Beiträge von lasagne

    Das eine schließt das andere ja nicht aus, zumal da ja völlig andere Studios involviert sind. Ich bin mir sicher, dass auch noch mehr in der Form von Link's Awakening erscheinen wird, vermutlich dann nach dem Sequel zu Breath of the Wild.

    Durch diese Ports würden andere Zelda-Spiele für Switch zwar nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlicher meiner Meinung nach schon. Nintendo scheint ja die Strategie zu verfolgen, in der Regel ein Spiel mit Zelda-Bezug (neues Hauptspiel, Remake, Remaster oder Spin-Off) pro Jahr herauszubringen. Deswegen besteht schon die Möglichkeit, dass Nintendo ein oder sogar zwei Kalenderjahre durch diese Ports als "belegt" ansieht und deswegen für diese Jahre keine anderen Zelda-Spiele in Auftrag gegeben hat. Die anderen potenziellen Zelda-Entwickler wie Grezzo oder das evtl. noch existierende 2D-Zelda-Team bei Nintendo EPD würden in dieser Zeit natürlich trotzdem an irgendetwas arbeiten, nur nicht unbedingt an Zelda.


    Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn mal wieder ein kleinerer neuer Zelda-Hauptteil erscheint, und finde es sehr schade, dass das in den über fünf Jahren seit Breath of the Wild noch nicht passiert ist. Von den in dieser Pause erschienenen Zelda-Spielen hat mich nur das Link's Awakening-Remake überzeugt und auch das hat abseits der wunderbaren Grafik und der Kammerlabyrinthe wenig Neues geboten. Da vor BotW kleinere Zelda-Hauptteile ziemlich regelmäßig erschienen sind, ist die Sorge, dass diese Spiele im Veröffentlichungsplan durch Remakes, Remaster und Spin-Offs hinausgezögert oder ersetzt wurden, meiner Meinung nach auch begründet. Deswegen kann ich mich nicht über Ports freuen, die ein solches Spiel möglicherweise noch weiter hinauszögern oder sogar gänzlich ersetzen.

    Zitat von Niels Uphaus

    Wusstet ihr, dass alle drei HD-Remasters der Zelda-Klassiker The Wind Waker, Twilight Princess und Skyward Sword nicht in Japan, sondern in Australien entwickelt wurden?

    So ganz stimmt das meines Wissens nicht: The Wind Waker HD wurde intern bei Nintendo entwickelt, wie unter anderem aus den Credits ersichtlich wird. Dort tauchen außerhalb der Kategorie "Special Thanks" keine externen Entwicklerstudios und insbesondere nicht Tantalus auf.


    Gänzlich ausschließen kann man Switch-Ports der Wii U-Zelda-Remaster nach dieser Nachricht aber nicht. Tantalus wäre sicherlich ein geeigneter Entwickler für diese Ports, aber Nintendo könnte diese Arbeit auch an ein anderes Studio ausgelagert haben. Immerhin unterscheidet sich die Arbeit, die für diese Switch-Ports notwendig sein wird, von den bislang von Tantalus durchgeführten Arbeiten an TPHD und SSHD, da vermutlich keine wesentlichen Grafik-Verbesserungen oder Gameplay-Optimierungen gegenüber den bisherigen Remastern kommen würden.


    Ich persönlich wünsche mir jedenfalls, dass The Wind Waker HD und Twilight Princess HD nicht auf Switch portiert werden, da mich diese Ports als Wii U-Besitzer absolut nicht interessieren würden und ich stattdessen lieber andere Zelda-Spiele wie ein neues 2D-Zelda oder ein Oracle of Ages/Seasons-Remake sehen würde. Aber es gibt offensichtlich viele Zelda-Fans, die die Switch-Ports der HD-Remaster gerne spielen würden, also sei es ihnen gegönnt, falls sie doch kommen.

    Ich frage mich, ob die Verschiebung von Xenoblade Chronicles 3 und die mögliche Verschiebung von Splatoon 3 durch die Verschiebung des Mario-Films ausgelöst wurden oder zumindest etwas damit zu tun haben. Der Zusammenhang ist mir zwar noch nicht klar, aber vielleicht werden wir schlauer, wenn in den nächsten Monaten weitere Spiele für dieses Jahr und die erste Hälfte des nächsten Jahres angekündigt werden.


    Der Start wurde passend zum release vom Super Mario Odyssey-Nachfolger verschoben, mehr sage ich dazu nicht ;)

    Ich hatte auch schon länger vermutet, dass ein großes neues Mario-Spiel zusammen mit dem Mario-Film herauskommen würde, aber mit dieser Verschiebung würde ein solches Spiel nach aktuellem Stand nicht weit entfernt vom Nachfolger zu Breath of the Wild erscheinen. Möchte Nintendo so große Spiele so nah beieinander veröffentlichen? Vielleicht erscheint das Mario-Spiel ja doch noch dieses Jahr?


    Betrifft uns in Europa ja zum Glück nicht. Wir waren ja glaub eh später wegen der Lokalisierung angesetzt.

    Der Film hätte auch in Europa noch 2022 erscheinen sollen, wie z. B. in der Nintendo Direct vom 24. September 2021 gesagt wurde. Jedenfalls ist es bei großen Filmen meines Wissens die Regel, dass sie in Europa und den USA ungefähr zeitgleich starten. So ist das ja auch bei den meisten Videospielen, obwohl aufgrund der Lokalisierung die englische Version oftmals früher fertig sein könnte.

    DAS ist die normale Verwendung der Familienmitgliedschaft und eben nicht das hier immer angepriesene, geduldete und eigentlich nach AGB ausgeschlossene Verwenden über mehrere Haushalte.

    Aus ernsthaftem Interesse: Kannst du die Stelle in den AGBs verlinken, in denen diese Verwendung der Familienmitgliedschaft ausgeschlossen ist? Mit dem Namen "Familienmitgliedschaft" und dem Marketing dazu ist natürlich klar, wozu diese Mitgliedschaft gedacht ist, aber meines Wissens wird nirgendwo explizit eine Verwandtschaft der Mitglieder einer Familiengruppe oder das Leben im selben Haushalt gefordert.

    Ness

    Nun, es gibt halt zwei gängige Definitionen dafür, welche Zeiträume genau mit den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gemeint sind: Die astronomischen und die meteorologischen Jahreszeiten. Das hat nichts mit "astrologischen Aspekten" zu tun, sondern es geht in diesem Fall einfach um die Frage, ob der Sommer am 22. September oder am 31. August endet.

    Und wenn Nintendo Splatoon 3 für Sommer 2022 ankündigt und es dann am 9. September erscheint, ist es nicht weit hergeholt, daraus zu schließen, dass Nintendo diesen Tag noch zum Sommer zählt und sich somit nach den astronomischen Jahreszeiten richtet.


    Ich gebe aber gerne zu, dass dieser Teil meines ursprünglichen Beitrags ziemlich spekulativ ist, da im Marketing teilweise bewusst ungenau definierte Zeiträume verwendet werden (wann genau endet z. B. "Anfang 2022"?) und sich durch Verschiebungen immer noch etwas an den Plänen ändern kann. Ich fand es trotzdem wichtig, dieses kleine Indiz, das gegen eine Veröffentlichung vom Nachfolger zu BotW am 3. März 2023 spricht, im ursprünglichen Beitrag zu teilen.

    Aus dieser Ankündigung lese ich erstmal zwei Dinge, die nicht direkt mit Splatoon 3 zu tun haben:


    Einerseits ist dieses Gameplay-Video nach dem Trailer zu Fire Emblem Warriors: Three Hopes vom 12. April und dem Trailer zur Verschiebung nach vorne von Xenoblade Chronicles 3 nun schon die dritte größere Ankündigung von Nintendo innerhalb von kurzer Zeit.

    Warum hat man sich diese Ankündigungen nicht für eine große Nintendo Direct im typischen E3-Zeitraum aufgespart? Bei Three Hopes und Xenoblade Chronicles 3 kann ich noch verstehen, dass man diese Ankündigungen früher tätigen wollte, da der typische E3-Zeitraum zu knapp vor den Erscheinungsdaten gewesen wäre. Aber bei Splatoon 3 gab es meiner Meinung nach keinen Grund, nicht bis dahin zu warten. Ich sehe diese Ankündigung deswegen als Indiz dafür, dass wir vielleicht keine große Nintendo Direct Anfang bis Mitte Juni bekommen. Ich bin diesbezüglich trotzdem noch optimistisch, aber die Chancen stehen jetzt schlechter, wie ich finde.


    Zweitens könnte uns der Erscheinungstermin zeigen, welchen Zeitraum Nintendo unter dem angekündigten Termin "Sommer 2022" und somit unter Jahreszeiten allgemein versteht: Der 9. September liegt nämlich im astronomischen Sommer, der vom 21. Juni bis zum 22. September geht, aber nicht im meteorologischen, der die Monate Juni, Juli und August vollständig umfasst. Aus dieser Verwendung der astronomischen Jahreszeiten können wir auch schließen, dass der Nachfolger zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild vermutlich nicht zum sechsten Jubiläum des Vorgängers am 3. März 2023 erscheint, da der Frühling astronomisch erst am 20. März beginnt. Wie wir an Xenoblade Chronicles 3 gesehen haben, sind Verschiebungen nach vorne bei Nintendo aber möglich. Außerdem könnte es sein, dass sich Nintendo doch nach den meteorologischen Jahreszeiten richtet und die in diesem Fall heute mit dem Erscheinungsdatum angekündigte Verschiebung einfach nicht an die große Glocke hängen wollte.


    Nun noch kurz zum Gameplay-Material selbst: Es sieht ziemlich gut, aber weiterhin sehr ähnlich wie der Vorgänger Splatoon 2, also eher wie eine Erweiterung dazu aus. Allerdings könnte es auch sein, dass sich dieser Eindruck nur beim Zusehen auftut und man im Spiel selbst dann doch einen großen Unterschied erlebt. Mich würde eine hohe Ähnlichkeit zu Splatoon 2 im normalen Revierkampf-Modus aber auch nicht stören, wenn im Gegenzug einerseits neue Multiplayer-Modi eingeführt oder bestehende stark überarbeitet werden und andererseits der Einzelspieler-Modus eine völlig neue Erfahrung bietet.

    Ich habe einen interessanten Unterschied zwischen den verschiedenen Versionen des gestrigen Trailers gefunden. In der deutschen Version wird ab Minute 2:18 eingeblendet: "Stelle dich dem Bleichen Dämon..." Und kurz danach: "...einer Söldnerin, die aus den Annalen der Geschichte hätte verschwinden sollen". Mit der Söldnerin ist also der Bleiche Dämon bzw. Byleth gemeint. In der US-amerikanischen Version steht dort jedoch: "Challenge the Ashen Demon..." und "...as a mercenary who was meant to fade into the waves of history." Übersetzt steht da also fast das gleiche, aber durch das zusätzliche "as" bzw. auf Deutsch "als" ist hier gemeint, dass Shez aus den Annalen der Geschichte hätte verschwinden sollen.

    Ein einfacher Übersetzungsfehler in der deutschen Version? Wohl nicht, denn die britische Version entspricht mit "Challenge the Ashen Demon..." und "...a mercenary who was meant to fade from the pages of history" auch dieser Version.


    Die amerikanische Variante der Spruchs scheint erheblich besser zur Geschichte zu passen, deswegen nehme ich an, dass auch nur die richtig ist. Wenn dem so ist, finde ich es bemerkenswert, dass dieser prominent platzierte Fehler dem europäischen Übersetzungs- und/oder Marketing-Team durchgerutscht ist.

    Nichtsdestotrotz hat mir der Trailer sehr gefallen und ich freue mich als großer Fan von Fire Emblem: Three Houses schon sehr auf das Spiel, obwohl ich es mir aufgrund des Warriors-Gameplays wohl nicht zulegen werde. Ich hoffe, ich finde eine gute Möglichkeit, trotzdem die Geschichte(n) zu erleben.

    Der Trailer ist inzwischen auch auf Deutsch verfügbar:

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    BANJOKONG

    In Bezug auf Medienfreiheit gibt es zwischen Ländern wie den Vereinigten Staaten und Japan auf der einen Seite und China und Saudi-Arabien auf der anderen Seite doch einen erheblichen Unterschied, der sich auch auf solche Übernahmen auswirken könnte.


    Abgesehen davon sehe zumindest ich aber auch die großen Übernahmen, die in letzter Zeit vor allem von Microsoft getätigt wurden, sehr kritisch. Meiner Meinung nach profitiert die Videospielbranche von der Unabhängigkeit großer Publisher.

    Das ist nach der Verschiebung des Nachfolgers zu Breath of the Wild eine weitere enttäuschende Nachricht. Leider wissen wir aus 2020, dass damit eine Nintendo Direct im Juni diesen Jahres, also im üblichen E3-Zeitraum, alles andere als gesichert ist (wobei die Corona-Maßnahmen damals vermutlich auch Nintendos eigenes Marketing durcheinandergebracht haben).


    Ich hoffe nun auf zwei Dinge: Einerseits würde ich gerne etwa im üblichen E3-Zeitraum, in welcher Form auch immer, endlich mal den ersten umfangreichen Einblick in den BotW-Nachfolger erhalten, auf den ich schon seit der E3 letztes Jahr warte. Andererseits hoffe ich, dass hiermit nicht das endgültige Ende der E3 besiegelt ist und die Veranstaltung irgendwann zumindest den Großteil der früheren Bedeutung zurückerlangen kann. Es war jedes Mal schön, so viele große Ankündigungen nah beieinander zu haben, ohne beim Schauen andauernd von anderen Werbeblöcken abgelenkt zu werden.

    Meine Theorie ist: An dem Zelda-Spiel arbeitet nur ein vergleichsweise recht kleines Team, weil der große Teil des Zelda-Teams an einem brandneuen Zelda-Spiel für die „Switch 2" arbeitet – und das erfordert Zeit und vor allem viel Arbeit. Wenn BotW 2 im Frühjahr erscheinen wird, dann wird die Switch bereits sechs Jahre alt sein. Kannst du dir wirklich vorstellen, dass das nächste Zelda-Spiel dann erst 2027 oder 2028, also 5-6 Jahre nach BotW2, erscheinen wird? Dann müsste der Switch-Nachfolger, der vielleicht 2024 erscheinen wird, jahrelang ohne ein brandneues Zelda-Spiel auskommen. Und das kann ich mir nicht vorstellen, weil Zelda eben auch für Konsolenverkäufe sorgt. Daher muss Nintendo aktuell eigentlich bereits an einem brandneuen Zelda-Spiel arbeiten.

    Interessante Theorie, die vieles erklären würde! Ich vermute allerdings, dass Nintendo den Switch-Nachfolger, wenn er 2024 oder 2025 erscheint, tatsächlich die ersten paar Jahre ohne komplett neues 3D-Zelda auskommen lassen wird. So haben sie es ja bereits bei der Wii U gemacht und so wäre es auch bei Wii und Switch passiert, wenn man den jeweils eigentlich nur für die letzte Konsole geplanten Zelda-Titel nicht noch für eine Veröffentlichung auf beiden Konsolen zurückgehalten hätte. Für Konsolenverkäufe des Switch-Nachfolgers an Zelda-Fans könnten stattdessen auch andere (Zelda-)Spiele oder verbesserte Ports von Spielen wie dem BotW-Nachfolger bzw. eine Rückwärtskompatibilität zu diesen Spielen sorgen.


    Ob deine Theorie doch stimmt, werden wir vermutlich besser beurteilen können, wenn wir mehr vom BotW-Nachfolger und dessen neuen Inhalten sehen. Wenn das Spiel weniger Neues bietet, als wir das von bisherigen 3D-Zeldas gewohnt sind, hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit Recht. Mit Sicherheit werden wir das ärgerlicherweise aber erst in ein paar Jahren sagen können.

    Nach dieser enttäuschenden Ankündigung stört es mich doch, dass Nintendo auf der E3 letztes Jahr 2022 als Erscheinungsdatum genannt hat. Natürlich können wir den Grund der Verschiebung nicht mit Sicherheit wissen, aber die Vermutung, dass das Spiel aufgrund der hohen Anzahl großer Titel verschoben wurde, die (auch) 2022 und insbesondere am Ende des Jahres erscheinen soll(t)en, liegt doch sehr nahe. Das wäre an sich auch in Ordnung, aber Nintendo wird der Großteil dieser 2022er-Titel, insbesondere natürlich die für die Switch erscheinenden, schon letztes Jahr bekannt gewesen sein. Ich halte es deswegen für gut möglich, dass Nintendo bereits letztes Jahr mit einem Release in 2023 gerechnet und uns auf der E3 angelogen hat, um nicht wieder kein Datum oder 2023 nennen zu müssen, was beides viele Fans enttäuscht hätte.


    Aber ich bin mir mit dieser Vermutung noch nicht sicher und kann deswegen auch nicht wirklich sauer sein. In jedem Fall wäre es sehr schön, wenn stattdessen ein anderes großes Nintendo-Spiel zum Ende des Jahres erscheint. Fünf Jahre nach Super Mario Odyssey könnte das nächste 3D-Mario fertig sein, obwohl mit Bowser's Fury ein kleineres Überbrückungsspiel erschienen ist. Das würde gut zum geplanten Mario-Kinofilm passen.


    Zurück zur Verschiebung: Wenn wir annehmen, dass sie tatsächlich wie behauptet aus entwicklungstechnischen Gründen erfolgt, wird das Rätsel darum, warum der Nachfolger zu Breath of the Wild so viel Entwicklungszeit benötigt, nur noch größer. Der Zeitabstand zwischen den Erscheinungsdaten von BotW und dem Nachfolger ist nun mindestens acht Monate länger als der Abstand zwischen Skyward Sword und BotW, obwohl man bei einem Nachfolger, der anscheinend viel vom Erstling übernimmt, eine kürzere Entwicklungszeit erwarten würde. Außerdem wurden zwischen Skyward Sword und BotW noch zwei kleinere neue Zelda-Hauptableger vom Zelda-Team entwickelt und veröffentlicht (A Link Between Worlds und Tri Force Heroes für den 3DS), während wir diesbezüglich zwischen BotW und dem Nachfolger noch bei Null stehen. Ich habe die Entwicklungssituation der Zelda-Reihe bereits einmal im Thread zum BotW-Nachfolger analysiert und darüber spekuliert (gerne über den Link im Zitat ganz lesen) und bleibe bei denselben Vermutungen:

    Hat Nintendo die Arbeit an Zelda-Inhalten zugunsten anderer Spiele bewusst zurückgefahren? Ist schon länger ein 2D-Spiel oder ein anderer Zelda-Hauptteil in Entwicklung? Gab es größere Probleme mit der Arbeit am BotW-Nachfolger und/oder anderen Zelda-Projekten? Ist der Nachfolger zu BotW noch ambitionierter und umfangreicher als das Ursprungsspiel, sodass er mehr Entwicklungszeit erfordert?

    Die Corona-Maßnahmen können und werden vermutlich auch einen Einfluss gehabt haben, sind aber meiner Einschätzung nach nicht genügend, um die lange Wartezeit alleine zu begründen.


    Nun ja, nach der E3 werden wir sicherlich mehr wissen. Es ist ja nicht nur so, dass wir dann höchstwahrscheinlich einen umfangreichen Einblick in den Nachfolger zu BotW erhalten, sondern es besteht auch die realistische Chance, dass ein weiteres Zelda-Spiel angekündigt wird. Auch wenn es sich dabei nur um Ports von Wind Waker und Twilight Princess handeln würde, die mir persönlich ziemlich egal wären, könnte man den Kommentaren hier nach viele Zelda-Fans damit zufriedenstellen.

    Ich stehe zwischen den Optionen "Nintendo sollte viele Spiele Jahre zuvor ankündigen" und "Ich finde es okay, wenn Nintendo wenige ausgewählte Highlights auch mal ein bis zwei Jahre vorher ankündigt" und habe mich in der Umfrage für erstere entschieden, um mehr aus Masse herauszustechen. Mein Standpunkt dazu ist, dass Nintendo zwar die meisten großen Spiele 3 bis 18 Monate vor Release ankündigen sollte, ich es aber gut finde, sichere Informationen zu ausgewählten Highlights zu haben, die möglicherweise weit nach diesem Zeitraum erscheinen.


    Ich muss auch sagen, dass ich in vielen Fällen die Kritik an frühen Ankündigungen nicht teilen kann. Betrachten wir Metroid Prime 4, insbesondere die Zeit vor der Ankündigung von Metroid Dread: Hätten Metroid-Fans sich besser gefühlt, wenn kein Teil der Reihe für die Switch in Aussicht gewesen wäre, wenn nach mäßig erfolgreichen 3DS-Teilen die realistische Gefahr bestünde, dass eine ihrer Lieblingsvideospielreihen endgültig abgesägt worden wäre, um das Schicksal von F-Zero zu teilen?

    Klar, inzwischen ist die Vorfreude bei vielen nahe dem Nullpunkt und die Überraschung und Freude über das erste Gameplay wird aufgrund der frühen Ankündigung etwas geringer ausfallen. Aber wird das nicht durch die Überraschung bei der ursprünglichen Ankündigung und die jahrelange Gewissheit, dass ein neuer Prime-Hauptteil auf der Switch erscheinen wird, mehr als ausgeglichen? Man darf nicht vergessen, dass die Vorfreude zu Metroid Prime 4 auch bzw. erst recht nicht vorhanden wäre, wenn man das Spiel bislang nicht ankündigt hätte.

    Außerdem: Wer sagt uns, dass Metroid Prime 4 ohne die frühe Ankündigung überhaupt noch geplant wäre? Wir wissen, dass die Entwicklung um die Jahreswende 2018/19 neu gestartet wurde. Vielleicht hat man diesen erneuten Entwicklungsversuch nur gewagt, weil man das Spiel bereits angekündigt hatte. Nehmen wir an, dass dem so ist: Sind diejenigen, welche die frühe Ankündigung des Spiels kritisieren, dann weiterhin gegen sie?


    Als nächstes zum Nachfolger zu Breath of the Wild: Ein Argument gegen frühe Ankündigungen, das ich in vielen Fällen auch gerne akzeptiere, ist dass durch die lange Wartezeit bei vielen Fans eine enorme Erwartungshaltung aufgebaut wird, der das letztendliche Spiel womöglich nicht gerecht werden kann. Dadurch kann der Spielspaß getrübt werden, obwohl einem das Spiel ohne diese Erwartungshaltung vielleicht gut gefallen hätte. Aber beim BotW-Nachfolger zählt dieses Argument meiner Meinung nach nicht, da die meisten Fans basierend auf dem bisherigen Veröffentlichungsrhythmus großer Zelda-Teile inzwischen, fünf Jahre nach BotW, ohnehin einen neuen Hauptteil erwartet hätten. Wäre die Erwartungshaltung nicht vielleicht sogar noch größer, weil wir z. B. eine völlig neue Spielwelt erwarten würden?

    JahJah192

    Viele Spiele herauszubringen, bringt praktisch gar nichts, um in dieser Rangliste gut abzuschneiden, da hierfür hauptsächlich der durchschnittliche Metascore relevant ist. Dazu habe ich bereits etwas in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema geschrieben (hier).


    Wenn diese Liste stimmt,

    https://www.metacritic.com/company/microsoft-game-studios

    dann sind in die Bewertung von MS für 2021 genau 2 (In Worten: ZWEI) Spiele eingeflossen.

    Leider stimmt die Liste nicht ganz, da die Xbox Game Studios noch dazukommen und ein gezähltes Spiel (Microsoft Flight Simulator für Xbox Series X) aus irgendeinem Grund in keiner der Listen vorkommt. Für die volle Liste gezählter Spiele von Microsoft verweise ich gerne ein weiteres Mal auf meinen letzten Beitrag:

    Mit nur fünf gezählten verschiedenen Spielen (also ohne Mehrfachzählung von Ports) haben sie gerade mal die Mindestmenge an Spielen herausgebracht, die erforderlich ist, um überhaupt auf die Liste zu kommen. Allerdings haben alle fünf dieser Spiele (Forza Horizon 5, Flight Simulator für Series X, Psychonauts 2, Halo Infinite und Age of Empires IV) auf Metacritic enorm gut abgeschnitten, sodass sie mit 346 Punkten meines Wissens mehr Punkte erreicht haben als je ein Publisher zuvor.

    Bei Nintendo scheint die Metacritic-Liste veröffentlichter Spiele für 2021 hingegen vollständig zu sein, zumindest komme ich ohne das nicht gezählte Mobile-Spiel Pikmin Bloom auf genau 18 Einträge mit Metascore, was der Angabe auf der Detailseite zu Nintendos Ergebnis in dieser Rangliste (hier) entspricht.

    Auch wenn diese Rangliste durchaus einen Wert hat, ist es meiner Meinung nach eine deutliche Schwäche, dass die Anzahl veröffentlichter Spiele sich in der Praxis nicht positiv auf die Punktzahl auswirkt. Tatsächlich hat man sogar oft einen Vorteil, wenn man wenig Spiele veröffentlicht, wofür Microsoft dieses Jahr wohl das beste Beispiel ist: Mit nur fünf gezählten verschiedenen Spielen (also ohne Mehrfachzählung von Ports) haben sie gerade mal die Mindestmenge an Spielen herausgebracht, die erforderlich ist, um überhaupt auf die Liste zu kommen. Allerdings haben alle fünf dieser Spiele (Forza Horizon 5, Flight Simulator für Series X, Psychonauts 2, Halo Infinite und Age of Empires IV) auf Metacritic enorm gut abgeschnitten, sodass sie mit 346 Punkten meines Wissens mehr Punkte erreicht haben als je ein Publisher zuvor.


    Um das Problem deutlicher zu machen: Wenn zusätzlich z. B. Halo 2: Anniversary für PC, welches einen Metascore von 71 erreicht hat, letztes Jahr anstatt 2020 erschienen wäre, dann hätte Microsoft nach meiner Rechnung 20,8 Punkte weniger bekommen, da diese Veröffentlichung den durchschnittlichen Metascore und die Rate an guten Spielen (75+) runtergezogen hätte.

    Und noch deutlicher: Wenn Nintendo in der Rangliste für dieses Jahr gewinnen möchte, sollten sie alle für dieses Jahr noch geplanten Titel außer Kirby und das vergessene Land, Bayonetta 3 und den BotW-Nachfolger streichen. Zusammen mit Pokémon-Legenden: Arceus und Triangle Strategy kämen sie so auf die geforderten fünf Titel. Alle anderen Spiele, außer vielleicht Xenoblade Chronicles 3, würden die Gesamtpunktzahl meiner Einschätzung nach runterziehen.


    Meiner Meinung nach sollte zumindest die Veröffentlichung weiterer guter Spiele (75+) niemals für eine niedrigere Gesamtpunktzahl sorgen. Das könnte z. B. dadurch erreicht werden, dass beim durchschnittlichen Metascore immer nur die fünf besten Spiele gezählt werden.

    Das heißt EPD ist eher mit Insomniac oder den kanadischen Ubisoft Studios vergleichbar. Immer noch nicht perfekt, weil Nintendo halt ne andere Situation hat (gerade mit Hardware), aber weitaus besser als mit den Studios Hinter Horizon oder God of War.

    Ich wollte keine ganzen Studios miteinander vergleichen, sondern die Entwicklung einzelner Spielereihen. Und dieser Vergleich wird meiner Meinung nach nur noch schwieriger, wenn man nicht nur auf einer, sondern auf beiden Seiten keine genauen Informationen darüber hat, wie die Entwickler auf die verschiedenen Projekte des Studios verteilt wurden.

    Den Vergleich zwischen Zelda und anderen Spielereihen habe ich ursprünglich deswegen gebracht, um zusätzlich zum Haupt-Vergleich zwischen der Wartezeit auf BotW und der auf den Nachfolger auch zu berücksichtigen, dass sich die Entwicklung von Videospielen im Laufe der Jahre verändert und die Pandemie auch einen erheblichen Einfluss darauf gehabt hat.


    Das Problem ist, dass das letzte neue klassische 3D Zelda mit Skyward Sword nun 11 Jahre her ist. Das heißt man kann es nicht überprüfen. Dennoch bin ich der Meinung, dass die klassische 3D-Formel ein bisschen Lack gelassen hat. Ich glaube nicht, dass ein klassisches 3D Zelda jetzt total schlecht ankommen würde, aber es spielt dennoch in einer anderen Liga als Breath of the Wild.

    Ich glaube, du hast mich da nicht ganz richtig verstanden. Ich habe nie gemeint, dass der Nachfolger zu Breath of the Wild so ähnlich sein muss wie die 3D-Zeldas vor Breath of the Wild, um erfolgreich zu sein. Mir ging es nur darum, dass bislang alle 3D-Zeldas bei Kritikern und Fans enorm gut angekommen sind (mit leichten Vorbehalten bei Skyward Sword) und ich mir wünsche, dass der Nachfolger zu BotW dies ebenfalls schafft. Und ich denke, dass das Spiel dafür eigenständig sein bzw. seine eigene Identität entwickeln muss, die ich in den bisherigen Trailern noch nicht ganz erkennen kann.


    Die Zelda-Fans, die könnte man meiner Meinung nach noch am einfachsten erreichen. Einerseits, in dem man mehr alte Zelda-Elemente in BOTW einbaut. Vor allem mehr Storys und Dungeons sowie mehr Items, die im Laufe des Spiels das Gameplay verändern. Oder man macht einfach ein neues 3D Zelda mit der klassischen Formel. Immerhin gab es das seit Skyward Sword und somit seit 2011 nicht mehr. Ich finde immer noch, dass die Zelda Tech-Demo von der E3 2011 wirklich cool aussah und dass ein klassisches 3D Zelda in der Optik gerade sehr viel Potenzial hätte, was vor allem die klassischen Zelda-Fans sehr begeistern würde.

    Wenn man wirklich nur die Fans der klassischen 3D-Zeldas erreichen wollte, dann wäre das wohl nicht so schwer, ja. Aber mit dem Erfolg, den man mit Breath of the Wild erzielt hat, sowohl bei den Verkaufszahlen als auch bei der Weiterentwicklung der Zelda-Reihe, wird man wahrscheinlich auch in Zukunft nicht wieder zur klassischen Formel zurückgehen. Ich denke, man wird mit dem Nachfolger zu Breath of the Wild erstmal einen Mittelweg zwischen den klassischen 3D-Zeldas und BotW gehen. Das wurde sogar in einem Entwicklerinterview angedeutet, was vielleicht noch nicht alle gesehen haben:

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    (Obwohl, jetzt wo ich mir das nochmal genauer anschaue... Meinte Aonuma vielleicht einen Mittelweg zwischen BotW und neuen Ideen?)


    Was die Zeit nach dem BotW-Nachfolger angeht, erwarte ich erstmal einen kleineren Hauptteil. Vielleicht einen 2D-Titel, vielleicht in Zusammenarbeit mit Grezzo? Mit einem solchen Spiel könnte man sicherlich auch viele der klassischen Zelda-Fans überzeugen. Über den nächsten großen Hauptteil möchte ich noch nicht spekulieren. Wahrscheinlich werden bis dahin noch mindestens fünf Jahre vergangen, eine neue Nintendo-Konsole veröffentlicht und auch ein paar führende Entwickler gewechselt worden sein. Da ist meiner Meinung nach fast alles möglich.

    Antiheld

    Erstmal zum Waffensystem: Perfekt ist das Waffensystem aus BotW nicht, das ist klar. Ich kann die von dir genannten Kritikpunkte auch vollkommen nachvollziehen. Aber das sind meiner Meinung nach keine Schwächen, die man mit einer Reparaturmechanik beheben kann. Stattdessen könnte man hier mit Balancing-Änderungen und evtl. verschiedenen Schwierigkeitsgraden entgegenwirken, was ich mir auch wünsche. Darüber hinaus finde ich die Idee mit den antiken Scherben ebenfalls großartig, deswegen habe ich sie ja auch verlinkt.


    Da unterschätzt du Corona sehr. Je nach Branche kann es Teams Jahre zurückwerfen.

    Natürlich könnte es sein, dass ausgerechnet die Zelda-Entwicklung besonders hart von den Pandemie-Maßnahmen getroffen wurde, aber wenn ich versuche, die Lage in der gesamten Videospielbranche einzuschätzen, kommen die von mir geschätzten "paar Monate", die von mir aus auch gerne bis zu sechs sein können, ganz gut hin. Es sind zwar einige Spiele verschoben worden, aber sehr viele auch pünktlich erschienen. Auf jeden Fall werden die Zelda-Entwickler nicht einfach ein ganzes Jahr Urlaub gemacht haben. Eine realistischere und meiner Meinung nach schon recht pessimistische Schätzung ist, dass die Entwickler insgesamt etwa einen Monat gar nicht und dann ein ganzes Jahr lang nur mit 2/3 der normalen Produktivität gearbeitet haben. Damit käme man auf fünf verlorene Monate. Mir ist durchaus klar, dass man die genauen Auswirkungen nicht so einfach berechnen kann, aber für eine grobe Schätzung geht das meiner Meinung nach in Ordnung. Wenn du jedoch echte Anhaltspunkte dafür hast, dass die Videospielentwicklung in bestimmten Fällen noch viel stärker durch die Pandemie-Maßnahmen beeinträchtigt wurde, gucke ich mir die gerne an.


    Naja man muss aber auch sagen, dass die Zeit auch kürzer ist. Denn auch wenn Spiele, die du genannt hast, intern sind, kann man meiner MEinung nach nur 3D-Zelda mit 3D Zelda vergleichen. Zwischen Twilight Princess und Skyward Sword lagen 5 Jahre. Zwischen Skywars Sword und Breath of the Wild lagen 6 Jahre. Nun ist man im HD-Zeitalter und auch ist das Spiel Open World und daher extrem viel aufwendiger. Da dann bei 5 Jahren zu bleiben ist schon eine sehr starke Verkürzung.

    Das gilt jedoch nur, wenn man ausschließlich auf die Erscheinungsjahre guckt. Breath of the Wild ist aber Anfang 2017, genauer gesagt am 3. März, erschienen und hätte vielleicht noch, wie zwischenzeitlich angekündigt, 2016 veröffentlicht werden können, wenn man es nicht noch auf die Switch portiert hätte. Deswegen lagen zwischen Skyward Sword und BotW keine 6 Jahre, sondern nur 5 Jahre und 3,5 Monate, während zwischen BotW und dem Nachfolger mindestens 5 Jahre und 7 Monate liegen werden, wenn wir von einer Veröffentlichung ab Oktober 2022 ausgehen.


    Guerilla Games entwickelt nur Horizon und Sony Santa Monica nur God of War. Monolith unterstützt zwar auch bei anderen Spielen aber als komplett eigene Projekte haben die nur Xenoblade. Nintendo EPD macht aber ganz viele andere Dinge. Daher ist die Situation meiner Meinung nach nicht so vergleichbar.

    Dieses Argument gilt aber für jedes von Nintendo EPD entwickelte Spiel, sodass man demnach überhaupt keine Vergleiche mit anderen Spielereihen und -Studios ziehen könnte, was meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll wäre. Jedenfalls hat Zelda eine feste Produktionsgruppe innerhalb von EPD.


    Aber ich glaube du unterschätzt wie gut so ein Spiel ankommen würde bzw. überschätzt wie gut die anderen 3D Zeldas ankommen.

    Ich hatte bei den anderen 3D-Zeldas nur gemeint, wie sie bei ihrer Erstveröffentlichung angekommen sind, und dass ich hoffe, dass der Nachfolger zu BotW daran anküpfen kann. Wenn wir auf Metacritic schauen, bedeutet das einen Metascore von etwa 95. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man einen solchen Metascore nicht mit einem BotW+ erreichen kann, sondern der Nachfolger sich dafür, genau wie alle 3D-Zeldas vorher, in gewisser Weise "neu erfinden" muss.


    Ich finde neben einem Upgrade/Reparier Feature sollte die pure Gewalt auch einen Platz finden.


    Wieso kann ich bspw. einen Moblin nicht einfach schlagen oder treten?

    Dies wäre eine permanente, schwache Waffe, die man bspw. per Handschuhe verbessern könnte.


    Oder wenn man wie die Gegner auch einfach einen Kiesel aus dem Boden wühlen könnte (mit einem Delay als "Schwäche") um damit die Gegner zu bewerfen.


    Das würde mir bspw. schon reichen um Kisten usw. zu zerstören und dafür nicht meine wertvollen Waffen zu verschwenden.

    Eine interessante Idee, die ich mir auch gut für den Nachfolger zu BotW vorstellen kann. Ich finde aber, dass man mit den Modulen des Shiekah-Steins, insbesondere den Bomben, bereits in BotW eine Art permanenter Waffen hat. Damit lassen sich ja auch Erze abbauen, Kisten zerstören und Bäume fällen. Ich denke auch, dass es pure Absicht von den Entwicklern ist, dass bei der Verwendung von Bomben für die ersten beiden Aufgaben die freigelegten Items wild durch die Luft fliegen. Damit wird man häufig vor die Entscheidung gestellt, ob man etwas Waffenhaltbarkeit verbrauchen oder man mit dem Risiko, dass einige zu weit wegfallen, nach den Items suchen möchte.


    Ganz ehrlich ich will nicht in Aonumas Haut stecken. Gefühlt lastet auf dem Spiel alles was Nintendos Qualitätsanspruch angeht, alles was die Switch ausmacht. Es muss besser sein als der Vorgänger und sich dabei aber nicht verlieren. Ich bin immer noch sehr nachdenklich wie sie das niteinander vereinbaren wollen.

    Für diesen Druck hat man aber auch selbst gesorgt. Wenn man den Nachfolger zu BotW weniger ambitioniert angegangen wäre, also wirklich "nur" das bereits erwähnte BotW+ angepeilt hätte, dann hätte man das Spiel vielleicht schon 2020 herausbringen können. Und zu dem Zeitpunkt wären die meisten Zelda-Fans damit wohl zufrieden gewesen. Jetzt, wo wir auf den Nachfolger schon mindestens so lange warten wie auf ein völlig neues Zelda-Spiel, ist die Erwartungshaltung natürlich größer.

    Teil 1 – Ist eine Reparaturmechanik für Waffen im Nachfolger zu Breath of the Wild sinnvoll?

    so müsste das waffensystem überarbeitet werden. waffen dürfen gerne kaputt gehen und sich abnutzen, sollten aber generell etwas länger halten und auch reparierbar sein. So würde man auch seltenere/bessere waffen eher nutzen anstatt diese aufzuheben, da man weiß, man könnte nach dem kampf z.b. zum schmied gehen um sie erneuern zu lassen.

    Die Idee, das Waffensystem von Breath of the Wild im Nachfolger um eine Reparaturmechanik zu ergänzen, habe ich ich jetzt schon sehr häufig gehört. Aber nachdem ich mir selbst Gedanken dazu gemacht und weitere Ideen von anderen Leuten gehört habe, bin ich zu der Meinung gelangt, dass sich eine solche Mechanik nur schwer so umsetzen lässt, dass sie das Spielprinzip sinnvoll erweitert. Insbesondere befürchte ich, dass die Umsetzung einer Reparaturmechanik es belohnt, das Spiel auf eine Art zu spielen, die letztendlich weniger Spaß bereitet, als wenn es keine solche Mechanik gäbe. Gehen wir dazu mal verschiedene Szenarien durch, die sich durch die Umsetzung einer Reparaturmechanik ergeben könnten:

    • Wenn das Reparieren einer Waffe bzw. einer kleinen Waffenauswahl weniger Ressourcen kostet, als man im normalen Gameplay sammelt, werden die meisten Spieler im Verlauf des Spiels immer nur auf stärkere Waffen umsteigen und ab einem gewissen Punkt durchgängig dieselbe Waffe nutzen bzw. zwischen einer kleinen Waffenauswahl wechseln. Das ist problematisch, da dann viele Spieler, nachdem sie ihre Top-Waffe(n) gefunden haben, einerseits nur noch einen kleinen Teil der großen Waffenvielfalt des Spiels erleben und sich andererseits kaum noch über neu gefundene Waffen freuen. Dadurch könnte die Langzeitmotivation des Spiels abnehmen.
    • Kostet das Reparieren von Waffen hingegen mehr, als man an Ressourcen bekommt, könnte dies den Spielspaß auf eine andere Weise einschränken: Es wird vermutlich Möglichkeiten geben, diese Ressourcen zu farmen, also durch eine in der Regel eintönige Methode in möglichst kurzer Zeit viele dieser Ressourcen zu bekommen. Die Spieler, die immer mit den besten Waffen kämpfen möchten, werden damit dazu motiviert, zwischen ihren regulären Spielpassagen Grindpassagen einzubauen, in denen sie ihren Vorrat an Reparaturressourcen aufstocken. Da Grinding in vielen Fällen wenig Spaß macht, sollte beim Gamedesign darauf geachtet werden, dass die effektivste Art, ein Spiel zu spielen, möglichst wenig solcher Passagen enthält.
    • Das Reparieren einer Waffe anfangs günstig zu machen und die Reparaturkosten dann bei jedem Reparaturvorgang derselben Waffe zu erhöhen, wäre eine Zwischenlösung, mit der die beiden vorherigen Probleme wohl vermieden werden könnten. In diesem Fall wird es aber vermutlich so sein, dass man eine allgemeine Faustregel aufstellen kann, die z. B. besagt, dass sich die Waffenreparatur nur bis zum zweiten Mal lohnt. Und in diesem Fall hätte man, statt eine Reparaturmechanik einzubauen, auch einfach die Haltbarkeit der Waffen verdreifachen können, ohne in der Praxis einen großen Gameplay-Unterschied zu haben.

    Natürlich will ich mit diesen Szenarien nicht ausschließen, dass es die Entwickler bei Nintendo doch hinbekommen, eine Reparaturmechanik ohne die beschriebenen Probleme umzusetzen. Aber ich wollte damit zeigen, wie leicht die Besonderheiten, das bisherige Waffensystem bietet, durch eine Reparaturmechanik zunichtegemacht werden können.


    Ich bin mit dem Waffensystem aus BotW jedenfalls ziemlich zufrieden und würde es für den Nachfolger den drei beschriebenen Szenarien klar vorziehen. Dass seltene Waffen damit nur selten verwendet werden können, ist, wie ich finde, auch irgendwie der Sinn dieses Waffensystems. Tatsächlich würde ich mir für den Nachfolger, zumindest in einem schwierigen Modus, sogar eine Verschärfung der Waffenknappheit wünschen: Wenn man sparsam mit seinen Waffen umgeht, bekommt man in BotW wesentlich mehr Waffen, als man verbraucht, und muss deswegen ab einem gewissen Punkt kaum noch zu den schwächeren Waffen greifen. Hier würde eine Verringerung der Haltbarkeit und/oder der Häufigkeit der Waffen helfen, insbesondere bei den starken Königs- und Leunen-Waffen.


    Statt einer Reparaturmechanik gefällt mir eine Idee zur Erweiterung des Waffensystems, von der ich in folgendem Video gehört habe, in dem auch auf andere Verbesserungen eingegangen wird, die man an BotW vornehmen könnte: Fixing Breath of the Wild's Biggest Problems - YouTube

    Die Idee ist, einen Anreiz für das Verbrauchen von Waffen zu schaffen, indem man ein neues Material, Antike Scherben, einführt, welches Spieler beim Zerbrechen einer Waffe erhalten. Damit auch der Verbrauch starker und seltener Waffen gefördert wird, sollen diese Scherben abhängig davon in verschiedenen Größen verteilt werden. Dieses Material soll dann für viele nützliche Dinge, z. B. die Rüstungsverbesserung verwendet werden können. Eventuell könnte man diese Idee sogar noch weiter spinnen und mit einer Reparaturmechanik verknüpfen, indem man die Waffenreparatur zum Hauptzweck dieser Scherben macht. Da Spieler dann trotzdem dazu motiviert sind, mit allen Arten von Waffen zu kämpfen, würden die vorher beschriebenen Probleme möglicherweise nicht auftreten.


    Teil 2 – Ein Blick auf die Entwicklungssituation vom BotW-Nachfolger und anderen Zelda-Inhalten

    Das sehe ich ganz anders. Für mich ist das ein Vorteil. Es wird ja verschoben, weil man es nicht früher hinbekommt. Die Alternative ist dann weniger Entwicklungszeit zu nehmen, als man brauch. Das Ergebnis ist Wind Waker, bei dem man deutlcih sieht, dass noch viel mehr Content geplant war.

    Man muss ein Spiel nicht unbedingt verschieben, um ihm ausreichend Entwicklungszeit zu geben. Die andere Alternative, die Monado1987 vermutlich meint, ist es, kein Erscheinungsdatum anzukündigen, wenn man sich nicht vollkommen sicher ist, dass es eingehalten werden kann. Zum Beispiel hätte Breath of the Wild vielleicht nicht verschoben werden müssen, wenn man bei der ersten richtigen Vorstellung 2014 kein Erscheinungsjahr genannt oder das Spiel von vornherein erst später vorgestellt hätte.


    Mich persönlich stören Verschiebungen aber auch nicht besonders. Ich schätze es, von offizieller Seite über zum Zeitpunkt der Ankündigung in ferner Zukunft liegende Highlights wie (den Nachfolger zu) Breath of the Wild oder Metroid Prime 4 informiert zu werden. Dann habe ich die Sicherheit, dass auf einer Konsole noch Spiele erscheinen, die mich wirklich interessieren und auf die ich mich freuen kann. Außerdem, Monado1987, finde ich es etwas merkwürdig, sich einerseits über Verschiebungen zu beschweren und andererseits einen großen Backlog als Grund, den BotW-Nachfolger vielleicht nicht zu spielen, anzugeben. Aber vielleicht meinst du mit deiner Kritik auch nur die vergangenen 3D-Zeldas, zu deren Zeit du vielleicht noch keinen großen Backlog hattest.


    Worin ich ein viel größeres Problem sehe, ist dass seit Release von Breath of the Wild, also seit jetzt fast genau fünf Jahren, kein anderer neuer Zelda-Hauptteil erschienen und bis auf den Nachfolger auch keiner in Aussicht ist. Wenn kein neuer Zelda-Hauptteil bis August 2022 erscheint, wovon auszugehen ist, dann befinden wir uns gerade in der längsten Pause, die es jemals zwischen zwei Zelda-Hauptteilen gab (aktuell ist das noch der Zeitraum zwischen Link's Awakening, das in Japan am 6. Juni 1993 erschienen ist, und Ocarina of Time, das dort am 21. November 1998 rauskam). Das ist vor allem für Zelda-Fans wie Monado1987, die aufgrund des neuen Spielansatzes nicht mit Breath of the Wild warm geworden sind, wirklich bedauerlich. Und nach dieser langen Zeit, in der es noch nicht einmal einen Hinweis auf ein Zelda-Spiel gibt, das ihnen besser gefallen könnte, ist das meiner Meinung nach auch ein berechtigter Grund, mit der Reihe abzuschließen.


    Die lange Wartezeit auf den BotW-Nachfolger ohne kleinere Zelda-Hauptteile zur Überbrückung sticht vor allem auch im Vergleich zur Wartezeit auf BotW selbst heraus. In folgender Tabelle habe ich die relevantesten Zelda-Inhalte, die in den fünf Jahren und dreieinhalb Monaten zwischen Skyward Sword und BotW erschienen sind, und die nach BotW erschienenen Inhalte gegenübergestellt, wobei ich jeweils angemerkt habe, ob der Inhalt hauptsächlich intern bei Nintendo EPD bzw. EAD oder extern entstanden ist:


    Zwischen Skyward Sword und BotWZwischen BotW und dem Nachfolger
    Zelda: Battle Quest in Nintendo Land (intern)BotW-Erweiterungspass (intern)
    The Wind Waker HD (intern)
    A Link Between Worlds (intern)
    Hyrule Warriors (extern)Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung (extern)
    Majora's Mask 3D (extern)Link's Awakening (Remake) (extern)
    Tri Force Heroes (intern und extern)
    Twilight Princess HD (extern)Skyward Sword HD (extern)
    Cadence of Hyrule (extern)


    Natürlich kann man anführen, dass auf der rechten Seite die Pandemie-Maßnahmen die Entwicklung verzögert haben könnten. Mehr als ein paar Monate kann man dafür meiner Meinung nach aber nicht abziehen und diese paar Monate wird der Zeitraum auf der rechten Seite vermutlich ohnehin länger sein. Außerdem kann man argumentieren, ob nicht z. B. der BotW-Erweiterungspass mehr zählen sollte als die Nintendo Land-Attraktion. Aber auch mit diesen Überlegungen bleibt eine Sache vollkommen klar: Vor allem in Bezug auf interne Projekte sind zwischen BotW und dem Nachfolger wesentlich weniger Zelda-Inhalte erschienen als zwischen Skyward Sword und BotW. Auch wenn es nur Handheld-Spiele sind, werden die zwei zusätzlichen Zelda-Hauptteile, die auf der linken Seite stehen, keinesfalls durch die Produkte auf der rechten Seite ausgeglichen.


    Noch merkwürdiger wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass für den Nachfolger zu Breath of the Wild im Gegensatz zu den meisten anderen 3D-Zeldas nicht alle Spielelemente wie Grafikstil, Gameplay, Spielwelt und Charaktere grundlegend neu entwickelt werden müssen, sondern man mit BotW eine solide Basis dafür hat. Und den bisherigen Trailern nach zu urteilen, wird von dieser Basis auch intensiv Gebrauch gemacht, was eigentlich eine kürzere Entwicklungszeit bedeuten müsste. Warum also ist das nicht Fall? Zu dieser merkwürdigen Gesamtsituation habe ich keine Erklärungen, sondern nur Vermutungen: Hat Nintendo die Arbeit an Zelda-Inhalten zugunsten anderer Spiele bewusst zurückgefahren? Ist schon länger ein 2D-Spiel oder ein anderer Zelda-Hauptteil in Entwicklung? Gab es größere Probleme mit der Arbeit am BotW-Nachfolger und/oder anderen Zelda-Projekten? Ist der Nachfolger zu BotW noch ambitionierter und umfangreicher als das Ursprungsspiel, sodass er mehr Entwicklungszeit erfordert?


    Die lange Wartezeit auf den BotW-Nachfolger ist übrigens auch im Vergleich zu anderen Spielereihen außergewöhnlich, die in Bezug auf BotW und seinen Nachfolger meiner Meinung nach in einer ähnlichen Situation sind: Horizon Zero Dawn ist fast zeitgleich mit BotW erschienen, wurde auch um einen großen DLC erweitert und hat jetzt nach knapp unter fünf Jahren seinen Nachfolger erhalten. Voraussichtlich noch etwas kürzer wird die Pause zwischen Xenoblade Chronicles 2 und 3 sein, in der ebenfalls ein großer DLC für ersteres Spiel erschienen ist. God of War, das über ein Jahr nach BotW erschienen ist, soll auch noch dieses Jahr seinen Nachfolger erhalten.


    Also, was bedeutet das alles für den Nachfolger zu Breath of the Wild? Ich hoffe und denke, dass wir viel weniger über dieses Spiel wissen, als diejenigen meinen, die jetzt schon Kaufentscheidungen darüber treffen. Ich denke, dass das Spiel durch große zusätzliche Mechaniken und Inhalte, von denen wir bislang nicht einmal ahnen, eigenständiger und unabhängiger von BotW sein wird, als es bislang den Anschein hat. Und ich hoffe, dass der Nachfolger dadurch bei den Kritiken einen Erfolg auf dem Level der anderen 3D-Zeldas erreicht, wovon er meiner Einschätzung nach weit entfernt ist, wenn er "nur" BotW mit fliegenden Inseln, ein paar neuen Gameplay-Möglichkeiten, neuer Story und Dungeons statt Schreinen wäre.

    Das Ausbleiben von neuen Zelda-Hauptteilen zwischen BotW und dem Nachfolger würde aber auch damit wohl nicht vollständig erklärt werden können, weswegen ich darauf tippen würde, dass es irgendwann in den letzten fünf Jahren durchaus größere Entwicklungsprobleme bei Zelda-Inhalten gegeben hat.



    So, und nach diesem langen Beitrag würde ich gerne andere Meinungen dazu hören: Wünscht ihr euch weiterhin eine Mechanik zur Waffenreparatur für den BotW-Nachfolger? Stört es euch, dass nach BotW bislang kein kleinerer neuer Zelda-Hauptteil erschienen ist oder angekündigt wurde? Bewertet ihr die Entwicklungssituation in Bezug auf die in den letzten zehn Jahren erschienenen Zelda-Inhalte anders? Erwartet ihr, dass der Nachfolger zu BotW noch unangekündigte Inhalte bietet, die so umfangreich sind, dass sie erklären, warum das Spiel länger in Entwicklung gewesen sein wird als es das Ursprungsspiel selbst war?

    Ich möchte einwerfen, dass man eine ganze Reihe von Wii-Spielen im eShop der Wii U für 19,99 € kaufen kann, darunter auch Super Mario Galaxy 2, New Super Mario Bros. Wii, Super Paper Mario und Donkey Kong Country Returns. Hier ist eine hoffentlich vollständige Liste: https://en.wikipedia.org/wiki/…_Wii_games_on_Wii_U_eShop

    Da diese digitalen Versionen der Spiele in vielen Fällen deutlich günstiger sein sollten als gebrauchte Retail-Versionen, könnte die Wii U insgesamt trotz des höheren Anschaffungspreises günstiger sein als die Wii, zumindest wenn man die Spiele nachher nicht weiterverkaufen möchte.


    Außerdem sind im eShop der Wii U noch eine ganze Menge weiterer Spiele zu finden, die weder für Wii noch für Switch erhältlich sind, darunter eine große Auswahl an GBA- und DS-Spielen und eShop-Perlen wie NES Remix 1 und 2. Als normalen Wii U-Exklusivtitel muss ich unbedingt auch Nintendo Land empfehlen, welches das GamePad, den Controller der Wii U, hervorragend ausnutzt.


    Insgesamt rate ich aufgrund dieser Vorteile eher zur Wii U als zur Wii.