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Nintendo erklärt, warum es in Super Mario Odyssey kein Game Over gibt

Nintendo Switch

| Software
Super Mario Odyssey erscheint am 27. Oktober und verspricht schon jetzt, Nintendos größter Hit in dieser Weihnachtszeit zu werden. Die Odyssee mit Mario führt durch zahlreiche frei begehbare Welten, die unseren Entdeckersinn wecken wollen. So hüpfen und rennen wir unter anderem durch eine Urlaubsidylle, eine von Dinosauriern bevölkerte Welt oder auch eisige Schneelandschaften. Alles, um am Ende eine Hochzeit von Peach mit dem gewieften Bowser zu verhindern. Hilfe bekommt Mario dabei von Cappy, einem Geist, der euch bemächtigt in die Haut von Gegnern und Gegenständen zu schlüpfen und dadurch besondere Fähigkeiten anzunehmen. Auch euer geisterhafter Kumpel Cappy hat eine Mission, denn seine Schwester Tiara befindet sich in den Zwängen von Bowser.

Eure Reise wird viele Gefahren und Gegner beherbergen. Doch wie Nintendo bereits bekanntgab, werdet ihr in Super Mario Odyssey keinen Game Over-Bildschirm zu Gesicht bekommen. Demnach müsst ihr auch während des Spielens nicht auf verbliebene Leben achten, denn davon gibt es schlicht keine. Ist Mario mit seinen Kräften am Ende, verliert ihr lediglich 10 Münzen und könnt sofort weiterspielen. Selbst wenn ihr weniger als 10 Münzen gesammelt habt, werdet ihr kein Game Over erleben. Warum Nintendo in Super Mario Odyssey auf Leben und Game Over verzichtet, dazu nahm Director Kenta Motokura jüngst in einem Interview mit Game Informer Stellung:

Wir haben während der Entwicklung darüber nachgedacht, wie sinnvoll ein solches Lebenssystem in einem Spiel wie Super Mario Odyssey ist, in dem das Entdecken weiter Welten im Vordergrund steht. In einem solchen Spiel gibt es eine Vielzahl von Restart-Punkten. Wir entschieden uns gegen ein Lebenssystem, weil es in unseren Augen nicht nötig ist. Wir sind außerdem der Annahme, dass es die Motivation einiger Spieler beeinträchtigen würde, weiterspielen zu wollen. Denn während Spieler, die ziemlich gut in dem Spiel sind, relativ selten ein Game Over erleben würden, erleben unerfahrene Spieler eher regelmäßig ein solches Game Over.


Motokura fügte außerdem hinzu, dass das Verlieren von Münzen nicht dasselbe sei, wie Leben zu verlieren. Dennoch glaubt Nintendo, dass dies als neue Art der "Bestrafung" funktioniert.

Quelle: Nintendo Life, Game Informer


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