PlayStation 5: Keine großen Franchise-Spiele innerhalb eines Jahres – Konsole erreicht laut Führungskraft finale Phase des Lebenszyklus

  • Soll heißen: es hat schon seinen Grund, dass pro Generation mehrere Mario- und Zelda-Titel und seltener die anderer Serien und manche Franchises gar nicht erscheinen.

    Wenn man will, dass eine Serie stetig fortgesetzt wird, muss man halt auch die Spiele kaufen.

    Aber genau liegt doch auch das Problem auf Nintendos Seite. Sie fördern Mario, Pokemon und Zelda so hart, dass alle kleineren Reihen untergehen. Sei es weil viel mehr in Werbung für ihre Goldesel investiert wird oder weil die Leute lieber diese großen Spiele dann zocken als die eher unbekannten. Man kann hier nicht wirklich nur die Schuld auf die Käufer schieben. Denn wie soll eine Reihe je bekannt werden, wenn diese nur alle Jubeljahre mal einen Titel spendiert bekommt? Bis das nächste kommt haben die Leute es schon wieder vergessen. Damit die Leute Spiele kaufen können, müssen sie ja erstmal wissen, dass diese existieren und eine Zukunft haben. Aber Nintendo will halt nicht Opfer bringen indem es Spiele rausbringt, die nicht gewinnbringend sind, weil sie da nicht weitsichtig denken bzw. Risiken eingehen wollen. Manche Spielreihen brauchen nunmal Zeit und stetigen Support, um bekannt zu werden. Nicht jedes startet gleich mit einem Verkaufsschlager. Manchmal muss man erst schrittweise eine Community aufbauen, so wie bei Metroid, bis es sich etwas besser verkauft auch wenn in dem Falle es zum Glück noch nicht zum Mainstream durchgedrungen ist.


    natürlich muss man aber auch sagen, dass nicht jede Art von Spiel für eine breite Masse ausgelegt ist und somit nie starke Verkaufszahlen erreichen wird. Aber würde man nur nach den Verkaufszahlen sich richten, hätten wir eine sehr flache Spielevielfalt.

  • @Wowan14

    Natürlich fördern sie ihre erfolgreichen Marken und Marken, deren Ableger halt wenig lukrativ sind, werden weniger produziert.

    Metroid gab es zu meinem Leidwesen auch keines, Federation Force mal ausgenommen, aber ich weiß halt auch, warum.

    Bei F-Zero und StarFox ist es halt auch nur eine laute Minderheit, die neue Serienteile will. Ich habe diese Marken stets unterstützt, genauso wie Fire Emblem, das vor Awakening kurz vor der Einstellung der Serie war.

    Seit dem Erfolg sind 7 Spiele erschienen.

    Ein neues Luigis Mansion ist sicherlich auch schon in der Mache, da man sicherlich keine 14 Millionen abgesetzte Einheiten ignoriert. Next Level wird wohl eher daran als an Geist 2 oder einem Eternal Darkness arbeiten, schlicht, da diese Marken gefloppt sind.

    Die Käufer bestimmen, was vorwiegend produziert wird und wenn man die bestverkauften Titel und Marken der letzten 10-15-20 Jahren betrachtet, kommt halt nicht um Zelda, Mario, Mario Kart, SSB, Animal Crossing, Pokemon und Splatoon herum.

    Mich freut es sehr, dass Nintendo dann doch immer wieder mal einen Neustart eines traditionellen Franchises probiert und unterstütze das dann auch immer Day 1.

  • …, so wie bei Metroid, bis es sich etwas besser verkauft auch wenn in dem Falle es zum Glück noch nicht zum Mainstream durchgedrungen ist.

    Damit machst Du deine ganze Argumentation kaputt. Wie kann man sich denn wünschen dass eine Marke nicht erfolgreich ist? Und warum ist es ein Problem wenn etwas plötzlich von vielen gut gefunden wird? Ist Eldenring ein schlechteres Spiel weil es jetzt viel mehr Leute gut finden als frühere Souls-Spiele?


    Davon abgesehen hat Nintendo mit Pikmin, Xenoblade, Bayonetta durchaus kleinere Marken im eigenen und Partner-Portfolio mit viel Aufwand bekannter gemacht. Am Ende muss jedes Spiel Geld verdienen. Zu verschenken hat keiner Unternehmen etwas.

  • simmonelli Weil es oft üblich ist, dass wenn man eine breite Masse ansprechen will, man die Spiele oberflächlicher macht. heißt man rennt Trends hinterher anstelle die Stärken der Reihe beizubehalten, man macht den Schwierigkeitsgrad einfacher, schwächt das Niveau damit auch jüngere Spieler es genießen können und und und. Eine handvoll von Nintendos Marken kann ich nicht mehr wirklich genießen eben wegen diesem Phänomen (Metroid und SSB sind die letzten um genau zu sein, die noch nicht soweit sind. SSB wird es wahrscheinlich nie solange es in Sakurais Hände liegt der sich stehts treu bleibt, während Metroid ungewiss ist. Mit Federation Force wollte man ja schon bereits einen Schritt in diese Richtung machen, hat damit aber kläglich verasagt eben weil die Fans die reihe sehr wertschätzen und höhere Ansprüche haben. Hätte dieses hingegen hohen Erfolg gehabt, würden wir wahrscheinlich seltener bis nie mehr typische Metroid Spiele sehen, weil man erkannt hat, dass ein anderer Weg mehr Geld einbringt, was im Grunde der Tod der Reihe wäre oder Wiedergeburt in etwas anderes. wie mans nimmt). Es gibt halt 2 verschiede Formen von Erfolg. Eins ist verdient, das andere erzwungen. Elden Ring gehört zum Beispiel zum ersteren. Ich denke es ist keinem Fremd, dass Erfolg nicht immer gut ist, besonders großer Erfolg. Manche werden größenwahnsinnig dadurch oder gierig und bleiben sich nicht mehr treu. Sieht man auch bei Nintendo die nun mehr Fokus auf Ports und Remaster haben, als auf neue Kreationen. Weil eben da das Geld besser fließt. Klar ist ein Unternehmen in erster Linie dafür da um geld zu machen, aber dennoch vertreten Unternehmen für gewöhnlich diverse Werte, die manchen wichtiger sind als das meiste Geld rauszuholen. Wirft man diese über Bord, ist man nur noch ein Geschäftsmann und nichts anderes mehr. Kein Gamer oder Entwickler oder Förderer von diesen.

  • @Wowan14

    Man will als Publisher immer eine möglichst breite Masse ansprechen.

    Daher war ein 2D-Metroid von Nintendo absolut nicht selbstverständlich. Ich bin aber sehr froh, dass das Spiel sich millionenfach absetzen ließ, da halt dadurch ein weiterer Ableger gut möglich ist.

    Gerüchten zufolge soll ja Mercury Steam an einem Projekt im Auftrag von Nintendo arbeiten und daher schon Anfang 2022 ein DEV Kit für den Switch-Nachfolger erhalten haben.

    Ich glaube, dass das durchaus ein Metroid, oder aber in Zusammenarbeit mit Konami ein neues Castlevania sein könnte.

    Pläne für ein neues Castlevania auf Switch gab es lt Konami Europe schon 2017, evtl. kommt da was.

    Zurück zum "Mainstream"

    Spiele kosten mittlerweile so viel, dass Publisher eine Erwartungshaltung an die Entwickler haben, gewisse populäre Mechaniken einzubauen, ein populäres Setting zu wählen und leider auch eine Bindung der Käufer zu forcieren.

    Ist nicht schön, aber um was daran zu ändern, müssten Spiele wieder 3 Entwicklungsschritte zurück machen.

  • @Wowan14

    Ich verstehe zwar worauf du hinaus möchtest, finde es aber auch ein wenig engstirnig.

    Eine Spielereihe kann stark davon profitieren, wenn sie sich an aktuellen Trends orientiert und das unterlassen davon, ist kein Qualitätsmerkmal.

    Beispielsweise hat ein Witcher 3 stark davon profitiert eine Open World einzuführen, Zelda ebenfalls obwohl es sich hier ja auch um klare Trends handelte. Zeitgleich hat Piranha Bytes es nie wieder geschafft, ein Spiel von der Qualität eines Gothic 2 abzuliefern, obwohl sie es weiß Gott versucht haben.


    Ich denke es gibt gute und schlechte Spiele. Ein schlechtes Spiel wird nicht besser, wenn man krampfhaft einen Trend draufpackt, ein gutes Spiel kann aber durchaus von einem interessanten Feature profitieren.

  • Wenn die „Stärken“ dann dazu führen, dass das Spiel seine Kosten nicht einspielt ist aber alles für die Katz.


    Und ich sehe immer noch nicht, wo es ein Problem ist, wenn man Spiele zugänglicher macht. Zumal das ja meistens mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen einhergeht. Das schlecht zu finden grenzt schon ein wenig an elitäres Gehabe …

  • simmonelli Das anbieten mehrere Schwierigkeitsgrad ist oft schlecht eingeführt und nicht balanciert. Man tut meist einfach nur irgendwelche Regler pauschal verstellen und das wars. Daher schätze ich Spiele, die nur einen bieten und gut ausbalanciert sind. Fühlt sich vollkommener zumindest an. Das ist kein elitäres Gehabe sondern einfach meine Ansicht, dass dies ein größerer Qualitätsmerkmal ist. Die Kunst ein Spiel so zu gestalten dass es mit Verlauf fordernder wird und die Skills des Spielers weiter aufbaut. Eine stetige Lernkurve. Manche Spielreihen wie Tales of haben es selbst nach Jahrzehnten immernoch nicht hinbekommen, ihre Schwierigkeitsgrade halbwegs balanciert zu gestalten. Wenn man es sich bei allem einfacher machen will braucht man garnicht erst zu spielen oder zumindest etwas zu spielen wo man versagen kann. Denn dafür sind diese Spiele eben für diese Art von Spieler da. Wer nicht gefordert werden will spielt sowas. Warum sollte man etwas spielen, dass einen von dem was es bietet nicht anspricht? Bzw. warum sollen die Entwickler sich soviel Mühe beim Spieldesign geben, wenn manche Spieler es nie erleben werden, weil sie gleich zum einfachen Weg greifen? das ist wie eine Hintertür zum Ende des Spiels zu öffnen für die, die keine Lust haben sich mit dem Spiel ausreichend zu beschäftigen. Manche Spiele übertreiben es auch teilweise mit der Zugänglichkeit. Bald spielen sie für einen selbst. Wenn man diverse Schwächen hat, um bestimmte dinge machen zu können dann muss man wohl oder übel darauf verzichten. Ist bei mir ja auch nicht anders. Manches werde ich nie tun können und verlange auch nicht, dass sich alles dadurch zu meinen Gunsten verkrümmt, nur damit ich es in einer unvollkommenen Variante erleben kann. Und auch wenn Zugänglichkeiten oft "optional" sind, so wirken sie sich dennoch letztenendes auf das fertige Produkt aus, auch wenn man auf diese verzichtet (sofern man darauf verzichten kann, manchmal wird es einem auch aufgezwungen und dann könnte man umgekehrt fragen, wo denn die Anpassungen in die andere Richtung sind? komischerweise geht es meist nur in die eine).

  • @Wowan14


    Warum soll man ein Spiel nicht spielen

    nur weil man es sich einfacher macht ^-^' ?

    Solange man dabei Spaß hat ist das doch vollkommen ok

    Manchmal hat man auch Tage wo man es sich einfach machen will

    Oder man hängt an einer Stelle fest weil es für ein zu schwer ist

    Es solange versuchen bis man mehr Frust als Spaß empfindet

    ist ja auch nicht der Sinn von Games ^-^'

    Genau dafür gibt es ja zum Glück die Schwierigkeitsgrade

    Damit jeder sich den grad aussuchen kann dem ein liegt

    Ob das balancing am Ende stimmt hängt vom Entwickler ab


    Ich persönlich hätte z.b. gerne Niho zu ende gespielt

    Bis auf den knackigen Schwierigkeitsgrad hat mir alles gut gefallen

    Nur immer wieder vom selben Boss zerlegt

    zu werden und zurück zu latschen

    Macht auf Dauer halt auch kein Spaß xD

    Bin daher auch immer dankbar für die Möglichkeit

    den Schwierigkeitsgrad runter zu schrauben wenn nötig

    Unendlich Freizeit hat man ja auch nicht um jedes Game

    zu meistern und letztlich zählt ja nur ob es Spaß macht ^~^

  • @Wowan14

    Aber siehst du nicht die Gefahr größer, wenn sich das Spiel schlecht verkauft, das man an dieser Stellschraube dreht um das Spiel zugänglicher zu machen?


    Ich bin eigentlich auch kein Fan von zu hohen Schwierigkeitsgraden. Mein Leben hat genug Herausforderungen :D

    Die letzten Metroidvenias (richtig geschrieben?) Hatten doch aber eigentlich alle einen recht knackigen Schwierigkeitsgrad oder?

  • Fire12

    So sehe ich das auch, denn Spiele sollen in erster Linie Spaß machen. Wenn ich eine Herausforderung suche, dann hätte ich gerne die Wahl. Genauso hätte ich aber auch gerne die Wahl, wenn ich es einfacher haben möchte. Wenn mir ein Spiel keinen Spaß mehr macht, wenn zum Beispiel eine bestimmte Frustrationsgrenze erreicht ist, dann höre ich einfach auf und das ist dann schade, denn ich bevorzuge es eigentlich Spiele zu Ende zu spielen. Nicht jeder Spielertyp ist gleich und daher begrüße ich auswählbare Schwierigkeitsstufen. Dass diese dann auch gut gebalanced sein müssen obliegt den Entwicklern, denn es ist deren Aufgabe alles genau abzustimmen, damit niemand ausgeschlossen wird.

    Stelle dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen,
    aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist.

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    ntower-game Challenge

  • @Wowan14


    Na Ja. Es geht ja um AAA Titel. Die müssen aufgrund der hohen Produktions- und Vermarktungskosten halt auch ein möglichst breites Publikum ansprechen. Spiele sind zu groß und zu aufwendig geworden, um sich nur an Hardcore-Gamer zu richten. Schöner, Besser und Größer geht halt nur, wenn man auch große Stückzahlen verkaufen kann.


    Ich weiß nicht, wie alt du bist. Ich vermute du bist ein älteres Semester wie ich. ;) Damals waren Videospieler Jugendliche. Die Anforderungen in der Schule waren nicht so hoch wie heute. Heute fehlt oft schon den Schülern die Zeit. Damals hatte man Zeit. Man saß bis 4 Uhr nachts vor Bildschirm, um es noch zum nächsten speicherpunkt zu schaffen. Heute fehlt den meisten Videospielern, egal ob jung oder alt, die Zeit für so ausgedehnte Spielabende. Man will halt nicht 50 mal am gleichen Boss scheitern.


    Warum du dich dadurch eingeschränkt fühlst, wenn es mehrere Schwierigkeitsgrade gibt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Du musst es doch nicht anwählen. Ich mag zwar hin und wieder ein schweres Spiel, aber dann sollte es kurz sein. Also ein Spiel mit einer Spielzeit wie Metroid Dread. Wenns es längere Spiele sind mag ich lieber einen moderaten Schwierigkeitsgrad.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an, das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde, anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern. "


    Astor-Pokemon

    Einmal editiert, zuletzt von Rincewind ()

  • Rincewind Kann dir und den anderen in allen nur recht geben 😅

    Im Endeffekt ist es für den der leiden will halt doch egal ob es für Noobs wie mich n Easy Mode gibt 🤷🏻

    Und wenn man da halbwegs normal als Noob durch kommt probiert man sogar evt mal den normalen Modus aus wenn man die Zeit/Lust daran gefunden hat evt mal statt 10x einfach mal 1000x an ein Boss zu verzweifeln...

    Aber so würde ich es mir dann eher kaufen auch als Noob als wenn es nur 1 Schwierigkeitsgrad gibt was ich dann in 90% der Fälle sofort ignoriere und liegen lasse...

  • Das anbieten mehrere Schwierigkeitsgrad ist oft schlecht eingeführt und nicht balanciert. Man tut meist einfach nur irgendwelche Regler pauschal verstellen und das wars. Daher schätze ich Spiele, die nur einen bieten und gut ausbalanciert sind. Fühlt sich vollkommener zumindest an. Das ist kein elitäres Gehabe sondern einfach meine Ansicht, dass dies ein größerer Qualitätsmerkmal ist.

    Wenn es schlecht gemacht ist, ist es einfach schlecht gemacht. Ist ja kein Grund, es nicht zu tun. Und in Deinem vorherigen Beitrag schreibst Du eben, dass Du es ablehnst das Spiel durch einen leichteren Schwierigkeitsgrad auch jüngeren Spielern zugänglich zu machen bzw. größere Spielergruppen zu erschliessen. Das meinte ich mit "elitär" - einfach andere ausschließen, um des ausschließen willens. "Hier schau, ich habe genug Zeit jeden Boss 25x zu spielen und es endlich zu schaffen, Du leider nicht - tja Pech gehabt." Du merkst hoffentlich worauf ich hinaus will.


    Ich habe und werde nie verstehen, wo es irgendjemanden etwas wegnimmt, wenn man einen Story-Mode oder leichtere Schwierigkeitsgrade einführt. Was genau ist das Problem? Ego? Nur weil sie da sind, muss man sie nicht spielen. Ich beschwere mich ja auch nicht über "Albtraum"-Schwierigkeitsgrade ...


    Das Balancing sollte dann einfach auf "Normal" ausgelegt sein und gut. Vernünftige Spieledesigner bekommen das auch gut hin. Wenn es nicht stimmig ist, ist es ein schlechteres Spiel - Punkt & aus.

  • Wenn es schlecht gemacht ist, ist es einfach schlecht gemacht. Ist ja kein Grund, es nicht zu tun. Und in Deinem vorherigen Beitrag schreibst Du eben, dass Du es ablehnst das Spiel durch einen leichteren Schwierigkeitsgrad auch jüngeren Spielern zugänglich zu machen bzw. größere Spielergruppen zu erschliessen.

    Im besten Fall ist das Gamedesign tatsächlich auf die höchsten Schwierigkeitsgrade ausgelegt und ausbalanciert... Irgendwelche Schadenswerte, Angriffshäufigkeiten, Healthbars, Gegnermengen, schwierigere Gegnertypen usw... sowas herunterzuschrauben reicht dann oft schon vollkommen aus um einen brauchbaren Normal- oder Easy-mode zu erstellen. Jede Komponente, die man dann herunterschraubt, erleichtert das Gameplay.

    Umgekehrt ist es schwieriger. Wenn man das Game schwerer machen möchte, in dem man z.B. mehr Gegner droppt und einfach nur die Regler hochschiebt... kann es schnell vorkommen, dass man Balanceprobleme bekommt... oder das Game weniger bockt, weil du z.B. einfach nur mehr Gegner hast, und die Kämpfe zu lange dauern, usw.


    Generell ist es doch eine gute Sache, wenn ein Game mehr Spieler ansprechen kann.

    Wer Bock auf ne Bock schwere Herausforderung hat: nur zu!

    Wer es lieber entspannt angehen möchte: why not?

    Wer Bock hat, die Story zu zocken um in 15 Std. durch zu sein... ist doch okay?

    Und wer das Game bis auf das letzte Tröpchen auskosten und das absolute Maximum an Spielzeit rausholen will: cool!

    Grade bei den immer längeren Entwicklungszeiten, den immer höheren Budget ist es doch auch wirtschaftlich sinnvoll, die Zielgruppe zu erweitern.


    Sowas wie Elden Ring z.B.:, gäbe es einen Easy-Mode, hätte es eventuell auch seinen Platz in meine PS5 gefunden.
    Vermutlich würde ich zwar, wenn ich die Zähne ordentlich zusammenbeisse und mir auch die Zeit dafür nehmen möchte, mich da so richtig reinzuknieen, auch so irgendwie irgendwann durchkommen... aber irgendwie gibt es doch zu viele Games und zu wenig Zeit... und ja, tatsächlich auch ein gewisses Maß an Herausforderung im Alltag... sodass ich`s beim Zocken dann doch lieber eher entspannt mag. :)

    Hmmmm.... lecker... Ćevapčići!!!!

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