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Nintendo verzeichnet Erfolg im Kampf gegen Software-Piraterie und reicht weiteren Fall ein

Sonstiges

| Software
Im Vereinigten Königreich müssen nun Internetprovider nach erfolgreicher Klage seitens Nintendo ihren Nutzern den Zugang zu Seiten, die modifizierte Hardware, illegale Kopien von Spielen und Informationen zum Zweck der Software-Piraterie anbieten, verwehren oder zumindest erschweren. Nintendo selbst hat sich der Schließung etlicher Sicherheitslücken in ihrem System bereits angenommen, die in der Vergangenheit ausgenutzt wurden, um Custom Firmware zu installieren, die es ermöglichte, Spiele aus derartigen Quellen auf der Nintendo Switch wiederzugeben. Gegenüber der Eurogamer äußerte Nintendo, dass man sehr zufrieden mit der Entscheidung des Gerichts sei und das dies der Videospielindustrie des Landes und der 1800 Entwickler weltweit, die auf Verkäufe angewiesen sind und sich damit ihren Lebensunterhalt finanzieren, zugutekäme. Auch die UKIE – The Association for UK Interactive Entertainment – heißt den Gerichtsbeschluss willkommen.

In einem weiteren Fall geht es um die Webseite RomUniverse, die sich mehrfach der Urheber- und Markenrechtsverletzung schuldig gemacht haben soll. Die Seite verzeichnet mehr als 300.000 illegale Downloads von Nintendo Switch- und über 500.000 ebenso unrechtmäßige Downloads von Nintendo 3DS-Spielen und zählt laut Nintendo zu einer der bekanntesten und meistbesuchten Anlaufstellen im Bezug auf Software-Piraterie. Nintendo reichte nun Klage ein und verlangt darin Schadensersatz in Höhe von 150.000 US-Dollar für jede Urheberrechtsverletzung und bis zu 2.000.000 US-Dollar für jede Markenrechtsverletzung vonseiten des Anbieters.

Nintendo geht also rigoros gegen Software-Piraterie vor. Wie beurteilt ihr die Maßnahmen?

Quelle: Nintendo Life, Eurogamer – Newsbild: Foto: © ntower


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