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Producer und Director von Super Mario Odyssey sprechen darüber, was Super Mario-Spiele so besonders macht

Nintendo Switch

| Software
Die etwas jüngeren Leser unter euch dürften die Super Mario-3D-Hauptteile, die in ihrem Leben erschienen sind, wohl an nur einer Hand abzählen können. Tatsächlich sind bisher nur sechs Spiele erschienen, welche als "3D-Mario" durchgehen würden, angefangen mit Super Mario 64 für das Nintendo 64. Der letzte Ableger, Super Mario 3D World für die Wii U, ist bereits vier Jahre auf dem Markt. Wie gut, dass wir gleich schon morgen, am 27. Oktober, endlich wieder auf großes Abenteuer gehen können, wenn Super Mario Odyssey für die Nintendo Switch erscheint. Es ist wahrlich etwas, worüber sich Nintendo- und Mario-Fans nur alle paar Jahre freuen können.

Was aber macht Mario-Spiele so besonders? Wieso freuen wir uns, wenn wir den Klempner im Blaumann und rotem Overall über den Bildschirm bewegen dürfen? Diesen Fragen ist der Interviewer von GQ auf den Grund gegangen, als er die Gelegenheit hatte mit Producer Yoshiaki Koizumi und Director Kenta Motokura über Super Mario Odyssey zu sprechen. Wir möchten dabei zusammenfassen, was aus dem Gespräch mit den beiden erfahrenen Mario-Entwicklern hervorging.

Das Interview öffnet mit der Frage, was "Mario" anders machen würde als andere Serien. Yoshiaki Koizumi, der schon seit vielen Jahren mit dem Klempner zu tun hat und seit Super Mario Sunshine an 3D-Mario-Titeln mitwirkte, kommt dabei vor allem der Reichtum an verschiedenen Dingen in den Sinn, welche dem Spieler beim Spielen begegnen werden. "Mario" biete laut ihm viele verschiedene Sachen. In einer späteren Frage betont er zudem, dass Mario-Spiele Spaß machen, weil man ein Ziel auf verschiedene Weise erreichen kann. Oder aber es gibt gar nicht ein bestimmtes Ziel, sondern der Spieler kann frei entscheiden, was er tut, was den Wiederspielwert deutlich erhöhe. Kenta Motokura hingegen, der ebenso seit Super Mario Sunshine an der Super Mario-Serie arbeitet und zuletzt als Director von Super Mario 3D World fungierte, nennt den Spaß-Faktor von Mario-Spielen. Egal, was man tut, Mario-Spiele bescheren immer Spaß.

Spaß ist auch bei der nächsten Frage ein wichtiger Faktor. Joshua Rivera von GQ fragt die beiden, wie die zahlreichen Umgebungen für die Super Mario-Spiele zustande kommen. In Super Mario Odyssey verschlägt es Mario beispielsweise nach New Donk City, in welchem Menschen mit richtigen Proportionen zu finden sind. Wie entscheidet man, wann ein "Level" spaßig für den Spieler sein kann? Motokura erklärt, dass man zu Beginn natürlich mit allerlei Prototypen hantiere. Es schweben viele Ideen im Raum und man entscheide sich für die besten, um eine Umgebung dafür zu gestalten. Nun überlegt man, was für ein Setting für dieses Level sinnvoll wäre. Was für eine Stilrichtung man verfolgen sollte. Sieht das Konzept etwa vor, dass man einen rutschigen Boden hat, wäre eine verschneite oder eisige Umgebung passend. Möchte man Marios Sprungkünste zur Schau stellen, eignet sich ein Level mit vielen Plattformen und Höhenunterschieden, New Donk City aus Super Mario Odyssey ist ein solches Level.

Ein wichtiger Bestandteil von Super Mario Odyssey ist Cappy, Marios lebendiger Hut. Wirft Mario Cappy auf Gegner oder Objekte, kann er die Kontrolle über sie erlangen, was für zahlreiche skurrile Situationen sorgt. Motokura gibt uns zu wissen, dass dieses Konzept aus Herrn Koizumis Wunsch entstand, die Joy-Con auf unterschiedliche Art und Weise benutzen zu können. Ein Konzept, welches den Entwicklern als sehr natürlich erschien, war es, etwas werfen zu können. Dabei bediente man sich auch einfach den Elementen, die Spieler seit Jahren von Mario gewohnt sind, also seiner Kappe. Spieler haben eine Verbindung zu Marios Mütze, da sie sie schon seit Jahren begleitet. Also entschied man sich für dieses Konzept.

Des Weiteren erläutert Motokura die humorvolle Seite von Super Mario-Spielen. Er erklärt, dass es wichtig sei, ein Lächeln auf die Gesichter der Spieler zu zaubern. Dies erreiche man, wenn das Spiel eine humorvolle Seite hat, was sich etwa an Marios Gesichtsausdrücken oder Animationen widerspiegelt. Gleichzeitig betont Motokura, dass Mario in seinem neuesten Abenteuer allerlei Emotionen durchleben werde, die einen Kontrast zum sonst fröhlichen Ton darstellen. Spieler sollen sich darauf freuen. Eine weitere Sache, auf die ein Fokus gelegt wurde, ist die Beziehung zwischen Mario und Peach. Dies sei etwas, wozu Spieler mehr erfahren werden, wenn sie das Spiel spielen, verrät Motokura. Eines der Themen im Spiel ist die Hochzeit von Peach und Bowser und Bowsers Hochzeitsoutfit soll dabei auch im Entwicklerteam großen Anklang gefunden haben, erzählt er.

Abschließend fragt GQ, ob man nicht befürchte, dass Spieler irgendwann aus Mario "herauswachsen" würden. Der Director erwidert, dass Spieler immer nach dem Neuen streben, nach irgendetwas Neuem in ihren Spielen. Aus diesem Grund muss sich Mario stets weiterentwickeln und Neues versuchen, neue Herausforderungen annehmen, sagt Motokura.

Quelle: GQ

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