Beiträge von Antiheld

    Wie immer eine sehr liebevoll gestaltete Version. Man kann Digital Eclipse für ihre Arbeit bei solchen Auflagen nicht hoch genug loben. Da könnten andere sich was davon abschneiden.

    Er könnte so groß wie Mario oder wenigstens Sonic sein aber Ubisoft macht lieber das Xte Assassins Creed o.ä.

    Leider nicht. Rayman Legends war ja bei den Kritiken extrem beliebt und hat sich echt nur mäßig verkauft. Erst durch extrem viele Re-Releases und Portierungen scheint es zehn Jahre nach Release an die 5 Millionen verkauften Einheiten zu kratzen. Dass ist nicht nur Galaxien von Mario entfernt. Selbst Sonic performt da an bei den Verkaufszahlen weitaus besser und das mit Spielen, die noch nichtmal ansatzweise so hoch gefeiert werden.

    Würden die Verkäufe stimmen, würde da bestimmt mehr kommen.

    Ich bin sicherlich kein Fan der GKC, aber Pokopia scheint ja einen Art Game-as-a-Service zu sein, bei dem immer mal wieder neue Inhalte nachgereicht werden, von daher würde eine Cartridge ja schon per Defintion nicht das gesamte Spiel enthalten, sondern nur die nakte und später ohne Updates unspielbare Version 1.0. Das macht's aus Videospiel-Sammler-Perspektive ehrlich gesagt eh ziemlich uninteressant.

    Wie bei einem Animal Crossing auch bieten sich DLCs hier sicherlich an. Von daher kann das schon so werden. Zum aktuellen Stand gibt es aber keine Info zu Service-Game-Modellen.

    Aber selbst wenn es so kommt und das Spiel dann so oder so unvollständig ist, ist es dann immer noch so, dass Nintendo überall sonst zehn Euro Aufpreis für ein richtiges Modul verlangt und hier dann zum ersten Mal zehn Euro für ne GKC. Das ist eben unverschämt.

    Solange die Leute alles kaufen und bei allem jippi yeah yeah schreien ist doch für Nintendo alles fein. Sieht man doch hier im Forum. Und Kritik wird weggemobbt. :ugly: :ugly: :ugly:

    Das ist auch ne extrem einseitige Betrachtung. Nintendo hatte bei der Wii ihre erfolgreichste Konsole jemals und ist dann mit der Wii U extrem auf die Nase gefallen. Gleiches bei den Handhelds, der 3DS hatte zwar immer noch 76 Millionen Einheiten verkauft, dennoch war es der am schlechtesten verkaufte. Von daher ist es nicht so, dass Nintendo alles machen kann, was sie wollen und die Leute immer alles kaufen. Sonst hätte Nintendo nicht solche Misserfolge. Im Gegenteil, selbst wenn man wie beim Gamecube versucht vorherige Fehler zu verbessern, fallen sie auf die Nase, weil das Gesamtkonzept insgesamt dennoch die Mehrheit nicht gereizt hat.

    Natürlich gibt es Leute, die ihre Konsole wie ihren Fusballverein oder gar ihre Religion betrachten und das bis aufs Blut verteidigen und immun gegen Kritik sind. In der Realität ist es aber so, dass Kritik am technischen Zustand von Pokémon die Mehrheitsmeinung ist. Kritik an den Preisen von Ports ist auch vollkommen akzeptiert. Genauso steht man nicht alleine damit da, wenn man die GKC oder die letzten Preiserhöhungen kritisiert.

    Klar bekommt man Gegenwind, ist halt normal, wenn man sich gegen etwas positioniert, wird es Leute geben, denen das nicht gefällt. Aber fundierte und begründete Kritik wird zumindest hier nicht weggemobbt und obwohl wir hier in einem Nintendo-Forum sind, sind bei sehr vielen Themen Nintendo-kritische Einstellungen verbreitet. Nur kann man halt nicht erwarten, dass einem jeder überall zustimmt erst recht nicht, wenn sie einseitig, überspitzt und fatalistisch überhöht wird.

    Und der Grund warum Nintendo dennoch gerade Erfolg hat, ist nicht, dass die Leute so dumm sind und das nicht sehen. Das wirkt immer so, als würde man sich als erleuchtet darstellen und andere sind die dummen Schafe. Dabei ist es so nicht. Beispielsweise Super Mario 3D All-Stars. Da kann man sich zurecht über den Preis und den technischen Zustand aufregen. Aber auch da ist es vollkommen überzogen, wenn man sagt, Kritik wird weggemobbt und alle schlucken es trotzdem und kaufen dennoch. In der Realität waren kritische Aspekte an dem Release, in der breiten Mehrheit akzeptiert und es ist nicht so, dass jeder weggemobbt wird, der die kritischen Aspekte anspricht.
    Und bei den Verkäufen muss man sagen, dass die Switch fast 90 Millionen verkaufte Konsolen hatte, als der Verkauf von 3D All-Stars eingestellt wurde. Das Spiel liegt bei rund 9 Millionen verkauften Einheiten. Das heißt einerseits fast 90% und somit die überwältigende Mehrheit hat nicht einfach so gekauft. Im Gegenteil, die meisten kaufen es nicht.
    Und selbst die Leute, die es gekauft haben, sind nicht nur kritiklose Schafe, die alles fressen. Denn selbst wenn man die Kritik teilt und versteht, kann es dennoch sinnvoll sein, die Collection zu kaufen. Es war zu dem Zeitpunkt die einzige Möglichkeit einen Großteil der Spiele überhaupt spielen zu können ohne sich nicht meherere Konsolen und die Spiele gebraucht zu kaufen, was viel mehr kostet. Es war trotz des geringen Aufwands der Collection die technisch beste Fassung und das erste Mal die Möglichkeit, die Titel mobil spielen zu können. Von daher gab es selbst bei kritischer Einstellung zum Release gute Gründe, warum sich der Kauf dennoch lohnen kann.

    Das im Nachhinein so hinzustellen, dass Kritiker an 3D All Stars weggemobbt werden und die Masse kritiklos jubelt und alles kauft, das wird nicht akzeptiert, das ist das Problem. Nicht die Kritik selbst, sondern die Art und Weise. Weil das so ne provokante, einseitige und unwahre Äußerung ist. Das stößt negativ auf. Das stimmt halt nicht und pauschalisiert. Die inhaltliche Kritik an 3D All Stars, die wird nicht weggemobbt und nur von wenigen extremen nicht akzeptiert. Und 3D All Stars ist da nur ein Beispiel, das gilt für viele Releases und allgemeine Themen.

    und mich wundert das manchmal, dass es immer wieder Leute gibt, die der PS Vita Hinterhertrauern, dabei aber ne rosarote Brille aufhaben.

    Sehe ich ähnlich, gibt es bei Nintendo genauso. Zur aktiven Zeit der Vita überwiegten in den Kommentarspalten und der Diskussion die negativen Stimmen. In Rückbetrachtung wird dann nur noch darüber geredet, was für ein toller Indie-Handheld die Vita doch war und wie sehr sie rein von der Hardware dem 3DS doch überlegen war. Stimmt beides. Aber ist eben ne sehr einseitige Betrachtung.

    Aber wie gesagt kenne ich das auch von Nintendo. Ich bin eigentlich seit den frühen 00er Jahren in Internetforen unterwegs. Gerade im US-Bereich findet man ja noch Foren, die es seitdem gibt und wo man Diskussionen aus der Zeit findet. Da wird primär negativ über den Gamecube gesprochen. Heutzutage hört man da nur gutes.

    Zur Wii-Ära war die dominante Meinung in den Communities, dass die Wii nur noch Wii Sports und Casual sei und dass man "richtiges" Gaming verraten hat. Diese Meinung findet man zwar immer noch, aber weitaus abgeschwächter.

    Bei der Wii U kann man schon hier im Forum schauen. Die wurde zur aktiven Zeit auch sehr negativ besprochen, selbst hier in einer Nintendo-Community und hat wie die Vita oder der Gamecube jetzt im Nachhinein ein positives Image. Und jetzt ist es sogar schon so weit, dass man die Switch 1 in zwei Äras aufteilt und man lobt wie toll die Switch 1 in den ersten Jahren mit Mario Kart, 3D Mario, Zelda direkt geliefert hat und wie sehr Nintendo zu Ende der Switch 1 und jetzt zum Anfang der Switch 2 hat Federn lassen. In 3 Jahren ist die Diskussion wie toll die ganze Switch 1-Ära war und wie schlimm es erst seit der Switch 2 ist.

    Dass wir seit 8½ Jahren kein neues 3D-Mario bekommen haben, kann ich bei manchen als Argument schon nachvollziehen. Klar, Entwicklung braucht Zeit, aber mehr als sechs Jahre sollte sich ein Nintendo-Spiel eigentlich nicht ziehen.

    Wobei man sagen muss, dass es fast schon normal ist, dass jede man pro Generation ein großes 3D Mario bekommt. Der Gamecube hatte nur Sunshine. Die Wii hatte nur zwei Galaxies, weil die Spiele so ähnlich waren.Die Wii U hatte 3D World und die Switch eben Sunshine.

    Die Switch 2 ist gerade erst auf dem Markt und dass zwischen Odyssey und einem neuen 3D Mario so viel Zeit liegt, liegt primär an der langen Lebenszeit der Switch. Aber auch weil man Bowsers Fury bekam und Bananza ebenfalls vom Odyssey Team ist.

    Also ich für meinen Teil bin ziemlich verwundert, dass es noch so viele Leute gibt, die jedes Mal ein anderes Ergebnis erwarten. Nintendo hat schon seitdem ich denken kann Nintendo Dinge getan.

    [...]

    Das kann man kritisieren, das finde ich im übrigen auch völlig OK aber mich wundert wie gesagt, dass man immer und immer wieder ein anderes Ergebnis erwartet.

    Genauso ist es. Ein anderes Beispiel ist als sich über Super Mario 3D Allstars zum 35. Jubiläum aufgeregt wurde. Auch hier gibt es in meinen Augen gute Gründe die Collection zu kritisieren. Neben der künstlichen Limitierung war es eben ne marginal angepasste Emulation, während parallel in den letzten Jahren 3D Plattformer wie Spyro und Crash ne Remake-Trilogie bekommen haben. Aber überall kam dann bei der Kritik, dass Nintendo auf einmal so gierig geworden ist und wenig Aufwand betreibt. Dabei übersehen die Leute, dass Nintendo zum 25. Jubiläum von Super Mario das SNES-Spiel Super Mario Bros. zum Vollpreis eine limitierte Zeit lang verkauft hat. Von daher verständliche Kritik, es ist aber nichts Neues.

    Und generell tauchen dann immer wieder Argumente auf, dass Nintendo inzwischen so schlecht geworden sei und nicht mehr das Nintendo von früher wäre. Besonders absurd wird es, wenn man etwa liest, dass unter Iwata Wii Sports der Konsole beilag, man die Demo Switch Tour für die Switch 2 nun aber kaufen müsse – und dass das angeblich nur daran liege, dass mit Furukawa als Präsident nun die reinen Geschäftsmänner bei Nintendo das Sagen hätten und niemand mehr an der Spitze stehe, der sich im Herzen als Gamer verstehe.

    Dabei wird gerne übersehen, dass Wii Sports in Japan ebenfalls separat gekauft werden musste und der Konsole dort nicht beilag. Dass es in den USA und Europa kostenlos beigelegt wurde, musste der damalige Nintendo-of-America-Präsident Reggie Fils-Aimé – selbst ein klassischer BWLer und Manager, der von extern in die Spielebranche kam – sogar gegen erheblichen Widerstand von Iwata und Miyamoto durchsetzen. Die Ikonen, die man also feiert, dass sie genau das nicht waren. Reggies Argumentation dafür war dabei übrigens keineswegs idealistisch, sondern rein wirtschaftlich motiviert und schlichtweg objekti richtig.

    Unterm Strich könnte man ne Liste mit solchen Beispielen ewig lang führen. Es ist aber genau wie du es sagst, Nintendo hat schon immer solche "Nintendo-Dinge" gemacht und Nintendo war schon immer trotz dieser Dinge beliebt, weil eben andere Sachen bei ihnen stimmen. Niemals weil sie bei Themen wie Kundenfreundlichkeit, Preisgestaltung bei Neuauflagen, Neuverkauf von alten Titeln... besonders positiv hervorgestochen sind. Da sind Nintendos Handlungen und Ansichten relativ konsistent.

    Es wundert mich, dass das NES, das SNES und der Classic Gameboy sich so wenig - im Vergleich zum Switch - verkauft haben; gefühlt hatte das früher fast jeder.

    So verwunderlich ist das nicht. Einerseits gibt es heutzutage mehr potentielle Kunden. Zwischen den späten 80/frühen 90ern ist die Bevölkerung der USA um fast 100 Millionen Menschen gewachsen. Aufgrund der japanisch/koreanischen belasteten Geschichte hatte Nintendo keinen eigenen Vertrieb in Korea. Vor den 00er Jahren wurden Nintendo-Plattformen da unter an deren Namen von anderen Firmen wie Hyundai verkauft mit viel weniger verkauften Einheiten. Vor allem aber wurden die Konsolen auch nicht in China, Indien und den ehemaligem Ostblock-Staaten (Sowjetunion, CSSR, Jugoslawien) verkauft. Sprich man hat gut ne Milliarde zusätzlicher neuer potenzieller Kunden.

    Noch mehr greift due Altersdemographie. In den 80ern und frühen 90ern haben fast nur Kinder und junge Jugendliche gezuckt. Und bei den Jugendlichen primär Jungs. Inzwischen zocken Jungen und Mädchen gleichermaßen. Vor allem aber sind die Zocker von damals mitgewachsen und zu großen Teilen dem Medium Videospiele nicht ganz entwachsen und parallel 30 Jahre lang neue Spieler nachgewachsen.

    HAL 9000

    Ich kann mit allem, was du sagst komplett mitgehen.

    Für mich ist bisher weder ein exklusives Switch 2 Spiel erschienen noch angekündigt das mich interessiert. Ich würde mich trotzdem nicht beschweren, denn ich habe nichts anderes erwartet.

    Auch das geht mir ähnlich. Wenn ich die Switch irgendwann mal kaufe, werde ich mir auch Mario Kart zulegen, weil ich das jede Generation mitnehme, es ist für mich aber kein Systemseller, der mich zum Kaufen motiviert. Wenn ich die Switch 2 besitze, kann ich mir vorstellen, dass ich mir DK Bananza kaufen werde, aber auch das ist für mich kein Spiel was mich zum Kauf motiviert. Auch dafür kann ich warten.

    Ansonsten interessiert mich Pokémon Pokopia sehr, weil ich auch Dragon Quest Builders sehr mochte. Abgesehen davon, dass ich bei der Optik nicht verstehe, warum das nicht noch parallel für die Switch 1 kam, würde ich mir das Spiel für den Preis noch nichtmal zum Release kaufen, wenn ich ne Switch 2 hätte. Das wäre selbst dann ein Spiel, welches ich für nen günstigeren Preis mal nachhole.

    Von daher gibt es schon ein paar Titel, die ich auf meiner "Vielleicht Kaufen"-Liste habe, aber es ist nichts da, was mich jetzt zum Kauf motiviert und auch noch nichts angekündigt.

    Und da ich sowohl auf der Switch 1 noch ein gutes Dutzend Spiele kaum bis gar nicht gespielt hier habe, es noch einige weitere Spiele für die Switch 1 gibt, die ich nicht besitze und die mich aber interssieren und parallel für Indies und Thirds zukündigt sowieso ein Steam Deck ins Haus kommt, muss Nintendo für mich mehrere eigene exklusive Systemseller am Start haben, bis ich zuschlage.

    Wer wirklich nur exklusives sowie komplett Neues auf der Switch 2 spielen will, für den ist das Angebot nun einmal dünn.

    Wie gesagt stimme ich dem zu. Das ist auch der Grund warum ich noch keine da stehen habe. Weil das eben auch abzusehen war und vollkommen normal ist. Von daher frage ich mich, wie relativ gut informierte Leute (und Leute die auf Nintendo-Newsseiten aktiv sind würde ich mal kategorisch dazu zählen), da überrascht sein können.

    Genau aus dieser Ecke kommen dann wahrscheinlich auch die Aussagen, dass es angeblich zu wenig Spiele gäbe. In meinem Umfeld sieht das komplett anders aus: Die Leute, die ich kenne, haben mindestens 4+ Switch-2-Spiele. Ich selbst komme inzwischen schon auf 10 Titel. Für mich zeigt das ziemlich deutlich, dass das Problem weniger das Angebot ist, sondern eher, wie viel man selbst bereit ist zu kaufen und auszuprobieren.

    Das ist glaube ich ein Fehlschluss. Bei der Switch 2 haben die Leute im Durchschnitt 9,4 Spiele über die gesamte Lebenszeit der Konsole gekauft. Wenn man bedenkt, dass eben auch einige Leute gibt, die über 20, 30, 50, 100 oder 200 Spiele kaufen, gibt es eben auf der anderen Seite auch genügend, die deutlich unter 9 Titel kaufen, damit man im Durchschnitt bei den 9,4 landet. Der Durchschnittsspieler wird nicht von 2017 bis 2026 die komplette Zeit dabei gewesen sein. Aber sagen wir mal grob gerundet, dass der durchschnittliche Switch-Kunde seine Plattform 5 Jahre hat und 10 Spiele dafür gekauft hat. Dann ist man bei 2 im Jahr. Also sogar unter den 2,2 bei der Switch 2 gerade. Und das ist ja das was man überall auch so als Statistik findet. 2-4 Spiele pro Jahr kauft der Durchschnittskunde. Das ist die breite Masse. Und diese breite Masse ist auch die schweigende Mehrheit.

    Die Leute, die sich über die Spieleflaute beschweren, das sind laute Minderheiten. Die kaufen weitaus mehr als 2 - 4 Spiele pro Jahr, die sind es nämlich, die dafür sorgen, dass der Durchschnitt so hoch ist, obwohl andere weit unter dem Durchschnitt kaufen. Und die haben auch real eine Flaute, weil es für sie weniger Angebot gibt als sie gerne kaufen würden, wenn es das gäbe.

    Die verstehen aber auch nicht, dass Nintendo seinen Output nach kleinen lauten Minderheiten richtet.

    Ich bereue das Bundle mittlerweile, denn so hätte ich Mario Kart verkaufen können und noch etwas Geld zurück bekommen. Und nur wieder für Indies reicht auch die Switch Lite oder ein gebrauchtes Steam Deck vollkommen aus.

    Da frage ich mich wieso du den Kauf der Switch 2 bereust. Du bist ja nun schon 40 und hast einige Lebenszyklen von Videospielreleases mitgemacht. Es ist doch der Normalfall, dass die Launchmonate nicht mit super vielen Bombast-Releases geprägt sind. Als jemand der in Videospielforen unterwegs ist, ist dir besitmmt klar, dass DK Bananza vom Odyssey-Team gemacht wurde und man daher erstmal kein neues 3D Mario erwarten kann, weil es ne Zeit braucht. Gleiches gilt für Zelda, wenn man bedenkt wie lange TotK in der Entwicklung war. 2D Mario und 2D Zelda ist auch nicht lange her. Der Smash-Macher saß an Kirby Air Riders und es ist klar, dass nicht innerhalb von sechs Monaten Smash und Mario KArt kommt.

    Von daher frage ich mich, wie man mit dem Wissen enttäuscht sein kann. Bzw. was du mehr erwartet hast? Ich finde die Situation war total absehbar.

    Wer ernsthaft glaubt, Sony hätte die 5 Millionen einfach so willkürlich erfunden und die 155 Millionen von damals sind die warne PS2 Verkaufszahlen, der hat sich kein bischen mit dem Hintergrund der Zahlen beschäftigt... Krass wie sehr sich das Narrativ verbreitet und wie wenig Leute das hinterfragen, bevor sie diese Behauptung weiter verbreiten... :rolleyes:


    Nicht schlecht. Immerhin gab es Leute, die 2017 meinten, die Switch würde ein größerer Flop werden, als die WiiU. ;)

    Das waren damals aber auch schon nur Leute, die nicht wirklich nachgedacht haben. Zwar konnte man damals nicht absehen, dass die Switch solch ein mega Erfolg wird. Aber der am schlechtesten verkaufte Nintendo Handheld lag bei 76 Millionen. Das heißt, Nintendo Handhelds lagen immer zwischen 75 und 155 Millionen. Die Heimkonsolen eben mit der Wii einmal über 100 Millionen, ansonsten immer unter den 76 Millionen des 3DS und mit fallender Tendenz.

    Selbst mit einem reinen Handheld würde Nintendo niemals auch nur ansatzweise einen Flop wie die Wii U hinlegen. Mit einem Hybrid, was Handheld- und Konsolensparte abdeckt, war es schon 2017 irrsinnig anzunehmen, dass die Switch nicht locker in den Bereich von 70 Millionen oder mehr gelangen wird.

    Ich verstehe die Aufregung über die GKC von Pokopia nicht. Nintendo hatte nie gesagt, dass man keine Spiele als GKC veröffentlichen wird. Die damalige Aussage von Doug Bowser wurde interpretiert.

    Ich kann dir vier Gründe nennen:

    1. Denn unabhängig davon, ob und wie Nintendo sich bezüglich GKC-Releases Für First und Second Party-Titel äußert, sind die GKC bei einigen Leuten unbeliebt, von daher ist doch klar, dass der erste GKC-Release von einem Nintendo-Titel besonders viel Aufschrei hevorruft. Selbst wenn Nintendo niemals irgendwas über GKC-Releases von Nintendo-Titeln gesagt hätte.

    2. Selbst wenn es nicht so gemeint war, dass niemals Nintendo-Titel auf GKC kommen bzw. Pokopia nicht zählt weil es Second-Party ist und damit die Aussage immer noch stimmt, sollte doch klar sein, dass die Aussage unneindeutig ist und von vielen Leuten anders aufgenommen wurde. Das zeigt sich ja schon allein daran, dass dauernd diskutiert wird, wie denn zu verstehen ist. Und ein Milliardenkonzern, der extra Abteilungen für Pressearbeit hat, von dem kann man auch erwarten, dass sie dann unmissverständlich kommunizieren.

    3. Sobald die erste GKC kommt, erhöht es das Potenzial, dass noch weitere kommen. Gerade wenn es wie mit Pokopia ein Titel ist, wo es technisch nicht notwendig wäre. Und von daher ist bei diesem Eisbrecher die Aufregung natürlich am größten, weil man befürchtet, dass das nur der Anfang ist.

    4. Nintendo verlangt für seine physischen Spiele 10 Euro Aufpreis. Mit der Begründung, dass physisch nun einmal mehr kostet. Nun sind der Löwenanteil der Speicherplatz, sonst müsste es ja gar keine GKC geben und dann könnten die ganzen Thirds, die GKCs anbieten ja auch wieder auf physisch wechseln, wenn der Preisunterschied in der Produktion zwischen richtiger physischer Version und GKC so gering ist. Wenn aber ne "richtige" physische Version aufgrund der Kosten 10 Euro mehr kostet, mit welcher Begründung verlangt Nintendo auch bei der GKC 10 Euro mehr?

    Ich denke ihr habt beide einen Punkt. Natürlich werden die stille Mehrheit dennoch kaufen und eine Gen 10 unabhängig ob GKC oder nicht ein Megaseller.

    Gleichzeitig kann eben auch die kleine Minderheit, die evtl doch boykottiert (und ich denke auch, dass viele Kritiker dennoch zuschlagen, denn es generell nicht gut zu finden, ist eben was anderes als deswegen das Spiel komplett liegen zu lassen), einen Impact machen, der groß genug ist, dass sich ein regulärer Release wirtschaftlich mehr gelohnt hätte als die Einsparung der GKC. Vor allem da für Nintendo selbst der preisliche Unterschied zwischen GKC und regulärer Cartridge nicht so hoch ist, wie für Thirds.

    Deswegen ist es eben auch ne gute Methode das ganze vorher einmal mit nem kleineren Release anzutesten.

    Es ist ja nicht Nintendo was Pokemon Pokopia auf GKC bringt,sondern The Pokemon Company,die sind immernoch so gesehen Third Party und dürfen Nintendo wahrscheinlich in diesem Speziellen Fall vorgeben,wie sie es Einkaufen wollen.

    Die Pokémon Company ist ja ein Joint Venture und gehört ja zu 1/3 Game Freak, zu 1/3 Creatures Inc und zu 1/3 Nintendo selbst. Von daher ist Nintendo selbst Mitbestimmer, zu dem was die Pokémon Company entscheidet. Darüber hinaus ist es so wie Sorintales sagt. TPC sind nur in Japan Publisher. Im Westen ist es Nintendo selbst. Die bestimmen es daher auch selbst.

    Wenn ich Nintendo wäre und mir einma alle Releases von Nintendo bis jetzt anschaue, ist das Spiel einfach der am meisten geeignete Kandidat die GKC für eigene Releases auszutesten.

    Eine neue Pokémon Generation hat einen anderen Stellenwert als ein Spin-Off wie Pokopia, von daher würde der Aufschrei von einer Gen 10 auf GKC schon höher auffallen.

    Dass der Fakt, dass es Second Party ist, spielt da glaube ich wenig eine Rolle. Sondern eben, dass es kein AAA-Titel, der zweistellige Millionenzahlen verkauft ist. Und auch kein neuer Hauptableger eines Nintendo-Franchises, was von den Verkaufszahlen zwar nicht im zweistelligen Millionenbereich liegt, aber der neue Haupttitel einer etablierten Nintendo-Reihe ist. Mich hätte es auch nicht gewundert, hätte man die GKC statt mit Pokémon Poketopia bei sowas wie Hyrule Warriors oder Mario Tennis ausgetestet.

    Zu Anfang hatte man das Gefühl, dass Nintendo seine eigenen Titel auf regulärer GKC bringt und die GKC für Thirds ist. Nun testet Nintendo mit solchen kleineren Titeln, wie die Akzeptanz der GKC ist.

    Ich bin nicht darauf eingegangen, weil das gesamte Thema "GKC" seit Monaten immer wieder im Kreis diskutiert wird.

    Dennoch diskutierst du mit mir und bringst Argumente. Und ich habe dir mehrere Argumente auf dienen Einwand gebracht und das was du nichts dagegen sagen kannst, lässt du weg.

    Und ja du hast Recht, es ist wirtschaftlich die bessere Entscheidung eine GKC zu verwenden. Und noch besser wäre es wirftschaftlich, wenn alle Kunden rein digital kaufen. Das ist aus Sicht von Square Enix total rational. Daher werfe ich es auch Nintendo vor, dass sie den Thirds überhaupt die Option der GKC gegeben haben, anstatt zu sagen, um die Kundenfreundlichkeit ihres Produkts zu erhöhen gibt es nur richtige Releases und die Thirds müssen sich abfinden, dass das nun einmal so ist.

    Stattdessen wurde ne Option geliefert, die zu Lasten des Kunden geht. Klar interessiert es die Mehrheit nicht. Aber, die die es interessiert haben valide Gründe, warum es sie stört. Und die beschweren sich, weil es auf dem Rücken des Konsumenten gelöst wurde.

    Antiheld Sorry, aber das mit dem Abhängigkeit der Server sehe ich nicht mehr als Grund ein. Nach wie vor kann ich meine gekauften Games auf Wii/Wii U und 3DS downloaden. Der Download-Server ist was anderes als ein ShopServer.

    Und in 20 Jahren interessiert mich auch ein Spiel auf der Switch nicht mehr, wenn dieser auf Switch 10 Pro geremaked wird.

    Zumal auch physische Module kaputt gehen können. ORAS bestes Beispiel

    Ja, die Downloadserver halten länger als es 99% der Kunden interessiert. Und ja phyissche Module können auch kaputtgehen. Aber bei GKC hast du ja the Worst of both worlds. Wenn die GKC kaputtgeht stehst du genauso schlecht da wie bei nem regulären kaputten physischen Release. Wenn die Downloadserver abgeschaltet sind, bist du genauso blöd dann wie bei rein digital.

    Und ich stimme zu, dass so gut wie niemand in 20 Jahren Probleme haben wird, wenn das Spiel nicht mehr downloadbar ist. Und wahrscheinlcih werden es mehr als 20 Jahre. Weil Wii ist auch schon 20 Jahre alt. Aber beispeilsweise gibt es WiiWare-Spiele, die aufgrund des digital Only-Release nicht mehr spielbar sind, wenn man sie nicht damals gekauft hat. Gäbe es sie physisch dann wenigstens gebraucht. Und das ist ja das Problem. Nicht auf Userbasis, da wird das Problem größer gemacht als es ist. Sondern einerseits eine Prinzipiensache bezüglich Konsumentenrechte und andererseits, wenn es um die langfristige Erhaltung von Videospielen geht.

    Da muss man einfach sagen, dass solche Praktiken der Grund sind waurm ich froih bin, dass Raubkopien die Spiele dennoch zugänglich machen.

    Das sehe ich ähnlich. Und ich weiß auch, dass die Zukunft sowieso komplett digital ist, ich sehe dass die GKC im Vergleich zu komplett digital ein Kompromiss ist und auch, dass es sowieso die Mehrheit der Spieler nicht juckt ob GKC oder reguläre physische Cartridge.

    Aber auf der anderen Seite ist es so, dass es nicht ohne Grund so ist, dass die meisten physischen Releaes bei Limited Run Games, Super Rare Games und co. auf der Switch gibt. Denn gerade bei Nintendo sind noch die meisten Retro-Enthusiasten und Sammler unterwegs. Und die kümmert es schon, wenn ein Spiel nicht komplett ist. Egal ob GKC, Code in A Box oder wie bei der Switch 1 Spiele nur teilweise auf Modul. Und klar wollen die Thirds Geld sparen und Nintendo will denen entgegenkommen und klar ist es halt ein Fakt, dass Modul-Releases teurer sind. Aber die GKC ist ein Kompromiss auf Kosten des Kunden. Nur weil es nur einen Teil stört ist es nicht dennoch ein Kompromiss auf Kosten des Kunden. Und das darf man auch kritisieren.

    Die Mehrkosten würde man an den Kunden weiterleiten. Die hätten sich beschwert. So war es ja am Anfang der Switch Generation. Damals haben viele Spiele für die Switch 10 € mehr gekostet, als die Versionen für die PS4 und Xbox One.

    Da hast du den Hauptpart meiner Antwort ausgelassen, nämlich dass nur ein Bruchteil der Switch 2-Spiele noch größere Cartridges als jetzt schon benötigt.

    Und es stimmt so nicht unbedingt, dass man die Mehrkosten an den Kunden weiterleitet. Kein Hersteller berechnet die Stückkosten der Cartridge auf den Kunden. Wenn es so wäre, dann wäre der digitale Kauf ja günstiger, ist er aber oft nicht. Und ein Cyberpunk 2077 was voll auf dem Modul ist kostet auch nicht mehr als andere AAA-Third Party-Spiele auf GKC. Selbst Nintendo verlangt für Spiele auf physisch 10 Euro mehr aber für Poketopia was auf GKC kommt ebenfalls 10 Euro obwohl die GKC auch für Nintendo deutlich günstiger ist als ne reguläre Cartridge. Und auch war es früher schon so, dass man Spiele auch als Code in a Box bekam und früher auf Modul, Rayman beispielsweise und die Restbstände von Rayman auf Modul war in den Läden auch nicht teurer als der Code in a Box-Release. Von daher schlagen alle Publisher drauf wo sie können. Aber sie geben nicht tatsächliche Mehrkosten real drauf. Und Aufschläge gibt es überall auch ohne die physische Cartridge und an anderer Stelle eben nciht. Das wird aber nirgends 1:1 weiter gegeben.

    Du vergleichst eine GKC mit einer "Installations-Cartridge" (so nenne ich es jetzt mal). Wenn es die GKC nie gegeben hätte, dann hätten die Spieler diese "Installations-Cartridge" mit einer normalen "Plug-and-play" Cartridge verglichen und es würde sich beschwert werden, dass man den geringen Speicher der Switch 2 verschwendet und man nicht mehr ein einfaches "Plug-and-play-Erlebins" hätte.

    Naja aber so beschweren sich noch mehr Leute. Und das zu recht. Mit so ner Isntallations-Cartridge ist man objektiv unabhängiger von Nintendo-Server und daher ist es der bessere Kompromiss. Und wenn die Anzahl der Beschwerden ein Argument ist, dann muss man sagen, dass es hier weniger Beschwerden gegeben hätte als bei der GKC.

    Über die Variante der Installation habe ich mich auch schon vor sehr langer Zeit geäußert und dies als "Notlösung" vorgeschlagen.

    Finde ich auch ne gute Notlösung. Weil man dann von Spiel zu Spiel entscheiden kann, wo es notwendig ist oder nicht. Denn bei sehr vielen Spielen wird es gar nicht nowendig sein zu installieren.

    Dadurch bräuchte man aber weiterhin größere Cartridges, die den Preis erhöhen. Dies würden viele nicht akzeptieren.

    1. Das trifft nur auf einen Bruchteil der Spiele zu. Assassins Creed 2 hätte mit seinen 61GB auch auf ne Switch 2 Cartridge gepasst. Und das gilt für die überwältigende Mehrheit der Spiele, die auf GKC erscheinen. Kaum eines davon ist größer als ne Switch 2 Cartridge. Die meisten würden drauf passen.

    2. Wenn Nintendo einfach keine GKC anbietet und stattdessen neben einer 64GB Switch 2 Cartridge auch noch eine mit 128GB und dann auch verbietet, dass man nur teilweise das Spiel auf der Cartridge hat (um das Dilemma wie bei der Switch 1 zu vermeiden), dann würden die Thirds sich beschweren. Aber das wäre dann halt so. Die könnten entweder die Preise erhöhen wie beim N64 oder müssten es halt schlucken, sie wie sie es vorher auch dauerhaft gemacht haben, weil physische Varianten auf der Switch teurer sind als auf der PS5.

    Die Installation selbst wäre dabei dann für viele ein Problem. Ich bin mir absolut sicher, dass dann Sprüche wie "Wieso muss ich jetzt meinen Speicher verschwenden?" gekommen wären.

    Das macht doch gar keinen Unterschied. Ob ich es jetzt downloade oder von der Cartridge installiere. In beiden Fällen muss man seinen Speicher dafür verwenden. Nur bei dem einen kommen die Daten von der Cartridge und bei dem anderen aus dem Internet. Und auch hier gilt, dass das bei Sony schon seit der PS3 etabliert ist. Ich sehe hier absolut kein Hinderniss.

    Spiele werden größer und brauchen schnelleren Speicher. Beides kann bei einer Hardware, die auch mobil sein soll, nicht realisiert werden, ohne die Kosten dabei zu steigern.

    Das stimmt natürlich. Aber das hat rein gar nichts damit zu tun, ob die Spiele nun von der Cartridge installiert werden oder aus dem Internet heruntergeladen werden.

    Man muss einfach akzeptieren, dass GKC jetzt da sind und es irgendwann nur noch digitale Spiele geben wird. Vielleicht nicht mit dem Nachfolger der Switch 2, aber spätestens bei der Generation danach.

    Ja es wird in Zukunft nur noch digital sein. Und als Konsument kann man da nichts machen, weil die Mehrheit sich daran nicht stört (was ich auch okay finde) und daher kein Boykott von kleinen Minderheiten irgendwas bringt.

    Dennoch kann man das was gemacht wurde inhaltlich kritisieren. Und dennoch ist es eben nicht alternativlos. Die Mehrheit der Switch 2 GKC-Spiele hätten auch auf eine normale Cartridge gepasst. Und bei sehr vielen Titeln wäre es auch von der Performance locker machbar, dass man sie von der Cartridge spielt. Genauso wie es auch bei der Mehrheit locker machbar ist, dass man sie von der MicroSD Express spielt und nicht vom internen Speicher aus.

    Dass das technisch oder preislich notwendig ist, das stimmt halt nicht. Die Thirds beschweren sich bei Nintendo, dass sie schon bei der Switch 1 so hohe Preise verlangt haben und bei der Switch 2 verlangen sie noch höhere. Und Nintendo bietet das als Alternative um sie zu beruhigen. Auf Kosten des Kunden. Nintendo könnte auch auf Kosten der Thirds agieren oder auf eigene Kosten.