Beiträge von Antiheld

    Naja bei digital only geht es aber nicht nur darum, dass man die Disk nicht wechseln muss. Es gibt auch Leute die keinen Bock haben gebraucht zu kaufen oder dauert Preisvergleiche zu machen wo ein Spiel günstiger ist. Im Vergleich Digital-Preis vs. Neupreis bei Amazon und Co. ist digital meistens günstiger und man hat z. B. bei Nintendo mehr Goldpunkte.

    Auch gibt es Leute die wollen sich die Spiele nicht ins Regal stellen und die sind froh die den Plastikmüll nicht da stehen zu haben.

    So offensichtlich finde ich es nicht, denn was spricht den dagegen lieber 60€ für ein MP Spiel zu zahlen oder eines der F2P Titel zu spielen?

    Mein Argument oben bezog sich auf die Entwicklersicht und für Entwickler ist es besser, denn da verdienen sie mehr Geld damit. Fifa gehört jetzt zu den erfolgreichsten Marken der Welt. Vorher war es auch schon super erfolgreich aber jetzt durch dieses Booster-System sind sie ganz weit vorne. Fornite ist das Videospiel welches die letzten Jahre am Stück mehr Geld abwirft als jedes andere Franchise.

    Ich denke die meisten Leute haben nicht die Zeit FF14, CoD, Fortnite und dann noch FIFA online bis zum Umfallen zu zocken

    Nein bis zum umfallen nicht. Aber der Durchschnittskäufer kauft unter 10 Spiele für seine Konsole. Das ist halt GTA, ein, zwei oder drei Mal FIFA und das selbe auch mit CoD etc. Die spielen nicht bis zum umfallen aber dennoch machen genau die Spiele mit riesigem Abstand die meiste Spielzeit aus. Die Spiele von From Software werden gefeiert bis zum geht nicht mehr aber die sind eigentlich total marginal. Die meisten zocken GTA, FIFA, CoD etc. Ab und zu Assassins Creed und GTA sind dann schon die großen Singleplayer-Ausnahmen.

    wenn man viele verschiedene Spiele zocken möchte und was eignet sich da besser als Titel, die nach 10-50 Stunden enden, sodass man weiterzieht?

    Ja der Meinung bin ich auch. Ich finde, dass der Gamepass ein super Angebot ist und das man zu einem super Preis sehr viel Gegenwert bekommt. Ich habe Befürchtungen, dass es dem Singleplayer-Angebot langfristig schadet. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt sage es ist ein schlechtes Angebot. Im Gegenteil das Angebot ist für Kunden spitzenmäßig.

    Ich verurteile Microsoft da auch nicht als böse Firma, die den Markt zerstören will. Das ist wirtschaftlich total nachvollziehbar und von daher sind das immanente Prozesse, die man bei anderen Medien ja schon beobachten kann.

    Deine Sorge wegen GaaS sehe ich auch nicht, denn es gibt zahlreiche Singleplayer Spiele im Service und Microsofts erklärtes Ziel ist es so viele Konsumenten wie möglich zu erreichen.

    Ja genau. Aber im Endeffekt ist es wie mit dem Kino. Disney erreicht ja auch so viele Zuschauer wie möglich in dem sie Fox und Marvel gekauft haben. Hat das dafür gesorgt, dass der Kino-Markt in den letzten Jahren vielfältiger wurde? Nein. Im Kino dominieren die MCU-Filme, Star Wars sowie generell Seuqels, Filmfranchises und Remakes. Einzelne Filme gibt es immer weniger. Service Games ist ein Pendant dazu. Wenn 5 von 10 Leuten aus der Klasse nur ein Service-Game spielen, 3 spielen es teilweise und 2 gar nicht, dann habe ich zwei Möglichkeiten:

    - Die anderen 5 dazu zu bringen andere Spiele von mir zu spielen

    - Die 3 anderen dazu zu bringen nur noch mein Spiel zu spielen wodurch die anderen 2 es dann womöglich auch machen weil sie jetzt weniger Mitspieler haben. Das mag weniger erfolgreich sein als Spiele für die anderen Spieler zu produzieren, aber es klappt bei so vielen, dass es günstiger ist dann halt die mitzunehmen ein paar nicht zu erreichen aber dafür weniger Produktionskosten zu haben.

    Jemanden wie mich lockt man aber nicht unbedingt mit CoD, sondern mit geilen Indie oder Einzelspielerspielen.

    Ja trifft auf mich ebenfalls zu. Aber Seit über dem Smartphone und dem Social Media Boom sind Mobile-Games die ertragreichsten Videospiele und seit dieser Generation haben die regulären Videospiele durch Service-Mechaniken, F2P, Lootboxen damit angefangen diese Modelle für reguläre Videospiele zu übernehmen. Die nachwachsenden Generationen spielen diese Spiele lieber und gleichzeitig werfen sie auch jetzt schon extrem viel mehr Geld ab. Der Anteil an Spielern wie uns beide sinkt immer mehr und damit auch die Nachfrage an solchen Singleplayer-Spielen und wenn die Nachfrage sinkt, dann sinkt das Angebot. Und durch Behavioral Game Design werden die nachfolgenden Spieler-Generationen förmlich dazu konditioniert dies auch nicht zu wollen und das klappt seit Jahren.

    Das wiederum bedeutet der Service muss und wird die ganze Bandbreite abdecken

    Nein muss er nicht. Weil man will den meisten Gewinn machen und dazu muss man sehr viele Konsumenten erreichen. Aber man muss und will nie die erreichen die so kleine Sonderinteressen haben, dass das Kosten-Nutzenverhätnis sich nicht lohnt und darum geht es hier.

    Die Leute kauften schon vor PS Now und Gamepass nicht mehr viel

    Mir ging es darum, dass die Leute jetzt noch einzeln Spiele kaufen weil das das dominante Modell ist. Genauso wie man früher Filme gekauft hat.


    Durch Angebote wie Netflix gehen die DVD- und Blu-Ray Verkäufe enorm zurück. Nicht nur bei den Dingen, die ich auch auf Netflix sehen kann. Wenn ich genug auf Netflix sehen kann, dann kaufe ich auch das nicht was es nicht bei Netflix gibt. Netflix bietet mir so viel, dass ich das dann einfach weglasse anstatt noch einmal zusätzlich Geld auszugeben. Das zeigen die Verkaufszahlen.

    So wird es bei Spielen auch kommen. Durch Abos kaufen die Leute auch weniger Spiele die nicht im Abo sind. Wenn mein Spiel im Gamepass ist und viel gestreamed wird, kaufen Leute es auch auf PS4 etc. weil es präsent ist. Jetzt noch. Aber Xbox-Spieler werden weniger reguläre Spiele kaufen, wenn sie den Gamepass haben weil das Angebot denen ausreicht. Das heißt jedes Indie-Spiel was nicht im Gamepass ist, das hat es schwerer auf der Xbox noch Verkäufe zu haben. Und das ist jetzt schon der Fall. Vorher hatten sie proprietäre Märkte wo sie zuerst ihren Anteil verlangt haben mit dem Abo-Modell können sie bestimmen wie viel du insgesamt bekommst und du als Indie-Entwickler musst das nach dem Friss oder Stirb-Prinzip akezptieren oder nicht. Das ist für Indies nur so lange gut wie Microsoft noch im Zugzwang ist die Entwickler anzulocken. Wenn man nachher als Entwickler keine Verkäufe mehr so hat, dann wird Microsoft weniger zahlen.

    Im Schnitt geben PS4 Spieler 120€ im Jahr aus. Das sind unter Umständen nur zwei Spiele und das ist eben einer der Gründe, weshalb Abo-Dienste so attraktiv für Unternehmen sind.

    Woher hast du die Zahl mit den 120€? Ich glaube dir das, aber mich interessieren Zahlen sehr und daher würde ich gerne die Quelle habe. :)


    Das ist aber auch genau mein Punkt. Früher hat Microsoft entweder einen Anteil an einem Third-Party-Spiel verdient oder alles bei einem First-Party-Spiel aber dann hatten sie auch Entwicklungskosten. Bei den Service-Games verdienen sie nicht mit und da geht das meiste Geld drauf. Wenn man die Leute durch den Abo-Service bindet, dann geben sie das Geld aber auf jeden Fall für Microsoft aus.


    Und gleichzeitig ist ist es auch mit der Grund für weniger Singleplayer-Spiele. Mal angenommen alle Videospieler der Welt hätten den Gamepass: In dem Moment hat Microsoft die größtmöglichen Einnahmen. Ab dann ist es das so wenig Geld wie möglich in Spieleentwicklung auszugeben ohne dass die Leute abbestellen. Man bekommt die Illusion, dass es durch die Konkurrenz aber immer bessere Angebote gibt. Das ist bei Videospielen noch der Fall. Aber im Endeffekt läuft es auf Monopole und Oligopole heraus und dann wird das Angebot schlechter. Sieht man ja schon bei Musik und bei Filmen auch.

    Weil du Konsumenten halten willst und wenn du auf die Idee kommst keine SP Spiele mehr zu liefern, wirst du Abonnenten verlieren, denn nicht jeder steht auf CoD, Fortnite und FIFA.

    Ja nicht jeder Spielt CoD, Fornite und FIFA. Aber erstens immer mehr, VIEL MEHR. Zweitens wird dann graduell das Angebot immer schlechter, wenn man genug Kunden hat und man macht es halt immer so viel schlechter, dass es gerade noch reicht. So läuft es bei jedem Oligopol. Außerdem werden viele die es ausprobieren sich dann doch mit dem zu Vergnügen was da ist als direkt das Abo-Modell von heute auf morgen zu wechseln oder doch zusätzlich 60€ regulär zu kaufen. Man will nicht alle Kunden sondern man will das meiste Einkommen und das hat man nicht wenn man alle Kunden hat, sondern wenn man den "Sweet Spot" bzw. das Pareto-Optimum erreicht hat und die Skalenerträge optimal sind.

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    Man kann auf dem Spielemarkt genau das gleiche sehen wie auf dem Filmmarkt: Durch günstigere Technik und digitale Vertriebswege sind die Kosten so weit gesunken, dass man eigentlich viel mehr Vielfalt haben könnte, da man auch nicht so lukrative Projekte machen könnte, da die niedrigeren Kosten auch bei niedrigeren Einnahmen einen Gewinn verzeichnen.

    Doch das gibt es gar nicht. Im Gegenteil, das Angebot wird immer gleichförmiger. Es gibt den kleinen Indiemarkt der diese Möglichkeiten ausnutzt. Gleichzeitig hat die Digitalisierung auch für Franchising bei Medien gesorgt weswegen im AAA-Bereich sehr viel Monotonie herrscht. Der AA-Bereich wiederum wird immer kleiner. Alle tendieren dazu AAA sein zu wollen oder machen doch lieber den Indie-Bereich zu wählen, der zwar Abstriche bei den Gewinnen bedeutet aber weitaus weniger kostet. Das so Spiele Dark Souls auf einmal ein Hit werden passiert immer weniger. Abseits von Indie-Entwicklern gibt es doch fast nur noch Singleplayer-Spiele von etablierten, die es sich leisten können. Wie zum Beispiel Sony. Ansonsten sind Singleplayer-Projekte einzelne Liebhaberstücke. Doch die meistenAA-Spiele sind Klone von Overwatch, Fornite, LoL und co.

    Ich habe mir gerade die Leistungsdaten der Konsolen angeschaut und werde nicht schlau daraus wo Microsoft genau hin möchte. Die Serie S ist schwächer als die aktuelle One X, kostet aber 50 Euro mehr. Die Serie X ist gleich 3mal so stark wie die S (laut Papier).

    Ich bin auch nicht der größte Profi in Sachen Hardware, aber ich habe gelesen dass die One X in Teilaspekten besser als die Series S ist und umgekehrt. Von daher stimmt es nicht ganz.


    Zu deinen Gedanken:

    Naja die Xbox ist nur ein Teil des Marktes. Multiplayer-Spiele werden doch eh für PC, Playstation und Xbox entwickelt und da werden weder One S noch die Series X die komplette Produktion bestimmen. Lead Plattform ist der PC und es wird so entwickelt, dass sowohl PC und die Konsolen beliefert werden, dass man neue Kunden durch das Spiel beeindruckt aber dennoch am meisten Spieler erreicht. Da PS5 und Series S/X abwärtskompatibel sind, wird man sehr lange Spiele haben die zusätzlich zur Series S/X auch noch für PS4 und One entwickelt werden und von daher ist die Entwicklung auch dadurch gebremst.

    Grafisch ist das ja auch kein Problem, da kann man ja skalieren sodass man beide Gruppen gut beliefern kann. Das Problem ist eher dass KI und so eben nicht so einfach skalierbar ist und da werden die neuen Konsolen von den alten und auch die One X durch die One S sowie der PC durch die Konsolen ausgebremst.

    playersdestiny


    Ja ich denke auch, dass sie da noch weit davon entfernt sind. Aber das wird dennoch kommen. Sowohl dass der Gamepass plattformübergreifender ist als auch dass Singleplayer-Spiele dadurch noch mehr verdrängt werden.


    Naja der Streit zwischen Fornite und Apple besteht ja daran, dass eine prozentuale Beteiligung für In-App-Käufe will. Wenn Microsoft kein Geld für in App-Käufe verlangt, hätte Epic kein Problem das Spiel in den Gamepass zu stellen. Fortnite selbst ist halt ohne Gamepass kostenlos spielbar. Ich habe also als Spieler keinen Unterschied ob ich Gamepass besitze oder nicht. Es gibt aber Service-Spiele, die dennoch Geld kosten und in App-Käufe haben. Wenn man diese in den Gamepass stellt hat der Spieler einen Unterschied weil der Startpreis wegfällt und für den Hersteller lohnt es sich weil die Spieler die Ingame-Käufe machen. Da passt das Konzept natürlich perfekt. Vor allem aber kann Microsoft seine eigenen Spiele immer mehr als Servicegames umstellen. Statt dass man regelmäßig neue Forza-Spiele kauft, zahlt man halt eine Gebühr und das Spiel bekommt Updates. So funktionieren MMOs. Da ist auch nichts schlimmes dabei, aber alle diese Business Modelle sich halt mehr, wenn die Spiele wenige Spiele dauerhaft spielen (und die ich dann so mit Content versorge, dass es Spaß macht) als wenn sie immer neue wollen.

    All diese Bezahlkonzepte sind schon seit Jahren erfolgreicher als reguläre Spiele und die jüngeren Spieler zocken das noch mehr. Von daher ist das einfach eine Frage der Zeit. Man sieht ja schon seit Jahren das der Trend dahin geht.

    playersdestiny


    Wieso sollte ich als Gamepass-Betreiber (oder als Betreiber jeder anderen Abo bzw. Streaming-Plattform) die Entwicklung eines achten, neunten oder zehnten Singleplayer-Spiels finanzieren, wenn ich schon die maximale Marktantiele habe und dadurch nicht mehr Leute zu mir kommen? Gar nicht.


    Deswegen wird dass dann auch nicht gemacht werden. Der einzige Grund warum ich es jetzt mache ist um die Entwickler dazu zu bringen auf dem Markt zu erscheinen und die Spieler das Abo-Modell zu kaufen.


    Bei Musik oder Filmen/Serien muss ich den Leuten immer genug neuen Content bieten damit sie nicht weggehen und die Konkurrenz wählen bzw. wenn es keine mehr gibt nicht dann doch eine Konkurrenz entsteht. Bei Spielen ist das nicht der Fall. Es reicht ja vollkommen aus die Leute durch Service Games zu binden. Die Spiele die am meisten Geld bringen sind ja schon Service-Games mit Fortnite ganz oben. Auch nicht Free2Play-Games bringen mit digitalen Zusatzinhalten mehr Geld ein als durch die eigentlichen Verkäufe. Namentlich Fifa, Call of Duty, GTA.


    Man sieht doch jetzt schon, dass die AAA-Singleplayer-Spiele immer unerfolgreicher werden und immer mehr aussterben. Sony ist da einer der großen Ausnahmen. Genauso wie es nun Cyberpunk eines sein wird. GTA und Red Dead machen ihr Geld schon durch den Online-Modus und sind daher erfolgreicher als je zuvor. Ansonsten gibt es immer weniger dieser Produktionen und diese verkaufen sich immer weniger.


    Das wird doch durch das Abo-Modell nicht mehr, sondern weniger weil es sich ja noch weniger lohnt solche Spiele anstatt Service-Games zu bringen.

    Sehe ich anders und die Tendenz zeigt das Gegenteil, denn es befinden sich meiner Meinung nach mehr Single - als Multiplayer Spiele im Gamepass und Microsoft selbst kaufte eher Studios, bekannt für SP Titel statt sich auf GaaS Games zu konzentrieren. Im Grunde war PG das einzige Studio mit MP Erfahrung und das war ein Rennspiel.

    Es widerspricht sich aber nicht, dass Microsoft einerseits dies macht und dieses Modell dennoch den Singleplayer-Spiele-Markt verdrängt. Es ist doch offensichtlich, dass es viel besser ist die Leute ein Abo zahlen zu lassen und dass sie dann GaaS-Spiele wie Fornite spielen als ein Spiel wie Uncharted 4, was super viel kostet aber nach wenigen Stunden rum ist und dann spielen es die Leute nicht mehr. Von daher lohnt sich das Abo so mehr.

    Irgendwie muss man die Leute aber dazu bekommen erst einmal den Gamepass zu kaufen, denn GaaS-Spiele kann ich auch ohne Abo-Modell als F2P kaufen und die sind schon etabliert. Mit Klonen von Fortnite, Apex, LoL etc. locke ich keine Spieler an. Mit großen Titeln schon. Wenn die Spieler dann alle da sind, dann ersetzt man das Portfolio immer mehr durch GaaS, denn die Mehrzahl der Spieler will das sogar mehr als große Singleplayer-Spiele, vor allem die nachwachsenden Generationen und es ist eben billiger.

    Allerdings ist und das bestätigen mehrere Indies, Gamepass insofern ein Segen, weil sie dadurch nicht gegen tausende Spiele in einem Onlinestore antreten, sondern nur gegen hunderte Spiele und alle haben den gleichen Preis, nämlich die Abo Gebühr. Zudem streamen und reden so mehr Gamer über ihr Spiel und daher erreichen sie mehr Nutzer. Manche Indies reden davon, dass sich die Verkaufszahlen verdreifacht hätten, weil ihr Spiel bekannter wurde. Wenn man nur auf die Xbox schaut, klingt das unlogisch. Aber die Titel verkaufen sich auch auf anderen Plattformen besser, denn Twitch und Youtube nutzten nicht nur Xbox Spieler.

    Auch das stimmt für den aktuellen Zeitpunkt. Das Problem ist aber langfristig, dass damit proprietäre Märkte und Monopole gestärkt werden. Man sieht es bei Facebook. Alle Medienhäuser, Podcasts etc. haben sich eine Facebook-Seite erstellt weil man damit mit weniger Kosten viel mehr Nutzer erreichen konnte als mit einem eigenen Forum o. ä. Dann ging Facebook hin und hat auf die Posts nicht mehr bei den Leuten in der Timeline angezeigt, obwohl sie der Facebook-Seite gefolgt sind. Gleichzeitig wird die Hand immer mehr aufgehalten und die Content-Ersteller haben entweder die Wahl zu zahlen oder müssen noch mehr Aufwand betreiben um von 0 auf eine eigene Community aufzubauen.

    So ist es hier auch. Klar waren PSN, Xbox Marktplatz, Steam etc. immer proprietär aber man hatte mehr Chancen auf dem Markt zu erscheinen als früher wo es nur Retail gab. Klar ist es gut vorher eine Summe zu bekommen und dann auch noch -wie du richtig sagst- dadurch mehr gespielt zu werden und mehr Verkäufe für andere Plattformen zu haben. Wenn die anderen Märkte immer kleiner werden und immer mehr zum Abo-Service wechseln, dann kaufen die Leute nachher nicht mehr mehr, weil ja jeder auf der Abo-Plattform ist und es dort spielen kann. Das ist ja bei Spotify für Musik schon der Fall. Das ist kein unrealistisches Zukunftsszenario. Bei dem aktuellen Modell muss ein Indie erst einmal genug Aufmerksamkeit bekommen und das ist auch sehr schwer. Auch bestimmen die Plattformen wie hoch ihr Anteil für Gebühren ist. Doch immerhin habe ich die Chance sehr viel Gewinn zu machen, wenn mein Spiel ein Hit wird und kann dadurch auch viel einnehmen und viel gewinnen. Das Risiko ist höher aber ich habe die Möglichkeit. Wenn Abo sich durchsetzt muss ich Summe X akzeptieren und habe gar nicht die Chance dass das Spiel mir super viel Geld einspielt, da es keinen Unterschied mehr macht ob einer oder zehn Millionen das Spiel spielen. Es kauft auch kaum noch einer DVDs und Blu-Rays und die meiste Musik wird auch bei Diensten gestreamed. Ich könnte zwar immer noch auf dem PC pro Download Geld verlangen aber wenn die Spieler halt 90% ihrer Spiele durch eine Abo-Gebühr bekommen sind sie weniger bereit Geld für ein Spiel zusätzlich auszugeben als wenn sie das jetzt für jedes Spiel machen. Deswegen ist es auch da so, dass das jetzt für die kurze Zeit ganz gut ist, weil momentan noch Marktanteile gewohnen werden. Wenn die dann da sind dann wird an der Preisschraube gedreht.

    Bis auf Zelda nur totaler Schrott.

    Ich will das jetzt nicht verteidigen. Die Wii U hatte mehr und vor allem mehr große Titel, da kann man nicht drum herum diskutieren. Schrott finde ich Little Inferno, vor allem World of Goo und Human Ressource Machine dennoch nicht. Aber nichts für das ich mir eine Konsole kaufe. Das trifft aber auch auf alle Titel im Wii U Launch-Line up zu. Im Endeffekt zeigt doch der Erfolg der Switch das es gereicht hat. Innerhalb von 4 Monaten hatte man 3 Spiele, die heutzutage über 10 Millionen Einheiten verkauft haben. Bis auf Mario und das im Bundle beigelegte Nintendoland hatte die Wii U gar keine Millionenseller in dem Zeitraum. Auch 360, One, PS3 und PS4 haben in ihrem Launch-Zeitraum der Spiele die ansatzweise so viele Käufer haben wie BotW, Splatoon 2 und Mario Kart 8.

    Ich kann verstehen wenn man sagt Zelda mag ich nicht so, Mario Kart ist nur ein Port und Splatoon ist ebenfalls nicht mein Ding. Dass Nintendo das aber insgesamt auf die Käufer-Base richtig gemacht hat, das zeigen doch die Zahlen.

    die ersten Monate hatte die Wii U gute Verkaufszahlen.

    Naja die Wii U ist eine neue Nintendo-Konsole die vor Weihnachten herausgekommen ist. Was soll man da auch anderes erwarten? Sie hat im ersten Quartal 3 Millionen. Schlecht ist das nicht, aber auch nicht besonders gut für einen Launch in Kombination mit der Weihnachtszeit. Im Quartal danach sind die Zahlen schon unter 500.000 gerutscht.

    Und Zelda sprach auch nicht jeden an

    Ja kein Spiel spricht jeden an. Auch nicht Tetris oder GTA V. Die Verkaufszahlen und auch das generelle Medienecho zeigen ja, dass es die richtige Wahl war.

    Viele finden die Vorgänger besser mich mit eingeschlossen

    Ja vor allem die Nintendo-Fans. Die mögen die Zelda-Reihe und BotW weicht sehr stark von der Zelda-Formel ab und daher mögen sie es nicht so sehr. Ist aber egal, denn die Leute sind in der Minderheit und kaufen trotzdem.

    Was soll den das Gerede über teure Ports? Die Switch ist fast 4 Jahre auf dem Markt und es kommen noch immer Ports die überteuert sind. :D Egal ob von Nintendo oder Thrids. Über andere wird geschimpft, wenn die das selbe abziehen, aber Nintendo darf ja so wieso alles

    Ja das habe ich auch nie abgestritten. Du kannst hier im Forum dutzende Posts von mir finden in denen ich die Preise der Ports auf der Nintendo Switch kritisiere. Egal ob von Nintendo oder von Third Party-Herstellern.


    Außerdem habe ich die teuren Ports bei der Wii U kritisiert. Ich weiß nicht ob du das wusstest, aber die ist auch von Nintendo ;) Von daher habe ich weder hier noch irgendwann die Preise der Ports rechtfertigt. Weder für die Switch noch die Wii U.


    Aber dennoch gibt es auch da einen Unterschied: Bei der Wii U hatte man keinen Mehrwehrt die Spiele in technisch schlechterer Fassung für mehr Geld zu kaufen. Bei der Switch schon, nämlich den Hybrid-Faktor. Das ist nicht meine Privatmeinung sondern es zeigen die Verkaufszahlen, das Leuten das wert ist.

    Die Switch hatte bei Zelda einfach das Glück gehabt, dass es als 1st Party Titel, WiiU kaum Erfolg hatte. Da haben viele logischerweise zur Switch Fassung gegriffen

    Das hat nichts mit Glück zu tun. BotW hat mehr Käufer als es verkaufte Switch-Einheiten gibt. Das heißt die Leute mussten entweder eine Wii U oder eine Switch kaufen und da ist es doch klar, dass die Leute die neue Konsole kaufen und nicht die alte, weil es kaum einen preislichen Unterschied gab und die Wii U dann ja tot war.

    Von den 13 Millionen Wii U-Käufern waren sicherlich viele schon gar nicht mehr aktive Wii U-Spieler. Die die es noch waren, das waren sicherlich größtenteils die Nintendo-Fans die sich die neue Konsole eh kaufen. Von daher war es doch klar, dass es kaum Leute gibt die das neue Zelda wollen, die Wii U besitzen und sich nicht für den Kauf der Switch interessieren. Das lag doch vorher auf der Hand. Maximal waren es ja genau die Leute die Breath of the Wild für die Wii U gekauft haben. Weniger als 10% der BotW-Besitzer. Viele davon wiederum haben es sicherlich für die Wii U und die Switch gekauft weil es halt die Fans und Sammler sind (ich habe testweise mal 20 Besitzer der Wii U-Version hier auf ntower geöffnet. Alle hatten auch die Switch-Version).


    Außerdem hatte Nintendo ja auch die selbe Erfahrung mit Twilight Princess für Gamecube und Wii gemacht. Von daher hatten sie zusätzlich dass man sich das denken konnte auch einfach Erfahrungswerte.

    Deshalb frage ich mich, warum man seine Titel überhaupt in den Gamepass legt. Klar bei älteren Titel, sie sich nicht mehr so gut verkaufen macht das Sinn, da nimmt man das Angebot von MS gerne an, aber warum sollte man dies mit neuen Titeln machen? Ein Spiel was sich 3 Millionen mal zu Vollpreis verkauft macht doch mehr Geld, als wenn man ihn in den Gamepass stellt. Und wann bekommen die eig. ihr Geld? Je nach Downloadzahlen? Nach beliebtheit der einzelnen games? Oder schätzen die den Gewinn ohne Gamepass? Was ist mit Titeln, die kaum jemand bei Gamepass runterlädt?


    Ich als Entwickler würde nicht wollen, das mein 80 mil Dollar Spiel bei Release auf Gamepass landet.

    Ich habe gerade einmal recherchiert. Es ist sehr schwer genaue Informationen darüber zu bekommen. Ich habe ein Interview mit einem Entwickler gefunden, der sein Spiel zeitexklkusiv im Gamepass angeboten hat. Der bekam dafür eine fixe Summe im Vorhinein.


    Ansonsten findet man keine konkreten Infos wie viel und wann die Entwickler Geld bekommen bzw. woran die Menge bemessen wird. Ich denke das wird wohl Aushandlungssache sein.


    Da muss halt jeder selbst für sich entscheiden ob einem die Summe lieber ist als reguläre Verkäufe. Die Entwickler werden schon wissen, wie sie finanziell gut wegkommen. Zusätzlich wird man halt bei Spielern bekannter, weil Spieler schneller reinspielen wenn es kostenlos ist und evtl. kaufen sie noch DLC.

    Außerdem müssen die Entwickler ja auch so Geld an die Plattformbetreiber abdrücken. Man sieht es ja beim Streit zwischen Apple und Epic. Apple nimmt 30%.


    Wenn eine Plattform darum kämpft sich zu etablieren läuft das aber eigentlich immer ähnlich. Microsoft wird dicke drauf zahlen. Sie bekommen weniger Geld von den Spielern als üblich und werden die Entwickler ja auch dazu bringen müssen das Spiel in den Gamepass stellen zu wollen. Ist aber in der Wirtschaft ein gängiges System. Man investiert um Marktanteile zu gewinnen und wenn man die hat, kann man die Konditionen verschlechtern. Sprich weniger Geld für die Entwickler, höhere Preise für die Spieler und weniger Spiele im Angebot. Reine Marktlogik.

    Schon erstaunlich, wie sich manche hier über den Line up lustig machen. Viele haben wohl das Switch Line up vergessen :D. Selbst das der Wii U war damals besser. Die Switch hatte nur ein brauchbares Spiel, der Rest war wirklich nur schrott. Man musste dann auch noch knapp 2 Monate auf einen Port warten. Weil es nichts außer Zelda gab.

    Ich bin selten von einem Launch Lineup umgehauen. Weder von der Wii U noch von der Switch oder der Xbox.


    Aber: Wo war denn das Wii U-Line Up zum Launch deiner Meinung nach konkret besser? Das meiste waren 360 und PS3-Ports oft in technisch schlechterer Version und zum höheren Preis. Hier bekomme ich bei der Xbox Series X wenigstens bessere Versionen. Wenig Exklusivspiele und von denen die es waren, sind heutzutage wohl noch New Super Mario Bros. und ZombiU in Erinnerung geblieben. Nintendoland war ein Gimmick und der Rest ist in der Beteudungslosigkeit verschwunden.

    Das Switch Line Up war wirklich bis auf Zelda nicht berauschend. Aber erstens konnte man die Third Party-Games auch unterwegs spielen und hatte damit mehr Kaufanreize. Vor allem aber ist BotW vom Impact gut genug gewesen um den Launch zu tragen und von der Spielzeit auch ausreichend um die Zeit bis Mario Kart zu überbrücken. Das zeigt die Begeisterung zum Release, die Verkaufszahlen von Zelda und der Switch selbst sowie die durchschnittliche Spielzeit von Zelda.

    Der Launch der Switch war da auch nicht besser^^

    Naja da widersprichst du dir. Du sagst eine Konsole braucht ein "Flagschiff" um erfolgreich zu sein. Die Switch hätte das mit Zelda aber nicht gehabt. Aber dennoch war die Switch erfolgreich. Das geht so nicht zusammen.^^


    Vor allem aber war Breath of the Wild ein Flagschiff. Innerhalb der Nintendo Bubble war Zelda immer beliebt. Aber außerhalb haben die 3D Zeldas niemanden mehr umgehauen, schon lange nicht mehr. Das war mit Breath of the Wild anders. Das resultierte daran, dass Breath of the Wild jetzt bei 20 Millionen Einheiten steht, mehr als doppelt so viel als das zweitbest-verkaufte Zelda und mehr als irgendein Sony- oder Microsoft-Spiel es jemals geschafft haben.

    Die meisten Spiele gibt es auch für die Current-Gen. Das heißt man kann sie kaufen ohne eine neue Hardware kaufen zu müssen. Mit besserer Grafik kann man sie auf einem PC spielen. Von daher sehe ich den Bedarf da kaum direkt zuzuschlagen. Generell ist es so, dass Launch-Titel ja inzwischen immer öfter Cross-Gen sind.


    Der Game Pass ist schon ein feines Angebot. Da spart man eine Menge Geld. Legt aber gleichzeitig mit eine Axt am Markt der Singleplayer-AAA-Titel an.

    Klar sind die Geschmäcker unterschiedlich und da die Spiele sich sehr unterscheiden, gefallen sie einem mal mehr oder mal weniger. Aber auch die Tellerand-Spiele existieren alle auf allen Konsolen. Du hast ja vieles aufgezählt.

    Ich will dir nicht absprechen, dass du N64, Wii und Switch nicht magst. Aber geben tut es diese Spiele auch da. Alles von Rare zum N64 ist Second Party, Bonus und Tellerand, weil alle die Spiele nicht zum Standard Nintendo-Reportoire gehören. Die Wii hat wie du schon aufgezählt hast Xenoblade und Last Story. Aber auch Pandoras Tower, Project Zero, Mad World, No More Heroes 1 + 2 oder auch Fire Emblem Radiant Dawn zum ersten Mal im Westen auf der Konsole. Die Switch hat neben den Ports der alten Nintendo-Spielen, sehr vielen Indies und den Last Gen-Third Party-Spielen eben auch Dinge wie Astral Chain, Mario + Rabbids, Octopath Traveler. Von daher sehe ich es eben auch da eher als persönlicher Geschmack an als das man sagen kann das fehlt auf einer Plattform.


    Genauso wirst du Leute finden, die dir sagen, dass Double Dash das beste Mario Kart von allen ist. Klar kann man bei jedem Spiel Kritikpunkte und auch positives benennen und die daher schon unterscheiden und auch bewerten, aber es ist individuelle Geschmacksache wie wichtig einem diese Negativ- und Positivaspekte sind. Ich bin kein großer Mario Kart-Experte, habe aber alle bis auf Mario Kart 7 gespielt und hatte mit allen meinen Spaß und sowohl die Meta-Wertungen, die Verkaufszahlen als auch die unterschiedliche Bewertung was denn nun am schlechtesten oder besten ist, zeigt doch, dass die alle mehr als nur solide sind.


    Ich will damit auch nicht sagen, dass alles schon immer geil war. Aber das ich halte eine Kontinuität sehe.

    Auch da finde ich hat jede Konsole ihre Ups and Downs.

    • Jedes 3D Nintendo-Konsole hat ihr Mario Kart und sie sind alle gut.
    • Bei Smash sind auch alle gut.
    • Mario Party und Sport-Spiele waren früher mal besser, aber die interessieren mich nicht so und sind zumindest etwas besser geworden.
    • Paper Mario habe ich nie gespielt.
    • Ich finde 3D Mario ist immer gut und hat seinen Low-Point beim Gamecube.
    • Ich bin froh, dass 2D Mario zurück ist, da war die Low-Phase bei N64 und Gamecube, weil es die Spiele da nicht gab.
    • 2D-Zelda ist jetzt auch endlich wieder auf der Konsole.
    • Ich liebe BotW und finde es besser als jedes andere 3D Zelda (auch wenn ich verstehen kann, dass es für viele keine Zelda mehr ist). Weiterhin fand ich, dass alle 3D Zeldas ab dem Gamecube einfach nur ein Abklatsch von OoT sind.
    • Pokémon braucht für mich auf Konsole schon immer und auf dem Handheld seit dem DS mal eine Generalüberholung. F-Zero ist ein Franchise das habe ich früher gelobt aber ich vermisse es jetzt auch nicht.
    • Genauso Wave Race ist auch natürlich ein großer Klassiker aber ich brauch da auch keinen Nachfolger.
    • Metroid vermisse ich aber da kommt ja Prime 4 und ich rechne auch mit einem 2D-Teil.

    Nintendo hat immer mal wieder Serien und Spiele hervorgebracht die sehr gut sind und die leider irgendwie brach liegen. Auch kamen neue Franchises dazu, Handheld-Franchises auf die Konsole etc. Für jede Konsole war der Output von Nintendo nicht so groß genug um alleine den Bedarf zu decken. Ab dem N64 gab es aber wenig von Third Party. Für jede Konsole gibt es wenig schlechtes, okayes, gutes, sehr gutes und auch einige Kracher von Nintendo selbst.


    Seit dem Gamecube bin ich im Internet unterwegs und seit dem N64 lese ich Videospielzeitschriften. Schon immer war es da so, dass sich beschwert wurde, dass für das Gerät zu wenig Spiele kommen. Schon immer konnte ich die Meinung nachvollziehen auch wenn mir das Output reicht. Und schon immer war es dann so, dass die Konsole im Nachhinein als die goldene Ära von Nintendo verklärt wird. Jetzt sehr stark beim Gamecube so. Metal Gear Solid, Tomb Raider, Silent Hill oder die Final Fantasy-Spiel gab es aber damals nicht und Resident Evil und Tony Hawk nur in schlechten Versionen. Deswegen hieß es damals schon Kinderkonsole und auf der PS1 gibt es mehr und bessere Spiele.

    Klar hatte der Gamecube Eternal Darkness oder das famose Metroid Prime. Auch war es der Ort wo es noch Wave Race, F-Zero und Starfox Ableger hatten. Dennoch fehle GTA. Ein Splinter Cell verkaufte sich auf der PS2 über 2 Millionen und auf der Xbox über 3 Millionen Mal. Auf dem Gamecube noch nicht einmal 300.000.

    Beim N64 werden die großen Klassiker Mario 64, Ocarina of Time und Majoras Mask hochgehalten. Genauso wie der Beginn von Smash sowie die glorreiche Zeit von Rare. Aber alles von Nintendo selbst. Das meist super bunt. Die Zeit wurde

    je Ich seh da keinen so großen Unterschied bei den Spielen. Pro Franchise und Spiel kann man da immer argumentieren aber pro Konsole haben alle ihr Hochs- und Tiefs.

    Shulk meets 9S


    Nein ich unterscheide nicht zwischen vor und nach der Wii. Ich denke sehr viele Gamer tun das, weil sie sehen, dass Nintendo vorher auf dem Konsolenmarkt Hardware gebracht hat, die gleich auf war und die schwächere Hardware nicht durch "Gimmicks" ausgleichen wollte. Ich dachte du unterscheidest auch so, weil du ja gesagt hast Nintendo macht seit der Wii nun plötzlich alles anders. Mir ging es darum zu sagen, dass ich diese Sicht verstehen kann, weil es eben gute Gründe gibt das so zu sehen, es aber eben nicht das ganze Bild von Nintendo zeigt.


    Ich persönlich unterscheide für mich Konsolen-technisch zwischen vier Phasen.

    1. NES und SNES
    2. N64/PS1-Ära und teilweise auch noch PS2/Gamecube/Xbox
    3. Teilweise PS2/Gamecube/Xbox und das was danach kommt.
    4. Die Switch

    In der ersten Phase war Nintendo Marktfrüher und technisch mit dem einzigen Konkurrenten SEGA auf ca. einem Stand. Da Nintendo Marktfrührer war und Multiplattform auch noch nicht so ein großes Ding war, waren die beiden Konsolen die Lead-Plattformen für Videospieler, die auch von Third Party den meisten Support hatten.


    In der zweiten Phase war Nintendo technisch zwar immer noch gleich auf. Der große Unterschied ist aber dass Nintendo den Third Party-Support verloren hat. Die besten Spiele auf dem N64 sind alle First oder Second Party. Viel Third Party kam nicht. Vieles was kam war wegen der Cartridge oft die schlechtere Version (Resident Evil, Tony Hawk...). Ab da finde ich lohnte es sich vor allem nur noch aufgrund der Nintendo-Titel eine Nintendo-Konsole zu kaufen. Beim Gamecube gab es mehr Multiplattform (aber wichtige Spiele wie GTA fehtlen) aber die verkauften sich dort nicht, weil die Leute die Spiele dennoch auf der PS2 spielten.


    Die dritte Phase zeichnet sich dadurch aus, dass Konsolen- und PC-Markt immer weniger getrennt waren. Klar gab es immer noch Spiele die man eher auf PC spielt und mache eher auf Konsole, aber das verschwimmt immer mehr. Teilweise war das auch schon in der PS1-Ära der Fall und in der danach auch. Aber durch Online-Gaming auf Konsolen und mehr Shooter und westlichen RPGs auf Konsolen ist das immer mehr verschwommen. Dort war Nintendo zusätzlich noch unterpowered, aber auch unabhängig davon etablierte sich noch mehr, dass man die Wii für die Exklusivspiele kauft und nicht für Third Party. Nur jetzt war auch zementiert, dass die Konsole es nicht packt.


    Die vierte Phase hätte zeichnet zwei Dinge aus. Einer hätte auch schon bei der Wii U kommen können. Nämlich, dass Hardwarepower nicht mehr so wichtig ist, da sich durch digitalen Vertrieb, das Retro-Revival, dass 2D-Revival und den Indie-Markt eben viele Spielekonzepte etabliert haben, die auch auf schwächerer Hardware laufen. Dennoch hatte die Wii U da einen mäßigen Support, weil die Konsole sich nicht verkauft hat.

    Nun auf der Switch hat man wieder Third Party-Support. Keine aktuellen AAA-Titel und viel alter Kram und Indie-Spiele. Das stimmt. Ich kann verstehen, dass das viele Leute nicht interessiert. Aber dennoch kann ich mehr richtig gute Third Party-Spiele auf der Switch spielen wie auf Wii U, Wii, Gamecube und N64 zusammen.

    Hinzu kommt, dass der Hybrid-Aspekt für mich noch ein Gamechanger ist.


    Rein von den Spielen her finde ich hat jede Nintendo Konsole ihre Hit- und Miss-Spiele.

    Shulk meets 9S


    Naja begonnen hat Nintendo 1889 mit Hanafuda-Karten und nicht mit dem NES ;)


    Aber auch seit der Videospiel-Ära (welche für Nintendo auch nicht mit dem NES begonnen hat) hat Nintendo auch immer zusätzliche und obskure sowie unterpowerte Hardware gebracht. Fürs NES gab es R.O.B. den Roboter. Für das SNES gab es eine Maus, welche vor allem für ein Paint-Spiel genutzt wurde. Man denke an die Bongo-Controller für Donkey Konga. Auf dem Handheld-Markt gab es die Game Boy-Camera und den Drucker. Für den GBA kam dann der e-Reader. Nintendo brachte den Tamagotchi mäßigen Handheld Pokémon Mini. Vom Virtual Boy ganz zu schweigen. Das ist jetzt nur das was offiziell von Nintendo selbst kam und davon sicherlich nicht einmal alles.

    Wie gesagt ist es auch in Nintendos Tradition schwächere Hardware zu bringen. Nämlich mit jedem Handheld. Im Vergleich zu Lynx und Game Gear war der Game Boy schon sehr schwach und DS und 3DS konnten auch nie mit der PSP mithalten.


    Viele Leute haben je nach Alter NES, SNES, N64 und Gamecube im Auge und sagen das ist ihr Nintendo, weil sie dmait aufgewachsen sind. Die starken Franchises in Kombination mit Konsolen, die technisch mithalten können. Aber selbst während der Zeit hat Nintendo eben auch schon Experimente gemacht und auf dem Handheld-Markt schwächere Hardware angeboten.


    Auch ist das plözlich (was wie ich oben geschrieben habe gar kein plötzlich ist) schon 15 Jahre her.


    Wirtschaftlich haben NES, SNES, N64 und Gamecube mit vier Konsolen in 20 Jahren ca. 165 Millionen Konsolen verkauft. Wii, Wii U und Switch haben mit drei Konsolen (obwohl eine grotting floppte) in 15 Jahren über 180 Millionen verkauft. Der Handheld war wie gesagt schon immer schwach auf der Brust.


    Was für einen persönlich typisch Nintendo ist, kann ja jeder für sich bestimmen. Dass Nintendo aber seit der Wii nun plötzlich alles anders macht stimmt aber so nicht bzw. ist eigentlich nur so, wenn man vieles außer Acht lässt.

    Die Xbox One X wird abwärtskompatibel zur Xbox One sein. Nun wurde noch die X Box Series S gezeigt. Wenn ich dann ein Indie-Spiel oder ein Rayman-Legends bringe, werde ich das natürlich nicht nur für die Xbox one Series X/S bringen sondern auch die One. Das heißt ich kaufe ein physisches Spiel und das läuft auf der Xbox One, auf der One X, der Series S und der Series X. Auch ist die Hardwarepower aller Geräte höchst unterschiedlich. Auch gab es jetzt schon Xbox 360-spiele, die nicht angepasst wurden aber aufgrund der Abwärtskompatibilität eh auf der Xbox One liefen. Viele von denen wurden mit neuem Cover für die One neu ins Regal gestellt.


    Das zeigt doch schon, dass die klassische Aufteilung in Generationen Geschichte ist. Und das ist jetzt erst der Anfang, umso mehr auch aufs Streaming ausgelagert wird umso mehr wird das stattfinden.


    Von daher frage ich mich wie viele Leute hier genau festmachen können wollen was ne Pro und was ne Switch 2 ausmachen würde. Wenn Nintendo schlau ist, wird ein Nachfolger sowieso abwärtskompatibel und Nintendo sowie alle Hersteller machen alle Spiele bei denen es möglich ist sowieso dann für beide spielbar und nur die bei denen es nicht klappt eben exklusiv für das neuere gerät. Irgendwann wenn es dann osgar noch einen Nachfolger gibt und die Spiele sich weit genug entwickelt haben unterstützt man die erste Generation nicht mehr. Wie es eben auch bei Apps ist.

    Ich kann allem im Test und in den Kommentaren nur zustimmen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass es keinen lokalen Multiplayer-Modus gibt und der fehlende Voice-Chat macht den Online-Multiplayer auch weniger spaßig.


    Ich habe Crystal Chronicles damals geliebt. Zuerst möchte ich die Musik erwähnen, die ich auch heute noch wahnsinnig schön finde. Wie Niels Uphaus es richtig erwähnt hat, war der lokale Multiplayer damals ein wirkliches Brett. Das fand ich auch. Viel des Spaßes entstand aber auch durch den Gimmick-Charakter. Es machte einfach Spaß mit dem Game Boy Advance als Second Screen am Fernseher zu zocken. Man hätte Item-Management und co. sicherlich mit Splitscreen-Lösungen ohne den GBA lösen können. So hatte es aber was besonderes und das war finde ich die halbe Miete. Ich habe wirklich sehr schöne Erinnerungen an das Spiel und für mich persönlich gehört es zu den Top 5 Gamecube-Spielen. Aber damals habe ich auch immer wieder den Singleplayer-Modus gespielt und auch damit meinen Spaß gehabt.


    Das Game ist an sich nicht gut gealtert. Mit gutem lokalen Multiplayer wäre die Remastered-Version sicherlich weitaus besser geworden. Aber damals gab es wenig Multiplayer RPGs. Heute gibt es das viel mehr und vor allem auch MMOs. Generell hätte auch ein gutes Crystal Chronicles Remastered daher mit all der Konkurrenz einen anderen Stellenwert.


    Vor ein paar Tagen habe ich mir die Demo heruntergeladen, einen Charakter erstellt und danach bin ich ins erste Dungeon. Alles war wie damals. Aber es konnte mich null fesseln. Und ich denke das ist eben ein weiteres Problem von Crystal Chronicles Remastered. Für mich persönlich war es dann darüber hinaus auch noch so, dass ich damals Spaß am Singleplayer hatte und heute trotz Nostalgiebonus nicht mehr. Ich fands schwerfällig und hatte dauerhaft das Gefühl andere Spiele spielen zu können, die weniger schwerfällig sind und eine bessere und komplexere Looten & Leven-Mechanik haben.


    Als jemand der selten Online-Multiplayer spielt und eigentlich nie Co-Op, weil mir die Zeit dazu fehlt mir feste Zeiten mit Freunden auszumachen ist das Konzept von Crystal Chronicles schwer mit meinem Alltag vereinbar. Als es angekündigt wurde, habe ich trotzdem mit einer Mitschülerin ausgemacht, dass wir das ganze zusammen online spielen werden, da wir beide so tolle Erinnerungen mit dem Gamecube-Titel hatten und das nun wieder auferleben lassen wollten. Nach meiner Singleplayer-Anspielsession habe ich aber gemerkt, dass manche Spiele zwar damals super waren und ich auch noch heute schöne Erinnerungen mit ihnen verbinde, aber dass sie mich aber heute nicht mehr fesseln. Daher wird es wohl bei meiner ca. einstündigen Anspielsession bleiben. Macht nix, dann kann ich Tony Hawk spielen, das war damals geil und ist es heute immer noch.

    Was ich nicht verstehe: Weshalb wurde die 3D-Collection dermassen kurzfristig angekündigt? Das hätte man doch, trotz Corona, auch schon im Juli gewusst, dass man die im September bringen kann.

    Es gibt Berichte, dass Galaxy 2 eigentlich ebenfalls in der Collection drin war. Vielleicht hat es was damit zu tun? :/


    Natürlich hat das ganze mit Covid 19 zu tun. Unabhängig von Covid 19 ist das was Nintendo dieses Jahr herausgebracht hat sehr dünn. Dennoch geht sowas nicht unbemerkt vorbei. Vor allem bei einem Welt-Konzern, der aus Japan operiert und gerade bei sowas viele Kooperationspartner in Europa und den USA hat. Da verschiebt sich einiges. Bereits im Frühjahr schrieben die Leaker, dass die Kooperation mit LEGO in einer Direct für Mario angekündigt werden soll. Die Kooperation gab es, aber die Direct nicht. Der Verngügungspark konnte wegen Covid nicht fertig gestellt werden. Die Speedrun-Level deuten auf alte Daten hin. Steht doch außer Frage, dass es mit Covid zusammenhängt.

    Das N64 habe ich (leider) ausgelassen, deshalb kann ich da wenig dazu sagen. Mir ging es bei Nintendo aber nie um die Technik, sondern immer um die genialen Franchises. Ich scheine da ein Beispiel für den Erfolgsgrund Nintendos zu sein. Die Leute rechnen sich so pingelig durch diese lächerlichen Preisunterschiede von 50 - 100 Euro, die zwischen den 3 großen Konsolen liegen... klar, ich kann verstehen, wenn das für Schüler und Jugendliche einen Unterschied macht, aber jeder arbeitende Mensch müsste seine Kaufentscheidung doch unabhängig von diesen kleinen Beträgen machen können.

    Kann aber gut sein, dass Du Recht in Bezug auf die 90er hast, in denen das N64 rausgekommen ist. Damals war das Durchschnittsalter von Zockern noch deutlich jünger.

    Ich stimme dir zu 100% zu, dass der Preis pro Spiel heute keinen so großen Unterschied macht. Auch denke ich, dass es damals einen größeren Unterschied gemacht hat, weil das Durchschnittsalter von Zockern, wie du richtig sagst, deutlich jünger gewesen ist.

    Mir ging es aber darum um was ganz Anderes: Damit meinte ich, dass es für Third Party-Produzenten weitaus teurer war ihre Spiele für das N64 zu produzieren. Ein Spiel auf einen CD-Rohling zu pressen kostet halt so gut wie gar nichts, sodass man primär hat die Lizenzgebühr an Sony zahlen musste und mehr nicht.

    Beim N64 sah das halt anders aus. Die Module konnte man nur bei Nintendo kaufen und das war sehr teuer. Auch hatte man bei der PS1 auch immer die gleiche Größe, nämlich etwa 700MB. Größere Module kosteten für den Entwickler auch mehr Gebühren. Das heißt oft haben die Entwickler ihre Spiele beschränkt um kleinere Module verwenden zu können und haben so die Grafik schlechter gemacht als sie hätte sein können.
    Weiterhin sind daher viele Spiele auch gar nicht erst auf dem N64 rausgekommen, weil es nicht möglich war oder sich nicht gelohnt hätte. DIe Final Fantasy-Spiele mit ihren mehreren CDs z. B. hätten auch mit aller Komprimierung und Anpassung der Welt z. B. nie auf dem N64 erscheinen können.


    Darum ging es mir in meinem Post. Dass Gamecube und vor allem N64 technisch auf der Höhe waren (sogar besser als die Playstation), wenn es um die Hardwarepower ging, Nintendo sich da aber dennoch unnötig beschränkt hat.

    Woher habt ihr die Info, dass der Pro Controller bei allen drei Spielen möglich sein wird? Im Artikel steht nur, dass die Collection diesen generell unterstützt. Auf der Nintendo-Seite steht Bewegungssteuerung ist optional bei Galaxy, aber dass man das Spiel tatsächlich nur mit dem Pro Controller spielen kann wird an keiner Stelle gesagt.

    Ah genau da war das Investorenmeeting. Ich dachte davor sollte auch noch ne Direct oder so kommen, damit die praktisch vorher zufrieden gestellt werden.


    Naja ich bin gespannt was der Weihnachtstitel wird, unabhängig davon in welcher Form dieser nun angekündigt wird.