Beiträge von Antiheld

    Natürlich cool, dass es das gibt, aber ich habe mit über 150 Stunden genug Zeit in Skyrim gesteckt und dennoch noch nicht alles gesehen, was das Hauptspiel mir bietet. Daher skippe ich das.


    Vor allem aber sollten einmal Bugs gefixt werden. Skyrim war schon immer ein totales Bugfest. Dass bei jedem Port und Re-Release immer noch solch viele Bugs vorhanden sind ist schon frech. Jetzt innerhalb der gleichen Plattform einen Re-Release zu machen und dennoch Bugs offen zu lassen ebenfalls.

    HAL 9000


    Natürlich muss man es nicht gespielt haben. Keiner muss irgendein Spiel gespielt haben.

    Ja, das ist sowieso klar, daher habe ich direkt gemeint, dass ich das mit meinem Sernchen nicht meine.

    Nur wenn man sich mit einem Genre auch generell beschäftigt, und ein Bild von der Breite von diesem haben will, dann gibt es immer diese Must Play Spiele. Das ist als ob ich mich mit einem speziellen Filmgenre beschäftigen will, zum Beispiel dem Film Noir der 40er: Dann komme ich um Filme wie die Spur des Falken oder Tote schlafen fest auch nicht drum herum. Dann sind sie Must Haves.

    Auch dem würde ich mit Sternchen zustimmen. Ich würde zustimmen, dass man ein Bild über Meilensteine, Must Plays... haben muss, um dann ein Bild über das komplette Genre zu haben. Aber ich glaube nicht, dass man dafür jedes dieser Spiele selbst gespielt haben muss, um ein Bild über das Spiel zu haben. Bei Videospielen sogar viel mehr als bei nicht interaktiven Medien wie Filmen, Büchern... (dass es auch interaktive Experimentierformen gibt ist mir klar). Denn bei diesen Medium ist das Werk selbst objektiv mehr oder weniger das gleiche. Bei Büchern komplett, bei Filmen fast (z. B. durch Farbgebung am Fernseher o. ä. kann es abweichen). Die Wirkung und Interpretation ist subjektiv. Bei Videospielen ist das Spielerlebnis durch die Interaktivität sowieso nicht zu 100% gleich und daher auhc nicht objektiv immer gleich zu erfassen. Und auch ist es debattierbar wie viel Prozent eines Spieles man gesehen haben muss, um es voll zu erfassen. Das wird auch wiederum abweichen.


    Mein Punkt worauf ich hinaus will: Wenn ich 20 MCU-Filme gesehen habe, habe kann ich mir ein sehr gutes Bild über einen weiteren MCU-Film machen, in dem ich mich nur darüber informimere, Analysen lese, mir Teile des Werks anschaue... da kann ich dann ein gutes Bild bekommen.

    Bei Videospielen ist es auch so. Mich nur über alle Spiele des Genres zu informieren reicht natürlich nicht. Ich muss auch mal selbst spielen um wirklich zu spielen wie es ist. Aber es wird Leute geben, die ein Spiel zu 100% durchspielen und es dennoch nicht erfassen, weil ihnen die analytische Brille fehlt. Wenn ich jetzt aber in den letzten 15 JAhren jeden FIFA-Teil außer FIFA 19 gespielt habe, kann ich mir anhand von meiner FIFA-Erfahrung mit den anderen Titeln und anhand von Analysen und Beschreibungen ein gutes Bild über FIFA 19 machen und habe dann auch ohne FIFA 19 gespielt zu haben ein Bild davon.

    Wenn ich GTA V und Red Dead 1 gespielt habe, generell einen guten analytischen Blick für Videospiele habe und mich sehr gut informiere, mir Bildmaterial, Analysen... anschaue, dann kann ich über ein Spiel wie Red Dead 2 auch ein sehr gutes Bild haben ohne es zu kennen und teilweise sogar ein besseres Bild darüber als jemand, der es gespielt hat und dazu nicht in der Lage ist. Und dann habe ich auch ein sehr gutes Bild über das gesamte Genre obwohl ich das Spiel nicht gespielt habe.


    Das war jetzt sehr lange ausgeholt für Ja, ich stimme zu 99% zu, muss aber nicht immer so sein. :D

    Ich will also so mehr das Gefühl der Spieldauer und des Umfangs wissen.

    Hattet ihr das Gefühl dass es die Länge und den Umfang eines normalen Games hatte?

    Persönlich finde ich es schwer zu sagen. Da ich 3D World so sehr mage, habe ich zuerst 3D World komplett neu durchgespielt, bevor ich mir Bowsers Fury angeschaut habe. Und da ich bei 3D World 100% habe, habe ich mit dem Teil des Spiels eben weitaus mehr Zeit verbracht als mit Bowsers Fury. Von daher hat es rein quantitativ meinen Eindruck von Bowsers Fury etwas getrübt, weil ich damit weniger Zeit verbracht habe als mit 3D World.


    Spielerisch fühlt sich Bowsers Fury definitiv nach was eigenem an. Es unterscheidet sich stark genug von 3D World und auch von anderen 3D Mario-Spielen. Hätte ich aber das Spiel einzeln gekauft, hätte ich es selbst für einen reduzierten Preis wie 40€ für viel zu kurz gehalten. Man merkt dem Spiel schon an, dass es vom Umfang als Bonus zu einem anderen Spiel hinzugelegt wurde.


    Ich selbst bin riesengroßer Fan von 3D World. Ich hätte mir das Spiel daher auch ohne Bowsers Fury gekauft, obwohl ich es schon für die Wii U hatte und da zu 100% durchgespielt habe. Aber für jemanden, den 3D World nicht mehr wirklich interessiert, weiß ich nicht, ob es unbedingt einen so großen Wiederspielwert hat. Unterm Strich ist es immer noch die gleiche Erfahrung.


    Von daher würde ich eine eingeschränkte Empfehlung geben. Qualitativ ist Bowsers Fury toll. Aber ohne 3D World ist es schon arg kurz nicht nur in der tatsäslichen, auch in der gefühlten Spielzeit. Gebraucht gibt es das wohl stets für unter 40 und manchmal sogar für 25€. 25€ - 30€ ist es definitiv wert.

    wddddddddafve


    Deswegen habe ich auch explizit vorher gesagt, dass man vorher definieren muss was man meint, wenn man sagt die alten Teile sind gut gealtert. FF VII ist auch 25 Jahre alte und daher nicht gerade sehr neu dennoch natürlich kein bisschen mit FFI vergleichbar. Genauso wie eben auch FFI in der Ur-Fassung in Vergelich mit dem Pixel Remaster oder der PSP-Fassung.


    Von daher wird man von jedem Spiel viele unterschiedlich gut gealterte Fassungen finden. Aber dass jedes alte Final Fantasy (in jeder Fassung) zeitlos ist, würde ich halt nicht unterschreiben.

    Kylar


    Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich. Und natürlich wird es auch Leute geben, die es auch alt und sperrig mögen. Ist auch okay so. :)


    Ich denke aber, dass es allgemein schon so ist, dass manche alte Spiele schlechter gealtert sind. Gerade die frühen Ableger. Vor allem im Vergleich von NES zu SNES. Metroid ist weitaus sperriger als Super Metroid, A Link to the Past weniger sperrig als das erste Zelda und Final Fantasy VI und Final Fantasy I sind auch extremst unterschiedlich gealtert.


    Wenn man mit dem 2D Top-Down RPG FF VI heute noch seinen Spaß hat, heißt das noch lange nicht, dass man es genauso mit FFI haben wird, nur weil beides 2D und Top-Down ist. Da liegen dennoch Welten dazwischen. Genau deswegen haben viele Super Nintendo-Spiele ja auch Ports für GBA und DS, während gerade im RPG-Bereich die NES-Ableger sehr oft komplette Remakes bekommen, die die Spiele dann eben auf einen Standart wie die SNES-Ableger heben.


    Dass es natürlich noch Leute gibt, die selbst mit FFI ihren Spaß haben, ist natürlich dennoch okay.

    Kylar


    Octopath Traveler ist aber kein Spiel, welchem ich diese Sperrigkeit unterstellen würde. Ganz im Gegenteil. Und auch ging es mir nicht darum zu sagen, dass der 2D-Look als Ganzes veraltet ist. Es ist ein Spiel, was wie von damals aussieht und dennoch nicht so sperrig ist. Das hat Ron Gilbert auch sehr schön gesagt als er Thimbleweed Park gemacht hat. Das Spiel sieht so aus wie Maniac Mansion. Aber es ist nicht wie Maniac Mansion. Sowohl der Look wäre so natürlich nicht möglich gewesen. Aber auch spielt sich das Spiel eben nicht so wie damals. Es spielt sich wie eine moderne Version von Maniac Mansion. So wie man sich erinnert, dass es damals war. Weil man die Sperrigkeit in seiner Rückerinnerung übersieht. Selbst wenn man es nochmal spielt, weil man Nostalgie damit verbindet. Dennoch hat es maßig Quality of Life Features (schneller gehen bei Doppelklick, Texte skippen, Schnellreisefunktion...), die es damals nicht gab und die dafür sorgen, dass das Spiel das Nostalgie-Feeling von damals verwendet und aber dennoch die Features eines heutigen Spieles nutzt.


    Und so ist das bei solchen Spielen auch. Und Spiele wie Lufia 2 und Secret of Mana sind da kein Beispiel für das, was ich meine. Genauso wie Final Fantasy VI nicht. Im Gegenteil. Final Fantasy VI und Final Fantasy I sehen auf den ersten Blick als 2D Top Down JRPGs sich schon sehr ähnlich, vor allem wenn man sie mit modernem 3D und vor allem HD-Ablegern vergleicht.


    Aber unter der Haube unterscheiden sich Final Fantasy I und Final Fantasy VI dann schon. Genauso wie auch Zelda fürs NES und A Link to the Past. Die sehen sich natürlich auch sehr ähnlich. Aber auch da hat sich unter der Haube halt viel getan. Ein weiterhin sehr gutes Beispiel ist die Earthbound/Mother-Reihe. Wenn man sich da Mother fürs NES, Earthbound/Mother 2 fürs SNES und Mother 3 für den GBA anschaut, sieht man auch gut, dass alle drei Spiele 2D Top Down JRPGs sind, die auf den ersten Blick sehr ähnlich wirken. Aber selbst jeder Mother-Fan wird dir sagen, dass Mother 1 heutzutage schon arg veraltet ist, während man das von Mother 3 nicht sagen kann. Gleiches gilt für Pokémon Gen 1 und den Gen 1 Remakes... Die Liste ist lang. Ich glaube, man versteht, was ich meine.^^

    Die alten FF sind zeitlos.

    Bei ner Serie die 35 Jahre alte ist, dutzende Ableger hat und dann noch zusätzlich Spin-Offs und Remakes ist erstmal die Frage, was alles zu den alten FF-Teilen zählt und was nicht mehr. ^^


    Generell finde ich ist JRPG auch so ein Genre, welches oft nicht so gut gealtert ist, wenn man ganz weit nach hinten geht. Die Präsentation war damals oft noch sehr sperrig und auch waren viele Quality of Life-Features noch nicht implementiert.


    Ich habe jetzt keinen Überblick über alle alten Final Fantasy-Teile und deren verschiedenen Varianten. Vor allem von Teil 1 - 5. Aber Teil 1 habe ich schon in der NES-Fassung angespielt und fand das schon alles andere als zeitlos. Eben weil es noch so rudimentär ist.

    Das Top Spiel für jedermann gibt es einfach nicht.

    Kurze Antwort: Ja genau! Da sowohl die Spiele als auch die Spieler inzwischen so breit gefächert sind, gibt es kein Spiel für Jedermann. Das war je genau meine Aussage!!!


    Darüber hinaus würde ich aber auch argumentieren, dass RDR2 noch einmal spezifische Einschränkungen hat, da gehe ich unter dem Zitat von dir bezüglich Western ein.


    Lange Antwort:

    Disclaimer: Klar wird es auch auf dem SNES JRPG-Fans geben, die kein Super Mario World spielen wollen und auch Plattformer-Fans, die du auch mit Finfal Fantasy VI verjagen kannst. Von daher gab es auch da nicht, das eine Spiel für jede Person.

    Dennoch würde ich sagen, dass das in der Tendenz da noch anders war. Es gab viel weniger Spieler und diese Spieler waren auch noch viel homogener, mit ähnlicheren Geschmäckern. Auch waren die Spiele noch nicht so divers wie heute. Schon allein aufgrund der technischen Begebenheiten. Deswegen gab es damals vielleicht Leute, die mit einem kompletten Genre nichts anfangen konnten. War das aber nicht der Fall, so war ein Super Mario World ein Spiel, welches ich jeder Person empfehlen würde. Heutzutage gibt es aber so viel mehr Spieler, die sich im Geschmack viel mehr entscheiden und auch innerhalb von Genres so viel Varianz und auch quantitativ mehr Auswahl, dass es immer vielfältiger wird, was ne gute Sache ist.

    Auf PC, Playstation und Xbox kommt spätestens seit der PS3-Ära noch ne weitere Sache hinzu. Auf Plattformen wie der Switch etc. gibt es auch vielfältige Geschmäcker und vielfältige Spiele. Aber dennoch gibt es halt Spiele, die werden von über 20% über 30% und sogar über 40% aller Besitzer der Plattform gekauft. Das heißt, das sind solche Lagerfeuer-Spiele, auf die sich sehr viele Leute einigen können. Das sieht man daran, wie hoch diese Spiele prozentual verkauft werden. Auf Playstation, PC und Xbox gibt es natürlich Spiele, die mega große Meisterwerke sind. Und innerhalb dieser Meisterwerke nochmal Spiele, die weitaus mehr Käufer finden als andere. GTA beispielsweise. Dennoch ist die Spielerschaft da viel mehr verteilt.


    Ich zieh mir mal ein paar wenige Argumente deines Posts heraus.

    Ja mit Action, Gewalt und Open World hast du dir vor allem die Argumente rausgezogen, die eher beiläufig waren, weil selbst die kleinen Einschränkungen sind, da alle diese Dinge auch nicht was für jeden sind. Das sind allgemeine Aussagen. Damit habe ich meine eigene Argumentation verwässert, hätte ich auch weglassen können, weil das einfach zu dem Argument gehört, dass nicht alles was für jeden ist. Anders sehe ich es aber mit zwei anderen Punkten, wie ich es unter dem nächsten Zitat schreibe.

    Wie viele Western werden gedreht und finden auch heute noch ihren Weg ins Kino? Klar, nicht jeder mag Western, genau so wie nicht jeder Anime oder Horror mag.

    Das geht sehr eng mit dem Punkt der langsamen Inszenierung und dem entschleunigten Pacing zusammen, worauf du gar nicht eingegangen bist.


    Erst einmal: Wie viele Western kommen denn noch ins Kino? Das ist doch auch im Film schon ein wirkliches Randgenre, und zwar ganz extrem. In den 50ern, 60ern und 70ern waren Western mit die erfolgreichsten und größten Filme im ganzen Filmbusiness. Was heute Comicverfilmungen sind, war damals Western. So gut wie alle der großen Filme des Westerngenres stammen aus der Ära. Aber das ist schon mehr als ein halbes Jahrhundert her. Western heutzutage sind ein Nischengenre. Kleine Arhaus-Filme, Genreproduktionen, Parodien und sonstige Produktionen. Die Zeit der großen Western ist seit Ewigkeiten vorbei. Und das hängt ganz stark damit zusammen, dass Western eben oft ein sehr langsames Pacing haben, was mit den heutigen Sehgewohnheiten oft nicht so gut einhergeht.


    Und nun kommen wir zu Spielen. Es gibt nicht viele Westernspiele. Schau dir mal an, wie viele Spiele mit Fantasy-, Science Fiction-, modernem oder 2. Weltkrieg-Setting es gibt und vergleich das mal mit Western. Da sieht man, dass Western bei Videospielen schon immer ein Nischendasein gefristet hat. Das liegt einerseits daran, dass Western zu der Zeit als Videospiele groß wurden, halt auch außerhalb von Spielen schon wieder auf dem absteigenden Ast war. Andererseits, dass die Genrekonventionen wie die Inszenierung... gerade zu Action-Spielen, Shootern... oft nicht so passen, weil es eben sehr langsam ist.


    Und das sieht man sehr gut bei Red Dead 2. 45 Millionen verkaufte Einheiten ist ein Mega-Erfolg. Aber vergleich das Mal mit GTA V. GTA V und RDR2 sind beides Open World-Spiele mit ähnlichem Gewaltgrad vom gleichen Hersteller. Der Production Value von GTA V ist schon gigantisch, der von RDR2 noch höher. Schon alleine, weil es nicht noch für die PS3-Generation gemacht wurde und man daher nur für bessere Hardware entwickelt hat.


    GTA V hat über 170 Millionen verkaufte Einheiten. Wenn man das mit den 45 Millionen von RDR 2 vergleicht, heißt das eben, dass fast 3 von 4 GTA V-Käufern RDR 2 nicht kaufen, obwohl sie Open World-Spiele von Rockstar zu mögen scheinen. Und das liegt meines Erachtens sehr stark am Western-Setting und der Inszenierung.

    Die Rezensionen zu RDR2 sind ja bekannt und die VK-Zahlen habe ich deshalb genannt, weil sie eben die breite Akzeptanz eines Spiels zeigen und dass es eben absolut keine Nische ist, egal ob bezüglich Genre oder Setting.

    Ich habe an keiner einzigen Stelle abgestritten, dass es keine breite Akzeptanz hat oder Nische ist. Das erkennst du daran, dass ich selbst gesagt habe, dass 45 Millionen verkaufte Einheiten zeigen, dass es Massenmarkt-kompatibel ist. Du liest da eine Extrimität in meine Aussage hinein, die ich so an keiner Stelle getroffen habe.

    Nach deiner Logik dürfte man also auch den Film Der Pate nicht als Top-Film empfehlen, weil er Gewalt beinhaltet oder Game of Thrones, als eine der besten Serien? Die Logik verstehe ich echt nicht, so lange wir von Empfehlungen für Erwachsene und nicht für Kinder reden.

    Ja du hast meine Logik ganz deutlich nicht verstanden. Game of Thrones würde ich (wenn wir von Staffel 1 - 4 sprechen, gerade Staffel 7 und 8 haben das Gesamtprodukt schon sehr stark beschädigt), auch als eine der besten Serien überhaupt bezeichnen. Dennoch würde ich als Disclaimer halt immer mitgeben, dass sie eben Fantasy ist, was nicht jeder mag und auch einen sehr hohen Gewaltgrad hat und dann die Person selbst entscheiden lassen, ob das dann immer noch was für sie ist. Genauso würde ich es auch mit nem Spiel wie GTA V handhaben. Das empfinde ich auch als extrem wichtigen Titel. Ich würde das Spiel als Meisterwerk bezeichnen. Ich würde niemanden davon explizit abraten es zu spielen. Dennoch würde ich nicht sagen, jeder Erwachsene sollte GTA V spielen. Ich würde immer sagen, dass Personen, für die dieser Gewaltgrad nichts ist, trotz der meisterhaften Qualität wissen sollten, dass das eben auch drin ist und dass sie das in Kauf nehmen müssen. Kurz gesagt, die Info mitgeben und die Person selbst entscheiden lassen, wie sie damit umgeht.


    Und den Paten würde ich wie Read Dead Redemption 2 nochmal zusätzlich weniger uneingeschränkt empfehlen. Der Pate ist zwar ein großes Filmmeisterwerk. Ohne Frage. Aber man merkt auch dem Film an, dass es ein 50 Jahre alter Film von Francis Forc Coppola ist. Auch da sind Inszenierung, Pacing... schon sehr langsam. Das schreckt viele ab. Da rede ich nicht nur von Teenies, die durch TikTok und Co. noch nicht mal einen MCU-Film aushalten, weil ihre Aufmerksamkeitsspanne zu kurz ist. Der Film nimmt sich noch Zeit. Das macht ihn auch zu dem Meisterwerk, welches er ist. Aber für viele ist der Film zu träge. Und deswegen würde ich den uneingeschränkt vom Gewaltgrad erst recht nicht jedem empfehlen. Weil man damit schon umgehen muss. Und das ist auch 1:1 bei RDR2 der Fall. Zusätzlich ist RDR2 auch Western, was auch viele nicht mögen.


    Für mich ist diese Kategorie "Must Play" bei Spielen (und auch bei Anderen Dingen) daher immer eine Auszeichnung für die jeweils Besten ihres Genres. Und in diesem sind sie dann eben die Spiele, die man gespielt haben muss. Und für Open World RPGs dürfte das auf RDR2 vermutlich zutreffen. Wenn man darüber spricht, was bei Open World RPGs möglich ist, worum es dabei geht, oder um andere OW Spiele irgendwie zu bewerten und einzuordnen, dann braucht man halt auch Referenzen, auf die man sich beziehen kann. Und diese sind dann halt die Must Play Spiele, die man eben gespielt haben muss, um eine Grundlage für solche Diskussionen zu haben.

    Mit der Definition kann ich eigentlich mitgehen. Natürlich einerseits, dass es Spiele gibt, die zu den besten ihres Genre gehören. Auch dass sie als Referenzen gelten, um andere Spiele des Genres zu bewerten und einzuordnen. Die Aussage, dass man diese Spiele dann gespielt haben muss, würde ich nur mit einem Sternchen und einer Randnotiz unterschreiben.


    Und nicht mit einer Bemerkung, dass niemand irgendwas gespielt haben muss. Das versteht sich von selbst und ist nicht der Rede wert. Viel mehr geht es mir darum, dass es Spiele gibt, die zwar zu den Besten des Genres gehören, die aber gleichzeitig Eigenheiten haben, die sie dann doch nicht für jeden Genre-Fan zum Must Play machen.


    Das können auf der einen Ebene Dinge sein wie eben das Genre oder das Franchise. LEGO City Undercover ist unter Open World-Spielen zwar ohnehin kein Must Play, aber selbst wenn es das wäre, wäre das LEGO Franchise wohl dennoch so speziell, dass viele die Welt und die Inszenierung deswegen nicht abkönnen und das spielt bei Open World halt ne große Rolle. Da würde ich das komplette Genre Western in abgespeckter Form hinzuzählen. Das hat schon einen Abschreckungsfaktor.


    Vor allem aber geht es mir um gerade bei RDR2 um das Pacing und die Inszenierung. Gerade dieses sandkastenmäßige Erkunden von Open World-Spielen von Rockstar hat schon einen Clash mit mit Pacing und Inszenierung. Das ist auch der Grund warum GTA IV schlechter ankam als GTA Vice City, San Andreas oder GTA V. Das hatte das auch schon in Abstrichen. Und RDR2 hat es noch extrem viel mehr und dann noch das Western Setting. Und genau deswegen hat RDR2 eben nur zwischen 25% und 30% der Verkäufe von GTA V.

    Einem Spiel, das angeblich 45 mio. Stück verkauft hat, würde ich jetzt aber nicht unbedingt eine gewisse Kompatibilität zum Massengeschmack absprechen.

    Ne Massenkompatibilität aufgrund einer Verkaufszahl von 45 Millionen widerspricht sich doch nicht damit, dass es dennoch nicht unbedingt eines der besten Spiele ist, die man unbedingt gezockt haben sollte.


    Bei dem Spiel stimmt die Qualität, ich würde ihm auch nicht den Meisterwerk-Status absprechen und auch stimmt die Quantität also die Verkaufszahlen. Aber dennoch ist, es finde ich etwas speziell. Das fängt schon damit an, dass Open World nicht für jeden etwas ist. Dann kommt hinzu, dass das Western-Setting ebenfalls auch Leute hat, die nichts damit anfangen können. Generell gibt es Leute, die mit Action-Spielen und mit Spielen mit solch einem Gewaltgrad nichts anfangen können. Gleichzeitig hat das Spiel eine sehr tolle aber auch eine bewusst langatmige Inszenierung und an vielen Stellen ein sehr entschuleunigtes Pacing, was ja von vielen Leuten als der Grund genannt wurde, weswegen sie ausgestiegen sind.

    Und daher hat auch ein GTA V von Rockstar Games nochmal extrem viel mehr Käufer, die RDR2 eben nicht hat. Und deswegen sitmmt die Aussage, dass es nicht für jeden Geschmack ein Top-Spiel ist in meinen Augen eben trotz der hohen Verkaufszahlen.

    Der Markt an Handhelds mit PC-Betriebssystem, Android, Custom-Linux-Betriebsystemen... ist aktuell am Explodieren. Als Fan von Homebrew etc, bin ich bie jedem weiteren Gerät neugierig, was es denn so alles bringen wird.


    Dennoch ist der Markt wohl viel zu klein für so viele Konkurrenten nebeneinander, weil der Markt sowieso schon wohl nicht so mega groß ist.


    Für 300€ ein Gerät mit Android und Hardware, die unter günstigeren Alternativen liegt, sehe ich für dieses Gerät keinen Markt. Wenn ich nur Streaming und Cloud verwenden will, kann ich entweder mein Smartphone mit Controller-Aufsatz verwenden und muss dafür keine weitere Hardware kaufen oder ich kaufe eines der anderen Handheld-Geräte, was mir dann zusätzlich zum Streaming sonst auch noch mehr Performence und daimt auch mehr Spiele gibt.

    Mir geht es viel eher um die Scheinheiligkeit, die da an Licht kommt. Es heißt immer, Frauen sollen mehr mitsprechen und dann spricht jetzt eine Frau mit und dann wird sich aber daran gestört, dass sie andere Meinungen vertritt.

    Selbst wenn wir hier über "normale" Parteien reden würden, ist es nicht scheinheilig.


    Man kann natürlich gleichzeitig Frauen in Führungspositionen begrüßen und es schlecht finden, wenn das gegnerische politische Lager an Macht gewinnt. Je nachdem wie stark die Politikerin von den eigenen Positionen abweicht, ist die Politik, die sie aufgrund der Einstellung macht, halt so stark der eigenen Meinung entgegengesetzt, dass dies überwiegt. Wenn ich deiner Logik folgen würde, müsste man ja deiner Meinung nach seine politische Meinung um 180° drehen, je nachdem, wenn sowohl im eigenen als auch im gegnerischen Lager sich die Geschlechter in Führungspositionen ändern. Dass man natürlich nicht scheinheilig ist, sobald man nicht jeden weiblichen Politiker gut findet, egal was für ne Politik diese Person macht, ist doch offensichtlich. Das scheinheilig zu nennen, geht nur, wenn man der Person, der man das unterstellt, eine irrationale extremistische Einstellung in Sachen Gleichstellung unterstellt, die sie gar nicht hat.


    Und dann kommt noch hinzu, dass es sich in dem Fall halt nicht nur um "andere Meinungen" handelt, sondern um Faschisten im Amt. Und dass jemand, der sich für progressive Positionen wie mehr Gleichstellung einsetzt, eine fremdenfeindliche, reaktionäre Faschistin im Amt natürlich nicht gut findet, nur weil es ne Frau ist, das ist doch vollkommen verständlich...


    Egal welche Meinung man selbst zu Themen wie Frauenquote, Gleichstellung... hat, zu der Konklusion zu kommen, dass jemand der diesen Themen positiv eingestellt ist, direkt scheinheilig ist, sofern er nicht jede Frau in Entscheidungsämtern begrüßt, egal um welche Person es sich handelt, das finde ich abenteurlich. Damit bist du es ja, der in dem Thema extrem eingestellst ist, denn jeder der das irgendwie wichtig findet muss es deiner Meinung nach ja direkt in einem absurd extremisitschen Maß über jedwede Vernunft hinaus durchziehen oder ist direkt scheinheilig.

    Cordovan Karolus


    Also die Premium-Variante wäre gewesen, wenn die Controller, sobald man ein USB-Kabel einsteckt, auch die Verbindung über USB und nicht über Bluetooth machen. Das wäre meckern auf hohem Niveau. Ansonsten finde ich den SNES-Controller schon top. Bei dem finde ich es halt nur noch nervig, dass er nur über NSO erhähltlich ist und auch, dass es so lange gedauert hat. Immerhin ist es die dritte Neuauflage (1. als Belohnung im Sternekatalog und 2. beim SNES-Classic Mini). Beim NES-Controller stört mich das mit dem Aufladen sehr.


    Warum bringt man sie nicht einfach in den regulären Handel in ausreichender Stückzahl. Das Vertriebsnetzwerk haben die doch schon und die würden sich mit Sicherheit ganz solide verkaufen.

    Bis jetzt war die Argumentation immer, dass die Nachfrage zu gering ist um sie regulär in den Handel zu bringen ohne, dass sie direkt weggesalpt werden. Deswegen hat man den zweiten Controller beim SNES Classic Mini direkt hinzugelegt und das war die Argumentation bei den NSO-Controllern.


    Daher auch meine vorherige Kritik. Wären die Controller von Anfang an auf dem Niveau des SNES-Controllers im NSO gewesen, wäre die Nachfrage auch so hoch, dass es sich mehr gelohnt hätte.

    Dass es zur Verkaufssteigerung der total am Bedarf vorbei produzierten Controller ist, glaube ich nicht.

    Natürlich ist es nicht zur Verkaufssteigerung. Würde Nintendo mehr dieser Controller verkaufen wollen, dann müstten sie diese einfach nicht mehr exklusiv für NSO-Kunden halten. Sie sind ja dauernd ausverkauft und NSO-exklusiv, weil die Nachfrage sonst viel höher als das Angebot ist.


    In Sachen Verfügbarkeit hätten sie einfach mal dauerhaft seit der Wii-Ära ihre Retro-Controller alle auf einmal herausbringen können. Also NES, SNES, N64 und Gamecube. Das ganze mit Bluetooth und mit langem USB-Kabel. Normalem USB. Wären diese Controller dann alle einfach so bei der Wii, der Wii U, den Classic-Konsolen und der Switch sowie zukünftigen Nintendo-Geräten und anderer Hardware kompatibel, dann wäre die nachhaltige Nachfrage so groß, dass Nintendo sie hätte in einer so hohen Auflage produzieren können, dass man sie regulär in den Handel bringen kann.


    Hätte Nintendo solche Controller im Angebot + die Möglichkeit diese überall zu verwenden und zu mappen also für Virtual Console/NSO als auch für neue Spiele, dann hätte ich jeden dieser Retro-Controller in zweifacher Ausführung hier liegen. So bin ich oft genervt.

    Die aktuelle Situation ist immer noch zum Kotzen. Eigentlich wollte ich mir nach meiner Ausbildung einen neuen PC kaufen, aber aufgrund der Situation der letzten zwei Jahre begnüge ich mich mit meinem Ur-Alt-Rechner sowie meinem Arbeits M1-MacBook, welches ich auch im Home-Office nutze.

    Was aber wirklich kritikwürdig ist, was dann natürlich keiner erwähnt, weil das andere ja soo viel schlimmer wäre....

    Wennman einen NSO-Controller hat, darf man diesen nicht ummappen. Also ein neuer NSO-N64 Controller kann nicht vielen in anderen Spielen gut benutzt werden. Bspw. weil man in Mario Odyssey Cappy nicht werfen kann. Genauso in Botw kann man gar nicht angreifen.


    Das Funktionen aufgrund der Anzahl der Knöpfe wegfallen ist klar. Aber manche Aktionen sind wichtiger als andere. Darum find ich das immernoch sehr schade. Hätte gerne Yooka Laylee mal mit einem N64 Controller im 64bit Modus gespielt

    Ja echt schade, dass sie das Button-Mapping nicht eingebaut haben.


    Zwar ist die aktuelle Situation schon deutlich besser als sie es noch vor Jahren war, aber generell finde ich, dass Nintendos Politik bezüglich Re-Releases von Retro-Controllern eine Serie voller Fails ist.