Beiträge von FALcoN

    Langfristig wird das wohl die einzige Option für Nintendo sein, um mit seinem (wahrscheinlich auch in Zukunft) Hybrid-Konzept mit Microsoft und Sony mithalten zu können. Alle 5-7 Jahre ein Hardware-Update für die Nintendo-Spiele, Alt-Ports und Indies und für die Triple-AAA-Spiele der Dritthersteller ein Cloud-Dienst. Mit nVidia hat man im Grunde einen erfahrenen Partner. GeForce Now ist schon länger am Markt wie die Konkurrenz von Google und Microsoft und aktuell eigentlich immer noch der beste Cloud-Gaming-Dienst.


    Ich werde zwar Cloud-Gaming nie nutzen oder unterstützen, aber für manche ist das sicher eine akzeptable Alternative, um anspruchsvolle Spiele auch auf einer (tragbaren) Nintendo-Konsole zu erleben.


    dr.retro

    Bis 2023 soll Nokia auf dem Mond ein flächendeckendes LTE-Netz aufbauen. Dort gibt es dann besseren Empfang wie im Elsass und anderen deutschen Entwicklungsregionen :troll:

    Palatinum

    Da du dich in der Materie auskennst, darfst du gerne auch noch heraussuchen wie viel ein Server in einer Größenordnung für die erhobenen Mediadaten im Jahr kostet, um nahezu ständig und flüssig erreichbar zu sein inkl. dem Speichervolumen, der dank zahlreichen Bildern und der stetig wachsenden Datenbank benötigt wird. Dazu kommen gelegentliche Rechtsanwaltskosten für Beratungen zum Urheberrecht, den immer wieder neuen EU-Gesetzen zum Datenschutz und wegen (angeblichen) Urheberrechtsverletzungen. Das Bilden von Rücklagen für unvorhergesehene Ereignisse (wie *hust* Corona *hust*), bei dem die Werbeaufträge einbrechen und ein paar Dinge mehr.


    Das wahre kommerzielle Seiten (z.B. des Computec Verlages) wie pcgames.de in der jetzigen Zeit zu Spenden aufrufen, kommt nicht von ungefähr. Und die Löhne von angestellten Vollzeit-Journalisten im Online-Zeitalter ist keinesfalls üppig. Da verdienen teilweise selbst die wahrhaft schlecht bezahlten Erzieher/-innen und Altenpfleger/-innen mittlerweile mehr.


    Es wird Niemand zu irgendetwas gezwungen. Jeder im Team macht es aus der Liebe und/oder aus Interesse zum Hobby Videospiele. Genauso wie ehrenamtliche Trainer oder Schiedsrichter es aus Liebe zum Fussball machen (hier könnte man auch einwerfen, dass die Fussball-Verbände doch viel Geld verdienen - und hier würde es sogar der Wahrheit entsprechen ;) ). Und so gibt es noch viele weitere Bereiche bis hin zum Bürgermeister kleinerer Gemeinden, die etwas ehrenamtlich tun, weil sie einfach Spaß an etwas haben, sie das Thema interessiert oder etwas Gutes tun wollen.


    Wer für so etwas kein Interesse und/oder keine Zeit dafür aufbringen kann, kann gerne weitergehen ;)


    Außerdem hat Gringo schon richtig festgestellt, dass in Holgers Thronsaal noch einige kahle Stellen existieren. Und das er sich nur einen gebrauchten Bugatti Chiron leisten kann ist doch ein Armutszeugnis. Auf diese Weise musste er sich mit beigem Leder zufrieden geben, obwohl im Schwarzes viel besser gefällt. Das sind doch keine Zustände. :troll:

    Die sollen ihre Produkte auch produzieren und nicht nur ankündigen :troll:


    Das Pocket hat mich sehr gereizt. Aber jedes Mal wenn man etwas finanziellen Spielraum hat und dort vorbeischaut, wird nur "Sold Out" angezeigt :dk:


    Und wenn man die Geräte auf die eigenen Wunschlisten für den Geburtstag oder Weihnachten setzen würde, wären die Angehörigen nur am verzweifeln ;)


    Der Retro-Markt ist mittlerweile groß genug, um ein etwas höheres Risiko einzugehen und bei der Produktion für solche Geräte eine höhere Stückzahl als ein paar Dutzend (gefühlt und vielleicht sogar real) anzuvisieren.

    Haby

    Wenn sie das Studio übernommen hätten, wäre es auch nicht bei Ihnen direkt entstanden ;)


    Nintendo selbst wird nie Erwachsenen-Spiele entwickeln. Aber Action-Games waren schon immer ein Teil ihres Produkt-Portfolios (z.B. Goldeneye, Eternal Darkness, Geist, Astral Chain und auch Metroid Prime gehört dazu).


    Aber seit der Trennung von Rare und Silicon Knights und dem Ausbleiben von Retro Studios merkt man nun einmal deutlich ein Fehlen an Spielen aus westlichen Gefilden. Eine eigene große Rennspiel-Serie wie Gran Turismo bzw. Forza und eine Shooter-Reihe wie Halo gehören in meinen Augen fest in das Portfolio eines international agierenden Konsolen-Herstellers.

    Auf Nintendo-Konsolen hat Nintendo zumindest in Europa bis heute den Vertrieb und das Marketing von Level-5-Spielen (Snack World/Katrielle) übernommen. Da wird sich auch weiterhin nicht viel ändern. Und wenn Level-5 seine amerikanische Vertriebsgesellschaft schließt, wird NoA dort auch wieder am Zug sein. Außerdem haben Level-5 Marken mittlerweile viel von ihrem Glanz verloren (auch verkaufstechnisch). Auf ein untergehendes Schiff würde ich nicht setzen. Das Level-5 die Abteilung schließt, hat schließlich seine Gründe ;)


    Diese mögliche Chance hingegen hätte ich deutlich interessanter gefunden:

    https://www.pcgames.de/Take-Tw…er-ruffian-games-1359781/


    Damit hätte Nintendo sein Portfolio in Zukunft um ein paar westliche Action-Games sinnvoll erweitern können

    Neben der Verschiebung von No More Heroes III auf das nächstes Jahr wäre das wirklich schade :|


    Ich bin auf der Switch allerdings noch mit Dragon Quest XI und immer wieder eine Runde Animal Crossing beschäftigt. Und mit Deadly Premonition 1+2, Dragon Quest Builders 2 und Xenoblade DE wartet bereits das nächste Futter. Von daher bin ich (neben einigen PC-Titeln) für dieses Jahr noch ausgelastet genug ;)


    Aber wenn ich mir die Liste so anschaue, was nun alles auf das nächste Jahr verschoben wurde bzw. was 2021 nun insgesamt alles herauskommen soll, sollte ich wohl die Hälfte des Jahres Urlaub machen :troll:

    Ich bin mir nicht so sicher, ob eine Gründung eines neuen Studios auch günstiger ist wie eine Übernahme.

    Man muss neue Räumlichkeiten errichten/kaufen/mieten. Die gesamte Infrastruktur muss aufgebaut werden, die ein Entwicklungsstudio benötig wie Technik, Möbel, Hardware, etc.. Man muss eine große Personal-Suche organisieren, die einige Zeit benötigt bis man überhaupt arbeitsfähige Teams hat - und die bis dahin eingestellten Personen wollen ihr Gehalt bereits haben auch wenn sie noch nicht viel machen können. Dann benötigt ein neues Team eine gewisse Einarbeitungszeit bis der Arbeitsalltag reibungslos läuft. Und noch einige Dinge mehr.


    Nehmen wir PlatinumGames als Beispiel. Das ist ein erfahrenes, eingespieltes und sofort einsatzfähiges Studio mit rund 250 Leuten, dass (bisher) keine eigenen IP's besitzt. Und sie haben bereits angefangene Projekte, die übernommen werden könnten.


    Bis man so ein Studio aufgebaut hat, können einige Monate oder gar Jahre vergehen wie es zum Beispiel bei Retro Studios war. Und dann dauert es noch Jahre bis man mit dem ersten fertiggestellten Spiel etwas erwirtschaften kann.


    Ich glaube also nicht unbedingt, dass der Aufbau eines eigenen neuen Studios unterm Strich ein günstigeres Unterfangen ist wie die Übernahme eines bestehenden Studios.


    Und Bethesda hat neben seiner Größe vor allem wegen seiner berühmten IP's und dem bereits vorhandenen eigenen Portfolio viel Geld gekostet: Doom, Quake, Wolfenstein, The Elder Scrolls, Fallout und einige mehr sind jetzt plötzlich Microsoft bzw. XBox-Marken...

    Darauf hoffe ich schon lange.


    Skies of Arcadia, Sonic Adventure-Reihe, Shenmue-Reihe, Ecco, Soul Calibur, Jet Grind Radio, Crazy Taxi-Reihe und einige mehr. Die Dreamcast hat viele interessante Spiele hervorgebracht, die ich gerne einmal (an)spielen würde. Aber auch mit einem Saturn Mini könnte ich mich anfreunden. Dort gibt es ebenfalls einige Perlen für den sich aber eine komplette Anschaffung der Ur-Konsole inkl. Spielen und Adaptern für heutige Fernseher nicht wirklich lohnen.


    Auf weitere 8-bit-Konsolen kann ich hingegen verzichten. Wer will ein Spiel wie Sonic the Hedgehog noch in der Master System-Version spielen, wenn man bereits die Möglichkeit mit einem Mega Drive Mini hat?

    Darklink666

    Ein bis heute andauernder Mythos, der nie der Wahrheit entsprach. Nintendo besaß zu keinem Zeitpunkt die Mehrheit an Rare, sondern die Stamper-Brüder, die Gründer und damaligen Geschäftsführer von Rare. Und diese wollten ihre Anteile verkaufen - nicht Nintendo. Nintendo musste nur nachziehen, da sie von ihrem Vorkaufsrecht nicht Gebrauch machten und schlecht ein Studio zusammen mit einem konkurrierenden Konsolen-Hersteller teilen konnten :troll:

    Ich denke in Japan sind die Spiele wegen ihrer Verbindung von simplen Gameplay mit japanischer Geschichte sehr beliebt. Die Menschen arbeiten dort viel und wollen sich zwischendurch einfach etwas ablenken bzw. abends dann nur noch Entspannen. Das ist quasi das Gegenstück zu unseren Ego-Shootern oder FIFA's bei denen man schnell drin ist und nicht viel nachdenken muss :)


    Ich persönlich kann mit diesen Warriors-Spielen auch nicht viel anfangen. Aber ich spiele auch kein FIFA oder Call of Duty - die sind mir allesamt zu stumpfsinnig :dk:

    Über strategische Partnerschaften braucht man sich bei Nintendo wirklich nicht beschweren. Da waren sie immer sehr aktiv. Aber solche Kooperationen können auch unverhofft schnell enden. Hätte Platinum-Games eine komplette Übernahme von Tencent zugestimmt, wäre plötzlich ein aktuell wichtiger Partner für Action-Games weggefallen (je nachdem welche Pläne Tencent verfolgt hätte).


    Bei Übernahmen von Studios war Nintendo aber schon immer zaghaft. Dazu braucht man sich nur die vielen vergebenen Chancen der Geschichte anschauen:


    Square als sie nach ihrem FF-Kinofilm-Debakel angeschlagen waren und daher mit Enix fusionieren mussten. Man stelle sich vor Final Fantasy wäre eine Nintendo-exklusive Marke :huh:


    Enix hatte ebenfalls zu kämpfen und musste daher einen Partner suchen. Wenn Nintendo neben Final Fantasy auch die Dragon Quest-Marke in Besitz hätte, könnte alle anderen Konsolenhersteller in Japan einpacken ^^


    Namco - als der Arcade-Markt einbrach und man nach neuen Partnern suchte und dann mit Bandai fusionierte. Mit seinen zahlreichen Franchises und erfahrenen Entwicklungsteams wäre das ein großer Deal für Nintendo gewesen. Gerade im Bezug auf Rollenspiele und Rennspiele hatte Namco damals großartige Entwickler.


    Free Radical Design, Rares abgewandertes Goldeneye/Perfect Dark-Team, die dann später von Crytek übernommen wurden und heute unter einem neuen Studio für Koch Media/Deep Silver arbeiten. Mit diesem erfahrenen Team hätte Nintendo eine erfolgreiche Ego-Shooter-Reihe für seine Konsolen entwickeln können, die es mit Marken wie Halo und Call of Duty aufnimmt. Ein Genre das seit dem GameCube seitens Nintendo deutlich auf den Nintendo-Konsolen vernachlässigt wird ||


    Hudson, die früheren Mario Party-Macher, hat wie Namco eine lange Geschichte mit zahlreichen (wenn auch weniger bekannten) Marken. Stattdessen griff Konami zu.


    Rare hätte Nintendo vermutlich auch wieder auf die Spur bringen können, wenn sie das Studio komplett übernommen hätten.


    SEGA wäre mit seinen zahlreichen bekannten Franchises auch eine Möglichkeit gewesen günstig einzukaufen. Nach der Einstellung des Hardwaregeschäftes war SEGA angeschlagen. Stattdessen schlug Sammy zu.


    Atlus war die letzte große Möglichkeit für Nintendo sein Portfolio vor allem im Bezug auf Rollenspiele zu erweitern. Stattdessen verleibte sich SEGA den Spiele-Hersteller ein.


    Aktuell hingegen sehe ich weniger langfristig lukrative Übernahme-Möglichkeiten. Studios wie Camelot , Shin'en, Monster Games, Next Level Games wären alles nette Ideen, die aber keine besonderen Auswirkungen auf das Alltagsgeschäft von Nintendo hätten. Da würde es sich eher lohnen, die internen Studios weiter auszubauen.


    In Europa (Frankreich) könnte man bei NERD neben den verschiedenen Software-Teams ein Team zur Entwicklung von Spielen einrichten. Mit NST und Retro Studios hat man bereits an zwei Standorten Entwickler in den USA. Diese hätten ebenfalls Steigerungspotenzial, wobei Nintendo zumindest bei Letzterem derzeit etwas aufstockt. Dennoch könnte man hier mehr machen und weitere Teams bilden, damit dort mehrere Spiele gleichzeitig entwickelt werden können. So könnte man auch leichter Leerläufe durch Fehlentwicklungen kompensieren wie es wohl einige Jahre vor dem Start von Metroid Prime 4 der Fall war. Damit würde man vor allem das Fehlen von Spielen, die auf das westliche Publikum zugeschnitten sind, endlich einmal angehen, dass seit der Trennung von Rare deutlich spürbar ist.


    In Japan hingegen sieht es deutlich besser aus. Hier wachsen die Teams stetig (vor allem bei Monolith und Nintendo selbst). Dort muss Nintendo derzeit eigentlich nicht extern auf Expansionssuche gehen. Und Lizenzen hat Nintendo selbst genug, die sie nicht nutzen. Zuletzt haben sie Project Zero von Koei Tecmo übernommen - und kümmern sich seit dem auch nur halbherzig darum. Würden sie Castlevania, Metal Gear und Silent Hill von Konami übernehmen, würden nur weitere Marken verstauben.

    Nintendo setzt nun einmal mehr auf Partnerschaften wie auf Übernahmen. Ob man das gut finden will, ist eine andere Sache.


    Ich finde Nintendo hätte Retro Studios (wie es ursprünglich geplant war) als großes Entwicklerstudio aufbauen sollen. Zu Beginn des Unternehmens hatte man mehrere Projekte gleichzeitig und viele hochkarätige Entwickler/Designer/etc. an Bord bis auf Grund von Anlaufschwierigkeiten bei Vielem der Stecker gezogen wurde. Hier hätte Nintendo einfach mehr Geduld beweisen sollen.


    Heute ist meiner Meinung nach der Zug für Übernahmen durch Nintendo abgefahren. Um große erfahrene Studios mit lukrativen Lizenzen im Gepäck zu übernehmen, hat Nintendo man einfach nicht den finanziellen Spielraum wie Microsoft, Google oder Amazon. Natürlich könnte man ein Studio wie Shin'en, Monster Games oder Next Level Games übernehmen. Aber das sind alles kleine Teams mit denen man nicht weit kommt. Da würde es fast mehr Sinn machen, ein komplett eigenes neues großes Studio in der westlichen Welt aufzubauen. Aber die Gelegenheit hat man wie schon gesagt bereits bei Retro Studios versäumt und NST wurde die letzten Jahre auch auf das Minimum geschrumpft. Nintendo scheint einfach kein großes Interesse an einem westlichen Nintendo-Studio zu haben.


    Dabei sieht man seit dem Fehlen von Rare, dass solch ein Studio größere Vielfalt auf ein Nintendo-System bringen würde. Als international agierender Konzern sollte man auch westliche Produkte im Angebot haben. Hier verlässt sich Nintendo zu sehr auf die Dritthersteller. Spiele im Stil von Bioshock, Borderlands, Skyrim oder GTA sollte Nintendo auch selbst anbieten können - meine Meinung

    Ich bin wirklich gespannt wie das Spiel am Ende aussehen wird. Wenn es mehr Richtung BotW geht, soll mir das nur recht sein. Und wenn man sich dank weniger Figuren auf eine nachvollziehbare Handlung konzentriert ebenso. Die Story von Fire Emblem Warriors war einfach zu sehr zwanghaft konstruiert, um das Auftreten aller Figuren zu rechtfertigen.


    dr.retro

    Damit hast du bestimmt schon den DLC verraten :D


    Man wird darin bestimmt auf die böse Seite wechseln und dann die Tatsachen schaffen, die dann den Beginn von BotW einläuten. Fände es zur Abwechslung auch schön, wenn man mit einem Wächter herumlaufen und für Chaos sorgen dürfte :love: