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Masuda und Ohmori über den Wegfall des Nationaldex in Pokémon Schwert und Schild und das Konzept von Pokémon HOME

Nintendo Switch Smart Device

| Software
Im Gespräch mit dem japanischen Videospielmagazin Famitsu sprechen die beiden Hauptverantwortlichen hinter den kommenden Pokémon-Titeln für die Nintendo Switch, Shigeru Ohmori und Junichi Masuda, über die aktuelle Kontroverse innerhalb der Pokémon-Community, dass nicht alle bisherigen Pokémon in Schwert und Schild enthalten sein werden. So existiert im Spiel lediglich der regionsbasierte Galar-Pokédex, der alle Pokémon umfasst, die in der neuen Region anzutreffen sind. Die interessantesten Punkte des Interviews wollen wir nun für euch zusammenfassen:
  • Bei der Spieleentwicklung für die Nintendo Switch benötigt man mehr Zeit, eine hübsche Grafik und lebendige Animationen zu kreieren. Dies und auch der Aspekt, dass es mittlerweile über 1.000 Pokémon gebe, einschließlich verschiedener Formen einzelner Pokémon, die es natürlich auch zu visualisieren gilt, würden das Balancing neuer Pokémon samt neuer Fähigkeiten sehr erschweren. So sei es auch für künftige Titel der Reihe unwahrscheinlich, dass man alle Pokémon integriere, so Masuda. Um diese Entscheidung hätte früher oder später kein Weg vorbeigeführt.
  • Bereits in den Nintendo 3DS-Ablegern der siebten Pokémon-Generarion, Sonne und Mond, sei es bereits kaum machbar gewesen, alle Pokémon zu integrieren, so Ohmori. Für Schwert und Schild habe man die einzelnen Pokémon-Modelle zusätzlich neu entworfen, weswegen man eine Entscheidung habe treffen müssen. Davon abgesehen werde der Wegfall aller Pokémon allerdings von einer Menge Spielinhalt rund um die neuen Naturzonen und die Story des Spiels ausgeglichen.
  • Pokémon, die in Schwert und Schild keine Verwendung finden werden, seien fortan keineswegs bedeutungslos. Via Pokémon HOME wolle man diese in künftigen Pokémon-Titeln hervorheben.
  • Man denkt darüber nach, einige Gameplay-Elemente in Pokémon HOME zu implementieren. Pokémon HOME soll ein Zuhause für Pokémon darstellen – ein Ort, an den sie immer wieder zurückkehren können. Dabei teilt Masuda ein kleines Gedankenspiel. Die Gefühlswelt eines Pokémon in Pokémon HOME, das beispielsweise nicht in ein bestimmtes Spiel übertragen werden kann, könne man sich etwa wie folgt vorstellen: “Diese Region ist kalt, ich bleibe lieber zuhause.“.
  • Man denkt auch darüber nach, künftige Spin-off-Titel der Pokémon-Reihe mit Pokémon HOME zu verbinden
Was haltet ihr von diesen Aussagen von Masuda und Ohmori gegenüber der Famitsu?

Quelle: Siliconera


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