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Reggie Fils-Aime spricht über die Situation der Wii U, den Preis von amiibo und mehr

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| Software
Die E3 ist vorbei, doch das heißt nicht, dass es keine Neuigkeiten mehr von der Messe gibt. Nach und nach werden zahlreiche Interviews veröffentlicht, in denen Reporter versuchen, Eiji Aonuma, Shigeru Miyamoto und natürlich auch Nintendo of America-Präsident Reggie Fils-Aime neue Informationen zu entlocken bzw. nähere Details zu bereits Bekanntem zu bekommen.

Die Seattle Times hatte Gelegenheit, sich mit dem Regginator zusammenzusetzen und sprach mit ihm unter anderem über den ungefähren Preis der amiibo-Figuren, die Zukunft der Wii U und mehr. Wir haben für euch ein paar Auszüge übersetzt, das gesamte Interview könnt ihr hier in englischer Sprache nachlesen.

Frage: Es sind ein paar schwierige Jahre gewesen. Könnten Sie darüber sprechen, wie Nintendo aus dem Tal des Todes heraustritt?

Antwort: So würde ich das nicht formulieren. Es stimmt, dass unser Betriebsgewinn in den letzten drei Jahren negativ war. Um unser Geschäft voranzutreiben, müssen wir die Verkaufszahlen unserer Hardware ankurbeln. Wir müssen überzeugende Software veröffentlichen, die die Konsumenten begeistert, und wir müssen Geschäftsmöglichkeiten für unabhängige Entwickler und Publisher schaffen, damit sie ihre Inhalte auf unsere Plattform bringen. Soweit ich sehe, war der Nintendo 3DS letztes Jahr die Nr.-1-Plattform hier in den USA. Wir haben eben erst Mario Kart 8 veröffentlicht und unsere Hardware-Verkäufe [der Wii U] vervierfacht. Im Bezug auf Software-Verkäufe scheint der Content, den wir mit unseren Verbrauchern teilen, wirklich Anklang zu finden. Wir bekommen eine starke Pipeline an Inhalten. Ich würde also sagen, ja, wir sind auf gutem Weg zu einer Erholung des Unternehmens und darauf konzentrieren wir uns.

F: Die Spiele, die Sie hier zeigen, erwecken den Eindruck, dass Sie endlich voranschreiten und die einzigartigen Features der Wii U zu Ihrem Vorteil nutzen.

A: Absolut.

F: Es dauerte eine Weile, die Plattform auszunutzen.

Antwort: Ich wäre vorsichtig bei Ihrer Charakterisierung von "eine Weile". Ich würde sagen, dass ein Unternehmen wie Nintendo interne Studios als auch die Second-Party-Entwicklung managen muss, um ein gleichmäßiges Tempo sicherzustellen. Wir sind nun an dem Punkt, an dem wir eine tolle, gleichmäßige Verteilung von Software haben: Mario Kart 8, dann kommt Hyrule Warriors, dann kommt Bayonetta 2 inklusive Bayonetta, dann kommt Super Smash Bros. Wii U und dann das Captain-Toad-Spiel, danach haben wir noch die ganzen tollen Inhalte für 2015.

F: Werden Sie in den nächsten Jahren eine weitere Next-Gen-Konsole veröffentlichten?

A: Das denken wir nicht. Wir denken, dass die Wii U ein langes und strahlendes Leben vor sich hat. Was es braucht, sind Spiele wie Mario Kart 8, Super Smash Bros. Wii U und Splatoon - die Art von Spielen, die die Verbreitung wirklich ankurbeln können. Wir glauben, wenn wir dies erfolgreich ausüben können, hat die Wii U ein langes und gesundes Leben.

F: Wie viel werden die kommenden amiibo-Figuren kosten?

A: Sie können davon ausgehen, dass sie mit den erhältlichen Disney- und Skylanders-Produkten vergleichbar sind. [Anm. d. Red.: Es dürfte also mit ca. 5 - 12 Euro pro Figur gerechnet werden.]

F: Können diese so erfolgreich wie Skylanders werden - ein Franchise mit mehr als 2 Milliarden Dollar Umsatz in zwei Jahren?

A: Darauf hoffen wir natürlich. Wir sehen drei Dinge daran, die es anders, hoffentlich besser als derzeitige Angebote machen. Erstens, weil es Nintendo-IPs sind. Zweitens, die Fähigkeit mit mehreren Spielen zu funktionieren. Wir denken dass dies ein enormer Antrieb wird - diese Figuren mit Mario Kart 8, mit Mario Party, mit Yoshi's Woolly World funktionieren zu lassen. Wir glauben, das ist ein riesiger Schritt nach vorn in diesem Bereich. Der dritte Aspekt ist, dass wir daran glauben, dass unsere amiibo-Figuren eine weitläufigere demografische Präsenz haben werden. Wir denken, wir werden viel mehr Mädchen ansprechen. Wir denken, wir werden aufgrund des Sammelwerts sehr gut bei jungen Erwachsenen ankommen. Aus diesen drei Gründen haben wir das Potenzial, größer als das bisher Erhältliche zu werden."

Quelle: Seattle Times


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