Beiträge von Biggoron

    Die Legende von Hyrule erzählt, wie einst das Böse im friedlichen Hyrule einfiel. Der Hexenmeister Ganondorf verbreitete Elend und Verzweiflung im ganzen Land. Die Hoffnung auf Erlösung war schon beinahe verloren, als ein Held mit grünem Gewand aus den Gefilden der Zeit auftauchte und das Böse zerschlug. Dieser wurde geehrt und gefeiert und war fortan bekannt als der Held der Zeit. Allerdings verschwand er bald nach seinem Sieg wieder im Strom der Zeit, ward nie wieder gesehen und hinterließ nur den erkämpften Frieden in Hyrule.


    Viele Generationen später drohte dieser Frieden erneut zu fallen, als Ganondorf wieder auferstand, Armeen der Dunkelheit erschuf und das Königreich einzunehmen drohte. In der Verzweiflung betete die Prinzessin Zelda zu den Göttinnen und erbat Hilfe, sie sollten doch wie in den Legenden einen Kämpfer hervorbringen, der sich als Held gegen das Böse stellen konnte. Doch die Göttinnen sagten nur, dass es immer potentielle Kämpfer unter den Hylianern gab. Ob sie sich als Helden herausstellte, läge an den Menschen selbst. Da aber die Göttinnen nicht ihre erschaffene Welt in den Händen des Bösen sehen wollten, versprachen sie, sollte sich nicht bald ein Held finden, die Welt durch eine Flut von dem Bösen zu reinigen. Die Hylianer sollten sich dann zu den Bergspitzen begeben, falls sie nicht mit dem Bösen untergehen wollten.


    So ließ der König von Hyrule so schnell wie möglich bekannt werden, dass ein Held gesucht wurde. Diesem Helden würde sogar mit den Truppen von Hyrule geholfen, gegen das Böse anzutreten. Diese Suchaktion erwies sich jedoch als Fehler: Schon am ersten Morgen nach Bekanntgabe der Suche standen ein Dutzend grün gekleideter Männer vor dem Schloss, jeder mit der Bitte, sich doch als der wahre Held vorstellen zu dürfen. Da blieb keine andere Möglichkeit, als zu Überprüfen, ob sie sich wirklich als Helden herausstellen konnten. Die meisten der Grünlinge waren solche, die nicht einmal ein Schwert halten konnten. Dazu kam, dass jeden Tag mehr Helden in Grün vor dem Schloss auftauchten. Jeder von ihnen behauptete felsenfest, dass er der von den Göttinnen gesandte Held war. Es war zum Verzweifeln, anzusehen, dass das Volk nicht einen annehmbaren Kämpfer hervorbrachte, geschweige denn, einen Helden. Als dann der König sogar einen bemerkenswert guten grüngekleideten Kämpfer vor sich hatte, der sich jedoch als die Tochter eines Hühnerbauern herausstellte, gab er auf. "Lieber soll das Land untergehen als von einer Frau gerettet zu werden!", hörte man ihn noch, als er alle Bewerber hinausgewiesen hatte und keinen mehr hineinließ.


    Doch eben diese junge Frau, Linkle, hatte schon fast den König durch ihre Kampfkunst überzeugt gehabt, bevor er bemerkte, dass sie eine Frau war. Linkle ließ dies nicht auf sich sitzen und stahl sich heimlich ins Schloss, was erstens sicherlich nur durch ihre enormen Kampfkünste möglich war und zweitens von diesen zeugen würde. So entwaffnete sie zwei Armbrustschützen auf der Mauer und stahl sich weiter vor bis in die königlichen Gemächer. Unwissend, wessen Gemächer sie durchstreifte, begegnete sie nicht dem König, sondern der Prinzessin, Zelda! Linkle erklärte ihr Eindringen, weshalb sie zurückgekommen sei und dass sie nun den König doch überzeugen wollte. Zelda meinte nur, dass das nicht viel Hoffnung hätte. Ihr Vater sei zu engstirnig, niemals würde er einer fremden Frau so viel Verantwortung übergeben. Es gäbe nur noch eine andere Möglichkeit, Hyrule mit Linkles Fähigkeiten zu helfen. Zelda erklärte ihr, dass Ganondorf in den Legenden zwar vom Helden der Zeiten besiegt worden war, aber sicherlich nicht komplett vernichtet. Linkle müsste, falls sie denn einer Heldin würdig war, zurück in die Zeit des legendären Helden gelangen und ihm helfen, Ganondorf komplett zu vernichten, sodass er jetzt in der Gegenwart nicht wieder auferstehen konnte. Da willigte Linkle sofort ein und Zelda geleitete sie zum Zeitportal in der Zitadelle der Zeit mit dem Masterschwert, das im Zeitstein ruhte. "Nimm es und es wird dich zu dem Zeitpunkt bringen, an dem das Schicksal von Hyrule entschieden wird". Linkle zog das Schwert mit Leichtigkeit hinaus und verschwand aus Zeldas Blickfeld.


    Linkle erkannte sich als nächstes erneut in der Zitadelle der Zeit. Mit den zwei Armbrüsten und dem Masterschwert ging sie hinaus ins Freie. Doch da war kein Schloss Hyrule mehr und keine Gärten oder Ländereien, es war Ganondorfs schwarze Festung, schwebend über einem Flammensee. Linkle schritt zur Festung über eine Brücke aus Licht und erschrak: Plötzlich begann die Festung, in sich zusammen zu stürzen! Türme fielen und Mauern zerbarsten, bis nur noch ein Feld aus Trümmern zu erkennen war. Nur zwei Gestaltenstanden da, die sich wohl gerade noch aus den Trümmern gerettet hatten. Linkle erkannte sie sofort: Es waren der Held der Zeit und die gegenwärtige Prinzessin Zelda. Sie kam zu ihnen und erklärte, dass sie dort war, um dem Held der Zeit, Link, dabei zu helfen, Ganondorf komplett zu vernichten. Zelda wollte schon widersprechen, da sie doch gerade den Großmeister des Bösen vernichtet hätten, doch dann begannen die Trümmer zu beben und aus den Ruinen erhob sich ein riesiges Monster, mit Schwertern und Hauern bewaffnet und es tobte auf die Helden zu. Link und Linkle begannen zu kämpfen, beide mit dem Masterschwert aus ihrer eigenen Zeit bewaffnet, und versuchten Ganon zu vernichten. Sie kämpften bis die Erschöpfung sie fast zu Boden ringte, doch Ganon schien nur noch wilder zu wüten. Da beschwor Zelda einen Bündel Pfeile hervor, die vor lauter Licht die gesamte Szenerie erhellten. „Nimmt diese!“, rief sie Link und Linkle zu. Link spannte einen Pfeil auf seinen Bogen, Linkle zwei auf ihre Armbrüste. Gleichzeitig trafen drei Pfeile Ganon ins Herz, die Bestie taumelte zurück und fiel in die Flammen des Sees. „Zerstört vom eigenen Höllenfeuer“, waren Zeldas Worte und dann war die Freude groß. Ganz Hyrule feierte und die Helden wurden gerühmt.


    Doch wie das ganze Land feierte, bemerkte niemand, dass sich aus den Tiefen unter dem abgekühlten Lavabecken Ganon erhob. Der Schaden der Lichtpfeile war vergangen, das Höllenfeuer hatten Ganon nicht nur geheilt, es hatte ihn stärker als je zuvor gemacht. In einem riesigen Inferno wurde Hyrule verschlungen, Zelda, Link und Linkle wurden nicht verschont. Nur die Sieben Weisen vermochten noch, Ganon zur Quelle seiner Macht, ins Heilige Reich zu locken und ihn dort zu versiegeln. In Hyrule konnte wieder Frieden herrschen und der Wiederaufbau beginnen, jedoch wurde aus dem Heiligen Reich unter Ganons Einfluss die Schattenwelt, ein dunkles Ebenbild Hyrules.


    Bald sollte Hyrule erneut unter dem Siegelkrieg zu leiden haben.


    Dies war der Beginn der Ära von Licht und Schatten.


    ----Ende----


    Ich hoffe meine Geschichte gefällt euch :) Von den bisherigen Geschichten gefällt mir die von Milram am besten, die ist schön geschrieben! Die Hymne der Zeit spielt ist allerdings a, d, f, a, d, f ;)

    "Zierblenden für den New Nintendo 3DS"


    Mir fällt die Entscheidung wirklich nicht leicht, alle neuen Features sind einfach super.
    Der 3D-Effekt ist nun viel bequemer zu benutzen, man ihn aus viel mehr Perspektiven wahrnehmen und vor allem auch, wenn man den 3DS mal selbst im Spiel bewegen muss. Der C-Stick ist wieder eine Genialität von Nintendo: Er sieht aus wie ein seltsamer Kunststoffknopf aber eignet sich super als zweiter 3D-Stick. Die amiibos zu nutzen ist in Super Smash Bros. auch extrem cool, andere Spiele mit amiibo-Support wird es sicherlich auch bald geben. Die Leistung macht das Starten, Beenden und die Home-Menü-Aufrufe großer Spiele wie Super Smash Bros. viel angenehmer (sofern das Beenden eines Spieles angenehm sein kann...).
    Aber die Zierblenden finde ich dennoch am besten, weil das Gestalten einer Konsole im Design der Nintendo-Helden schon immer extrem cool war. Es fing bei mir zu N64-Zeiten an: Da gab es Aufkleber von "Zelda: Ocarina of Time", womit die Konsole zu einem richtigen Schmuckstück wurde, das alle beeindruckt hat, die nur einen normalen N64 hatten. Das setzte sich dann über die nächsten Konsolen fort. Wer eine Besondere hatte im NES-Look, Super Mario-Design oder mit dem Triforce, konnte sich nur glücklich schätzen. Ab dem 3DS fing es dann an, dass die Handheld-Konsolen in extrem vielen verschiedenen Variationen produziert wurden. Da würde man am liebsten gleich 10 Exemplare mitnehmen. Aber letztendlich gibt es ja für jeden von uns nur ein oder vielleicht 2 Exemplare aus dieser großen Vielfalt.
    Doch jetzt gibt es mit dem New 3DS die Möglichkeit, für wenig Geld die Konsole vollkommen nach Belieben umzugestalten. Man kann die Zierblenden wählen, die den aktuell zu spielenden Titel thematisieren, oder die, dessen Frachise man gerade am liebsten hat. Dass es diese Möglichkeit gibt, den New 3DS je nach Lust und Laune in ein anderes Kostüm zu stecken, ist ein Feature, das meiner Meinung nach den Rest, wenn auch nur knapp, übertrumpft. Ich finde die Zierblenden super und wünsche mir diese auch für alle noch kommenden Konsolen von Nintendo.