Beiträge von Amin Delavar

    Das Game of the Year 2016 ist nicht ohne Grund der Online-Multiplayer-Shooter Overwatch, denn er hat immerhin über 25 Millionen Spieler in seinen Bann gerissen und sorgt auch nach Hunderten Stunden Spielzeit für jede Menge Spaß. Overwatch zeichnet sich durch seine einzigartigen Charaktere aus, die jeweils ihre eigenen Fähigkeiten besitzen und sich somit jeder Held anders spielt. Zusätzlich kann man diese Fähigkeiten mitten im Spiel wechseln, um einen Vorteil gegenüber den Gegnern zu erzielen. Dabei kämpft man im normalen Modus 6 vs. 6 und gerade die Teamzusammenstellung und die Kommunikation sind wichtige Teile des Spiels, denn hier kann niemand alleine gewinnen und der Sieg kann nur im Team gelingen.


    Overwatch ist derzeit auf PC, PS4 und Xbox One spielbar und nachdem seit kurzem die Nintendo Switch herausgekommen ist, stellt sich die Frage, ob auch diese Konsole von Blizzard in Zukunft unterstützt wird. Der Director von Overwatch, Jeff Kaplan, genießt derzeit tatsächlich seine Nintendo Switch und das Spiel, das er derzeit am häufigsten spielt, ist The Legend of Zelda: Breath of the Wild. So konnte es nur dazu kommen, dass der Reddit-User Nessuno_Im Jeff Kaplan die Frage stellte, ob Blizzard daran arbeite, Overwatch auf die Nintendo Switch zu bringen. Jeff antwortete dazu folgendes:


    Zitat von Jeff Kaplan

    Ich liebe die Switch! Meine zweitliebste Spieleplattform aller Zeiten ist der 3DS. Overwatch auf die Switch zu bringen ist sehr herausfordernd für uns. Aber wir stehen dem Erkunden neuer Plattformen immer aufgeschlossen gegenüber.


    Denkt ihr, dass Overwatch tatsächlich auf die Nintendo Switch kommen könnte und wenn ja, würdet ihr es dann auch dort spielen?


    Quelle: GoNintendo

    Ein Videospiel zu entwickeln kann einerseits sehr einfach sein und schon in wenigen Stunden kann man etwas Spaßiges erstellen, doch gerade wenn man auf AAA-Titel schaut, merkt man, dass hier deutlich mehr Arbeit dahintersteckte. Nach 5 Jahren Entwicklungszeit stellt man sich vielleicht nun auch die Frage, wie es wohl bei der Entwicklung von The Legend of Zelda: Breath of the Wild zugegangen ist. Bei solch einem großen Open-World-Abenteuer müssen Programmier, Game Designer, Game Artists, Autoren, Komponisten und mehr fest zusammenarbeiten, um ein derartiges Meisterwerk zu erschaffen.


    Heute hat Nintendo in einem Video auf Twitter eine neue Video-Reihe namens The Making of The Legend of Zelda: Breath of the Wild angeteasert, in der man Einblicke in die Entwicklung des Spiels bekommen wird und wohl eine Menge neuer Dinge lernen wird, denn Behind-the-Scenes sieht man bei Nintendo nur selten. Dabei enthält die Reihe drei Teile und der erste davon wird am 14. März um 14 Uhr ausgestrahlt. Wer also schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen bei dem wohl größten Spiel Nintendos werfen wollte, sollte sich schon einmal auf morgen freuen.



    Quelle: Twitter

    Wie bei fast jedem neuen Hardware-Release gibt es immer diverse Probleme, die zumindest bei manchen Konsumenten auftreten. Bei der Nintendo Switch haben sich aber das Trennen der Verbindung der Joy-Con und das Zerkratzen des Bildschirms beim Herausnehmen oder Einschieben in die Nintendo Switch-Station wohl gehäuft. Deswegen ist eine Stellungnahme von Nintendo vonnöten, die darüber aufklärt, welche Schritte nun unternommen werden.


    In einem Interview mit der TIME wurde Reggie Fils-Aimé direkt auf diese Probleme angesprochen. Zum Desyncen der Joy-Con meint er dabei nur, dass man so viel Rückmeldungen wie nur möglich benötige und man sich, wenn man solch ein Problem feststellt, unbedingt an den Support von Nintendo melden solle. So könne man die Situation und die verschiedenen Szenarien, in denen dieses Problem auftritt, besser verstehen. Dabei wird noch erwähnt, dass die Anzahl an Austausch- oder Reparatur-Anfragen bei den Joy-Con nicht signifikant sei und konsistent mit dem sei, was man bei anderer neuer Hardware gesehen hat.


    Ähnlich wie beim Problem mit den Joy-Con ruft Reggie auch bei Zerkratzen des Bildschirms durch die Docking-Station zum Kontaktieren auf. Interessant ist hierbei, dass sie solch einen Fall bei den Geräten, die auf verschiedenen Touren und Events von Nintendo mit dabei waren, nie erlebt hätten. Aus diesem Grund will man die Situation durch den Konsumenten besser verstehen und der Ursache auf den Grund gehen.


    Gerade Nintendo of America wollte die Idee von einzeln erhältlichen Nintendo Switch-Stationen vorantreiben, jedoch könnten derzeit nicht genug produziert werden, weswegen man wohl eine Weile darauf warten müsse. Man möchte aber wirklich die Produktion beschleunigen, damit sie bald erhältlich sein werden.


    Nintendo werde wohl kein USB Type-C zu HDMI-Kabel herausbringen, da man die physische Sicherheit des Systems bevorzuge. Damit meint Reggie, dass man nicht riskieren möchte, dass Nutzern die Nintendo Switch herunterfallen könnte, wenn sie nicht sicher in der Docking-Station sitze. Genauso ermutigt man Konsumenten dazu, First-Party-Produkte zu verwenden, auch wenn bald unlizensierte Third-Party-Produkte erscheinen werden, die diese Funktion haben könnten.


    Quelle: TIME

    Letzte Woche haben wir eine große Anzahl von Spielen von Nindies bestaunen können, die es bald auf der Nintendo Switch geben wird. Es wird eigentlich von jedem Genre etwas geboten und selbst, wenn derzeit nicht so viele AAA-Titel erscheinen, wird man auf der Konsole definitiv unterhalten. Derzeit ist man ja sowieso mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild für mehrere Wochen beschäftigt und erst danach dürften die Indie-Titel so wirklich interessant werden. Jedoch ist es so, dass man auf der Infografik der Nindies-Spiele noch nicht alle von diesen in einem Trailer gesehen hat und sie werden wohl erst nach und nach veröffentlicht.
    Ein neuer Titel, der 2017 für die Nintendo Switch erscheinen wird, ist Away: Journey to the Unexpected von Playdius, wozu vor kurzem ein Teaser-Trailer erschienen ist. Genauere Informationen zu diesem Spiel hat man bisher noch nicht erhalten, aber man kann erkennen, dass es sich um ein First-Person-Action-Adventure handeln wird, bei dem ihr die Welt erkundet und euch gegen Monster zu behaupten habt. Man muss versuchen, die richtigen Worte zu finden, um die Charaktere dazu zu bringen, seinem Team beizutreten. Dabei ist man zwar in einer 3D-Welt, jedoch sind alle Charaktere und andere Kreaturen flach und im Cartoon-Stil gehalten. Weitere Neuigkeiten zu Away: Journey to the Unexpected werden hier erscheinen.
    http://www.gamespot.com/videos…ser-trailer/2300-6437461/
    Quelle: Nintendo Everything | Playdius

    Einer der Vorteile, die man hat, wenn man am PC spielt, ist die Möglichkeit, sich auch während des Spielens mit anderen schriftlich zu unterhalten. In Overwatch kann dies etwa strategisch hilfreich sein, aber auch einfach nur zum Spaß, wenn man gerade auf unverständliche Weise besiegt wurde und man seinen Frust ausdrücken will. Das geht deswegen nur am PC, weil man schnellen Zugriff auf seine Tastatur hat, immerhin spielt man sogar auf dieser. Bei einer Konsole, die nur mit einem Controller bedient werden kann, würde das Eintippen viel zu lange dauern und einem vom Spielen abhalten.


    Wie wir bereits wissen, hat die Nintendo Switch drei USB-Ports und da stellt sich natürlich die Frage, wie man diese nutzen kann. GameXplain hat nun ein Video hochgeladen, das zeigt, dass man statt dem Controller einfach eine USB-Tastatur an die Nintendo Switch anschließen und damit schreiben kann. Um dies zu bestätigen habe ich selbst eine Wireless-Tastatur mit der Nintendo Switch verbunden, indem ich einfach das USB-Dongle an die Konsole gesteckt habe. Und tatsächlich, sie funktioniert einwandfrei und das auch im Spiel. Gerade für Splatoon könnte dies also eine nette Option sein, um sich mit den anderen Spielern ohne Voice-Chat auszutauschen.



    Quelle: YouTube | Twitter (neomew)

    Eine der größten Errungenschaften in der heutigen Zeit ist die Globalisierung, welche sowohl im Wirtschaftssegment sowieso in so ziemlich allen Bereichen unseres Lebens Einfluss genommen hat und das meist zum Besseren. Ohne die Vernetzung der Welt würden wir wohl nie Nintendo-Spiele ohne lästigen Import bei uns genießen können und ohne das Internet würde die Kommunikation und der Handel über weite Entfernungen nicht richtig funktionieren. Doch auch heutzutage ist es nötig, Fortschritte in diesem Bereich zu machen und gerade Nintendo war in der Vergangenheit nicht gerade ein Paradebeispiel dafür. Mit der Nintendo Switch scheint sich das nun zu ändern und die Barrieren zwischen den Ländern unserer Welt scheinen zu verschwinden.


    Wer sich mit der Nintendo Switch ein Spiel aus dem Ausland holen will, der wird feststellen, dass es nun so einfach wie nie zuvor in Nintendos Historie ist. Unsere bekannte Quelle Laura Kate Dale hat dieses Thema nun auf Twitter angesprochen und verrät, dass, wenn man etwa eine Nintendo Switch aus Großbritannien hat, man ganz einfach einen amerikanischen Account erstellen und daraufhin im Nintendo eShop amerikanische Spiele mit amerikanischen Preisen kaufen kann. Dabei ist es interessant, dass die Spiele, egal woher sie kommen, direkt im Home-Menü angezeigt werden, jedoch ändern sich die Spiele-Icons, wenn man die Region wechselt. Wichtig sei doch, dass man DLCs zu der Region des Spiels anpasst. Zusammengefasst hat also nun jeder die Freiheit, seine Spiele, egal von welcher Region, zu kaufen. Damit hat Nintendo dem Region-Lock nun wirklich ein Ende gesetzt. Im Folgenden sind noch ein paar Tweets von Dale und einem von Daniel Vuckoswitch:








    Quelle: Twitter

    Viele neue und bereits bekannte Spiele wurden in der "Nintendo Switch Nindies"-Präsentation gezeigt, darunter einige Exklusivtitel, welche, die zumindest zeitlich exklusiv sind und viele, die das HD-Rumble und weitere Features der Nintendo Switch nutzen. Es ist ersichtlich, warum so viele Indie-Entwickler für die Nintendo Switch entwickeln wollen, denn einerseits sei es laut der Meinung vieler recht einfach Spiele für die Konsole zu entwickeln bzw. zu porten und andererseits sieht die Nintendo Switch nach einem echten Erfolgsgaranten aus und dadurch erhoffen sich viele Entwickler gute Verkaufszahlen.


    Zum Ende der "Nintendo Switch Nindies"-Präsentation wurden gleich drei Spiele vom selben Entwicklerstudio gezeigt, nämlich Chucklefish. In Zusammenarbeit mit Cardboard Robot Games erscheint das 2D-Kampfspiel Pocket Rumble für die Nintendo Switch. Es ist im Pixel-Stil gehalten, aber das heißt nicht, dass es auf komplexe Spielmechaniken verzichtet, auch wenn Anfänger sehr leicht einsteigen können. Das Spiel unterstützt auch das HD-Rumble, wodurch man verschiedene Arten von Angriffen spüren kann. Wer also schon interessiert an dem Spiel ist, den dürfte freuen, dass es bereits im März als Exklusivtitel für die Nintendo Switch sowie für den Nintendo 3DS erscheinen wird.


    Zwar erscheint noch ein Fire Emblem für die Nintendo Switch, jedoch erst ziemlich spät, weswegen der Titel WarGroove von Chucklefish Games vielleicht für diejenigen interessant sein könnte, die bereits darauf warten. Es folgt einem ähnlichen Spielprinzip, es ist also ein rundenbasiertes Strategiespiel wieder im Pixel-Stil, bei dem ihr gegen eure Feinde kämpft und sogar die Karten, auf denen ihr kämpft, selbst gestalten könnt. Dazu können bis zu vier Teilnehmer über eine lokale oder eine Internetverbindung gegeneinander spielen. Das Spiel erscheint noch dieses Jahr im Nintendo eShop.


    Letztlich wurde noch Stardew Valley für die Nintendo Switch angekündigt, welches bereits auf Steam erhältlich ist. Es wird von Chucklefish Games und CorncernedApe entwickelt und es handelt sich um ein Rollenspiel, in dem man sein ganz individuelles Landleben genießt. Dabei wird die Nintendo Switch die erste Konsole sein, die die neue Multiplayer-Funktion unterstützt. Das Spiel soll noch diesen Sommer erscheinen.


    Ab der Minute 13:28 werden diese drei Spiele in der "Nintendo Switch Nindies"-Präsentation angesprochen:



    Quelle: YouTube

    Wenn man den Sprung vom Nintendo 3DS zur Nintendo Switch betrachtet, so kann man sehen, dass man es geschafft hat, über die Jahre hinweg viel mehr Leistung in einen kleinen Formfaktor zu bringen. Zwar mögen manche meinen, dass etwa die schiere Größe eines PCs dafür sorgt, dass man denkt, er hätte viel Leistung, doch es hat eben auch viele Vorteile, wenn die Hardware so mobil ist. Immerhin wirbt Nintendo mit diesem Aspekt der Nintendo Switch und die verschiedenen Spielweisen machen die Konsole einzigartig. Doch wie immer birgt starke Hardware auf kleinem Raum ein großes Problem: Hitze. Da die Menge an Wärme, die abgeleitet werden kann, von der Größe des Kühlkörpers und der Drehgeschwindigkeit des Lüfters abhängt, ist es eine Herausforderung, eine Konsole so klein und dennoch leise und kühl zu halten.


    In einem Bericht von Digital Foundry wurden nun neue Details zur Hardware der Nintendo Switch, die man von der geleakten Dokumentation und dem chinesischen Teardown der Nintendo Switch herausgefunden hat, preisgegeben. Als Erstes wird auf die einzelnen Komponenten eingegangen, dabei nimmt der 4310 mAh große Akku mit 16 Whr den größten Platz ein. Es ist auch relativ einfach, ihn auszutauschen, immerhin wird die gesamte Konsole mit Schrauben zusammengehalten und kein Kleber wird verwendet. Dazu ist auch der microSD-Karten-Leser austauschbar und der 32 GB eMMC NAND-Speicher besetzt sein eigenes kleines Motherboard und ist nicht an das Mainboard gelötet.



    Nun kommen wir aber zum Interessantesten, nämlich dem NVIDIA Tegra-Prozessor. Dabei geht eine Wärmeröhre vom Prozessor zu einem Lüfter, wobei zu sehen ist, ob er sich im Handheld-Modus überhaupt einschaltet. Im gedockten Modus, wo die Taktfrequenz der GPU um bis zu 2,5 mal so hoch sein kann, wird die aktive Kühlung jedoch sicherlich benötigt. Laut dem Foxconn-Leak könnten die Taktfrequenzen bei der GPU um 20 % (769 MHz zu 921 MHz) und bei der CPU um 75 % (1020 MHz zu 1780 MHz) höher sein als bisher bekannt, jedoch scheint dies eher unwahrscheinlich, denn um eine halbwegs passable Batterielaufzeit mit diesen Werten zu erzielen, müsste es sich beim Prozessor um einen 16 nm FinFET-Chip handeln oder gar um eine neue Revision der ARM CPU-Kerne. Außerdem bestätigt der chinesische Teardown, dass die physische Größe des Prozessors unverändert zum existierenden 20 nm Tegra X1 SoC ist. Dabei unterscheiden sich die 16 nm- und 20 nm-Variante nicht in der Größe der Transistoren, sondern es geht mehr um die 3D FinFET-Transistoren am niedrigeren Knotenpunkt. Dabei würden beide zwar eine ähnliche Größe haben, jedoch ist der Prozessor laut dem Teardown exakt gleich groß wie der X1, also kann man schlussfolgern, dass es sich nur um einen leicht veränderten X1-Chip handelt.



    Wir kennen bereits die verschiedenen Taktfrequenzen, die die Nintendo Switch in beiden Konfigurationen haben kann, allerdings hat Nintendo diese in einem neuen Update wie folgt erweitert (neue Ergänzungen sind fett gekennzeichnet):


    CPU-Taktfrequenzen GPU-Taktfrequenzen Speichercontroller-Taktfrequenzen
    Handheld 1020 MHz 307,3 MHz/384 MHz 1331,2 MHz
    Gedockt 1020 MHz 307,2 MHz/384 MHz/768 MHz 1331,2 MHz/1600 MHz


    Dabei fällt direkt der neue Modus auf, der die GPU im mobilen Modus auf 384 MHz, also 25 % mehr als 307,2 MHz, hebt. Die beiden Taktfrequenzen können aber nur von Entwicklern im "Normal-Modus" und nicht von Benutzern aktiviert werden. 307,2 MHz wird aber immer noch die Standardoption sein. Vorher dachte man auch, dass der LPDDR4-Speicher im Handheld-Modus auf 1331,2 MHz oder 1600 MHz laufen würde, jedoch sind 1600 MHz doch nur im "Boost-Modus" gedockt verfügbar. Man könnte also spekulieren, dass The Legend of Zelda: Breath of the Wild deswegen mobil auf 720p, aber gedockt nur auf 900p läuft, weil bei beiden Modi ausschließlich der neue mobile GPU-Takt-Modus von 384 MHz verwendet wird, womit die Lücke zwischen Handheld- und gedockter Leistung geschlossen wird.


    Der chinesische Teardown zeigt zwei LPDDR4-Module von Samsung parallel zueinander und zwar in der exakt gleichen Konfiguration, die im Shield Android TV verwendet wird. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass der Shield zwei 1,5 GB-Module und die Nintendo Switch zwei 2 GB-Module verwendet. Diese Konfiguration spricht dafür, dass die Nintendo Switch einen 64-bit-Speicherbus verwendet im Vergleich zu 128-bit beim Pascal-basierenden 16 nm Tegra X2. Ebenso kann man erwähnen, dass die Nintendo Switch höchstens 16 W an Leistung zieht, wohingegen der Shield Android TV auf 19,5 W kommt, jedoch ist das nur ein sehr vager Vergleich.


    Zur Übersicht könnt ihr hier noch einmal die wichtigsten Daten der Nintendo Switch betrachten:

    • CPU: Vier ARM Cortex A57-Kerne
    • GPU: 256 CUDA-Kerne
    • Architektur: Nvidia zweite Generation Maxwell
    • Textur: 16 Pixel/Zyklus
    • Fill: 14,4 Pixel/Zyklus
    • RAM: 4GB @ 1331.2 MHz/1600 MHz
    • RAM-Bandbreite: 25.6 GB/s
    • VRAM: Geteilt
    • Systemspeicher: 32GB, maximale Transferrate: 400 MB/s
    • USB: USB 2.0/3.0
    • Videoausgabe: 1080p60
    • Bildschirm: 6.2-Zoll IPS LCD, 1280x720 Pixel, 10-Punkte Multi-Touch-Unterstützung

    Hier könnt ihr euch das Innere der Nintendo Switch und ihre Bauteile vom chinesischen Teardown ansehen:



    Quelle: Eurogamer (Digital Foundry)

    Gerade bei Hardware ist es schwer heutzutage innovative Funktionen zu erfinden, die wirklich die Art, wie wir elektronische Geräte verwenden, verändern. Nintendo ist eigentlich ein Paradebeispiel dafür, wie man Hardware-Innovationen mit Software ausnutzt. So haben die Wii-Motes ganz neue Spielkonzepte ermöglicht, die mit einem traditionellen Controller nicht möglich oder merkwürdig wären. Niemand würde etwa mit einem normalen Controller Bowling spielen wollen. Mit der Nintendo Switch möchte Nintendo nun die Art, wie wir mit der Konsole interagieren, noch einmal revolutionieren und wer weiß, was die Konsole für einen Einfluss auf Geräte von anderen Hardware-Herstellern haben wird.


    Auch wenn die Nintendo Switch nur noch weniger als eine Woche von uns entfernt ist, ist es vielleicht interessant zu wissen, wie es bei der Entwicklung der Konsole zugegangen ist und wie gewisse Ideen entstanden sind. Genau darüber handelt die neue Nintendo Minute, in der Kit und Krysta mit Yoshiaki Koizumi über fünf Dinge sprechen, die ihr vielleicht noch nicht über die Nintendo Switch gewusst habt, welche hier kurz aufgelistet sind:

    • Ursprünglich hatte man geplant, die Joy-Con in einer Art V-Form in die Joy-Con-Halterung zu schieben, aber um sie einfacher zum Spielen zu machen, hat man sich doch für die parallele Form entschieden. Dabei ist ihnen dann später auch aufgefallen, dass die Joy-Con-Halterung mit den Joy-Con wie ein Gesicht aussehen. (Nintendo Switch-Hund)
    • Mit der Hilfe der vielen Magie von vielen Hardware-Entwicklern bei Nintendo konnten so viele Funktionen in die kleinen Joy-Con gesteckt werden.
    • Der Name Joy-Con kommt von dem englischen Wort "enjoy", weil man wollte, dass jeder diese Controller genießt. Ebenso kommt er vom Wort "to join", weil man ja die Joy-Con mit der Konsole verbindet. Dazu kann man damit die Freude teilen und man ist dann sozusagen miteinander verbunden.
    • Koizumi war begeistert davon, Magnete für das Verbinden der Joy-Con mit der Konsole zu verwenden, jedoch stieß man bald auf das Problem, dass die Konsole öfters einfach auf den Schoß fiel. So kam man auf das jetzige Prinzip mit den mechanischen Schienen, da es einerseits sicherer ist und andererseits das Klicken wie beim Verbinden mit Magneten beibehält.
    • Zuvor probierte man nur Farbvariationen aus, bei denen beide Joy-Con die gleiche Farbe hatten, doch als jemand einmal Joy-Con von verschiedenen Farben an die Konsole steckte, fanden es alle großartig. Koizumi wird dabei die Neon-Variante der Nintendo Switch verwenden.


    Quelle: YouTube

    Seit dem Unboxing der Nintendo Switch in der Nintendo Minute folgten seit heute viele weitere inklusive unser eigenes. Doch was bringt einen dazu, sich mehr als ein Unboxing davon ansehen? Nun, zum einen ist es der Hype auf den bevorstehenden Launch und so will man bereits jetzt so viel wie möglich von Nintendos neuester Konsole sehen. Andererseits ist natürlich jedes Unboxing einzigartig und das gewisse Maß an Humor macht so ein Video auch sehenswert und unterhaltsam.


    Nicht nur Kit und Krysta hatten das Privileg, die Nintendo Switch schon vorzeitig auszupacken. Nun ist auch Shibata an der Reihe und packt in einem Video die Nintendo Switch aus. Dabei habe er diese laut seiner Aussage noch nie in der Hand gehabt und er wirkt auch sichtlich erstaunt von der Konsole. Ebenso geht er das Unboxing sehr humorvoll an und merkt zum Beispiel an, dass diesmal ja doch ein Netzteil mit dabei ist, im Vergleich zur Nintendo 3DS-Familie oder nennt die die Joy-Con-Halterung mit den Joy-Con den Joy-Con-Hund.



    Quelle: YouTube

    Auch wenn man schon einige Unboxings der Nintendo Switch im Internet gesehen hat, hätten diese laut dem Embargo Nintendos noch nicht so früh hochgeladen werden dürfen und erst recht nicht von denjenigen, die sie nicht direkt von Nintendo erhalten haben. Im Endeffekt ist es aber auch nichts wirklich Aufregendes, immerhin haben wir schon damals beim Treehouse nach dem Nintendo Switch-Event den Inhalt der Box gesehen.


    In der neuen Nintendo Minute wird die Nintendo Switch nun zum ersten Mal "legal" ausgepackt und Kit und Krysta haben sichtlich Spaß daran und sind wohl ebenso gehypt wie wir. Sie zeigen im Video die Box, die Nintendo Switch-Konsole, die Joy-Con, die Nintendo Switch-Station, die Joy-Con-Halterung, die Joy-Con-Handgelenksschlaufen, das HDMI-Kabel und das Nintendo Switch-Netzteil. Wer also noch kein Unboxing der Nintendo Switch gesehen hat oder den Humor der beiden Moderatoren genießen will, der kann mal einen Blick auf das Unboxing werfen:



    Quelle: YouTube

    Auf der Nintendo Switch hat man viele Vorteile, wenn man sich seine Spiele aus dem Nintendo eShop herunterlädt. Da sie eine Hybrid-Konsole ist, will man sie auch öfters unterwegs verwenden und da wäre es einerseits nervig, seine gesamte Spiele-Sammlung in Form von Cartridges mitzunehmen und andererseits umständlich, immer die Cartridge auswechseln zu müssen, wenn man ein anderes Spiel spielen will. Seine digitalen Spiele kann man hingegen alle auf einer Konsole speichern, entweder auf dem internen Speicher oder einer microSD-Karte und hat direkten Zugriff auf diese. Selbst Downloads sind kein Problem, da diese im Hintergrund ablaufen und große Spiele bereits am Freitag um 0 Uhr erhältlich sind.


    Aus den Produktseiten von einigen Nintendo Switch-Spielen auf der japanischen Nintendo-Homepage kann man nun die Dateigrößen dieser Titel herausfinden. Dabei springen sofort die enormen 32 GB heraus, die Dragon Quest Heroes I+II einnimmt, aber das scheint hier auch eine Ausnahme darzustellen. Insgesamt dürfte für den Anfang der interne Speicher der Nintendo Switch ausreichen, wenn man sich zum Beispiel The Legend of Zelda: Breath of the Wild mit 13,4 GB und Mario Kart 8 Deluxe mit 7 GB sowieso ein paar kleinere Titel zulegt. Jedoch ist ein Upgrade mit einer microSD-Karte heutzutage äußerst günstig. Hier habt ihr eine Auflistung der bekannten Dateigrößen von Nintendo Switch-Spielen:

    • Dragon Quest Heroes I+II – 32 GB
    • The Legend of Zelda: Breath of the Wild – 13,4 GB
    • Mario Kart 8 Deluxe – 7 GB
    • Nobunaga's Ambition: Sphere of Influence with Power-Up Kit – 5 GB
    • Super Bomberman R – 4 GB
    • Snipperclips – 1,6 GB
    • I am Setsuna – 1,4 GB
    • Puyo Puyo Tetris – 1,09 GB

    Quelle: Japanische Nintendo-Homepage

    Wenn man auf der Wii U oder dem Nintendo 3DS ein Spiel im Nintendo eShop kauft, ist dieses zwar an die NNID gebunden, jedoch kann man sich nicht mit einer NNID an mehreren Konsolen anmelden, wodurch das Spiel nur auf einer spielbar ist. Nur durch eine ziemlich langandauernde Übertragung aller Daten können die gekauften Spiele auf einer anderen Konsole gespielt werden, wobei dies dann auf der Ursprungskonsole nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grund wünschen sich viele, dass Spiele so wie bei Steam an einen Account gebunden sind und somit auf jeder Konsole gespielt werden können, jedoch können sie auf Steam aus offensichtlichen Gründen nicht gleichzeitig auf mehreren Geräten online gespielt werden.


    In dem Video von FloKO, in dem die Nintendo Switch ausgepackt wurde (wir berichteten), wurde unter anderem auch die Benutzeroberfläche der Konsole gezeigt. Dabei kann bei Minute 3:00 einen kleingedruckten Text bei der Initialisierung der Konsole erkennen, aus dem hervorgeht, dass Software oder DLCs, die vom eShop gekauft wurden, an den Nintendo-Account und nicht mehr an die Konsole gebunden sind. Dabei ist es nun möglich, weitere Nintendo Switch-Konsolen mit seinem Nintendo-Account zu verbinden und Spiele können einfach wieder heruntergeladen werden. Für Nintendo ist das großer Sprung in die richtige Richtung und wenn sie noch eine Möglichkeit dafür finden, wie man auch Speicherstände so einfach übertragen kann, dann lohnen sich digitale Käufe mehr als je zuvor. Hier könnt ihr euch den angesprochenen Abschnitt durchlesen:


    Zitat

    Dein Nintendo-Account enthält deine Nintendo eShop-Einkaufshistorie und dein derzeitiges Guthaben. Durch das Wiederverbinden mit deinem Nintendo-Account nach der Initialisierung der Konsole, wird es möglich sein, jegliche Software oder DLCs, die mit diesem Account gekauft wurden, wieder herunterzuladen. (Software, die eingestellt wurde, könnte in manchen Fällen nicht mehr zum Download verfügbar sein.)




    Quelle: YouTube | Twitter