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Director Kenta Motokura spricht über Super Mario Odyssey – Nostalgie, Luigis mögliche Rückkehr und mehr

Nintendo Switch

| Software
Wer bei The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Mario Kart 8 Deluxe oder auch der vollkommen neuen Spielemarke ARMS noch nicht zugeschlagen und sich noch keine Nintendo Switch angelegt hat, der wird es möglicherweise in den nächsten Monaten tun. Splatoon 2, der nächste Mehrspieler-Kracher, steht praktisch vor der Tür und auch weitere Titel wie Pokémon Tekken DX, Fire Emblem Warriors oder Mario + Rabbids Kingdom Battle stehen uns in diesem Jahr bevor.

Eines der größten Highlights des Jahres ist aber zweifelsohne der nächste Eintrag in die Mario-Hauptspielreihe. Ab dem 27. Oktober dürfen wir uns mit Super Mario Odyssey auf große Weltreise begeben, doch bis dahin bleibt Nintendo noch reichlich Zeit, uns mit weiteren Info-Happen auf das epische Abenteuer hungrig zu machen. In einem Interview mit Vice Canada sprach der Director von Super Mario Odyssey, Kenta Motokura, der schon seit vielen Jahren an den 3D-Mario-Spielen werkelt und zuletzt Director für Super Mario 3D World und Captain Toad: Treasure Tracker war, über seine Arbeit am Nintendo Switch-Titel und beantwortete dabei einige Fragen. Wir wollen mit euch einige seiner Antworten durchgehen.

Motokura wird danach gefragt, was er als "Sandbox" versteht. Immerhin fällt dieser Begriff recht häufig in Zusammenhang mit Super Mario Odyssey, aber auch mit den beiden Mario-Abenteuern, welche dem neuen Spiel als Vorlage gedient haben. Der Director erklärt, dass es vor allem darauf ankomme, in einem Level oder in einer Welt viele verschiedene Gameplay-Elemente zu haben. Alles in ein und derselben Umgebung. Außerdem müsse man über die Landschaft blicken können und erkennen, was man in der Umgebung finden kann. Beim Beantworten einer anderen Frage gesteht Motokura sogar, dass man sich bei Super Mario Odyssey gar nicht unbedingt auf eine Erfahrung konzentrieren wollte, welche mit beispielsweise Super Mario 64 vergleichbar ist. Beim Erstellen von Prototypen für das Nintendo Switch-Spiel ist ihnen erst aufgefallen, wie gut Super Mario 64-ähnliche Elemente zum Stil des neuen Spiels passen. Also haben sie sie beibehalten.

Auf die Frage hin, wieso die Mario-Welt offener denn je wirkt, antwortete er, dass sich Mario dieses Mal auf einem großen Abenteuer befände. Er hat das Pilz-Königreich hinter sich gelassen und bereist die Welt, um seine geliebte Prinzessin Peach zu retten. Das Weltreise-Setting war auch ein Wunsch der Entwickler, da sie das Gefühl hatten, noch so viele unentdeckte Orte im Mario-Universum zu haben, welche endlich erkundet werden sollten. Es sollte dieses Mal ein rundum episches Abenteuer werden und Spielern eine ganz neue oder andere Spielerfahrung bieten.

Der Interviewer von Vice Canada wunderte sich, wieso Bowser und Mario plötzlich so modebewusst erscheinen würden. Motokura erklärt, dass es nur natürlich für Mario wäre, die Kleidung auszuprobieren, welche man an den Orten, die er auf seiner Reise besucht, üblicherweise tragen würde. Das ist bei uns Menschen, welche auf Reise gehen oder in den Urlaub fahren nicht groß anders. Also baute man dieses Konzept mit ein. Da er danach gefragt wurde, bestätigte der Director an dieser Stelle auch, dass Mario tatsächlich ein Mensch sei, genauso wie die anderen Personen in New Donk City auch. Als er auf die Proportionsunterschiede hingewiesen wurde, verwies Motokura nur darauf, dass es viele verschiedene Menschen gäbe.

Auch auf den mobilen Aspekt der Nintendo Switch-Konsole kommt Motokura zu sprechen. Es ist nämlich so, dass man das Spiel auch durchaus dafür ausgelegt hat, nur für kurze Zeit gespielt zu werden. Dies sei jeweils vom Spielstil oder den Umständen, in denen der Spieler sich befindet, abhängig. Man kann schnell durch die Welt düsen und 2-3 Monde einsammeln oder aber man spielt für längere Zeit und kümmert sich um eine komplexere Quest oder besiegt vielleicht einen Bossgegner. Deshalb eignet sich das Spiel sowohl für unterwegs als auch für zuhause. Bei Super Mario Odyssey dachte man zudem auch an Veteranen der Super Mario-Serie und baute deshalb einige Referenzen zu früheren Spielen ein. Nicht zu unterschlagen sei auch der Mix aus 2D- und 3D-Gameplay, bei welchem man die retrolastigen 2D-Passagen besonders betonen sollte.

Motokura gab schlussendlich noch zwei finale Informationen preis. Zum einen spricht er davon, dass man plane, viele verschiedene Charaktere in Super Mario Odyssey auftreten zu lassen. Vice Canada fragte explizit nach Marios grün bemütztem Bruder Luigi und tatsächlich, Luigi könnte laut Motokura im Spiel auftreten. Konkreter wurde er allerdings nicht. Zudem wurde er gefragt, ob Mario weiterhin ein Klempner sei. Darauf konnte der Director nur antworten, dass Mario im Ankündigungstrailer des Spiels ja förmlich aus der Kanalisation heraushüpft. Also scheint er seinem Job immer noch nachzugehen, oder?

Quelle: Vice


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