Da ich diese Woche Urlaub habe und gleichzeitig meine beiden Mädels für mehrere Tage nach Frankreich sind, komme ich jetzt endlich mal wieder dazu, ein Spiel mehr als eine halbe Stunde am Stück spielen zu können.
Habe mir daraufhin für 12 € bei meinem keyseller des Vertrauens Resident Evil 4 Remake Gold Edition gegönnt, da ich das Spiel bis dato noch nicht kannte und ich es endlich mal nachholen möchte, auch wenn es aktuell nicht so richtig zum Frühling passt 😁
Nach anfänglicher Skepsis ( mir hat das Szenario und die Umgebung/setpieces von Anfang an nicht so richtig zugesagt) komme ich nach 10 Stunden dann doch relativ gut ins Spiel rein. Die Geschichte scheint ziemlicher Mumpitz zu sein, aber irgendwie macht das Spiel ziemlich viel richtig und gut. Zumindest vom Spiel Design fühlt es sich schön belohnend an und auch die Kämpfe haben richtig schön Wucht, auch wenn ich persönlich eher der klassische Rätsel Resident evil Spieler bin. Ich glaube vor 15 Jahren hätte mir das actionlastige Spieldesign nicht so zugesagt, aber mittlerweile finde ich es sogar deutlich erfrischender als ein Resident. Evil 1. HD Remake, welches ich in den letzten Wochen gespielt habe und leider aufgrund des langsamen fortschritts und des vielen hin und her laufens erstmal beiseite gelegt habe. Auch die Abwechslung kommt hier nicht zu kurz und man ist eigentlich immer mit irgendwas anderem beschäftigt. Auch diese kleinen nebenaufträge motivieren Ungemein, weil sich dadurch Upgrades für die Waffen verdienen lassen, die man auch zwingend benötigt, anstatt wie in anderen Spielen einem irgendeine Scheiße vorzuwerfen, von der man schon 876 Stücke hat (ja crafting Material, dich meine ich). Auch diese linearität tut dem Spiel irgendwie richtig gut und ist mal wieder ziemlich erfrischend, kein open world spielen zu müssen/können.
Was mir aber mittlerweile aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass mich solche " Terror und Anspannung" Spiele mittlerweile doch sehr stressen. Und damit meine ich nicht mal den hohen Gewalt Grad, sondern eher die Tatsache, dass einem das Spiel fast ununterbrochen mit Gegnerhorden und Panik konfrontiert. Ich muss da ehrlicherweise wirklich nach einer Stunde mal eine Pause einlegen.
Ansonsten was die Atmosphäre und die Aufmachung angeht, ist das Remake einfach absolute Königsklasse. Auch die Grafik in 4K und allen Details am Anschlag sieht der Titel einfach unfassbar gut aus.
Nur bei der Geschichte tue ich mich nach wie vor etwas schwer. So spannen sie dann auch an manchen Stellen ist aber das ist mir persönlich einfach zu weit weg vom klassischen Resident evil. Auch mag ich den Ort, an dem die Geschichte spielt, nicht wirklich, auch wenn die Umsetzung zugegebenermaßen sehr gut gelungen ist.
Ich werde das Spiel auf jeden Fall durchspielen und dann im Anschluss direkt das separate ways addon/DLC dranhängen. Da ich gerade irgendwie im Resi Fieber bin, habe ich mir überlegt, ob ich dann im Anschluss direkt mit Requiem weiter mache. Auf Teil 7 habe ich irgendwie keine Lust mehr, weil mir der Teil nicht wirklich zugesagt hat und diesbezüglich interessiert mich Village auch nicht wirklich. Damit ist Requiem der einzige Teil, der mir in meiner Vervollständigung noch fehlen würde.