Ich bin ein Freund von "haben ist besser als brauchen". Und irgendwann kommt die Zeit für das richtige Spiel. Und dann ist es schon da.
So seh ich das auch.
Mittlerweile habe ich mir auch abgewöhnt, Spiele unbedingt durchspielen zu wollen. Wenn ich Lust auf ein bestimmtes Spiel oder Genre habe, dann zocke ich das auch, egal was ich sonst gerade angefangen habe. Alles andere fühlt sich für mich nicht mehr gut an und führte oft dazu, das ich dann gar nicht mehr gespielt habe.
Auch Spiele die mir richtig gut gefallen, wie Silksong oder Clair Obscure habe ich unterbrochen, da ich auf was anderes Bock hatte, und seit dem nicht mehr weiter gespielt. Aber in ein paar Monaten kommt die Laune wieder und dann hab ich noch ein halbes Silksong, welches auf mich wartet
Und wenn nicht...dann ist das halt so. Dann hatte ich trotzdem knapp 30 Stunden Spaß damit.
Früher auf C64 oder Amiga habe ich so gut wie nie Spiele durchgespielt, obwohl sie deutlich kürzer waren als heutzutage. Einzig bei den Lucasfilm Adventures habe ich den Abspann gesehen. Auch auf Playstation 1 und Xbox 360 habe ich deutlich mehr Games angespielt, wie durchgespielt. Liegt wohl auch an dem Überfluß an Spielen, die ich da hatte. Und so ist es heutzutage als Multiplattformer ja auch wieder.
Oft reicht es mir auch schon, die Demo von manchen Spielen zu zocken...dann hab ich das Spiel eine halbe Stunde, Stunde gesehen und das ist okay für mich.
Bin mittlerweile also weder Sammler, noch Durchspieler und erst recht kein Trophäenjäger. Einfach spielen wann, auf was und so lange man Lust hat.