Beiträge von simply mod

    Mein erster Post in 2024 und damit meine erste "Einzahlung" aufs Konto der ntower Game Challenge 2024 :D


    Phoenix Wright: Ace Attorney - Justice for All (XSX)

    Hab ich bereits an Silvester angefangen, aber der Großteil lag diesseits des Feuerwerks. Die neue Möglichkeit der psychischen Barrikaden/Schlösser ist irgendwie nicht so mein Ding gewesen, da es einfach nur die Aneinanderreihung von Beweisen aus dem Gerichtssaal in die Ermittlungen kopiert. Auch hatte ich hier oft das Gefühl, dass sich in den Ermittlungen bestimmte Dialogoptionen erst ergeben haben, nachdem man sehr triviale Sachen hat explizit machen müssen. Bestes Beispiel:

    Davon ab hat das Spiel die gleichen Qualitäten wie der erste Teil und führt mit Pearl einen sehr sympathischen Charakter ein (erinnert mich sehr an Yotsuba). Die Fälle übertreiben es nicht und das Auftauchen alter Bekannter fügt sich harmonisch ein, auch wenn der arme

    wirklich ein ausgemachter Pechvogel zu sein scheint.


    inFamous (PSNow)

    Playstation und ich, das ist schon so eine Sache... PS2 komplett sein gelassen, die PS3 nicht gehabt, aber wegen Ni No Kuni (ich) bzw. Last of Us (meine Frau) immer mal rübergeschielt, hab ich dann kurz nach Erscheinen eine PS4 Pro gekauft, aber irgendwie führte die bei uns ein Nischendasein. Ein paar Jahre weiter - also so etwa "heute" - hab ich schon ein paar Playstation"klassiker"(serien) nachgeholt mit u.a. Ratchet & Clank, God of War und Uncharted. Dennoch gibt es noch genug nachzuholen und der nächste Schritt ist dieser Klassiker, bei dem ich mich nochmal beim Playstation Veteran meines Vertrauens rückversichert habe:


    Am Anfang hab ich nen Moment gebraucht, da die Grafik meine Erwartung an die PS3 doch nicht ganz erreicht hat, aber danach war es schnell ein sehr kurzweiliges Spiel. Die offene Welt fühlt sich sehr gut an, nicht wegen der repetitiven Gebäude, sondern vor allem wegen dem sehr sparsamen Einsatz von Nebenmissionen und Sammelquests.

    Spielerisch hat es zwar nicht für Jubelstürme gereicht, ist aber grundsolide und ähnlich der Stadt ist Weniger wirklich oft mehr. Dasselbe kann man über die Story sagen, die weitestgehend Mittel zum Zweck ist und erst am Ende richtig aufdreht.


    Phoenix Wright: Ace Attorney - Trials & Tribulations (XSX)

    Über dieses Spiel zu schreiben, fällt etwas schwer. Das, was mich an den ersten beiden Teilen gestört hat, ist kein bisschen besser geworden, aber das fulminante Ende der Story, in dem dann viele einzelne Stränge zusammenlaufen in einem etwas (aber auch nur etwas!) gekünstelten Höhepunkt zusammenlaufen, färbt den Gesamteindruck deutlich positiv.


    XCOM Chimera Squad (PC)

    Über Weihnachten habe ich die ersten beiden Teile (die 90er-Teile mal außen vor gelassen) gespielt und habe mich dann jetzt im neuen Jahr an Chimera Squad gewagt. Gekauft habe ich das schon zum Release, aber da ich bereits wusste, dass ein paar Dinge "anders" sind, habe ich mich nicht so richtig berufen gefühlt, es zu spielen.

    Was sind also die (gameplayrelevanten) Dinge, die anders sind als in XCOM und XCOM 2?

    • Einsätze sind eine Folge von eins bis n Begegnungen (üblicherweise ist n <= 3). Das läuft also etwa so ähnlich ab wie bei Mutant Year Zero, insbesondere nehmen Einheiten also ihre Verletzungen mit in die nächste Begegnung. Anders als bei Mutant Year Zero liegt zwischen den Begnungen aber nicht das freie Erkunden einer offenen Gegend.
    • Die Begegnungen starten alle mit einem Vorstoß und nach diesem Erstschlag ist man direkt mittendrin in der Action. Man sieht bereits von Anfang an alle Gegner (außer, es gehört dazu, dass Verstärkungen kommen) und auch die - im Vergleich zu anderen Serienteilen - kleine Karte ist vollständig aufgedeckt.
    • Das Spiel läuft rundenweise, allerdings wechseln sich XCOM und Aliens nicht teamweise ab, sondern jeder Charakter in der Begegnung hat feste Zeitpunkte, an denen er dran ist. Ein Taktieren, wie man Aktionen seiner Einheiten aneinanderreiht, gibt es also nicht mehr.
    • Die Charaktere sind fest und es gibt in dem Sinne keine Klassen mehr. Ebenso besitzt die Weiterentwicklung der Charaktere durch Hochstufungen viel weniger Wahlmöglichkeiten was die erworbenen Fähigkeiten angeht.
    • Das Balancing der Charaktere ist leider etwas unausgewogen, was zusammen mit dem verkleinerten Einsatzteam (vier statt sechs) für mich dazu führte, dass ich mich aus einem Teil der zur Verfügung stehenden Agenten bedient habe und einige nur links hab liegen lassen.


    Für den Umfang des Spiels hats Spaß gemacht, aber so überragend wie die beiden "Hauptteile" war es nicht - auch wenn

    .

    Shinta Fahr auf ein Schützenfest oder eine Dorfkirmes, dann kannst du "Der Junge, der reihert" sehen, und je nach Dialekt zählt das auch als Originalton (aber ohne Untertitel) :ugly-classic:

    MarioWonder Er schrieb, dass es schwierig sein muss, neue Aufträge zu bekommen, aber weder wurde es als unmöglich bezeichnet, noch wurde gesagt, dass es keine gäbe. Also anderen fehlende Eigeninitiative vorwerfen und dann beim Leseverständnis so patzen...


    Zumal bei vorab bestellten und bezahlten(!) Sachen im Falle einer Verschiebung zumindest für mich für die Informationen auch eine Bringschuld und keine Holschuld existiert. Kriegen genug andere Händler und Hersteller auch hin, so dass man da neben der moralischen Komponente auch die Usanz anführen kann.

    Spiel des Jahres [Nintendo Switch]

    Zelda: Tears of the Kingdom

    Super Mario Bros. Wonder

    Planet of Lana


    Beste Neuauflage

    Super Mario RPG


    Beste Geschichte

    Zelda: Tears of the Kingdom

    Octopath Traveler IITrine 5: A Clockwork Conspiracy


    Beste Ästhetik

    Zelda: Tears of the Kingdom

    Sea of Stars

    Persona 5: Tactica


    Bestes Gameplay

    Zelda: Tears of the Kingdom

    Super Mario Wonder

    Planet of Lana


    Überraschung des Jahres

    Thirsty Suitors

    Planet of Lana

    Jusant

    Fast so pünktlich wie das Silvesterfeuerwerk, aber dafür mit mehr nachhaltiger Freude (und vielleicht auch weniger Krach?): Neues Jahr - neue ntower Game Challenge!


    Frei nach Pippi Langstrumpf: Drei mal drei macht neun (2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023 und jetzt auch 2024) und auch dieses Jahr feiern wir uns selber fürs Durchspielen. Egal ob ihr das neunte Mal dabei seid, das zweite Mal oder das erste Mal, das ist hier absolut egal und jeder ist willkommen. Zwei Spiele durchgespielt oder hundert, wen juckts? Teilt euren Erfolg mit dem Turm!


    Regeln gibts keine, aber damit wir hier nicht hilflos herumhampeln, könnte man mit folgenden Grundsätzen herangehen:

    • Durchgespielt ist, wenn der Abspann kommt, nicht erst bei 100% oder Platintrophäe o.ä.. Das kann natürlich jeder für sich auslegen wie er will, aber niemand muss sich gegängelt fühlen. Du bist gefühlt fertig? Das zählt.
    • Reine Multiplayertitel könnt ihr auch mit aufnehmen, wenn ihr der Meinung sieht, diese wirklich viel gespielt zu haben. Du bist gefühlt fertig? Das zählt.
    • Es ist egal, wann das Spiel begonnen wurde, nur der Tag der Beendigung muss in 2024 liegen. Du bist in 2024 gefühlt fertig geworden? Das zählt.
    • Dringende Bitte: Ein Post pro Teilnehmer und die Liste aktualisieren. Für regelmäßige Aktualisierungen oder den Wunsch, mehr zu den Spielen zu schreiben, gibts den "echten" Durchgezockt!-Thread oder die Möglichkeit, es Off-Topic in anderen Threads zu schreiben (aua liebe Mods, nicht hauen!)


    Und damit ein paar Leute das neue Jahr gleich mit einer Benachrichtigung beginnen, holen wir ein paar Recken und Veteranen doch gleich mal ab:

    Zwischen dem Silvesteressen und dem Abspann des letzten Spiels für 2023 gönne ich mir mal Zeit für einen Rückblick. In Summe waren es 56 Spiele (was nach 17 Spielen im ersten Halbjahr gar nicht so zu erwarten war), verteilt über sieben Systeme.

    Die längsten Spiele waren Tears of the Kingdom, Octopath Traveler II, Fire Emblem Engage und Ni No Kuni. Persona 5 Royal habe ich zwar dieses Jahr auch beendet, allerdings fielen nur wenige Tage auf 2023.


    2023 habe ich, dank Gamepass aber auch dank mehrere Titel, die ich zum Release spielen wollte, sehr viele Spiele aus dem aktuellen Jahr gespielt. Dabei hat Nintendo vor allem auf die Spieltage eingezahlt (Zelda, Octopath Traveller 2, Fire Emblem), während Microsoft mit vielen kleineren Titeln aus dem Gamepass die Anzahl der Spiele getrieben hat:


    Die Hälfte der Zeit und fast ein Drittel der Titel aus 2023 - Dunnerschlach :D


    Bei den Plattformen sind XSX und Switch etwa gleichauf - mehr Spielzeit auf der Switch, mehr Spiele auf der XSX. Mit weitem Abstand, aber dann doch recht nah beieinander, liegen PC, PS5 und PSNow, auch wenn letzteres ja gar nicht mehr so heißt.



    Anmerkung: Auch wenn Microsoft den größeren Katalog im Streaming anbietet, hat es für mich den Eindruck, als würde das bei Sony besser laufen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich "nur" PS3-Spiele gespielt habe.

    Normalerweise sammle ich ja immer, aber da es zwischen meinem letzten Post und dem Jahresabschluss nichts weiteres mehr wird, gibts heute nur einen Titel:

    Phoenix Wright: Ace Attorney (XSX)

    Vielleicht liegt es daran, dass ich erst spät, Ende 2010, einen DS gekauft habe, und daher der Backlog an DS-Spielen sehr groß war, aber die Phoenix Wright Spiele sind echt an mir vorbeigegangen, was ich dieses Jahr, oder eher diese Woche, aber zu ändern begonnen habe.

    So richtig gewusst, was mich erwartet, habe ich nicht, aber oft ist das ja auch was Gutes. Trotzdem war ich wenig überrascht, da das Spiel von Anfang an in die Richtung geht, die man auch mit minimalem Vorwissen erwartet. Die Aufmachung ist dabei sehr am Original gehalten und man merkt, dass man hier ein Spiel der DS-Ära vor sich hat, auch wenn Visual Novels plattformunabhängig diese Art der Aufmachung immer gerne mögen.

    Mit dem ersten kleinen Fall arbeitet man sich dann in die Abläuft ein und zunehmend werden Handlung und Argumentationen komplexer. Im letzten Fall, der nach einem vorgezogenen Abspann kam, hat mich das dann aber doch.... etwas vor den Kopf gestoßen. Teilweise hatte ich in meinen Augen sehr eindeutige Argumente, wurde aber im Gericht doch abgestraft bzw. in den Ermittlungen auf die lange Reise der "dazu sag ich nix" Dialoge geschickt. Hier hat das Spiel dann doch sehr genaue Vorstellungen, was es sehen will, selbst wenn rein von der Vernunft her auch andere Herangehensweisen möglich wären.


    Da die Trilogie seit September im Game Pass ist, werde ich aber noch etwas weiter spielen und mal schauen, wie weit ich komme in der Serie.


    Edit: Tatsächlich hab ich ein Spiel unterschlagen! :o


    Thirsty Suitors (XSX)

    Ich wähle mal frei die Worte von Geoffrey Bunting: Wenn ich einen Euro hätte für jedes Spiel, in dem ich in 2023 südasiatisch gekocht habe, hätte ich zwei Euro. Nachdem Venba im Sommer das erste Spiel war, ist Thirsty Suitors nun das zweite Spiel mit diesem Inhalt, aber was ist es überhaupt für ein Spiel?

    Thirsty Suitors

    • vermischt Kochsimulation ( :objection: oder sollte man Arcade sagen, um es von echten Simulationen wie Cooking Mama abzugrenzen?),
    • Skateboarding (Tony Hawk hält das nicht für realistisch)
    • und rundenbasiertes RPG (mit starkem Focus auf Timing/QTEs wie Super Mario RPG),
    • stellt eine junge Frau und ihre Rückkehr in die Kleinstadt ihrer Geburt in den Mittelpunkt (fühlt sich an wie Life is Strange, obwohl es dort nie genau so war)

    und erzählt eine Geschichte über Tradition, die Vermischung von Kulturen und einen Mehrgenerationenkonflikt. Das Ergebnis ist eine wirklich gute Mischung, da die einzelnen Aspekte von Anfang an gut ineinandergreifen und man hier nicht nur eine Aneinanderreihung von unpassenden Elementen hat. Ob einem das Spiel gefällt, ist sicher im Vorfeld schwer zu sagen, aber abgesehen von Leuten, die eine Konsole nur für FIFA oder CoD kaufen, kann vermutlich jeder irgendwo etwas damit anfangen.

    Dabei sei nicht verhehlt, dass der Fokus schon auf der Story liegt und das Gameplay nie wirklich fordernd ist, zudem hat man bei den Zutaten etwas fest auf die Diversitytube gedrückt (eine Kleinstadt im mittleren Westen ohne heterosexuelle weiße CIS-Personen?), aber wenn man damit leben kann, dann bleibt meine Aussage bestehen und Thirsty Suitors ist ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch.