Beiträge von Rincewind

    Ich hatte bisher weder bei Arms, MK8D noch bei den Splatoontests Verbindungsabbrüche. Das Spieler sich bei Arms in Rangkämpfen ausgeklinkt haben, wenn es eng wurde, habe ich leider öfter erlebt. Es ist aber mittlerweile weniger geworden. Bei Splatoon 2 habe ich so etwas bisher noch nicht erlebt.


    Allgemein finde ich es aber richtig Spielern einen Bann auszusprechen, wenn sie ständig flüchten. Es sollte aber klar sein, dass Absicht dahinter steckt.

    Beschlagnahmungen sind meines Wissens nach selten. Zudem verjährt sie nach drei Jahren. Allerdings muss der Rechteinhaber eine erneute Überprüfung fordern. Nicht selten würde die Beschlagnahmung später kein zweites mal stattfinden, aber das Interesse der Rechteinhaber ein altes Spiel wieder frei zugänglich zu machen, ist natürlich begrenzt. Deshalb bleibt es oft beim Status Quo.


    Im Grunde sind Indizierung und selbst die Beschlagnahmung stumpfe Schwerter. In der globalisierten Welt ist es ein einfaches sich ein derartiges Spiel zu besorgen. Der Besitz ist straffrei. eine illegale Beschaffung muss nachgewiesen werden, da jedes Medium auch vor der Beschlagnahmung gekauft worden sein kann.


    Das System weist zudem einige unverständliche Kuriositäten auf. So dürfen in einem Indiana Jones Film Hakenkreuze dargestellt werden, in dem Spiel mit exakt der gleichen Story aber nicht. Zudem werden Medien indiziert oder beschlagnahmt und nicht deren Inhalt. Das führt beispielsweise dazu, dass die DVD Red Edition von Braindead beschlagnahmt wurde, aber die Blood Edition von Dead Alive zum Kauf angeboten werden darf. Kurioserweise handelt es sich in beiden Fällen um die ungeschnittene Version des exakt gleichen Film.


    Es gibt also gute Gründe gelassen zu bleiben. Wer einen Film, ein Spiel oder sonst ein Medium haben möchte, findet in der Regel auch legale Möglichkeiten dies zu tun. Daneben gibt es auch Grauzonen, die aber von Seiten der Behörden nicht durchprozeßiert werden, weil der Ausgang ungewiss wäre.


    Für Switch bzw 3DS Spieler wird das ganze ehr eine untergeordnete Rolle spielen, da es nur wenige Spiele gibt bzw geben wird, die höher als eine 16er Freigabe liegen. Für PC Spieler spielt das Thema insofern eine untergeordnete Rolle als das mittlerweile eh viel über den Downloadbereich läuft und somit die klassische Postindentifikation keine Rolle spielt. Am meisten betroffen sind Spieler der PS4 bzw der X Box, aber auch hier wird sich der Schaden in Grenzen halten.


    Das was in der News angekündigt wird sind so ziemlich das schlimmste was an Verschärfung in diesem Bereich zu erwarten ist. Im Grunde also ganz harmlos. Die Politik hält sich aus dem Thema ehr raus. Da die heutigen Erwachsenen mit diesen Spielen aufgewachsen sind und nicht selten immer noch derartige Spiele spielen, traut sich da keiner dran. Da will sich keiner die Finger verbrennen. Es ist kein Gewinnerthema. Ehr eins mit dem man Wähler vergraulen kann.


    Von daher gelassen bleiben. Wir führen hier Diskussionen über das grundsätzliche Thema. Massive Verschärfungen des Jugendschutze muss hingegen keiner fürchten.

    Spiele ab 18 und indizierte Spiele sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Bei indizierten Spielen ist es häufig wirklich quasi unmöglich, sie über den Einzelhandel zu erwerben. Es lohnt sich für das Geschäft schlichtweg nicht ein Produkt im Angebot zu haben, dass man nicht bewerben darf.


    Da muss imho auch eine klare Trennlinie bleiben. Es kann nicht sein, dass 18er Spiele nicht mehr regulär und frei verkauft werden können. Das wäre dann wirklich weit über das Ziel hinaus geschossen. Es gibt eine Altersprüfung an der Kasse und auch bei der Bestellung, muss man sich ausweisen, um das Paket zu bekommen. Das reicht aus. Sicher setzen sich einige darüber hinweg, aber das lässt sich nicht verhindern. Damit muss man leben. Es gibt sogar Menschen, die sich nicht anschnallen und trotzdem verlangt keiner, dass das Auto dies zukünftig automatisiert an sie Polizei sendet.

    @Masters1984


    Du sagst es doch im Grunde schon. ab einem gewissen Punkt sind einfach die Eltern in der Verantwortung. Man kann nicht alles gesetzlich regeln und wasserdicht machen. Wenn man das möchte, dann bleibt am Ende nur noch der absolute Überwachungsstaat als Lösung. Menschen tragen Eigenverantwortung. Es ist keine Aufgabe des Staates oder Gesellschaft Menschen bis ins jede kleine Detail zu bevormunden und zu kontrollieren. Die aktuelle gesetzliche Regelung ist angemessen. Man muss den Menschen schon ihre Eigenverantwortung lassen, sonst müssen wir alle Menschen zu Kinder erklären und der Statt ist der Sorgeberechtigte, der alles für sie entscheiden darf.


    Ich als Vater muss mich damit beschäftigen was mein Kind macht und was es haben möchte. Wenn ich für mein Kind etwas kaufe, sollte ich wissen was ich da kaufe. Zudem gibt es auch Kindersicherungen. Die Möglichkeiten sein Kind zu schützen sind da, nur muss man diese auch nutzen. Es ist nicht Aufgabe des Staates alle zu bestrafen, weil einige zu faul sind ihrer Verantwortung nachzukommen.

    Es sollte Gesetze nur dort geben, wo sie unbedingt notwendig und sinnvoll sind. Die wenigsten sind gegen einen angemessenen Jugendschutz. Allerdings ist die in der News angegebene Verschärfung wirklich nur ein Kundenärgernis ohne nutzen. Ein "ab 18" Artikel kann nur nach Altersprüfung rausgegeben werden. Wenn Kinder auf dem Amazonkonto ihrer Eltern bestellen können und auch an der Postprüfung vorbei kommen, kann doch niemand so grenzenlos naiv sein, dass eine weitere Altersprüfung vor Bestellung ein Hindernis sei. Wenn der Jugendliche schon die jetzigen Schutzmaßnahmen überwindet, dann ist auch eine weitere kein Hindernis.


    Das aktuelle Jugendschutzsystem ist vollkommen ausreichend. Es bedarf keiner weiteren Regeln. Gesetze müssen mit Augenmaß und Verhältnismäßigkeit geschaffen werden. Das bedeutet nicht, dass man alle bestraft, weil Einzelne sich über das Gesetz hinwegsetzen und Kinder so etwas zugänglich machen. Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen Küchenmesser zu verbieten, weil sie manche als Mordwaffe zweckentfremden.

    @saurunu


    Ja, die gibt es, aber kaum jemand hat sie frei schalten lassen. Deshalb wird sich keiner daran trauen. Da verbrennt man sich die Finger. Entweder gibt es massiven Protest oder einen gewaltigen Run auf die Behörden, die diese vollkommen überfordern würde. Vielleicht sogar beides.


    Das höchste der Gefühle wäre die Überprüfung der Ausweisnummer. Dieses Verfahren gibt es ja teilweise auch schon. Viel mehr ist aber realistisch gesehen nicht möglich.

    @adlerauge


    Das ist eine reine Schutzbehauptung, die nur dazu dient, dass sich niemand fragen muss, ob er die Tat durch Mobbing und Ausgrenzung erst in Gang gesetzt hat. Niemand begeht einen Amoklauf, weil er ein Spiel gespielt hat. Egal welches. Die Behauptung ein Egoshooter aller COD wäre dafür verantwortlich ist reine Verdrängung. Zumal 99,99% der Spieler solcher Spiele eben nicht zu Amokläufer werden.


    Und um mal gleich Gegenargumenten Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich spiele keine Egoshooter, weil ich schlichtweg damit nichts anfangen kann, aber ich habe etwas dagegen, wenn Teile der Gesellschaft versuchen einen Sündenbock zu schaffen, um bloß nicht darüber diskutieren zu müssen, ob unsere mobbende Elbogengesellschaft so etwas erschafft. Gott sei Dank, haben diese Nebelkerzen beim letzten Amoklauf der geschah schon nicht mehr gefruchtet. Zwar haben einige Politiker versucht wieder Egoshooter dafür verantwortlich zu machen, aber das Thema verschwand schnell wieder in der Versenkung als keiner darauf ansprang und sogar viele Medien über Mobbing berichteten statt über irgendwelche Spiele.


    Wie gesagt. Ich bin absolut kein Fan derartiger Spiele, aber sie sind definitiv nicht der Grund für solche Ereignisse. Wenn wir so etwas verhindern wollen, müssen wir darüber nachdenken, wie wir es erreichen, dass Menschen anständig und empathisch miteinander umgehen. Mich k..... solche Nebelkerzendiskussionen an. sie verhindern nur, dass wir uns nicht mit realen Missständen befassen.

    Die Maßnahme ist Unsinn. Man kann davon ausgehen, dass in den meisten Fällen Eltern ihren Kindern die "nicht für ihr Alter geeigneten" Spiele kaufen. Jede neue Regelung geht deshalb ins Leere. Zudem ist es einfach Spiele beispielsweise aus Österreich zu bestellen. Damit umgeht man die postale Altersprüfung. Oder man kauft die Spiele gebraucht.


    Ich für meinen Teil nehme mir heraus selber zu denken und nicht blind Regeln zu befolgen, die von möglicherweise ahnungslosen Menschen erlassen wurden. Egal ob Buch, Film oder Spiel. Ich kann doch selbst denken, bewerten und entscheiden was ich als Elternteil für richtig halte. Manches 12er oder 16er Produkte würde ich nicht an unter 18 Jährige ausgeben. Andererseits empfinde ich manche 18er Freigabe auch als unsinnig und würde es durchaus früher zugänglich machen. Da kann man den Eltern ruhig ein wenig Vertrauen. Letztendlich müssen eh sie entscheiden was gut für ihr Kind ist. Empfehlungen sind gut. Mehr muss es meiner Meinung nach aber auch nicht sein. Es liegt in der Verantwortung der Eltern was sie ihrem Kind zugänglich machen. Das ist imho keine Aufgabe des Gesetzgebers, denn eine Zensur findet doch nicht statt, oder? ;)

    @Masters1984


    Es ist doch ehr andersherum. Die Switch nimmt dem 3DS die Exclusivs weg. So ist ein Pokemon Hauptspiel geplant. Erstmals für eine große Konsole. Auch Level-5 hat schon von einem Laytonspiel gesprochen. Ebenfalls erstmals für eine große Konsole. Fire Emblem hat auf dem 3DS die Segel gestrichen und wird auf der Switch fortgesetzt. Nintendo konzentriert sich eindeutig auf der Switch. Da spricht doch nichts gegen kleinere Spiele auf dem 3DS.


    Die erscheinenden Titel wie "Hey Pikmin!" passen für mich zum 3DS und ich freue mich ehr darauf neben einem zukünftigen echten Pikmin 4 noch dieses Spin off spielen zu können.

    @Masters1984


    Im Gegenteil. Das macht sehr viel Sinn. Nicht jeder ist bereit 330 Euro für eine Konsole ohne Spiel zu bezahlen. Zumal dann noch eventuelles Zubehör dazu kommt. Gerade Kinder erreicht man mit einem günstigen Gerät wie den 2DS bzw 3DS. Da entscheiden sich dann Eltern ehr für den Kauf. Die Switch bedient ehr den Markt der jungen Erwachsenen. Zudem ist zwar auch die Switch ein Handheld, aber letztendlich eignet sich das kleinere 3DS besser zum mitnehmen.


    Der New 3DS fällt der sowohl der allgemeinen 3D Ernüchterung (Auch die Produktion der 3D Fernseher werden mittlerweile eingestellt) als auch der noch jungen Kundschaft zum Opfer. Viele Eltern hatten bedenken, dass der 3D Effekt ihren Kindern schadet und griffen dann zum 2DS. Der New 2DS war die beste Möglichkeit die sinnvollen Änderungen des 3DS beizubehalten, aber den teuren Ladenhüter 3D Effekt los zu werden.


    Ich gehe davon definitiv davon aus, dass es einen günstigen 3DS Nachfolger geben wird, der wieder auf kindliche Bedürfnisse zugeschnitten sein wird. Damit bindet Nintendo minderjährige Kunden an sich, die dann später wieder zu den größeren Nintendoprodukten greifen.

    Als Ende des 3DS bzw 2DS würde ich das nicht werten. Warum sollten Nintendo auf den new 3DS setzen, wenn sich doch die 2D und die XL Variante besser verkaufen. Ich selbst hab den New 3DS und bin zufrieden damit. aber es ist folgerichtig das erfolgloseste Modell vom Markt zu nehmen, um Produktionskosten zu sparen.


    Mit einer Miniswitch würde ich nicht rechnen. Zum einen wäre es unlogisch eine Switch Light herauszubringen für die man die Spiele noch mehr downgraden müsste als für den regulären Handheldmodus. Das würde bedeuten, dass viele Toptitel aus technischen Gründen nicht auf der Minivariante spielbar sind. Zum anderen wird Nintendo wohl kaum wieder den Fehler machen auf eine große Namensähnlichkeit zu setzen. Das hat schon bei der Wii U Marktanteile gekostet. Nintendo wird wohl ehr auf einen 3DS Nachfolger setzen, um den Markt für günstige Handhelds zu besetzen in dem man bisher immer sehr erfolgreich war. Eine kleinere Switch macht wie gesagt aus technischen Gründen keinen Sinn. Das ist eine fixe Idee von irgendwelchen Finanzanalysten ohne Sachverstand. Aus offiziellen Kreisen gab es diesbezüglich bisher nicht einmal Gerüchte.

    Ich stecke momentan auf Rang 5 fest, was aber sicher auch daran liegt, dass ich ARMS eine Weile hab liegen lassen, um das Zelda DLC zu spielen.


    Mein Hauptcharakter ist Twintelle. Sie hat sich für mich schnell als Favorit erwiesen. Nachdem ich die Basics gemeistert habe und auch mit ihrer Spezialfähigkeit umzugehen weiß, habe ich das Balance nicht als unfair empfunden. Selbst wenn ich auf einem Rang festhing waren die Kämpfe meist nur knapp verloren, was dafür spricht, dass ich ebenbürtige Gegner hatte. Manchmal hatte ich mit einem Gegner Probleme was daran lag, dass dieser meine Schwächen ausnutzte.


    Ansonsten stimme ich Phaaze zu. Wenn ich gegen einen Gegner in der ersten Runde nicht ankam, dann half es meine Taktik zu ändern. Das hat dann manches mal zum Sieg verholfen, denn viele Spieler ändern ihre Taktik nicht. Mit einem Taktikwechsel des Gegners können sie nicht umgehen.


    Allgemein bin ich mit dem Spiel hochzufrieden. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Kampfspiel. Für mich definitiv eines der Switch Highlights.

    @Flipperkugel


    Sicherlich schiele ich auch neidisch rüber, wenn ich Titel wie "The Last of us" und "Detroit: Become Human" sehe. "Tomb Raider", "The Witcher", "Dark Souls" und Co spiele ich auf dem PC. Außerdem besaß ich auch die PS 1 und 2. Da gab es dann Perlen wie MGS, FFVII bis IX, Resident Evil und Silent Hill. Spiele dieses Kalibers gibt es heute nicht mehr. sie waren einfach was besonderes. Nichtsdestotrotz gebe ich dir Recht. Die Konkurrenz ist nicht perfekt aber durchaus stark. Als ich die Switch kaufte, wusste ich aber auch worauf ich mich einlasse. Die Switch war für mich die perfekte "Zweitkonsole". Wobei meine "Erstkonsole" der PC ist. Wenn es allerdings so läuft wie beim 3DS und Nintendo mit starken Eigenmarken und Titeln von Level-5 und Co punkten kann, dann bin ich zufrieden. Ich erwarte keine Multiplattform AAAs. wobei ich mich sicher über ein neues Bayonetta, ein Metal Gear Rising: Revengaence 2 oder gar das FFVII Remake freuen würde. Man muss halt wissen woran man an der Switch ist. Die Konsole möchte gar kein Platzhirsch sein, sondern eine Nische belegen.


    Ich stimme dir allerdings nicht zu, was die Erfolgsaussichten der X Box One X bestrifft. Langfristig wird Nintendo da imho vorbeiziehen. Während ich manches mal schon denke, dass ich gerne eine PS4 hätte, frage ich mich wie so viele was ich mit einer X Box soll, wenn ich einen PC habe. Imho ist Microsoft durch massive Fehlentscheidungen genauso am Ende wie im Smartphone-Bereich. Die neue Konsole hat sicherlich eine beeindruckende Leistung. Aber was nutzt es, wenn es keine Exclusivtitel gibt und sich wohl kaum ein Publisher trauen wird auf ein reines XBox X Spiel zu setzen. Es ist kaum zu erwarten, dass die Publisher die Leistung der Konsole voll ausnutzen und so Besitzer der normalen X Box aussperren. Microsoft ist imho der große Verlierer. Nintendo besetzt seine Nische imho mit Erfolg.

    Wer behauptet, dass die Switch nicht mehr zu bieten hat als Zelda und Mario Kart 8 hat anscheinend geschlafen. Wie wäre es mit dem innovativen Snipper Clips, F-Zero Ersatz Fast RMX, ARMS oder sehr gute Indies wie Shantae. Auch die Ankündigungen sind vielversprechend. Mario & Rabbids, Mario Oddysee, Metroid Prime 4, Pokemon und einiges mehr stehen auf der Liste.


    Natürlich kann man neidisch in Richtung Sony und Microsoft schauen, aber man sollte das Spieleangebot dort nicht überbewerten. Sony hat eine Handvoll interessanter Exclusives. Darüber hinaus viele AAAs, die es auch auf dem PC gibt. Von daher kenne ich viele dieser Titel als PC Spieler. Die meisten AAAs sind allerdings grafisch überzüchteter, seelenloser Schrott. Mir fallen nicht viele aktuelle AAAs ein, die mich gefesselt haben. Oft langweilen sie mich nach kurzer Zeit, denn weder Story noch Gameplay überzeugen. Die Motivation sinkt schnell.


    Auch bei der Konkurrenz überdeckt man fehlende Klasse mit Masse. Einige Reihen wie AC stecken sogar tief in der Krise und müssen sich mit kommenden Teilen erst mal wieder beweisen. Wo wir beim nächsten Thema wären. Die meisten AAAs sind Fortsetzungen ohne wirkliche Innovationen. Oft wird nur auf ein neues Setting gesetzt. Viele wirklich interessante und motivierende Games sind Indies oder 3DS Umsetzungen. So überzeugt Mirror of Fate mehr als Lord of Shadows 2 und Resident Evil Reveleations mehr als die letzten verkorksten RE Titel vor dem Neubeginn mit RE7. Auch große traditionelle Reihen wurden von den Publishern in den Sand gesetzt. So war Metal Gear Solid 5 enttäuschend, weil man Kojima zu viel reinredete und ihn letztendlich sogar vergraulte. Das Ergebnis ist, dass MGS 6 eine abstruse Story mit Kristallzombies bietet und wahrscheinlich ein weiterer Sargnagel für eine der interessantesten Gamefranchises aller Zeiten wird.


    Es gibt sicherlich auch Grund zur Kritik an Nintendo, aber man sollte nicht so tun als wenn es bei den anderen perfekt läuft. Auch die Fans von Sony haben viel zu meckern. Und die Anhänger von Microsoft müssen sogar fürchten hinter Nintendo zurück zu fallen, weil es wenig Argumente gibt eine X Box zu kaufen, statt die Spiele auf dem PC zu spielen. Exklusive Titel gibt es für diese Konsole ja praktisch nicht mehr.


    Nintendo macht momentan verdammt viel richtig und Spiele sind nicht zwangläufig schlecht, weil sie aus dem Smartphone oder Indie-Bereich kommen. im Gegenteil. Sicherlich ist auch eine menge Müll dabei, aber es wird nicht dadurch besser, dass wir den ganzen AAA Müll bekommen, der zudem noch um ein vielfaches teuer ist. Einige ausgewählte AAA Titel würde ich auch gern auf der Switch sehen, aber auf den Großteil kann ich verzichten. Die Konsole wird nicht durch eine Flut von mittelmäßigen bis schlechten AAAs attraktiver.


    Von daher kann ich das Gemecker über ein paar Handyspiele, die veröffentlicht werden, nicht nachvollziehen. Niemand wird gezwungen diese zu kaufen.