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Sakurai über Super Smash Bros. Ultimate – "Falls wir jemals ein solch großes Spiel machen sollten, dann jetzt"

Nintendo Switch

| Software
In einer Kolumne innerhalb des japanischen Videospielmagazins Famitsu plauderte der Director von Super Smash Bros. Ultimate, Masahiro Sakurai, aus dem Nähkästchen. Darin ging er auf einige Aspekte des Spiels und dessen Entwicklung ein. Die interessantesten Punkte dieser Kolumne haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst:

Über die Entwicklung von Super Smash Bros. Ultimate unter dem leitenden “Alle sind dabei!“-Motto...
  • “Alle sind dabei!“ ist das leitende Motto, unter dem Super Smash Bros. Ultimate entwickelt wird – trotz der damit zusammenhängenden Risiken segnete Nintendo diese Idee ab
  • Sakurai denkt, dass dies das letzte Mal sein wird, dass alle vorherigen Kämpfer in einem Spiel zusammenfinden. Er kann natürlich nicht sagen, was die Zukunft bereithält, doch es scheint sehr unwahrscheinlich, dass so etwas nochmal vorkommt
  • Man muss den Auftritt eines jeden Gast-Charakters mit dem entsprechenden Publisher verhandeln – sollte dieser bestimmte Bedingungen haben, muss man natürlich darauf eingehen, koste es was es wolle. Ein sehr qualvoller Prozess. Um manch eine Genehmigung stand es dabei auch lange schlecht.
  • Den ersten Vorschlag für Super Smash Bros. Ultimate brachte Sakurai im Dezember 2015 hervor – zu dieser Zeit wurde noch am DLC für den letzten Titel der Reihe gearbeitet
  • Bandai Namco ist hauptverantwortlich für die Entwicklung von Super Smash Bros. Ultimate. Das Team besteht zwar primär aus Entwicklern der letzten Super Smash Bros.-Ableger, es gibt allerdings auch reichlich Zuwachs
  • Dadurch, dass das Know-how noch vorhanden war, man nur für eine Plattform entwickeln musste und man etwa einige Assets wiederverwenden konnte, bot sich nun die Gelegenheit, Super Smash Bros. Ultimate umzusetzen – "falls wir jemals ein solch großes Spiel machen sollten, dann jetzt"
Über die Änderungen am Gameplay...
  • Zu Beginn stand die Frage im Raum, ob man alle Spielmechaniken neu designen, oder ob diese auf alten Teilen aufbauen sollten. Bei Ersterem wäre die Kämpferauswahl auf etwa ein Drittel der Anzahl von Super Smash Bros. Ultimate geschrumpft
  • Das generelle Tempo wurde erhöht – Spieler fliegen mit höherer Geschwindigkeit aus der Arena, die Sprunggeschwindigkeit wurde erhöht und so weiter. Sakurai wollte diese Anpassungen schon in vorherigen Teilen tätigen, doch speziell die Nintendo 3DS-Version verhinderte dies, da man die eigene Position zu schnell aus den Augen verlieren konnte
  • In Mann gegen Mann-Gefechten nehmen Spieler mehr Schaden als zuvor, sodass diese sich generell flotter anfühlen
Über das Freischaltsystem von Kämpfern und die Stages...
  • Wie bereits bekannt ist, steht Käufern zu Beginn lediglich das Kämpfer-Roster des originalen Nintendo 64-Teils zur Auswahl – für das Freischalten der weiteren Charaktere wird es verschiedene Möglichkeiten geben, was den Prozess ziemlich einfach gestalten soll
  • Die Stagewahl findet nun vor der Kämpferwahl statt. So kann man sich für einen Kämpfer entscheiden, der gut für die entsprechende Stage geeignet ist
  • Nicht nur wird es eine rekordverdächtige Anzahl an Musikstücken, Items und Stages geben, diese wurden auch allesamt überarbeitet – manche mehr, manche weniger
Über den aktuellen Stand und die Zukunft der Reihe in Verbindung mit Sakurai...
  • Sakurai würde sagen, Super Smash Bros. ist einer der größten Vorzeigetitel aus dem Hause “Nintendo“
  • Aufgrund des hohen Einflusses und der hohen Popularität, die die Reihe erreicht hat, besteht natürlich immer die Chance, dass die Reihe auch künftig fortgesetzt wird – wahrscheinlich wird es auch einmal Smash Bros.-Spiele ohne die Beteiligung von Sakurai geben
  • Natürlich würde er auch gerne einmal an etwas anderem als Smash Bros. arbeiten. Wenn seine Spiele allerdings dennoch eine gewisse Persönlichkeit aufweisen und die Spieler das wertschätzen können, ist er dafür dankbar
  • Die Entscheidung, ob ein Super Smash Bros. entwickelt wird, liegt letztlich bei Nintendo. Wenn Sakurai den Auftrag bekommt, muss er dies natürlich zu seiner obersten Priorität machen. Die Arbeit sei dennoch unglaublich aufwendig und das wird sich auch nicht so schnell ändern – so sei es wohl auch nicht unberechtigt, zu sagen, dass es nach Super Smash Bros. Ultimate erst einmal nicht mehr so schnell einen weiteren Ableger geben wird.
  • Sakurai denkt auch nicht, dass er in einer kreativen Sackgasse steckt, wenn er immer am selben Spiel arbeitet. Es gibt immer Dinge, die ihn zum Nachdenken bringen – beispielswiese, wie er einen nahezu unmöglich umzusetzenden Kämpfer ins Spiel integrieren kann
  • An einer Fortsetzung zu Super Smash Bros. zu entwickeln ist anders, als bei anderen Spielereihen – es erfordert die Zusammenarbeit und Zustimmung vieler verschiedener Personen. Es sei etwas wirklich “ultimatives“
Was haltet ihr von Sakurais Aussagen?

Quelle: Nintendo Everything (1), (2)


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