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Reaktion der Redaktion: Unsere Meinung zur Splatoon 2 Global Testfire-Demoversion

Nintendo Switch

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Am vergangenen Wochenende ließ Nintendo ihre Server ordentlich heiß laufen. All diejenigen, die stolz von sich behaupten können, eine Nintendo Switch zu besitzen, hatten vom 24. bis zum 26. März die Möglichkeit sich Joy-Con oder Pro Controller zu schnappen und in die farbenfrohe Splatoon-Welt einzutauchen. Eintauchen ist hier ein gutes Stichwort, denn die spielbaren Figuren, welche Inklinge genannt werden, können nicht nur auf gewöhnlichem Terrain Schabernack treiben, sondern auch geschwind durch die Tinte der eigenen Farbe sausen. Halb Mensch, halb Tintenfisch zu sein, hat schon so seine Vorteile.

Wir vom ntower-Team haben auch einmal unseren inneren Tintenfisch raushängen lassen und haben uns in die hochspannenden Revierkämpfe von Splatoon 2 getraut. Was uns gefallen, vielleicht auch nicht gefallen hat, welche Waffe uns am ehesten zusagt oder welche Erwartungen wir schon auf die Vollversion des Nintendo Switch-Titels haben, sobald er diesen Sommer erscheint, lest ihr in der heutigen Reaktion der Redaktion.


Meinung von Dirk Apitz:

Splatoon ist zurück! Ich bin wohl der einzige im Team, der den ersten Teil ganz gut fand aber auch viel zu kritisieren hatte. Eines der größten Kritikpunkte waren immer die Maps und hier merkt man schon doch ne deutliche Steigerung. Die bisher gesehenen Maps sehen anders aus und haben Unterscheidungsmerkmale. Zudem sieht es grafisch nur minimal besser aus aber auf den Karten passiert deutlich mehr. Weg mit dem kalten, lieblosen und langweiligen Design und her mit einer lebhaften Schlacht. Zuschauer, fliegende Tauben, Gegenstände, Shops und andere ganz kleine Gimmicks können eben doch viel bewirken. Zudem sind die neuen Waffen ziemlich cool und besonders das Jetpack hat es mir da angetan!

Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Verbindung. Nach einem Neustart ging es aber gut. Am Wochenende hatte ich einen Verbindungsabbruch und das finde ich schon sehr gut für ein Testfire. Auch sind meine Gegner da gewesen, wo sie sein sollten und auch hier sehe ich da eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Teil. Allerdings hatten andere nicht so viel Glück und so kam es, dass ein Team immer in der Unterzahl war. Das war auch schon im ersten Teil doof, lässt sich aber nur schwer beheben. Ansonsten bin ich gespannt wie das fertige Spiel dann wird. Zwar kann ich auf einen Singleplayer verzichten, dann lieber die Energie in die Karten stecken, aber wenn es einen gibt dann bitte nicht so ein verlängertes Tutorial wie im ersten Teil. Auch ein lokaler Multiplayer wäre cool, wobei ich die LAN-Funktion da schon ganz geil finde.


Meinung von Maik Dallherm:

4 Stunden lang nutzte ich mit dem Global Testfire die Möglichkeit, im kommenden Mehrspieler-Shooter Farbe zu bekennen. Nun, im Kern gesehen hat sich so viel geändert, wie man es eigentlich schon erwartet hat: Nämlich gar nichts. Und das gibt somit die ideale Möglichkeit, sich gänzlich auf die neuen Karten, Waffen und Spezialattacken einzulassen. Sofern es denn bei dieser Möglichkeit bleibt. Der Ansturm hatte in wohl geschätzt 60% meiner Spiele für mindestens einen getrennten Spieler aufgrund eines Verbindungsfehlers gesorgt, nicht ungern betraf es mich selbst.

Die veränderte Steuerung ist dabei durchaus gewöhnungsbedürftig. Wer von euch öffnete auch ständig die Karte, obwohl ihr nur über eine gestreifte Bande der Molluskelbude springen wolltet? Allerdings ist es meines Erachtens nun leichter, bei bloßer Sticksteuerung gleichzeitig zu spingen und zu zielen. Apropos: Eine schier verschlimmbesserte Empfindlichkeit (Y-Achse reagiert stärker als X?) des rechten Sticks zwang mich dazu, doch mal etwas länger mit Bewegungssteuerung zu spielen. Ist zwar nun angenehmer, aber trotzdem gibt es für mich keine ideale Steuerung mehr. Ich würde sehr gerne vollstens mit Stick + Motion spielen, gäbe es da nur nicht ein einziges Problem (siehe Bild unten).

Die Moral von der Geschicht: Ich will die Vollversion zu Gesicht! Denn eigentlich interessiere ich mich nicht sehr viel für Steuerungsoptionen und irgendwie bekomme ich das auch schon langfristig auf die Reihe. Stattdessen möchte ich einfach noch mehr von den neuen Inhalten sehen: Waffen, Techniken, Karten. Und sobald die Rangkämpfe wieder verfügbar sind, liefere ich mir eventuell mit Gingo wieder die "Road to Rank S". Sofern die vom Erstling bekannte, teilweise nervtötende Verbindung zwíschen uns und den japanischen Spielern unseren Plan nicht wieder (fast) durchkreuzt.




Meinung von Ilja Rodstein:

Nach der Global Testfire nun der monatelange Entzug. Ich habe dieses Event sehr genossen und habe zwei Jahre nach dem ersten Teil wieder Spaß an dem Spiel gefunden. Sie lief technisch einwandfrei und wenn ich noch einmal den ersten Teil starte, merke ich, dass sich das Spiel grafisch doch eine Ebene verbessert hat.

Ich habe alle Modi der Nintendo Switch ausprobiert und finde es spielt sich auch im Sitzen im Handheld-Modus richtig gut (was ich nicht gedacht hätte). Am besten spielt sich das immer noch mit dem Pro Controller am Fernseher.

Splatoon 2 knüpft sehr stark an den Vorgänger an und sieht bisher sehr ähnlich aus. Dies ist auch gut so, denn die Formel des ersten Teils ist sehr gut aufgegangen. Wenn man einige Kinderkrankheiten behebt, erwartet uns das perfekte Splatoon-Spiel. Trotzdem finde ich diese Demo eher an die gerichtet, die Splatoon noch nie vorher gespielt haben. Ich hoffe, dass neben den bekannten Mehrspieler-Modi aus dem ersten Teil, auch noch mindestens zwei neue Modi zum Start spielbar sein werden. Auch hoffe ich auf ein verbessertes Lobby- und Party-System, sodass ich mit meinen Freunden gemeinsam spielen kann. Wenn noch einige coole Klassen und eine coole Kampagne dazukommt, sehe ich den Titel als Pflichtkauf für die Nintendo Switch. Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann, wäre eine weitere Global Testfire kurz vor Release mit einem neuen Spielmodus. Ich denke in der nächsten Nintendo Direct erfahren wir mehr.


Meinung von Daniel Kania:

Dass ich mir das Splatoon 2 Global Testfire nicht durch die Lappen gehen lasse, sollte wohl klar sein. Der Erstling konnte mich auf der Wii U bereits über 700 Stunden fesseln (die Vollversion, nicht das Global Testfire). Umso gespannter war ich auf das Spielgefühl von Splatoon 2, welches schließlich alles bunter, actiongeladener und vielseitiger machen will.

Der Einstieg fiel mir als Splatoon-Veteran recht einfach und man fühlt sich gleich zuhause. Das liegt vor allem an der sehr sauber übernommenen Steuerung. Splatoon 2 spielt sich nicht groß anders als Splatoon, wobei mich die Tastenbelegung anfangs etwas verwirrte, da die Karte nun auf X und Springen auf B liegt. Nicht zu selten geschah es zu Beginn, dass ich die Karte öffnete, anstatt zu springen. Nach etwas Eingewöhnungszeit geht aber auch das locker von der Hand. Ich bin großer Fan der Motion-Steuerung und finde, dass sie auch hier hervorragend funktioniert. Spielt man mit beiden Joy-Con seperat von der Konsole könnte es aber etwas konfus werden. Ich rate eindeutig davon ab. Greift lieber zum Pro Controller oder der Joy-Con-Halterung!

Schlussendlich hatte ich eine schöne Zeit mit dem Splatoon 2 Global Testfire. Etwas zu oft auftretende Fehlercodes oder Verbindungsabbrüche haben den Spaß zwar etwas getrübt, aber meine Verbindung war bei weitem nicht die beste während der Zock-Sessions. Bezüglich der Präsentation des Spiels hoffe ich, dass man vor allem noch an den Tinteffekten am Bildschirmrand arbeitet. Diese wirkten auf mich doch recht billig und nicht allzu liebevoll gestaltet. Mein Favorit unter den vier verfügbaren Waffen war eindeutig der Klecks-Doppler, wobei mich die Spezialwaffe des Klecksers, die Schwarmraketen, eher überzeugen konnte.

Splatoon 2 macht schon jetzt eine gute Figur und ich kann gar nicht mehr abwarten, im Sommer noch viel mehr und viel öfter in die spritzigen Schlachten zu ziehen. Dem Spiel steht derzeit nichts im Wege, um seinen Vorgänger in jederlei Hinsicht zu überbieten. Wollen wir auf das Beste hoffen!




Meinung von Sebastian Schewe:

Fangen wir mal beim Technischen an. Da sowohl meine Frau als auch ich Splatoon lieben, haben wir es natürlich auch beide getestet. Wir besitzen zwei Nintendo Switch-Konsolen, also haben wir es gleichzeitig getestet, und was soll ich sagen? Alles lief flüssig, und das bei einer 12.000er-Leitung! Das ist wirklich eine gute Leistung und je nachdem, was der Online-Service kostet, werden wir also zwei Exemplare kaufen.

Nun zum wirklich Wichtigen: dem Spielspaß. Und der war enorm! Meiner Meinung nach sogar wesentlich größer als der des Vorgängers. Alles schien irgendwie flüssiger zu laufen (nein, ich hatte damals keine Ruckler), als wäre ziemlich am Balancing geschraubt worden. Ich habe nur mit dem Doppel-Kleckser gespielt und darin die Waffe meiner Wahl gefunden. Habe ich jedes Match gewonnen? Nein, aber es war eine wirklich gute Mischung aus gewonnenen und verlorenen Matches, und so sollte so ein Spiel ablaufen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass ich nicht wieder so gefrustet werde, wie im ersten Teil, wo ich dauernd Matches verloren habe. Der Grund, dass ich zu schlecht bin, wäre dabei noch zu verkraften, doch ich habe damals stets verloren, da ein oder zwei Personen die Base nie verlassen haben oder solche Scherze. So etwas darf sich nicht wiederholen, aber da bin ich guter Hoffnung.


Meinung von David Pettau:

Wenn der eigene Lieblingsentwickler sich aus heiterem Himmel an dem eigenen Lieblingsgenre versucht, einem Multiplayer-Shooter, dann weckt das zweifelsohne ein riesiges Interesse. So riesig, dass ich den ersten Splatoon-Ableger nie gespielt habe – viele Wii U-Besitzer können das garantiert nicht behaupten. Zwar liebe ich das Design der Inklinge und die prinzipielle Spielidee, doch schreckte mich während des damaligen Testfire-Events zu Splatoon einiges ab – allem voran die sehr kurze Matchdauer pro Partie. Auf der Nintendo Switch wollte ich dem Franchise nun noch einmal eine Chance geben – und der Kauf am Erscheinungstag steht jetzt schon fest.

Drei der Zeitslots, die Splatoon-Fans im Zuge des Global Testfires zur Verfügung standen, habe ich wahrgenommen. Anfangs wollte mir Splatoon 2 dabei erneut nicht so richtig gefallen – zwar spielte es sich sehr flott und gut, doch kam mir einiges sehr willkürlich vor. Das Besiegen von Feinden wirkte auf mich sehr unnütz, die Matches waren vorbei, bevor sie richtig angefangen hatten und so weiter. Nachdem ich mich, wahrscheinlich während meiner zweiten Spielstunde, allerdings etwas besser in die unglaublich gut umgesetzte Steuerung und das Spielprinzip eingefunden hatte, tat sich mir ein kleines “Aha!“-Erlebnis auf. Splatoon (2) bietet wahrlich mehr Tiefgang, als man das vermuten würde und bietet allem Anschein nach eine steile Lernkurve – und genau daraus ziehe ich bei Shootern meine Motivation!

Auf der technischen Seite präsentiert sich das Spiel ganz gut, wirklich glänzen kann es aber beim grandiosen Art Design. Inklinge, Waffen, Arenen – alles wirkt super stimmig und macht heiß auf das, was uns in der Vollversion des Spiels noch alles erwarten könnte. Vom grandiosen und mittlerweile fast schon ikonischen Sound-Design fange ich erst gar nicht an. In puncto Verbindung lief die Demoversion bei mir, wenn sie lief, sehr flüssig. Verbindungsabbrüche gab es natürlich dennoch einige zu vermerken – doch dieser Stresstest ist schließlich auch dazu da, um eben diese im fertigen Spiel hoffentlich auszumerzen.

Teilt uns doch auch eure Erfahrungen mit dem Splatoon 2 Global Testfire mit! Was hat euch besonders gut gefallen und worauf freut ihr euch schon bei Splatoon 2?


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