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Nicht cool genug – Zelda Art Director über das Fehlen von Links ikonischer Zipfelmütze in Breath of the Wild

Nintendo Switch Wii U

| Software
Zeiten der großen Veränderungen sind angebrochen. Japanisches Traditionsunternehmen Nintendo orientiert sich immer mehr an modernen Trends und scheint die Wünsche und Kritik von Fans wie auch Presse stärker zu berücksichtigen – zumindest kann man derzeit diesen Eindruck gewinnen. Dass dabei noch immer nicht alles glatt läuft, sollte klar sein. Doch mit Veränderungen kommt frischer Wind, der uns allen sicherlich gut tut und tun wird. Während man Marios Mütze im kommenden Hüpf-Abenteuer Super Mario Odyssey mehr Leben spendiert hat, wurde Links Erkennungsmerkmal Nummer 1 im neuesten Zelda-Ableger vollkommen gestrichen. Wieso aber genau?

Dieser Frage stellt sich nun Zelda Art Director Satoru Takizawa in einem Interview mit Polygon. Während Link in praktisch allen vorherigen Abenteuern sein klassisches Gewand trug, welches auch seine ikonische Zipfelmütze umfasst, macht man bei Breath of the Wild alles anders. Verschwunden ist die grüne Tunika und damit auch Links Mütze. Takizawa erklärt:

Mit dem steigenden Genauigkeitsgrad (der Grafik) wird es immer schwieriger die Mütze cool aussehen zu lassen. Je realistischer die Spiele werden, desto schwerer ist es sie auf eine Weise zu präsentieren, welche ansprechend ist. Wenn man sich Twilight Princess ansieht, dort habe ich die Mütze lang gemacht, damit sie im Wind flattern und sich bewegen würde. Aber weil die Leute sich fragen "Was ist damit? Was ist in der Mütze?" erreichen wir unser Limit, wie wir die Mütze cool aussehen lassen können.

Takizawa ergänzt zudem, dass er in Skyward Sword versucht hat die Mütze bewusst kleiner zu gestalten, damit sie sich weniger bewegen würde. Langsam aber sicher stoßen sie allerdings auf ihre Grenzen. Während Link in seinem Grundgedanken immer ein Samurai bleiben soll und deshalb die typischen Gesichts- und Körpermerkmale aufweist, muss er nicht unbedingt die gleiche Kleidung tragen, findet Takizawa.

Quelle: Polygon via Nintendo Everything

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