Beiträge von Therodon

    Das runterrechnen auf den Monat ist halt eher so schön gerechnet.


    Da Nintendo die lokalen Accounts auf 1 Konsole trennt, kommt man um die Familienmitgliedschaft kaum herum, da ist man bei 69,99 Euro im Jahr.


    Für PS Now auf der Playstation bezahl ich 60 Euro im Jahr. Wir reden hier von hunderten Spielen bis vor kurzem (und demnächst auch wieder) der aktuellen und vorherigen Version, sowie monatlichen Updates. Dagegen bekommt man bei Nintendo eine Handvoll uralt Spiele von Systemen die teils auch ziemlich wild zusammengewürfelt sind.


    Aber vielleicht sagt jetzt eine "Ja, aber der Online Modus". Ok vergleichen wir halt PS+. Ein Service der jeden Monat garantiert mehrere Spiele in die eigene Bibliothek bringt. Neuerdings sogar jeweils 1 Spiel der neuesten Generation direkt zum Releasezeitpunkt. + den Onlinezugang. Kosten 59 Euro.

    Vielleicht ist es auch einfach so, dass es Teile der Gesellschaft gibt, in der gesellschaftliche Änderungen länger dauern.

    Und das es Probleme in der Gesellschaft gibt, mit der bestimmte Gruppen stärker in Kontakt kommen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen mit wie viel Elend und Gewalt z.b Polizisten ständig in Kontakt kommen.


    Allgemein ist das Verhältnis zur Bundeswehr in Deutschland auch sehr seltsam. Man wird kaum ein Land finden, in der die Notwendigkeit oder die Bedeutung des Militärs so gering geschätzt wird

    Puh also da würde ich vehement wiedersprechen :)
    Es gab noch nie so viele gute Spiele wie jetzt (wenn man mal den Shovelware/Handymarkt aussen vor lässt). Geh mal in den Elektro Markt in die Spiele Ecke, greif dir ein beliebiges Spiel - die Chance dort etwas Gutes (laut Tests) zu erwischen, ist sicherlich deutlich höher, als es vor 10-20 Jahren der Fall war.

    Sehe ich anders. Wenn ich mir heute ein Spiel greife, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das es ziemlicher Schrott ist. Wenn ich mir mal die Release Liste bestimmter Jahre anschaue, gab es so etwas in der Breite nicht.


    Da ist so viel dabei das einfach extrem schlecht gemacht ist. Maximal könnte man noch als Relativierung anführen das man heutzutage mit mehr Möglichkeiten auch mehr Möglichkeiten hat Dinge schlecht zu machen.

    Irgendwie werden die Spiele vom Spielprinzip auch schlechter. Gestern wieder einige Spiele angespielt und schon nach wenigen Minuten ausgemacht. Bei vielen Spielen wundert man sich das die überhaupt Käufer finden.


    Letzte Woche hab ich auf Netflix die Highscore Dokumentation gesehen mit den alten Spielen und den Entwicklern und dabei erinnerte ich mich an die ersten Spielezeitschriften in Deutschland mit Diskette. Ich habe da absolut jedes Spiel darauf probiert. Nicht jedes davon wollte man kaufen, einige Genres lagen einen nicht so oder ähnliches, keine Frage.


    Aber ich würde sagen, das Gefühl, das da so viel "Schrott" produziert wird, gab es damals in der Intensität nicht. Und Grafik hin oder her, ich würde einige alte Spiele definitiv sehr vielen neuen vorziehen, weil einfach das Spielprinzip Spass gemacht hat.

    @TheSchlonz

    Die Energien sind halt weit weniger groß als du denkst. Einige Antriebsstoffe für die im Bau befindlichen Raketen könnte man sogar CO2 neutral herstellen wenn man es will und das sogar auf dem Mars (mal als Beispiel). Und das nicht einmal mit hohem technischen Aufwand, sondern ziemlich simpel


    Der Preis pro Tonne in den Weltraum fällt gerade in Rekordzeit und zurück wäre es sogar noch wesentlich günstiger, da nur die Erde wirklich ein größeres Problem darstellt. Die meisten anderen Probleme die ihr ansprecht sind technisch schon gar keine mehr.

    @TheSchlonz
    @Zarathustra
    Ich antworte euch beiden mal gleichzeitig. Geht ja in eine ähnliche Richtung. Wir müssen doch gar nicht aus dem Sonnensystem.


    Die Sache ist ziemlich einfach. Auf der Erde sind alle Gebiete verteilt. Man bringt sich also entweder hier gegenseitig um und expandiert dahin, wo früher ein anderer war oder expandiert in neue Gebiete außerhalb der Erde. Der Weltraum ist groß und steht quasi für die Menschheit bereit, die war nur zu unfähig den Raum zu nutzen.


    Das ändert sich halt gerade, weil die Technik einen riesigen Sprung voran macht. Es gibt dort Unmengen Platz, Unmengen Ressourcen, im Grunde Unmengen von den meisten Dingen.


    Das heißt ja jetzt nicht das plötzlich jeder in irgendeiner Kuppel leben muss. (wobei selbst das kommen wird, dauert aber) Nur das man viele Verteilungskämpfe und Probleme auf der Erde durchaus einfach lösen kann wenn man sich weiter draußen umsieht.

    Therodon


    Du weißt schon, dass unsere Ressourcen immer knapper werden. Künftige Kriege werden um Trinkwasser geführt und nicht um Öl. Wir haben das sechste Massensterben ausgelöst und das ist im vollen Gange. Du redest dir das schön, wie so viele Menschen. Die Lage ist verdammt ernst.

    Wir wissen heutzutage, das es Wasser im Universum, anders als man früher dachte, überall gibt. Auch auf der Erde gibt es überall Wasser. Wodurch es überhaupt Wasserknappheit gibt ist allein die Tatsache das die Trinkwasserversorgung in vielen Teilen der Welt grottenschlecht ist. Das sind aber eher technische und wirtschaftliche Aufgaben.


    @TheSchlonz


    Vor Großkonzernen brauchst du keine Angst haben. Wie du an Alibaba siehst, wo dann halt mal der Firmenchef kurz verschwindet oder China den Börsengang killt wenn der Konzern zu frech wird, gewinnen am Ende immer die Staaten über den Konzern.


    Die Staaten selbst tragen ihre Kriege natürlich momentan in ärmeren Ländern aus und oft auch mit wirtschaftlichen Mitteln. Ist halt die Frage wie lang das reicht.


    @Zegoh

    Klingt nach SciFi, aber auch nur wenn man sich nicht so sehr mit Raumfahrt beschäftigt. Die ist im Grunde gerade das Thema wo der technische Fortschritt am größten voran schreitet und wo schon die momentan im Bau befindliche Technik dafür ausreichen würde. Und es ist auch das Thema wo gerade jeder dabei sein will, quasi ein Wettrennen des kommerziellen Sektors.

    Zum ersteren, da bist du nur ein Beispiel, aber genau diese Argumentation ist doch das Problem. Es gibt kein düsteres Bild für die Zukunft, nicht mal bei 3 Grad Erwärmung oder 4.


    Den nächsten Generationen steht eine Zukunft bevor die ihnen Dinge ermöglicht, die wir uns nicht mal im Traum vorstellen können. Wahrscheinlich müssen sich diese über Mobilität und viele Alltagsdinge keine Sorgen mehr machen, da KI diese erledigen wird. Die Raumfahrt nimmt endlich wieder Fahrt auf und wird für die Masse der Menschen erschwinglich. Durchaus möglich das unsere Kinder und Enkel Urlaubsreisen in den Orbit machen oder um den Mond fliegen.


    Keine Generation hat so viel Umweltschutz betrieben wie die derzeitige, nie wurde sich auch so viel um Lebensqualität gekümmert. Und dieser Trend scheint ungebremst weiter zu gehen.



    Der Klimawandel ist je nach Stärke etwas, an das man sich anpassen muss. Selbst wenn die Erderwärmung stärker würde und das Klima in Regionen der Erde extremer sagt das erst einmal wenig aus. Es leben Menschen auch heutzutage glücklich an ziemlich extremen Gebieten. Im übrigen erreicht man jeden gedachten Erwärmungswert zu 100%, die Frage ist nur wann, denn eine Eiszeit ist nicht wirklich zu erwarten demnächst.


    Das heißt NICHT das man keinen Klimaschutz betreiben soll, Umweltschutz ist Lebensqualität (was man auch viel öfter in den Vordergrund stellen sollte) und zu den ganzen offenen Fragen und Problemen gibt es auch vieles dessen Änderung überfällig ist.


    Die größte Sorge die ich für die Zukunft hätte, wäre nicht das Klima, sondern eher Kriege. Die Erde ist voll, Expansion ist nun einmal eine menschliche Grundeigenschaft, somit dürfte der nächste Weltkrieg nur eine Frage der Zeit sein (Im Grunde sieht man schon die ersten Ausläufer, nur eben erst in anderen Ländern). Da hoffe ich eher das die Raumfahrt da Druck vom Kessel nimmt, schauen wir mal.



    Zu zweiteren:
    Wenn ich heute ein Auto auf Raten kaufe, gehe ich ins Autohaus, fülle die Dokumente aus, bekomme ein Auto und zahle monatlich. Beim Mieten wäre das genauso. Ändern sich nur die Dokumente.

    @Antiheld

    Das mit dem Verbot hatte ich schon beschrieben. Es gibt keine Möglichkeit das zu verbieten. Das extremste was man machen könnte wäre die Zulassungen zu stoppen. Das Problem hierbei ist aber, das jeder jederzeit mit Autos fahren darf von dem er nicht Eigentümer ist.


    Man könnte demnach nicht nur natürlich jedes Auto weiter fahren, man könnte sich auch jedes Auto der Welt für jeden beliebigen Zeitraum leihen (wenn nicht einfach beim Autohaus, dann halt im europäischen Ausland) und damit rumfahren. So lang man Teil der EU ist, liegt das halt nicht im Zuständigkeitsbereich von Deutschland.

    @Antiheld
    Der Absatzmarkt kann nicht gesetzlich beeinflusst werden, somit produziert es natürlich ein anderer. Wie schon ausgeführt gibt es absolut keine Möglichkeit das Fahren von Benzinern zu unterbinden. Man könnte maximal dafür sorgen das Elektroautos das bessere Preis/Leistungsverhältnis zu den JETZIGEN Autos bieten.


    Das groß geschriebene ist wichtig, denn man kann auch nicht die Produktion verteuern, da man im Inland keinen Einfluss auf die internationale Produktion hat.


    Kurz gesagt, Benziner werden auch in 10 Jahren nicht wesentlich weniger attraktiv sein als jetzt, wenn die E-Auto Quote steigen sollte müsste man also dort an der Attraktivität drehen. Und da lässt sich vieles nicht grundlegend ändern. Man hat nun einmal keine Zugriff auf günstigen Strom, man hat nicht mal den Ansatz einer Infrastruktur etc. Das sind allein schon Sachen, die man eher in Jahrzehnten plant.

    @HAL 9000
    Möglich, aber der Schritt wäre trotzdem hier ein ziemlich hoher. Man wird vorher wohl irgendwie alles andere versuchen denke ich.


    Generell wäre es zur Entlastung des Energiemarktes sicherlich eine gute Sache. Aber nach so vielen Jahren Horrorgeschichten zu Endlagern wäre auch die Frage wie man das hier "verkauft" wieder Atommüll zu produkzieren.

    Was das Thema Atomenergie angeht bin ich sowieso nicht überzeugt, das diese nicht doch noch einen Relaunch erfährt. Auch in Deutschland. Irgendwann wird man die reinen Klimaschützer hier gegen die Atomgegner ausspielen.

    Dazu bedarf es in Deutschland aber schon eines hohen Drucks. Entweder über neue Technologien die sich stark verbreiten oder das Deutschland vielleicht dann der Global und in Europa das "Buh" Land in punkto Klimaschutz ist und man die Atomenergie dann zum Heilsbringer erklärt.

    @playersdestiny
    Das mit dem Verbot ist eh Käse, da überhaupt nicht möglich. Man kann die Produktion verbieten, dann produzieren es andere. Man kann nicht mal die Zulassung einstellen, dann mietet man sich die Autos halt in Polen. Wir sind im EU Binnenmarkt und wenn man nicht aus der EU austritt (und eine Mauer um D errichtet), ist jegliche Überlegung spezielle Produkte zu verbieten hinfällig. Und in der EU gibt es für so etwas nicht die geringsten Mehrheiten.


    Ein großes Problem, das bei den E-Autos immer bleiben wird ist die Praxistauglichkeit. Du bekommst eine Ladestation nicht dazu so zu laden wie du mal schnell den Tank füllst. Man hat hierzulande extreme Strompreise und die werden auch nicht sinken, große Preisvorteile wird man da nie bewerben können. Und die Kaufpreise selbst wird man die nächste Zeit wohl selbst mit Subventionen kaum herunter bekommen, außer die Hersteller machen starke Minusgeschäfte.


    Du kannst davon ausgehen das auch 2030 die meisten noch Benziner fahren werden. Vielleicht ist man ja mit synthetischen Treibstoffen schon weiter.

    Ganz unabhängig von den Grünen wird mein nächstes Auto ein E-Auto. Bis dorthin werden die Kinderkrankheiten ausgemerzt sein.

    Dann brauchst du hoffentlich demnächst keines oder hast ordentlich gespart. Habe mir dieses Jahr erst einen neuen Benziner gekauft, da die Angebote auf dem E-Auto Markt lächerlich waren.


    Insgesamt sehe ich für den Klimawandel eher schwarz, der Zug ist abgefahren. Um ihn aufzuhalten, müsste sich die Menschheit einig werden.

    Wird Sie nicht und muss Sie auch nicht. In der Mehrheit der Länder ist Klimawandel ein Thema, wie Umweltschutz sonst auch. Aber diese extreme Angst wird normalerweise eher belächelt. Das ist wirklich nur in sehr wenigen Ländern überhaupt ein Argument.


    Andererseits auch weit weniger dramatisch als man denken sollte. Die Themen, die im Namen des Klimawandels zur Debatte stehen, sind im Grunde alles normale Umweltschutzthemen. Schadstoffausstoß, Nachhaltigkeit, Energiegewinnung etc. Und der technische Fortschritt wird automatisch auch einiges dazu beitragen.


    Ich denke aber auch das Klimawandel Thema wird jetzt eh von Jahr zu Jahr weniger eine Rolle spielen.

    Man muss aber auch festhalten, dass selbst Schold kaum 25% hat - von einem Regierungsauftrag für eine einzelne Partei kann man kaum sprechen. Ist für mich aber kein Problem, da sowas im Ausland teilweise seit langen Zeiten schon ähnlich aussieht - und ich meine damit nicht nur die Italiener, sondern auch die Dänen.

    Vielleicht auch eine Entwicklung die mehr dem Zeitgeist entspricht oder zumindest durch das Internet befeuert wird. Das es nahezu unmöglich ist als einzelne Partei genug Strömungen in sich zu vereinen. So hat man dann eben eigentlich stark unterschiedliche Parteien die dann selbst gemeinsame Nenner finden.