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Xenoblade Chronicles 2: Tetsuya Takahashi begründet Nutzung der Gacha-Mechanik und spricht darüber, was das Team durch das Spieler-Feedback gelernt hat

Nintendo Switch

| Software
Zuletzt erhielt das USgamer-Magazin die seltene Chance, in einem Telefon-Interview mit Monolith Soft-Präsident Tetsuya Takahashi über das überraschend erfolgreiche JRPG-Abenteuer Xenoblade Chronicles 2 zu sprechen. Dabei wurde auch die jüngst veröffentlichte Spielerweiterung Xenoblade Chronicles 2: Torna ~ The Golden Country behandelt. Wir haben die interessantesten und wichtigsten Aussagen von Herrn Takahashi zusammengefasst.
  • Einer der Gründe, wieso man sich dazu entschied, viele verschiedene seltene Klingen ins Spiel zu integrieren, war es, dass man eine festliche Atmosphäre schaffen wollte, die aufgrund der visuell vielfältigen Figuren erzeugt werden würde.
  • Dieser Beschluss hatte einen unerwarteten, aber willkommenen Nebeneffekt. Die 3D-Modellierer des Teams bei Monolith Soft erhielten wertvolle Erfahrung im Modellieren abwechslungsreicher 3D-Figuren, da sie die vielen Klingen-Designs genauestens untersuchen mussten.
  • Von der Masse an Charakteren im Spiel hat sich eine Spielfigur als besonders populär erwiesen. In Japan ist Pyra der beliebteste Charakter des Xenoblade Chronicles 2-Casts. Wie es in Europa und Nordamerika aussieht, darüber kann Takahashi nur spekulieren.
  • Ein essentieller Bestandteil beim Erhalten neuer Klingen im Spiel ist das Resonieren, welches auf eine Gacha-Mechanik setzt. Derartige Spielsysteme sind üblicherweise nur in Free-to-Play-Spielen (für Smart Devices) zu finden. Man entschied sich dazu, auf dieses glücksbasierte Erlangen von Klingen zu setzen, damit Spieler von ihren unterschiedlichen Spielerfahrungen in sozialen Netzwerken berichten – und so wohl auch das Spiel bewerben.
  • Das Kampfsystem in Torna ~ The Golden Country soll zwar flott von der Hand gehen, gleichzeitig aber nahm man Beschwerden von Spielern des Hauptspiels entgegen und vereinfachte einige Aspekte des Kampfsystems. Einige Elemente waren schlichtweg zu schwierig zu verstehen, deshalb sorgte man für ein zugänglicheres Spielerlebnis. Außerdem dürfte das Kampfsystem von Torna ~ The Golden Country nicht zu überladen sein, um neue Spieler nicht zu überfordern.
  • Laut Takahashi seien RPGs "prozessintensiv", da sie eine Vielzahl an unterschiedlichen Elementen gleichzeitig auf dem Bildschirm anzeigen. Beim Erstellen der Engine für Xenoblade Chronicles 2 habe man vieles gelernt, was man bei der Optimierung der Engine für Torna ~ The Golden Country verbessern konnte. Er denkt, es ist ein deutlich optimierteres Spielerlebnis. Man arbeitete hart daran, dass es zu keinen technischen Schwierigkeiten wie Framerate-Einbrüchen mehr komme.
Im gleichen Interview äußerte sich Herr Takahashi auch zum vermeintlichen Xenoblade Chronicles X-Port, worüber wir bereits zuvor berichtet haben. Weitere Neuigkeiten zu Xenoblade Chronicles 2 findet ihr in unserem Spielprofil.

Quelle: USgamer


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