Beiträge von Hakahori

    Gegenfrage warum machst du dann eine Tragödien daraus, dass andere es nicht ok fanden?

    Mache ich das?

    Ich finde es, wie erwähnt, ermüdend, wie dieses Thema seine Runde macht und sich alle Welt empört. Das scheint aber generell unsere moderne Gesellschaft zu sein. Manche suchen fast schon krankhaft nach Gründen, um sich empören zu können (Stichwort Cancel-Culture). Und das nervt.


    Vor allem bei diesem Thema hätte ich erwartet, dass mehr Leute der Meinung sind, dass man mit Gewalt eine klare Linie überschritten hat - egal wie man provoziert wurde. Vor allem natürlich auf einer Bühne vor einem Millionenpublikum. Es enttäuscht mich einfach, dass es genügend Leute gibt, die die Schelle als gerechtfertigt ansehen. Das ist alles.

    Chris Rock ist ein Komiker. Wenn man sich als Zuschauer in eine Show einiger Komiker setzt (u.a. Chris Rock), muss man damit rechnen, dass man mit auf die Schippe genommen wird. So einfach ist das. Das hat auch rein gar nichts mit Mobbing zu tun. Vor allem Will Smith weiß das. Er ist/ war ja selbst ein Komiker.


    Habt ihr die letzten Jahre verpasst, als Ricky Gervais der Host war? Holt das mal nach und vergleicht das mit Chris Rock. Das war noch mal eine ganze Ecke härter. Da hat sich keiner so in die Hosen gemacht oder sich in seiner „Ehre“ verletzt gefühlt. Mein Gott… Man muss auch nicht aus jedem kleinen Mist so eine große Tragödie machen. Haarverlust, schlimm…


    Richtige Größe zeigt man, wenn man über sich selbst lachen kann. Selbst wenn es nur gespielt ist. Das bietet dem Gegenüber keinerlei Angriffsfläche mehr und würde sogar sympathisch wirken. Smith selbst hat über den Witz zuerst gelacht, bis ihm die Sicherung durchgedreht ist und der Macho raus kam.


    Und über die Oscars selbst spricht momentan niemand. Es geht nur um Will Smith, nicht um die Gewinner, nicht um die Filme. Genau das ist ja das Traurige daran.

    Ich bin selbst überrascht, wie schnell mich selbst dieser ganze "Skandal" ermüdet. Worüber genau reden wir hier? Ein Multimillionär reißt einen Witz über einen anderen. Es gibt unzählige Wege, wie man diese Situation hätte klären können - Gewalt gehört nicht dazu.


    (Schwarzer) Humor ist, wie jede andere Art von Witz, zu ertragen. Vor allem von solchen Vorbildern wie Smith & Co. Er hat der schwarzen Community mit der Aktion jedenfalls keinen Gefallen getan. Und über seinen Oscar-Gewinn redet auch keiner mehr. Genau so wenig wie über alle anderen Gewinner bzw. Filme. Wobei, die Oscars drehen sich ja schon seit einigen Jahren nicht mehr wirklich um die Filme selbst. Hollywood feiert sich selbst.

    Bei DC ist es generell ein Kuddelmuddel. Teilweise ist es ja dennoch zusammenhängend - siehe das Finale von „Peacemaker“.


    Cavill ist raus. Soweit ich es mitbekommen habe, gab es da auch Backstage mehr Probleme. Letztlich hat es viel mit Geld und Ego zu tun. Superman könnte man generell mal auf Eis legen, für ein paar Jahre. Kein Interessanter Charakter IMO.


    Apropos DC: Einige Filme wurden ja nu stark verschoben. Black Adam, Aquaman 2 und The Flash kommen jetzt alle erst 2023. Damit lässt man leider wieder Marvel den Vortritt, was bei den Ähnlichkeiten der Stories und Charaktere (Namor und Aquaman, sowie Multiverse) verwirrend sein könnte. Für Ottonormalgucker jedenfalls. Schade.

    Hakahori


    Flash wird kein Softreboot. Warner hat das DCEU schon vor einiger Zeit beerdigt und einem Neustart eine Absage erteilt. Die Filme, die jetzt entstehen, entstehen als Einzelfilme und müssen keinerlei Verbindung zu anderen DC Filmen haben. Verbindungen werden nur hergestellt, wenn Projekte zusammenhängen (The Suicide Squad & Peacemaker) oder es der Vision des Regiseurs entspricht (Flash & Burtons Batman). Aus diesem Grunde können jetzt beispielsweise verschiedene Batman parallel existieren. Jeder Regieseur besetzt die Rolle wie er/sie möchte. Das hat dann nichts mit Multiverse zu tun. Es gibt schlichtweg kein zusammenhängendes Filmuniversum.

    Das mag aktuell so geplant sein, aber wir kennen alle DC. Warten wir ab und lassen uns überraschen ;)

    Marvel hat eine erfolgreiche Formel gefunden, die funktioniert. Zudem weiten sie es ebenfalls erfolgreich aufs Serien-Format (Disney+) aus, verzwirbeln also gut die Kinofilme mit den Serien. Diesbezüglich sehe ich nur "Probleme" für Neueinsteiger oder eben jene, die einfach "nur mal so" einen aktuellen Marvel Film sehen wollen. Die kommen dann in den Stories natürlich nicht mehr mit und müssten theoretisch einen Mehraufwand betreiben, also sich einlesen/ eingucken.


    Kurz: Die Casual-Gucker bleiben mittel- bis langfristig auf der Strecke, je weiter die Geschichten fortschreiten.


    Viel interessanter sehe ich die Entwicklung in der aktuellen Multiverse-Geschichte. Hier besteht die Gefahr, dass sich Disney übernimmt und Dinge komplizierter macht. Logiklöcher können so schnell entstehen, weil man irgendwie alles mögliche beachten muss. Je nachdem wie weit das Spiel getrieben wird, könnte das die Filmgucker noch stärker aussieben.


    Und ich bin gespannt, inwieweit einige Charaktere in Sachen Brutalität Federn lassen müssen. Immerhin ist es Disney, also Familienfreundlich. Kein Blut. Keine starke Gewalt. Deadpool wäre damit ziemlich uninteressant.


    DC hat bis heute nicht wirklich Fuß gefasst und sieht - warum auch immer - nicht ein, dass ihre Stärke eher in Einzelfilmen oder vergleichbaren kleinen Trilogien liegt. Vor allem ernster, düsterer und sagen wir künstlerisch angehauchter.

    Auch DC wird mit dem kommenden "Flash"-Film einen (Soft)Reboot wagen und es mit dem Multiverse begründen. Allerdings sehe ich Schwarz anhand dessen, was da auf uns zukommt. Stichwort Diversität. Die "Dreifaltigkeit von DC" (aka Batman, Superman und WonderWoman) werden nämlich alle weiblich, so wie es aussieht. Das ist mutig seitens DC, aber auch dumm, weil das wahrscheinlich weniger (vor allem männliche) Fans ansprechen wird.

    Wow das ist... Leider sehr typisch von Hollywood :rolleyes:


    Hätten die nicht mindestens sagen können das die sowas für einen anderen Bösewicht machen? So wie für Pinguin oder Riddler? Wäre nicht wirklich kreativ aber so würde man zumindest den Originalfilm in Ruhe lassen

    Für den Pinguin (der aus "The Batman") wurde bereits eine HBO Max-Serie bestätigt. Immerhin.


    Ansonsten bin ich eher gegen Standalone-Filme von Bösewichten. Man sieht ja bei Sony, wohin das führt: Venom 2 war miserabel, Morbius interessiert keinen... Wobei DC sicher einen größeren Katalog von weitaus interessanteren Bad Guys hat.

    Naja ich mein, warum?


    Die Geschichte von Arthur ist fertig. Daran weiterzumachen könnte glaub ich nicht funktionieren

    Dann wird Dir nicht gefallen, dass angeblich bereits an einem zweiten Teil gearbeitet wird...

    Finde ich zwar auch unnötig, aber so ist Hollywood nun mal.


    Bin mir auch ziemlich sicher, dass "The Batman" kein Standalone-Film bleiben wird. Wird wahrscheinlich wieder eine Trilogie, aber weiterhin losgelöst vom größeren DCEU.

    Laut Gerüchten soll Tom Hardy als neuer Bond aus dem Rennen sein. Top Favorit soll wohl Bridgerton Star Rege-Jean Page sein.

    Ziemlich jung. Hatte eigentlich gehofft, dass der nächste Bond nicht wieder ein "Prequel"-Bond wird. Kann doch ruhig ein älterer (zwischen 40-50) Schauspieler sein.

    Eine wirklich beachtliche Leistung! Meinen vollen Respekt für die starke Disziplin und das Durchhaltevermögen des Teams. Weiter so!


    Kann ehrlich gesagt gar nicht glauben, dass es schon 14 Jahre her ist. Euch muss es auch so gehen. Wahnsinn! Auf die nächsten Meilensteine!

    Kam die ganze "weibliche Bond"-Diskussion übrigens wegen der dämlichen Presse ins Rollen? Weil niemand verstanden hat, dass 007 nicht gleich James Bond ist? Und nur weil im neuen Bond-Teil (in dem Bond ja quasi "in Rente" gegangen ist) eine Frau seinen 007-Status übernommen hat? Das hatte damals gefühlt niemand verstanden.


    Jedenfalls: Kein bisheriger Bond-Darsteller kommt der Roman-Vorlage nahe; Bond hat eigentlich eine Narbe auf der Wange, was bisher kein Darsteller hatte (vermutlich setzt man eine Narbe mit einem Bösewicht gleich, was weiß ich). Und man darf froh sein, dass gerade die ersten Romane nicht 1:1 übernommen wurden (z.B. Sexismus, Rassismus, N-Wörter, etc).

    Verbiegen und verdrehen kann und muss man Bond womöglich. Der aktuellen Zeit anpassen. Aber direkt das Geschlecht wechseln? Dann bietet sich doch eher eine ganz neue Figur mit eigener Legende an. Macht doch mehr Sinn.


    Aber ja, ich wünsche mir auch einfach nur einen guten, neuen Bond-Film. Auch wenn ich das von "No Time To Die" nicht wirklich erwarte. Craig hatte IMO bisher 2 gute und 2 schlechte Filme. Mal sehen ob er seine Quote mit dem letzten Einstand noch retten kann.

    SasukeTheRipper

    Idris Elba ist Brite. Das würde also passen.;) Henry Cavill wäre ebenfalls eine interessante Wahl.


    Wenn man den Gerüchten glaubt sind 5 Namen im Gespräch: Idris Elba, Henry Cavill, Tom Hiddleston, Tom Hardy und Richard Madden. Wobei ich mir letzteren am wenigsten als Bond vorstellen könnte.

    Das mit dem Ami war auch Washington bezogen.


    Interessante Liste, die man eigentlich jetzt schon kürzen kann: Hiddleston und Madden sind noch in Marvel-Franchises verpflichtet; Hardy hat seine Venom-Reihe. Im Prinzip bleibt es also bei Cavill und Elba. Cavill soll hinter den Kulissen leider kein einfacher Mensch sein; und ich kann mir nicht vorstellen, dass das Bond-Franchise jetzt einen großen Sprung macht und Elba zum Bond wird - auch wenn ich das wollen würde. Nicht jeder ist so tolerant wie wir, leider.


    Andere Namen wären vielleicht noch Jamie Bell und Michael Fassbender (der ist zwar Deutsch-Ire, aber da könnte man ja mal ein Auge zudrücken).

    Für mich ist die Hautfarbe eine optische Eigentschaft wie groß/klein, dünn/dick, helles/dunkles Haar… es kann sich bestimmt auch keiner einen 1,5 Meter großen Schauspieler mit blauen Haaren und 150Kg als Bond vorstellen.

    Das erinnert mich an die elendigen Hetzereien von damals, als Craig frisch als Brosnan-Nachfolger angekündigt wurde. "Ein blonder Bond geht gar nicht" etc... Weiß aber was Du meinst. Wobei ich ehrlich gesagt nichts gegen einen farbigen Bond hätte - nur halt nicht nur aus politisch korrekten Gründen.


    Ein Ami wird btw kein Bond-Darsteller. Zumindest bisher nicht.

    SasukeTheRipper

    Da Bond jetzt Amazon gehört, weiß noch keiner wie es weiter geht.

    Jain. Broccoli/ Wilson haben immer noch Mitspracherecht und werden sich sicherlich stark für das Vermächtnis des Charakters einsetzen. Deswegen wird es auch erst mal keine weibliche Bond geben (wieso auch?) eher ein Spin-Off Versuch, vielleicht als Serie oder Film.


    Wenn ich Henry Cavill wäre, hätte ich schon längst einen Fuß in der Tür bzgl. neuer Bond. Gibt aber sicher noch andere gute Nachfolge-Kandidaten. Hätte auch nichts gegen düsterere Bond-Filme, wie zu alten Dalton-Zeiten. Ist nur leider nicht so rentabel wie der ganze 08/15-Mist von heute.