Beiträge von MimiMaid

    Ich seh gerade dieses Thema und finde es super traurig, wie wenig Verständnis über die Entrüstung von Leuten vorhanden ist, die das Spiel gerne auf deutsch spielen würden.

    "Dann lerne Englisch, tut was für deine Bildung" kommt halt immer so rüber, als wären die Leute, die für eine deutsche Sprachausgabe wären, total faul und hätten einfach kein Bock.


    Ich bin Streamerin und bin aktuell dabei die ersten Phoenix Wright Spiele zu streamen. Dabei lese ich alle Texte vor. Natürlich mit mehr Emotionen, Betonungen und so, dass Witze in den Texten besser rüber gebracht werden.


    Sowas begeistert meine Zuschauerschaft sehr und ich versuche viele Menschen zum Kauf der Phoenix Wright Spiele zu bewegen, in der Hoffnung, dass sich doch eine weitere kleine Fanbase zu den Spielen bildet. Und es eben nicht beim Nischenspiel bleibt. Ist zwar ein gewagter Traum, aber es bleibt die Tatsache, dass nun viele nach meinen Streams zur Steam Version greifen.


    Nun sind die Spiele von Great Ace Attorney draußen und auf Englisch.


    Meine Englischkenntnisse sind sehr gut, allerdings ist es deswegen umso schwerer, die Texte live und aus dem Stegreif zu übersetzen und vorzulesen, ohne mich zu verhaspeln, weil es vielleicht die paar Wörter gibt, die mir doch unbekannt sind. Dadurch leidet für mich auch der Spielspaß, denn ich hätte das Game gerne zusammen mit meiner Community gespielt.

    @Antiheld


    Ich habe auch nie etwas gefordert, sondern geschrieben, dass es nicht nötig ist, zwei Spiele miteinander zu vergleichen, nur weil sie die gleiche Zielgruppe ansprechen. Das macht für mich persönlich keinen Sinn da drauf eine Argumentation aufzubauen, wenns am Ende trotzdem zwei verschiedene Spiele sind, wo man nur sehr wenig vergleichen kann. Das einzige, was da rein fließt ist die persönliche Meinung und die kann ich einfach kaum nachvollziehen.


    Das war alles. Da steht nichts von fordern oder der gleichen. Das hast du einfach nur überintepretiert.


    Zu A Wonderful Life kann ich wenig zu sagen, weil ichs gar nicht gespielt habe. Zu der Snes Version kann ich aber sagen, dass es ziemlich unrealistisch war, dass die Zeit ab 18 Uhr stehen geblieben ist. Du konntest nicht mal mehr mit den Dorfbewohnern außer mit der Dame im Pub interagieren.
    Und zusätzlich müsstest du in der Snes Version noch viel mehr schaffen, um verschiedene Endings freischalten zu können. Danach war Schluss und du musstest das Spiel von neuem anfangen.


    Als eine Person, die damals Back to Nature und Mineral Town aufn GBA gezockt hat, kann ich nur aus Erfahrung sagen, dass das Gefühl von diesem Stress nur am Anfang des Spiels besteht, weil man sich erstmal darauf einstellen muss.
    Somit befürchte ich nur, dass es neueren Spielern in so einer Vorschau einfach nur einen falschen Eindruck vermittelt, wenn man schreibt, dass das Zeitmodel sehr hastig ist, weils im Laufe der Spielzeit gar nicht mehr so ist.

    @Antiheld
    Nur weil beides Simulationen sind, bedeutet es nicht, dass beide in Echtzeit laufen müssen.
    Mal davon abgesehen, dass Story of Seasons gerade weil es eine Farmingsimulation ist, viel komplexer und umfangreicher ist, als ein Animal Crossing.
    Vor allem, weil das gar nicht bei dem Spielprinzip von Story of Seasons funktioniert. Dort kannst du nicht nur deine Farm aufbauen, sondern auch dir einen Partner auswählen, den du jeden Tag mit Geschenken bewirbst und heiratest. Und ein bisschen Rollenspiel ist auch dabei.
    Während du bei Animal Crossing deine sozialen Kontakte mit den Bewohnern festigen willst, weil sie auf deiner Insel bleiben sollen, willst du in Story of Seasons irgendwann Beziehung eingehen und vertiefen. Wie lange willst du dran sitzen, bei zwei Geschenken maximal am Tag, damit du Liebespunkte sammeln kannst? Klar hast du dann jede Menge Zeit, deine Farm aufzubauen und Geld zu scheffeln. Ich mein, du verkaufst dann sage und schreibe 1000 Stück Mais und Tomaten im Juli und machst dann nichts anderes. Sowas langweit mich und bestimmt auch andere Spieler, weil sie dadurch eingeschränkt sind.
    Animal Crossing hat dann zusätzlich viele Rezepte für Möbel und du kannst deine Insel gestalten wie du willst, deswegen brauchst du auch die Echtzeit darin. Weil du sonst nicht alle sammeln könntest und dir nicht überlegen könntest, wie du deine Insel schlussendlich haben willst. Es sei denn, du hast viel Glück.


    Story of Seasons ist auch entspannt. Es ist einfach nur gewöhnungssache und man kriegt auch irgendwann ein Gefühl dafür, seine ganzen Dinge an einem Tag in Spiel zu erledigen. Kann das auch gar nicht nachvollziehen, denn den Druck macht man sich ja selbst. Du hast 30 Tage in einem Spielmonat und in den 30 Tagen kannst du alle Gemüse und Obstsorten mehrmals ernten und verkaufen, dir die ersten Tiere holen und paar Erweiterungen für dein Inventar holen.
    Wenn du es an einem Tag nicht schaffst, deine Gemüse Samen zu holen, dann machst du es am nächsten Tag und schaffst es trotzdem alles zu sammeln und mit der Herzdame und dem Herzbube zu flirten. Das alles erfordert Organisation und der Anfang ist vielleicht schwierig, weil man sich rein finden. Genau das ist das, wo das Spiel auch seinen Reiz hat.


    Und wenns dir dann doch zu stressig ist, ja dann geh ins Haus oder ins Inventar, denn da hält deine Zeit an und du kannst dir trotzdem alles angucken.

    Wer Harvest Moon mit Animal Crossing vergleicht, der lehnt sich mega aus dem Fenster raus.
    Klar kannst du in Animal Crossing mehr Zeit nehmen, weil es Echtzeit ist.


    Das ist so, als will man Äpfel mit Birnen vergleichen, obwohl Harvest Moon schon immer darauf aufgebaut hat, dass die Zeit nun mal etwas schneller vergeht...

    Ich denke, das kommt immer auf die Art von Spielern an. Ich persönlich mag es repetetiv. Ich mag es, dass ich eine Übersicht habe von den Dingen, die ich erreichen kann. Ich weiß z. B jetzt, welche Pokémon ich aus den Dungeons rekrutieren kann und rekrutiert hab. Ich mag es, dass ich direkt mitverfolgen kann, wie mein Rang steigt. Das alles frisst mehr Zeit, als ich damals auf dem Gameboyadvance verbracht habe.
    Und auch wenn die Grafik gewöhnungsbedürftig ist, kann man sich durchaus dran gewöhnen.
    Auch wenn nichts an die Pixelgrafik von damals ran kommt :)