Gegenläufiger Trend: Immer weniger Beschäftigte in der deutschen Games-Branche

  • 18:00 - 09.08.2019
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Insgesamt sind derzeit 11.014 Menschen in Deutschland im Kernbereich der Games-Branche bei insgesamt 614 Unternehmen beschäftigt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Zahl rückläufig, denn insgesamt 5,9 % weniger Leute sind dieses Jahr beschäftigt. Dieser Trend ist bereits seit Längerem zu beobachten, wie die folgende Abbildung zeigt:



© game


Im Vergleich zu 2018 ist aber erstaunlicherweise die Zahl der Unternehmen um 17 % gestiegen, die neuen Firmen beschäftigen in der Regel jedoch unter fünf Mitarbeiter. Die Rollenverteilung zwischen Publisher und Spieleentwickler schmilzt immer mehr zusammen, denn während im Jahr 2018 noch 118 Unternehmen existierten, die sowohl als Publisher als auch als Entwickler arbeiteten, sind es dieses Jahr nun 272: Ein Plus von 130 %. Besonders die App-Entwicklung hat zu diesem Trend beigetragen. Der Bundesverband game gibt für den Stellenabbau der Bundesregierung die Schuld, denn diese hat es sich nicht vorgenommen, im Rahmen des Bundeshaushalts 2020 die Games-Branche zu fördern.


Das Problem ist außerdem, dass die Verbraucher lieber zu Spielen aus anderen Ländern greifen. Insgesamt ist der deutsche Games-Markt im Jahr 2018 um 9 % auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro gewachsen. Davon werden 353 Millionen Euro (+97 %) den kostenpflichtigen Online-Diensten zugeordnet und ganze 1,9 Milliarden Euro (+28 %) fallen auf In-App-Käufe und sonstige Mikrotransaktionen.


Achtet ihr darauf, aus welchem Land die Spiele kommen oder greift ihr blind zu, wenn ihr wisst, dass das Spiel gut ist?


Quelle: game – Newsbild: © game

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