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Nächstes Projekt von Monolith Soft soll anders aussehen und sich anders anfühlen als Xenoblade Chronicles X

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| Software
Nach Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima und Reggie Fils-Aimé von Nintendo of America, stellte sich nun Xenoblade Chronicles X Director Tetsuya Takahashi einem Interview mit der Time. Für viele ist Xenoblade Chronicles X eines der besten Spiele des Jahres und das obwohl das Spiel erst seit dem 04. Dezember 2015 in Europa erhältlich ist und mit The Witcher 3 und Fallout 4 harte Konkurrenten besitzt.

Unter anderem sprach Takahashi darüber, dass das nächste Projekt von Monolith Soft anders aussehen und sich anders anfühlen soll als Xenoblade Chronicles X:

Ich neige dazu ziemlich schnell gelangweilt zu sein und so möchte ich jedes Mal bei der Erschaffung der Dinge mit unterschiedlichen Ansätzen rangehen. So soll mein neues Projekt auf jeden Fall anders aussehen und sich anders anfühlen als dieses. Der "Xeno"-Name existiert übrigens wirklich nur, um klarzustellen, dass es sich um eine Tetsuya Takahashi-Produktion handelt.


Des Weiteren zieht Takahashi westliche Spiele den japanischen Spielen vor und äußert sich dazu wie folgt:

... Japanische Geschmäcker sind im Vergleich zu denen im Westen einzigartig. Wenn Sie sich also ausschließlich auf Spieler in Japan konzentrieren, begeben Sie sich immer in Gefahr in dieses Problem zu laufen. (Ich denke das dies leicht zu sehen ist, wenn Sie sich anschauen, dass sich Spiele im FPS-Stil nur rund 100.000 Mal oder so in Japan verkaufen und weltweit im Gegensatz 10 Millionen Mal.) Dies zu hören kann eine Überraschung sein, aber ich habe nicht sehr viel Interesse an den "aktuellen" japanischen Animes und Spielen und ich spiele sie auch nicht. Die meisten der Filme, TV-Dramen, Romane und Spiele, die ich bevorzuge wurden im Westen gemacht. Ich mache das nicht absichtlich; dass stellt nur heraus, welche Art von Sachen ich mag. Als Ergebnis komme ich zu der Erkenntnis, dass es am besten ist, die Dinge so zu tun wie ich sie mag oder will. ...


In dem Zusammenhang spricht er auch noch über Spiele für Smartphones, wobei ihr euch das komplette Interview hierdurchlesen könnt. Ebenso ist Xenoblade Chronicles X nach Takahashi das erste Spiel, wo sich Roboter und Menschen (im gleichen Spiel) richtig anfühlen. Dies begründet er mit der unterschiedlichen Größe der Karte für menschliche Charaktere und der für viel größere Roboter. In Xenoblade Chronicles X habe man dieses Problem gut hinbekommen, so Takahashi.

Zusätzlich erklärte Takabashi, dass sich das Studio von der ursprünglichen Philosophie extra abgewandt hat:

Der Design-Fokus für dieses Spiel lag auf der Entdeckung der Karte und der Charakter-Entwicklung in den Kämpfen. Wir haben uns bewusst von philosophischen Themen, die sich mit dem Kern der Geschichte verbinden, distanziert. Da wir bei Monolith Soft keine Erfahrung mit der Entwicklung von HD-Titeln hatten, war unser Ziel mit diesem Projekt zu experimentieren und die Umsetzung der verschiedenen Tech-Fähigkeiten, die wir für die Entwicklung von HD-Spielen benötigen, zu realisieren. Wir entschieden uns, dass der Versuch, die mit einer epischen Thema beladenen Geschichte auszugleichen, Schwierigkeiten bereiten würde. Unsere Hoffnung ist es, dass wir unsere zukünftige Projekte mit der Schaffung des Core-Systems beginnen können und dann zur Story und thematischen Elementen expandieren können.


Zum Schluss wurde noch etwas über die Data-Packs zum Spiel gesagt:

Open-World-Spiele sind oft mit dem Gedanken ausgelegt, dass sie dann auf Festplattenmedien installiert werden, wobei wir aber für dieses Spiel die Engine an die Grenze getrieben haben, um das Spiel ohne Installation spielbar zu machen (etwas, so denke ich, was ziemlich innovativ ist). Es gibt also überhaupt kein Problem, wenn Sie zu Fuß über die Karte des Spiels laufen, aber da man auch mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft fliegen kann, haben wir die Datenpakete (die als zusätzliche Inhalte behandelt werden) benutzt, um einen Teil der Last an Spieldaten aus dem Speicher statt der Disc zu nehmen, um es bequemer spielen zu können.


Quelle: Time


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