eine Gänsehaut und schnellen Puls beschert. Bis heute eins der besten Enden in einem Videospiel.

    Das Gameplay ist nicht so gut gealtert und ziemlich monoton. Aber es macht Spaß. Die Welt ist großartig und die Grafik nach 13 Jahren immer noch schön.

    Für mich kann das Spiel nur eine 10/10 sein. Ich liebe es einfach, genauso wie den Nachfolger. Als Nächstes wird Undead Nightmare gespielt. Das habe ich leider nicht mehr so gut in Erinnerung.

  • Hab mein erstes Spiel 2024 durchgezockt, und zwar...

    Hollow Knight (XSX)

    Endlich mal :) Vor über zwei Jahren angefangen, dann aber nach ein paar Stunden aufgehört, da mich die Laufwege gestört haben. Jetzt wo Silksong immer wieder verschoben wird, dachte ich ich packe es nochmal an...

    ...und die Laufwege haben mich immer noch gestört :D Hat auch erstmal ein paar Stunden gedauert bis ich alle bereits besuchten Orte nochmal abgegrast hatte um mir ein Bild zu machen wo es weiter ging. Danach wurde es dann nach und nach besser und bekam mehr Flow, wie man das von Metroidvanias kennt.

    Ansonsten passte das meiste, Optik, Musikuntermalung, Leveldesign, Bosse...alles sehr gut.

    Punkte die ich noch bemängeln würde... Warum muss man sich Marker für die Karte kaufen ??? Warum muss man einen Talismanplatz belegen damit man sieht wo man auf der Karte ist ??? Und wohin zum Teufel mit der ganzen Kohle ??? (letztere ist immer noch massig vorhanden trotz aller gekauften Marker ^^.

    Ansonsten ein sehr gutes Spiel...für mich aber nicht das beste Metroidvania, das es ja für viele ist. Wäre die ganze Lauferei nicht würde ich eine 9/10 geben. So allerdings "nur" eine 8,5/10.

    Mal gucken ob ich es noch weiterspiele, einige Sachen und Herausforderungen fehlen ja noch. Hatte am Schluß 88%. Gibt ja glaub ich mehr als 100%.

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