Beiträge von Hemmy

    BriViewRadon

    Dachte nur den Trailer kennst du vielleicht noch nicht, weil du nach den Plänen für die Zukunft gefragt hast.


    Aber kann eigentlich gut verstehen, dass sie sich jetzt auf die Hauptteile fokussieren, dann muss man sich nicht so viele Low-Budget Spiele für drölfzig Konsolen kaufen um die Story zu verstehen ( oder eine billige Collection )


    Ist zumindest das, was mich immer davon abgehalten hat, Kingdom Hearts zu spielen.

    Filme der letzten Monate:


    Zeit des Erwachens


    Ein Drama welches fast schon langweilig hoffnungsvoll und glücklich beginnt, nur um in der 2. Hälfte ziemlich unangenehm zu werden. Es geht um gelähmte Patienten, die für eine kurze Zeit von ihrer Starre erwachen, dabei verkörpern die Schauspieler die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte absolut grandios.


    8,5/10


    Der Junge und der Reiher


    Ich bin hier etwas zwiegespalten. Der Film ähnelt Chihiros Reise ins Zauberland in der Hinsicht, dass der Protagonist auf unerwartete Weise eine andere Welt betritt und in dieser sein Abenteuer erlebt. Der Plot drumherum ist solide, aber etwas zu kryptisch für meinen Geschmack. Die Welt ist jedoch wundervoll: Visuell atemberaubend, voller skurriler Kreaturen und abwechslungsreichen Szenerien. Am besten gefielen mir die messerschwingenden Killersittiche. Das alles ist gepaart mit einem sehr solidem Soundtrack, sowie den möglicherweise besten Animationen die Anime bisher gesehen hat. Es ist der einzige Anime, der mit 48 Frames läuft, allein für diese detailverliebte Meisterarbeit lohnt es sich den Film zu sehen.


    Das Problem ist jedoch der Hauptcharakter. Chihiro im direkten Vergleich war verwirrt, hatte Angst und alles in dieser unbekannten Welt hinterfragt - wie jeder es tun würde. Hier nimmt der Protagonist aber einfach alles hin - Die Leute dort labern den weirdesten Shit und ihn juckt es einfach nicht, er wirkt wie eine leblose Hülle, die nur einen Gesuchtsausdruck kennt und emotionslos durch die Welt trapst. Das hat mich als Zuschauer immer so fühlen lassen, als ob ich irgendetwas verpasse oder nicht verstehe und ich konnte mich nicht so sehr auf die Welt einlassen, wie noch bei Chihiro. Nichtsdestotrotz ein gelungener Film.


    8/10


    Prinzessin Mononoke


    Mein neuer Favorit von Ghibli. Optisch wunderschön, interessante Story ohne ein richtiges gut und böse, sehr dichte Atmosphäre und ein wirklich phänomenaler Soundtrack. Was will man mehr?


    9/10


    Poor Things


    Will hier nicht vorwegnehmen und nur soviel sagen: Wer auf einzigartige, weirde Filme steht, der sollte sich den mal reinziehen


    8/10


    Godzilla x Kong:


    Ich weiss, ich habe gestern schon gemosert und auch beim Trailer war ich schon negativ eingestellt, aber ein letztes Mal will ich meine Gedanken zu dem Film aufschreiben. Kommen wir erstmal zum Positiven:



    Das CGI ist natürlich mal wieder sehr gut, auch wenn es manchmal schon etwas zu viel ist. Aber schaut man sich das Resultat an, dann möchte man nicht meinen, dass dieser Film ein geringeres Budget als die letzten Monsterverse-Filme hatte. Ausserdem musste ich an einigen Stellen wirklich schmunzeln und die Action ist in der ersten Hälfte und der Mitte eigentlich auch gut. Das war es dann aber auch schon, hier ist, was mir nicht an dem Film gefiel (Achtung Spoiler) :



    - Plot ist Schwachsinn und klischeehaft (Monster, die zusammen mit den Menschen kämpfen, Auserwählte, zuvor unentdeckte Völker etc.)

    - Charaktere sind absolute Klischees (Lässiger Charakter hört in gefährlichen Szenen laute Musik, weil er ein lässiger Charakter ist)

    - Menschen sind fast irrelevant für den Plot und nehmen dennoch sehr viel Screentime ein

    - Seltene Situationen in denen die Menschen relevant sind wirken erzwungen

    - Dass riesige Monster durch die Stadt wüsten interessiert niemanden und hat keinerlei Konsequenzen

    - Nicht einmal auch nur ein Hauch von Bedrohung kommt im Film auf

    - Kong hat Zahnweh

    - Godzilla hat nur am Ende viel Screentime, ansonsten gibt's nur Affen

    - Godzillas neue Kraft ändert irgendwie gar nichts

    - Godzilla sprintet, hüpft herum und schläft im Kolosseum von Rom, was drei Dinge sind, die Godzilla nicht tun sollte. Ausserdem reitet Kong auf ihm.

    - Am Anfang gibt es zwei sehr coole Szenen: Einmal verprügelt Kong Affen und nutzt einen kleinen Affen als Waffe, ein anderes mal zerreist er eine Art Hyäne. Danach gibt es keine Szenen mehr bei denen die Monster auch nur annähernd so hart zulangen

    - Hohle Erde ist ein dummes Konzept, da Klippen und Berge nunmal an die Grösse der Kaijus angepasst sind. Dadurch wirken die Monster überhaupt nicht mehr groß, weil, naja, alles groß ist. Es wirkt oft nicht wie ein Kampf zwischen Giganten, sondern als würden sich zwei stinknormale Afen kloppen. Dabei sind die Bäume sogar normal groß. Man hätte sie also perfekt benutzen können um zu zeigen, wie riesig die Monster sind, tut man aber nicht.

    - Hauptantagonist schmächtig und schwach

    - Letzte 20 Minuten ein überladener, überdrehter, viel zu agiler, absurder Fiebertraum ( Sie kämpfen in der Schwerelosigkeit!!)




    War jetzt mehr als erwartet. Ich habe mich schon darauf eingelassen, dass die Story und dergleichen Schmarn wird, doch dass der Regisseur den Sinn hinter Kaiju-Kämpfen so missversteht hätte ich nicht erwartet.

    Wucht, Bedrohlichkeit und Schwerfälligkeit wurden in diesem Film leider oftmals nicht gut eingefangen und darum gebe ich selbst für eine dumme Monsterklopperei nur eine 5/10. Als normaler Film ist er natürlich komplett für die Tonne und darum währe ich letztendlich bei einer



    4/10


    Hatte echt sehr niedrige Erwartungen und bin dennoch ein wenig enttäuscht :(




    Der Trailer deutet an, dass es wieder ein Kong-Film ist, wo Godzilla auch noch ein paar Minuten dabei sein darf. Dann können sie Godzilla auch gleich ganz weglassen.

    Ganz genau so ist es, die Affen nehmen den Grossteil des Films ein, Godzilla tut eigentlich recht wenig. Mir gefiel die Richtung in die sich Kong vs Godzilla bewegt hat schon nicht und dieser Film baut die Aspekte von Kong vs Godzilla noch weiter aus, das heisst: Absurder, alberner, mehr Affen, dümmere Story als je zuvor und wenig Godzilla.


    Durarara


    Ein seltsamer Anime, schwer zu beschreiben. Es geht um den Schüler Mikado, der vom Land nach Ikebukoru zieht um auf die weiterführende Schule zu gehen und seinen besten Freund aus der Grundschule wiederzusehen. Er ist der Hauptcharakter, doch er ist nicht der Einzige.


    Im Laufe der Serie kommen immer mehr Charaktere hinzu, jedoch ist es nicht so strukturiert, dass Mikado immer auf neue Charaktere trifft, vielmehr erlebt man unterschiedliche Storys von Charakteren aus ihrer Sicht, die dann mit denen anderer verknüpft sind und somit ein grosses Ganzes ergeben. Diese Struktur sorgt manchmal für Verwirrung, ist aber gleichzeitig dynamisch, spannend, abwechslungsreich und faszinierend.


    Der Plot gefiel mir gut und kommt mit einigen Twists, interessanten Charakteren und einer interessanten Mischung aus Moderne und Mythologie, aber auch einem teils inkonsistentem Pacing und viel pseudo-psychologischem Geblubber daher. Manchmal war ich gefesselt und dann wieder gelangweilt. Es ist eine seltsame Serie und ich kann irgendwie auch nicht einordenen welchem Genre sie zugegört, oder näher auf die Story eingehen, ohne zu spoilern. Muss man selber mal sehen.


    Gut gefiel mir der Soundtrack und auch die Animation war ganz ordentlich.


    7,5/10



    Spy x Family Season 2


    Die zweite Staffel ist wieder einmal toll animiert, sehr humorvoll und einfach wholesome, doch ich bin auf hohem Niveau ein bisschen enttäuscht. Denn der Plot kommt in der Staffel kaum voran und es werden auch keine neuen Charaktere eingeführt, sodass sich die Staffel, die übrigens auch nur 12 Folgen hat, gar nicht wie eine richtige 2. Staffel anfühlt.


    7/10

    Life is Strange


    Das einzige, was ich in den letzten drei Monaten neben Persona 5R gespielt habe, ich fands ziemlich gut.



    Man läuft eigentlich die meiste Zeit durch kleine Bereiche, klickt Kram an, spricht mit Leuten und treibt die Story voran, die eine Mischung aus Highschool-Drama und Supernatural-Thriller darstellt: Das Alleinstellungsmerkmal sind hierbei die Entscheidungen, die man während der Reise trifft und einen teilweise wirklich vor ein moralisches Dilemma stellen. Zwar wird oft kritisiert, dass die Entscheidungen, die man trifft, keinen Einfluss auf das Ende haben, aber ich finde, dass hier der Weg wichtiger ist als das Ziel. So habe ich beispielsweise


    Wenn man mal eine Entscheidung bereit, kann man sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt rückgängig machen, was mir gut gefiel.


    Die Story hat mir, trotz einiger Klischees, gut gefallen, besonders der Anfang von Episode 4 hat mich berührt. Doch selbst wenn die Story mal nicht so spannend ist, zieht einen Life is Strange in seinen Bann. Durch den fantastischen Soundtrack, den wunderschönen Landschaften, den liebevoll gestalteten Tagebucheinträgen, oder den vielen tollen Beschreibungen zu Gegenständen, dirch die man sich mit Freude dirch das Spiel klickt. Schade, dass die schwachen Gesichtsanimationen nicht zu dem ansonsten sehr stimmigen Gesamtbild beitragen.


    Ganeplay gibt es kaum und wenn doch, dann super spannende Aktivitäten, wie diese hier:

    - Sachen merken

    - Flaschen sammeln

    - Hinweise aussortieren

    - Rückspul-Rätsel (Eigentlich immer der selbe Kram)

    - Stealth (Völlig anspruchslos, weil man die Zeit zurückspulen kann)


    Also ja, auf Gameplay-Ebene konnte das Spiel jetzt nicht überzeugen, aber der Fokus lag ja auch auf Story und Atmosphäre und in diesen Aspekten konnte Life is Strange auf jeden Fall punkten.


    An dieser Stelle würden nun meine Lieblingslieder aus dem Ost folgen, aber ich habe festgestellt, dass 85% der Lieder einfach klasse sind, darum wäre es unnötig. Zeigt aber nur, wie klasse der Soundtrack ist!


    83%