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Nur etwa 40 Personen von Monolith Soft arbeiteten an Xenoblade Chronicles 2

Nintendo Switch

| Software
Kaum einen Monat auf dem Markt und schon der mitunter erfolgreichste Serienvertreter: Xenoblade Chronicles 2 konnte sich bereits über 1,06 Millionen Mal verkaufen – wie aber gelang Entwicklerstudio Monolith Soft der Erfolg? Dank eines Interviews mit Monolith Soft-Präsidenten Tetsuya Takahashi von Den-fami Nico Gamer erhalten wir nun Einblicke in den Entwicklungsprozess des riesigen RPG-Titels. Takahashi geht insbesondere auf Monolith Softs Wunsch ein, die Charaktere (und ihre Modelle im Spiel) möglichst ausdrucksstark und lebendig zu gestalten. Um die Modelle von Rex, Pyra und Konsorten kümmerten sich talentierte Leute aus dem internen Entwicklerteam von Monolith Soft selbst, darunter auch komplett neue Gesichter. Viele andere Modelle seien aber an externe Gruppen abgegeben worden, erklärt Takashi. Monolith Soft bestehe normalerweise aus etwas weniger als 100 Mitarbeitern, gut 50% bis 60% wären zu der Zeit aber damit beschäftigt, Nintendo beim neuesten Zelda-Spiel Breath of the Wild zu helfen, übrig blieben also nur etwa 40 Personen. Es war also Zeit zu improvisieren.

Takashi erzählt, dass man einiges an Arbeit durch Outsourcing erledigte, wobei sich ein natürlicher Arbeitsrhythmus einpendelte, der es vorsah, dass von externen Gruppen erstellte Inhalte intern nochmals überprüft und angepasst werden. So sparte man Zeit und konnte gleichzeitig sicherstellen, dass alles der gewohnten Monolith Soft-Qualität entspreche. Allerlei Ingame-Events, sei es die Haupthandlung oder Nebenquests, wurden allerdings vom Hauptteam erstellt. Auch abseits der holprigen Umstände lief die Entwicklung nicht einwandfrei. So fielen drei Programmierer mitten im Entwicklungsprozess aus, weshalb es Schwierigkeiten bei der Entwicklung der Benutzeroberfläche gab. Man habe sich aber bis zum Ende durchgebissen, sagt Takahashi.

40 Personen für ein so großes Spiel – meisterlich retuschiert oder merkt man dem Spiel die Entwicklungsumstände an? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

Quelle: Siliconera, ResetEra


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