Beiträge von Shadowsoul980

    Scheinbar möchte Sony davon absehen ihre Singleplayer Projekte für den PC zu veröffentlichen.

    Bestätigt ist offiziell nichts aber einer der Gründe für die schon etwas länger andauerenden Vermutungen ist dass das Interesse an ihren Singleplayer Spielen nachlässt auf den PC.

    Könnte mir vorstellen dass da was dran ist und zukünftige noch nicht erschiende Sony Spiele bis auf ihre Games as a Service Spiele dauerhaft exklusiv bleiben.

    Aber nochmal erwähnt, offiziell ist an der Geschichte nix, bevor man loszieht um es Sony positiv oder negativ auszulegen.

    https://bsky.app/profile/knoebe…t/3mfrnzm6cqk2z

    Eine mögliche Maßnahme wäre hier auch, wie in anderen Bereichen der IT üblich, verstärkt auf Remote-Arbeit zu setzen. Dann spielt der Standort eines Studios nicht mehr so eine zentrale Rolle und man hat auch weitaus mehr Möglichkeiten bezüglich Rekrutierung.

    Volle Zustimmung, nur diesbezüglich sehe ich schwarz. Gerade die Management-Ebenen gestehen doch selten ein Versagen oder Inkompetenzen ein.

    Das sehe ich weiterhin anders. Es macht halt einen Unterschied, ob ich bis zum Release des nächsten Spiels die 400 Mitarbeiter für 4 oder für 6 Jahre zahlen muss. Und sollte man wirklich 400 Mitarbeiter haben, könnten die als zwei Teams ja auch parallel an verschiedenen Projekten arbeiten.
    Zum Problem der Kosten kommen ja auch noch die viel zu langen Release-Zeiträume dazu.
    ND hat auf der PS5 bis heute noch kein neues Spiel veröffentlich. Das ist ja nicht nur bezüglich der Kosten problematisch, sondern auch wegen des zu geringen Outputs.

    Ein vielleicht unspektakuläres Ende für eine Diskussion aber ich stimme dir hier zu.

    Was man aber fairerweise bei Naughty Dog sagen muss, sie wollten ein zwei Projekte Studio sein und ihre Ressourcen aufteilen damit man nicht eine halbe Ewigkeit auf neue Spiele von ihnen wartet. Also so ähnlich wie es Imsomniac und Sony Santa Monica es machen.

    Wir hätten eigentlich auch schon längst ein neues Naughty Dog Spiel.

    Dummerweise war besagtes Projekt das The Last of Us Games as a Service Multiplayer Spiel, und das Spiel wurde eingestellt.

    Deswegen wird Intergalatic auch mit hoher Wahrscheinlichkeit dass einzige Naughty Dog Spiel bleiben in dieser Generation was kein Remake oder Remaster ist.

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht mehr ganz, was du mit dem Ganzen aussagen willst bzw. reden wir denke ich ziemlich aneinander vorbei.

    z.B. Ist diese Aussage zwar grundsätzlich richtig, aber halt nur eine Feststellung und keine Problemlösung.
    Denn ein eventuelles neues Uncharted wird halt mit Sicherheit von ND in Kalifornien produziert und du kannst das Studio nicht einfach nach Südkorea verfrachten. Klar kann man gewisse Tasks auslagern, aber das passiert ja jetzt schon bei großen Spieleproduktionen.
    Ich habe halt versucht eine realistische Anpassung in der Spieleentwicklung aufzuzeigen, um die Kosten innerhalb einer bestehenden Franchise zu senken.

    Die Frage ist ja, was ist dein realistischer Lösungsvorschlag, damit die Kosten eines eventuellen nächsten Uncharted nicht noch weiter explodieren?
    Das nächste Uncharted nur als AA-Produktion umzusetzen, ist jedenfalls keine realistische Lösung.

    Eine ehrliche Antwort?

    Es ist ein Problem für dass es keine einfache Lösung gibt.

    - Einige Große Studios und Publisher müssten kleiner werden, an Call of Duty zum Beispiel sitzt fast dass komplette Personal von Activision, und damit verbunden diverse Studios.

    - Es müssten Studios an kostengünstigeren Standorten (ich meine nicht nur andere Länder) eröffnet werden, wo man seinen Mitarbeitern eben keine 100-200k zahlen muss, und die kriegen dann eigene Projekte, Die Produktion von vielen westlichen Big Budget Spielen hat einen Punkt erreicht wo Produktionen die keine garantierten Return of Investments sind sich oft nicht mehr lohnen.

    - Es bräuchte Führungskräfte die ihre Unternehmen besser führen und nicht viel zu viele Ressourcen aufbringen für Projekte die sich am Ende als Ladenhüter herausstellen, oder dass man Studios für Projekte abstellt für die sie nie gegründet wurden, keinerlei Expertise haben für das was sie machen solle und dementsprechend viel zu lange brauchen um etwas auf die Beine zu stellen wird besonders problematisch wenn es kostspielige Studios sind.

    Es gab auch Berichte letztes Jahr die auch suggeriert haben das größere Publisher den zweiten Punkt in betracht ziehen.

    Wenn Naughty Dog 400 Leute (ist eine Beispielzahl) fest angestellt beschäftigt, und die sitzen alle am ihren nächsten Projekt drückt es die Kosten nicht wirklich wenn Naughty Dog einfach den Rotstift ansetzt beim Umfang aber immernoch 400 Leute dort arbeiten die alle bezahlt werden wollen.

    Dass sind jetzt nur ein paar Beispiele, aber am Ende des Tages bin ich auch ehrlicherweise froh dass ich nicht diese Entscheidungen treffen muss, weil es wie erwähnt ein komplexes Problem ist für dass es keine vermeintlich einfache Lösung gibt.

    Dass Inhalte Geld kosten stimmt da hast du offensichtlich recht.

    Ich habe allerdings dass Gefühl du legst dir die Punkte teilweise so aus bis sie in deine Argumentationsweise passen.

    Einer deiner ersten Punkte zum Beispiel war "Warum muss jedes Spiel heutzutage Open World sein und 100 Stunden gehen?" und dass stimmt halt einfach nicht, auch nicht wenn du dir nur Sonys eigenen Projekte ansiehst.

    Deine Argumentation in den letzten Posts erweckt an einigen Stellen trotz teilweiser Zustimmung den Eindruck als müsste man einfach nur den Rotstift ansetzen und das wars auch schon.

    Dein Argument mit dem innerhalb einer Spiele Reihe bleiben oder mit Hltb Zeiten, kann man auch leicht umdrehen und gegen dich verwenden mit gegen Beispielen.

    Ich hab dir auch mehrere Punkte genannt, meine letzte Antwort an dich hab ich auch neugeschrieben und versucht zu erklären warum es nicht so einfach ist.

    Wie du es selber aber auch gesagt hast, es kann die Kosten erhöhen, dass ist auch irgendwo logisch da wir hier von Angestellten reden die bezahlt werden. Aber es gibt genauso viele Beispiele wo es Spiele gibt die vollgestopft sind mit Content und die um ein vielfaches länger als 15-20 Stunden gehen, aber sie sind günstiger in der Produktion als dein übliches AAA Spiel dafür wird dann halt bei der Technik gespart oder sie werden in Ländern produziert wo Studios kein Vermögen kosten, und/oder es sitzen nicht hunderte Leute daran etc

    Spiele werden daher nicht automatisch günstiger nur weil man am Inhalt spart. Ich weiß du hast von einer Mitschuld geredet, aber da widerspreche ich im Kontext dessen wie du es verwendest ja es macht Spiele teurer wie so ziemlich alles andere an einem Videospiel eine komplette 3D animerte Sequenz mit hohen technischen Produktionswerten wird auch teurer sein als Bethesda Style Cutscenes, aber wir reden hier einfach nicht von einem Umfang dass wir tatsächlich darüber reden müssen dass alle Spiele oder die überwältigende Mehrheit deswegen beschnitten werden müssen im Content. Aber das hängt am Endes des Tages von den Spielen ab und diversen Faktoren die mit der Produktion eines Spiels zusammenhängen. In anderen Worten es kommt viel zu sehr auf den Einzelfall an.

    Und wie gesagt dass wo und die Technik in Spielen spielt eine sehr wichtige Rolle. Ein Uncharted was exakt die gleiche Länge hat wie Uncharted 2, exakt die gleiche Mitarbeiter Zahl, aber für die PS5 statt die PS3 produziert wird, den höchsten Anspruch an seine technische Präsentation hat, und statt in Amerika in Süd Korea produziert wird wird objektiv günstiger sein da Spieleentwickler aus Süd Korea weniger verdienen als amerikanische. Umgekehrt wäre ein Uncharted 5 mit deutlichen niedrigeren Ansprüchen an seine technische Präsentation deutlich günstiger usw etc.

    Man kann das hier noch ewig weiterführen aber ich denke eh dass meine Posts schon lang genug sind (heh:ugly-classic:)

    Ich kann das voll nachvollziehen, wenn ich AAA Spiele spiele, und man schaut in den Skilltree dann steht da halt sowas drin wie

    Überspitztes Beispiel : "Wenn du durch einen Gegner durchslidest, dann in dem Moment wo er seinen Kopf 30 grad nach links dreht, springst, L2 drückst, und dann einen speziellen Pfeil verwendest macht es 2.8% mehr schaden schaden aber nur wenn du 7 Pfeile oder weniger in deinem Köcher hast" und ich weiß sofort ich werde es nie nutzen.

    Sowas wirkt auf mich auch sehr oft anorganisch, als ob es mehr drinnen wäre, weil man Angst hat dass Leute sofort abschalten wenn sie nicht so eine Art von Spieldesign drin haben, oder dass Leute die Spiele gar nicht erst kaufen.

    Ich mag es auch gar nicht wenn einen Spiele egal ob AAA oder nicht, einen einfach 30+ Pop Ups geben wo die Spielmechaniken erklärt sind, noch schlimmer ist es wenn es Inhalte sind die nicht selbsterklärend sind und man erwartet dass sich der Spieler das merkt, es macht diesen Punkt mit dem Spielmechaniken erklären zwar kürzer aber auch schlechter imo.

    Ich verstehe die Ungeduld von einigen Leuten nicht, es werden schon noch viele mehr Spiele kommen für die Switch 2 und ganz sicher auch auch ein neues 3D Mario. Das man nicht jedem sein Geschmack trifft ist doch auch ganz normal. Bis eine Konsole richtig in fahrt kommt mit Exklusiv Titel kann schon 2 Jahre dauern.

    Ich glaub dass ist zum einen einfach Social Media zu verdanken, und gerade einigen Content Creatorn, da müssen Nintendo Executives nur falsch atmen, und schon werden negative Videos erstellt wo sie vor Wut furzend ihre Geräte am liebsten aus dem Fenster werfen möchten und Furukawa einen zehnfachen Hexenschuss wünschen. Und zum einen auch der Druck von Content Creatorn, die ihren Lebensunterhalt mit Nintendo Content verdienen, die brauchen halt deutlich öfter was von der Firma als dass was Nintendo liefert.

    Gekürzte Aufmerksamkeitsspannen, unrealistische Erwartungshaltungen, und generelle Ungeduld weil bis das nächste Nintendo Spiel kommt könnte man ja schon die Radieschen von unten sehen werden da ihr übriges tun.

    Aber wie bei allen Videospiel Diskursen im Internet darf man nie vergessen dass das primär Minderheiten sind.

    Mir geht es nicht um eine pauschale Aussage oder dem alleinigen Grund, aber es ist mMn definitiv ein Trend, der eine Mitschuld trägt.

    Schaue dir mal die Spielzeiten auf howlongtobeat.com von Uncharted 1-3 verglichen mit Uncharted 4 an.
    Oder TLOU 1 verglichen mit Teil 2.
    Die neuen Ableger sind weitaus umfangreicher und länger und ganz allgemein findet man aktuell kaum noch lineare 10-15h Spiele. Auch die aktuellen IPs von Sony sind einstweilen großteils umfangreiche OW-Spiele. Dieser Trend treibt, neben der allgemeinen Teuerung und eventuellen Management-Fehlern, natürlich auch die Entwicklungszeiten und -kosten in die Höhe.

    Deswegen hab ich auch geschrieben dass Content alleine nicht die kosten eines Spiels in die Höhe treibt, Spieleproduktion ist keine Einbahnstraße. Hellblade 1 wurde mit einem sehr kleinen Team produziert dass hat sich dementsprechend in den Kosten des Spiels wiedergegeben, der Nachfolger war aber deutlich teurer da wesentlich mehr Leute an dem Spiel saßen, und das obwohl beide Spiele exakt die gleiche Länge haben.

    Uncharted 5 wäre auch deutlich teurer als seine vier Vorgänger selbst wenn es die länge der ersten drei Teile hätte, da Naughty Dog zum einen mehr Leute beschäftigt als damals, und sie ihren Angestellten mehr zahlen.

    Ratchet and Clank Rift Apart war deutlich teurer als seine Vorgänger und dass obwohl es genauso lang ist wie die meisten seiner Vorgänger.

    Wenn du schon HLTB in deiner Argumentationsweise benutzt, dann mach ich es auch, Borderlands ist eine Spielereihe die im Umfang abgesehen vom ersten Teil nicht wirklich stark gewachsen ist, wenn wir rein von den HLTB Statistiken ausgehen, die Kosten dahinter sind aber mit jedem Serienteil gewachsen und gewachsen, Borderlands 4 ist mit abstand der teuerste Serienteil weil Gearbox seinen Mitarbeitern hohe Gehälter zahlt und sie hunderte Mitarbeiter beschäftigen.

    Spiele die nicht nur einen Singleplayer haben fressen sogar gigantische Summen, Call of Duty frisst hunderte Millionen US Dollar pro Jahr, da fast komplett Activision an diesen Spielen sitzt und die meisten Ressourcen frisst die 6 Stunden Kampagne. Battlefield 6 ist um ein vielfaches teurer gewesen als seine Vorgänger es waren Summen um die 400 Millionen Dollar in Gespräch und dass war Jahre bevor das Spiel erschienen ist.

    Der User unter mir, den stetig wachsenden Anspruch an Technik aufgeführt, und dass spielt eine wichtige Rolle in den explodierenden Kosten.

    Viele Firmen beschäftigen übrigens hunderte, teils tausende oder sogar zehntausende Entwickler, sollen die alle in kleinen Grüppchen eigene Projekte kriegen? Die sind dann zwar günstiger dass stimmt, aber der finanzielle Druck wird nicht abnehmen, mal ganz zu schweigen dass wir dann noch mehr Spiele haben als ohne hin schon es bleiben schon jetzt unzählige Spiele hinter den Erwartungen zurück, nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie mit unzähligen anderen Spielen, und anderen Dingen außerhalb dieses Mediums konkurrieren, dass spüren besonders viele kleine Studios.

    Die " Macht einfach Spiele die man an höchstens zwei Nachmittagen durchspielen kann und dass wird alle Probleme in der Branche lösen" Keule zu schwingen, ist sehr einseitig und kurzsichtig gedacht, sie kommen im Schnitt auch nicht besser an, oder werden öfter durchgespielt, oder verkaufen sich viel besser, es schenkt sich beides nichts.

    Ich sag es gerne nochmal, es ist völlig in Ordnung wenn man sich von Sony oder größeren Studios andere Spiele wünscht als dass was viele aktuell produzieren, halt wer bin ich dass ich das Leuten ausreden will oder darf? Es sollten so viele Leute wie möglich spaß mit dem Medium haben, ich hätte von Sony auch gerne mal dass sie andere Genres ausprobieren. Aber den Wunsch dahinter muss man anders formulieren.

    Ich habs nochmal neugeschrieben, da ich zum einen mit der letzten Version nicht zufrieden war, und zum anderen ne Antwort schreiben will, die es auch Wert ist dass du dir Zeit nimmst und sie durchliest.

    Ok, das hatte ich dann falsch verstanden. :thumbup:

    Stimme dir auch in allen Punkten bis auf einen zu.
    Nur die kürzeren und lineareren Spiele sehe ich persönlich schon auch als Möglichkeit, die Entwicklungsaufwände wieder zu senken.
    Aber wie du schon sagtest, ist ein beträchtlicher Teil einfach Missmanagement.

    Dass kann man Pauschal nicht sagen, wie gesagt Content alleine treibt nicht die Kosten eines Spiels in die höhe das hängt wirklich viel zu sehr von den Leuten dahinter ab, wie viele an einem spiel arbeiten, und vorallem wo sie sitzen und von den Projekten ansich.

    Würde zum Beispiel ein Naughty Dog heute ein Uncharted produzieren wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch um einiges teurer als seine Vorgänger schon Uncharted 4 war teurer als seine Vorgänger.

    Wenn es so einfach wäre in den man einfach den Rotstift ansetzt bei der Spielzeit würde sich niemand in der Branche über steigende Kosten beschweren und wir hätten um einiges weniger negativ meldungen aus der Branche.

    Ich verstehe es vollkommen wenn man solche Spiele wie ein Uncharted zurück will egal aus welchen Gründen, aber den Wunsch dahinter muss man anders formulieren.

    Shadowsoul980

    Sony wird sich schon bewusst sein das sie einige Fehler gemacht haben, nur posaunt man das ja nicht permanent in die Welt hinaus.

    Das Sony grundsätzlich versucht hat ein paar GaaS Spiele zu entwickeln kann man ihnen auch kaum vorwerfen, wenn man sieht wie die Konkurrenz damit Milliarden Gewinne einfährt. Sony hatte bisher halt auch wirklich gar nichts in diese Richtung, während bei der Konkurrenz inzwischen jeder sowas im Portfolio hat (einige halt auch nur eingekauft) und damit anscheinend auch gut Geld verdient. Nur das sie so viele solcher Projekte gestartet haben ist ein Problem, das ist ihnen inzwischen sicher auch bewusst. Nur wie gesagt, sie posaunen das halt nicht in die Welt hinaus.

    Das der Kampf in der Branche schwieriger wird nach dem kurzen Corona Hype ist auch keine Phantasie. China drückt mit staatlich subventionierten Spielen auf den Markt, und ich behaupte das auch eine eigene Konsolenplattform nur eine Frage der Zeit ist. Und natürlich sind andere Angebote für Jugendliche, die nichts mit Gaming zu tun haben, auch immer eine direkte Konkurrenz. Das war schon immer so und wird immer so sein. Und wenn diese Konkurrenz gerade Anteile gewinnt, dann ist das langfristig trotz derzeit noch guter Gewinne auch ein Problem.

    Und immer dieses Geheule wegen steigender Preise: Die Preissteigerungen für Videospiele liegen im normalen Bereich was Inflation und so angeht.


    Hab ich auch nie behauptet dass die Branche es schwieriger hat nach der Corona Zeit, die zusätzlichen Kunden sind verschwunden, die Kosten haben einen Punkt erreicht, dass die Branche sich mit zahlreichen Entlassungen konfrontiert sieht, Indie Entwickler haben es so schwer wie noch nie weil es viele zu viele Studios gibt, die mit anderen Spielen, und nicht Videospielen Freizeit Aktivitäten konkurrieren. Verstehen kann ich es auch wenn Firmen ein Stück vom Fortnite und Roblox kuchen abhaben wollen, nur scheitern tun halt die meisten aus diversen Gründen. Mein Punkt warum ich es mit einem sarkatischen Unterton geschrieben habe, ist dass hier teilweise absurde Ressourcen Verschwendung betrieben wird, während im selben Atemzug Preise von 100€ und noch mehr im Gespräch sind weil diese Ressourcen Verschwendung und teils sehr fragwürdigen Entscheidungen gegen finanziert werden müssen. Vor allem wo führt dass dann hin? Wirtschaftet man dann einfach genauso weiter wie bisher und der Beitrag wird immer höher? Und genau deswegen finde ich es fragwürdig wie ein Teil in dieser Industrie arbeitet.

    Und ich finde schon dass man steigende Preise für Software und Hardware ansprechen kann und das kritisieren kann, kurzfristig mag dass vielleicht egal sein weil die Besserverdiener in unserer Gesellschaft das ausgleichen. Aber so kann es doch nicht weitergehen.

    Hey Leute,

    hat jemand Erfahrung mit Netgames? Ich habe da Resi: Generation Pack mit Paypal im Januar vorbestellt, bis jetzt kam keine Rechnung von NG. Ist das normal und liefern, die Pünktlich aus?

    Netgames verschickt die Rechnung immer erst wenn die Ware rausgeht, also so ist es bei mir. Da die Collection erst nächste Woche kommt wirst du wahrscheinlich so Dienstag/Mittwoch rum die Bestätigung per Email kriegen dass es versendet wurde, und da ist dann auch die Rechnung mit dabei.

    Es kann allerdings sein dass je nachdem aus welchen Land Netgames das Resi Generation Pack kriegt, dass du unter Umständen ein paar wenige Tage extra warten musst.

    Was ich mit fehlender Wirtschaftlicher Nachhaltigkeit meine, ist nicht dass was du geschrieben hast, und ich hab übrigens von der Industrie im insgesamten gesprochen.

    Ich rede davon wie es sein kann dass diese Industrie uns erzählt dass es angeblich nicht genug Kunden gibt, dass Spiele teurer werden müssen, und wir am besten 100€ und noch mehr alleine nur für die Standard Edition von Videospielen bezahlen sollen. Wie kann das sein wenn alleine im Computer und Konsolenteil der Videospiel Industrie hunderte Millionen Kunden existieren? Oder dass die Schuld für das die Industrie aufgehört hat zu wachsen in Schlüsselmärkten wie Amerika oder Deutschland, oder in einigen anderen Märkten leicht Rückläufig ist, man es komplett auf Online Casinos, Kryptowährungen, Onlyfans, KI Chatting Apps, Tiktok, Roblox und Fortnite schiebt weil man selber hat ja angeblich nix falsch gemacht.

    Im selben Atemzug werden Summen Inflationär als wäre es gar nichts für Projekte ausgegeben, nach denen niemand gefragt hat UND sie werden auch nach an sehr kostspieligen Orten produziert, erst Highguard letztens wurde von einem 200 Mann Team in Los Angeles produziert dass wird sich höchstwahrscheinlich auch in den generellen kosten des Spiels widergeben, oder dass man dass Studio was das Perfect Dark Reboot gemacht hat 8 Jahre lang hat arbeiten lassen, und alles was sie vorzuweisen hatten war laut Insidern ein Vertical Slice. Dass Studio was Concord gemacht hat hat mehr als 200 Millionen US Dollar gefressen für die Entwicklung des Spiels. Fast komplett Guerilla Games arbeitet an Horizon Gathering Hunters und Guerilla Games hat hunderte mitarbeiter, dass wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wieder nen dreistelligen Millionen Betrag fressen, und man kann hier noch so viele weitere Spiele nennen.

    Es wurden Studios gekauft für teils lächerliche summen, dass Studio was Subnautica gemacht hat ging für 250 Millionen US Dollar über die Ladentheke es waren sogar deutlich höhere Summen in Gespräch. Oder dass von dir erwähnte Bungie.

    Der PC und Konsolenteil der Videospiel Industrie wirft teilweise Geld zum Fenster raus als wäre es gar nichts, und im selben Atemzug dürfen wir uns anhören, dass es doch so schwer ist sich zu behaupten, und wir Kunden zahlen alle viel zu wenig, und Wirtschaftsanalysten haben es auf Fortnite und Co geschoben dass Leute so hochkarätige Krachertitel wie Mindseye nicht gekauft haben, was übrigens auch mit seiner Everywhere Plattform hunderte millionen US Dollar gefressen hat.

    Ein wesentlicher Teil warum insbesondere amerikanische Videospiele so abartig teuer geworden sind in der Produktion sind Gehälter, und schlechte Führungskräfte wo Produktionen sich teilweise verlangsamen weil der Sohn von irgendeiner Führungskraft, ein Level gespielt hat dass nicht mochte, und es deswegen verworfen werden musste, und dass Ressourcen für Projekte verschwendet werden und Studios damit beauftragt werden die nicht dafür gegründet wurden und dementsprechend eine halbe ewigkeit brauchen.

    Dass sind übrigens alles Dinge die sich nicht damit lösen lassen in den man Spiele "wieder so richtig schön kurz und knackig macht" Content alleine treibt nicht die Entwicklungskosten eines Spiels in die Höhe es gibt diverse Beispiele die genau das beweisen die Schlussfolgerung "Je kürzer ein Spiel ist desto günstiger dass ist doch einfache Mathematik" gilt hier nicht, hast du nicht geschrieben gibt aber Leute die so denken. Übrigens ein wichtig Grund warum Videospiele damals günstiger waren in der Produktion, ist neben dem offensichtlichen Fakt dass weniger Leute daran gearbeitet haben die Tatsache dass Crunch deutlich normaler war als heute, und dass Spiele deutlich strengere Deadlines hatten, viele Spiele und die Leute dahinter litten auch damals darunter. Und der Vollständigkeitshalber, Crunch und Projekte mit strengen Deadlines existieren offensichtlich heute auch noch.

    Und um deine Frage zu Clair Obscur zu beantworten, Clair Obscur wurde von anfang von einem kleinen Team entwickelt, sie haben die ersten Jahre meine ich unentgeldlich an dem Spiel gearbeitet und anbetracht dessen dass der CEO von Sandfall Interactive der Sohn einer reichsten und einflussreichsten Familien in Frankreich ist sollte man dieses Spiel nicht in seiner Argumentationsweise benutzen.

    Mein Punkt ist schlicht und ergreifend einfach, bevor man die Preise erhöht, oder Spiele drastisch im Umfang beschneidet, weil man hat es doch angeblich so schwer, sollte man erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren, dass Medium ist schon jetzt viel zu teurer was die Preise für Hardware und Big Budget Software angeht.

    Aber hey für einige ist es anscheinend einfacher Fortnite und Roblox hinterher zu jagen und uns solange zu Gaslighten bis wir glauben dass wir mehr Geld zahlen müssen und im besten fall sogar wollen, oder die Schuld bei anderen zu suchen weil man hat ja nix falsch gemacht, oder weil man Ego Probleme hat als Führungskraft, nicht auf seine Mitarbeiter hören will und dadurch Projekte in Gefahr bringt, anstatt mal zu überlegen wie man die Entwicklungskosten von 200 Millionen und noch mehr drücken kann.

    Also mein Post war kein "Habt doch bitte Mitleid mit der Industrie" und auch nicht Pro sondern das Gegenteil für mich ist dass einfach schlechtes Management und die angesprochende fehlende Nachhaltigkeit, merkt man unter anderem vielleicht auch den Rekord Entlassungen dass einige Firmen zu viele Leute beschäftigen. Und dass ist etwas was angegangen werden muss nicht von unserer Seite sondern von Leuten die in dieser Branche arbeiten.

    Entschuldige bitte die lange Antwort.

    Die "alte Mannschaft" hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen warum diese Industrie die Probleme hat die sie hat.

    Es wurde jahrzehntelang sich in vielen Teilen der Branche sich einen dreck darum geschert ob Videospiele wirtschaftlich nachhaltig waren, weil Computerspiele deutlich mehr eingenommen haben als sie gekostet haben.

    Die Konsequenzen davon spüren wir jetzt denn diese Zeiten sind für die meisten Studios vorbei. Wir haben einen Punkt erreicht wo viele inbesondere amerikanische AAA Spiele mindestens 5 Millionen Einheiten für 80€ verkaufen müssen damit sie keinen Verlust generieren. Und dass sind Zahlen die mit jeder kommenden Generation steigen. Es sind IPs gestorben nicht weil sich niemand für sie interessiert sondern weil sie nicht in der Lage sind drei stellige Millionen Beträge zu erwirtschaften, was bei drei stelligen Millionen Beträgen als mögliche Entwicklungskosten kontraproduktiv ist. Kein Wunder dass viele gerade amerikanische Studios und Publisher, Games as a Service so wahnsinnig toll finden.

    Zur Corona Zeit, wurden diverse Leute eingestellt, Studios gekauft, und gegründet weil durch den Lockdown diverse Leute dazu kamen als potenzielle Kunden wovon die meisten wieder verschwunden sind.

    Und viele große Publisher und Studios beschäftigen schlicht und ergreifend einfach zu viele Leute, und Amerika ist ein wirklich teurer Standort um Big Budget spiele zu produzieren.

    Im Indie Bereich sieht es nicht besser aus viele Indies haben gigantische Probleme gesehen zu werden und die meisten kämpfen ums Überleben weil es viel zu viel Konkurrenz gibt.

    Ich weiß gerade ältere Spieler blicken gerne auf die Zeit zurück als sie jünger waren und idealisieren diese Branche als dieses magische Zauberland wo Milch und Honig fließt wo selbst die Hausmeister bei Sony leidenschaftliche Nerds waren. Das spiegelt aber einfach nicht die Realität wieder.

    Ich will Hermen Hulsts Entscheidung gerade nach so etwas wie Concord nicht schön reden, es ist wirklich wirklich schade um ein so dermaßen technisch talentiertes Studio wie Bluepoint.

    Aber sie zeigt dass diese Branche ein wirklich schwer gravierendes Problem hat was wirklich dringend gelöst werden muss, nämlich fehlende wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

    Auf der einen Seite ist es cool dass diese Fassung existiert. Ich war einer der Menschen die sich das gewünscht haben.

    Allerdings merkt man nun durch die deutlich höhere Auflösung und das deutliche größere Display der Switch 2 im Vergleich zu den beiden Vorgänger Konsolen nun das alter des Spiels. (Ich spiele gerade die Switch 2 Fassung)

    Es ist ein über 10 Jahre altes Spiel, was ursprünglich auf Hardware von 2012 entwickelt wurde und die schon 2012 völlig veraltet war, gerade was zum Beispiel den Prozessor angeht. 2015 war es mega beeindruckend was Monolith Soft auf der Wii U gezaubert hat aus ner technischen Sicht, heute eher weniger.

    Die Switch 2 Edition von Xenoblade Chronicles X hat was von alten Spielen die damals ihre technischen defizite kaschiert haben, durch niedrige Auflösungen, Komponenten Artefakte, oder durch weiteres.

    Aber dennoch ein echt nettes Upgrade wenn man darüber hinwegsehen kann das man nun deutlich dass Alter des Spiels sieht und für 5€ macht man nicht viel falsch.

    Bevor hier Leute losziehen um jeden den sie kennen und deren Großmüttern davon zu erzählen.

    Es herrscht Uneinigkeit in der Welt der Videospielinsider.

    Der hier in der News erwähnte Extas1s behauptet das ein Remake zu KH1 kommt und KH4 angeblich Ende 2027 erscheint, zwei andere Insider (Einer davon ist der im Artikel erwähnte NatetheHate) hingegen behaupten dass ist stuß den er sich ausgedacht hat.

    Also besser die Kirche im Dorf lassen bevor euch ne Enttäuschung bevor steht.

    Muss sagen auch schon vor dieser Ankündigung war mein Interesse an der Steam Machine schnell verpufft als es seitens von Valve hieß dass man die Machine ohne Verlust verkaufen will, in Gegensatz zum Steam Deck.

    Und wenn ich mich richtig erinnere kostete ein vergleichbarer PC (bevor die Preise für Arbeitsspeicher in die höhe schossen) mindestens 800€.

    Ist mir dann doch zu viel für ein "Klar warum nicht" kauf vorallem da ich schon nen spieletauglichen PC habe :ugly-classic:

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    Toshiro Kondo der Firmen Präsident von Falcom spricht im Rahmen der Taipei Game Show, über die Projekte die aktuell bei Falcom in Arbeit sind.

    Für die die kein Englisch können

    In Arbeit ist

    -Der Nachfolger zum ersten Tokyo Xanadu

    -Eine komplett neue IP

    -Der Nachfolger zu Trails Beyond the Horizon (Teil 14 wäre das dann) dass ist auch das Projekt was intern laut Toshiro Kondo die höchste Priorität hat ob es nach dem Remake von Sky 2 direkt das nächste Projekt wird, ist laut Toshiro Kondo noch nicht absehbar, und hängt davon ab welches der aufgelisteten Projekte zuerst fertig wird.

    - Ein neues Ys

    - Das Remake zu Trails in the Sky 2.

    - Und mögliche Remakes zu Trails in the Sky 3 und Trails from Zero (Das ist der vierte Teil) werden in Betracht gezogen aber man hat sich noch nicht festgelegt was man davon machen möchte.


    Außerdem wird Falcom noch diesen Monat ein zweites Projekt ankündigen, was voraussichtlich dieses Jahr erscheinen soll.


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    Ich hab das Spiel tatsächlich ausgelassen, ich mag Sonic Spiele sehr und kann auch denen was abgewinnen die das Internet nur belächelt.

    Aber sowohl Sonic X Shadow Generations als auch dass Spiel wirkten für mich mehr wie Lückenfüller Projekte die mehr existieren weil das Management bei SEGA vorschreibt dass jedes Jahr ein Sonic Spiel rauskommen muss, und weniger weil Leute hier richtig coole Ideen haben für richtig coole Projekte.

    Das ist übrigens auch der Grund warum jedes Jahr ein Yakuza Projekt rauskommt.

    Gibt aber Leute die die letzten beiden Sonic Spiele mega feiern, und das freut mich für die. :kirby_happy: Für mich waren sie aber nichts.

    Trails Beyond the Horizon (PS5) Spoilerfrei und Warnung das wird ein längerer Post

    Als jemand der die Reihe schon länger verfolgt und die meisten Spiele zu 100% beendet hat und alle gemocht hat, hab ich mich sehr gefreut, auf das Finale des Calvard Story Arcs welcher mit den Trails Through Daybreak Spielen begonnen hat, Toshiro Kondo der Präsident von Falcom beschrieb dieses Spiel auch als das Ende des aktuellen Arcs, und gleichzeitig soll mit diesem Spiel der Beginn des letztens Storyabschnittes bei Trails eingeläutet werden.

    Reviews haben auch davon gesprochen, dass dieses Spiel viele wichtige Fragen beantwortet, und dass es ein wunderbarer Abschied ist von dem Protagonisten und seinen Freunden.

    Nachdem ich das Spiel nun zu 100% beendet habe kann ich sagen. Das stimmt nicht, einige Reviewer haben das Spiel eindeutig nicht beendet, es wurden teilweise Sachen gesagt die objektiv falsch waren, wie der oben erwähnte Abschied dass Spiel sagt es sogar am Ende selber dass es nicht das letzte Spiel mit dem Protagonisten Van Arkride und seinen Freunden ist.

    Zudem hat das Spiel auch noch gravierende Probleme.

    - Viele Gegner sind aus den vorherigen Trails Spielen.

    - Fast jedes Kapitel hat exakt den gleichen Ablauf

    - Viele Dungeons sind entweder aus den beiden Vorgängern, oder wurden mit den Assets aus den Vorgängern gebaut, wodurch sie zu einem Einheitsbrei verschmelzen.

    - Fast alle Spielmechaniken sind aus den Vorgängern.

    - Dieses Spiel hat viel zu wenige neue Locations für die Spielzeit die es hat, in über 100 Stunden Spielzeit gab es insgesamt 12 Stadtteile , Städte und Dörfer die man besucht und davon waren nur 3 nicht von Daybreak 1 oder 2 der Rest war bis auf die NPC Platzierung 1:1 von besagten spielen übernommen.

    - Die Nebenquests in dem Spiel haben viel von ihren Charakter verloren, ein besonderer Reiz der Nebenquests in den beiden Vorgängern war die generelle Prämisse, da der Hauptprotagnist jemand ist der sich an der Grenze bewegt zwischen dem was legal ist und dem was illegal ist und sich das auch auf die Entscheidungen und die Themen der Nebenquests ausgewirkt hat, das geht hier fast komplett baden, weil es teilweise offensichtlich ist was man in bestimmten Situationen sagen sollte. Sie unterbrechen auch viel zu oft das Pacing und zerstören teilweise das Gefühl der Dringlichkeit durch die Themen die in der Geschichte besprochen werden.

    Der aber mit abstand problematischste Aspekt am Spiel ist die Story, ich werde hier an der Stelle nichts spoilern, aber im wesentlichen ist das Problem der Geschichte dass sie zwar ein kleine handvoll an fragen beantwortet, die schon lange im Raum stehen, aber eigentlich ist es nur Werbung für ein potenzielles Sequel.

    Es wurde mit der Rückkehr altbekannter Charakter geworben aus vergangenen Spielen, und dass Spiel ist in seiner Geschichte in drei Teile strukturiert mit drei verschiedenen Protagonisten, zwei davon sind aus älteren Trails Spielen, der dritte ist der aktuelle Protagonist.

    Und die beiden Teile mit den Protagonisten aus vergangen Spielen hören mitten drin einfach abrupt auf, ohne eine nachvollziehbare Erklärung und laufen größtenteils komplett unabhängig voneinander. Und sie fügen der generellen Geschichte kaum etwas hinzu, diese Story könnte wenn man sie leicht umschreibt, und den Zeitraum von drei popligen Tagen auf mehrere Wochen ausweitet ohne probleme ausschließlich nur mit Van Arkride dem aktuellen Protagonisten und seinen Freunden funktionieren.

    Besonders schlimm ist aber, dass diese Spiel diverse Fragen die in den beiden Vorgängern und in dem Spiel aufkamen gar nicht beantwortet, und dass komplette Spiel wird ein riesiges Mysterium aufgebaut bzw das aus den drei Vorgängern weiter ausgebaut, viele Storyrelevante Charaktere im Spiel sprechen kryptischer als die kryptischsten NPCs aus From Software Spielen. Und kurz nachdem dieses Mysterium in den letzten beiden Spielstunden aufgelöst wird, endet das Spiel abrupt mit einem Cliffhanger, und nach den Credits kommt eine Nachricht dass noch ein weiteres Spiel kommen wird was die Geschichte angeblich beendet.

    Dann gab es ein wichtiges Story Element kurz bevor das Spiel endet was völlig aus dem nichts kam, was bei einer Reihe die soviel wert auf Build Ups liegt extrem schwach ist.

    Das Ende war auch sehr merkwürdig, da es mit einer bestimmten Szene zusammenhängt und dadurch albern wirkt.

    Dieses Spiel gibt mir den Eindruck, als hätte Trails einen Punkt erreicht wo die Spiele bis auf das Remake von Teil 1 mehr kosten als sie einnehmen, und deswegen das Budget für das Spiel gekürzt wurde. Zusätzlich dazu, wirkt es wie ein Spiel was von Leuten gemacht wurde, denen das Spiel zwar nicht egal war, aber sie wahrscheinlic kurz vor dem Burnout standen, und deswegen ihre Stärken nicht richtig ausspielen konnten, und dass sie eigentlich ein anderes Projekt machen wollten. Den Punkt hat Toshiro Kondo der Firmen Präsident übrigens auch selber bestätigt. Laut ihm ist es anstrengend geworden jährlich komplett neue Spiele zu machen, und die Calvard Trilogie (Teil 11,12 und 13) liefen wirtschaftlich schlechter als erwartet deswegen kommen jetzt diverse Remakes von älteren Spielen. Angeblich sollen neben dem Sky 2 Remake noch der dritte Teil und vierte Teil ein Remake bekommen. Was ich aus einer wirtschaftlichen Sicht komplett nachvollziehen kann, gerade wenn die bereits bestehende Fanbase schlicht und ergreifenden nicht mehr reicht, und die alternative dazu ist die Reihe einzustellen.

    Und es gibt auch eine Aussage von Toshiro Kondo dazu der meinte dass sie dieses Spiel so schnell wie möglich fertig machen wollen, weil eigentlich wollten sie zu dem Zeitpunkt der News lieber an dem Remake von Trails in the Sky arbeiten.

    Und die ausgebranntheit des Teams, die Budget Cuts, und dass sie eigentlich was anderes machen wollte merkt man in fast jedem Aspekt des Spiels deutlich.

    Für einige Leute ist diese Spiel eine Kurskorrektur, und eine Rückkehr zur alter Stärke, nachdem nunja so ziemlich alle Teile ab Trails of Cold Steel (Das ist der sechste) mal mehr und mal weniger positiv aufgenommen wurden aus diversen Gründen.

    Und ich sehe es einfach nicht, dieses Spiel ist in meinen Augen alles aber nicht das.


    Edit : Hab den Beitrag nochmal überarbeitet und einiges entfernt und nochmal neugeschrieben mit besser strukturierten Gedankengängen.

    Ich glaub es ist weniger ein Fall was einige Leute im Internet sagen mit "Game Freak hasst einfach Pokemon heute wurde zweifellos bewiesen wie wenig sich die Pokemon Company um UNS Pokemon Spieler schert, ich fühle mich beleidigt und angespuckt von denen:cursing:"

    Sondern eher dass Game Freak diverse Pokemon Projekte auf einmal macht, und wer auch immer die Mehrteilseigner sind bei der Pokemon Company diese nicht wollen dass viel Geld in die Videospiel Projekte investiert wird. Kombinier das dann noch mit Entwicklungszeiten die wahrscheinlich zu kurz sind.

    Ich glaube einige wenige Leute mit Einfluss sind dafür verantwortlich dass diese Spiele so sind wie sie sind.

    Man darf hier nicht vergessen, dass sieht nicht geil aus auf dem Lebenslauf wenn man nach seiner Zeit bei der man bei Game Freak gearbeitet hat die Firma verlässt, bei einer anderen Spielefirma bewirbt und die nennenswertesten Projekte im Portfolio sind aktuelle Pokemon Spiele und wenn man auch sich Material aus dem Game Freak Leak anschaut wo es um diverse Pokemon Projekte geht merkt man auch denen ist Pokemon nicht egal.