Disney Interactive gibt Ende der Disney Infinity-Reihe bekannt

  • 23:32 - 10.05.2016
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Newsbild zu Disney Interactive gibt Ende der Disney Infinity-Reihe bekannt

Wenn es um das Toys-to-Life-Genre geht, so denken die meisten von euch vermutlich an amiibo von Nintendo oder Skylanders von Activision. Doch auch Disney Interactive wagte sich vor einigen Jahren in das erfolgreiche Genre, um mit Disney Infinity eine weitere Alternative zu schaffen. Mittlerweile gibt es drei Hauptableger von Disney Infinity, welche in den zurückliegenden Monaten regelmäßig um neue Figuren und Playsets erweitert wurden. Während in diesem Kalenderjahr kein neuer Ableger von Disney Infinity auf den Markt kommen soll, versicherten uns die Verantwortlichen von Disney Interactive, dass man für die kommenden Monate diverse Playsets und andere Inhalte herausbringen will. Das war zumindest der Plan. Am heutigen Abend folgte allerdings eine durchaus überraschende Ankündigung.


Schließlich gaben die Verantwortlichen von Disney Interactive vor wenigen Minuten bekannt, dass man die Disney Infinity-Reihe schon in wenigen Monaten komplett einstellen wird. Bis Juni sollen noch neue Inhalte und Figuren zu den kommenden Kinofilmen Alice im Wunderland 2 und Findet Dory auf den Markt kommen. Durch die Einstellung der Disney Infinity-Reihe fallen für Disney Interactive Kosten von voraussichtlich 147 Millionen US-Dollar an, etwa für Abschreibungen auf Anlagevermögen oder Abstandszahlungen für Mitarbeiter. Als Konsequenz für diese Entscheidung wird darüber hinaus das Entwicklerstudio Avalanche geschlossen, welches bislang für die Entwicklung von Disney Infinity zuständig war und etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt.


Als Gründe für diese Entscheidung werden vor allem schwindendes Wachstum im Toys-to-Life-Geschäft sowie hohe Kosten für Entwicklung und Fertigung genannt, wodurch das derzeitige Geschäftsmodell von Disney Interactive offensichtlich nicht mehr den gesetzten Wirtschaftlichkeitszielen entspricht. Weiterhin wird Disney Interactive zukünftig keine eigenen Spiele mehr entwickeln und vertreiben, sondern seine Marken für Videospiele stattdessen an externe Entwickler lizensieren.


Quelle: IGN

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