Aber warum so umständlich? Valve macht es doch mit dem Steam Family Sharing vor, wie es besser geht.
Fairerweise muss man aber auch sagen, das Steam Family Share mit so seine eigenen Probleme kommt, auch wenn sie in den letzten Monaten einige Sachen im Angriff genommen haben. Bspw. war es sehr lange so das man nicht nur einen anderen Account erlauben muss, sondern auch deren PC registrieren. Was halt immer wieder umständlich war wenn bspw. die den PC neu aufgesetzt haben und die immer wieder dem eigenen Acc rein mussten.
Es war auch immer so (da weiß ich nicht ob sie das geändert haben, glaube aber nicht) das sobald du selber ein Spiel gestartet hast das deine Family Members einfach nach 5 minuten vom Spiel gekickt wurden, du kannst zwar das ganze etwas damit umgehen das du deinen Account offline stellst(bei den shared usern gehts nicht, die müssen aktiv online sein), aber da hast du halt auch das Problem wenn du selber etwas online zocken willst. Ich würde daher sagen das aktuell beide varianten ihr für und wieder haben.
Ist das so? Ich finde das Valve-System noch viel komplizierter 😅. Scheint mir auch irgendwie nur für einen PC und einen Account zu taugen. Ich kann dann meinen eigenen Account einschränken damit meine Kids dann meinen Account verwenden können.
Wie das Ganze mit mehreren Accounts funktionieren soll, keine Ahnung 🤷♂️.
Mit der kürzlichen Überarbeitungen funktionierts halt so, das du jetzt ne Familie aufmachst, da können bis zu 6 Leute drin sein (mit dir inkludiert) und da werden halt alle Spiele miteinander geteilt. Heißt bspw Person A hat Half Life 2 dann kann Person B und C (oder D usw je nach wieviele mitglieder du hast) Half Life 2 runterladen und zocken, und hat Person B bspw. ein Spiel das Person A nicht hat kann der es runterladen und zocken.
Es gibt aber halt so ein paar Einschränkungen und umstände. Bspw. Solange Person B Half Life 2 zockt, kannst du als Person C Half Life 2 nicht starten, außer du hättest halt jetzt eine weitere Person also Person D in der Family, der auch Half-LIfe 2 hat, dann wird der Share genutzt. Außerdem wie oben erwähnt (das kann sich aber mittlerweile geändert haben - müsste ich mal wieder irgendwann probieren) war es auch so das sobald der Besitzer irgendein spiel startet, dann haut es nach 5 minuten denjenigen der das Spiel gerade geshared bekommt und spielt aus dem Spiel raus(außer wie halt im vorherigen szenario erwähnt -> wenn jemand anders auch das Spiel in der liste hat). Gibt auch noch weitere nuancen wie bspw. DLC wird das ganze schon kmoplexer, auch so manche Spiele sind komplett ausgeschlossen. Würde irgendein Familienmitglied 'cheaten' wird er nicht nur aus der Gruppe geschmissen sondern man kassiert uach nen VAC Ban (wobei ich nicht ganz verstehe ob nur der jenige der es verleiht oder die ganze family).
Das Anfängliche Setup ist zwar etwas aufwendig aber sobald es läuft is es trotz der Kompromisse/Einschränkungen recht stark.
Und das andere liest sich entweder wie die Familien-Ansicht (was ne andere Funktion ist bez. parental control) oder Familienmitglieder als Kinder hinzufügen, nicht als Erwacähsene - wo ich aktuell aber ehrlich keine wirkliche Erfahrung habe wie das funktioniert.
Am Einfachsten finde ich noch GoG und die Humble Indy Bundles. Da gibt es überhaupt keine Account-Bindung.
Das mag sein, aber ob das auch so gewollt ist das man spiele an andere verteilt? Ich mein fairerweise muss man halt auch irgendwo zugeben, es gibt einen Grund warum ursprünglich DRM beim PC zu einer Sache wurde.
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#Thema:
Coole Sache. Die erste Funktionalität mit den zwei Nintendo Switches ist zwar etwas zweischneidig. Ich habe aktuell ein Xbox Setup wo ich die Gastkonsole als Hauptkonsole registriert habe, womit dann besucher/familien-mitglieder zugriff auf alle Spiele haben von mir, und meine Hauptkonsole zocke ich ja dann eh über meinen Account. Damit kann ich halt auf beiden Systemen simultan mit einer Kopie zocken, was vorallem für Co-op schon sehr geil ist. Das ich bspw. nicht extra 2x Halo oder State of Decay 2 kaufen muss (oder aktuell Monster Hunter Wilds).
Gleichzeitig hat es halt aber auch den Nachteil wenn ich mal kein Netz habe, weil ich da bei meiner Hauptkonsole online bleiben muss, dann kann ich darauf nicht spielen sodass ich zur Gast wechseln Muss (die halt dann ne S und keine X is), und da muss ich dann auch aufpassen wie bspw. bez. Savegames. Das System hier würde halt in der Hinsicht unglaublich cool sein, weil dann kann ich halt meine Bibliothek aufteilen bez. spiele die sowieso nur ich spiele und die - welche gäste Spielen würde, hätte aber dann natürlich den Nachteil das ich für co-op/mp mehrere Kopien bräuchte.
Ich finde aber wirklich glänzen tut das System aber erst mit dem Family-Share weil Spiele zu verleiehen, auch wenn es nur für 2 Wochen sind(und ich schätze dann darf man erneut verleiehen); hört sich echt stark an. Und ich muss auch ehrlich zugeben das ich auch verstehen kann warum es in mancher Hinsicht etwas umständlicher gestaltet ist als es ggf. sein müsste. Weil es ohne diese Friction halt wirklich einfach wäre halt auch ne online-verleihbörse aufzumachen was halt unglaublich ausgenutzt werden könnte und im endeffekt auch schädlich für den markt.